Avengers versus X-Men (Runde 5) [Panini, April 2013]

Mit großen Schritten auf in ein neues Zeitalter mit …

AvsXRUNDE 5

Avengers vs. X-Men #5 [Panini, April 2013]

Die Lage spitzt sich immer weiter zu. Die Avengers verlieren in jedem Kampf gegen die X-Men weitere Mitstreiter. Sei es durch Verletzungen oder die Gefangennahme durch die X-Men. Doch die Situation eskaliert, als Colossus und Magik, wie auch schon Namor kurz zuvor, fallen und deren Phoenix-Macht an die verbliebenen Kämpfer geht. Somit sind Cyclops und Emma Frost nun die letzten Verfechter des Traumes und Wirte der Phoenix-Kraft. Währenddessen befindet sich Hope noch immer in K’un-Lun und wird dort auf ihre Aufgabe vorbereitet. Doch plötzlich taucht Cyclops auf, und Hope stellt sich der Bedrohung …

Viel, sehr viel, passiert in dieser vorletzten Ausgabe des Hauptevents. Nach und nach werden die X-Men dezimiert. Sei es durch Niederlagen im Kampf, oder weil sie erkennen, dass ihr Handeln, insbesondere das von Emma und Cyclops, falsch ist. So wandert auch Storm wieder ab, und will zu ihrem Mann zurück nach Wakanda. Dadurch ergibt sich eine ganz besondere Dramatik, welche auch in der abschließenden AVX-Story vertieft wird. Denn da treten Storm und Black Panther gegeneinander an, und auch wenn ich nicht verrate, wer der Sieger ist, so sollte jedem klar sein, dass egal wie der Kampf ausgeht, es einfach keinen wirklichen Sieger geben kann. Diese Ausgabe ist sehr stark von Emotionen geprägt. Verantwortungsgefühlen, Ängsten, Verlusten und Siegessicherheit wird hierbei gleich viel Platz eingeräumt. Auch visuell sagt mir dieses Heft wieder etwas mehr zu, als noch die letzte Ausgabe. Zwar ist auch diesmal Adam Kubert am Zeichenstift, allerdings verzichtet er diesmal auf allzu grausame Gewaltdarstellungen. Dafür legt er mehr Energie in dynamische Zeichnungen und Panelaufbau.

FAZIT:

Wieder deutlich besser, als der direkte Vorgänger und es macht hungrig auf das Finale. Doch das Beeindruckendste in der ganzen Ausgabe sind die letzten 12 Seiten. Hier passiert emotional so viel, dass es den Rest der Ausgabe daneben blass aussehen lässt. Und das will schon etwas heißen diesmal.

Avengers #25 [Panini, April 2013]

Nachdem Namor bezwungen wurde, hofft Captain America mit einem Treffen der Illuminati Namor aus der Reserve locken zu können. Er erhofft sich, im direkten Gespräch, als ehemalige gemeinsame Kämpfer im Zweiten Weltkrieg, eine Basis zu finden, um Namor von seinem Handeln abzubringen. Aber neben Namor erscheinen auch die anderen Mitglieder dieses Zirkels und es kommt zu Wortgefechten und Vorhaltungen zwischen Tony, Reed und Charles …
In der Zwischenzeit suchen die Avengers eine Möglichkeit, die Telepathen der X-Men auszuschalten. Doch kaum ein Telepath der Rächer ist kein Mutant und somit politisch auf der Seite der X-Men. Also bleibt nur die Hoffnung, Rachel Summers auf ihre Seite ziehen zu können. Doch diese kennt bereits den Plan der Rächer und ist auf deren Kommen vorbereitet …
Und auch auf der Akademie, wo gerade erst Ruhe eingekehrt ist, droht neue Gefahr. Emma Frost taucht auf, um den Sentinel der Gruppe zu zerstören. Doch dieser Sentinel ist anders. Er hat einen menschlichen Freund und ist für diesen mehr als nur eine Maschine. Aber Emma sieht die Sentinels als grundsätzliche Bedrohung für Mutanten und hat daher nur eine Lösung parat …

Während die erste Geschichte mit dem Treffen der Illuminati vor allem durch seine emotionalen Höhepunkte glänzt, enttäuscht die zweite Geschichte mit den Avengers. Und nicht nur das. Sie wirft auch ein paar Fragen auf. Denn hier sind Figuren anwesend, die ein Heft zuvor noch Gefangene der X-Men waren, und in den Geschichten, die ich gelesen habe, auch nicht befreit wurden. Also habe ich entweder etwas verpasst, oder hier wurden die Stories nicht aufeinander abgestimmt. Grafisch sind beide wieder sehr gelungen. Immerhin waren auch wieder Mike Deodato und Walter Simonson am Werk. Im Gegensatz zu diesen beiden Geschichten fällt die Avengers Academy grafisch extrem ab. Hierfür war diesmal auch nicht, der ohnehin schon nicht so begabte (in meinen Augen) Tom Grummet, sondern Timothy Green. Sein Artwork sagt mir persönlich sogar noch weniger zu, als das von Grummet. Storytechnisch hingegen, gibt es kaum etwas an dem Skript von Christos Gage auszusetzen. Spannung, Dramatik und Humor bilden eine gelungene Symbiose und erzählen so eine spannende Geschichte, welche nur durch die Zeichnungen getrübt wird.

FAZIT:

In jeder Serie gibt es mal einen Ausreißer nach unten. Diesmal ist es diese Ausgabe. Zumindest in Teilen. Genaugenommen zu einem Drittel. Denn obwohl mir die Avengers-Story grafisch sehr gut gefällt, muss ich sagen, dass sie inhaltlich eher Murks ist, wie man so schön sagt. Ganz anders ist es dagegen mit der New Avengers-Geschichte und dem neuen Illuminaten-Treffen. Diese ist einfach nur ein echtes Highlight. Sowohl visuell, als auch von der Erzählweise hat mich diese Geschichte vollends überzeugt. Genau andersherum ist es dann wieder mit der Avengers Academy-Story. Diese ist inhaltlich in Ordnung, aber vom Artwork her einfach nur grauenhaft.
Zusammen ist das ein leicht überdurchschnittliches Heft mit zwei durchschnittlichen US-Ausgaben und einem echten Highlight.

Meine Comiclieferung für Mai/Juni 2013

Gestern zwar schon bekommen, aber heute erst zum Auflisten gekommen. Meine aktuelle Lieferung aus meinem Stammshop Comic Attack in Erfurt. Diesmal sind neben meinen üblichen Abos auch ein Geburtstagsgeschenk von meinem Bruder für mich dabei. Und zwar der zweite Oz-Band.

  • Detektiv Conan Special Romance Edition
  • Haunt #5
  • Simpsons Comics #200
  • Bart Simpson #73
  • Swamp Thing #2
  • Batman Special #0
  • Batman #13
  • Justice League #12
  • Spider-Man Sonderband: 50 Jahre
  • Venom #6
  • Deadpool killt das Marvel Universum
  • Spider-Man, der Avenger #6
  • Spider-Man #111
  • Avengers #28
  • Spider-Man Magazin #71
  • Ozma von Oz

und den folgenden „Gratis Comic Tag 2013“-Comic als Nachlieferung:

  • Holzhof Comix #3

Avengers versus X-Men (Runde 4) [Panini, März 2013]

Gestern war Halbzeit und heute geht es weiter in Richtung Finale, mit …

AvsXRUNDE 4

Avengers vs. X-Men #4 [Panini, März 2013]

Kaum das die Rächer, zusammen mit der Scarlet Witch, Hope aus Utopia herausgeholt haben, drehen Cyclops und sein Team durch. Gemeinsam greifen sie die Avengers an. Während dieses Kampfes versucht die Phoenix-Kraft die Magik innewohnt, Clint Barton zu töten. Daraufhin bringt Iron Fist Hope nach K’un-Lun um sie dort auszubilden und auf die Phoenix-Kraft vorzubereiten. Doch in der Zwischenzeit greift ein wahnsinnig gewordener Namor T’Challas Heimat Wakanda an und Tausende von Menschenleben in Gefahr und Zerstörung und Chaos über den afrikanischen Staat. Die Avengers schaffen es zwar Namor aufzuhalten, aber der Sieg bringt nur weitere Probleme und die Flucht aller Rächer nach K’un-Lun …

Wie schon bei der Ausgabe Nummer Zwei dieser Hauptserie regiert hier die reine Prügelsprache. Kämpfe über Kämpfe, die eigentliche Handlung kann auf zwei Doppelseiten zusammengefasst werden. Und selbst diese wurde in den Avengers Tie-Ins bereits angerissen. Auch visuell ist es eigentlich nur Durchschnitt. Coipels Gesichter ähneln allesamt Pfannkuchen. Rund und glatt ohne markante Merkmale. Adam Kubert hingegen neigt dazu, zu viel Gewalt und diese auch noch zu ausführlich darzustellen. Das ist auf Dauer sehr ermüdend. Am zeichnerisch auffälligsten sind da noch die beiden AVX-Ausgaben, für die Brandon Peterson und Kaare Andrews verantwortlich zeichneten.

FAZIT:

Wieder nur eine mittelmäßige Ausgabe mit zu wenig Tiefgang und zu viel Klopperei. So richtig überzeugen kann sie daher leider nicht und ich hoffe, dass sich das in Ausgabe fünf wieder ändern wird. Hinzu kommen grafische Schwächen, und wenn die AVX-Geschichten nicht wenigstens visuell überzeugen könnten, wäre dieses Heft ein kompletter Reinfall. Schade drum. Da wäre einiges mehr möglich gewesen.

Avengers #24 [Panini, März 2013]

Der „Krieg“ zwischen den X-Men und den Avengers weitet sich immer weiter aus. Dies geht sogra soweit, dass General Thunderbolt Ross, der jetz als Roter Hulk unterwegs ist, es in seiner Pflicht sieht, Cyclops auszuschalten, um sich bei Captain America als würdig zu erweisen. Doch trotz aller Erfahrungen und Planungen geht die Aktion schief und Ross lernt macht eine traurige Erkenntnis.
Währenddessen versuchen drei der New Avengers aus der Gefangenschaft der X-Men auszubrechen. Spider-Woman, Hawkeye und Luke Cage sind, auf dem besten Weg in die Freiheit, als sie sich einer bitteren Wahrheit stellen müssen …
Und auch die Akademie der Avengers, welche als Zufluchtsort für die jungen Schüler der X-Men dienen sollte, wird zu einem Kampfschauplatz. Doch anders als auf dem großen Schlachtfeld kehrt hier eine gewisse Einsicht ein. Und es zeigt sich, dass nicht immer alles so ist, wie es zuerst scheint …

Es ist sehr interessant zu erfahren, wie der Rote Hulk inzwischen tickt. Ich bin ja ganz ehrlich kein großer Hulk-Fan. Wenn man mal von der allerersten Serie aus den 60er Jahren absieht, war mir der Hulk immer zu melancholisch und langweilig. Das sich aber nun ausgerechnet der langjährige Feind und Jäger des grünen Giganten ebenfalls in dessen, zwar andersfarbige, Haut quetscht ist schon interessant. Viel spannender sind aber noch, wie er mit diesen Fähigkeiten umgeht. Und wie sehr ihn dies beschäftigt, wie andere ihn sehen und was sie von ihm halten. Da hat Bendis wirklich einmal gute Arbeit geleistet, die von Walter Simonson auch noch gebührend umgesetzt wurde. Und das Abenteuer der Neuen Rächer ist ebenfalls sehr spannend. Denn der Twist zum Ende hin, weiß schon zu gefallen. Zeichnerisch macht Deodato wieder gute Arbeit. Stellenweise wirken die Panels sehr cineastisch und gut umgesetzt. Selbiges kann man, zu guter Letzt, auch über das Abenteuer der Avenges Academy sagen. Bis auf die Zeichnungen von Tom Grummet. Die sind nach wie vor nur durchschnittlich, aber wenigstens nicht hässlich.

FAZIT:

Die Tie-Ins aus den Avengers-Serien sind nach wie vor die besseren Geschichten in diesem Event. Nicht nur erzählerisch, sondern auch visuell. Man merkt hier, oder spürt es zumindest, dass hier mehr Freiraum zum Erzählen vorhanden war. Und das zu viele Köche eben doch den Brei verderben, wie es den Anschein bei der Hauptserie hat. Denn die vielen Autoren und Zeichner, die sich dort abwechseln, erzeugen nicht die gleiche Freude beim Lesen, wie es dieses und die vorangegangenen Hefte tun und getan haben.

Avengers versus X-Men (Runde 3) [Panini, Februar 2013]

Und heute gibt es dann auch schon …

AvsXRUNDE 3

Avengers vs. X-Men #3 [Panini, Februar 2013]

Gerade als der Kampf zwischen den X-Men und den Avengers in der blauen Zone auf dem Mond zu eskalieren droht, taucht die Phoenix-Kraft auf. Nach einer gleißenden Explosion hat sie einen neuen Wirt gefunden. Doch es ist nicht Hope, sondern Cyclops. Und mit ihm beginnt ein neues Zeitalter. Gemeinsam mit Colossus, Emma, Namor und Magik schaffen sie eine Welt in Frieden und Überfluss. Doch die Avengers können dem nicht tatenlos zusehen. Statt der Güte sehen sie nur eine Gefahr. nicht nur für die, die sich gegen Cyclops und seine Visionen stellen, sondern auch für alle anderen Menschen auf der Erde. Denn auch wenn der Phoenix aktuell unter Kontrolle scheint, glauben sie nicht an Sicherheit. Das erkennt auch Wanda Maximoff, die Scarlet Witch und macht sich auf den Weg um Hope zu finden …

Im Gegensatz zur letzten Ausgabe geht es diesmal etwas gemächlicher zu. Man merkt schon, dass hier ein anderer Autor auch andere Ziele verfolgt. Das neue Utopia, welches Cyclops und seine X-Men schaffen ist zwar lobenswert aber dennoch unrealistisch. Menschen sind von Natur aus misstrauisch, und so werden auch die kostenlosen Gaben, welche die X-Men unter der Macht von Phoenix bereitstellen nicht lange widerstandslos akzeptiert werden. Zeichnerisch gibt es einen Wechsel von John Romita Jr. zu Olivier Coipel. Und dieser ist visuell schon beachtlich. Nicht etwa dass Coipels Zeichnungen um Welten besser oder schlechter sind. Aber sein Design ist doch schon merklich anders. Dennoch ist dies hauptsächlich Geschmackssache, denn davon abgesehen, machen beide Zeichner ihre Arbeit sehr gut.

FAZIT:

Zum Glück war Ausgabe 2 kein Trend, sondern nur ein Ausrutscher. Diesmal gab es wieder mehr Story und mehr Emotionen und trotzdem noch gute Bilder. So kann es gerne weitergehen. Die beiden ausführlichen Kämpfe aus der AVX-Reihe sind nett, mehr aber auch nicht. Zumindest was die Story angeht. Zeichnerisch haben Terry und Rachel Dodson wieder eine beachtliche Arbeit abgeliefert und auch Ed McGuinnes Artwork sieht fantastisch aus.

Avengers #23 [Panini, Februar 2013]

Nachdem bereits vor mehreren hundert Jahren eine Iron Fist der Phoenix-Kraft als Wirt diente, steht dieses Schicksal nun auch der jungen Mutantin Hope bevor. Auch sie soll durch ein Training in K’un Lun auf die Macht der Phoenix-Kraft vorbereitet werden. Doch anders als vor hunderten von Jahren ist ihr Lehrmeister diesmal kein Drachenkämpfer, sondern Spider-Man. So weissagt es zumindest das wissende Gefäß von Bo-Ling …
Zwischenzeitlich muss Noh-Varr erkennen, dass sein Verrat an den Avengers der größte Fehler seines Lebens war. Nicht nur, dass er jetzt die Avengers gegen sich hat, auch sein Volk die Kree und die Oberste Intelligenz machen nun Jagd auf den Abtrünnigen Verräter …
Ebenfalls sehr chaotisch geht es in der Avengers Academy zu. Denn dort ist nicht nur Sebastian Shaw ausgebrochen und mischt nun nach und nach die Ausbilder der Akademie auf, auch die Jugendlichen untereinander, sowie die auf Seiten der Avengers als auch der X-Men, reiben sich aneinander und der aktuellen Situation auf …

Es ist wirklich spannend, was Brian Michael Bendis und Christos Gage in die Avengers-Tie-Ins zu diesem Event packen. Während in den New Avengers eine Brücke in die Vergangenheit geschlagen wird, erlebt man in den Avengers zeitgleiche Geschehnisse eines anderen Teams. Und auch die Ereignisse aus der Akademie bereichern das Event ungemein. Immerhin wird hier gezeigt, wie die Jugendlichen mit der Situation umgehen, und ganz besonders wie einige, die sich nicht sofort entscheiden können, ihren Weg suchen und manchmal auch finden.
Selbst grafisch bin ich wieder vollends überzeugt, bis auf die Academy-Ausgabe. Diese ist nur Durchschnitt. Aber bei den New Avengers ist Deodato mit der Darstellung der Phoenix-Kraft voll in seinem Element. Das Fantastische und Mystische war schon immer eine Spielwiese für ihn. Und über Walter Simonson an den Avengers brauche ich nicht mehr viel sagen. Er ist und bleibt ein Meister.

FAZIT:

Wieder eine tolle Ausgabe, die ergänzend zur Hauptserie einfach nur ideal ist. Hier erhält man wirklich zusätzliche Einblicke, mehr Infos und spannende Geschichten. Und nicht einfach nur ausführlichere Darstellungen der Kämpfe aus dem eigentlichen Event. So sollten Tie-Ins sein und nicht anders.

Avengers versus X-Men (Runde 2) [Panini, Januar 2013]

Weiter geht es heute mit …

AvsXRUNDE 2

Avengers vs. X-Men #2 [Panini, Januar 2013]

Hope ist verschwunden und auch zwischen Logan und Captain America entbrennt ein Kampf, an dessen Ende Logan in der Antarktis landet. Captain America macht sich unterdessen mit einem kleinen Team auf ins Wilde Land. Denn die Suche nach Hope hat 5 mögliche Ziele offenbart, auf die sich die Rächer und die X-Men jeweils verteilt haben. Neben dem Wilden Land sind das Latveria, Wundagore, Tabula-Rasa und Wakanda.
In der Zwischenzeit hat Hope Wolverine in der Antarktis ausfindig gemacht und bittet ihn sie auf den Mond in die blaue Zone zu bringen. Doch dort ewarten die beiden bereits die Rächer und auch die X-Men. Und beide haben nur ein Ziel. Sie wollen Hope haben …

Einen Großteil des Heftes machen bereits jetzt die reinen Prügeleien aus. Das ist eine herbe Enttäuschung. Denn storytechnisch passiert nicht wirklich viel, und emotional schon rein garnichts. Stattdessen wird wild aufeinander eingedroschen. Vor allem kommt es plötzlich zu Kämpfen, wie dem zwischen Wolverine und Captain America, die auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar sind. Man kann sich als Leser zwar einiges zusammenreimen und mutmaßen, aber nichts davon wird wirklich näher ausgeführt.
Zeichnerisch ist das Niveau auf dem der ersten Ausgabe geblieben. Die Bilder sehen gut aus und JR.jr ist einmal wieder in Topform. Wenn man von ein paar wenigen Panels absieht. Auch die AVX-Ausgaben, die sich erneut mit zwei Kämpfen in Extralänge befassen, sind sehr gut bebildert. Doch hier gibt es auch nur die reinen Kämpfe zu sehen und dadurch liegt der Schwerpunkt des Artworks auf der Dynamik.

FAZIT:

Insgesamt fällt die zweite Ausgabe bereits um Einiges im Vergleich zur Ersten ab. Die eigentliche Handlung tritt ein wenig in den Hintergrund und gibt den Kämpfen etwas mehr Freiraum. Visuell gibt es dagegen kaum etwas anzumerken. Doch ich hoffe, dass dies jetzt keinen Trend darstellt und die nächste Ausgabe noch schlechter wird.

Avengers #22 [Panini, Januar 2013]

Vor vielen hundert Jahren gab es bereits erste Anzeichen und Prophezeiungen über die Phoenix-Kraft. Schon damals wurde der aktuelle Yu-Ti darauf aufmerksam und bat Leonardo DaVinci um Hilfe. Gemeinsam wollten sie nicht nur das stumme Mädchen mit dem feuerroten Haar auf die Ankunft des Feuervogels vorbereiten, sondern auch eine neue Iron Fist ausbilden.
Bei den Rächern muss sich inzwischen das Team um Thor auf eine Kamikaze-Mission vorbereiten. Sie müssen sich von Freunden verabschieden und der Phoenix-Kraft unmittelbar gegenüberstellen. Thor, Beast, Valkyrie, Vision, War Machine und Noh-Var bilden somit die erste Verteidigungslinie gegen die drohende Gefahr. Und sie wissen, dass ein Versagen bedeutet, dass es keine Erde geben wird, auf die sie zurückkehren könnten …
Auch die Avengers Acadaemy bekommt dank dem Krieg mit den X-Men einige Probleme. Denn die Mutanten aus Cyclops Schule auf Utopia werden zur eigenen Sicherheit dort untergebracht. Nun obliegt es Tigra und Herkules, nicht nur die Kids zu beschützen, sondern auch einen Kampf untereinander zu verhindern. Wenn da nicht noch das zusätzliche Problem mit Sebastian Shaw wäre …

Mit den drei Rächer-Serien New Avengers, Avengers und Avengers Academy hat Panini wirklich eine tolle Tie-In-Sammlung geschnürt. Alle drei Serien beinhalten wunderbare Geschichten, welche die zweite Ausgabe der Hauptserie locker überflügeln. Spannend, dramatisch und in tollen Bildern wird hier auf Einzelschicksale oder vergangene, aber dennoch wichtige Ereignisse eingegangen. Wie auch schon im letzten Heft wissen vor allem die Zeichnungen von Walter Simonson zu überzeugen und auch Mike Deodato leistet wieder bessere Arbeit. Das Avengers Academy Artwork sieht zwar auch nicht schlecht aus, bleibt aber hinter den, der beiden anderen Serien, zurück.

FAZIT:

Immer öfter kommt es vor, dass die Zusatzgeschichten zu einem Event qualitativ besser sind, als die Hauptgeschichte. Auch diesmal ist es wieder der Fall, und wenn dies so bleibt, dann kann ich auch damit leben. dass Avengers vs. X-Men ein wenig abfällt. Hauptsache hier bekomme ich Geschichten, die mich fesseln und mir sogar Infos geben, die für den weiteren Verlauf sehr wichtig werden.

Panini Neuerscheinungen im Juni (Eine Auswahl mit Leseproben, Teil 3)

Die dritte Runde der Leseproben ist da und die Veröffentlichungstermine reichen diesmal vom 13. Juni bis 25. Juni.

Superman: Der Mann von Morgen

Erstmals in einem Band: das bahnbrechende und kontrovers diskutierte Meisterwerk von Starautor Brian Azzarello und Zeichnergenie Jim Lee, das einen Mann aus Stahl zeigt, wie ihn die Welt noch nie erlebt hat.

Shoplink
Leseprobenlink

Erscheint am: 13.06.2013
Seiten: 308
Format: Softcover
Original-Storys: Superman 204-215
Autor: Brian Azzarello
Zeichner: Jim Lee
Preis: 24,95 €

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Kick Ass 2 Gesamtausgabe

Dave wollte immer ein Superheld sein. Jetzt ist er einer. Und das Schönste: Er ist nicht allein! Denn inzwischen treiben sich viele kostümierte Gestalten auf den Straßen New Yorks herum, um das Böse zu bekämpfen. Doch die bunte Truppe ist völlig überfordert, als Red Mist alias Motherfucker auftritt. Der Superschurke plant einen Massenmord, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat.

Kick-Ass 2 ab 11.07. im Kino!
Kick-Ass hat das Zeug zum Bestseller des Jahres. Tagesspiegel.de

Shoplink (Softcover)
Shoplink (Hardcover)
Leseprobenlink

Erscheint am: 18.06.2013
Seiten: 212
Format: Softcover / Hardcover
Original-Storys: Kick-Ass 2 1 – 7
Autor: Mark Millar
Zeichner: John Romita Jr.
Preis: 19,95 € (SC) / 29,95 € (HC)

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Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer Nr. 2

Eddard Starks Bastard Jon Schnee sucht als Teil der Nachtwache an der gewaltigen Mauer im Norden nach seinem Platz in der Welt, während sein Vater sich als Hand des Königs der Verschwörung um den Eisernen Thron stellt. Starks Frau jagt derweil den Zwerg Tyrion Lennister, den sie für den Drahtzieher hinter dem Anschlag auf das Leben ihres Sohnes hält

Das größte Fantasy- Epos aller Zeitengeht weiter
Der Comic zur Bestseller-Roman-Saga und der gefeierten HBO-Serie

Shoplink
Leseprobenlink

Erscheint am: 18.06.2013
Seiten: 196
Format: Softcover
Original-Storys: A Game of Thrones: The Graphic Novel 7 – 12
Autor: George R. R. Martin, Daniel Abraham
Zeichner: Tommy Patterson
Preis: 19,95 €

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Batman The Dark Knight Nr. 13

Die Scarecrow-Storyline geht weiter – düster in Szene gesetzt von Bestsellerautor Gregg Hurwitz und Comic-Star David Finch. Als Zweitstory der Beginn einer neuen Nightwing-Storyline.

Mit Scarecrow im neuen DC-Universum!

Shoplink
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Erscheint am: 25.06.2013
Seiten: 52
Format: Heft
Original-Storys: The Dark Knight 13, Nightwing 13
Autor: Gregg Hurwitz, Kyle Higgins
Zeichner: Eddy Barrows
Preis: 4,95 €

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Justice League Nr. 13

Die Justice League erfindet sich neu, wenn sie nicht von der neuen Gegnerin namens Cheetah ausgelöscht wird! Und was wurde eigentlich aus Steve Trevor? Außerdem: Red Robin und Superboy gegen die entfesselte Wonder Girl!

Von den Superstars Geoff Johns, Jim Lee und Tony Daniel!
Die Romanze zweier Helden – die das gesamte DC-Universum verändern könnte!

Shoplink
Leseprobenlink

Erscheint am: 25.06.2013
Seiten: 52
Format: Heft
Original-Storys: Justice League 13, Teen Titans 12
Autor: Geoff Johns, Scott Lobdell
Zeichner: Tony Daniel, Brett Booth
Preis: 4,95 €

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Batman – The Dark Knight Special Nr. 0

Bestseller-Autor Gregg Hurwitz erzählt die Geschichte des jungen Bruce Wayne, der nach dem Tod seiner Eltern mehr und mehr begreift, dass man sich gegen Unrecht und Gewalt selbst zur Wehr setzen muss. Außerdem erfahren wir, wie Dick Grayson, der jetzige Nightwing, einst zu Batmans Sidekick Robin wurde. Ein starkes und emotionsgeladenes Heft!

Shoplink
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Erscheint am: 25.06.2013
Seiten: 52
Format: Heft
Original-Storys: Batman – The Dark Knight 0
Autor: Gregg Hurwitz, Tom DeFalco
Zeichner: Mico Suayan, Juan JosRyp
Preis: 4,95 €

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Suicide Squad Megaband Nr. 1

In den Megabänden präsentiert Panini mit jeder Ausgabe einen ganzen Jahrgang einer ausgefallenen Superhelden-Serie aus dem DC-Universum. Die Suicide Squad ist ein Selbstmordkommando gefangener und verurteilter Superschurken, allen voran Batmans Gegnerin Harley Quinn. Sie müssen für die Regierung schier unmögliche Missionen ausführen…

Band 1 der neuen Serie!
Ein voller Jahrgang Superhelden-Action Harley Quinn im Outfit des Game-Hits „Arkham City“!

Shoplink
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Erscheint am: 25.06.2013
Seiten: 324
Format: Softcover
Original-Storys: Suicide Squad 0-12
Autor: Adam Glass
Zeichner: Marco Ruby, Federico Dellocchio, Tom Raney, Clayton Henry
Preis: 28,00 €

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100% Marvel Nr. 68: Iron Man – Mensch 2.0

Als Tony Stark mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird, entwickelt der Avenger, Erfinder und Millionär die nächste Version von Iron Man. Allerdings hat die künstliche Intelligenz seiner neuen Rüstung eine eigene Vorstellung davon, wie die Welt aussehen sollte. Können Tony, Pepper Potts und War Machine die Menschheit vor einer düsteren Zukunft bewahren?

Düsterer Cyberpunk- Thriller mit dem rotgoldenen Kinohelden
Iron Man III – ab Mai im Kino!

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Erscheint am: 25.06.2013
Seiten: 100
Format: SC
Original-Storys: Iron Man: Rapture 1-4
Autor: Alexander Irvine
Zeichner: Lan Medina
Preis: 14,95 €

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Ant-Man Season One

In der Karriere von Dr. Hank Pym gab es Höhen und Tiefen, seit er sich das erste Mal schrumpfte und als Ant-Man mit Ameisen kommunizierte. Dieser Band beschäftigt sich mit den ersten Heldentagen des Rächer– Gründungsmitglieds – mit einer Zeit voller Sehnsucht und Angst, aber auch Leidenschaft und Erfolg.

Von Marvel-Veteran Tom DeFalco!
Marvels nächster Kino-Held!
Gründungsmitglied der Avengers

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Erscheint am: 25.06.2013
Seiten: 116
Format: SC
Original-Storys: Ant-Man Season One Graphic Novel HC
Autor: Tom DeFalco
Zeichner: Horacio Domingues
Preis: 14,95 €
Alle Angaben sind Verlagsangaben und ohne Gewähr. Copyright aller Bilder © 2013 Panini

Avengers versus X-Men (Runde 1) [Panini, Dezember 2012]

Mit dieser kurzen Reviewserie versuche ich zum Einen, ein wenig Boden gutzumachen um für Marvel NOW! gerüstet zu sein. Und Zweitens meinen Lesestapel abzubauen. Um das Beides zu erreichen gibt es auch in den nächsten Wochen nochmals prall gefüllte aber kurze und knappe Reviews, zu vielem was mein Lesestapel hergiebt. Sprich es wird ein wenig Marvel-lastig die nächsten Wochen. Aber ich verspreche, dass ich das wieder ausgleichen werde. Doch hier erstmal die Runde Eins des neuen und alles verändernden Events „Avengers versus X-Men“ …

AvsXRUNDE 1

Avengers vs. X-Men #1 [Panini, Dezember 2012]

Es kündigt sich mit einem Krieger des Nova Corps an, der schwer verletzt und fast schon tot vom Weltall in New York niederstürzt. Die Rächer sind sofort vor Ort um die Schäden zu begrenzen, doch sie erkennen, dass dies nur ein Vorbote ist. Denn mit der Phoenix-Kraft kündigt sich erneut eine weltumspannende Gefahr an. Und diese sucht einen Wirt auf der Erde. Da Jean Grey, die frühere Trägerin der Phoenix-Kraft aber tot ist, muss ein neuer Wirt her. Und das soll Hope sein. Die erste Mutantin, die mit Kräften nach House of M geboren wurde. Darum haben die Rächer keine andere Chance als nach Utopia aufzubrechen und Hope in Gewahrsam zu nehmen. Doch Scott, alias Cyclops, lässt das nicht zu und ein wilder Kampf, Avengers versus X-Men beginnt!

 Das neue Event, was alles verändern wird. Wie oft wurde das schon angekündigt? Und jedes Mal waren die Auswirkungen mal mehr und mal weniger dauerhaft. Avengers versus X-Men jedoch mündet in Marvel NOW! Einem Neustart, mit dem neue Leser gewonnen werden sollen, durch bessere Einstiegsmöglichkeiten. Doch das nur nebenbei. Für Avengers vs. X-Men haben sich Marvels Architekten Matt Fraction, Brian Michael Bendis, Jason Aaron, Ed Brubaker und Jonathan Hickman zusammengetan um ein Event anzufertigen, das alles bisher da gewesene sprengen sollte. Die hier enthaltenen ersten beiden Ausgaben legen auch einen ziemlich guten Start hin. Die Handlung ist rasant und spannend.
Die Bilder sind dagegen nicht immer optimal. Zwar bin ich eigentlich ein Fan von John Romita Jr., aber leider hat er in den letzten Jahren doch an einigen Serien auch ganz schönen Murks verzapft. Auch hier ist seine Leistung eher durchwachsen. Es gibt immer wieder Panels, die einem ein echtes „Wow!“ entlocken und dann möchte man sich auch wieder verschämt wegdrehen.

FAZIT:

Der Start von Avengers versus X-Men ist gelungen. Eine spannende Geschichte mit insgesamt ordentlichen Zeichnungen gibt bereits zum Beginn so richtig Gas. Zusammen mit den einzelnen und näher beleuchteten Kämpfen aus AVX. Einer sechsteiligen Miniserie, die sich den Duellen näher widmet und ausführlicher beleuchtet. Manchmal ist das gelungen, manchmal auch nicht. Im vorliegenden Fall sind die Kämpfe zwischen Magneto und Iron Man, sowie Namor und dem Ding ganz unterhaltsam, aber nur der Erstere vermittelt noch ein paar Zusatzinfos.
Insgesamt ist das Heft also ein guter Start der Hoffnung macht, dass es diesmal etwas besser laufen könnte. Aber das wird dann wohl erst die Zeit zeigen.

Avengers #21 [Panini, Dezember 2012]

Die Ereignisse aus Avengers vs. X-Men schlagen auch bei den Avengers ihre Wellen. Doch was geschah kurz zuvor?
Die New Avengers finden sich gerade wieder in ihrem Hauptquartier ein und Luke Cage findet seine Frau und sein Kind wieder, als Captain America auftaucht und das drohende Unheil verkündet. Einige X-Men, die ebenfalls Avengers sind beziehen sofort Stellung und Manche verlassen sogar die Versammlung.
Aber vorher gibt es noch Einiges zu erledigen. Denn auch A.I.M. ist, mit den gestohlenen Informationen zu den Geheimnissen der Superhelden, noch immer auf freiem Fuss. Doch dank Noh-Var und seiner fortschrittlichen Kree-Technik können die Avengers die verbliebenen Anhänger aufspüren …
Das die Phoenix-Kraft aber schon viel länger existiert zeigen Aufzeichnungen aus K’un-Lun die schon Hunderte von Jahren alt sind. Deshalb müssen der aktuelle Yu-Ti (ein Herrscher über die magische Stadt) sowie sein Lei Kung (ein Lehrmeister in Kampfkünsten) einen neuen Iron Fist ausbilden, welcher der bevorstehenden Bedrohung gewachsen ist.

Ich persönlich finde es immer gut, wenn in Tie-Ins, also Geschichten die in ein Event hineinspielen, weitere Blickpunkte und Infos preisgegeben werden. Doch leider werden oftmals nur Kämpfe ausführlicher dargestellt und die Handlung somit ein zweites Mal nacherzählt. Doch in dieser Ausgabe ist es zum Glück nicht der Fall und man bekommt als Leser einen nicht gerade unbeträchtlichen Einblick in das, was direkt vor dem Angriff auf Utopia geschah. Dazu wird in Teilen auch die Handlung aus dem vorangegangenen Story-Arc zu Ende geführt und es gibt Ausblicke auf weitere einbezogene Handlungen. Alle drei sind spannend geschrieben und visuell ansprechen umgesetzt. Selbst Deodato sieht diesmal nicht so furchtbar aus, wie in den vorherigen Heften. Doch ein wirkliches kleines Highlight sind die Bilder zu US-Avengers. Denn da durfte Walter Simonson, der einen atemberaubenden Run an Thor in den achtziger Jahren vollbracht hat, erneut den Bleistift zur Hand nehmen. Und was soll ich sagen? Er hat es immer noch drauf. Seine Bilder mögen nicht ganz so modern wirken, wie die von Deodato, haben dafür eine ganz eigene und mich persönlich ansprechende Dynamik.

FAZIT:

Das erste Tie-In zu Avengers versus X-Men gefällt mir ebenso gut, wie die erste Ausgabe des Hauptevents. Sogar die Zeichnungen können mich nach einer etwas längeren Durststrecke wieder überzeugen. Da keimt doch wenigstens ein wenig Hoffnung auf, dass die Serie mit dem Event wieder etwas besser wird. Aber wissen kann man das erst nach den nächsten 5 Ausgaben der Serie, bevor es dann mit großen Schritten auf Marvel NOW! zugeht.

Spider-Man & The Avengers (7) (Spider-Man Magazin Nr. 65-66 & Avengers Nr. 20)

Heute gibt es auch die vorerst letzte Review aus dieser Rubrik. Ab morgen geht es dann in großen Schritten weiter, um ein wenig zu Marvel Now! aufzuholen. Den Anfang macht das Avengers versus X-Men Event inklusive der Tie-Ins aus der Avengers Heftserie.

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #65 [Panini, Dezember 2012]

Eigentlich hatte Spider-Man den Sandman und Kraven erst vor gar nicht so langer Zeit ins Gefängnis gebracht und dennoch stehen die Beiden jetzt vor ihm, um sich zu rächen. Doch Spidey lässt sich davon nicht den Tag verderben, denkt er wenigstens. Doch dann fahren Kraven und der Sandman ganz schön heftige Geschütze auf und Spider-Mans Chancen sinken …

Nach der letzten Ausgabe, die ein wenig wirr daherkam, wurde es diesmal wieder etwas besser. Die Geschichte lies sich locker lesen, war unterhaltsam und kurzweilig. Wie eben eine Geschichte für ein solches Magazin sein soll.
Wie immer mit den passenden Zeichnungen, diesmal von Rob DiSalvo, die zur stimmigen Atmosphäre beitragen. Ideal für zwischendurch und noch besser um es mit den Kindern zusammenzulesen.

FAZIT:

Wieder ein rundum gelungenes Magazin, ohne Fehler mit genau der richtigen Dosis an Spannung und Humor. Nicht nur für die Kleinen gut geeignet, sondern auch für alle die zeitlose und schöne Geschichten mit Spider-Man lesen wollen.

Spider-Man Magazin #66 [Panini, Januar 2013]

Pausen sind bei Spider-Man so eine Sache. Meist dauern sie nicht lange, und wenn dann werden sie auch zumeist abrupt unterbrochen. So auch diesmal, als ein junger und bewusstloser Mann durch ein Fenster kracht. Als Spider-Man dem nachgeht gerät er in einen Konflikt mit dem Mandarin. Nun wird es gefährlich, denn der eigentliche Iron Man-Gegner dreht mit seinen 10 Ringen ganz schön auf …

Das Es hin und wieder ein Gegner-wechsel-dich gibt ist nichts Außergewöhnliches. Doch manchmal ist es schon seltsam, wen man da gegeneinander schickt. Der Mandarin gehört bei Iron Man schon zu den gehobeneren Gegnern, die man nicht mal so eben wegwischt. Dennoch passiert dies in der Geschichte. Und so ganz nebenbei werden noch ein paar Z-Klasse-Schurken verbraten. Hier hatte wirklich jemand keine Lust eine Geschichte zu schreiben und hat stattdessen einen Rahmen konstruiert, um möglichst viele Prügeleien unterzubringen.
Im Artwork gibt es dagegen weniger Enttäuschungen. Das bleibt dank Rob DiSalvo gewohnt solide und eben auch kunterbunt. Das passt und gefällt auch den Kleinen vor allem dann, wenn der Mandarin seine Ringe einsetzt.

FAZIT:

Etwas lahme Story, die selbst die Kleinsten nicht überzeugen kann, aber mit tollen Bildern. Ähnlich einem Michael Bay Popcorn-Kinostreifen. Hirn aus, Bilder genießen. Dass es dennoch besser geht, haben bereits ältere Ausgaben der Magazinreihe bewiesen.

Avengers #20 [Panini, November 2012]

Endlich zeigt Norman sein wahres Gesicht. Zusammen mit seinen Wissenschaftlern von AIM, Hydra und HAMMER hat er das Adaptoid-Programm an sich getestet und stellt sich nun den Rächern gegenüber. Diese jedoch ergeben sich nicht kampflos und haben sogar einen Plan, wie sie Norman ausschalten können.
Aber auch die neuen Rächer sehen sich eine Überraschung gegenüber. Wie es aussieht, war Skaar die ganze Zeit ein Doppelagent, der für Captain America gearbeitet hat. Nun müssen die neuen Rächer nur noch gegen Osborns Rächer gewinnen.
Und auch Vision muss sich seinen Problemen stellen. Seit seiner Deaktivierung durch She-Hulk ist vieles passiert, was der Android erst einmal verabreiten muss. Und dazu reicht es nicht nur She-Hulk und Magneto aufzusuchen, sondern sich auch sich selbst zu stellen …

Zu einer der letzten Ausgaben hatte ich mich noch beschwert, dass es nicht vorangehen würde und nun ist Knall auf Fall alles vorbei. Das war schon überraschend. Nur leider nicht positiv überraschend. Denn jetzt wirkt die Geschichte zu gehetzt und auch zusammenhanglos. Zwar gibt es als Erzählmittel die Zeitsprünge, aber die verwirren sogar stellenweise ein wenig. Einzig die Vision-Story konnte mich persönlich noch überzeugen. Es war schon sehr interessant zu lesen, wie Vision nach seiner Reaktivierung versucht in das „Leben“ zurückzukehren.
Die Zeichnungen sind alles nicht mein Geschmack. Noch immer pinselt Daniel Acuña wild herum, Mike Deodato zeichnet Strichlein über Strichlein und überfrachtet somit seine ansonsten sehr guten und dynamischen Bilder und bei David Finch alle Figuren von einem Panel zum nächsten um locker 30 Jahre altern und dann wieder jung wirken. Da werden den Gesichtern regelrechte Furchen hinzugefügt, dass man als Leser einen echten Schock bekommt.

FAZIT:

Das Finale dieser Storyline enttäuscht auf voller Länge. Die Geschichte sind nicht wirklich spannend und nur noch eine reine Prügelorgie und das Artwork beleidigt das Auge an allen Ecken und Enden. Stellenweise wirkt es so, als hätte man die Geschichte nur konstruiert, um die Zeit bis zum Event Avengers vs. X-Men zu überbrücken, und da wären eigentlich so viele Möglichkeiten gewesen, zumindest eine gute Geschichte zu erzählen. Aber das Ergebnis ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Schade drum, aber offenbar ist Bendis wohl doch schon ausgebrannt. Oder er war mit anderen Sachen so sehr beschäftigt, dass er die Avengers-Serien vernachlässigt hat.

Spider-Man & The Avengers (6) (Spider-Man Magazin Nr. 63-64 & Avengers Nr. 19)

Die nächste Ausgabe der Spider-Man & The Avengers-Reviews steht vor euch. Auch diesmal wird es mit zwei Spider-Man Magazinen und der Avengers Heftserie randvoll gefüllt sein. Mehr oder weniger. 😀

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #63 [Panini, Oktober 2012]

Peter ist mit seinen Klassenkameraden gerade in Griechenland unterwegs, als auch Magneto dort sein Unwesen treibt. Also ist Peter sofort klar, dass er helfen muss, auch wenn seine Freundin Chat ihm klarzumachen versucht, dass die Avengers bereits informiert und auf dem Weg seien.

Wie schon in Ausgabe #61 befindet sich auch diesmal wieder die junge Dame an Peters Seiten, die auch über sein Heldenleben bescheid weiß. Diesmal erfährt man als Leser sogar, dass Chat, so ihr Name, eine Mutantin ist. Und dass sie die Fähigkeit hat, mit Tieren zu sprechen. Diese Infos sind zwar schön, aber helfen noch immer nicht wirklich weiter.
Die Zeichnungen hingegen sind wieder gelungen und erinnern an den Standard aus Animationsserien. Bunt, frech und dynamisch. Das sind genau die richtigen Voraussetzungen für die lockeren Geschichten im Spider-Man Magazin.

FAZIT:

Lustig, und unterhaltsam präsentiert sich diese, aber dennoch zu vorhersehbare Geschichte. Untermalt mit passenden Bildern und, wie immer, reichlich Rätseln und Spielen, selbst für die Kleinsten. Angereichert wir das Heft, wie immer, mit Zusatzinfos und einem Spielzeug-Extra. Da freuen sich die Kinder und gemeinsam wird dann die Geschichte gelesen.

Spider-Man Magazin #64 [Panini, November 2012]

Der Red Ghost hat eine ganze Menge Menschen um sehr viel Geld betrogen, indem er sich als Geisterbeschwörer ausgegeben hat. Und einige seiner „Kunden“ haben danach die Hilfe der „Blonde Phantom Detektei“ in Anspruch genommen, die sich wiederum mit Spider-Man in Verbindung gesetzt hat. Gemeinsam wollen die beiden nun den Red Ghost dingfest machen …

Woher kennen sich die Dame und Spider-Man? Wie sind die Zusammenhänge? Immer öfter werden dem Leser Geschichten präsentiert, die nicht mehr so sorglos sind, wie in den Anfangszeiten. Stattdessen gibt es Kontinuität und Figuren, die dem Leser nicht bekannt sind. Das stört das Lesevergnügen doch erheblich. Da wären erläuternde Angaben sehr hilfreich.
Zeichnerisch bleibt das Niveau passend zu den Geschichten, wenngleich sie kein Highlight sind. Aber dennoch schön anzusehen.

FAZIT:

Leider bleibt das Heft wie auch die Nummer 61 etwas wirr, was an den vorkommenden Figuren liegt. Dem Leser werden diese einfach so hingeklatscht ohne erklärende Informationen. Das können auch die guten Bilder nicht herausreißen.

Avengers #19 [Panini, Oktober 2012]

Als die New Avengers endlich wieder zu Hause auf dem Rächer Anwesen ankommen, erwartet sie auch schon die nächste Überraschung. Denn dort werden sie von einer Spezialeinheit der Regierung empfangen, welche sie festnehmen möchte. Doch keiner im Team will das tatenlos hinnehmen. Aber als Luke Cage loslegen möchte, muss Dr. Strange die Stimme der Vernunft sein, und teleportiert das gesamte Team in sein Haus. Doch wie soll es nun weitergehen …?
Zwischenzeitlich spitzt sich auch bei den Avengers, welche sich fast alle in der Gewalt von Osborn und seinem Zusammenschluss von A.I.M., Hydra und H.A.M.M.E.R. befinden, die Lage zu. Weder Iron Man noch Captain America haben eine Chance zu entkommen und so liegen die Hoffnungen nun in den Händen von Vision und einer S.H.I.E.L.D.-Agentin mit außergewöhnlichen Kräften …

So langsam, aber wirklich ganz langsam, kommt Fahrt in die Storys. Sowohl bei den New Avengers als auch der Haupt-Rächerserie, Avengers, beginnt nun das Spiel von Norman Osborn um die Ergreifung der Macht, reife Früchte zu tragen. Und das spiegelt sich endlich auch in den Geschichten wieder. Wie wollen sich die beiden Rächerteams da hinauswinden, und welche Geschütze fährt der wahnsinnige Norman noch auf?
Während die Geschichten sich bessern, bleiben die Bilder auf gewohntem Niveau. Sie sind nicht so schlecht, dass einem die Augen schmerzen, aber von gut sind sie auch noch einiges entfernt. Deodato ist nach wie vor detailliert und setzt an einigen Stellen zu viele kleine Striche ein, wohingegen die Details bei Renato Guedes und Daniel Acuña eher durch die Kolorierung erzeugt werden.

FAZIT:

Ein leichter qualitativer Anstieg, der aber immer noch einiges an Luft nach oben lässt. Wenn man es genau nimmt, muss sich aber auch langsam etwas tun, denn es steht nur noch eine Ausgabe vor dem großen Avengers versus X-Men Event an. Und da sollte sich dann die Story schon aufdröseln.

Spider-Man & The Avengers (5) (Spider-Man Magazin Nr. 61-62 & Avengers Nr. 18)

Die nächste Runde in der Rubrik:

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #61 [Panini, August 2012]

Der Sandman hat angekündigt sämtliche banken nacheinander auszurauben und so kommt es, dass Captain George Stacy sich bei Peter meldet, damit dieser den sandigen Schurken aufhält. Doch der scheint nicht so recht mit dem Bösewicht klarzukommen und übergibt ihm sogar freiwillig das geforderte Geld. Wie konnte es nur dazu kommen …?

Also eigentlich bin ich ja ein Freund der frischen und unabhängigen Geschichten in den Spider-Man Magazinen. Doch diesmal habe ich nach dem Lesen gleich mehrere Fragezeichen über dem Kopf schweben. Zum Einen lebt Captain George Stacy noch, der ja eigentlich schon sehr lange das Zeitliche gesegnet hat. Damit könnte man ja noch leben, aber zum Anderen hat Peter plötzlich eine Freundin an seiner Seite, die auch noch weiß, dass er Spider-Man ist. Da bekommt man wirklich das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
Die Zeichnungen von Matteo Lolli sind dafür wieder sehr gelungen. Retten aber leider das Chaos innerhalb der Geschichte nicht.

FAZIT:

Eine eigentlich ganz witzige Geschichte, die aber wie aus einem Zusammenhang gerissen wirkt. Daher geht sehr viel Feeling verloren, was auch die Zeichnungen nicht herausreißen können. Schade drum. Denn Sandman ist einer der Gegner, der schon so viele Entwicklungen durchgemacht hat, dass jede Geschichte eine neue Facette dessen sein könnte.

Spider-Man Magazin #62 [Panini, September 2012]

Eigentlich wollte Spider-Man nur eine kurze Pizza Pause an der Wand eines Wolkenkratzers einlegen und dabei die Aussicht über Queens genießen, als plötzlich Kraven der Jäger auftaucht. Sofort versucht Spider-Man, in das Innere des Bürogebäudes zu gelangen. Aber Kraven ist vorbereitet und schon beginnt eine gnadenlose Jagd …

Spider-Man und Kraven ist eine Hassliebe vom ersten Tag an. Obwohl Kraven immer wieder unterlag, war er dennoch von seinem Gegner fasziniert. Diese Faszination macht auch das vorliegende Abenteuer wieder deutlich. Wortwörtlich untermalt wird dies durch das Artwork von Pere Peŕez. Aber es gibt auch etwas zu bemängeln. Kontrolliert denn niemand von Panini die Hefte, bevor sie in den Druck gehen? Hier wurde nämlich massiv geschlampt, als zwei eigentlich aufeinanderfolgende Seiten vertauscht wurden. Das ist ein Fehler, der nicht passieren darf. Und ich rede hier nicht davon, dass Blätter falsche eingeheftet wurden. Denn bis auf die beiden Seiten stimmt der Rest der Ausgabe. Dies ist ein klarer Endkontrollfehler.

FAZIT:

An sich gute Geschichte, die durch einen Fehler ein wenig getrübt wird. Ansonsten ist es wie gewohnt witzig und auch die Zeichnungen passen perfekt zur Geschichte. Kurz und knapp also, ein gutes Heft, wenn der Fehler nicht wäre.

Avengers #18 [Panini, September 2012]

Das erste Aufeinandertreffen der neuen Rächer gegen Osborns neue Rächer. Und es könnte für das Team um Luka Cage kaum schlechter laufen. Nicht nur dass Osborns Team durch die Verzögerung der New Avengers die Bedrohung bereits neutralisiert haben und somit einen Bonus bei den vor Ort befindlichen Augenzeugen besitzen, auch dass Luke Normans Team als Erstes angreift, bringt keine Pluspunkte.
Ähnlich ergeht es auch Captain Americas Team. Dieses hatte sich aufgeteilt, um Norman Osborn ausfindig zu machen. Aber jedes Duo gerät nun in eine von Osborn gestellte Falle. Und es dauert auch nicht lange, bis auch Captain America in der Gewalt des machthungrigen Wahnsinnigen gefallen ist.

Wie auch in den vorangegangenen Heften passiert genaugenommen nicht sehr viel. Die gesamte Story zieht sich immens und vieles von dem was in den 3 US-Heften in dieser Ausgabe passiert, hätte man auch locker auf der Hälfte an Seiten präsentieren können. Dazu kommen noch die Zeichnungen, die immer noch nicht so ganz gefallen, auch wenn bei den Avengers mit Renato Guedes jemand anderes an den Bleistift durfte. Aber auch bei Deodato kann ich mich an einen Osborn mit Tommy Lee Jones Gesicht nicht richtig gewöhnen, wenngleich seine Bilder außerordentlich detailliert sind. Manchmal sogar zu detailliert.

FAZIT:

Erneut eine mittelmäßige Ausgabe die viel Action und wenig Handlung enthält. Dadurch kommt kaum Spannung auf und mit den doch sehr geschmacksabhängigen Bildern, mein Fall sind sie nicht, bleibt am Ende nicht viel übrig. Schon gar nichts was länger als 64 Comicseiten im Gedächtnis bleibt.