Spider-Man & The Avengers (2) (Spider-Man Magazin Nr. 55-56 & Avengers Nr. 15)

Heute geht es weiter mit den nächsten Reviews. Zweimal das Spider-Man Magazin und einmal die Avengers Heftserie. 😉

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #55 [Panini, Februar 2012]

Eigentlich wollte Spider-Man nur einer jungen Dame helfen, die gerade ausgeraubt wurde. Aber schon bald findet er sich an der Seite von Amora vor den Toren Asgards wieder und muss nicht nur gegen die Krieger der Götterstadt kämpfen, sondern auch gegen Thor selber.

Wie immer bietet das Magazin ein kurzweiliges Abenteuer, das vor allem eines ist. Kindgerecht und dennoch frisch. Eine einfache und trotzdem spannende Geschichte, mit Thor als Gaststar und tollen Zeichnungen von David Nakayama.

FAZIT:

Interessant, spannend von der ersten bis zur letzten Seite, tolle Bilder und einiges an Zusatzwissen, nicht nur für die Kleinen, machen das Spider-Man Magazin jedes Mal zu einem kleinen Spidey-Highlight. Vor allem wenn es sich um so frische Geschichten handelt, die vollkommen ohne den Ballast und die Chronologie der vergangenen 50 Jahre auskommt, den ich aber dennoch nicht auf Dauer missen möchte.

Spider-Man Magazin #56 [Panini, März 2012]

Peter ist schon ein armer Tropf. Erneut muss er sich gegen Flash Thompson und seine Footballfreunde zur Wehr setzen, die seine Tasche geklaut haben. Dummerweise ist da auch sein Spider-Man-Dress drin und so hat er keine andere Wahl, als hinterherzujagen. Doch als er der Truppe in eine alte Eiscreme-Fabrik folgt, trifft er dort nicht nur auf die Schläger, sondern auch einen ganzen Haufen an Bienen und deren Herren Swarm …

Swarm ist eine der wenigen Gegner, die auch heute noch viel zu wenig Beachtung erhalten und eigentlich immer so etwas wie die Z-Liga der Schurkengalerie Spider-Mans symbolisierte. Gerade dann ist es erfrischend schön, wenn er für ein gelungenes, aber leider auch sehr kurzes Abenteuer, wie dieses, aus der Versenkung geholt wird. Für die grafische Umsetzung ist erneut der Routinier David Nakayama verantwortlich, der wie immer seine Arbeit sehr gut macht und mit detaillierten und dynamischen Bildern überzeugt.

FAZIT:

Ich bin seit den Folgen der Spider-Man Animationsserien aus den 80er Jahren (Spider-Man 5000 und Spider-Man und seine außergewöhnlichen Freunde) ein Fan von Schwarm. Denn auch dort hatte er des öfteren sein Unwesen getrieben. Daher freut es mich natürlich, wenn er mal wieder einen kleinen Auftritt hat. Auch wenn die Geschichte nur kurzweilig aber dafür unterhaltsam ist, wie es hier der Fall ist.

Avengers #15 [Panini, Juni 2012]

Die Nachwehen der letzten Ereignisse sind nur allzu spürbar. Der Civil War brachte das Registrierungsgesetz, die Secret Invasion führte zu massivem Misstrauen untereinander. The Siege brachte die Götter Asgards zu Fall und Fear Itself die Angst in jedem nach oben. Besonders trifft dies jedoch auf Dr. Carolina Washington zu. Sie war forensische Ermittlerin bei S.H.I.EL.D., und ihr Vertrauen wurde zerstört. Weshalb wird den Superhelden niemals ihr Handeln vorgeworfen. Wieso sind Menschen wie sie, nur dazu da, um wortlos aufzuräumen. Keine Fragen zu stellen oder gar zu kritisieren. Doch Carolina will dem nicht tatenlos zusehen. Seit Monaten sammelt sie Beweismittel, genetisches Material und Anderes. Während die Avengers sich in der Villa der New Avengers versammeln, weil Tony Starks Rächerturm nur noch ein Haufen Stahl und Betonschrott ist, trifft sich Dr. Washington mit Vertretern einiger anderer Organisationen …
Unterdessen sollen die New Avengers die Verlegung des extrem gefährlichen Norman Osborn aus dem Raft begleiten. Und auch wenn so ziemlich alle gegen diesen Auftrag waren, von dem Steve Rogers hoffte, dass er das Vertrauen in die Helden neu stärkt, kommt, was kommen muss. Norman Osborn erhält Unterstützung von außen und die Helden sind auf diese Art und den Umfang von Verrat nicht vorbereitet …

Die Storys an sich sind nicht schlecht. Doch wieso hat Panini die US-Ausgabe 16.1 der New Avengers nach die 18 der Avengers-Reihe gesetzt? Sie spielt storytechnisch vor der ersten Geschichte und sie ist auch einen Monat vorher in den USA veröffentlicht worden. Weshalb hat man hier die Chronologie durcheinandergebracht? Nur um am Ende der Avengers-Geschichte einen kleine Aha-Effekt zu haben? Tatsache ist, dass dies schon alleine durch das Covermotiv und den Schriftzug „Neue Story! Die Rückkehr der Dark Avengers!“ zunichtegemacht wurde.

Und noch etwas gibt es aus meiner Sicht zu bemängeln. Während in der Avengers-Story Daniel Acuna mit seinen Bildern noch durch ein außergewöhnliches aber extrem faszinierendes Artwork besticht, enttäuscht in der New Avengers-Geschichte der Altmeister Neal Adams. Nicht nur das seine Zeichnungen vollkommen verschoben wirken und fast so als hätte er von Anatomie keinerlei Ahnung, so wirkt sein Panelaufbau lieblos und unübersichtlich, sogar regelrecht chaotisch. An Batman hat er ohne Zweifel wahre Wunderwerke vollbracht, aber hier scheint er überfordert gewesen zu sein. Entweder waren es die Masse an Helden, der Termindruck oder, und das ist nicht böse gemeint, die Zeit seiner guten Arbeiten scheint einfach vorbei.

FAZIT:

Für einen neuen Storybogen mit der Rückkehr der Dark Avengers passiert ausgesprochen wenig. Was dann noch für das Auge geboten wird, schwankt von gut bis unterirdisch. Zusammen mit der planlosen Veröffentlichungsweise von Panini ist es eines der bisher schwächsten Hefte der Serie. Selbst für Fans nur sehr schwer zu empfehlen. Und hier meine ich nicht nur Fans der Avengers und der New Avengers und all ihrer Teammitglieder, sondern auch die von Neal Adams. Tut euch das um Himmels willen nicht an und behaltet ihn so in Erinnerung, wie er bei Batman war. Diese Ausgabe ist auf jeden Fall nichts, womit er sich schmücken sollte. Da kann ich wirklich nur hoffen, dass die nächste Ausgabe in allen Belangen wieder besser wird.

Spider-Man & The Avengers (1) (Ultimate Spider-Man/Die Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt)

Vor kurzem habe ich noch Batman gegen die Justice League antreten lassen, und diesmal sind Spider-Man und die Avengers dran. Hier in dieser Rubrik wird es immer eine Ausgabe mit dem Netzschwinger geben und eine mit den Avengers. Die Serien und Format sind dabei egal. Wichtig sind nur die Figuren. 😉

Spider-Man Avengers

Und den Start macht die Gratis Ausgabe des Müller Drogeriekonzerns, welche letztes Jahr im September erschienen ist und jeweils eine Geschichte zu den neuen Animationsserien aus „Der ultimative Spider-Man“ und „Die Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt“ enthält.

Ultimate Spider-Man/Die Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt

Der ultimative Spider-Man ist nicht nur ein Held. Er ist auch ein ultimativer Schüler. Doch leider wird er immer öfter zu Einsätzen gerufen, was bei seinen Lehrern, insbesondere der Englischlehrerin, nicht sehr gut ankommt. Aber Direktor Coulson hat eine Idee. Der Mandroid 13 soll als ultimativer Peter Parker den Platz des Echten einnehmen, während dieser als Spider-Man den Auftrag hat nick Fury zu beschützen. Kann das überhaupt gut gehen …?
Die Avengers sind die mächtigsten Helden der Welt. Mindestens genauso mächtig, wenn nicht sogar noch mächtiger ist Fin Fang Foom, welcher momentan unter der Kontrolle des Mandarin steht. Dieser wiederum ist ein alter Bekannter von Tony Stark, alias Iron Man, und ebenfalls ein ziemlich mächtiger Gegner. Können die Avengers gemeinsam siegen …?

Chaos ohne Ende vor dem geistigen Auge von Peter Parker!

Chaos ohne Ende vor dem geistigen Auge von Peter Parker!

Für die Handlungen zeichnen zum einen Dan Slott bei Ultimate Spider-Man und Christopher Yost bei den Avengers verantwortlich. Beide Autoren sind keine unbeschriebenen Blätter. Im Gegenteil. Jeder von ihnen kann auf eine beachtliche Leistung an Storys für Marvel zurückblicken. Dass man zwei solche Profis für die Comicumsetzungen der jeweiligen Animationsserien in Betracht gezogen hat, freut mich persönlich sehr. Bereits in den Neunziger Jahren gab es Comicadaptionen zu TV-Serien von Marvel. Dort hatte man zumeist jungen Autoren die Chance gegeben sich zu etablieren, indem sie die Handlungen der Animationsserien, wie Spider-Man oder X-Men, für den Heftchenmarkt adaptierten. Diesmal jedoch sollen es keine einfachen Printversionen der TV-Folgen sein.
Beide Geschichten sind kurzweilig und sehr gelungen. Sowohl als Kenner der Comics und/oder der TV-Serie als auch als kompletter Neueinsteiger findet man sich sehr leicht zurecht. Die Handlungen sind leicht verständlich und bieten dennoch genug Tiefgang, um in die Story einzutauchen.

Die Avengers gegen Fing Fang Foom!

Die Avengers gegen Fing Fang Foom!

Beim Artwork bleiben die beiden Zeichner Ty Templeton für Ultimate Spider-Man und Chris Jones an den Avengers, dem Stil der jeweiligen Zeichentrickserie treu. Dadurch ist gerade für die Leser, welche durch die Serien auf die Comics aufmerksam werden, ein sehr hoher Wiedererkennungswert garantiert. Gerade bei Spider-Man wurden ebenfalls die kleinen Minispideys, welche als Running Gag fungieren, mit in die Comicadaption herübergerettet. Dadurch ergibt sich sofort ein ähnlicher Humor und als Leser fühlt man sich sofort „heimisch“.

Die neuen Möglichkeiten, dank S.H.I.E.L.D.-Technik.

Die neuen Möglichkeiten, dank S.H.I.E.L.D.-Technik.

FAZIT:

Diese Gratis-Ausgabe, welche es im Herbst letzten Jahres bei der Drogeriekette Müller gab, bildet einen interessanten und kurzweiligen Einstieg in die neuen TV-Comics, die aktuell auch bei Panini durchstarten. Beginnend mit dem 100-seitigen Band „Der ultimative Spider-Man Nr. 1: Mit großer Kraft“ für 9,99 € kehrt der Stuttgarter Verlag indirekt zu seinen Comicwurzeln in Deutschland zurück. Denn die ersten Marvel Comics, welche Panini in Deutschland veröffentlichte, waren jene TV-Comics zur Spider-Man Animationsserie Mitte der Neunziger Jahre. Diese erschienen damals noch im Albenformat und waren von der Papierqualität an die bekannten Panini-Stickeralben angelehnt.

Alte Feinde in neuen Abenteuern.

Alte Feinde in neuen Abenteuern.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Marvel & Subs. / Panini

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 12)

Bisher hat SuperRTL schön in Doppelfolgen neue Abenteuer vom ultimativen Spider-Man gesendet. Doch diesmal hat man sich entschieden, nur noch eine neue Episode zu bringen und dann mit den Wiederholungen zu beginnen. Das wird auch am nächsten Sonntag der Fall sein, wenn die bis dahin letzte neue Folge (Nummer 26) gesendet wird. Und wer jetzt aufmerksam meine Episodenreviews verfolgt hat, der wird merken, dass zwei Folgen fehlen. Denn die Folgen 22 und 25 werden nach aktueller Planung von SuperRTL ausgelassen. Wieso, weshalb und warum, weiß ich nicht, aber ich habe eine Anfrage bei SuperRTL gestellt und hoffe doch, dass der Sender sich zu einer Antwort durchringen kann. Das Ergebnis gibt’s dann natürlich hier auf meinem Blog.

USM 20-5Episode 20: Die Rache des Loki
(Run Pig Run)

Eigentlich müsste Spider-Man, nach all seinen guten Taten, doch Anerkennung erhalten. Doch alles, was er bekommt, ist: Ein Hot Dog! Na besser als gar nichts denkt sich der Held und tappt somit direkt in Lokis Falle. Denn der leckere Gratis-Snack war verzaubert und so wird aus Peter Parker, der ultimative Spider-Man, Peter Porker, der ultimative Spider-Ham, oder wie Thor ihn zu pflegen nennt, Spider-Schinken. Aber wo kommt Thor auf einmal her? Ganz einfach. Nachdem Loki Spider-Man verzaubert hat, lockte er eine Gruppe von asgardianischen Jägern auf die Erde, welche angespornt durch das Jagdhorn, nun das Schweinchen erlegen wollen. Dafür haben sie allerdings nur 24 Stunden Zeit, denn so lange dauert die Jagdsaison. Gut, das Thor dies mitbekommen hat, und dem hilflosen Netzschwein zur Seite steht, damit dieser die 24 Stunden ohne Grillattacken überstehen kann …

Drei einfache Zutaten, für eine, wortwörtlich, "sau"witzige Story.

Drei einfache Zutaten, für eine, wortwörtlich, „sau“witzige Story.

Okay. Ganz ehrlich? Die Story ist oberdämlich. Aber was solls? Sie ist sauwitzig. 😀

Und das meine ich auch genauso. Denn als bereits in der dritten Episode ganz kurz das Spider-Schwein (Hallo, Homer Simpson) zu sehen war, habe ich mir gewünscht, dass Peter Porker einen richtigen Auftritt erhält. Doch erst einmal kurz zur Erklärung. Auch wenn es für manche so wirken mag, ist dieses Spider-Schwein nicht verwandt mit dem aus dem Simpsons-Kinofilm. Peter Porker, The Spectacular Spider-Ham ist schon wesentlich älter und debütierte im November 1982 in US-Marvel Tails #1, bevor er im May 1985 seine eigene Heftserie erhielt, die es auf insgesamt 17 Ausgaben brachte und im zweimonatlichen Rhythmus erschien.
Die komplette Folge wird alleine durch ihren Humor und die wahnwitzigen Situationen getragen. Und dies schaffen die Autoren ohne Längen und mit massig Action und Bild- und Wortwitz.

Asgards Jäger auf Schweinejagd.

Asgards Jäger auf Schweinejagd.

Visuell bleibt alles beim Alten. Keine Enttäuschung und auch keine Experimente. Das Spider-Schwein kommt stilecht immer wieder in Situationen, wo es irgendwie auf einem Teller landet, oder auf verschiedenste Art und Weise zubereitet wird. Daher dominieren gerade die visuellen Gags in dieser Episode.

Iron Man bekommt Anerkennung und Spider-Man?

Iron Man bekommt Anerkennung und Spider-Man?

FAZIT:

Für echte Fans von Spider-Ham ist dieses eine wunderbare Episode mit sehr vielen Anspielungen und noch viel mehr Humor. Alle anderen werden sich an der herrlich durchgeknallten Geschichte erfreuen, und möglicherweise sogar eine gewisse Liebe zu dem Netz-Schinken entwickeln.

Wenn der Hunger überhand nimmt, kommt es auch schonmal zu Streit zwischen Hirn und Magen.

Wenn der Hunger überhand nimmt, kommt es auch schonmal zu Streit zwischen Hirn und Magen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 Marvel & Subs. / Disney XD / SuperRTL

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 11)

Auch diese Woche gibt es „nur“ die Episodenreview vom ultimativen Spider-Man. Wie auch die JL8 heute, ein wenig später als sonst. Aber besser spät, als nie …

USM 12-4Episode 12: Kidnapping
(Me Time)

Eigentlich wollte Peter nur ein wenig Freizeit für sich haben. Doch Nick Fury würde seinem Schützling lieber ein paar zusätzliche Trainingsstunden verpassen, da seine letzte Heldentat wieder mit reichlich Kollateralschäden abgelaufen ist. Aber Peter hat keine Lust, sein Wochenende zu opfern. Und so zieht er sich nach Hause zurück, wo er sturmfrei hat, da Tante May auf einem Wochenendausflug ist. Da gibt es aber trotzdem ein Problem. Denn Peter entdeckt, dass er auf Schritt und Tritt von Nick Fury überwacht wird. Er stellt Nick zu Rede und fordert, dass sämtliche Kameras und Mikrofone entfernt werden, während er sich eine Auszeit nimmt. Doch diese Auszeit wird von Dr. Octavius unterbrochen und Spider-Man hat wieder keine Freizeit. Stattdessen wird es sogar so gefährlich, dass er Nick um Hilfe bitten muss …

So sieht es eben aus, wenn Spider-Man Schurken jagt.

So sieht es eben aus, wenn Spider-Man Schurken jagt.

Nick ist eben ein Spion der Superlative. Und das macht er mit der Überwachungsaktion seiner Schützlinge überdeutlich. Da ist es schon verständlich, dass Spider-Man etwas gereizt reagiert. Was dagegen eine echte Überraschung ist, ist die Tatsache, dass Doctor Octavius aus seinem dunklen Labor kommt und alleine Jagd auf Spider-Man macht. Und es wirft erneut die Frage auf, weshalb SuperRTL die Ausstrahlungen so dermaßen durcheinanderwürfelt. Denn während die Handlung mit der zuletzt ausgestrahlten 24. Folge eigentlich schon viel weiter vorangeschritten war, macht man hier einen Rückschritt. Zwar sind die Folgen nach wie vor auch ohne die chronologische Ausstrahlung einigermaßen verständlich, aber die zu Beginn etablierte Handlung mit Norman Osborns Jagd auf Spider-Man wirkt als wäre es zwischenzeitlich immer wieder „vergessen“ worden. Der Grund hierfür ist aber nur die Ausstrahlungspolitik des Senders.

Tante May auf einem Wochenendausflug.

Tante May auf einem Wochenendausflug.

Über den Animationsstil brauche ich nach den bisherigen Episodenreviews nicht mehr viel sagen. Auch über die CGI-Effekte und das Setting, welches immer wieder, mal mehr und mal weniger, Anwendung findet. Stattdessen gehe ich auf das Outfit von Doctor Octopus ein. Zerknittert und mit langen Zottelhaaren ist er eine seltsame Mischung aus den Ludolfs und Stephen Hawking. Wieso Stephen Hawking? Ganz einfach. Sein Genie ist trotz des kruden Äußeren unverändert hoch. Und auch Octavius ist auf technische Hilfsmittel angewiesen. Viel witziger sind da aber Spider-Mans Sprüche, in denen er Otto einen neuen Haarschnitt mithilfe eines Kochtopfes verpassen will. Denn dessen ursprünglicher Kopfschmuck kam einem Topfschnitt schon sehr nahe.

Otto in voller Pracht. Mehr oder weniger.

Otto in voller Pracht.
Mehr oder weniger.

FAZIT:

Die Folge ist kein Highlight. Ganz ehrlich gesagt ist sie nicht einmal besonders gelungen. Das einzig Positive ist, dass Octavius mal ins rechte Licht gerückt wurde und er somit einiges von seinem geheimnisvollen Wesen verliert. Viel eher wurde er mit dieser Folge ein wenig entmystifiziert. Denn bisher war er durch sein Verhalten und Auftreten mehr ein Geheimnis. Vor allem in Hinblick auf sein Comicvorbild. Und auch humortechnisch kann die Episode nicht wirklich punkten. Es gibt ein paar wenige funktionierende Gags, aber vieles versandet auch in der Belanglosigkeit.

Spidey als Nick. Und der findet das überhaupt nicht komisch.

Spidey als Nick.
Und der findet das überhaupt nicht komisch.

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USM 15-2Episode 15: Fury’s Bruder
(For Your Eye Only)

Kaum, dass Spider-Man den SHIELD-Helicarrier betreten hat, merkt er, dass etwas nicht stimmt. Kein einziger SHIELD-Agent ist anzutreffen und auch Nick Fury ist spurlos verschwunden. Stattdessen hat die Mannschaft Zodiac die Kontrolle übernommen. Spider-Man stellt also Zodiac zur Rede und erfährt, dass Nick Fury nicht mehr am Leben ist. Doch er kann es nicht glauben und macht sich auf die Suche nach Fury. Kann er den ultimativen Superspion finden und den Helicarrier aus den Klauen von Zodiac befreien?

Irgendwas stimmt hier nicht.

Irgendwas stimmt hier nicht.

Nicht nur der Originaltitel, auch die gesamte Aufmachung erinnert stark an die James Bond-Filme. Das ist auch gewollt und sichert der Folge somit eine ganz besondere Stellung zu. Eine Hommage an James Bond-Filme zu schaffen, ohne zu schnell in die Skurrilität zu verfallen, ist dabei nicht ganz einfach. Mit Zodiac als Gegner hat man hierfür aber genau die richtige Wahl getroffen. Was in der deutschen Fassung allerdings besonders störend ist, ist die Namensgebung der Folge. Während man im Original den Bond-Charakter wahren will und auch noch einen Seitenhieb auf Nick Fury Einäugigkeit gemacht wird, wurde dieser im deutschen vollständig ignoriert. Und obendrein wird der deutsche Zuschauer auch noch über das Finale der Episode gespoilert. Das nenne ich mal echt clever.

Wenn das nicht dämlich aussieht.

Wenn das nicht dämlich aussieht.

Visuell kann die Folge dagegen nicht überzeugen. Die Zodiac-Helfer sehen stellenweise echt dämlich aus und auch sonst spielt sich alles mehr oder weniger in den Fluren und Gängen des Helicarriers ab. Erst als später, als der Helicarrier in den Fluten des Hudson Rivers versinkt, wird auch dem Auge einiges geboten. Da sieht es schon wirklich imposant aus, wenn das riesige Monstrum in den Fluten versinkt und später wieder auftaucht. Das hat fast etwas majestätisches an sich.

Im Dienste seines Superspions Nick Fury.

Im Dienste seines Superspions Nick Fury.

FAZIT:

Mit guten Ansätzen, die aber irgendwann auf der Strecke bleiben und einem leidlich spannenden Setting enttäuscht die Folge spätestens ab der Mitte. Die Kämpfe sind auch nur mittelmäßig und der Humor eher enttäuschend. Da hilft es auch nicht, dass Spider-Mans kleine Gewissensfiguren ihm klarmachen, wie wenig witzig seine Sprüche diesmal sind. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Zuschauer von Beginn an weiß, wie die Handlung ausgehen wird, und wer unter welcher Maske steckt und welche Fäden zieht. Das gibt der Folge einen zusätzlichen faden Beigeschmack.

Wie Phoenix aus der Asche erhebt sich der Helicarrier aus den Fluten des Hudson.

Wie Phoenix aus der Asche erhebt sich der Helicarrier aus den Fluten des Hudson.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 Marvel & Subs. / Disney XD / SuperRTL

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 10)

Da es diese Woche leider keine Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview gibt, weil Nickelodeon mal wieder eine Ausstrahlungspause hinlegt, muss der freundliche Netzschwinger von nebenan, diese Woche alleine bestreiten …

USM 23-2Episode 23: Kein Spielzeug
(Not A Toy)

Was für eine Ehre. Spider-Man und seine Teamkollegen dürfen mit Captain America trainieren. Das nutzen die jungen Helden natürlich auch exzessiv aus. Der Einzige, dem dies nicht gefällt ist Agent Coulson. Denn dieser hat Angst, dass die unerfahrenen Kids, ein schlechtes Licht auf ihn als Lehrverantwortlichen werfen könnten. Deshalb versucht er, Captain America mit anderen Aufgaben abzulenken. Captain America, alias Steve Rogers, ist zwar nicht erfreut, erkennt aber seine Pflicht und lässt den Kids seinen Schild. Extra mit der Anweisung, dass es sich nicht um ein Spielzeug handelt. Aber es kommt, wie es kommen muss. Der Schild fliegt aus dem Helicarrier direkt in Dr. Dooms Arme. Und damit beginnt auch schon der Ärger …

USM 23-1

Der ultimative Held: Captain America!

Captain America ist ein Idol. Schon seit Jahren stellt er das amerikanische Ideal dar. Ein Held, der seit dem Zweiten Weltkrieg für das Gute kämpft und so ziemlich alles verkörpert, was die Amerikaner als ehrenvoll betrachten. Und das wirkt auch heute noch. Daher haben die jungen Helden und auch Coulson eine ganze Menge Respekt vor dem klassischen Helden. Auch in den Zeiten der Terroristen und des globalen Krieges stellt Steve Rogers noch immer ein leuchtendes Licht in dunkler Nacht dar.
Alles ziemlich geschwollen, oder? Aber das ist die klassische Charakterisierung des Captains. Ich muss zugeben, dass auch ich dem Captain hin und wieder verfallen bin. Besonders der inzwischen klassische Run von Mark Grunwald. Aber in dieser Episode kann ich dem Captain leider nicht viel abgewinnen. Zu glatt und zu perfekt wird er hier dargestellt. Und dies widerspricht auch meinem Empfinden. Menschen sind niemals perfekt, auch nicht so ein Held wie Captain America. Weitaus mehr gefällt mir dagegen, wie er sich den jungen Helden gegenüber verhält. Er ist freundlich und verständnisvoll. Trotz seines Alters, von inzwischen weit über 60 Jahren, dass nur durch das Super-Soldaten-Serum gebremst wird, hat er ein Einsehen mit dem oftmals hitzigen Verhalten.

Ehrfurchtsvoll stehen die jungen Helden vor DEM Schild.

Ehrfurchtsvoll stehen die jungen Helden vor DEM Schild.

Die Folge hat bis auf das Kostüm kaum Schwächen. Der Humor und das Artwork sind stimmig. Aber mit dem neuen Design für Captain Americas Kostüm werde ich einfach nicht warm. Irgendwie sieht es einfach seltsam aus. Die Flügel nur angedeutet, die Naht auffällig abgesteppt. Nicht dass ich grundsätzlich gegen Neuerungen wäre, aber irgendwie wirkt das Kostüm nicht passend. Ich kann es nicht einmal genau an gewissen Punkten festmachen. Es ist mehr ein persönliches Empfinden. Aber wenn man von diesem Manko absieht, gibt es weder an den Locations noch an Dr. Doom und seinen Doom-bots und Doom-Dogs etwas auszusetzen.

Der Herrscher Latverias mit DEM Schild: Doctor Doom!

Der Herrscher Latverias mit DEM Schild: Doctor Doom!

FAZIT:

So richtig überzeugen kann mich die Episode leider nicht. Dafür ist mir dieser Captain America einfach zu sehr „ideal“ als das Er menschlich sein könnte. Und der Rest der Episode ist eben nur wieder das typische Parker-Glück, nur auf einer anderen Ebene. Letztendlich bleibt daher nur ein mittelmäßiges Team-Up, das zwar unterhält, aber nicht wirklich überzeugt.

Dooms Begrüßungskommitee: Doom-Dogs.

Dooms Begrüßungskommitee: Doom-Dogs.

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USM 24-4Episode 24: Beetles Rache
(The Attack Of The Beetle)

Tante May findet doch tatsächlich Gefallen, an Peters Schuldirektor Phil Coulson. Dass dies Peter nicht gerade erfreut, ist fast schon verständlich. Deshalb beginnt er, als Spider-Man, systematisch, das anstehende Date der beiden zu sabotieren. Doch Spider-Man hätte es dafür überhaupt nicht gebraucht. Denn der Beete taucht ebenfalls auf und es stellt sich heraus, dass er und Phil Coulson eine gemeinsame Vergangenheit besitzen. Nun müssen Spider-Man und Coulson nicht nur gemeinsam gegen den Beetle kämpfen, sondern auch noch dafür sorgen, dass Tante May nichts passiert …

Peter ist das Verhalten vom "May" und "Phil" alles andere als geheuer.

Peter ist das Verhalten vom „May“ und „Phil“ alles andere als geheuer.

Dass sich May Parker Männer aussucht, mit denen Peter nicht wirklich klarkommt, ist keine Neuerung. Sei es Doctor Octopus, Nathan Lubensky oder zuletzt John Jameson, der Vater von Ex-Bugle Chef Jonah Jameson. Hier darf der auch nicht mehr so junge, Agent Coulson als Verehrer herhalten. Das birgt naturgemäß einiges an Potenzial für spannende und lustige Geschichten. Und dieses schöpfen die Autoren dieser Episode auch gründlich aus. Das Ergebnis ist ein witziges Durcheinander mit sehr viel Action und einigen Verstrickungen. Dennoch wird auch ein wenig aus Coulsons Vergangenheit offenbart. Dies bringt seine Charakterisierung ein ganzes Stück weit nach vorne. Immerhin offenbart er, dass er früher mit dem Beetle als Sparringspartner gekämpft hat, und immer den Sieg davon getragen hat.
Die anderen Teile der Handlung finden auf humorvollem Klamaukniveau statt, machen aber dennoch, oder eben gerade deswegen, einen Riesenspaß. Und wenn Tante May dann ihre Fähigkeiten einsetzt, um „ihren“ beiden Männern zu helfen, wird es erst recht richtig komisch.

Ein Date! Um Himmels Willen, ein Date!

Ein Date! Um Himmels Willen, ein Date!

Erneut tritt der Beetle mit seinem neuen und wesentlich cooleren Kostüm auf. Und erneut bleibt er weitgehendst stumm. Auch sein Waffenarsenal zeigt er diesmal wieder in all seiner Pracht. In diesem Sinne könnte man fast denken, dass die aktuelle Episode in einem Rutsch mit der Letzten, in der er einen Auftritt hatte, produziert wurde. Es würde sogar nicht einmal auffallen, wenn man diese beiden Episoden mischen würde. Denn wie bei seinem ersten Auftritt, ist auch diesmal eine Dame an Spider-Mans Seite zu sehen. Dass bei den Kämpfen dann auch hier wieder einiges zu Bruch geht, ist somit die nächste Parallele. Einen Unterschied gibt es aber dennoch. Denn diesmal findet die eigentliche Action abends statt und nicht am Tage. Aber das macht nur ganz wenige Unterscheidungspunkte im Gesamtdesign aus.

Ich hab sie, ich hab sie ...

Ich hab sie, ich hab sie …

FAZIT:

Die Episode ist sicher kein Highlight, kann aber dennoch durch seinen Humor punkten. Zusammen mit ein wenig Hintergrundwissen aus den Comics erkennt man auch wieder die ein oder andere Anspielung. Einzig die eher mittelmäßige Action kann nicht wirklich überzeugen. Der Kampf wirkt gekünstelt und motivationslos. Auch verstehe ich persönlich nicht wirklich, warum der Beetle Coulson angreift. Nur weil er früher immer gegen ihn verloren hat? Und wieso weiß er, wo dieser ausgerechnet an diesem Tag zu finden ist? Fragen über Fragen, auf die es leider keine Antworten gibt. Aber insgesamt ist die Folge durchaus sehenswert, wenn man die Erwartungshaltungen nicht zu hoch ansetzt.

Der Beetle in voller... Irgendwie hatte ich das schon mal?!

Der Beetle in voller…
Irgendwie hatte ich das schon mal?!

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 Marvel & Subs. / Disney XD / SuperRTL

Spider-Island Reviewserie (10): Spider-Man Nr. 103 [Panini, November 2012]

Mit der heutigen Review endet Spider-Island. Ein Event das für Spider-Man und auch einen seiner Mitstreiter massive Veränderungen mit sich bringt.

Spider-Man  Nr. 103

Endlich hat auch MJ die Spinnenfähigkeiten und kann Seite an Seite mit ihrem Ex-Mann durch die Stadt schwingen. Das einzige Problem an der Sache ist nur, das da noch eine ganze Menge an ekelhaften Spinnenmutanten ist, die von einer noch ekelhafteren und vor allem riesengroßen Spinnenqueen angeführt wird. Das bringt auch die gesamte Heldenriege von Marvel aus dem Gleichgewicht. Auch deshalb, weil einige der Epidemie zum Opfer gefallen sind. Doch dann findet ausgerechnet derjenige, der die geringsten Chancen hat, weil er eben nur einer von vielen ist, die Lösung für das gesamte Problem. Aber reicht es auch um die Spinnenkönigin endlich zu bezwingen, und wie soll es danach weitergehen …?

Peter Parker und Spider-Man? Wie geht das? ;)

Peter Parker und Spider-Man? Wie geht das? 😉

Zum Finale trumpft Dan Slott noch einmal so richtig auf. Volle Action, emotionsgeladene Dramatik. Nur die Spannung bleibt ein wenig auf der Strecke, da man als nicht vollkommen verblödeter Leser schon nach knapp 10 Seiten weiß, wohin die Reise geht. Aber das ist nicht schlimm, denn Slott macht den Weg zum Ziel und nicht das große Finale. Dafür zieht er einige Register, modifiziert Geschehnisse, die noch aus der Zeit des Brand New Day und One More Day übrig sind, und schafft nicht nur eine neue mögliche Zukunft für Peter Parker, sondern gleich eine ganze Hand voll. Und was besonders gefällt, ist, dass Slott keinerlei ausgelutschte Klischees bedient. Kein Held muss einen tragischen Tod sterben, aber Verluste gibt es dennoch, und diese sind durchaus lesenswert.

Pete und MJ wieder vereint?

Pete und MJ wieder vereint?

Um Spider-Island auch grafisch zu einem würdigen Ende zu bringen, hat sich Humberto Ramos ebenfalls noch einmal mächtig ins Zeug gelegt. Die erste Hälfte des Heftes mit all der Action und dem Chaos darf Ramos noch einmal bebildern, während der zweite Teil, das Aufräumen und Nachwehen, auf das Konto von Stefano Caselli geht. Und Casellis Zeichnungen sehen wieder wunderschön aus. Vor allem hat er die Möglichkeit so viele nackte Menschen auf einem Haufen zu zeichnen wie sonst nirgendwo außerhalb eines Erotikcomics. Ganz besonders gefällt mir hier auch wieder einmal die Darstellung von Spideys Kostüm in der Interpretation von Caselli. Denn während dieses bei anderen Zeichnern einfach nur so aussieht, als hätten man den Körper von Peter Parker bunt angemalt, wirft es bei Caselli Falten. Nicht etwa weil es zu groß wäre und schlabbert, sondern weil es anatomisch gewisse Körperstellen gibt, an denen auch ein hautenges Kostüm nicht perfekt anliegt, wie zum Beispiel am Hals und im Nacken.

Nach der Rückverwandlung sind manche mehr und manche weniger bekleidet...

Nach der Rückverwandlung sind Manche mehr und Manche weniger bekleidet…

FAZIT:

Das Finale von Spider-Island ist genau das was ich mir erhofft habe. Es ist dramatisch, erzählerisch und grafisch überwältigend und es zeigt neue Wege für die Zukunft von Peter und ein paar alten Bekannten auf. Slott schafft eine neue Richtung für Spider-Mans Zukunft, ohne einen neuen Status Quo zu setzen. Klar gibt es einige Änderungen, auch Dinge die mir persönlich sehr leid tun, aber dadurch ergeben sich wieder neue und hoffentlich spannende Möglichkeiten für Spider-Mans nächste Abenteuer.
Wer ein Event sucht, das nicht nur kurzweilig ist, sondern auch mit Anspielungen aus der Vergangenheit aufwarten kann, und von den ganzen Großevents der letzten Jahre nur noch genervt ist, der sollte hier auf jeden Fall zugreifen.

Endlich geschafft und die Stadt bedankt sich.

Endlich geschafft und die Stadt bedankt sich.

„Spider-Man Nr. 103“ bei Panini Comics bestellen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Shame Itself – Mach dich Nackig! [Panini, Juni 2012]

Mit der heutigen Review endet mein kleiner Fear Itself Marathon. Und weil es bei dem Event nicht so viel zu lachen gab, beschließe ich das Ganze mit dem kleinen Messespecial Shame Itself, welches auf 777 Exemplare limitiert ist.

Shame Itself – Mach dich Nackig!

Fear Itself ist vorbei.
Traurig, traurig.
Viele Tote, darunter ein paar Helden und sehr viel Zerstörung.
Aber wieso greifen die Schurken immer einzeln an, und weshalb sind sie sich dabei noch nie in die Quere gekommen? Und warum muss immer alles so bierernst sein?
Muss es ja nicht!
Das es auch anders geht zeigt der One-Shot Shame Itself, in dem sich Marvel gnadenlos selbst parodiert und dabei auch nicht vor den Ereignissen aus Fear Itself zurückschreckt. Hierbei wird neben der bereits oben angesprochenen Problematik auch anderes mit einem zwinkernden Auge betrachtet. Sehr unterhaltsam und dennoch mit einem Fünkchen Wahrheit.

Wolverine hat erkannt was Thor für eine Schwäche hat.

Hinter dem gelungenen und sehr humorvollen Cover von Skottie Young befindet sich eine Sammlung an irrwitzigen Geschichten, die zusammen mit den beiden US-Komikern Wyatt Cenac und Elliott Kalan, bekannt aus der US-Late-Night-Satire The Daily Show, und vielen anderen Künstlern entstanden. Besonderes Augenmerk legen die beiden hierbei auch auf die Verballhornung früherer Abenteuer, und wie diese aus ihrer Sicht hätten ablaufen können. Sei es die 20-Jahr-Feier von Reeds und Bens Uni-Abschluss in dem einmal nicht Reed der Nabel der Welt ist, die Beziehung zwischen Liz Allen und Flash Tompson während der Schulzeit oder Marvelosen Ratschlägen von verschiedenen Helden auf Leserfragen. Zwischendurch wird dies immer wieder aufgelockert mit kleinen Wy-If-Geschichten (die in Ahnlehnung an die klassischen What-Ifs sich mit Übertreibungen statt Alternativen beschäftigen), wie der Hunan Thorch (wo Schreibfehler in Comics ganz groß hervorgehoben werden), den Nachtjobs neben der Nachtschwester, den Seniorenrächern oder Nebenwirkungen von Mutantenkräften sowie den väterlichen Fähigkeiten von Iron Man. Cenac und Kalan ist kein Fettnäpfchen zu groß und kein Witz zu platt um ihn hier zu präsentieren.

Die verschiedenen Berufe, neben der Nachtschwester.

Und das machen alle Beteiligten einfach wunderbar. Das ganze Heft ist gespickt mit Seitenhieben, visuellen Gags und teilweise ziemlich direkten Pointen. Dabei geht es auch gerne einmal unter die Gürtellinie, ohne dabei zu sehr abzudriften. Selbst der Aufbauplan wie ein großes Event funktioniert ist eine Ansammlung an typischen Merkmalen eines solchen Großevents die gnadenlos durch den Kakao gezogen werden. Grafisch sind in dieser Ausgabe neben Clayton Henry und Karl Kesel auch weniger bekannte Namen vertreten, die aber dennoch auf ganzer Linie überzeugen können. So schafft es Colleen Coover die Wy-Ifs von Cenac und Kalan sehr gelungen umzusetzen und auch Dean Haspiel und Jacob Chabot leisten sehr gute Arbeit. Alle beteiligten Zeichner hier aufzulisten würde den Rahmen dieser Review sprengen. Aber eine Künstlerin muss dennoch erwähnt werden. Es geht um Stephanie Buscema, die Enkeltochter von John Buscema, einem der Comicurgesteine der amerikanischen Superheldencomics. Diese eifert nämlich fleißig ihren Großvater nach und hat mit ihrem ungewöhnlichen, aber markanten Stil schon einige Storys umsetzen dürfen.

Familie Buscema wird auch weiterhin in der Comicbranche vertreten bleiben.

FAZIT:

Shame Itself ist, was es ist. Es ist lustig, manchmal schamlos, aber immer ehrlich sich selbst gegenüber. Shame Itself will unterhalten, und das schafft der Band auf der vollen Länge. Auch wenn die Ausgabe, abgesehen vom Namen und der einen Geschichte, mit dem Event Fear Itself nicht viel zu tun hat, so ist es dennoch der krönende Abschluss für mich gewesen. Deshalb denke und hoffe ich auch, dass ich euch mit diesem kleinen Schmankerl, das Ende der Fear Itself Reviewserie ein wenig versüßen konnte. Seit dem 30. September habe ich euch alle 2 Tage einen kleinen Reviewmarathon geliefert mit allen Ausgaben, die ich persönlich zu diesem Event besitze. Ich hoffe, dass es Euch genauso viel Spaß gemacht hat, wie mir und das Ihr auch weiterhin dem Comic Hive treu bleibt.

Wem außer mir kommt dieses Logo auf dem Paket noch bekannt vor?

Gerne könnt Ihr noch mit mir, über dieses Event, seine Folgen und die Macher diskutieren.

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Fear Itself Sonderband #4: Epilog [Panini, Juni 2012]

Der letzte Band zum großen Event der Angst. Zwar wird es übermorgen nochmal ein kleines Abschlußspecial geben, aber dennoch bildet diese Ausgabe das eigentliche Ende von Fear Itself.

Fear Itself Sonderband #4: Epilog

Die Angst ist vorübergezogen und der Wiederaufbau beginnt. Doch nicht für alle ist es möglich, ein normales Leben weiterzuführen. Steve Rogers trauert noch immer um seinen verstorbenen Partner und Freund, Bucky Barnes. Doch als kurz vor der Beisetzung seines ehemaligen Sidekicks Besuch von Nick Fury erhält, und dieser neben Natasha Romanov, der Black Widow, jemanden im Schlepptau hat, rastet Steve aus …
Nicht ausrasten, dafür aber aus seiner gewohnten Haut muss dagegen Thor schlüpfen, oder besser gesagt Tanardus, der neue Gott des Donners, der aus der rituellen Verbrennung von Thors sterblicher Hülle hervorgeht. Aber auch Thor ist nicht so tot, wie es den Anschein zu haben scheint …
Mit viel tragischeren Entwicklungen hat derweil Tony Stark zu kämpfen. Dieser besucht den Grey Gargoyle der in einer Stasisblase gefangen ist. Tony versucht die Ereignisse in Paris zu rekonstruieren, um die dort versteinerten Menschen wieder zu befreien. Dafür stellt sich Tony sogar erneut Odin entgegen …

Steve gegen seinen ehemaligen Freund Nick Fury.

Während Fear Itself 7.1: Captain America noch mit seinen düsteren und emotionalen Bildern und einer wirklich fesselnden Geschichte, sowie dramatischen Momenten punkten kann, wirkt die 7.2-Thor-Story irgendwie konfus. So wird viel zu oft zwischen den unterschiedlichen Handlungssträngen hin und hergesprungen. Dies kommt dem Lesefluss in meinen Augen überhaupt nicht zugute, obwohl die Handlung an sich durchaus mit einigen Infos und Momenten aufwarten kann. Aber das zu unorganisierte Hin und Herspringen bremst den Lesefluss dann doch zu massiv aus. Dafür können wenigstens die Zeichnungen von Adam Kubert auf voller Länge überzeugen.
Auch das 7.3 von Iron Man hat fast ausschließlich Stärken vorzuweisen. Grandiose Zeichnungen von Salvador Larroca und eine fesselnde und hochemotionale Geschichte, die Tony mal ein wenig anders und auch ziemlich hilflos zeigt, ohne das auf eine seiner Schwächen eingegangen wird.

Dramatische Ereignisse in Paris.

Weniger überzeugen, zumindest in seiner Gesamtheit, kann das abschließende Marvel Point One, welches in diesem Band enthalten ist. Die einzelnen Ausblicke hingegen haben schon ein paar Highlights zu bieten. Leider wird das Ganze in einer etwas ungewöhnlichen Rahmenhandlung mit dem Beobachter, Uatu, präsentiert, der Besuch von zwei Unbekannten erhält, welche sich auch sogleich auf einige der zukünftigen Ereignisse stürzen.
Dabei werden kurze Storyfetzen präsentiert, in denen der aktuelle Nova sich einer nicht so einfachen Situation gegenübersieht. Auch X-Terminated zeigen, was in ihrer Zukunft so alles nicht richtig rund läuft, wenngleich ihre Methoden alles andere als ein Vorbild sind. Aber da wären auch noch Coldmoon und Dragonfire. Zwei Kinder die isoliert und getrennt voneinander aufwuchsen, aber immer irgendwie gespürt haben, dass ihnen ein Gegenpart fehlt. Noch schwieriger haben es aber Doctor Strange, der in den Geist eines seltsamen Mannes eindringt und dabei Erfahrungen macht, die selbst seinen Horizont überschreiten, sowie die zukünftigen Hawkeye und Spider-Man in einem Szenario das der Hölle auf Erden gleichkommt.

Eindringlinge im Heiligtum des Beobachters.

Wie man sich nun vielleicht denken kann, sind diese „Abschnitte“ von unterschiedlicher erzählerischer und visueller Qualität. Positiv ist aber vor allem, das keiner der jeweiligen Ausblicke die Rahmenhandlung unterbietet. Die Geschichte um das Eindringen in das Heiligtum des Beobachters ist eben auch genau nur das. Sie soll die einzelnen Storybögen sinnvoll (mehr oder weniger) miteinander verknüpfen. Meines Erachtens nach ist es aber nur unnötiger Ballast, und die Geschichten würden auch ohne dieses „Feature“ problemlos funktionieren. Oder man präsentiert wenigstens eine gut durchdachte und umgesetzte Story, um diese Vorschaugeschichten darin einzubetten.

FAZIT:

So wenig wie der letzte Band der Hauptserie ein Abschluss war, so wenig ist dieser Band ein Ersatz dafür. Zwar wird hier für viele zukünftige Ereignisse der Grundstein gelegt, aber es fühlt sich noch immer nicht so wirklich rund an. Aber, und das muss ich neidlos anerkennen, dieses Runde und in sich abgeschlossene Ende vermisse ich nach diesem Band auch nicht mehr wirklich. Denn hier wirkt es nun so, als würde es nahtlos weitergehen. Das Event steht nicht für sich alleine, sondern wirkt unterbewusst weiter. Das gefällt mir persönlich sehr gut, auch wenn ich nicht alle Serien weiterverfolgen kann. Immerhin ist es diesmal gelungen, dass zumindest bei mir das Interesse an einigen Handlungssträngen wachgehalten wird.

Alles was beginnt muss auch irgendwan enden.

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Fear Itself – Nackte Angst #7 [Panini, Mai 2012]

Das große Finale von Fear Itself. Aber ist dieser Band und seine Geschichte einer finalen Ausgabe würdig?

Fear Itself – Nackte Angst #7

Es kommt zum alles entscheidenden Finalkampf zwischen der Schlange und Thor. Es wird Zeit die Prophezeiung zu erfüllen. Doch nicht nur Thor sieht seinem Schicksal entgegen. Jeder Rächer will dem Albtraum endlich ein Ende bereiten. Aber neben den Helden tun auch die Menschen ohne besondere Kräfte ihr Bestes, um die Erde zu retten. Auch alltägliche Helden, wie Du und ich geben der gebeutelten Menschheit wieder Hoffnung. Wie lange können die Helden standhalten, und wird es Thor schaffen, sich gegen den Bruder von Odin, die Schlange, zu behaupten? Die alles entscheidende Frage ist jedoch, welchen Preis Thor hierfür bereit ist zu zahlen!
Wie geht es nach der Angst weiter? Wie schaffen es die Bewohner von Broxton wieder ein normales Leben zu führen, ohne die seit The Siege ansässigen Götter aus Asgard. Was wird aus Sin, und wer ist der geheimnisvolle Mann im Rollstuhl mit den mysteriösen Plänen? Und wie hat es der Hulk geschafft, sich von seinem Alter Ego Bruce Banner zu lösen?

Wer ist der geheimnisvolle Fremde und was sind seine Pläne?

Das Finale von Fear Itself kommt in Überlänge daher. Doch wenn man einmal von den Nachwehen, die hier bereits angedeutet werden, absieht, passiert außer einem weiteren Heldentot nicht wirklich viel. Die Guten siegen über die Bösen, die Menschheit kehrt zur Normalität zurück, oder versucht es wenigstens. Das sind Dinge, wie sie nach jedem Event stattfinden und da hätte ich mir persönlich einen tieferen Einblick in den Wiederaufbau und das Leben der ganz normalen Menschen gewünscht. Nur zu oft wird eben dieser Punkt ausgeklammert und irgendwie hatte ich nach dem Start und der Einbindung von Broxton gehofft, dass es diesmal anders sein würde.

Hulk ab sofort ohne Bruce Banner?

Ansonsten finde ich gerade die Ausblicke auf die zukünftigen Ereignisse sehr interessant, aber ich denke das sind genau die Fragen, welche mich persönlich am meisten reizen würden. Wie eben die Frage, wie sich der Hulk des Bruce Banners entledigen könnte, und wenn es denn so einfach ist, weshalb er es nicht schon früher getan hat.
Der Hauptteil des Heftes, das Finale sozusagen, ist leider nur üblicher Durchschnitt. Da hat sich Marvel-Architekt Fraction nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Da wäre durchaus mehr Finesse möglich gewesen, um dem Event ein würdiges und vor allem nicht alltägliches Ende zu gewähren.

Sin in den Fängen von mysteriösen Wissenschaftlern …

Zeichnerisch wird in diesem Band eigentlich nur feinste Kost aufgefahren. Stuart Immonen leistet wie immer tadellose Arbeit und auch die weiteren Künstler, wie Mark Bagley, Terry Dodson oder Pablo Raimondi, um nur Einige zu nennen, können mit sehr guten Leistungen glänzen. Einzig Howard Chaykin ist in dieser Ausgabe wieder ein visueller Totalausfall. So wie er hier Jameson und Parker zeichnet, muss man fast an übernatürliche Mutation glauben.

FAZIT:

Fear Itself ist vorbei und es war nicht ganz so schlimm, wie man es stellenweise hätte erwarten können. Ja es gab Reinfälle, aber auch echte Highlights. Diese Finalausgabe liegt irgendwo in der Mitte. Wie ein wirkliches Finale fühlt sich der Band jedenfalls nicht an. Vielleicht auch deshalb, weil es danach noch den Sonderband Nummer 4 gab, der sich den drei 7.1-Ausgaben widmet und so vielleicht noch ein etwas runderes Ende bietet als dieser hauptstorytechnische halbgare Finalband.

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Avengers #14 – Fear Itself [Panini, April 2012]

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Ende des Events …

Avengers #14 – Fear Itself

Was macht einen Rächer aus? Was muss ein Held haben, um ein Rächer zu werden? Ehrgeiz, Mut, Kraft, Ehrlichkeit, Geld? Was ist es, das aus einem Helden einen Rächer macht? Diese Frage stellen sich auch die Rächer im Angesicht der Ereignisse und Handlungen von Daredevil. Es ist noch nicht lange her, dass Matt Murdock gegen seine eigenen inneren Dämonen kämpfen musste. Doch als der Rächerturm fällt und auch das Anwesen angegriffen wird, steht er bereit …
Und auch der direkte Kampf gegen Sin schweißt die Helden nur noch mehr zusammen, auch wenn einige erstmal ein paar dumme Kurzschlusshandlungen begehen, bevor sich alle zusammenfinden, um dem Verursacher dieses Chaos entgegenzutreten.

Daredevil inmitten des Chaos.

Ich muss wirklich sagen, dass mich diese Ausgabe sehr positiv überrascht hat. Nach dem wirklich grausamen Monsterband, war meine Erwartungshaltung nicht mehr sonderlich groß, und dies trägt natürlich auch dazu bei, nicht so schnell enttäuscht zu werden. Doch Bendis wieder an Daredevil ranzulassen, sprich ihm in einer Avengers-Ausgabe einen wirklich großen Platz frei zu räumen, gefällt mir doch sehr. Auch Deodato kann mich in diesem Band überzeugen. Viele seiner Bilder gefallen mir, gepaart mit der spannenden und emotionalen Geschichte sehr gut. Auch wenn die eigentliche Action hier eher schmückendes Beiwerk ist, sind es wohl genau diese Momente die mir persönlich am besten gefallen. Dass dies aber wieder als Rückblick, verbunden mit einem Interview präsentiert wird, ist nach den letzten Ausgaben leider nicht mehr wirklich kreativ, aber zeigt wenigstens, dass ein einmal begonnenes Konzept für die Avengers-Tie Ins auch bis zur letzten Ausgabe durchgezogen wird.

Kurzschlussreaktionen.

Über den zweiten Teil des Heftes, bei dem Romita Jr. erneut den Zeichenstift schwingt, gibt es leider nicht wirklich viel zu sagen. Vor allem deshalb, weil er storytechnisch nicht wirklich überzeugen kann. Hawkeye macht zuerst einen auf kompetenten Anführer nur, um dann in einer Kurzschlusshandlung Sin einen Pfeil durch den Hals zu jagen. Anschließend endet das Ganze in einer wilden Klopperei, zu der auch noch die New Avengers hinzustoßen. Genaugenommen also nur eine Prügelorgie mit dementsprechenden Bildern und wenig Inhalt. Das können sowohl Bendis, als auch Romita Jr. wesentlich besser, aber vielleicht ist ja aus den ehemaligen Topkünstlern einfach die Luft raus. Oder aber sie sind einfach zu sehr in andere Projekte eingespannt, um hier noch gute Arbeit abzuliefern. Dies zeigt sich vor allem in dem massiven Einsatz der ganzseitigen Actionszenen, die sich teilweise nur auf Sekundenbruchteile der Handlung beziehen. Dadurch zieht sich eine Handlung, welche zeittechnisch nur knappe 30 Minuten ausmachen würde, über ein ganzes Heft. Hätte Fraction diese Erzählweise auch auf das Hauptevent angewendet, würde Fear Itself vermutlich heute noch laufen und weit über 500 Ausgaben umfassen. Das ist für mich keine gekonnte Erzählung, sondern nur ein sinnfreies Strecken um noch mehr Geld zu verdienen.

Wieder nur Prügelei.

FAZIT:

Das Finale naht. Was bleibt dann in einem Tie In noch zu erzählen? Die Handlungen von Daredevil sind da ein gutes Beispiel, um einen solchen bevorstehenden Ausklang zu würzen. Auch die, auf dem Original-Cover von US-Avengers #17 dargestellte Liebesgeschichte, welche sich zwischen Hawkeye und Spider-Woman anbahnt, wäre eine solche Möglichkeit gewesen. Daher ist es für mich um so enttäuschender, wenn dies eben nicht enthalten ist. Als US-Leser wäre ich mir vermutlich verarscht vorgekommen.
Doch unterm Strich bleibt eine sehr gute erste Hälfte und eine durchschnittliche, aber wegen der vielen Action und der massiven Splashpages der zweiten Hälfte wenigstens, kurzweilige Ausgabe.

Matt erhält den Rächerausweis.

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