Batman vs. Justice League (15)

Das eine Event beginnt und das andere findet langsam zum Ende. Aber wie fallen beide aus? Das entscheidet sich in diesem Review …

BMVSJL

Batman Nr. 16 [Panini, Oktober 2013]

Der Joker ist zurück, und dies macht er auch gleich unmissverständlich klar, als er mitten in das Polizeipräsidium einbricht, alle Polizisten bist auf Commissioner Gorden tötet und sich sein Gesicht zurückholt. Da bleibt auch Batman nicht viel anderes übrig, als den hinterlassenen Spuren nachzugehen. Doch plötzlich ist auch Bruce Wayne betroffen. Der verrückte Clownprinz des Verbrechens, der sich in dem Jahr seit seinem Verschwinden wesentlich veränderte, hat sich Alfred geschnappt, ohne zu wissen, wie eng seine Beziehung zu Batman ist. Oder etwa doch nicht …?

Kaum, dass Snyder mit Rat und Nacht der Eulen Gotham und Batman so richtig aufgemischt hat, geht es mit Der Tod der Familie schon weiter. Dass sich Snyder für diese Storyline ausgerechnet den Joker ausgesucht hat, zeigt auch eine gewisse Weitsicht. Betrachtet man die Nullnummer zu Batman und die Ereignisse der ersten Detective Comics-Ausgaben, dann merkt man, dass er bereits von Anfang an etwas aufgebaut und geplant hat, welches sich nun langsam aber sicher, und vor allem dramatisch offenbart.
Damit die Handlung auch visuell ansprechend umgesetzt wird, darf erneut Greg Capullo den dunklen Ritter gekonnt, sehr detailliert und actionreich in Szene setzen. Capullo scheut sich auch nicht, eine gewisse Skurrilität in seine Bilder einfließen zu lassen. Einziges Manko ist meiner persönlichen Meinung nach, dass sein Batman gelegentlich wie Superman aussieht.

FAZIT:

Nicht umsonst zählt der Joker als einer der faszinierendsten Gegner von Batman. Und genau das machen sich Snyder und Capullo hier zunutze. Sie zeigen einen verstören, geisteskranken und trotzdem irgendwie genialen Kriminellen, der mit allen Wassern gewaschen ist und dem jedes Mittel recht ist, um seine Ziele zu erreichen.

Justice League Nr. 16 [Panini, Oktober 2013]

Nicht nur, dass die Atlanter Boston, Metroplois und Gotham angegriffen und dadurch tausende Menschen getötet haben, auch die Justice League wird ein Opfer von Arturs Bruder Orm. Dieser nimmt Batman, Superman und Wonder Woman gemeinsam mit Aquaman gefangen und entführt sie auf den Grund des Ozeans. Nun liegt es an Cyborg, seine Freunde zu retten. Doch hierfür muss er leider einen weiteren teil seiner Menschlichkeit opfern …

So langsam, aber sicher dreht Geoff Johns so richtig auf und präsentiert fast schon nebenbei einige „Ersatzhelden“ für die Liga. Das diese über den Ersatzstatus nicht hinauskommen werden ist zwar von vorneherein klar, aber interessant ist die Auswahl trotzdem. Noch weitaus fesselnder sind aber die Entwicklungen um den Thron von Atlantis. Auch wenn ich gestehen muss, dass die Anzeichen mehr als deutlich sind und so keine wirkliche Überraschung.
Das Artwork von Ivan Paul Pelletier sieht zwar insgesamt sehr gut aus, weißt aber in meinen Augen zu wenig Eigenständigkeit auf. Oder um es anders zu sagen. Wenn man nicht in die Credits schaut, fällt es schwer zu erkennen, wer welche Geschichte bebildert hat.

FAZIT:

Visuell nicht schlecht, aber ohne besondere Merkmale überzeugt die Ausgabe eher durch rasante Action und spannende Elemente. Auch wirkt das Artwork an vielen Stellen für meinen Geschmack einfach zu bunt und grell. Schade auch, dass die Titans diesmal eine Auszeit nehmen. So fehlt mir schon ein bisschen was.

Trotzdem die Liga im direkten Vergleich nicht direkt gegen Batman ankommt hat das aktuelle Crossover durchaus seinen Reiz. Darum gibt es für beide Serien einen Punkt, also unentschieden in diesem Duell.

Batman 11: 7 Justice League

Der tägliche Simpsons-Gag #716

Mit dem heutigen Wolkengag beginnt die letzte Folge der 21. Staffel. Bis zum Sonntag gibt es noch den Werbe- und den Couchgag, bevor am Montag dann die 22. Staffel startet.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

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Ned Flanders fährt im Engelsoutfit gen Himmel.