Mueli77s persönlicher Jahresrückblick 2017 (Teil 2)

Eigentlich ist ja montags immer das JL8 Special an der Reihe, aber nachdem ich mich gestern, auf meine ganz persönliche Art und Weise, dem ersten Halbjahr des nun schon vergangenen Jahres 2017 gewidmet habe, möchte ich euch heute Einblicke in mein zweites Halbjahr 2017 geben. Wie gewohnt aufbereitet mit wissenswerten Fakten und persönlichem Gedankengut. Am morgigen Dienstag gibt es dann Dominiks Jahresrückblick, bevor ab Mittwoch dann alles wieder seinen gewohnten Gang geht.

Juli

War es im ersten Halbjahr noch etwas ruhiger, wobei es ja nicht wirklich langweilig war, so wurde es im Juli schon bedeutend turbulenter. Nicht nur, dass ich bedingt durch die Gratis Comic Tag-Reviews auf dem Blog zum ersten Mal eine Kickstarter-Kampagne unterstützt habe (das Review zu diesem Projekt folgt auch bald) sondern ich habe zusätzlich mit meinen Kindern in den Ferien ein wenig unternommen. Gemeinsam mit meinem Vater waren wir im Sauerierpark, wo meine Kinder mit den vielen Modellen sehr viel Spaß hatten. Ich habe mir einiges an „Nerd“-Zeug zugelegt, wie den Film „Logan“ im Steelbook oder den Comicband „Ghostbusters Get Real“ der übrigens demnächst auf Deutsch bei Dani Books erscheinen soll. Aber auch mehrere Turtles-Comicbände (da ja die deutsche Veröffentlichung seitens Panini leider eingestellt wurde) und auch der „The Lego Batman Movie“ wanderten in meine Sammlung. Dieser wurde auch gleich mit meinen Kindern angesehen. Daneben hat vor allem Benedict Cumberbatch den Juli dominiert. Zum einen mit seiner Rolle als Doctor Strange und dann noch einmal als Sherlock in der gleichnamigen BBC-Serie. Aber das sind nur einige der Ereignisse. Dass ich nun schon eine Weile Single und alleinerziehender Vater bin, ist ja hinreichend bekannt und das man hin und wieder jemand kennenlernt, ist auch nichts Ungewöhnliches. Doch der Juli (eigentlich schon seit Ende Juni) bestand ein Kontakt zu einer Frau, der sich über die Zeit intensivierte. Mitte Juli haben wir uns dann sogar getroffen, oder anders gesagt, sie ist zu mir gekommen. Und das, obwohl sie gute 100 Kilometer und somit mehr als eineinhalb Stunden von mir weg wohnte. Aber an diesem Wochenende hatte sie ihre Kinder nicht und so machte sie sich kurzerhand, mitten in der Nacht, auf den Weg zu mir. Wir haben dann viel geredet, die ganze Nacht durch und eine wirklich schöne Zeit gehabt. Inzwischen besteht kein Kontakt mehr, denn die Entfernung war auf Dauer doch ein Problem für uns, auch weil wir beide durch Beruf und Kinder recht wenig Zeit hatten. Aber so ist das im Leben manchmal.
Doch die schlimmsten Ereignisse sollten erst noch kommen. Zuerst stürzte meine Oma in ihrer Wohnung, nachdem sie einige Tage lang nicht mehr richtig essen und trinken wollte. Der daraus resultierende Delir sorgte für eine massive Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes, was letztendlich dazu führte, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die dortigen Ärzte machten meinem Vater keine Hoffnung auf eine Besserung ihres Zustandes, doch da ich selbst täglich mit solchen Situationen zu tun habe, versuchte ich ihm wieder etwas Mut zu machen. Ihr Zustand besserte sich und inzwischen lebt sie bei mir im Heim, hat sich wunderbar erholt, kurz vor Weihnachten ihren 90. Geburtstag gefeiert und neue Kontakte zu anderen Bewohnern geknüpft. Die Entscheidung ihre Wohnung aufzugeben und zu mir ins Heim zu ziehen war dabei eine Gemeinschaftsentscheidung, bei der die letzte Entscheidung bei ihr selbst lag. Aber das alleine reichte für den Juli noch lange nicht. Mein Groß-Cousin (der Sohn, der verstorbenen Schwester meines verstorbenen Opas), lebt im Westen Berlins und regelmäßig sind wir auch zu ihm gefahren. Auch dieses Jahr waren wir bei ihm zu Besuch. Doch als wir ihm zu seinem Geburtstag gratulieren wollten, haben wir ihn nicht erreichen können. Auch die örtliche Polizei konnte uns nicht weiterhelfen, sodass wir vom Schlimmsten ausgehen mussten. Das Schlimmste ist zwar nicht eingetreten, aber nach einigen Tagen erfuhren wir, dass er im Krankenhaus liegt und querschnittsgelähmt ist. Über das Wieso und Warum wissen wir zwar noch immer nicht Bescheid, aber jetzt geht es ihm schon etwas besser. Er ist zwar nach wie vor auf den Rollstuhl angewiesen, versucht aber in einer Reha-Klinik dennoch Fortschritte zu machen und sein Leben neu zu ordnen. Dieser Monat, mit all seinen Ereignissen (auch den gleich noch folgenden) und das es auch privat hin und wieder mal nicht so gut lief führten dazu, dass ich mich etwas ausführlicher mit dem Thema Depressionen auseinandersetzte. Es zeigte mir, dass eine Depression keine Lappalie ist. Sie ist nicht nur ein Zustand, der Mal eben da ist und irgendwann wieder von alleine geht, sondern eine ernst zu nehmende Krankheit, die Hilfe benötigt. Niemand kann von alleine aus einer Depression herauskommen. Ohne Familie, freunde und professionelle Hilfe führt eine Depression fast immer zum Tod.

In meiner Familie gab es zum Glück keinen Todesfall, dafür aber sind einige Prominente von uns gegangen. Schon zu Beginn des Monats, am 2. Juli, starb der deutsche Schlagersänger Chris Roberts im Alter von 73 Jahren. Elf Tage später verstarb der chinesische Schriftsteller Liu Xiaobo mit nur 61 Jahren. Er hatte an der „Charta 08“ mitgewirkt, kämpfte seit den 80er Jahren gewaltfrei für die Menschenrechte in China und wurde 2010 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Nach drei Tagen, am 16. Juli verstarb der Pionier der Zombiefilme und einer der einflussreichsten Horrorfilmregisseure George A. Romero (77), der schon 1968 mit seinem Film „Die Nacht der lebenden Toten“ für Aufsehen sorgte und 1978 mit „Dawn of the Dead“ Weltruhm erlangte. Am 20. Juli nahm sich ein weiterer Musiker, der unter Depressionen litt das Leben. Nach Chris Cornell beendete auch Linkin Park-Frontman Chester Bennington mit 41 Jahren sein Leben. Schon am nächsten Tag wurde bekannt, dass im Alter von 72 Jahren der US-Schauspieler John Heard (u.a. bekannt als Peter McCallister aus „Kevin allein zu Haus“) verstorben ist. Nach weiteren 6 Tagen, genauer gesagt am 27. starb der US-Schauspieler und Dramatiker Samuel Shepard Rogers („Vergrabenes Kind“ (1978), „Der Stoff aus dem Helden sind“ (1983) und „Homo Faber“ (1991)) mit 73 Jahren. Als letzte wäre in diesem Monat noch die französische Schauspielerin Jeanne Moreau (u.a. „gefährliche Liebschaften“) zu nennen, die im hohen Alter von 89 am 31. verstarb.

Nicht nur in meinem Leben wurde es turbulent, sondern auch auf dem Blog. Nachdem ich im Juni mit meiner Comiclieferung alle Gratis Comic Tag-Hefte bekommen hatte, begann ich diese in täglichen kurzen Reviews vorzustellen. Jeden Tag ein neues Review, immer schön gemischt, damit es nicht langweilig wird. Auf dem Blog habe ich die Lootcrate-Box, die ich im Juni bekommen habe, erst im Juli vorgestellt. Es hat halt ein wenig gedauert, zu dem Video noch etwas zu schreiben und ein paar Fotos zu machen. Weil sowieso schon so viel los war auf dem Blog, habe ich andere Reviews etwas zurückgeschraubt. Lediglich die JL8, der Simpsons-Gag, die Bongo Comics des Monats und das Asterix Review Special liefen weiter. Erst nachdem ich mit den 30 GCT-Reviews durch war, habe ich mich in einem Review noch zwei Filmadaptionen gewidmet.

Der am 16. Juni verstorbene Helmut Kohl wird als erste Persönlichkeit der Europäischen Union mit einem Europäischen Trauerakt geehrt, der in Straßburg stattfindet. Ein Selbstmordattentäter tötet 60 Kilometer westlich von Ramadi im Irak in einem Flüchtlingslager 14 Menschen und verletzt weitere 10 teilweise schwer. Nordkorea testet trotz Sanktionen erneut eine Interkontinentalrakete und der „Gipfel der Zwanzig“ (G20) sorgt in Hamburg für massive Unruhen und Krawalle auf den Straßen. Auch Trump gerät durch die „Russland-Affäre“ weiter in Bedrängnis, während der europäische Gerichtshof das belgische Urteil für ein Verbot der Gesichtsverschleierung im öffentlichen Raum für rechtmäßig erklärt. Die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile ist von einer 30 Zentimeter dicken Schneeschicht bedeckt und tausende von Haushalten sind ohne Strom, während die Temperatur mit 0° ganze 10° unter dem langjährigen Mittel liegt. Als erstes Oberlandesgericht lässt das OLG Stuttgart Filmmaterial aus einer Dashcam als Beweismittel im Rahmen eines Strafverfahrens zu und auch Mercedes beginnt mit einer Rückrufaktion von rund drei Millionen Dieselfahrzeugen, um den Stickstoffausstoß zu senken. Peter Tauber (Generalsekretär der CDU) beleidigt mit seiner Aussage „Wenn sie etwas Ordentliches gelernt haben, dann brauchen sie keine drei Minijobs“ Millionen deutscher Wähler und sorgt für Empörung auch in den eigenen Reihen.

(Telefonseelsorge in Deutschland 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222; in Österreich 142; in der Schweiz 143)

August

Nachdem es im Juli ja ziemlich drunter und drüber ging, wurde es im August etwas ruhiger. Zum einen habe ich festgestellt, dass ich nun bereits seit 4 Jahren an meiner Arbeitsstelle arbeite und noch immer sehr zufrieden bin und wirklich gerne arbeiten gehe. Außerdem fand nun schon zum fünften Mal das Lichterfest Genius Loci in Weimar statt, wo ich mit meinen Kindern und meiner Familie unterwegs war und einige Fotos und Videos von den spektakulären Lichtinstallationen gemacht habe. Und dann wären da noch die Serien und Filme, die meine Freizeit am Abend, wenn die Kinder im Bett waren, begleitet haben. „Defenders“ auf Netflix, „Ghost in the Shell“ mit Scarlett Johannson auf Blu-ray und „F4ntastic Four“ auf DVD, wobei Letzterer nur günstig in meine Sammlung kam, damit ich mir selbst ein Bild davon machen konnte. Auch musikalisch gab es etwas, das mich sehr bewegt hat. Die Videoveröffentlichung von Adel Tawils „Eine Welt eine Heimat“, dass er zusammen mit Youssou N’Dour und Mohamed Mounir aufgenommen hat. Ein sehr schönes Lied zur Völkerverbindung und gegenseitigem Verständnis.

Leider mussten wir auch im August erneut von einigen Menschen Abschied nehmen, auch wenn es nicht so viele waren, wie in den Monaten zuvor. Dan Anfang machte am 3. August der britische Schauspieler Timothy Sydney Robert Hardy mit stolzen 91 Jahren. Seine bekanntesten Rollen waren die des Tierarztes in „Der Doktor und das liebe Vieh“ und der Zaubereimeister Cornelis Fudge in „Harry Potter“. Am 20. August starb die Komikerlegende Jerry Lewis ebenfalls im Aler von 91 Jahren und der Letzte im Monat war am 24. der US-Schauspieler Jay Thomas (69), der unter anderem in seiner Rolle als Eddie LeBec aus „Cheers“ und als Jerry Gold in „Murphy Brown“ bekannt war.

Die Ruhe in meiner Freizeit wirkte sich natürlich auch positiv auf den Blog aus. Neben den täglichen Reviews zu den „20 Jahre Panini Comics“-Gratis Comics gingen auch die „Teenage Mutant Ninja Turtles“-Episodenreviews mit der ersten Folge der fünften Staffel weiter. Die freitäglichen Bongo Comics des Monats wurden durch abwechselnde Reviews aus allen möglichen Bereichen abgelöst, darunter auch die beiden Crossover „Ghostbusters/Teenage Mutant Ninja Turtles“ und „Batman/Teenage Mutant Ninja Turtles, die beide sehr gelungen waren, und auch eine neue „Geschichte von keinerlei Interesse“ ging nach längerer Zeit wieder online. Außerdem gab es meine zweite Lootcrate-Box, die mir allerdings nicht ganz so gut gefiel, wie noch die erste, weshalb es vorerst auch die letzte war. Mein eigentliches Highlight in diesem Monat war aber der Band „Die Adoption“ vom Splitter-Verlag der wundervoll einfühlsam die Geschichte einer Adoption eines kleines peruanischen Waisenmädchens, das sich plötzlich in einer bunten französischen Familie wiederfindet und dort vor allem das Herz des bis dato mürrischen Großvaters berührt. Außerdem beendete ich nach langer Zeit eine fast schon zur Institution gewordene Sache. Nach 2000. Ausgaben war im August Schluss mit dem täglichen Simpsons-Gag. Auch dies war ein Schritt in die Richtung, mir mehr Freizeit zu verschaffen, um dem Blog wieder mehr anderen Content zu ermöglichen.

Die Welt schaut nach Amerika und dort nach Charlotteville. Nachdem ein Rechtsextremer Mann sein Auto in eine Gruppe Gegendemonstranten bei einer Kundgebung von Neonazis, Ku-Klux-Klan-Mitglieder und Anhänger der Alt-Right-Bewegung lenkt, wobei ein Frau stirbt und über 20 verletzt werden, ist es vor allem Trumps Reaktion auf diesen Vorfall, der die Welt erschüttert. Er vermeidet es tagelang das Verhalten der Rechtsextremen zu verurteilen, verharmlost es sogar, indem er von „Gewalt von vielen Seiten“ spricht. Von einem wenige Tage später vorgetragenen Statement, in dem er sich von Ku-Klux-Klan und Neonazis distanzierte, dementierte er kurz darauf wieder mit der Aussage, dass unter den Demonstranten auch „sehr feine Menschen“ gewesen waren. Als jedoch in Barcelona ein Marokkanermit seinem Auto in eine Menschenmenge fährt, empfiehlt er umgehend „brutale Methoden gegen Islamisten“. Aber Amerika wurde noch von anderen Dingen hart getroffen. Zuerst verwüstete der Hurrikane „Harvey“ den US-Bundesstaat Texas und dann traf „Irma“ auf Florida. Viele Menschen kamen dabei ums Leben und wurden verletzt. Außerdem werden in Deutschland Millionen von Eiern zurückgerufen, weil sie mit dem Biozid Fipronil belastet sind. In China sterben bei einem Erdbeben und einem Erdrutsch in der Region Sichuan mindestens 40 Menschen, während weitere 40 Menschen bei einem Zugunglück in Ägypten sterben, nachdem ein Personenzug auf einen anderen Zug auffuhr. Ein furchtbares Unglück bei Nagold, kostet fünf Menschen das Leben, als ein Mülllaster in einer Kurve umkippt und einen PKW unter sich begräbt.

September

Der September. Der neunte Monat des Jahres. Seitdem die Schule wieder begonnen hat, bin ich mit meinem Sohn jeden Morgen zu Fuß in die Schule gegangen. Schön gemütlich am Morgen durch die Natur zu schlendern hat schon etwas Beruhigendes. Und schöne Fotos kann man dabei auch noch schießen. Die könnt ihr übrigens alle auf meinem Instagram-Account bewundern. Das Wetter hat es dann auch mehrfach ermöglicht mit meinen Kindern Drachen steigen zu lassen, wofür ich extra noch neue Drachen für meine Beiden gekauft habe. Dann flatterte Anfang des Monats auch gleich noch das Steelbook zu den „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ bei mir ein, den ich mir dann natürlich auch zeitnah angesehen habe. Außerdem gab es noch den 20. Detektiv Conan-Film auf DVD für meine Sammlung, den ich aber bisher noch nicht angesehen habe. Die Zeit ist halt nicht gerade mein Freund im Moment. Ich war erneut zu Gast beim Telestammtisch und habe anlässlich des Batman-Tages mit Andreas Prill von Gheek Wisperer, Marc Uhlenhaut von PDAA Entertainment, Breedstorm von den Comic Cookies und Steffen Volkmer von Panini plaudern können. Die ZEN Studios kündigten nicht nur Pinball FX3 an, den Nachfolger zu Pinball FX2 und ZEN Pinball 2, sondern auch gleichzeitig ein neues Paket an Flippertischen mit „E.T.“, „Zurück in die Zukunft“ und „Der weiße Hai“. Es versteht sich von selbst, dass sich diese inzwischen auf meiner PS4 tummeln. Was gab es im September noch? Ich habe Sherlock weitergeschaut und bis zur aktuellen Staffel aufgeholt und zur Bundestagswahl war ich auch und habe meine Pflicht getan und nein, ich habe keine AfD oder ähnlich gelagerte Partei gewählt.

Der Tod ist auch im September ein stetiger Begleiter gewesen. Als Erstes musste sich die Comicwelt am 10. von Len Wein (69) verabschieden. Der Comicautor und Redakteur ist unter anderem Erfinder von Wolverine und Swamp Thing. Zwei Tage später verstarb der charismatische Politiker Heinrichjosef Georg „Heiner“ Geißler im Alter von 87 Jahren. Kurz darauf, am 15. September starb der US-Schauspieler Harry Dean Stanton, der vorrangig in Nebenrllen zu sehen war, bis auf seine Hauptrolle in „Paris, Texas“ (1984). 12 Tage später starb die amerikanische Erotik-Ikone schlechthin. Hugh Hefner (91) hatte mit seinem Playboy-Imperium Weltruhm erlangt und bis zum Schluss mit vielen seiner „Bunnys“ in seiner Villa gelebt. Abschließend wäre noch die deutsche Sängerin Joy Fleming zu nennen, die mit ihrer sympathischen Art und Weise immer wieder die Herzen berührte. Sie starb im Alter von 72 Jahren.

Mit regelmäßigen Reviews, im Vergleich zum bisherigen Output in diesem Jahr, habe ich weiter versucht meinen Rückstand aufzuholen. Ein grund war aber auch, dass ich gerade bei meinen aktuellen Abos langsam auf den aktuellen Stand kommen wollte und hierfür noch einiges zu tun hatte. Darunter fiel dann auch das Spider-Verse-Event und auch Plem Plem bekam wieder eine regelmäßige Reviewreihe, nachdem die Teenage Mutant Ninja Turtles-Episodenreviews Mitte September in die Pause gingen. Beim Asterix Review Special habe ich diesmal auf ein schon zuvor veröffentlichtes Review zurückgegriffen und begonnen dieses in die Special-Reihe zu integrieren. Außerdem gab es erneut ein Youtube-Special, in dem ich Paninis neue „Marvel Universum Figurenkollektion“ vorgestellt habe. Hierfür habe ich mir extra die erste Ausgabe gekauft und ein Video aufgenommen. Und ja, dies ist mein Highlight auf dem Blog für den August.

Nordkorea führt zum sechsten Mal seit 2006 einen Kernwaffentest durch. Dieser Test war auch gleichzeitig der Stärkste bisher. In Frankfurt am Main kam es unterdessen zur größten Evakuierung von 60.000 Menschen bei der Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Hurrikane Irma, der im August noch Amerika heimsuchte, zog nun über die karibischen Inseln hinweg tötete mehrere Menschen und sorgte dafür, dass 60% der Bevölkerung obdachlos wurden. In den USA meldet der Spielwarenhersteller und Händler „Toys“R“Us“ Insolvenz an. Die Bundestagswahl endete mit starken Verlusten für die großen Parteien CDU/CSU und SPD und erstmals zieht die AfD in den Bundestag ein. Auf Sylt schoss ein Airbus 320 der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin über die Landebahn hinaus und bei einer Massenpanik auf einem Bahnhof in Mumbai/Indien starben mindestens 22 Menschen und weitere 36 werden verletzt.

Oktober

Am Anfang war der Oktober noch recht ruhig. Ein paar neue Filme, die ich für uns günstig erworben habe, sorgten für ein paar schöne Filmabende. „Vaiana“ für die Kids und „Mama“ von Andy Muschietti für den Papa, um nur einmal zwei zu nennen. Ich hatte auch Urlaub, der aber überhaupt nicht schön begann. Nachdem ich mit meinen Kindern unterwegs war, um ihnen neuen Anziehsachen für den Winter zu kaufen, hat mich ein überholender VW-Transporter am Spiegel gestreift und ihn zerkratzt. Auf mein Hupen zeigte er keine Reaktion, weshalb ich ihm hinterhergefahren bin und zur Rede gestellt hatte. Er stritt natürlich alles ab, woraufhin ich zur Polizei gefahren bin und alles zur Anzeige gebracht habe. Die Polizei nahm alles auf und reichte es an die Staatsanwaltschaft weiter. Der restliche Urlaub verlief dann recht ruhig mit vielen Spaziergängen und Drachen streigen lassen. Aber auch der jährlich stattfindende Zwiebelmarkt war mit dem Auftritt von Jan Josef Liefers‘ Band Radio Doria wieder ein echtes Highlight. Ich habe außerdem meine zweite Kickstarter-Kampagne unterstützt. Diesmal war es Touch 2 von HOK. Auf Netflix begeisterte mich Abends, wenn die Kinder im Bett waren, die zweite Staffel von „Stranger Things“ und die neue Serie „Mindhunter“, die ich euch nur wärmstens empfehlen kann. Beide Serien im Übrigen. Außerdem erschien mit „Gran Turismo Sport“ der erste reine Multiplayer-Teil der Serie, was aber auch wieder zu vielen Empörungen unter den Fans führte. Forderten viele von ihnen bei früheren teilen noch einen ordentlichen Multiplayer im Spiel, war es diesmal auch nicht recht, da sich der Singleplayer-Teil des Spiels nur auf die Fahrprüfung und diverse kleinere Kampagnen beschränkte. Ich spiele das Spiel wirklich gerne, auch mit meinen Kids zusammen im Splitscreen, genauso wie den Online-Multiplayer. Zum Ende hin wurde es dann wieder etwas unruhiger. Bei meinen Eltern wurde in den Fahrradkeller eingebrochen und meinem Bruder sein Rennrad gestohlen und bei seinem zweiten Bike das Vorderrad abmontiert. Natürlich sind die Täter bisher nicht gefunden worden, genauso wenig wie die gestohlenen Sachen. Aber kurz vor Weihnachten wurde nun, vermutlich von den gleichen Tätern, erneut eingebrochen und der Hausverwalter weigert sich die Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen oder auch nur das Schloss gegen ein besseres auszutauschen. Ich habe mir im Oktober ein neues Handy zugelegt, weil mein bisherigers Sony Xperia XA langsam den Geist aufgab. Kaum ein Smartphone hält heute noch länger als ein Jahr, was mich wirklich ärgert, wobei neben Stabilitätsproblemen beim XA auch noch ein wirklich miserabler Akku hinzukamen. Laufzeiten von 3-4 Stunden waren schon das Maximum. Aber auch das neue Handy, eine Sony Xperia L1 brachte mich eher zur Weißglut. Badges funktionierten nicht, das Gerät schaltete sich ständig selbst aus und startete neu und die Kamera war einfach nur ein Witz. So etwas Grauenhaftes habe ich seit den Anfangstagen der Handykameras nicht mehr erlebt. Im November ging das Gerät dann zurück an Amazon. Der Abschluss des Monats gestaltete sich dann dank Halloween wieder sehr schön. Mit meinen Kids bin ich gemeinsam, auch geschminkt und maskiert, um die Häuser gezogen auf der Suche nach Süßigkeiten. Auch wenn der Papa nur aus Freude und nicht wegen der Naschereien mitgekommen ist.

Halloween ist der Tag, an dem man den Toten gedenkt und so nehmen wir auch in diesem Monat Abschied. Zum Glück war es nur einer, auch wenn mit Fats Domino einer der ganz großen amerikanischen Pianisten, Songschreiber und Sänger, der mit vollen Namen Antoine Domino hieß, am 25. Oktober im Alter von 89 Jahren verstarb.

Auf dem Blog war auch reichlich was los. Gleich zu Beginn habe ich mit meiner Tochter ein weiteres Youtube-Special aufgenommen, in dem ich das bis dato komplette Verlagsprogramm von Plem Plem Productions vorgestellt habe, inklusive aller Hefte, die ich besitze. Außerdem erschien das letzte Heft von Thomas Leopolds deutscher Superheldenserie „Der Engel“ und auch der neueste Asterix-Band, mit dem Titel „Asterix in Italien“ wurde weltweit am 19. Oktober veröffentlicht, weshalb es in diesem Monat dann auch gleich zwei Asterix Review Specials gab. Eines ganz normal an dem zweiten Sonntag im Monat, und das Zweite mit dem neuesten Asterix-Band, da ich nicht wusste ob und wie schnell es mit dem Review zum Band klappt. Und dann wäre da noch „Teenage Mutant Ninja Turtles/Usagi Yojimbo“, das beim Dantes Verlag erschien und von dem mir der Verlag freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zukommen lassen hat. Ansonsten gab es noch die Plem Plem Reviews, ich habe mit „Spider-Man“ und anderen Marvel-Serien etwas Boden gutgemacht, um mich dann im November auf das Event „Secret Wars“ inklusive einiger Tie-Ins stürzen zu können.

Zu Beginn des Monats erschütterte die bisher schlimmste Tat eines Einzeltäters Amerika. Ein pensionierter Buchhalter, der vom 32. Stock eines Hotels minutiös geplant auf Konzertgänger auf der Straße schießt. Dabei tötet er 58 Menschen und verletzt weitere 500 teilweise schwer. Die britische Monarch Airlines stellt den Flugbetrieb komplett ein, wodurch über 110.000 britische Bürger im Ausland festsitzen. In Spanien kommt es zu mehreren Demonstrationen gegen die Abspaltung Kataloniens von Spanien, in Frankfurt wird der Goetheturm durch einen Brand vollständig zerstört und die Lufthansa kauft einen Großteil der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin auf. In Mogadischu in Somalia explodiert ein Sprengstoff beladener LKW mitten auf einer Kreuzung und tötet mindestens 300 Menschen. Die Sturmtiefs „Xavier“ und „Herwart“ richten verheerende Schäden in ganz Deutschland an und fordern sogar einige Todesopfer, die IS-Hochburg Rakka wird von den Kurden und eine Anti-IS-Allianz befreit und Lewis Hamilton wird zum vierten Mal Formel 1- Weltmeister.

November

Der November schickte sich schon zu Beginn an, nicht der beste Monat des Jahres 2017 zu werden. Das Urteil, oder sollte ich besser sagen Ergebnis, zu dem Unfall vom Oktober trudelte mir ins Haus. Da wurde mir freundlichst mitgeteilt, dass die Strafanzeige fallen gelassen wird. Zum einen wegen des geringen Schadens von nur rund 100 Euro und weil der Verursacher angegeben hat, er hätte von dem Unfall nichts gemerkt, obwohl ich noch gehupt habe. Und die Tatsache, dass ich ihn kurz darauf verfolgt und zur Rede gestellt habe zählt nicht, weil es nicht mehr am Unfallort und ohne Polizei war. Das deutsche Rechtssystem ist ein Witz, solange sich Menschen immer auf ihr Unwissen berufen können und dadurch den „Unschuldsparagraphen“ ausnutzen. Das schwerste war aber, als ich mich auch Anfang des Monats, nach über 20 Jahren in denen es mir treue Dienste leistete, von meinem geliebten kleinen Peugeot 205 Cabriolet trennen musste. Nach über 20 Jahren und als alleinerziehender Vate rmit zwei Kindern war es einfach zeit für ein größeres Auto, dass mir auch im Alltag mehr nützt, als mein kleines Lieblingsauto. Auch wenn es damals, als ich ihn mir vor über 20 Jahren gekauft habe, mein absolutes Wunschauto war, musste ich nun eine logische und vernünftige Entscheidung treffen und nicht mehr auf mein Herz hören. Für meinen Kleinen habe ich leider nicht mehr viel bekommen, was bei 25 Jahre alten Autos auch kein Wunder ist, aber er ist wohl in gute Hände gekommen. Zumindest soll er, laut Aussage von einigen meiner Kollegen, wieder auf den Straßen unterwegs sein. Unterwegs war ich auch im November viel. Jeden Morgen und manchmal auch nachmittags Spaziergänge, um meinen Sohn zur Schule zu bringen und auch abzuholen. Gerade früh ist es sehr entspannend und liefert immer wieder wunderschöne Fotomotive. Und wo wir gleich bei Fotos sind, habe ich mir ihm Rahmen eines Testprogramms eine 360°-Kamera als Aufsatz für das Smartphone besorgt, mit dem ich nun einige sehr spektakuläre 360°-Fotos machen kann. Auch 360°-Livevideos sind damit möglich. Und das Thema Smartphone bringt mich auch noch zu meinem Problem-Handy aus dem Oktober. Das Sony Xperia L1 ging zurück an den Verkäufer und wurde kurzerhand gegen ein Huawei P8 Lite als 2017er Modell ausgetauscht, mit dem ich noch immer sehr zufrieden bin. Die Freizeit nach Arbeit und Schule verbrachten meine Kids und ich zu Hause, dank immer schlechter werdenden Wetter, und das entweder bei schönen Filmen, wie „Ich, einfach unverbesserlich 3“, „Die Schöne und das Biest“ in der 2017er Realverfilmung oder wenn die Kinder im Bett waren, hat es sich der Papa mit seiner neuen „Sharknado“-Box bequem gemacht. Da war aber nicht die einzige Anschaffung. „Spider-Man: Homecoming“ habe ich mir auch noch als Blu-ray-Steelbook gegönnt, aber im November nicht mehr angeschaut. Das habe ich dann im Dezember getan. Wir haben aber nicht nur Filme geschaut. Das neue „Lego Marvel Superheroes 2“ für die Playstation 4 hat uns auch zum Spielen verleitet, logischerweise nur in der Freizeit. Nach dem Lernen für die Schule und der ganzen Hausarbeit. 😉

Auch der November hat wieder einige Menschen aus der Mitte ihrer Lieben und dem Leben gerissen. Einige von ihnen möchte ich nun hier erwähnen. Schon am 1. November nahm sich der US-Schauspieler Brad Bufanda mit nur 34 sein Leben. Er wurde vor allem als Felix Toombs in der US-Serie „Veronica Mars“ bekannt. Vier Tage später, am 5. November starb im Alter von 72 Jahren der US-Sänger Robert Knight. Sein bekanntester Song ist das inzwischen vielfach gecoverte „Everlasting Love“. Nur einen Tag später wurde bekannt, dass die deutsche Schauspielerin Karin Dor (79) in einem Müncher Pflegeheim verstorben ist. Wieder einen Tag später starb auch der deutsche Schauspieler Hans-Michael Rehberg mit 79 Jahren. Zwei tage darauf verstarb mit Chuck Mosley (57) eines der Gründungsmitglieder und bis 1988 Leadsänger der US-Band Faith No More. Noch am gleiche Tag betrauerte die Welt auch den Tod von John Hillerman (84), der vor allem als charismatischer Higgins an der Seite von Tom Selleck in „Magnum“ bekannt war. Neun Tage später, am 18. November, starb im Alter von nur 64 Jahren der US-Musiker/Sänger Malcolm Young, der 1973 die Band AC/DC gründete, in die später auch sein Bruder Angus Young mit einstieg. Einen Tag darauf starb die tschechische Tennisspielerin Jana Novotná mit nur 49 Jahren an den Folgen von Eierstockkrebs. Mit 77 Jahren starb am nächsten Tag der deutsche Schauspieler und Regisseur Dieter Bellmann, der zuletzt regelmäßig in seiner Rolle als Professor Gernot Simoni in der Fernsehserie „In aller Freundschaft“ zu sehen war. Den Abschluss dieser Auflistung bildet der am 21. November verstorbene US-Sänger und Schauspieler David Cassady (67). Anfang der 70er Jahre war er unter anderem durch seine Rolle als Keith Partridge in der Serie „The Partridge Family“ und seine Musikkarriere erfolgreicher als Elton John, Paul McCartney oder Elvis Presley. Nachdem er im Frühjahr 2017 der Öffentlichkeit mitteilte, dass er an Demenz litt, beendete er seine Karriere und zog sich zurück.

Vieles lief weiter im November. Darunter die Plem Plem-Reviews, die JL8 mit neuen Episoden, Reviews um zum Event „Secret Wars“ aufzuholen und dieses auch gleich zu starten. Dazwischen noch ein bisschen klassisches Material, ein Review mit zwei Crossovern „Batman/Teenage Mutant Ninja Turtles Adventures“ und „Akte X/30 Days of Night“ und eine neue „Geschichte von keinerlei Interesse“. Auch ein Special zum 40. Todestag von Asterix-Vater René Goscinny gab es. Für die Playstation 4 habe ich ein Review zum neuen Bubsy-Game „Bubsy: The Woolies strike back“ verfasst nachdem man mich angeschrieben und nachgefragt hatte.

Michael Müller, regierender Bürgermeister von Berlin, wird Präsident des Bundesrates. In einer kleinen Gemeinde in Texas/USA erschießt ein Mann bei einem Massaker mindestens 26 Menschen und mit der Grenzstadt Abu Kamal wird die letzte größere Ortschaft am Euphrat vom IS befreit. In der Grenzregion zwischen Irak und Iran werden über 400 Menschen bei einem Erbeben und weiteren 118 Nachbeben getötet. Zwei Monate nach der Bundestagswahl ist noch immer keine funktionierende Regierung vorhanden, da sich keine der Parteien bei Koalitionsgesprächen einigen können. In Bir al-Abd in Ägypten werden bei einem Bombenanschlag auf die el-Rawdah-Moschee mindestens 235 Menschen getötet und weitere 125 verletzt. Der schon seit Wochen rumorende Vulkan Mount Agung lässt auf Bali in Indonesien Asche vier Kilometer in die Luft steigen und auf die umliegenden Orte regnen und die EU beschließt unter der Mitwirkung Deutschlands, dass das Herbizides Glyphosat weitere 5 Jahre in der Landwirtschaft verwendet werden darf. Deutschland hätte sich aufgrund einer nicht vorhandenen und gültigen Regierung dieser Abstimmung enthalten müssen. Außerdem kommt Ex-Schlecker-Konzernchef Anton Schlecker mit einer Geldstrafe von 54.000 Euro und 2 Jahren Haft auf Bewährung noch recht glimpflich davon, während seine Kinder wesentlich härter bestraft werden.

Dezember

Und schon war er da, der letzte Monat des Jahres. Ihr kennt das sicher auch, dieses Gefühl, dass mit jedem Jahr eures Lebens die zeit schneller zu vergehen scheint. Da war er nun, der Dezember und es war noch so viel zu organisieren. Zum einen auf Arbeit, da auch unsere Bewohner ein frhoes Weihnachtsfest haben sollten und einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Dann hatten wir seit dem Herbst unsere eigene Facebookseite vom Heim, die ich zusammen mit unserem neuen Heimleiter betreue. Und ja, auch die Familie wollte bedacht werden. Die Kinder mit Geschenken für Weihnachten, der Geburtstag meines Sohnes am zweiten Weihnachtsfeiertag, ein paar Termine, und noch so einiges an Kleinkram hier und da, wie das Öffnen des Adventstürchens auf dem Marktplatz von der Klasse meines Sohnes. Hierfür werden jedes Jahr verschiedene Schulklassen und Kindergartengruppen bedacht, um am Rathaus unserer Stadt ein Fenster zu öffnen. Besonders publikumswirksam ist es dann, wenn das Fenster höher liegt und hierfür die Feuerwehr mit ihrem Leiterwagen anrücken und helfen muss. Bei dieser Feierlichkeit habe ich dann auch gleich die 360°-Kamera ausprobiert. Bei all dem vorweihnachtlichen Stress waren die morgendlichen Spaziergänge eine wirkliche Erholung. So nebenbei habe ich mich dann auch noch über die Firma PEARL geärgert, die es nicht zustande brachten, eine seit Anfang Oktober aufgegebene Bestellung abzuarbeiten. Zwischenzeitliche Anrufe bei der Hotline verliefen ergebnislos und ich musste mich sogar beschimpfen lassen. Nachdem ich jedoch auf Facebook möglichst werbewirksam Krach geschlagen hatte, war meine Bestellung innerhalb von 5 Tagen bei mir. Aber es gab auch schöne Dinge im Dezember. Nach und nach trudelten sämtliche auf Kickstarter unterstützten Projekte bei mir ein. „Touch“ 2 in der Community-Edition plus einem schönen Artprint auf Leinwand, „Tank“ 1 bis 4 von Sebastian Drewniok und Michael Feldmanns „Seneca Akte 1: Die Ustica-Verschwörung“ . Unser Klonsaga-Nachschlagewerk, das in Zusammenarbeit mit mehreren Comic-Nerds, wie mir, entstand, und das wir bereits 2015 in einer kleinen Autorenauflage veröffentlicht haben, ist nun ganz offiziell beim Comicverein INCOS gelistet und somit für jeden Interessierten zu erwerben. Ich habe mir im Dezember außerdem den umstrittenen aktuellen Spider-Man-Film „Spider-Man: Homecoming“ angesehen. Mir gefiel er sehr gut, weil er mehrerer Parallelen zum ultimativen Universum aufwies, als zum regulären Marvel-Universum. In der Nacht zum 24. Dezember wurde dann, wie schon im Oktober erwähnt, zum zweiten Mal bei meinen Eltern in den Fahrradkeller eingebrochen. Diesmal wurde glücklicherweise nichts gestohlen, aber die Polizei ist nach wie vor hilf- und ratlos. Aber davon haben wir uns Weihnachten nicht kaputtmachen lassen. Wir haben, wie schon in den letzten Jahren, bei mir gefeiert, mit meinen Kindern, meinen Eltern und meinem Bruder. Als Geschenke bekam ich von meinen Kids ein Holzherz und eine Schneekugel, und von meinen Eltern und Bruder die Ghostbusters Feuerwache von Playmobil. Nachdem ich zum Geburtstag schon den Ecto-1 bekam, war das natürlich genau das richtige für einen Nerd wie mich.

Und wie bekommt man nun von den Ghostbusters den Dreh zu den Verstorbenen des Monats Dezember. Nunja, der Darsteller von Egon Spengler, Harold Ramis, weilt ja leider auch schon geraume Zeit nicht mehr unter uns. So, Kurve gekriegt und nun eine kleine Selektion aus dem Dezember. Am 3. Dezember verstarb der Verleger Elmar Faber im Alter von 83 Jahren. Bevor er 1990 zusammen mit seinem Sohn den Verlag Faber & Faber gründete, war er von 1983 bis 1992 Verleger des Ostberliner Aufbau-Verlags. Eine Woche darauf, am 10. Dezember starb der deutsche Designer und Modeunternehmer Otto Kern im Alter von 67 Jahren. Noch am gleichen Tag verstarb auch die Interpersönlichkeit Angry Grandpa. Der mit bürgerlichen Namen bekannte Charles Marvin Green, Jr. (67) war durch seine recht ungewöhnlichen Videos, in denen der unter einer bilpolaren Störung leidende, immer recht impulsiv reagierte bekannt geworden. Einen Tag später starb die britische Schauspielerin Suzanna Leigh im Alter von 72 Jahren. Sie hatte in den späten 50ern bis Ende der 70er einige erfolgreiche Schauspielrollen in Serien und Filmen vorzuweisen. Mit 56 Jahren starb zwei Tage später mit Warrel Dane der amerikanische Sänger und eines der Gründungsmitglieder der Metel-Band Nevermore an einem Herzinfarkt. Tags darauf starb der japanische Synchronsprecher Tamio Ōki, der unter anderem Daisuke Aramaki in „Ghost in the Shell“ seine Stimme lieh. Zuletzt für das vergangene Jahr wäre die deutsche Comiczeichnerin Lona Rietschel (84) zu nennen, die seit 1960 für den ostdeutschen Mosaik-Verlag arbeitete, die Figuren der Digedags und Ritter Runkel mitgestaltete, sowie später das Design der Abrafaxe schuf. Sie bleibt ihren Kreationen bis 1999 treu und schuf auch danach noch Titelbilder, wie die für die Sammelbände.

Auf dem Blog lief es etwas ruhiger, was dem ganzen bereits erwähnten Stress geschuldet war. Dennoch wurde es mit Chris Giarrussos „Mini Marvels“ und „Reborn“ von Mark Millar und Greg Capullo nicht langweilig. Außerdem liefen die JL8, die Plem Plem Reviews (zumindest eine zeitlang) und das Asterix Review Special weiter, es gab Reviews zu „Touch“ Nr. 1 & 2 und ich habe begonnen Sebastian Drewnioks „Tank“ zu reviewen. Das Event „Secret Wars“ zog sich durch den gesamten Dezember und findet noch in dieser Woche seinen Abschluss und eine weihnachtliche „Geschichte von keinerlei Interesse“ gab es auch noch. Dazu gab es noch ein paar Kurzreviews und zu Weihnachten habe ich zwei ganz spezielle Reviews online gebracht. Über zu wenig „Arbeit“ konnte ich mich im Dezember nun wirklich nicht beklagen.

Kaiser Akihito von Japan kündigt seine Abdankung zum April 2018 an, in Prag stürzt die Füßgängerbrücke Trojská Iávka die über die Moldau führt ein und bei einem Feuer in einem mehrstöckigen Hochhaus in Saarbrücken kommen 4 Menschen ums Leben. Das internationale Komitee verbietet dem russischen Komitee die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen. Ausgewählte Sportler, die nicht unter die Dopingvorwürfe fallen, dürfen als freie Sportler ohne ihre Staatsflagge und Zugehörigkeit teilnehmen. In Meerbusch fährt ein Regionalexpress auf einen Güterzug auf. Dabei werden 47 Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. Als erster ausländischer Staat erkennt die USA Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Jerusalems diplomatisch an und das russische Verteidigungssystem und der irakische Regierungschef erklären den IS im Irak für besiegt. Für 52,4 Milliarden Dollar übernimmt der Disney-Konzern das Medienunternehmen 21st Century Fox. Neuseeland legalisiert den medizinischen Gebrauch von Cannabis und Trump lässt mit seiner Unterschrift seine im Wahlkampf versprochene Steuerreform in Kraft treten. Der Taifun Tembin zerstört auf den Philippinen zahlreiche Häuser und fordert Hunderte Todesopfer und ebenso viele Vermisste. In Kabul kommen bei einem Selbstmordanschlag auf ein Kulturzentrum 41 Menschen ums Leben. Der IS bekennt sich zu dieser Tat. Der internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien stellt seine Arbeit nach über 24 Jahren ein. Von insgesamt 161 angeklagten Personen wurden 90 verurteilt.

Das war mein persönlicher Jahresrückblick 2017. Ihr habt gemerkt, dass ich mich gegenüber 2016 massiv weiterentwickelt habe. Dies verdanke ich einigen sehr wichtigen Menschen in meinem Leben, denen ich hiermit noch einmal Danke sagen möchte, ohne dass ich diese persönlich aufzähle. Ihr, die ich meine, wisst es auch ohne das Ich eure Namen nenne. Ich danke euch für die Lehren, für die Unterstützung, für die Kraft und natürlich auch die Geduld mit mir während dieser Zeit.
Allen anderen hier danke ich dafür, dass ihr diese Menge an Wörtern gelesen habt und ich würde mich freuen, wenn ihr einen Kommentar, oder euer persönliche Meinung zu meinem persönlichen Jahresrückblick hinterlasst.

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