Ich arbeite daran, meinen Lesestapel etwas zu verkürzen. Langsam aber sicher zeigt das Erfolge, wenngleich diese minimal sind. Heute gibt es, weil sie storytechnisch zusammengehören, gleich drei Ausgaben der Serie „Die neuen X-Men“. Diese Serie habe ich bis einschließlich Ausgabe 24 gesammelt, bevor ich mich entschlossen habe sie aus meinen Abos zu werfen, was vorrangig an Mister Bendis lag, oder auch liegt. Doch bevor ich wieder dem eigentlichen Review vorweg greife, hier meine Meinung zu den Heften …
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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 45) (Spider-Man Team-Up Nr. 4 & Die neuen X-Men Nr. 17)
Die letzten drei Ma-Co-Re-Mix‘ waren den „Spider-Man Team-Up“-Heften und den „Die neuen X-Men“-Ausgaben vorbehalten. Heute gibt es den ersten Abschluss hierzu mit der letzten Ausgabe der „Spider-Man Team-Up“-Reihe und der 25. US-Ausgabe der All New X-Men, an der eine ganze Menge Künstler beteiligt waren. Doch erst einmal schön der Reihe nach …
Ma-Co-Re-Mix (Vol. 44) (Spider-Man Team-Up Nr. 3 & Die neuen X-Men Nr. 16)
Auch heute gibt es wieder „Spider-Man Team-Up“ und „Die neuen X-Men“ im Doppelpack. Zum einen gibt es das Finale des „Jean Grey unter Anklage“-Storyarcs und auch der Kampf mit den Sinistren Sechs findet in der dritten „Spider-Man Team-Up“-Ausgabe seinen Abschluss. Und im nächsten Ma-Co-Re-Mix gibt es dann auch schon die letzte Ausgabe von „Spider-Man Team-Up“, aber jetzt geht es erst einmal mit den heutigen Ausgaben los …
Ma-Co-Re-Mix (Vol. 43) (Spider-Man Team-Up Nr. 2 & Die neuen X-Men Nr. 15)
Heute geht es mit den nächsten Ausgaben von „Spider-Man Team-Up“ und „Die neuen X-Men“ weiter. In „Spider-Man Team-Up“ Nr. 2 beginnt eine neue Storyline, während sich in „Die neuen X-Men“ Nr. 15 der im vorangegangenen Heft gestartete Storybogen weitergeführt wird …
Ma-Co-Re-Mix (Vol. 42) (Spider-Man Team-Up Nr. 1 & Die neuen X-Men Nr. 14)
Ich versuche mal wieder ein wenig Boden gutzumachen und dafür werde ich in den nächsten Reviews jeweils eine Ausgabe der Spider-Man Team-Up-Reihe und der Die neuen X-Men vorstellen. Ja, sie sind alle nicht die Neuesten, aber so bekomme ich meinen Lesestapel hoffentlich etwas kleiner. Den Anfang macht die überlange Nummer 1 von Spider-Man Team-Up und die ersten Kapitel des „Jean Grey unter Anklage“-Mehrteilers …
Ma-Co-Re-Mix (Vol. 41) (Die neuen X-Men Nr. 12 & 13)
Hiermit starte ich einen weiteren Versuch, regelmäßige Reviews auf meinem Blog zu veröffentlichen. Der Lesestapel wächst und wächst und in manchen Fällen, wie dem heutigen mit den „Die neuen X-Men“-Ausgaben sind es schon 2 Jahre Rückstand. Eigentlich müsste ich so „alte Hefte“ nicht mehr reviewen, da sie nicht mehr aktuell sind. Aber der Vollständigkeit halber mache ich es trotzdem.
Ma-Co-Re-Mix (Vol. 32) (Avengers – Die Rächer Nr. 9 & Die neuen X-Men Nr. 8)
Ich muss echt langsam anfangen, meinen Rückstand aufzuholen. Und damit werde ich jetzt beginnen. Heute gibt es im Ma-Co-Re-Mix die Ausgaben der „Avengers – Die Rächer“ und „Die neuen X-Men“ vom März. Aber nicht von diesem März, da die „Avengers – Die Rächer“ schon lange eingestellt sind, sondern die vom März 2014. Ein Jahr Rückstand. Ganz schön peinlich, oder?
Die neuen X-Men Nr. 1 (Marvel NOW!) [Panini, August 2013]
Das heute erscheinende Die neuen X-Men Nr. 1 bildet dann auch schon den Abschluss der neuen Marvel NOW!-Heftserien-Reviews. Mit Brian Michael Bendis und Stuart Immonen sind zwei langjährige Kollegen an der Serie vertreten und wie gut, oder schlecht, sie ihre Arbeit machen könnt ihr nun hier lesen …
Die neuen X-Men Nr. 1 (Marvel NOW!)
Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass Cyclops, alias Scott Summers, Professor Charles Xavier getötet hätte, macht er sich nun auch noch daran, neue Mutanten einzusammeln. Dabei geht er derart aggressiv vor, dass er mit seinem Handeln den Mutanten mehr schadet, als hilft. Um Cyclops nun daran zu hindern, weiteres Chaos anzurichten, müssen die verbliebenen X-Men einschreiten. Dazu reist Beast, Hank McCoy, in die Vergangenheit um dort sein früheres Ich und seine Teamkameraden davon zu überzeugen, mit ihm in die Gegenwart zu reisen, um den durchgeknallten Scott der Gegenwart aufzuhalten. Doch es gibt ein weiteres Problem. Denn offenbar droht Beast ein baldiger Tod. Die nächste Stufe seiner Mutation steht bevor und er weiß, dass er diese nicht überleben wird. Sein Herz oder sein Gehirn wird der Belastung nicht standhalten. Und so fällt Beast, kaum das er mit dem ursprünglichen Team der X-Men aus der Vergangenheit zurückgekehrt ist, ins Koma. Jetzt sind die „jungen“ X-Men in einer ihnen unbekannten Zeit gestrandet mit einer Aufgabe, die ihren Horizont übersteigt. Ganz zu schweigen, von den Informationen, die ab sofort auf sie hereinprasseln …
Brian Michael Bendis hat zuletzt viele Jahre lang die Geschicke der Avengers und der New Avengers gelenkt. Mal mehr, mal weniger gut, aber meistens jedenfalls wenigstens unterhaltsam, wenn man einmal von den letzten Ausgaben vor Avengers versus X-Men absieht. Bei den X-Men versucht er jedenfalls mit klassischen und bekannten Komponenten echtes X-Feeling aufkommen zu lassen. In den ersten beiden US-Ausgaben, welche in diesem Heft gesammelt sind, schafft er dies auch sehr gut. Er bringt Vergangenheit und Gegenwart zusammen, erzeugt dramatische und persönliche Schicksale, aber schafft es nicht wirklich, den Figuren Tiefe zu verleihen. Er bedient sich der vorformatierten Charaktere und nutzt diese einfach nur um seine oftmals ausladenden Geschichten zu präsentieren. Auch bei den X-Men gibt es erste Anzeichen für seine Rezeptur und dennoch schafft er es erneut mich zu fesseln. Diese Art von Geschichten habe ich bei den X-Men erwartet.
Doch vermutlich wäre das alles egal, da mit Stuart Immonen einer meiner Lieblinsgzeichner mit an Bord des X-Schiffes ist. Mit Bendis hatte Immonen bereits beim Ultimativen Spider-Man und den neuen Rächern zusammengearbeitet. Und auch diesmal erweist sich diese Symbiose als fruchtbar. Immonens Artwork ist faszinierend, klar und hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Auch seine Panelaufteilung fügt sich sehr gut in das Gesamtbild ein und erzeugt eine zusätzliche Dynamik. Unterstützend hierfür ist aber auch die Arbeit des Tuschers Wade von Grawbadger. Für die Farbgebung zeichnet sich Marte Gracia verantwortlich. Beide liefern sehr gute Arbeit ab, ohne Immonens Stil zu verwässern oder zu überdecken.
FAZIT:
Eigentlich wollte ich aus dem Marvel NOW!-Start nur die Avengers und Spider-Man weiterlesen. Aber mit diesem Heft haben mich Bendis und Immonen mal wieder eiskalt erwischt. Ich werde wohl oder übel, die nächsten Ausgaben auch holen, und dann noch einmal neu entscheiden. Nun liegt es also wieder einmal an Bendis, wie gut oder schlecht sich seine Geschichte entwickelt und ob diese in belanglose Prügelorgien und kitschige Dialoge abdriftet, oder ob er es lernt, den Figuren auch einmal neue Charaktereigenschaften angedeihen zu lassen. Eine Chance hat er nach dem vorliegenden Heft auf jeden Fall verdient. Und da ich ein Fan von Immonens Zeichnungen bin, fällt mir das schon ein ganzes Stück leichter.
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Fear Itself – Nackte Angst #7 [Panini, Mai 2012]
Das große Finale von Fear Itself. Aber ist dieser Band und seine Geschichte einer finalen Ausgabe würdig?
Fear Itself – Nackte Angst #7
Es kommt zum alles entscheidenden Finalkampf zwischen der Schlange und Thor. Es wird Zeit die Prophezeiung zu erfüllen. Doch nicht nur Thor sieht seinem Schicksal entgegen. Jeder Rächer will dem Albtraum endlich ein Ende bereiten. Aber neben den Helden tun auch die Menschen ohne besondere Kräfte ihr Bestes, um die Erde zu retten. Auch alltägliche Helden, wie Du und ich geben der gebeutelten Menschheit wieder Hoffnung. Wie lange können die Helden standhalten, und wird es Thor schaffen, sich gegen den Bruder von Odin, die Schlange, zu behaupten? Die alles entscheidende Frage ist jedoch, welchen Preis Thor hierfür bereit ist zu zahlen!
Wie geht es nach der Angst weiter? Wie schaffen es die Bewohner von Broxton wieder ein normales Leben zu führen, ohne die seit The Siege ansässigen Götter aus Asgard. Was wird aus Sin, und wer ist der geheimnisvolle Mann im Rollstuhl mit den mysteriösen Plänen? Und wie hat es der Hulk geschafft, sich von seinem Alter Ego Bruce Banner zu lösen?
Das Finale von Fear Itself kommt in Überlänge daher. Doch wenn man einmal von den Nachwehen, die hier bereits angedeutet werden, absieht, passiert außer einem weiteren Heldentot nicht wirklich viel. Die Guten siegen über die Bösen, die Menschheit kehrt zur Normalität zurück, oder versucht es wenigstens. Das sind Dinge, wie sie nach jedem Event stattfinden und da hätte ich mir persönlich einen tieferen Einblick in den Wiederaufbau und das Leben der ganz normalen Menschen gewünscht. Nur zu oft wird eben dieser Punkt ausgeklammert und irgendwie hatte ich nach dem Start und der Einbindung von Broxton gehofft, dass es diesmal anders sein würde.
Ansonsten finde ich gerade die Ausblicke auf die zukünftigen Ereignisse sehr interessant, aber ich denke das sind genau die Fragen, welche mich persönlich am meisten reizen würden. Wie eben die Frage, wie sich der Hulk des Bruce Banners entledigen könnte, und wenn es denn so einfach ist, weshalb er es nicht schon früher getan hat.
Der Hauptteil des Heftes, das Finale sozusagen, ist leider nur üblicher Durchschnitt. Da hat sich Marvel-Architekt Fraction nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Da wäre durchaus mehr Finesse möglich gewesen, um dem Event ein würdiges und vor allem nicht alltägliches Ende zu gewähren.
Zeichnerisch wird in diesem Band eigentlich nur feinste Kost aufgefahren. Stuart Immonen leistet wie immer tadellose Arbeit und auch die weiteren Künstler, wie Mark Bagley, Terry Dodson oder Pablo Raimondi, um nur Einige zu nennen, können mit sehr guten Leistungen glänzen. Einzig Howard Chaykin ist in dieser Ausgabe wieder ein visueller Totalausfall. So wie er hier Jameson und Parker zeichnet, muss man fast an übernatürliche Mutation glauben.
FAZIT:
Fear Itself ist vorbei und es war nicht ganz so schlimm, wie man es stellenweise hätte erwarten können. Ja es gab Reinfälle, aber auch echte Highlights. Diese Finalausgabe liegt irgendwo in der Mitte. Wie ein wirkliches Finale fühlt sich der Band jedenfalls nicht an. Vielleicht auch deshalb, weil es danach noch den Sonderband Nummer 4 gab, der sich den drei 7.1-Ausgaben widmet und so vielleicht noch ein etwas runderes Ende bietet als dieser hauptstorytechnische halbgare Finalband.
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