Die Panini Neuerscheinungen für die 12. KW 2014

Wie jede Woche präsentieren wir euch hier die Neuerscheinungen von Panini für die nächste Kalenderwoche. Immer schön übersichtlich mit Covermotiv und allen Infos. Alle Angaben sind hierbei Verlagsangaben und unverbindlich. Kurzfristige Änderungen seitens Panini sind möglich.

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Die Panini-Neuerscheinungen für die 10. KW 2014

Wie jede Woche präsentieren wir euch hier die Neuerscheinungen von Panini für die nächste Kalenderwoche. Immer schön übersichtlich mit Covermotiv und allen Infos. Alle Angaben sind hierbei Verlagsangaben und unverbindlich. Kurzfristige Änderungen seitens Panini sind möglich.

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Die Panini-Neuerscheinungen in der 09. KW 2014

Wie jede Woche präsentieren wir euch hier die Neuerscheinungen von Panini für die nächste Kalenderwoche. Immer schön übersichtlich mit Covermotiv und allen Infos. Alle Angaben sind hierbei Verlagsangaben und unverbindlich. Kurzfristige Änderungen seitens Panini sind möglich. Weiterlesen

Die Simpsons – 500x im TV und 200x im Comic

Auch dieses Special erschien urpsrünglich auf Comic Hive und findet jetzt im Zuge meiner „Rettung“ hier ein neues Zuhause. Ich hatte es damals im Vorfeld zur 500. Episode und dem 200. deutschen Comicheft verfasst. Auch wenn dies inzwischen schon wieder Geschichte ist, bietet der Artikel ein paar schöne Rückblicke …

26 Jahre ist es inzwischen her, dass am 19. April 1987 ein kurzer Pausenfüller rund um eine gelbe Familie für die Tracy Ullman-Show die Fernsehbildschirme eroberten. Schon bald waren die ein bis zwei Minuten kurzen Episoden so beliebt, dass bereits Ende 1989 die erste 22-minütige Folge der eigenständigen Simpsons-Serie in Amerika über die Bildschirme flimmerte.

Wenn man sich die Idee hinter den Simpsons ansieht, war es nicht anders zu erwarten, dass die erste Staffel einschlug wie eine Bombe. Doch für die Macher, insbesondere dem Kopf der Simpsons, Matt Groening, war der Erfolg dennoch überraschend. Immerhin waren die Simpsons eher aus einer Notlösung entstanden. Denn als James L. Brooks durch die Comicserie „Life in Hell“ auf den jungen Künstler aufmerksam wurde, wollte dieser eigentlich erst besagte Comicserie für die Tracey Ullman-Show umsetzen. Doch Groening wollte sich die Rechte an seiner eigenen Serie nicht wegnehmen lassen, und kreierte so in nur knappen 15 Minuten die erste Version der gelben Familie. Auch das Aussehen aller Familienmitglieder wurde in diesem kurzen Prozess der Kreativität festgelegt. Was Groening jedoch nicht wusste, war, dass seine Entwürfe nicht weiter ausgearbeitet werden würden, sondern 1:1 von den Animatoren übernommen worden sind.
Dies ist auch der Grund, weshalb die Simpsons in den inzwischen als Simpsons Shorts bekannten ersten Episoden, noch so krumm und schief aussahen. 1989 entschied man sich bei 20th Century Fox, die Idee der Simpsons weiter auszubauen und eine eigene Serie daraus zu erschaffen. Während die ersten drei Staffeln noch von der Firma Clasky Gsupo realisiert wurden, welche später unter anderem auch durch die „Rugrats“ bekannt wurde, ist seit der vierten Produktionsstaffel Film Roman für die Umsetzung des gelben Wahnsinns verantwortlich.
Inzwischen bringen es die Simpsons in Amerika auf 24 Staffeln und über 500 Episoden, plus die drei Staffeln der Simpsons Shorts. In Deutschland darf am morgigen Montag auf Pro Sieben die 500. Folge gefeiert werden. Der Sender strahlt die Simpsons seit 1994 ohne größere nennenswerte Pause aus, nachdem das ZDF bereits von 1991 bis 1993 die ersten drei Staffeln gesendet hat. Mit einer kleinen Ausnahme. Denn die letzte Folge der dritten Staffel kam erst bei Pro Sieben 1994 zu einer Ausstrahlung, während die zweite Folge der vierten Staffel schon 1993 beim ZDF gesendet wurde.

Der erste Entwurf für die Simpsons.

Aber was ist das Erfolgsgeheimnis der Simpsons? Immerhin haben sie es bereits auf drei Einträge im Guinnes Buch der Weltrekorde gebracht. Zum Einen haben sie 1997 die „Familie Feuerstein“ (The Flintstones) als langlebigste Animationsserie in der Prime Time abgelöst. Danach haben sie 2005 „Scooby Doo“ als Serie mit den meisten Episoden abgelöst, und außerdem sind die Simpsons, die am längsten laufende Sitcom mit den meisten Emmy Awards.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Denn das Konzept hinter den Simpsons ist so einfach wie genial. Als Unterhaltungsserie gestartet, entwickelte sich das Konzept schon innerhalb der ersten drei Staffeln zu einer Gesellschaftssatire. Sprich eine Comedyserie, die sich immer wieder aktuellen Ereignissen aus Unterhaltung, Gesellschaft und Politik bediente. Und mit niemals älter werdenden Figuren in verschiedenen Altersgruppen boten sie auch immer die besten Möglichkeiten sich aller Ereignisse bedienen zu können, ohne dass Figuren ausgetauscht werden mussten, weil diese aus dem glaubwürdigen Alter herausgewachsen sind. Außerdem nutzten die Simpsons immer wieder Gaststars, oder besser gesagt nutzen die Gaststars die Simpsons. Denn es gibt kaum jemanden, der noch nicht bei den Simpsons kurze Auftritte in Form von Voiceacting oder kleinen Gastrollen hatte. Selbst der große Michael Jackson durfte seine Stimme in „Die Geburtstags-Überraschung“ zur Verfügung stellen. Das Aberwitzige an dieser Episode ist aber, dass lediglich der Sprachpart von Michael Jackson vertont wurde, der Gesang jedoch von einem Imitator stammt. Grund hierfür waren rechtliche Probleme und Beschränkungen. Neben Michael Jackson gab es aber auch Stars, die es mehrmals schafften, bei den Simpsons vorbeizuschauen. Der Spitzenreiter mit 4 Auftritten ist Stephen Hawking, dicht gefolgt von Thomas Pynchon mit drei Auftritten. Außerdem durften Künstler wie Lady Gaga, Britney Spears, Art Spiegelman, 50 Cent, Buzz Aldrin, Leonard Nimoy, Paul McCartney mit seiner Frau Linda, Dennis Rodman, Alan Moore, Ronaldo oder Tony Blair bereits kurz auftreten. Alle Gaststars hier aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Specials sprengen, weshalb ich hier nur kurz auf die Seite Simpsonspedia verweise, die sich voll und ganz der gelben Familie gewidmet hat.

Während die Simpsons in den USA von Beginn an immer ein und dieselben Sprecher haben (Maggie einmal außen vorgelassen, da sie nicht wirklich spricht), gab es in Deutschland bereits einen gravierenden Wechsel. Durch den viel zu frühen Tod von Marges Stammsprecherin Elisabeth Volkmann wurde der Staffelstab Mitte der 17. Staffel an Anke Engelke weitergereicht. Im Original wird Marge von Julie Kavner gesprochen, die unter anderem in „König der Löwen 3: Hakuna Matata“Timons Mutter synchronisierte. Doch auch schauspielerisch kann sie breits einiges an Rollen vorweisen. Vertretungsweise seien hier nur Eleanor Costello in „Zeit des Erwachens“ und Trudy Newman in „Klick“ erwähnt. Aber auch die anderen Sprecher sollen hier in diesem Special nicht unerwähnt bleiben. Homer wird von dem amerikanischen Comedian Dan Castellaneta gesprochen. Dieser durfte bereits neben seinen vielen Synchronrollen unter anderem bei den „Desperate Housewives“ oder John Grishams „Der Klient“ vor die Kamera treten. Für die deutsche Stimme zeichnet Norbert Gastell verantwortlich. Seine bekanntesten Schauspielrollen sind die des Bordingenieurs des Hydraraumschiffes in „Raumpatroullie Orion“, sowie als Forstdirektor Leonard in „Fosthaus Falkenau“. Der Bad Boy der Familie, Bart, wird, wie es in der Branche üblich ist, von einer Dame gesprochen. Sowohl im Original als auch in der deutschen Fassung. Nancy Cartwright ist nicht nur Barts Stimme im Original, sondern auch Mitglied von Scientology, darüber hinaus ist über ihr Wirken nur sehr wenig bekannt. Die deutsche Stimme kommt seit dem Start der Serie von Sandra Schwittau. Sie ist vor allem als deutsche Stimme von Hilary Swank bekannt, die sie bereits in Filmen wie „Boys don’t Cry“ und „Million Dollar Baby“ vertonen durfte. Der geistige Kopf der Simpsons, Lisa, wird von Yeardley Smith im Original gesprochen. Martha Maria Yearley Smith kann eine ganze Menge an Rollen außerhalb der Synchronsprecherei vorweisen. Egal ob in Serien wie „Becker“ und „Dead Like Me“ oder Filmen wie „Rhea – M“ und „City Slickers“, Smith zeigt, wie wandlungsfähig sie ist. Die deutsche Stimme von Lisa hört auf den Namen Sabine Bohlmann und war bisher unter anderem als Jenny Busch in „Marienhof“ zu sehen.

Barts Skateparcours in vier Versionen.

Doch neben der Serie und dem Kinofilm, sind die Simpsons auch in Comicform aktiv. Die erste Staffel war noch nicht komplett ausgestrahlt, da wurde auch schon die Zweite bestellt. Und fast zeitgleich mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel erschien auch das erste Simpsons Comic-Magazin unter dem Namen „Simsons Illustrated“ im Frühjahr 1991 bei der amerikanischen Welsh Publishing Group. Dieser Verlag war Ende der 80er Jahre bis Anfang der 90er für eine handvoll TV-Umsetzungen bekannter Animationsserien verantwortlich. Neben den beiden Serien „Simpsons Illustrated“ (Frühjahr 1991 bis Sommer 1993) und „Simpsons Comics & Stories“ (1993) veröffentlichte der Verlag auch Magazine mit ein paar Comicgeschichten zu Warners „Tiny Toons Adventures“, „Looney Tunes“ und „Batman & Superman“. Auch „The Real Ghostbusters“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles“ wurden mit Umsetzungen in Printform bedacht.

Im November 1993 erschien dann endlich die erste Ausgabe der neuen Comicserie „Simpsons Comics“ bei der Bongo Comics Group, welche in Zusammenarbeit von Matt Groening und Bill Morrison von nun an sämtliche Simpsons Comics Publikationen in den USA und Australien koordinieren und veröffentlichen würden.
Neben „Simpsons Comics“ warfen die Macher von Bongo um die Jahreswende 1993/1994, noch Bart Simpsons Lieblingscomicheld „Radioactive Man“, die Zeichentrickchaoten „Itchy & Scratchy“ sowie Barts Alter Ego „Bartman“ auf den Markt. Während diese drei „Spin Offs“ es durchschnittlich nur auf 5 Ausgaben und dadurch eine eher unregelmäßige Veröffentlichung brachten, war der Erfolg der Hauptserie „Simpsons Comics“ nicht mehr zu stoppen.

Dies und der Erfolg der Animationsserie auch in Übersee führten wiederum dazu, dass die „Simpsons Comics“ im November 1996 (also genau 3 Jahre nach US-Start) hier in Deutschland vom damaligen Dino Verlag veröffentlicht wurden. Bis zur 50. Ausgabe wurden in den Heften auch Zweitgeschichten aus den anderen Bongo-Simpsons-Serien veröffentlicht. Das auch deshalb, um die monatliche Erscheinungsweise in Deutschland zu ermöglichen, da in den USA die Veröffentlichung bis einschließlich Nummer 50 nur zweimonatlich erfolgte. Man kann also sagen, dass der Erfolg und die Veröffentlichung von Dino, auch daran schuld sind, dass die US-Hefte ebenfalls auf monatliche Erscheinung umgestellt wurden. Damit einher gingen aber auch für den deutschen Markt einige Veränderungen. So durften ab der Nummer 50 keine Zweitstories mehr aus anderen Bongo-Serien enthalten sein, und die gesamte Gestaltung sollte sich von nun an mehr an den US-Originalen orientieren.

Mit der Zeit kamen neue Comicserien hinzu. Die fast schon obligatorischen „Treehouse of Horror“, die wie die Staffelfolgen nur einmal jährlich erscheinen und sich dem Thema Halloween widmen, machten hierbei den Anfang. „Simpsons Comics Presents Bart Simpson“ folgte daraufhin, in denen der kleine Familienbösewicht die Hautprolle spielt, sowie die Superheldenparodie „Simpsons Super Spectacular“, in denen die typischen Comicserien der drei großen Verlage, Marvel, DC und Image auf die Schippe genommen werden. Außerdem erscheinen ebenfalls noch die Jahreszeit bedingten „Summer Shindig“ und „Winter Wingding“, sowie Matt Groenings zweiter Erfolg „Futurama“ bei Bongo Comics. Wie es sich gehört, gab es dann natürlich (zumindest in den Comics) ein offizielles Crossover mit den Simpsons Comics. In der TV-Serie beschränkt es sich bisher auf kleine Cameos innerhalb der jeweils anderen Serie. Aber auch Miniserien wie „Krusty Comics“, „Bongo Comics Presents Comic Book Guy: The Comic Book“ und „Roswell: Little Green Man“ von Bill Morrison, sowie OneShots wie „Lisa Comics“, „Futurama Returns“ und das „Radioactive Man 80 Page Colossal“ erweitern das Verlagsprogramm. Zu den neuesten Publikationen zählt die neue Reihe „Simpsons One-Shot Wonders“, in denen immer wieder wechselnde Figuren im Vordergrund stehen, wie Milhouse, Ralph, Maggie oder auch Li’l Homer.

Inzwischen steuert die Hauptserie Simpsons Comics nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA auf die 200. Ausgabe zu. Und auch die Bart Simpsons Comics erscheinen seit geraumer Zeit monatlich. Dem weiteren Erfolg scheint somit nichts mehr im Weg zu stehen, solange den kreativen Köpfen nicht die Ideen ausgehen.

Die Schulband im Wandel der Zeit.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1987-2014 Matt Groening / 20th Century Fox

Bongo Comics des Monats … August/September 2013 [Panini, August/September 2013]

… August/September

Auch diesen Monat musste ich wieder aufgrund von mangelndem Bongo-Output zwei Monate zusammenfassen …

Simpsons Comics Nr. 202 [Panini, August 2013]

Schmalz Schmu Donuts veranstaltet einen Wettbewerb auf der Suche nach dem Schmalz Schmu-Kind des Jahres. Die Aufgabe ist, einen Aufsatz zu schreiben. Genau das Richtige für Lisa, und als Preis gibt es neben Ruhm und Ehre als Aushängeschild für Schmalz Schmu auch noch einen Jahresvorrat an Donuts. Genau das Richtige für Bart. Und so kommt es zu einem Geschwisterwettstreit, an dessen Ende nur einer gewinnen kann …

Homers Lieblingsessen, Lisa Lieblingsarbeit und Barts Geltungsdrang. Hier trifft alles aufeinander, was bei den Simpsons (zumindest einigen der Familienmitglieder) wichtig ist. Tom und Henry Gammill erzählen eine durchaus interessante Geschichte, auch wenn sie an vielen Punkten wieder sehr vorhersehbar ist. Wesentlich störender als die Vorhersehbarkeit, sind die Zeichnungen von John Delaney. Diese sind technisch soweit in Ordnung, wenn man einmal von dem Problem Delaneys mit den simpsonstypischen Augen absieht. Immer wenn die Größe der Figuren in einem Panel unter ein gewisses Maß sinkt, sieht es aus, als würden entweder grundsätzlich alle eine Brille tragen, oder hätten massive Augenränder. In den ersten Panels ist das noch unfreiwillig komisch, aber im weiteren Verlauf wird es sehr störend.

FAZIT:

Im Grunde unterhaltsame Geschichte mit einigen Problemen im Artwork. Aber mehr als unterhaltsam wird leider nicht daraus. Und das problematische Artwork tut dabei sein übriges.

Simpsons Comics Nr. 203 [Panini, September 2013]

Eigentlich sollte Homer mit Marge zusammen das Wohnzimmer neu streichen. Statt dem hässlichen und trostlosen Lachsrot soll ein frisches und angenehmes Morgenrosa die Stube der Simpsons zieren. Doch Homer entdeckt im Fernsehen ein paar Trödelhändler, die aus Schrott viel, sehr viel, machen. Nun hofft er, dass in seinem alten Lagerschuppen auch der ein, oder andere, Schatz liegt. Doch alles, was er findet, ist eine merkwürdige Uhr, die ihn hauptsächlich Nerven kostet …

Einmal quer durch die TV-Schrottsammler, sowie die amerikanische Unterhaltungsgeschichte pflügt sich Autor Chuck Dixon. Dabei lässt er keine größere Bekanntheit im Zusammenhang mit schnellem Geld aus. Auch was diverse „Schätze“ betrifft, schöpft er aus einem reichhaltigen Repertoire. Damit dies auch grafisch den notwendigen Glanz erhält, darf Phil Ortiz die Simpsons wieder einmal zu Papier bringen. Und das, macht er auch ganz ordentlich, wenngleich ich eine gewisse Eigenständigkeit im Artwork wie so oft vermisse.

FAZIT:

Eine sehr gelungene Reise durch Amerikas TV-Geschichte und schnellreiche Gesellschaft. Dixon und Ortiz liefern eine wirklich tolle Geschichte ab, die zu keiner Zeit langweilig wird. Ein wenig am Artwork geschraubt, sodass man Ortiz erkennt, auch ohne in die Credits zu schauen, und ich wäre rundum zufrieden.

Bart Simpson Nr. 75 [Panini, September 2013]

Eine neue Schülerin kommt und Barts Klasse und damit diese sich so richtig wohlfühlt will Edna Krabappel dem Schüler eine Eins in der nächsten Arbeit geben, der es schafft dem Mädchen zu imponieren und sie zur bevorstehenden Schulveranstaltung begleitet. Zwischen Bart, Nelson, Milhouse und Martin beginnt ein erbitterter Kampf …
In Maggies Welt hilft die kleinste Simpson derweil ihrer großen Schwester, die massive Probleme mit den Notenblättern hat, welche sie in der Schule von Musiklehrer Largo erhalten hat …
Doch Maggie hat eine weitere Begabung. Sie entdeckt das Basteln für sich und schneidert so wundervolle Schuhe für ihre Familie, die gesamte Stadt und später die ganze Welt. Doch diese Kreationen bergen auch große Gefahren in sich …
Zum Schluss muss sich Angry Dad noch mit einem durch den Wind entflohenen Toupet herumschlagen …

Vier Geschichten, vier voneinander unabhängige Abenteuer, vier verschiedene Autoren(teams) und vier unterschiedliche Zeichner. Trotzdem kommt keine der Geschichten so richtig in Fahrt. Schlecht sind sie zwar alle nicht, aber irgendwie scheint etwas zu fehlen, die sie voneinander ein wenig abhebt. So bleibt alles nur eine einheitliche Mischung von kurzweiligen und leicht unterhaltsamen Storys, ohne große Höhen und Tiefen. Auch zeichnerisch gibt es, abgesehen von Sergio Aragonés keine Ausreißer. Alles ist der typische 08/15-Simpsons-Einheitsbrei.

FAZIT:

Auch wenn die Geschichten nicht schlecht sind, so richtig im Gedächtnis bleiben sie leider auch nicht. Dazu fehlt sowohl inhaltlich, als auch visuell eine gewisse Eigenständigkeit. So bleibt leider nur ein kurzweiliges Heft, das auf Dauer nicht überzeugen kann.

Milhouse Nr. 1 [Panini, September 2013]

Milhouse hat eine blühende Fantasie. Und was für eine. Sogar Bart reicht es langsam und der kündigt seine Freundschaft mit Milhouse auf. Doch auch jetzt, wo Barts bester Freund alleine ist, gönnt ihm seine Fantasie keine Pause. Aber so richtig zu stören, scheint ihn das nicht. Sogar an seinem Geburtstag, an dem er sich nichts sehnlicher wünscht, als cool zu sein, ist seine rege Fantasie ein ständiger Begleiter. Dies geht sogar soweit, dass sich Milhouse als Agent Doppel-Null sieht und als Karatekünstler …

Ein roter Faden (die lebhafte Fantasie von Milhouse) durchzieht das ganze Heft. Dadurch ergibt sich trotz wechselnder Autoren und Zeichner eine sehr angenehme Lesestruktur. Trotz der inhaltlichen Ähnlichkeit wiederholen sich die Geschichten nicht, was in meinen Augen einen weiteren Pluspunkt darstellt. Ebenfalls positiv fallen die wechselhaften Zeichenstile, allen voran Mike Kazaleh und Dean Rankine auf. Aber nicht nur die üblichen Simpsons-Autoren durften Barts Kumpel eine Geschichte auf den Leib schreiben. Für Milhouses Abenteuer als Agent Doppel-Null in „Octo-Fuzzy“ ist keine geringere als Starautorin Gail Simone verantwortlich, und diese liefert eine sehr unterhaltsame Story ab, die vor Bond-Anspielungen, auch abseits des Namens, nur so wimmelt.

FAZIT:

Bart Simpsons Kumpel Milhouse ist ein sehr gelungener Ableger der Simpsons-One-Shot-Reihe. Wer immer dachte, Milhouse sei ein langweiliger Mitläufer und ein seelenloser Nerd an der Seite des obercoolen Bart Simpson, der wird mit dieser Ausgabe eines besseren belehrt.

Bongo Comics des Monats … Juli 2013 [Panini, Juli 2013]

… Juli

Nach einer kleineren Pause geht es weiter mit den nächsten Bongo Comics des Monats. Diesmal gab es wieder genug, um sich nur einem Monat zu widmen und nicht wie beim letzten Mal zwei Monate.

Simpsons Comics Nr. 201 [Panini, Juli 2013]

Homer schafft es doch tatsächlich, bei Krustyburger einzusteigen. Aber nicht etwa weil er kein Geld, dafür aber einen Riesenhunger hat, sondern vielmehr als Geschäftsführer. Nachdem er bei einem Besuch dort die Qualität der Burger kritisiert hat und daraufhin kurz entschlossen selber in der Küche herumwerkelte, wird er von Krusty angeworben. Und während sich Homer mit dem befasst, was ihm am meisten Spaß macht, Essen, muss Marge als Putzfrau jobben, um Maggies Sprachschule zu finanzieren …

Autor Ian Boothby hat mal wieder eine der etwas besseren Simpsons Comicgeschichten abgeliefert. Zwar ist die gesamte Story doch schon arg vorhersehbar, kann aber dennoch mit einigen witzigen Momenten punkten. Positiv fällt hierbei auf, dass auch einmal weniger bekannte Nebencharaktere in den Fokus gerückt werden und sogar einem Leser ein Auftritt in den Simpsons Comics ermöglicht wurde. Dieser hatte sich nämlich in den USA als Erstes mit allen 5 Variantcovern der Ralph Wiggum Comics abgelichtet und so bei einem Preisausschreiben gewonnen. Nun durfte er als Tourist in Comicform nach Springfield reisen. Außerdem greift Boothby mit den Sprachschwierigkeiten einen altbekannten Running Gag der Serie auf, den er dennoch gut verpackt präsentiert.
Die Zeichnungen von Phil Ortiz sind gewohnt und leider aber auch gewöhnlich. Technisch macht er kaum etwas falsch, aber wie so oft würde ich mir etwas mehr eigenen Stil beim Artwork der Simpson-Titel wünschen. Ein Manko seiner Zeichnungen ist die fehlende Dynamik. Sehr oft sieht es so aus, als hätte man die Figuren wie bei einem schlechten Jugendzeitschriften-Fotoroman dazu gezwungen in einer Steifen Haltung zu verharren, bis das Bild im Kasten ist. So etwas geht einfach überhaupt nicht.

FAZIT:

Ein ganz kurzweiliges Heft mit ein paar Längen, das vor allem durch ein paar Kleinigkeiten auffällt. Diese bewegen sich aber eher im Storyteil, als in den Zeichnungen. Erwähnenswert wäre aber erneut die redaktionelle Unterstützung seitens Panini. Hier wird wirklich versucht, dem Leser zum Comic einen echten Mehrwert zu bieten. Wie bei einer DVD oder Blu-ray mit den enthaltenen Extras. Mir persönlich gefällt dies sehr gut.

Bart Simpson Nr. 74 [Panini, Juli 2013]

Erneut muss Bart als Versuchskaninchen für Lisa herhalten, als diese für ein Schulprojekt beweisen will, dass Menschen ab 16 Uhr schwerer Entscheidungen fällen können. Es sei denn, ihnen wird in ausreichender Menge Zucker zugeführt. Doch Marge rät Lisa davon ab, ihren Bruder so zu missbrauchen …
Wie Bart in seinem Umfeld gesehen wird, zeigen die Aussagen verschiedener Familienmitglider und Bürger von Springfield.
Außerdem muss Bart dann noch einen gewaltigen Marsch durch die Wälder rund um das Camp Krusty mit Milhouse überstehen. Denn so einfach, wie die beiden dachten, ist es dann doch nicht, sich in der Wildnis zurechtzufinden.
Abschließend lernt Maggie, dass es nicht immer gut ist, aus der Masse herauszustechen.

Mit erneut insgesamt vier Geschichten ist auch diese Ausgabe der Bart Simpsons-Comics bis zum Rand gefüllt. Dennoch können nur wenige davon überzeugen. Selbst Maggies Welt kommt inhaltlich diesmal nicht so gut weg. Die erste Geschichte ist noch eine schöne Hommage an die TV-Folge in der Lisa ihren Bruder gegen ein Meerschweinchen (oder war das ein Hamster?) hat antreten lassen. Auch die vielen Gesichter von Bart sind inhaltlich keine Offenbarung, können aber dafür mit guten Zeichnungen, in diesem Fall von Tone Rodriguez, aufwarten. Die dritte Story ist auch sehr vorhersehbar und erinnert mehr an die Geschichten der kostenlosen Comicheftchen von gewissen Fast Foodketten, an dessen Ende ein Suchspiel auf den Leser wartet. Oder manchmal auch eine Art Labyrinth. Das Artwork ist bei dieser Story, wie auch bei der Ersten, eher zweckmäßig als schön. Technisch sauber gezeichnet sind sie dennoch wieder zu austauschbar.

FAZIT:

Mehr schlecht als recht könnte das Motto dieser Ausgaben sein. Wenige kurze Lichtblicke retten die über weite Strecken mäßigen Inhalte nicht wirklich. Das gab es schon weitaus besser und wesentlich unterhaltsamer. So bleibt schlussendlich nur wenig, bis gar nichts, das einem im Nachhinein im Gedächtnis bleibt.

Futurama Nr. 52 [Panini, Juli 2013]

Leela ist schwer gestresst und auch Bender hat so seine Probleme. Nach einen kurzen Kampf mit Cthulhu ist sein Sinn für Humor beschädigt worden. Jetzt sucht er eine Möglichkeit dieses wieder zu starten. Also versucht er sich als Stand Up-Comedian und tritt mit einer kleinen Fry-Puppe auf. Diese jedoch scheint ein Eigenleben zu führen und versucht andauernd den echten Fry zu töten …

Auch bei Futurama darf Ian Boothby den Autor geben und präsentiert eine witzige und dennoch fast schon klassische Geschichte um die Crew von Planet Express. Mit vielen Anspielungen auf TV-Serien-Ereignisse und einem sehr guten Wechselspiel zwischen Wort und Bildwitz zeigt er hier, dass er auch dazu in der Lage ist, gute Geschichten abzuliefern. Er bedient sich dabei des typischen Humors der Serie und den Eigenheiten der Figuren, um so den Leser in den Bann zu ziehen und ihn so lange zu kitzeln, bis er lacht.
Das Artwork von Mike Kazaleh fällt dagegen wieder zu gewöhnlich aus. Dabei gibt es genug Möglichkeiten seinem eigenen Stil freie Hand zu gewähren. Dafür passt es diesmal mit der Dynamik weitaus besser, als es bei Phil Ortiz in der Simpsons Comics-Ausgabe in diesem Monat der Fall ist. Dafür hat Kazaleh offenbar ein paar Probleme mit der Perspektive. So scheint es manchmal so zu sein, dass Figuren nachträglich in eine Szene eingefügt wurden, ohne auf deren Position im visuellen Raum zu achten.

FAZIT:

Inhaltlich sehr unterhaltsam, dafür aber visuell eher schwach kann diese Ausgabe trotzdem überzeugen. Auch hier fällt neben einer wesentlich besseren Story die gute redaktionelle Betreuung auf. Einzig die Leserbriefe vermisse ich wieder einmal, aber wenn kaum einer schreibt, dann gibt es auch nichts zum Abdrucken. Hier muss ich mich dann wohl auch selber an die eigene Nase fassen.

Bongo Comics des Monats … Mai/Juni 2013 [Panini, Mai/Juni 2013]

… Mai/Juni

Diesmal habe ich wegen zu wenig Materials die Monate Mai und Juni zusammengefasst. Der Grund ist ganz einfach der, dass im Mai nur Simpsons Comics Nummer 199 erschienen ist und ich dann auch noch die im Juni folgende Nummer 200 wegen des Jubiläums vorgezogen haben (siehe hier).

Simpsons Comics Nr. 199 [Panini, Mai 2013]

Die Springfielder Bibliothek rüstet auf digital um und will alle Bücher entsorgen. Aber Lisa kann das nicht einfach hinnehmen und schafft es alle Bücher zu bekommen und diese im Springfielder Altenheim unterzubringen. Für Abe ist das ein guter Moment, um seiner Familie Geschichten aus eben jenen Büchern näherzubringen. Allen voran sind diesmal ein paar Werke von Oscar Wilde an der Reihe …

Storytechnisch ist das, was Ian Boothby uns Lesern hier auftischt durchaus in Ordnung. Dennoch scheint es mir noch immer, dass dem Herrn die Ideen ausgehen. Immer öfter bedient er sich anderer Werke, um sie zu „simpsonifizieren“. Okay auch das will gekonnt sein, und dies macht Boothby auch ganz gut, aber mir persönlich wären „neue“ Stories mit viel Witz und Charme lieber. So bleibt leider außer ein paar netten Anspielungen und „Verwurstungen“ nicht viel übrig.
Gleiches gilt für das Artwork von John Costanza. Technisch in Ordnung vermisse ich wieder den eigenen Stil, einen besseren Wiedererkennungswert der einzelnen Künstler und Zeichner. Hier sollte Bongo, allen voran Bill Morrisson und Matt Groening, seinen Künstlern ein wenig mehr Freiraum einräumen. Denn wie man an den Horrorsonderheften sehen kann, sind so sehr schöne Geschichten und Zeichnungen möglich.

FAZIT:

Ganz unterhaltsam, aber auf Dauer leider auch ermüdend. Ian Boothby baut storytechnisch ab und das immer wiederkehrende 08/15-Artwork nervt auch ein bisschen. Dennoch haben die Simpsons einen großen Anreiz auf mich und ich werde treu bleiben. Zumindest, bis es so schlimm wird, dass ich mich nicht mehr unterhalten fühle. Denn wenn ich ehrlich bin, erwarte ich nicht viel mehr von einem Simpsons-Comic. Wenn es dann aber doch mehr bietet, bin ich angenehm überrascht.

Bart Simpson Nr. 73 [Panini, Juni 2013]

Als Bart bei einem Schulvortrag von Professor Frink mit zwei merkwürdigen Substanzen in Berührung kommt, entwickelt sich ein unbändiger Hass aller Springfielder auf den Jungen. Ursache sind wohl die beiden Chemikalien, welche sich über den kleinen Frechdachs ergossen haben. Aber wie kann er dem wütenden Mob entkommen …?
In Maggies Welt zeigt Homer erneut, dass er doch einer der besten Väter ist, als er für seine jüngste Tochter eigentlich nur ein neues Paket Windeln besorgen soll …
Außerdem zeigt sich, dass Abkürzungen nicht immer der kürzeste Weg sind. Dies muss Bart schmerzhaft feststellen, als er mit Lisa ein Wettrennen zum Aztec Kino macht, wo der neue Itchy & Scratchy Kinofilm startet.
Und zu guter Letzt lernt Lisa doch noch etwas von Bart. Nachdem Lisa in ihrem neuesten „Mais-terwerk“, einem Mais-Labyrinth, gefangen ist, zeigt ihr Bart, den direkten Weg nach draußen und macht ihr klar, dass manchmal der direkte Weg der Beste ist.

Inhaltlich wird viel Abwechslung geboten. Einzelabenteuer, Schicksale und einiges lehrreiches. Da gibt es kaum etwas zu meckern. Zwar ist, wie bei den Simpsons-Comics gewohnt, kein wirklicher Tiefgang vorhanden, aber unterhaltsam ist es allemal. Auch visuell gibt es ein klein wenig Abwechslung. Während die Zeichnungen von Hilary Barta (Story 3) und Carol Lay (Story 4) noch ziemlich austauschbar sind, überzeugt mich persönlich das Artwork von John Delaney (Story 1), der zwar trotzdem nah an dem gewohnten Design der Simpsons ist, aber dennoch einen Hauch eigenen Style mit einbringt. Über Geschichte Nummer Zwei, Maggies Welt, brauche ich nicht mehr viel zu sagen, da hier erneut Sergio Aragones als Zeichner fungiert. Und dieser bringt sowieso immer seinen eigenen Stil mit. Egal was er macht.

FAZIT:

Abwechslungsreiche. Sowohl inhaltlich als auch für das Auge. Nicht wirklich perfekt, aber dennoch mit einem gewissen Reiz, weiß mich diese Ausgabe weitaus mehr zu überzeugen, als die Hauptserie. So kann es gerne weitergehen.

Simpsons Sommer Sause Nr. 6 [Panini, Juni 2013]

Eigentlich wollte Homer Marge nur ein wenig ärgern, indem er sie davon überzeugt unbedingt ein Tattoo haben zu wollen. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist neben der Tatsache, dass Marge bereitwillig zusagt, die immensen Schmerzen, die ihm bevorstehen. Also versucht er nun alles Mögliche, um an dem bevorstehenden Torturen für dieses Tattoo herumzukommen.
Kent Brockman wird von Snake ausgeraubt und alles seines Stolzes zusätzlich beraubt. Doch Lisa schafft es, den Anchorman der Channel Six News wieder aufzubauen. Doch das Ergebnis will ihr dann nicht mehr so sehr gefallen.
Radioactive Man hat Fans. Das ist nichts wirklich Neues. Doch, dass diese jetzt auch die Superhelden spielen, und damit sogar erfolgreicher und beliebter sind als das Original schon. Das kann Radioactive Man nicht auf sich sitzen lassen und versucht seine Nachahmer von den Gefahren zu überzeugen, die ihnen drohen …
Bei einem Rundgang durch die Duff Bier-Fabrik kommt es zu einem Unglück, bei dem Homer und Barney innerhalb der Fabrik eingeschlossen wären. Dass dies für die beiden kein wirkliches Unglück ist, kann man sich vorstellen. Doch dann tauchen zwei Ganoven von Fat Tony auf, die das Rezept für das neue Duff New stehlen wollen. Homer und Barney müssen dies jetzt verhindern.

Sommer Sause? Wieso eigentlich Sommer Sause? Inhaltlich haben die Geschichten mit dem Sommer so gut wie gar nichts zu tun. Den gesamten Inhalt hätte man genauso gut in den normalen Monatsserien unterbringen können. Von einem „Sonderheft“ welches dieses Sommerheft ja auch irgendwie sein möchte, erwarte ich eigentlich ein wenig mehr, als nur Durchschnittskost. Und dies betrifft nicht nur die Storys. Auch zeichnerisch kann das Heft nicht aus der breiten Masse der gelben Veröffentlichungen herausstechen. Der gesamte Inhalt ist zu austauschbar und kommt über eine kurzweilige Unterhaltung nicht hinaus. Mit soviel Belanglosigkeit ganze 60 Seiten zu füllen, ist da fast schon eine Kunst.

FAZIT:

Diese Ausgabe ist irgendwie eine große Enttäuschung. Nichts, aber auch wirklich gar nichts kann längerfristig überzeugen. Ich glaube nicht einmal, dass ich die Ausgabe ein zweites Mal lesen würde. Dazu waren die Geschichten zu vorhersehbar und mittelmäßig. Wenn wenigstens das Artwork gestimmt hätte, aber Carol Lay, James Lloyd, Tone Rodriguez und John Costanza schwimmen in einem Becken der 08/15-Durchschnittlichkeit. Schade drum. Für die nächste Sonderausgabe (Winter Wirbel) würde ich mir etwas mehr Themenbezug und Eigenständigkeit wünschen.

Ralph Wiggum Nr. 1 [Panini, Juni 2013]

Was alles passieren kann, wenn man nur einmal kurz nach draußen geht, um die Post hereinzuholen, zeigt Ralph auf anschauliche Weise. Sogar so extrem, dass die Feuerwehr an die Tür der Wiggums klopfen muss …
In Ralphs Raum zeigt sich, dass die Fantasie eines Kindes grenzenlos sein kann, aber bei anderen des öfteren zu Unglauben führt.
Aber auch die Zukunft stellt für Ralph Gefahr dar. Sofort scheint er sich zurechtzufinden und bringt immer wieder ein bisschen Spaß und Freude in das Leben seiner Mitmenschen.
Und auch beim Kostüm „schneidern“ ist der kleine Ralph ein echter Künstler. Und dies sehr zum Unmut seiner Klassenkameraden. Allen voran Lisa Simpson.
Dass Ralph aber auch ein Vorbild sein kann, zeigt sich in der letzten Geschichte. Egal was man dem kleinen, naiven Jungen auch anzutun versucht. Am Ende scheint er immer irgendwie als Sieger dazustehen …

Ralph zu einer Hauptfigur in einem eigenen Comic zu machen, ist schon ziemlich mutig von Bongo. Auch wenn dies „nur“ der Auftakt zu einer neuen One Shot-Reihe darstellt und Ralph durchaus eine interessante, allen voran aber liebevolle, Figur im Simpsons-Universum ist, verblüfft es dennoch ein wenig. Aber ich muss zugeben, dass mir die Zusammenstellung der Geschichten gefällt. Leichtfüßig und mit dem Charme des kleinen Jungen, der scheinbar niemals etwas dazulernt. Im Gegenteil. Irgendwie bleibt seine Entwicklung stehen oder geht sogar rückwärts. Aber irgendwie macht ihn auch genau das sympathisch.
Wie auch bei Bart Simpson gibt es in diesem One Shot kurze Geschichten, die von der Aufmachung an Maggies Welt erinnern. Dies liegt vor allem an dem ähnlichen Namen „Ralphs Raum“ und dem Künstler Sergio Aragones, der diese umsetzt. Und wo wir auch gleich beim Artwork sind, gibt es erneut zwei Geschichten, die visuell gesehen nur Durchschnitt sind. Hierfür sind James Lloyd und erneut Carol Lay verantwortlich. Die Story, welche mich zeichnerisch, neben Aragones, am meisten überzeugt, stammt vom Künstler Mike Kazaleh. Sein Artwork ist ein wenig skizzenhaft und kindlich und passt daher perfekt zu Ralphie.

FAZIT:

Ein gelungener Start zu einer hoffentlich noch länger laufenden Serie. Die Idee dahinter gefällt mir sehr gut. Springfielder, die sonst eher Nebendarsteller sind und im Schatten der gelben Familie stehen, ein wenig in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Wenn dann auch noch die Zeichner ein klein wenig Freiraum bekommen, steht einem potenziellen Hit nichts mehr entgegen. Es sei denn, die Leser wissen diese Freiheiten nicht zu schätzen. Ich für meinen Teil kann dieses Heft nur empfehlen.

Bongo Comics des Monats… April 2013 [Panini, April 2013]

… April

Weiter geht es mit dem Monat April. Diesmal warten drei Bongo Comics darauf, hier kurz besprochen zu werden.

Simpsons Comics Nr. 198 [April, 2013]

Ein ganz normaler Tag bei den Simpsons. Marge backt, Lisa arbeitet an Schulaufgaben und Homer langweilt sich. Doch dann entdeckt er im Nachbargarten, ein seltsames Bauwerk, welches einer geodätischen Kuppel ähnelt. Angestachelt durch seinen eigenen Hunger auf Süßigkeiten, gerät Homer in dieser Kugel auf eine mysteriöse Reise. Genaugenommen ist nur ein Tornado daran schuld, dass Homer aus dem Nachbargarten herausgewirbelt wird, aber für ihn gleicht es einer Zeitreise. Während seine Familie, allen voran Marge, ihn sucht, muss sich Homer Rittern, Konföderierten und Dinosauriern stellen …

Das Autorenteam Chuck Dixon und Elma Blackburn präsentieren eine unterhaltsame und witzige Geschichte, die anders als die der vorangegangenen Ausgabe, mit sehr viel typischem Simpsons-Humor und fast noch mehr Anspielungen auf die Vergangenheit und die Gegenwart der Menschheitsgeschichte aufwarten kann. Dabei vergessen sie natürlich auch nicht, die bekannten Figuren aus dem Simpsons-Universum mit eher unbekannten Nebenfiguren gekonnt in Einklang zu bringen.
Einen großen Anteil an dem Wiedererkennungswert der verschiedenen Figuren hat aber auch der Zeichner John Delaney. Dieser trifft das Aussehen der Simpsons sehr gut und ermöglicht so eine sehr gute Zuordnung auch für Leser, die mit der gelben Familie weniger vertraut sind, lässt aber dennoch genug eigenen Stil erkennen. So gelingt eine gute Mischung und es sticht ein wenig aus dem sonst so typischen 08/15-Einheitsbrei der Lizenzcomics.

FAZIT:

Die Ausgabe macht wieder einmal so richtig Spaß, und das, obwohl nicht wirklich viel passiert. Aber manchmal sind die kleinen und einfachen Geschichten tausendmal besser als die großen und verschachtelten Superstorys mit viel tiefenpsychologischen Dialogen. Gut, die gibt es bei den Simpsons sowieso nicht. Dennoch hat mich dieses Heft endlich wieder gut unterhalten, und mehr erwarte ich von den Simpsons ehrlich gesagt auch nicht.

Simpsons Super Spektakel Nr. 7 [Panini, April 2013]

Marge möchte an einem Backwettbewerb teilnehmen, aber dieser trägt ein lange gehütetes Geheimnis mit sich herum. Dies ruft nicht nur Tortenmann und Törtchenboy auf den Plan, sondern auch die alte Superheldengruppe „Die Liga der Superhelden“, denen nicht nur Homers Vater Abe und Marges Mutter Jackie, sondern auch Krusty der Clown angehörte. Noch mysteriöser wird es aber, als der eigentlich tot geglaubte Pastetenfratze auftaucht und alle vor einer großen Katastrophe warnen will …
Die Menschen in Zenith nehmen Radioactive Man inzwischen als selbstverständlichen Helfer war, und dies wurmt den Beschützer der Stadt natürlich ganz enorm. Doch als ihm, in seinem Alter Ego Claude Kane III drei Personen aufsuchen, und bitten mit seinem Vermögen ein Broadway Musical über Radioactive Man zu finanzieren, sieht er seine Möglichkeit die Beliebtheit des Helden wieder zu steigern. Aber so einfach, wie gedacht, scheint es dann doch nicht zu sein …

In der ersten Geschichte nehmen Autor Patric M. Verone und Zeichner Tone Rodriguez den Comicklassiker Watchmen auf die Schippe. Leider ist dies nur mäßig gelungen, da hierbei viel zu sehr darauf geachtet wurde, das Original im Simpsons-Style zu kopieren, als eine eigenständige an den Klassiker angelehnte Geschichte zu erschaffen. Es macht zwar durchaus Spaß, aber insgesamt bleibt ein fader Beigeschmack zurück. Auch weil es zeichnerisch wieder zu austauschbar geraten ist. Gerade hierbei hätte man sehr gut mit einem etwas eigenwilligeren Zeichner arbeiten können.
Die nachfolgende Geschichte nimmt sich dem Debakel um das Spider-Man-Musical an und lässt den Leser hinter die vermeintlichen Kulissen einer Broadway-Aufführung blicken. Leider fällt auch diese Geschichte, von Autor Batton Lash, nur leidlich spannend und unterhaltsam aus. Wie auch bei der Wachtmen-Verarsche „Klatschmen“ im ersten Teil des Heftes, wirkt alles viel zu gekünstelt, um wirklich gefallen zu können. Und wie auch in der anderen Geschichte sind die Zeichnungen, diesmal von Bill Galvin, erneut nicht eigenständig genug. Alles scheint aus dem Simpsons-Figurenbaukasten zu stammen. Augen, Nase, Mund, ein bisschen gelbe Farbe mal den langen schlanken Körper hier und den kleinen dicken da, und fertig sind 439 neue Figurenmöglichkeiten. Das ist auf Dauer dann doch schon ermüdend.

FAZIT:

Auch wenn mit Watchmen einer der großen Klassiker der Comicliteratur hier verwurstet wurde, und mit dem Seitenhieb auf das Spider-Man-Musical sogar sehr aktuelle Ereignisse aufgegriffen werden, wird dieses Heft nicht lange im Gedächtnis bleiben. Das rettet auch die dreiseitige Kurzgeschichte mit Maggie als Maggeena, die Babysuperheldin von Sergio Aragones nicht mehr.

Futurama Comics Nr. 51 [Panini, April 2013]

Dr. Zoidberg ist es satt, ein erfolgloser Arzt zu sein. Stattdessen will er sich lieber als Anwalt versuchen und tauscht mit einem Anwalt seine Berufschips. Anfangs will das aber irgendwie nicht so recht klappen, aber nachdem er einen Mutantenprozess aufsehenerregend gewinnt, scheint ihm das Glück endlich hold zu sein. Währenddessen hat Fry ganz andere Probleme, als er mit ein paar mysteriösen Bohnen eine neue Bedrohung über die Erde bringt. Podcastpflanzenwesen drohen die gesamte Menschheit zu Tode zu langweilen …

… und zu Tode langweilen trifft es auch fast. Zumindest dieser Handlungsstrang dieser Ausgabe ist alles andere als unterhaltsam. Ganz witzig hingegen ist es, Zoidberg bei seinen Versuchen auf dem Parkett der Justiz zu erleben. Wer Zoidberg kennt, weiß, dass seine Arbeitsweise nicht so ganz konventionell ausfällt. Daher sind seine Plädoyers sehr witzig und wissen zumindest mich zu überzeugen. Fast scheint es so, dass dem Autor Ian Boothby so langsam seine kreativen Ideen ausgehen. Zeichnete er sich doch für einige der besten Simpsons Comics verantwortlich. Aber in letzter Zeit schwächeln seine Geschichten doch merklich.
Zeichnerisch hingegen fehlt mir persönlich zu sehr die eigenständige Note des Zeichners Mike Kazaleh. Wie auch bei den Simpsons wirken die Figuren, Hintergründe und Architektur zu austauschbar.

FAZIT:

Wenn man einmal von Zoidbergs Anwaltsversuchen absieht, bleibt unter dem Strich nicht mehr viel übrig, dass man dem Heft abgewinnen kann. Einzig die redaktionelle Betreuung kann man erneut positiv hervorheben. Dennoch werde ich der Reihe treu bleiben, schon alleine in der Hoffnung, dass es wieder besser wird.

Bongo Comics des Monats… März 2013 [Panini, März 2013]

… März

Weiter geht es mit den Bongos des Monats März. Langsam aber sicher hole ich auf. 😀

Simpsons Comics Nr. 197 [Panini, März 2013]

Während Lisa sich dank Mathematik von einer Niete im Sport zu einer echten Sportskanone entwickelt und dabei sogar ihrer Lehrerin Frau Pommelhorst ein freudiges Lächeln entlockt, wird Homer zum Hundeflüsterer. Durch einen Zufall hat er ein kleines Problem mit dem Familienhund Knecht Ruprecht gelöst und fortan scheint er mit den bellenden Vierbeinern auf einer Wellenlänge zu schweben. Das geht sogar so weit, dass er für die Prominenz von Springfield, die Anlaufstelle Nummer Eins wird …

Mehrere Handlungsstränge bei den Simpsons sind nichts Neues und eigentlich auch nichts Besonderes. Im Gegenteil. Es wird sogar sehr oft angewendet. Zum einen, weil eine einzige Handlung nicht genug Stoff bieten würde, um die volle Länge zu füllen, zum anderen, damit alle Figuren der gelben Familie mit eingebunden sind.
Oft genug geht aber diese Idee nach hinten los, weil beide Storys auf der Stelle treten und inhaltlich keine Substanz und noch weniger Humor haben. Auch hier ist es so ein Fall. Zwar ist mit Ian Boothby einer der renommierten Simpsons Comics-Autoren verantwortlich, aber so richtig zünden wollen beide Handlungsfäden nicht. Genaugenommen hätte man das Inhaltliche auch auf der Hälfte der Seiten zusammenfassen können.
Auch von der zeichnerischen Seite wird kaum etwas geboten. Das Artwork ist 08/15 und zu austauschbar. Es gibt Ausgaben, da weiß man ohne in die Creditbox zu schauen nicht, wer der oder die Zeichner/in ist. Das ist auch im vorliegenden Fall so und in meinen Augen ein großer Kritikpunkt. Comics leben nach meiner Auffassung auch davon, dass verschiedene Zeichner die Figuren anders interpretieren. Bei Lizenzcomics, wie den Simpsons, kommt dies leider zu kurz.

FAZIT:

Inhaltlich eher schwach und visuell eine Enttäuschung. Diese Ausgabe kann bei mir persönlich kaum punkten und wird daher auch nicht lange im Gedächtnis bleiben. Die sonst so typischen Seitenhiebe sucht man hier förmlich und der spritzige Humor, den die Simpsons sonst ausmachen, ist eher ein tröpfelnder Rinnsal. Auch wenn sich Panini wieder sehr viel Mühe bei der redaktionellen Betreuung gibt, lässt sich das kaum verbergen.

Bart Simpson Nr. 72 [März 2013]

Nachdem Bart im Lehrerzimmer mal wieder einen Streich gespielt hat, soll er zur Strafe, Teil einer TV-Show werden, in der böse Buben zu Gefängnisinsassen gesteckt werden, um sie zu züchtigen. Das Problem ist nur, dass Homer ebenfalls ein fan dieser Sendung ist, und Bart deshalb keinesfalls dabei sein darf. Also muss Martin als Ersatz herhalten und das entwickelt sich ganz anders, als Bart es geplant hat …
Einen anderen Geistesblitz hat Milhouse, als er mal wieder das Objekt der Rache von Nelson geworden ist. Mit einem Hosenreisser-Service will er anderen Kindern die Scham abnehmen, unter der er ständig zu leiden hat. Nur, dass er sich hierfür bezahlen lässt. Was wie eine gute Idee klingt, könnte ihm die Achtung seiner großen Liebe Lisa einbringen. Nur an der Umsetzung muss noch gefeilt werden …
Nachdem sich Bart bei einem Skateboard-Wettbewerb eine Kopfverletzung zugezogen hat, findet er sich mit seiner Familie in einer „Familie Feuerstein“-ähnlichen Umgebung wieder. Aber auch dort ist das Leben alles andere als einfach …

TV-Shows aller Art bieten sich natürlich herrlich an, um sie durch den Kakao zu ziehen. Das merkt man auch bei den Simpsons, die dies regelmäßig nutzen. Aber wenn ich ehrlich bin, wird es langsam auch langweilig. Gerade dann, wenn es so lieblos umgesetzt wird, wie es hier der Fall ist. Über ganze 5 Seiten streckt sich eine Geschichte, deren Ende sich bereits auf Seite 2 erahnen lässt. Hinzu kommt, dass mit Nina Matsumoto die gleich 08/15-Zeichnerin am Werk ist, wie auch im Simpsons Comics-Heft dieses Monats.
Dafür fallen die anderen Storys und auch Maggies Welt dafür wieder ein wenig aus dem Rahmen. Neben Carol Lay, die sich der Hosenreisser-Story angenommen hat und hier nicht nur als Zeichnerin, sondern auch als Autorin auftrumpfen und gefallen kann, darf sich Peter Kuper an der Steinzeitgeschichte, zumindest visuell austoben. Wie auch Carol Lay, ist auch Kuper hierbei als Autor und Zeichner tätig. Doch inhaltlich bleibt nicht viel, was einen positiv überzeugen könnte. Dafür gefällt mir sein verschrobenes Artwork sehr gut, auch wenn es nicht hundertprozentig zu der Story passt. Über die ebenfalls wieder enthaltene Story zu Maggies Welt verliere ich diesmal nicht viele Worte. Inhaltlich okay überzeugen auch hier mehr die Zeichnungen. Aber das ist bei Sergio Aragones auch nichts Neues. Dennoch entlocken seine One-Pager einem regelmäßig ein Schmunzeln.

FAZIT:

Im direkten Vergleich mit den Simpsons Comics fällt diese Ausgabe weitaus positiver auf. Auch wenn inhaltlich nicht wirklich viel mehr passiert, als in der einen Geschichte der Hauptserie Simpsons Comics, stimmt hier das Gesamtbild und vor allem die unterschiedlichen Zeichenstile. Daran können sich die Simpsons Comics gerne ein Beispiel nehmen, und sich nicht immer nur in den Nebenserien und Halloween-Ausgaben experimentierfreudig zeigen.

Bongo Classics #5 [Panini, 2010/2011]

Nicht wirklich klassisch, aber neu auch nicht mehr. Aber einige Storys sind schon jetzt Klassiker.

Simpsons Comics Nr. 168 [Panini, Oktober 2010]

Homer ist faul, dumm und dusselig. Das bewahrheitet sich wieder einmal als er eine Katastrophe im Kernkraftwerk nur durch sein Glück abwenden kann. Um das ganze zu vertuschen, behauptet er einfach, dass das Alarmsystem einen Defekt hat. Daraufhin bekommt das Kraftwerk einen neuen Alarm und Homer nutzt den alten für sein Zuhause, was wiederum für neuen Ärger sorgt. Die ganzen „möglichen“ Katastrophen bescheren aber widerum Apu, Moe und Kent Brockman ungeahnte Zuwächse, die sie auch in Zukunft nicht missen möchten…

FAZIT:

Die Hauptstrang der Geschichte an sich ist zwar schnell erzählt, aber sie bietet noch weitaus mehr. Sergie Aragonés zeichnet hierbei nicht nur für die Bilder verantwortlich, auch die Geschichte entstammt seinem kreativen Hirn. Dabei machen die Simpsons trotz, oder gerade wegen, seines unverwechselbaren Stils sehr viel Spaß. Seine gewohnten Wimmelbildkompositionen bieten sehr viel Raum für Gags, Anspielungen und Hommagen an alles was die Welt anbietet.
Deshalb ist diese Ausgabe ein fast perfekter Spaß, der eigentlich nur dadurch getrübt wird, das es mir zu kurz war.

Bart Simpson Nr. 56 [Panini, Juli 2011]

Manchmal braucht es nur ein wenig Glück und schon kann sich das ganze Leben ändern. So auch im Fall der Simpsons. Bart entdeckt im Garten der Simpsons eine Rohölquelle was der Familie plötzlichen Reichtum und ein neues Zuhause beschert…
In Maggies Welt schafft es das kleine Mädchen einen Einbrecher zu verjagen und das mit ihrem ganz persönlichen Stil…
Ein Pickel. Und das mit gerade mal 8 Jahren. Lisas Leben ist zerstört. Da kann jetzt nur noch ein gemeinsamer Ausflug mit Mom helfen, und die Möglichkeit sich frei zu entfalten und dem Unbekannten zu öffnen. In der Zwischenzeit versucht Bart mit seinem neuerworbenen Wissen und Fähigkeiten als Bauchredner seinen Vater ganz gehörig auf das Glatteis zu führen…

FAZIT:

Eine schöne Mischung wird hier wieder einmal präsentiert, wobei auch diesmal wieder das eigentliche Highlight die zwei Seiten mit Maggies Welt sind. Innerhalb so weniger Panels so eine rundum perfekte und witzige Geschichte zu inszenieren, schaffen nicht viele. Der Rest des Heftes ist unterhaltsam aber mehr leider auch nicht, auch wenn die Zeichnungen diesmal durchaus abwechslungsreich sind.

Futurama Comics Nr. 42 [Panini, Januar 2011]

Weihnachten steht vor der Tür und Bender hat nichts besseres zu tun als die Weihnachtsmannroboter mit seinen Wünschen zu nerven. Als dies nicht so ganz klappt nimmt er auch einen Job als Weihnachtsmannroboter an, während Leela, Fry und Zoidberg Waffen nach Neptun zu den Rentierrobotern bringen sollen. Dort offenbart sich aber nicht nur ein neuer Plan des Weihnachtsroboters alle Menschen zu vernichten, sondern auch seine kleinen Elfen führen etwas im Schilde…

FAZIT:

Weihnachten ist zwar durch, das entsprechende Pendant Ostern zwar auch, aber was spricht dagegen dennoch eine Weihnachtsgeschichte zu lesen?
Eigentlich nichts, und erst recht nicht dann wenn sie sogar durchaus unterhaltsam ist. Zoidberg wird zum Helden an Weihnachten, und Fry und Leela erleben ein zweisames Weihnachtsfest. Das macht Spaß und bietet auch noch einiges an Seitenhieben am Rand. Sei es das kleine Hitlerpüppchen auf dem Tisch in der Werkstatt des Weihnachtsmannes, der durch Red Jul aufgedrehte Professor oder die leider nicht ins deutsche so glücklich übersetzbaren Kadavermakronen (Ginger Rat Cookies) von Zoidberg um nur einiges zu nennen.
Insgesamt ein gutes Heft, das durchaus aber noch etwas besser sein könnte.

Simpsons Super Spektakel #4 [Panini, April 2010]

Wie so oft bei den Simpsons wird hier existierendes humoristisch auf die Schippe genommen. In diesem Fall müssen die Großevents der großen Verlage daran glauben. Besonders die Crisis-Reihe von Comicriesen DC, wird hier Aufmerksamkeit gewidmet. Weiter gehts mit Gil der als Salesman seinen Tod findet und von nun an als Geist an Bartman Seite Verbrechen bekämpfen will. Als letztes gibt es eine Parodie auf die 80Page Giant-Hefte in denen oftmals aussergewöhnliche Geschichten (sogenannte „Imginary Stories“) ihren Abdruck fanden. Hier findet Radioactive Man ein seltsames Haus vor welches ungewöhnliche Wirkungen auf seine Besucher hat…

FAZIT:

Rundum gelungene Comicparodie-Ausgabe. Besondere Spitzen wie das Auftauchen von Bendis, Morrison und Johns, die mit ihren Neustrukturierungsplänen viele klassische Helden zum Unmut älterer Leser ruiniert haben, bis hin zu Anspielungen und Hommages an die eigene Bongo-Vergangenheit und die großen Verlage Marvel,DC und Image, beweist diese Ausgabe, dass Humor am besten funktioniert, wenn man über sich selber lachen kann.