Cheers, Staffel 1, Episode 11 [CBS Studios / Paramount Pictures, 09.12.1982 (US)]

Im heutigen Episodenreview stehen ein paar Einzelschicksale im Mittelpunkt dieser Folge und dennoch darf wieder herzlich gelacht werden …

Cheers Logo„Dianes Zitatenschatz“
(One for the Book)

Ein junger Mann namens Kevin (Boyd Bodwell) betritt die Bar und erklärt, dass dies sein letzter Tag sei. Ab dem nächsten Tag würde er in das Kloster gehen und ein Mönch werden wollen. Doch kaum, dass er seinen ersten Alkohol getrunken hat, glaubt er, dass Mönch nicht das Richtige für ihn sei. Bis es zu einem merkwürdigen Zwischenfall kommt, der seine Meinung erneut ändert. Und auch ein anderer Gast erkennt, dass das Leben nicht mehr das ist, was es einmal war. Ein alter Kriegsveteran (Ian Wolfe), der mit seinen früheren Kameraden alle 10 Jahre ein Treffen absolviert, steht am Ende alleine da. Doch das Cheers besteht auch aus guten Freunden …

Der letzte Kriegsveteran.

Der letzte Kriegsveteran.

Wie in jeder Bar üblich gibt es auch im Cheers immer wieder Einzelschicksale. Diesmal sind es sogar zwei, welche die Aufmerksamkeit des Zuschauers und der Besatzung des Cheers auf sich ziehen. Das so ganz nebenbei auch wieder einmal Sams Ego von Diane mit Füssen getreten wird, ist dann das Salz in der Suppe zu den eher tragischen Ereignissen der beiden Gäste.

Mönch oder Nicht-Mönch.

Mönch oder Nicht-Mönch.

FAZIT:

Eine sehr gelungene Episode, die aber leider im Mittelteil etwas an Fahrt verliert. Vor allem deshalb, weil es in einigen Situationen zu vorhersehbar wird, und auch die Gags ein wenig sehr flach geraten sind. Dafür kann Coach erneut mit ein paar sehr gelungenen Aussagen überzeugen, in denen er wieder einmal seine Naivität offenlegt.

Diane sammelt Zitate von Kollegen und Besuchern der Bar.

Diane sammelt Zitate von Kollegen und Besuchern der Bar.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1982-2013 CBS Studios / Paramount Pictures

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Cheers, Staffel 1, Episode 10 [CBS Studios / Paramount Pictures, 02.12.1982 (US)]

Willkommen zu einer neuen Folge der Cheers-Episodenreviews. Diesmal spielt das Glück eine ganz große Rolle …

Cheers Logo„Der Glücksbringer“
(Endless Slumper)

Der Spieler der Boston Red Sox Rick Walker (Christopher McDonald) besucht Sam, weil er dessen Hilfe braucht. Seine Karriere scheint festzustecken und Sam hängt noch immer der Ruf nach, in Krisensituationen eine Lösung zu finden. Doch alle Versuche eine Möglichkeit zu finden um zu helfen scheinen fehlzuschlagen, bis Sam von seinem Talisman erzählt. Dieser scheint zu wirken und die Karriere geht wieder voran. Dafür hat Sam kein Glück mehr. Er muss seinen Talisman zurückbekommen …

Sam zeigt sein Talent beim Glaserschubsen, indem er ein Bierglaus um die Kurve über den Tresen schiebt.

Sam zeigt sein Talent beim Glaserschubsen, indem er ein Bierglaus um die Kurve über den Tresen schiebt.

Wieder einmal ist das Thema Sport der Mittelpunkt dieser Folge. Aber genaugenommen bildet er nur die Basis, um Sam genauer zu charakterisieren. Er zeigt, dass Sam Malone unter seiner Schale doch nur ein einfacher und ziemlich labiler Mann ist. Er glaubt an mysteriöse Dinge, zweifelt an sich selbst und sucht immer wieder die Bestätigung anderer. Und er ist immer noch stark suchtgefährdet, auch wenn er sich das selber nicht eingestehen kann.
Trotz all Tiefgründigkeit kommt erneut der Humor nicht zu kurz und so treibt das Schauspiel zwischen Ted Danson und Shelley Long immer wieder neue Blüten. Und es zeigt sich, dass trotz aller Widrigkeiten die beiden schon jetzt nicht mehr wirklich ohne einander können.

Rick bittet Sam um Hilfe.

Rick bittet Sam um Hilfe.

FAZIT:

Sport gehört zu Cheers und der Alkohol zu Sam. Beides ist immer wieder, und wird immer wieder, ein wichtiges Thema sein. Manchmal mehr und manchmal weniger erfolgreich. Hier ist es vor allem die Tatsache, dass Sam eine gewisse psychologische Tiefe verleiht, wird, auch wenn am Ende der Klamauk wieder über alles obsiegt.

Rick ist so erfolgreich, dass ein Spiel der Sox ganze 22 Innings läuft. Normie zählt es anhand seiner Biere nach.

Rick ist so erfolgreich, dass ein Spiel der Sox ganze 22 Innings läuft.
Normie zählt es anhand seiner Biere nach.

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Painkiller Jane – Die komplette Serie [Universal Pictures, 2007]

Heute stelle ich euch eine TV-Serie vor, die auf einer Comicreihe basiert. Doch gerade in Deutschland ist diese Serie um die ehemalige Polizistin Jane Vasco eher weniger bekannt und daher werden wohl auch einige nicht wissen, dass Painkiller Jane eine Comicadaption ist. Dennoch hat die Serie einen gewissen Reiz …

Painkiller Jane – Die komplette Serie

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Cheers, Staffel 1, Episode 9 [CBS Studios / Paramount Pictures, 25.11.1982 (US)]

Die neue Episodenreview zur Kultcomedy Cheers wartet hier auf euch. Diesmal geht es um defekte WCs und ein Beziehungsproblem …

Cheers Logo„Der Coach greift an“
(Coach Returns to Action)

Lange Zeit war Coach alleine. Doch jetzt ist eine neue Nachbarin bei ihm ins Haus eingezogen und die scheint dem pensionierten Trainer zu gefallen. Sogar so sehr, dass er sie ihn die Bar einlädt. Doch dort wartet bereits Sam darauf, Coachs neue Liebe Nina (Murphy Cross) anzubaggern. Coach ist verzweifelt. Aber Diane und auch Carla wollen ihrem Freund und Kollegen. Dieser hat jedoch eine ganz andere Taktik …

Coach und Nina verstehen sich prächtig.

Coach und Nina verstehen sich prächtig.

Für Coach ist der Großteil seines Lebens nach seinem Trainerdasein das Cheers und seine Tochter. Aber ab und zu kommt auch einmal eine Dame in sein Leben. Hier wird diesmal genau eine solche Situation geschildert und auch wie klein sich Coach neben Sam zu fühlen scheint. Trotzdem Coach Sams Trainer war und ihm so viel beigebracht hat, ist sein Selbstwertgefühl daran nicht gewachsen. Aber er ist ein herzensguter Mensch und immer wieder scheint auch eine gewisse kindliche Verschmitztheit durchzublicken, welche die von Nicholas Colasanto verkörperte Rolle so liebevoll macht. Besonders anzumerken wäre hier auch, dass trotz aller Widrigkeiten Diane und Carla zusammenarbeiten können, wenn es erforderlich ist. Nicht jedoch, ohne gleich darauf wieder irgendwelche Spitzen gegen den jeweils anderen abzuschießen.

Sam hat es auch auf die Dame abgesehen.

Sam hat es auch auf die Dame abgesehen.

FAZIT:

Diese Episode spielt mit vielen Klischees und Emotionen. Und sie zeigt Coach, nach der Episode mit seiner Tochter, von einer weiteren sehr persönlichen Seite. Vor allem seine psychische Verletzlichkeit wird hier in den Vordergrund gerückt. Der Humor darf dabei jedoch nicht hinten anstehen, und dieser Teil wird von Coach, Diane und Carla hervorragend bedient.

Während Carla die Herrentoilette repariert wird auch gleich Coaches Liebesleben geklärt.

Während Carla die Herrentoilette repariert wird auch gleich Coaches Liebesleben geklärt.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1982-2013 CBS Studios / Paramount Pictures

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Rock’n’Roll im All! Space Dandy erscheint bei KAZÉ

Space Dandy – Die neue Science-Fiction-Serie von Shinichiro Watanabe (Cowboy Bebop, Samurai Champloo)

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© 2014 BONES/Project SPACE DANDY

© 2014 BONES/Project SPACE DANDY

VIZ Media Switzerland freut sich, die Akquise der deutschsprachigen TV-, DVD-, Blu-ray und VoD-Rechte der Anime-Serie Space Dandy anzukündigen.

Space Dandy ist der schillernde neue Anime von Shinichiro Watanabe, der uns schon Cowboy Bebop beschert hat!

Space Dandy: der eitelste Herumtreiber des Alls! Der verträumte Abenteurer mit der extravaganten Haartolle reist kreuz und quer durch die Galaxis, immer auf der Suche nach Aliens, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Jede neue Spezies, die er entdeckt, verschafft ihm eine saftige Belohnung. Aber Dandy muss auf der Hut sein, denn es gilt „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“!

Zusammen mit seinen Kumpanen, dem heruntergekommenen Roboter QT und der katzenhaften Aliendame Meow, erforscht Dandy unbekannte Welten, die von einer Vielzahl fremder Wesen bevölkert sind. Begleitet den bestgekleideten Alien-Jäger des ganzen Weltalls auf seinen Abenteuern am Rande des Universums!

Space Dandy 000

Die Schöpfer von Space Dandy

General Director: Shinichiro Watanabe (Cowboy Bebop, Samurai Champloo)
Regie: Shingo Natsume (Fullmetal Alchemist: The Sacred Star of Milos)
Drehbuch: Kimiko Ueno (Movie Crayon Shin-chan), Dai Sato (Cowboy Bebop, Eureka Seven), Keiko Nobumoto (Cowboy Bebop, Wolf’s Rain) und weitere
Character Design: Yoshiyuki Ito (Star Driver)
Spaceship Design: Thomas Romain (Satelight) (Basquash!)
Titelsong: Yasuyuki Okamura
Produktion: Bones Inc. (Fullmetal Alchemist Brotherhood, Soul Eater)

Offizielle Homepage mit weiteren Informationen und dem Trailer: http://space-dandy.com/

Internationale Simulcast-Premieren

Bandai Visual Co., Ltd., eines der führenden Unternehmen in der Entwicklung und Produktion japanischer Animationsfilme und -serien, hat angekündigt, dass die Serie Space Dandy am 5. Januar 2014 um 23.00 Uhr auf dem japanischen Sender Toyko MX starten wird.

In Südostasien, Indien, Südkorea, Australien und Neuseeland wird Space Dandy parallel als Simulcast gesendet. In den USA wird die Serie schon am 4. Januar 2014 um 23:30 Uhr auf Adult Swim im Rahmen des Toonami-Blocks per Simulcast ausgestrahlt.

Ein Simulcast mit deutschem Untertitel auf Anime on Demand wird derzeit geprüft!

Details zur Veröffentlichung

Die deutsche Fassung von Space Dandy wird voraussichtlich im Herbst 2014 auf DVD und Blu-ray erscheinen.

Weitere Informationen über Sprachfassungen, Ton- und Bildformat sowie Besetzungen und mögliche Extras sind zurzeit noch nicht vorhanden. Diese werden – sobald verfügbar – auf der Webseite sowie den Social-Media-Kanälen von Kazé Anime bekannt gegeben.

© 2014 BONES/Project SPACE DANDY

© 2014 BONES/Project SPACE DANDY

Der ultimative Spider-Man (DVD 1 bis 4) [Disney, 2013]

Neben „Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt“ war „Der ultimative Spider-Man“ eines der Animationshighlights aus dem Hause Marvel/Disney in den letzen Jahren. Inzwischen gibt es die komplette erste Staffel auch in Deutschland auf DVD. Doch wie sind diese vier Silberlinge gelungen? Ich habe sie mir für euch angesehen …

Ultimate Spider-Man DVD

Zuerst einmal möchte ich mich kurz dem Inhalt widmen. Die Serie schließt direkt an „Spectacular Spider-Man“ an und zeigt, wie Peter Parker vom spektakulären Spider-Man zum ultimativen Spider-Man werden soll. Hierfür steht ihm Nick Fury und SHIELD zur Seite und auch ein Team wird um Spider-Man gebildet. Als Anführer soll Spidey nun Nova, White Tiger, Power Man und Iron Fist gegen zahlreiche Schurken wie Venom, Doctor Octopus, Loki, Beetle, Doctor Doom und noch viele Weitere führen. Dabei helfen aber auch viele Heldenkollegen, wie Thor, Iron Man, Captain America und Andere. Wer es gerne genauer wissen möchte, der findet hier die Reviews zu allen Episoden.

Einige Iron Man Rüstungen. Ultimate Iron Man, die Original-Rüstung und die Nasenrüstung (von rechts nach links)

Einige Iron Man Rüstungen. Armor Wars Iron Man, die Original-Rüstung und die Nasenrüstung (von rechts nach links)

Auf vier Einzel-DVDs (eine Komplettbox mit allen 4 DVDs ist nicht ganz unwahrscheinlich) finden sich alle 26 Episoden der ersten Staffel. Wenn man also geneigt ist, sich die komplette Staffel zuzulegen ist man schon mit etwas über 40 Euro für alle vier Discs dabei. Das ist im Sektor der Kinder-DVDs leider keine Seltenheit. Dass es auch anders geht, zeigt KSM regelmäßig, die Komplettboxen mit 4 bis 6 DVDs günstiger anbieten. Doch es gibt noch weitere Kritikpunkte, welche die Vorfreude über die DVD-Veröffentlichung von „Der ultimative Spider-Man“ trüben. Die Aufmachung der einzelnen DVDs im durchsichtigen Amaray mit einseitig bedrucktem Inlay ist zwar schön anzusehen, aber insgesamt doch nur zweckmäßig. Kein Booklet und auch sonst nichts. Selbst die Motive des Inlays sprühen nicht vor Kreativität und Hingabe. Viele der Bilder sind qualitativ eher minderwertig, vor allem dann, wenn durch das Vergrößern der Bilder die Pixel sichtbar werden. Hier hat man sich in der Designabteilung von Disney wirklich nicht mit Ruhm bekleckert.

Spider-Mans Teamkollegen in der Falle!

Spider-Mans Teamkollegen in der Falle!

Wenn schon das Äußere nicht überzeugen kann, wie sieht es dann mit dem Inhalt aus?

Das Gute gleich vorweg. Die Bild- und Tonqualität wissen zu überzeugen und auch die Farbgebung und der Kontrast kommen ziemlich knackig und frisch herüber. Selbst auf HD-Geräten sieht das Bild der DVD nicht verwaschen aus. Während der englische Ton in sattem 5.1-Dolby Digital Surround Sound daherkommt, wurde der deutsche Ton nur in Dolby Digital 2.0 (also Stereo) abgemischt. Einfache Links und Rechts-Wechsel sind somit alles, womit die deutsche Fassung hier auftrumpfen kann. Auch Niederländisch, Französisch, Russisch und Italienisch wurden nur mit Stereo bedacht. Die Tonqualität an sich ist zwar gelungen und sehr deutlich, auch Lautstärkenschwankungen wie bei so manch anderer schlecht abgemischter DVD zwischen Action, Musik und Dialogen gibt es kaum. Dennoch ist es schade, da gerade bei den Kampfsequenzen, in denen der Zuschauer sich inmitten der Action befindet, so eine Menge an Atmosphäre verloren geht.
Aber nicht nur der Ton wurde im vergleich zur US-Fassung schlechter bedacht. So gibt es auf den DVDs keine visuelle Lokalisierung. Texte, wie Werbetafeln, Zeitungen in den Händen der Passanten usw. wurden nicht, wie in der im TV ausgestrahlten Fassung, lokalisiert. Stattdessen kommen hier nicht ausblendbare DVD-Untertitel zum Einsatz. Wieder ein Minuspunkt in Sachen deutscher Fassung im Vergleich zum Original. Gerade bei einer Serie, die sich vorrangig an Kids richtet, wäre dies ein wichtiger Punkt.

Die furchtbaren Vier. Nur ein paar der Gegner von Spider-Man.

Die furchtbaren Vier. Nur ein paar der Gegner von Spider-Man.

Extras (und ich meine wirkliche Extras), abgesehen von einer Trailershow für Disney-DVDs sucht man auf den DVDs leider vergeblich. Dafür findet man im Hauptmenü zahlreiche Goodies versteckt, die kurze humorvolle Sequenzen aus der Serie wiedergeben. Aber als wirkliches Extra kann man dies eben nicht bezeichnen. Andere DVDs für Kids kommen mit kleinen DVD-Spielen und weiteren Möglichkeiten daher. Bei Disney eigentlich auch fast schon ein Standard. Irgendwie komisch, dass es bei diesen DVDs nicht der Fall ist.

Hier die Rückseite mit den technischen Daten der DVD Volume 1. Nicht gerade berauschend.

Hier die Rückseite mit den technischen Daten der DVD Volume 1. Nicht gerade berauschend.

FAZIT:

Die DVDs sind gelungen, können aber nicht so ganz überzeugen. Abgesehen von den angemerkten Lokalisierungsproblemen ist es vor allem die Preispolitik. Gemessen am Inhalt und der Tatsache, dass die 26 Episoden nicht einmal chronologisch auf den vier DVDs verewigt wurden, ist es sehr enttäuschend, was den Kindern und den Eltern die diese DVDs erwerben wollen, hier vorgesetzt wird. Die Serie selbst überzeugt mit Spannung und sehr viel (auch kindlichem) Humor und Fans von Spider-Man und Marvel werden das eine oder andere Geheimnis entdecken und sich daran erfreuen. Doch die kann man im TV günstiger bekommen. Vor allem dann, wenn es wie hier kein nennenswertes Bonusmaterial und Aufwertung in der Tonqualität gibt.

Ein Beispiel, für den typischen Humor der Serie.

Ein Beispiel, für den typischen Humor der Serie.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 Marvel & Subs. / The Walt Disney Company

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Cheers, Staffel 1, Episode 8 [CBS Studios / Paramount Pictures, 18.11.1982 (US)]

Auch heute habe ich eine weitere Folge der Cheers-Episodenreviews für euch. Dieses Mal treten die beiden Streithähne Carla und Diane gegeneinander an …

Cheers Logo„Gute Freundinnen“
(Truce or Consequences)

Diane und Carla streiten ständig und Sam kann es nicht mehr mit ansehen. Er schlägt den beiden vor, sich auszusprechen. Also beschließen die beiden Kolleginnen sich auszusprechen und Carla vertraut Diane eines ihrer größten Geheimnisse an. Diana ist entsetzt über diese vermeintliche Wahrheit, bis sich herausstellt, dass Carla Diane hereingelegt hat. Doch damit beginnt es, erst wirklich problematisch zu werden …

Ein Gespräch zwischen zwei gesitteten Damen, inklusive ein bisschen Alkohol.

Ein Gespräch zwischen zwei gesitteten Damen, inklusive ein bisschen Alkohol.

Die Streitereien zwischen Carla und Diane sind seit dem Start der Serie, so etwas, wie das Salz in der Suppe. Es gehört dazu, und ohne geht es einfach nicht mehr. Dass es hier trotz aller Möglichkeiten keine Lösung für diese Differenzen geben wird, ist zwar von vorneherein klar, aber das macht die Folge um so spannender und unterhaltsamer. Denn wenn man das Ende irgendwie schon kennt, dann kommt es auf einen gut inszenierten Weg an. Und den sind die Autoren hier konsequent gegangen.

Carlas Drink war ein wenig zu stark für Diane.

Carlas Drink war ein wenig zu stark für Diane.

FAZIT:

Auch wenn es für manche einen befremdlich erscheinen mag, so machen die kleinen Zickereien und Sticheleien zwischen Diane und Carla einfach nur Spaß. Zwei Welten prallen mit großer Regelmäßigkeit aufeinander und trotzdem können die beiden irgendwie nicht mehr ohne den jeweils Anderen. Solche Dinge machen Cheers eben auch aus.

Ohne Sam und Cliff gäbe es Tote.

Ohne Sam und Cliff gäbe es Tote.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1982-2013 CBS Studios / Paramount Pictures

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Cheers, Staffel 1, Episode 7 [CBS Studios / Paramount Pictures, 11.11.1982 (US)]

Die nächste Folge der Cheers-Episodenreview steht an und diesmal ist Norman der Mittelpunkt …

Cheers Logo„Die Buchhalterparty“
(Friends, Romans and Accounants)

Norman ist auf Arbeit eher der ruhige und unauffällige Angestellte. Als jedoch die jährliche Firmenparty ansteht, meldet er sich prompt um diese auszurichten. Hierdurch erhofft er sich einen Karriereschub. Mit einer Toga-Party will er so richtig Stimmung machen. Sogar eine Dame die sich extra um seinen Chef kümmern soll, hat er engagiert. Doch der Abend verläuft alles andere als positiv und auch die Dame für den Chef hat abgesagt …

Die Party will nicht so richtig in Fahrt kommen.

Die Party will nicht so richtig in Fahrt kommen.

Mit dieser Folge wird Norman weiter vorgestellt. Sein Job als Buchhalter wird erwähnt und, dass er ein ehrlicher Typ ist, der zu seinen Freunden hält. Zuverlässig, aber auch leicht reizbar und schnell zu enttäuschen. Hinter seiner eher lustigen Fassade steckt ein zerbrechlicher und verzweifelter Mann, und dies charakterisiert diese Folge sehr gut. So tiefgründig, wie Norman dargestellt wird, so flach bleiben seine Kollegen. Kaum jemand fällt hier wirklich auf, und nur Norms Chef hebt sich ein klein wenig von der gesamten Trauermenge ab. Aber auch Diane zeigt sich von ihrer inzwischen bekannten Seite, dass sie eben immer irgendwie im Mittelpunkt stehen muss und ihren Intellekt zur Schau stellt.

Norman ist der Einzige der angemessen gekleidet erscheint.

Norman ist der Einzige der angemessen gekleidet erscheint.

FAZIT:

Eine oberflächlich gesehen eher schwache Geschichte. Aber wenn man sich die Geschehnisse einmal genau betrachtet, dann schwingt sehr viel Potenzial und noch viel mehr Humor mit. Schon alleine, wie Norman in seinem Toga-Outfit aussieht, ist ein Bild für die Götter.

Diane und Normans Chef.

Diane und Normans Chef.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1982-2013 CBS Studios / Paramount Pictures

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Cheers, Staffel 1, Episode 6 [CBS Studios / Paramount Pictures, 04.11.1982 (US)]

Weiter geht es diesmal mit der sechsten Folge der Cheers Episodenreview. Sam und die Frauen, ist ein leidiges Thema. Vor allem für Diane, und erst recht wenn es eine ihrer Freundinnen betrifft …

Cheers Logo

„Abenteuer am Nachmittag“
(Any Friend of Diane’s)

Diane bekommt Besuch von ihrer früheren Mitbewohnerin auf dem College, Rebecca Prout (Julia Duffy). Diese ist verzweifelt und sucht nun nach einem Liebesabenteuer. Keine Beziehung, keine Romantik, sondern einfach nur Sex mit einem Mann, der der ihr intellektuell nicht das Wasser reichen kann. Da scheint Sam der ideale Partner zu sein und auch Rebecca denkt, in ihm den richtigen Kandidaten gefunden zu haben. Doch Diane gefällt der Gedanke überhaupt nicht. Stattdessen versucht sie, Sam davon zu überzeugen, auf alle Angebote und Fragen von Rebecca mit einem strikten „Nein“ zu antworten. Aber irgendwie scheint ihr Plan nicht aufzugehen …

Dianes Mitbewohnerin aus guten, alten Zeiten.

Dianes Mitbewohnerin aus guten, alten Zeiten.

Eigentlich gibt es nicht viele Themen, die in einer Sitcom wie Cheers Platz finden. Sport, Sex und Liebe, sowie der Alkohol und Freundschaften sind hierbei die Hauptzutaten. Daher liegt es an den Autoren, diese Zutaten so gekonnt zu vermischen, dass jede Folge erneut witzig und spannend zugleich ist, man aber dennoch das Gefühl hat, etwas Bekanntes vorzufinden.
Erneut ist es somit Sams Liebesleben, das den Kernpunkt dieser Folge bildet. Dadurch bleibt Sam leider wieder sehr eindimensional, auch wenn es im Verlauf der Folge Momente gibt, die immer wieder zum Schmunzeln führen. Doch leider bleiben diese Momente eher rar gesät und auch der zweite Handlungsbogen und Norman Peterson (George Wendt) und seinen Chef will nicht so recht zünden.

Das Sam und Rebecca sich so gut verstehen freut Diane überhaupt nicht.

Das Sam und Rebecca sich so gut verstehen freut Diane überhaupt nicht.

FAZIT:

Wie bei Folge vier gibt es auch diesmal wieder leichte Längen in Sachen Humor. Die Figuren entwickeln sich kaum bis garnicht weiter und werden in gewissen Punkten sogar noch flacher gestaltet. Trotzdem kann die Folge durch gewisse Szenen, die ich hier nicht vorwegnehmen möchte, wieder punkten. Vielleicht sitzt aber auch einfach die rosa Fanbrille zu fest auf meiner Nase.

Bei Frauen kann Sam einfach nicht nein sagen.

Bei Frauen kann Sam einfach nicht nein sagen.

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Cheers, Staffel 1, Episode 5 [CBS Studios / Paramount Pictures, 28.10.1982 (US)]

Heute folgt bereits Episode fünf der Cheers Episodenreview. Wie verhält sich ein Vater richtig, wenn er bemerkt, dass der zukünftige Mann seiner Tochter definitiv der Falsche ist …

Cheers Logo

„Verlobt mit einem Schwein“
(Coach’s Daughter)

Coachs Tochter Lisa (Allyce Beasley) kommt zu Besuch und hat ihren Verlobten im Schlepptau. Auch wenn Coach sich wirklich bemühen will, den Mann an Lisas Seite zu mögen, so stellt sich schnell heraus, dass er ein echtes Schwein ist. Aber wie soll Coach dies seiner lieben Tochter begreiflich machen, ohne sie zu verletzen? Vielleicht kann ja Diane dabei helfen. Immerhin glaubt sie, dass in jedem Menschen etwas Gutes steckt. Vielleicht ja auch in Lisas Verlobtem Roy (Phillip Charles McKenzie).

Coach mit seiner Tochter.

Coach mit seiner Tochter.

Im Gegensatz zu den vorangegangenen Episoden hat diese einen leicht ernsteren Ton. Das eigentlich friedliche Verhältnis zwischen Coach und seiner Tochter wird hier durch einen Eindringling gestört. Doch anders als man es vielleicht erwarten mag ist es nicht die Überfürsorge eines Vaters und Neid und Angst um den möglichen Verlust der Tochter der Grund, sondern der miserable Charakter des zukünftigen Gatten. Die Lösung für das Problem ist nicht einfach, aber nachvollziehbar und irgendwie auch ehrlich. Zeigt es doch, dass ehrliche Gefühle wirklich alles und jeden wunderschön machen können.
Eine kleine Bemerkung am Rande. Viele der Darsteller im Cheers, ob nun Hauptdarsteller oder Gäste, haben nach dem Cheers eine große Karriere gestartet. Andere leider nicht. Allyce Beasley, die in dieser Episode Coachs Tochter spielt, durfte kurze Zeit später sogar mit Bruce Willis und Cybill Shepherd in „Das Model und der Schnüffler“ (Moonlighting) in der Rolle der Sekretärin gemeinsam agieren.

Die Arroganz steht ihm förmlich ins Gesicht geschrieben.

Die Arroganz steht ihm förmlich ins Gesicht geschrieben.

FAZIT:

Die Folge hat zwar ein paar Lacher weniger zu bieten, überzeugt dafür aber mit einer mitfühlenden Handlung, die dennoch nicht zu pathetisch wirkt. Als Auflockerung ist die Folge aber trotzdem sehr gut geeignet und außerdem bringt sie die notwendigen Charakterisierungen ein wenig voran. Außerdem werden die familiären Bande besser beleuchtet. Noch ein kleiner Hinweis meinerseits zur DVD-Veröffentlichung. Aus welchem Grund auch immer wurde diese fünfte Folge als Zweite auf die erste DVD der ersten Staffel gebrannt. Somit kann es nur produktionsbedingt sein. Dem Spaß tut es aber keinen Abbruch.

Sogar Diane beißt hier auf Granit.

Sogar Diane beißt hier auf Granit.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1982-2013 CBS Studios / Paramount Pictures

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