Spider-Man Magazin #29 bis #31 [Panini, Januar bis März 2010]

Heute möchte ich euch ewas leichtere aber dennoch unterhaltsame Kost präsentieren. Das Spider-Man Magazin ist zwar eigentlich für Kinder konzipiert, aber es beinhaltet sehr lockere und spaßige Comicstories aus dem vereinigten Königreich die sogar besser sind als ihre amerikanischen Pendants…

Spider-Man Magazin #29

Alles beginnt ganz harmlos und auch irgendwie typisch für Peter. Jonah will seine neuen Fotos nicht kaufen, er kommt zu spät zur Uni und muss deshalb länger machen, wodurch er das Date mit MJ verpasst. Alles was ein Spider-Man dann braucht um den Kopf frei zu bekommen ist Netzschwingen. Bei seiner kleinen Entspannungstour durch den Big Apple kommt ihm H.E.R.B.I.E. durch ein Fenster des Baxter Buildings entgegengeflogen. Nach einem Angriff von Blastaar und Annihilation die durch das Portal aus der Negativzone die FV angreifen wollten und erfolgreich zurückgedrängt wurden, wurde das Portal schwer beschädigt und die FV mitsamt einem Großteil ihres technischen Equipments mit in die Negativzone gesaugt. Nur H.E.R.B.I.E. blieb alleine zurück und musste das Baxter Building reparieren. Doch dann kamen die Sinister Six zu „Besuch“ und wollten mit Hilfe der Zeitreise-Plattform von Doom in die Vergangenheit reisen um Spidey am Beginn seiner Karriere auszuschalten. Doch auch die Plattform wurde durch den Kampf mit Blastaar und Annihilation schwer beschädigt, wodurch sie zwar immer noch in New York, aber in verschiedene Zeitebenen geschleudert wurden. Nun liegt es an Spidey ein Zeitchaos zu verhindern und den Plan der Sinister Six zu vereiteln, sowie alle in kleine Arrestzellen im Baxter Building zu verfrachten…

Fazit:

Während sich hier noch alles aufbaut, wirkt die Geschichte stellenweise etwas gehetzt und zusammengestückelt. Doch wenn man bedenkt, dass Autor Ferg Handley nur etwa 12 Seiten, also die Hälfte eines normalen Heftes, zur Verfügung hatte, dann ist es schon beachtlich was er und Andie Tong da geleistet haben.

Spider-Man Magazin #30

Als erstes Mitglied der Sinister Six wird Flattermann Toomes aufs Korn genommen. Dieser hat sich im Jahr 10.894 v Chr. niedergelassen und wird dort von ansässigen Stämmen als Gott verehrt. Das jetzt ausgerechnet Spider-Man auftaucht und ihm den Spaß verderben will passt dem Geierchen natürlich überhaupt nicht in den Kram. Aber Spidey muss verhindern das sich Toomsys Stamm hier im zukünftigen New York niederlässt, da sonst ein riesiges Zeitparadoxon ausgelöst werden könnte. Relativ schnell ist Gott Pleitegeier entmachtet und sein Stamm nach Kanada geschickt, während die Fliegerglatze eine hübsche Arrestzelle bekommt.

Fazit:

Der Geier ist vor allem für lustige Stories gut. Das sieht man auch hier wieder. Koordinierungs- und Planlos will Toomes mal wieder mehr aus seiner Person machen, als eigentlich in ihm steckt. Gelungen hierbei sind vor allem Peters Sprüche, die den Geier immer wieder aufs Neue reizen.

Spider-Man Magazin #31

Der nächste Sinister Six der darauf wartet eingesammelt zu werden ist Venom. Dieser hat sich im finsteren Mittelalter (998 AD.) eingenistet. Gerade als die Wikinger ihre ersten Versuche auf dem zukünftigen Amerikanischen Kontinent unternehmen wollen. Dank eines kleinen Apparates mit konzentrierten Schallwellen ist Venom ruckzuck besiegt, doch der Symbiont gibt sich so schnell nicht geschlagen. Er übernimmt kurzerhand den Körper eines riesigen Wikingerkriegers und wird somit zu einer ernsten Bedrohung für Spidey…

Fazit:

Trotz der imposanten Darstellung des Venom-Wikingers ist dies der bisher schwächste Teil der Zeitreise-Saga. Wohl auch weil die Kämpfe mit/gegen Venom nichts neues mehr bringen. Schall oder Feuer, und schon wird aus dem Monster ein sanftes Kätzchen. Da wäre etwas neues innovatives echt eine Bereicherung.

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #199

Samstag Morgen. Das Wochenende beginnt. Lustig und leicht mit einem neuen Simpsons-Tafelgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 12, Folge 18: „Trilogie derselben Geschichte (Trilogy of Error)” (CABF14)
Deutschland-Premiere:
28. 01. 2002

US-Premiere: 29. 04. 2001

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PlemPlem Special #1: Sanchez

PlemPlem gehört zu der aufstrebenden Ideenschmiede unter den Independent-Publishern in Deutschland. Während in den Anfängen CEO, Autor, Zeichner, Tuscher, Kolorist und Letterer lediglich aus Verlagsgründer Christopher Kloiber bestand, hat sich das Team mit der Zeit massiv vergrößert und einige sehr hoffnungsvolle Talente entdeckt. Viele neue Projekte stehen im nächsten Jahr an und ich werfe mit den heute vorgestellten Ausgaben einen kleinen Blick zurück…

Sanchez #1/2

Sanchez erste Abenteuer. „Neu poliert“ und schön gesammelt. Jugendliche Ängste, Experimente, Elterngespräche, Erste Erfahrungen und nächtliche Exzesse. Sanchez und sein Vater der Prof. machen so ziemlich alles durch…

FAZIT:

Ein schöne Sammlung an Abenteuern bekommt man hier für 1,99€ geboten. Lustig, unterhaltsam und kurzweilig. Gaststars aus Whoa! Comics sind genauso vertreten wie US-Schauspieler. Einziges Manko. Die neue erste Seite passt durch ihre „Kolorierung“ mit den vielen Graustufen und plastischen Elementen leider nicht mehr so gut zum Gesamtbild. Da wäre eine einfache Schwarz/Weiß-Kolo mit schönen Schraffuren besser gewesen.

Sanchez Adventures #1

Sanchez ist ein Roboter der bei seinem Ziehvater aufwächst. Nun ist Sommer und Sanchez darf zusammen mit seinem Freund Petey in das Ferienlager nach Camp Oillake fahren. Dort hoffen die beiden auf Abenteuer, weg von Zuhause und das alles ohne Eltern. Doch neben Petey und Sanchez neuer großer Liebe Emma ist auch Rüpel Rainer mit dabei und schon bald gibt es die ersten Probleme, weil Emma auch Rainers Ex-Freundin ist…

FAZIT:

Zwar ist die Geschichte an sich schnell erzählt, aber dennoch benötigt man zum Lesen weitaus mehr Zeit. Schuld daran sin jedoch nicht etwa schlechte Zeichnungen oder eine zähe Story, sondern vielmehr die vielen detailreichen Zeichnungen bei denen es in jedem Panel etwas zu entdecken gibt. Dabei sind auch Insider-Gags wie Campleiter Steve mit seiner stylischen Krone, Kollege Heiss‘ Bild im Hintegrund oder das Hot-Date am Lagerfeuer von Horst J. Gonzales, um nur einige zu nennen.
Auch Sanchez Freund Petey ist immer für einen Lacher gut, vor allem wenn sich beide freudvoll für das bevorstehende Abenteuer abklopfen und Petey daraufhin umfällt. Alles in allem ist Sanchez Adventures ein gelungener Start für eine hoffentlich weiterhin sehr lustige und unterhaltsame Serie, auch wenn es noch ein wenig an Tiefgang fehlt und durchaus noch ein paar Ecken und Kanten geschliffen werden könnten.
Von daher warte ich geduldig auf Sanchez‘ nächstes Abenteuer und werde mir Heft 1 bestimmt noch ein paar mal zur Aufmunterung zwischendurch zu Gemüte führen.

Beide Ausgaben sowie viele weitere Comics aus dem Verlagsprogramm findet Ihr auf www.whoacomics.de

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #198

Was passt am besten auf das Zwerchfell? Ganz klar. Ein neuer Simpsons-Tafelgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 12, Folge 17: „Die Sippe auf Safari (Simpsons Safari)” (CABF13)
Deutschland-Premiere:
21. 01. 2002

US-Premiere: 01. 04. 2001

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Ghost Rider: Spirit of Vengeance (Steelbook/DVD)

Marvel hat seit einigen Jahren ein ziemlich gutes Händchen, was die eigenen Comicverfilmungen betrifft. Doch leider gibt es auch immer wieder mal Ausreißer nach unten, die nicht so gelungen oder erfolgreich sind. Einer dieser Filme war Ghost Rider mir Nicholas Cage. Auch der zweite Teil war an den Kinokassen nicht der erwartete Erfolg. Nun ist Ghost Rider: Spirit of Vengeance auf DVD und BluRay erschienen und ich habe mir das Werk angeschaut …

Photo by Courtesy of Columbia Pictures – © 2011 Columbia Pictures Industries, Inc. All rights reserved.

Um seinen Vater vor dem sicheren Tod zu retten, hat der Stuntman Johnny Blaze vor Jahren einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Fortan sollte er als Ghost Rider die sündigen Seelen einsammeln. Aber Johnny hat sich zurückgezogen. In der Hoffnung durch diese Abgeschiedenheit seinen unhaltbaren Dämonen doch noch zu besänftigen, will er nie wieder als Ghost Rider auftreten.
Doch Johnny hat keine Wahl mehr als er Besuch von Moreau bekommt, der ihn auf einen kleinen Jungen mit Namen Danny aufmerksam macht, der das neue Ziel der Dämonen geworden ist. Danny ist der Schlüssel zur Vernichtung der Welt und nur Johnny kann ihn als Ghost Rider beschützen?

Ich gebe ganz ehrlich zu das mir der erste Ghost Rider ganz gut gefallen hat. Die breite öffentliche Meinung und die Verkäufe an den Kinokassen und der DVD und BluRays sagen da etwas ganz anderes. Doch ich muss auch sagen, dass ich mir von dem Film nicht allzu viel versprochen hatte. Lediglich einen kurzweiligen und unterhaltsamen Comic-Popcorn-Movie hatte ich erwartet und auch präsentiert bekommen.

© 2011 – Sony Pictures

Bei Ghost Rider Spirit of Vengeance bin ich mit genau der gleichen Einstellung an den Film gegangen. Aber ich wurde enttäuscht. Wo der erste Film auch durch seine Besetzung mit Peter Fonda als Mephistopheles überzeugen konnte und die gut aussehende Eva Mendes ein Blickfang war enttäuscht die Fortsetzung. Nicht nur das Nicholas Cage weniger Haar zu bieten hat, auch mit seinem Bauch wirkt er nicht mehr so heldenhaft. Ein brennendes Skelett mit Bierbauch ist alles andere als schön anzusehen. Das kann auch die enge Lederkluft nicht kaschieren.
Auch die Nebendarsteller wissen nicht wirklich zu überzeugen. Christopher Lambert war früher ein sehr charismatischer Schauspieler, der mit seinem „Silberblick“ Frauen bezirzen konnte. Als ganzkörpertätowierter Mönch mit Glatze funktioniert dies bei Weitem nicht mehr. Auch Violante Placido als weiblicher Blickfang ist nicht wirklich eine Offenbarung. Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich sehr gut streiten, gerade wenn es um Frauen geht, aber für mich ist Violante hier ganz klar fehlbesetzt. Der einzige schauspielerische Lichtblick in diesem tristen Ensemble ist Idris Elba als Moreau. Er spielt alle anderen mit seiner Ausstrahlung und Leistung an die Wand.

Photo by Jasin Boland – © 2011 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved. ALL IMAGES ARE PROPERTY OF SONY PICTURES ENTERTAINMENT INC.

Der einzige Fortschritt zum ersten Teil sind die Effekte. Der Schädel und die Flammen wirken einfach nur genial. Auch das neue Motorrad und die Fähigkeit sich jedes Vehikel zu eigen zu machen sind gelungene Ideen, die auch sehr gut umgesetzt wurden. Was mir ebenfalls von der Grundidee gefallen hat, war den Rider allgemeine düsterer zu machen, als er im ersten Teil war. Auch die Action kommt, zumindest bei mir, sehr gut an. Leider dauert es, bis es wirklich rundgeht. Denn die Geschichte ist wahrlich kein Highlight und lässt sich mit einem Satz umschreiben. Keine Twists, keine Überraschungen, nichts was sich nicht schon lange vorhersagen lässt. Man merkt dem Film leider an, dass Er nur noch die Hälfte des Budgets von Teil 1 zur Verfügung hatte.

Photo by Courtesy of Columbia Pictures – © 2011 Columbia Pictures Industries, Inc. All rights reserved.

FAZIT:

Leider bleibt auch mit gesetzteren Erwartungen nur ein mittelmäßiger Streifen zurück, der auch nach dem zweiten Anschauen nicht besser wird. Für mich als Marvel-Movie-Fan war der Film ein Muss, unter anderem wegen der limitierten Steelbox. Wer aber mit dem Ghost Rider nicht viel anfangen kann oder den ersten Film bereits nicht mochte, der sollte bestenfalls auf die TV-Ausstrahlung warten.

Filmlaufzeit: 91 Minuten
Laufzeit Extras: 108 Minuten
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Reginalcode: 2

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Ultimate Spider-Man Episode 20 (Clip) + Episode 19 (Clip)

Nach etwas längerer Zeit beglückt uns Marvel mal wieder mit einem kleinen Blick in die neue bevorstehende Ultimate Spider-Man Episode, die am Sonntag auf Disney XD (USA) ausgestrahlt wird. Diesmal wird es witzig mit Spider-Ham.

Und als kleinen Bonus reiche ich noch den Clip für die 19. Episode nach, in der Spidey ein kleines Team-Up mit dem Hulk hat.

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #197

It’s Thorsday. 😀 Das heißt aber das Ihr trotzdem einen neuen Simpsons-Tafelgag bekommt.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 12, Folge 16: „Lisa knackt den Rowdy-Code (Bye Bye Nerdy)” (CABF11)
Deutschland-Premiere:
14. 01. 2002

US-Premiere: 11. 03. 2001

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DC Comic Klassiker (7): Superman vs. Muhammad Ali [Panini, Juli 2012]

Heute möchte ich mich einem Klassiker widmen. Supermans Kampf gegen Muhammad Ali um die Rettung der Erde. Damit ich euch dieses kleine Schmankerl präsentieren kann, möchte ich mich bei Panini bedanken, die mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt haben…

Superman vs. Muhammad Ali

Wenn die Erde von einer außerirdischen Invasion bedroht wird, gibt es nur eine Person, die das drohende Unheil noch abwenden kann …
… Muhammad Ali!

Doch Moment mal. Ist nicht Superman der stärkste Mann auf Erden? Um diese Frage zu klären und festzulegen, wer nun in einem Boxkampf um das Überleben der Erde kämpfen darf, treten sich die beiden Freunde im Ring gegenüber. Es kann nur einen geben der für die Erde seinen Kopf, oder besser seine Fäuste, herhalten darf …

Wem man dem Text auf der Rückseite glauben darf, dann war Superman vs. Muhammad Ali schon kurz nach seinem zum heiß und kontrovers diskutierten Klassiker avanciert. Doch weshalb? Ist es das Team, welches dieses Werk geschaffen hat? Sind es die Protagonisten, die hier aufeinandertreffen? Oder ist es die Botschaft, die hier vermittelt werden soll?

Wie Ihr merkt, ist das nicht so einfach festzulegen. Denn auch ich kann den wirklichen und einzigen Grund nicht festmachen. Wohl deshalb, weil es keinen alleinigen Grund dafür gibt. Mit Superman vs. Muhammad Ali legt Panini einen außergewöhnlichen Band neu auf. Doch man muss ganz ehrlich zugeben, dass es schon eines gewissen Nostalgiefaktors bedarf, um sich nicht sofort von dem Band abzuwenden. Die Geschichte an sich ist sehr einfach gestrickt. Sie dient wohl auch nur dazu um einen Grund zu finden die beiden Kontrahenten gegeneinander antreten zu lassen. Leider merkt man dies der Story auch an. Es ist nicht so das die Geschehnisse schlecht wäre, aber es fehlt die wirkliche Substanz.

Die Bilder sind zwar auch nicht mehr das, was viele junge Leser heute so erwarten oder als modern bezeichnen würden, aber sie sind meines Erachtens nach über jeden Zweifel erhaben und einfach nur wunderschön anzusehen. Neal Adams ist eine Legende, und dies zu Recht. Noch heute zählen seine Arbeiten an Batman zu den beeindruckendsten Werken. Dem zollt Panini durch das sehr große Format von 35,3 x 26.5 cm Respekt. In diesem Format sind die Zeichnungen mit all ihren Details besonders reizvoll. Es ist fast schon unglaublich, wie viel Adams in diesen Zeichnungen versteckt hat.

(links: Superman Sonderausgabe #3 von Ehapa /
rechts: Superman vs. Muhammad Ali Hardcover von Panini)

Neben diesem großformatigen Hardcover von Panini, hat es diese Geschichte bereits bei Ehapa in die deutschen Landen geschafft. Doch welche der beiden Versionen ist die Bessere?
Wenn man mal den Preis außen vor lässt, der bei beiden Versionen derzeit fast gleichauf liegt, dann entscheidet es sich genaugenommen nur noch an der Aufmachung und der Übersetzung. Was die Aufmachung betrifft, hat Panini durch das wunderschöne Hardcover, ganz klar die Nase vorn. Ehapa Softcover kommt leider nicht ganz so edel daher. Die Farben wirken auf Paninis Papier auch wesentlich kraftvoller. Klar liegt dies aber auch an der überarbeiteten Kolorierung, das muss man ganz klar anerkennen. Die neue Kolorierung versprüht mehr Leben, und mehr Dynamik als Ehapas flache „Ausmalbildchen“. Ganz klarer Punkt für Panini. Das Lettering ist im Falle Panini meines Erachtens nach besser gelungen. Auch wenn Panini noch immer kein Handlettering nutzt, sondern nur eine der menschlichen Schrift nachempfundene Schriftart, so sieht dies besser aus und lässt sich flüssiger lesen als Ehapas alte Druckschrift. Vor allem wenn es um die Platzierung innerhalb der Sprechblasen geht, wirkt es mehr wie aus einem Guss.

(links: US-Originalausgabe von 1978 / rechts: US-Deluxe Ausgabe von 2010)

Auch zwischen den beiden US-Veröffentlichungen gibt es große Unterschiede. Neben der neuen Kolorierung gab es offensichtlich auch kleinere Korrekturen. Oder sollte man es vielleicht Zensuren nennen? Wie man auf dem Bild mit dem verletzten Superman erkennen kann, wurden einige Blutspritzer entfernt. Auch die Haare des lautstarken Mannes an Supermans Seite wurden dank Computerkolorierung kräftig aufgepeppt.

(links: US-Originalausgabe von 1978 / rechts: US-Deluxe Ausgabe von 2010)

Zusammenfassend hat Paninis neue Hardcoverausgabe ganz klar die besseren Karten. Mehr Extras, bessere Aufmachung, schöneres Lettering und die meiner Meinung nach bessere Farbgebung. Allerdings muss man hierbei auch sagen, dass man die neue Kolorierung mögen muss, denn der Computer hat schon kräftig mitgeholfen. Für Liebhaber der alten klassischen Farbgebung bleibt Ehapas Band die bessere Alternative.

(links: Superman Sonderausgabe #3 von Ehapa /
rechts: Superman vs. Muhammad Ali Hardcover von Panini)

FAZIT:

Alles in allem bleibt ein sehr gelungener Band mit einer einfachen aber dennoch unterhaltsamen Geschichte, von der man allerdings nicht zu viel erwarten darf. Durch die gelungenen Zeichnungen von Neal Adams wird der Band in diesem Format zusätzlich aufgewertet. Zusammen mit dem Bonusmaterial, welches aus Bleistiftzeichnungen und Entwürfen, einem neuen Vorwort von Neal Adams sowie dem Originalumschlagcover samt Coverschlüssel, der alle enthaltenen Figuren und Prominente aufschlüsselt, besteht wird der Band für Fans und Nostalgiker perfekt abgerundet.

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Copyright aller verwendeten Bilder © 1978-2012 DC Comics / Ehapa Verlag / Panini

Der tägliche Simpsons-Tafelgag #196

Auch Mittwochs gibt es wieder, wie jeden Tag, einen neuen Simpsons-Tafelgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 12, Folge 15: „Der hungrige, hungrige Homer (Hungry Hungry Homer)” (CABF09)
Deutschland-Premiere:
07. 01. 2002

US-Premiere: 04. 03. 2001

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Bongo Comics des Monats… Mai 2012 [Panini, Mai 2012]

… Mai

In der neuen Episode der Bongo Comics im… nehme ich mir den Mai vor. Das sind leider nur zwei Ausgaben, nachdem im April 4 Bongos erschienen, aber Quantität ist ja nicht gleich Qualität…

Simpsons Comics #187

Homer will es Ned natürlich unbedingt mal wieder zeigen. Dieser hat nämlich einen Heißluftballon angemietet um dafür Geld für die Kirche zu sammeln, aber Homer versteht dies nur als Herausforderung zum Wettrennen…

Neben der Hauptgeschichte in der es diesmal sehr viel um Glauben und Karma geht gibt es noch zwei Kurzgeschichten. Zum einen wird der Angry Dad erneut auf die Leser losgelassen und das mit leider mäßigen Erfolg, und auch das aus dem Kinofilm bekannte Spider-Schwein macht einen auf Superheld. Aber die Geschichte ist auch kein wirklicher Brüller.
Zeichnerisch ist die gesamte Ausgabe nur Mittelmaß, wobei die beiden Kurzgeschichten durch ihren ganz eigenen Stil dennoch ein wenig die Nase vorn haben. Aber insgesamt ist dies einfach zu wenig.

FAZIT:

Ganz kurzweilige Ausgabe ohne wirkliche Höhen. Auch die Substanz fehlt insgesamt, so das nach knappen 15 Minuten der Lesespaß auch schon wieder vorbei ist. Durch die detailarmen Zeichnungen und insgesamt zu wenigen Gags fehlt auch der Ansporn dies ein zweites Mal lesen zu wollen.
Alles in allem also nur eine mäßige Ausgabe, die man nicht wirklich braucht. Ausser man hat etwas Geld übrig und ist ein eingeschworener Simpsons-Fan der seine regelmäßige Dosis „Gelb“ braucht.

Bart Simpson #62

Was passiert wenn Mr. Burns die Kosten für sein Kernkraftwerk senken will? Outsourcing hat er ja schon in der TV-Serie versucht. Diesmal will er an den Personlakosten sparen indem er es schafft das die Regierung Kinderarbeit legalisiert. Dies führt dazu, dass auch Lisa und Bart nun für Mr. Burns arbeiten müssen, während Homer entlassen wird, aber Bart schmeckt das so garnicht …

Neben dieser wirklich komischen Geschichte wird auch Barts Traum von einem eigenen Auto erfüllt als Grampa ihm einen Oldtimer kauft. Auch wenn Bart und seine Schulkameraden anfangs überhaupt nicht begeistert sind, weckt es schnell den Familien- und Schraubergeist …

Diese Ausgabe kommt mit drei wirklich sehr unterhaltsamen Geschichten daher. Die Autoschrauber erinnern ganz klar an Pimp My Ride und das typische Simpsons-Glück spielt auch wieder eine große Rolle, während Maggies Welt ganz klar mit dem Charme und Humor von Sergio Aragones punkten kann. Zwei Seiten mit sehr viel Bildwitz. Die letzte Geschichte ist nicht nur unterhaltsam sondern nimmt sich auch die in der dritten Welt immer noch wachsende Kinderarbeit als Thema vor. Diese ist zwar in der Realität leider nicht so einfach zu bekämpfen wie im Comic, aber als Denkanstoss funktioniert das hier sehr gut.
Zeichnerisch ist es insgesamt auch besser als die große Schwesterserie Simpsons Comics diesen Monat. Schön abwechslungsreich, immer erkennbar und mit gelungenen Details und Kleinigkeiten. Ausnahme ist lediglich die erste Geschichte die ein wenig Einheitsbrei ist.

FAZIT:

Bart Simpson #62 ist diesen Monat ganz klar das bessere Heft. Liegt es an der mangelnden Konkurrenz oder hat es einfach die besseren Geschichten? Für mich ganz klar. Die Geschichten sind trotz der geringeren Seitenzahl, ganz klar die besseren. Sie sind humorvoller und haben mehr Substanz, auch wenn diese nur unmerklich durchschlägt.