60 Jahre „Die Schlümpfe“ – Abschluss-Special: Die Schlümpfe Mini [Toonfish/Splitter, November 2011]

Sechs Tage habe ich euch mit den Schlumpf-Specials zum 60. Geburtstag der kleinen blauen Kobolde hoffentlich erfreut. Ich habe euch viele Infos präsentiert, Secrets aus der Entstehung, Meinungen zu den einzelnen Geschichten, den Figuren, Zeichnungen und en Storys an sich. Doch eines habe ich euch bisher vorenthalten. Das Format, die Verarbeitung und wie sich die kleinen „Mini-Alben“ lesen lassen, oder anders gesagt, die Haptik beim Lesen. Dafür ist nun dieses Abschlussspecial da, um euch einen genauen Überblick über die von Toonfish/Splitter veröffentlichten Mini-Recits zu geben …

Die Schlümpfe Mini

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60 Jahre „Die Schlümpfe“ – 6-Tage-Special (6): Die Schlümpfe Mini Nr. 6: Der hundertste Schlumpf [Toonfish/Splitter, November 2011]

Original Mini-Récit

„Der hundertste Schlumpf“ stellte damals das letzte und auch 100. Mini-Album dar. Danach ging es ab 4. April 1963 in „Spirou“ Nr. 1303 mit „Der fliegende Schlumpf“ endlich im Großformat weiter. Doch damit war natürlich noch lange nicht Schluss. Immer weiter entwickelten sich nicht nur die Schlümpfe, sondern auch das Interesse an den kleinen blauen Kobolden. Schon bald reichten die Comicabenteuer nicht mehr aus und es wurden weitere „Bereiche“ erobert. Film und Fernsehen, Spielzeug, und noch vieles mehr wurde mit Peyos Kreationen geschmückt. Da das alles unglaublich viel und umfangreich ist, werde ich in wenigen Tagen ein zusätzliches Abschlussspecial präsentieren …

Die Schlümpfe Mini Nr. 6: Der hundertste Schlumpf Weiterlesen

60 Jahre „Die Schlümpfe“ – 6-Tage-Special (5): Die Schlümpfe Mini Nr. 5: Die Schlümpfe in Not [Toonfish/Splitter, November 2011]

Original-Mini-Récit

Nachdem die zunehmende Arbeit für Peyo dazu führte, dass zwischen dem dritten und vierten Mini-Recit ein Jahr und zwei Monate Pause lagen, entstand das fünfte Abenteuer in weniger als sechs Monaten. Den Grund hierfür erfahrt im heutigen Review, in dem die Schlümpfe eine schwerwiegende Entscheidung treffen müssen, um das eigene Überleben zu sichern. Doch wer die Schlümpfe kennt weiß, dass sie fast alle Gefahren meistern, wenn sie nur zusammenhalten und damit verrate ich nicht einmal wirklich viel und morgen folgt dann auch schon der Abschluss der Geburtstagswoche …

Die Schlümpfe Mini Nr. 5: Die Schlümpfe in Not Weiterlesen

60 Jahre „Die Schlümpfe“ – 6-Tage-Special (4): Die Schlümpfe Mini Nr. 4: Der falsche Schlumpf [Toonfish/Splitter, November 2011]

Original-Mini-Récit

60 Jahre sind natürlich ein Grund zum Feiern, nicht nur für uns Menschen. Die Schlümpfe selbst, sollen ja laut Peyo schon wesentlich älter sein, immerhin wird Papa Schlumpfs Alter mit stolzen 542 Jahren angegeben, und wäre somit mehr als neun Mal so alt, wie die Schlümpfe seit ihrer Erfindung sind. Dennoch, oder gerade deswegen, sind 60 Jahre andauernder Erfolg nicht zu verachten, gerade in unserer schnelllebigen Zeit. Zwar ist die Hauptzeit mit der TV-Serie und regelmäßigen Comicpublikationen in den 80er und frühen 90er Jahren anzusiedeln, aber das das Interesse an den kleinen blauen Kobolden nach wie vor vorhanden ist, und zwar weltweit, zeigen auch die 2011 und 2013 entstandenen Realfilme. Mit dem heutigen Review stelle ich euch das im original als viertes „Die Schlümpfe“-Mini-Recit erschienene Abenteuer vor …

Die Schlümpfe Mini Nr. 4: Der falsche Schlumpf Weiterlesen

60 Jahre „Die Schlümpfe“ – 6-Tage-Special (3): Die Schlümpfe Mini Nr. 3: Das Zauberei und die Schlümpfe [Toonfish/Splitter, November 2011]

Original-Mini-Récit

Der dritte Tag der 60 Jahre „Die Schlümpfe“ – 6-Tage-Special-Reihe und auch heute möchte ich euch nicht nur mit einem reinen Review erfreuen, sondern auch gleichzeitig ein paar Zusatzinfos zu den Schlümpfen präsentieren, die vielleicht, oder auch hoffentlich, noch nicht alle kennen. Denn immerhin haben die kleinen niedlichen Kobolde mit ihren 60 Jahren schon einiges erlebt. Dass dies nicht immer sehr einfach war und manchmal die eine oder andere Anekdote hervorbrachte, kann man ruhig erwähnen. Immerhin erzeugt dies den bekannten Charme, der die kleinen freundlichen Figuren umgibt …

Die Schlümpfe Mini Nr. 3: Das Zauberei

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60 Jahre „Die Schlümpfe“ – 6-Tage-Special (2): Die Schlümpfe Mini Nr. 2: Der gefangene Schlumpf [Toonfish/Splitter, November 2011]

Original Mini-Recit

Heute folgt auch schon das zweite Review der 60 Jahre „Die Schlümpfe“ – 6-Tage-Special-Reihe, in der ich euch die ersten sechs Abenteuer der Schlümpfe, in Zusammenarbeit mit dem Splitter/Toonfish-Verlag, vorstellen möchte. Im heutigen zweiten eigenständigen Schlumpf-Band, der etwas mehr als fünf Monate nach dem ersten Abenteuer erschien etabliert erstmals Gargamel, der heutige Erzfeind der Schlümpfe, zusammen mit seinem immer etwas übel gelaunten und oftmals etwas dusseligen Kater Azrael, als neuen Gegenspieler der kleinen blauen Kobolde. Die Schlümpfe leben hier übrigens noch immer im „Verwunschenen Land“ und noch nicht im später bekannten „Schlumpfdorf“, auch wenn dieses architektonisch bereits fast vollständig existiert.

Die Schlümpfe Mini Nr. 2: Der gefangene Schlumpf Weiterlesen

60 Jahre „Die Schlümpfe“ – 6-Tage-Special (1): Die Schlümpfe Mini Nr. 1: Die schwarzen Schlümpfe [Toonfish/Splitter, November 2011]

Original-Mini-Récit

Wie bereits letzte Woche an einigen Stellen mehrfach angekündigt möchte ich euch diese Woche, oder genauer gesagt die nächsten sechs Tage, etwas Besonderes vorstellen. In Zusammenarbeit mit dem Splitter Verlag und dessen Imprint Toonfish, möchte ich diese sechs Tage mit euch den 60. Geburtstag der Schlümpfe feiern. Hierfür stelle ich jeden Tag einen der neue Mini-Bände vor, die die ersten Abenteuer enthalten, die damals noch in einer etwas anderen Form erschienen. Nachdem die Schlümpfe am 23. Oktober 1959 im neunten Abenteuer von Pierre „Peyo“ Cullifords Spirou-Comicserie „Johann und Pfiffikus“ ihren ersten Auftritt hatten und das nachfolgende Abenteuer „Die Schlümpfe und die Zauberflöte“ ein Riesenerfolg verzeichnen durfte, erschienen die ersten sechs eigenständigen Abenteuer im Rahmen der Comicreihe „Spirou“ als Mini-Album zum selber basteln mit 48 Seiten Umfang. Diese Veröffentlichungsform hatten sich Peyo und Spirou-Chefredakteur Yvan Delporte ausgedacht. Das sechste Schlumpfabenteuer, welches ich euch am Montag vorstellen werde, war auch zeitgleich das 100. und das letzte dieser Mini-Alben. Doch erst einmal der Reihe nach …

Die Schlümpfe Mini Nr. 1: Die schwarzen Schlümpfe

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Gratis Comic Tag 2013 Review (22): Benni Bärenstark #10 – Benni macht das Rennen [Splitter/Toonfish, Mai 2013]

GCT 2013Wie schon letztes Jahr mit den Schlümpfen, trumpft das Imprint Toonfish, des Splitter Verlages auch dieses Jahr mit einem Werk von Pierre Culliford, alias Peyo auf. Doch diesmal sind es keine kleinen blauen Fabelwesen, sondern ein bärenstarker kleiner Junge …

Benni Bärenstark #10 – Benni macht das Rennen
(Gratis Comic Tag 2013)

Benni ist klein, und stark. Bärenstark sogar. Und als sein Freund, der Taxifahrer, Herr Piepke mit seinem Mechaniker Viktor an dem prestigeträchtigen Rennen, dem „Großen Preis des Südens“ teilnehmen will, muss Benny dabei sein. Viele Rennfahrer werden sich durch die Serpentinen schlängeln und durch malerische Landschaften streifen. Doch es gibt auch eine ganze Menge Nervenkitzel. Denn zwei der Teilnehmer verhalten sich sehr merkwürdig und auch der nach einem Autounfall zurückgekehrte Vince Ferraro scheint ein Geheimnis zu haben …

Mit Benni Bärenstark verfasste Peyo seinen Gedanken, was wäre, wenn Menschen im ganz normalen Leben Superkräfte hätten. Dies ist ihm mit dem kleinen sympathischen und immer hilfsbereiten Jungen auch sehr gut gelungen. Und wie es sich gehört, findet sich in jedem Benni-Abenteuer auch ein Schlumpf.
Auch diesmal ist Benni mit seiner Kraft und Geschwindigkeit eine große Hilfe. Das Abenteuer ist nicht nur aufgrund der vielen schnellen Autos rasant, sondern auch dank der im Hintergrund ablaufenden Geschichte sehr spannend. Zwar ist das alles nicht neu, aber dafür sehr gut erzählt und verpackt.

Einen nicht unwesentlichen Teil, tragen auch die typischen Zeichnungen bei. Und auch wenn Peyo schon lange nicht mehr selbst zeichnet (er verstarb 1992), ist sein Stil unverkennbar. Doch muss man hier auch anmerken, dass er selber Benni nie wirklich gezeichnet hatte, sondern immer nur als Autor fungierte. Nach Pierre Cullifords Tod übernahm sein SohnThierry das Zepter und führte die Arbeiten seines Vaters weiter. Und das nicht nur bei den Schlümpfen, sondern auch bei Benny. Ebenfalls ganz in der Tradition, in jedem Peyo-Abenteuer einen Schlumpf zu verstecken und mit charmanten Zeichnungen eine spannende und dennoch leicht verständliche Geschichte zu erzählen.

Weitere Reviews findet ihr bei Crayton und ElTofu.