So langsam, aber sicher, arbeite ich mich zum Schluss der Gratis Comic Tag-Ausgaben vor. Immerhin ist es heute schon das 20. Heft und Review. Wie auch schon die letzten 19 Mal, danke ich dem Comic Attack in Erfurt, meinem Stammcomicshop, des Vertrauens. Weiterlesen
Kategorie Diverse Verlage
Gratis Comic Tag 2014 Reviews (19) – Schreiber & Leser (1): Strangers in Paradise
Heute bin ich etwas später, als die letzten zwei Wochen üblich. Doch wenn etwas gut ist, dann kann man auch warten. Und mit Strangers in Paradise gibt es heute einen echten Comic-Klassiker. Wie immer gilt mein Dank dem Comic Attack in Erfurt. Und wenn ihr das lest Jungs, meine neue Bestellung geht auch noch raus. 😉 Weiterlesen
Gratis Comic Tag 2014 Reviews (5) – Panini (5): Capote in Kansas/Die Stern-Bande
Die letzet Gratis Comic Tag-Review von Panini sammelt zwei Graphic Novels aus dem Verlagsprogramm von Panini. Beide in sich eigen, beide irgendwie anders und …
Aber ich will nicht zuviel vorwegnehmen. Bedanken möchte ich mich wieder einmal bei meinem Stammcomicshop Comic Attack in Erfurt. Weiterlesen
From Hell – Ein Meisterwerk von Alan Moore
Heute möchte ich einmal etwas ausprobieren. Und zwar möchte ich eine Comicverfilmung mit ihrer Vorlage vergleichen und beides gemeinsam hier vorstellen. Wie gut ist die Umsetzung, worin unterscheiden sich Film und Comic? Auf alle diese Punkte und ein bisschen mehr, möchte ich hier eingehen …
Ardalén [Egmont Graphic Novel, 2013]
Miguelanxo Prado’s Ardalén ist einer dieser Graphic Novels, auf die ich mich bereits im Vorfeld sehr gefreut habe. Es dauerte eine Weile (unter anderem wegen des Preises von 30 Euro), bis ich mir diesen Band letztendlich gekauft habe. Im Internet kursieren viele gute Berichte über Ardalén und ich kann dem nur zustimmen, diese Lektüre hat sich gelohnt!
Ardalén hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen, so sollte es sicherlich auch sein, aber für ein absolut perfektes Leseerlebnis fehlt mir irgendwie noch etwas …
Ardalén
Jim Henson’s Tale of Sand [dani books, Februar 2014]
Sowohl Comics zu machen als auch zu lesen sind oftmals Bauchentscheidungen, geprägt von ersten Eindrücken und Emotionen. Ähnlich ist es mit Jim Hensons Tale of Sand, ein Abenteuer, welches etwas ganz Besonderes in sich trägt. Und trotzdem schlummerte es mehr als 40 Jahre im Archiv der Jim Henson Company, bevor es endlich doch noch umgesetzt wurde. Doch nun liegt es vor mir und ich kann, nein muss, euch meine persönlichen Eindrücke hiervon mitteilen …
Jim Henson’s Tale of Sand
Review Kurzüberblick (6) (Saga Nr. 2, Sonic Sonderband Nr. 1)
Im heutigen Kurzüberlick wird es bunt. Zum einem steht der zweite band von Saga an und zum anderen widme ich mich den Comicanfangstagen des schnellsten Igels der Welt …
Review Kurzüberblick (5) (Durchstarten, Neuer Schwung)
Die heutige Review-Kurzübersicht wartet mit einigen etwas anderen Comics auf. In unregelmäßigen Abständen erscheinen beim Amt für Veröffentlichung der EU Comics, die sich einem gewissen Thema der Europäischen Union widmen. Eines dieser Comics ist „Durchstarten“. Der direkte Nachfolger davon ist Neuer Schwung. Auch hier geht es thematisch um das gleiche, wenngleich es andere Figuren aufweist …
Crossed Nr. 4: Badlands [Panini, November 2013]
Ich hätte es eigentlich nicht für möglich gehalten, dass mich diese Reihe so sehr zu fesseln vermag. Im Angesicht der Tatsache, dass es hier sehr gewaltsam und blutig zur Sache geht und ich aufgrund dessen immer wieder befürchtet habe, die Story wird zur Nebensache, – aber dem ist meines Erachtens nicht so. Im vierten Sammelband ist Autor Garth Ennis wieder mit von der Partie. Im Grunde versammelt dieser Band die Geschichte Badlands und Homo Superior. Jacen Burrows zeichnet sich für Badlands verantwortlich und Leandro Rizzo für Homo Superior. Garth Ennis ist der Autor von Badlands und Jamie Delano von Homo Superior.
Crossed Nr. 4: Badlands
Klappentext:
Outdoor – Overkill
Die Zivilisation wurde überrollt und ist einem postapokalyptischen Albtraum gewichen. Wer nicht in einen blutrünstigen Irren verwandelt wurde, kämpft jeden Tag in der irdischen Hölle ums nackte Überleben. Doch nicht nur in den Städten ist die Lage übel – in den entlegeneren Gegenden der Welt geht es keineswegs friedlicher zu! Überall in dieser hässlichen neuen Welt lauern Grauen, Terror und Tod auf jene, die nicht von der Infektion betroffen sind …
Garth Ennis kehrt zu seinem Endzeit – Schocker „Crossed“ zurück! Dieser gewohnt brutale Sammelband enthält die US – Hefte Crossed: Badlands 1 – 9, geschrieben von Garth Ennis und Jamie Delano, mit Artwork von Jacen Burrows ( Die Chroniken von Wormwood) und Leandro Rizzo (DV8).
Die Reihe Crossed wird in verschiedenen Formaten von Panini auf dem Markt zum Verkauf angeboten. Es gibt die Möglichkeit sich die reguläre Softcover Ausgabe (19,95€), die auf 222 limitierte Hardcover Variante (39,95€) oder die streng limitierte (66 Ausgaben) Hardcover Variante zum Preis von 66,00 Euro zu kaufen.
Ich muss ganz ehrlich gestehen, mir sind knapp 20,00 Euro für diese Ausgabe mehr als genug. Wer sich welche Ausgabe leisten mag, das ist jedem Leser selbst überlassen und sicherlich auch eine Frage des Geldbeutels.
In Crossed #2 und #3 habe ich den Eindruck bekommen, dass sich der Fokus stark auf die Gewaltdarstellung konzentriert. Zwischendurch hatte ich immer wieder das Gefühl, man hätte mehr aus der Handlung herausholen können, aber die Gewalt, das Blut, das Morden, das Eklige steht einfach im Vordergrund. Stellenweise hat mich das dann doch ein wenig abgeschreckt und ich dachte mir, hoffentlich wird Crossed #4 etwas anders.
Nun, es befinden sich 2 Geschichten in diesem Band und die erste Geschichte Badlands hat mir richtig gut gefallen.
Die zweite Geschichte Homo Superior war verhältnismäßig etwas länger aber keineswegs schlecht. Sie wirkt nur nicht so auf den Punkt gebracht wie die erste. Bei Badlands hat mir das Ende besonders gut gefallen, wohingegen bei Homo Superior mir das Ende etwas lasch vorkam.
Badlands:
Die Geschichte Badlands unterteilt sich in drei Kapitel.
- 1. Von der Welt in ihrer Entstehung
- 2. Im kargen Land der Christenheit
- 3. Und formte die dunkle Schale der Welt
In dieser Geschichte ist eine kleine Gruppe durchweg auf der Flucht vor den Gefirmten. Die Gefirmten werden diejenigen genannt, die mordlustig, brutal und ohne ihresgleichen durch die Welt ziehen und morden. Dabei gehen diese dermaßen brutal zur Sache, dass Köpfe, Gedärme, abgehackte Gliedmaßen, Gehirne, oder auch perverse Sexualpraktiken durchaus keine Seltenheit sind. Nicht selten grunzen die Gefirmten Wörter wie zum Beispiel „Fotzenpimmel“ oder „kleiner Penis“ Die Gefirmten sind leicht zu erkennen anhand eines Kreuzes im Gesicht. Dieses mag durchaus als ihr Erkennungsmerkmal verstanden werden.
In Rückblenden erfährt der Leser einiges über die Geschichte von Ian, dem Anführer der Gruppe.
Aufgrund dessen, dass die Gruppe einige Mitglieder verliert und die Gefirmten ihr weiterhin dicht auf den Fersen sind, entsteht eine unglaubliche Spannung. Bis hin zum Ende fragt der Leser sich, wer mag wohl als nächstes Sterben oder die Gruppe verlassen müssen? Zu guter Letzt kann das Ende mit einem sehr interessanten Schluss aufwarten, mit dem man so nicht gerechnet haben mag. An sich hat es die Gruppe schon schwer genug zu überleben, aber das es dann zum Schluss soweit kommt, das ist schon gut gemacht und weiß ungemein zu unterhalten.
Die Zeichnungen von Jacen Burrows gefallen mir in Kombination mit der Farbgebung sehr gut. Ein klarer Strich definiert die Story. Die Zeichnungen sind allesamt hervorragend zu erkennen, Charaktere und Hintergründe sind konsequent gleichmäßig ausgearbeitet. Dabei muss man jedoch sagen, Detailverliebtheit sieht anders aus, wäre aber auch nicht unbedingt passend für diese Story. Hintergründe und Charaktere sind auf das Nötigste für diese Story passend gezeichnet. Egal ob am helllichten Tag oder in der Nacht, die Zeichnungen Wissen zu gefallen und der rote Blutfarbton sticht immer hervor.
In Homo Superior sieht das Ganze dann schon wieder etwas anders aus:
Die Geschichte ist nicht in kleinere Kapitel unterteilt, der Leser sollte diese dementsprechend auch am Stück lesen.
Gregory John Costello ist allein unterwegs auf der Flucht vor den Gefirmten. Sein Leben ändert sich rasch, als er auf die hübsche Steve trifft. Nach und nach erfährt man deren Hintergründe bzw. einige Ausschnitte aus deren Lebensgeschichte. Zwei weitere Handlungsbogen werden parallel zu Steve und John aufgebaut. Leon hat sich mit seiner „Familie“ auf einem Sicherheitsgelände verbarrikadiert. Dort leben sie alle gemeinsam und es ergeben sich allerhand seltsame Vorfälle.
Die jungen Zwillinge Ashley und Ashynne kommen ebenfalls durch diese Gegend. Es kommt alles, wie es kommen muss und alle Gruppierungen treffen irgendwie aufeinander. Dass alles geschieht in Anbetracht der drohenden Gefahr der Gefirmten. Die Gewaltdarstellungen sind meines Erachtens in diesem Teil noch eine Nummer größer als in Badlands. Man sollte bedenken, dass die beiden Teenager Ashley und Ashynne nicht erwachsen sind. Es gibt eine Stelle, da kommen die Gruppierungen an einer Art „Super Diät Camp“ für Kinder vorbei. Es ist meinem Empfinden nach noch mal eine andere Hausnummer, wenn Kinder, auch in Comics, in Mitleidenschaft gezogen werden. Dabei spielt es für mich keine Rolle, dass sie bereits zu den Gefirmten zählen. Generell habe ich den Eindruck bekommen, dass diese Geschichte mit den Geschlechtern freizügiger umgeht als noch die Erste. Nackte Haut wird hier öfters gezeigt, die Gefirmten üben ihre sexuellen Praktiken etwas expliziter aus, als man es vielleicht sehen möchte. Ich möchte dies nicht zu weit ausführen, hier sollte sich der Erwachsene Leser selbst eine Meinung bilden, aber es ist stellenweise für meinen Geschmack doch schon sehr nah an der Schmerzgrenze des erträglichen. Am meisten irritiert haben mich wirklich die Geschehnisse im „Super Diät Camp“. Die schonungslose Darstellungsweise von dicken Kindern, allesamt nackt.
Die Story an sich ist aufgrund dessen, dass hier mehrere Geschehnisse parallel verlaufen etwas vertrackter. Immer wieder wird von einzelnen Charakteren die Vergangenheit etwas näher beleuchtet. Das führt stellenweise zu leichten Verwirrungen. So wusste ich zu Beginn manchmal nicht, welche Vergangenheit hier näher beleuchtet wird. Alles in allem ist die Handlung spannend, aber mit der ersten Geschichte kann diese meinem Empfinden nach nicht mithalten. Diese Geschichte ist auch wesentlich länger als Badlands. Sie kommt meines Erachtens nicht auf den Punkt gebracht einher. Wie ich bereits oben erwähnt habe, hat mich das Ende nicht wirklich befriedigen können, es hat mir der gewisse Überraschungseffekt gefehlt.
Zeichnerisch macht Leandro Rizzo jedoch gute Arbeit. Seine Zeichnungen wirken stets dynamisch und nicht steif. Der Strich in Kombination mit der Farbgebung ist nicht ganz so klar wie bei Badlands. Die Zeichnungen von Jacen Burrows haben mir diesbezüglich besser gefallen.
Alles in allem kann ich Badlands #4 empfehlen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Leser erwachsen sind, härtere Sachen bereits gewöhnt sind, Blut, Gedärme, Gehirn, abgetrennte Körperteile und insbesondere seltsame sexuelle Praktiken sich anschauen können, ohne das sich den Lesern der Magen umdreht.
Wer auf abgeschlossene kurzweilige, harte und blutige Unterhaltung mit einer sehr spannenden und einer etwas weniger spannenderen Geschichte sich anfreunden kann, dem sei die Reihe Crossed, insbesondere Crossed #4, ans Herz gelegt.
Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 Avatar Press / Panini.
Diesen Comic könnt ihr hier bei Amazon bestellen.
The Legend of Zelda – Hyrule Historia (Artbook) [Tokyopop, September 2013]
Es ist der Wahnsinn, ich habe mich wie ein kleines Kind gefreut als ich dieses Artbook zum ersten mal in den Händen gehalten habe. Das liegt einfach daran, dass Link und seine Abenteuer mich seit meiner Kindheit und Jugend stets begleitet haben.
Damals als kleiner Junge spielte ich zum ersten mal „The Legend of Zelda – A Link to the Past“für das damalige Super Nintendo Entertainment System (SNES).
Seit diesem ersten Abenteuer hat mich Link mit seinen Abenteuern stets fasziniert und begleitet, bis heute.
Als Nintendo Fan habe ich später The Legend of Zelda – Ocarina of Time kennen und lieben gelernt.
Diese beiden Spiele habe ich immer wieder gespielt.
Wenn man so möchte, bin ich damals mit The Legend of Zelda – The Wind Waker „ausgestiegen“ Ich bin aufgrund der immer besser werdenden Grafik zur „Konkurrenz“ gewechselt. Ich habe mir eine Playstation zugelegt. Seitdem bin ich Playstation Spieler und strebe auch den Kauf der neusten Konsolen Generation (Playstation 4) an.
Ja, auch wenn ich die vielen anderen erschienenen Zelda Titel nie wirklich gespielt habe, so bin ich doch meinem Held der Jugend treu geblieben. Ich habe mir alle Zelda Mangas von dem Zeichner – Duo Akira Himekawa aus dem Tokyopop Verlag zugelegt und konnte so an den weiteren Abenteuern von Link und Zelda teilhaben.
Umso mehr habe ich mich gefreut über dieses opulente Zelda Artbook.
Zuerst möchte ich einmal alle erschienenen Zelda Spiele anhand dieses Fotos auflisten:
So, nun nach dieser etwas ausführlicheren Einleitung komme ich mal zum The Legend of Zelda – Hyrule Historia (Artbook):
Die Aufmachung ist wahrhaftig opulent. Im schicken Hardcover ( Maße: 23,5 x 31 cm) auf 274 Seiten gibt es wahrlich viel zu entdecken. Allein das Cover lässt die Herzen der Zelda – Fans schneller schlagen. Angelehnt an die Kleidung von Link erscheint dieses Artbook in einem schicken grün mit den Zeichen von Hyrule und dem Triforce. Das Preis Leistungsverhältnis ist vorbildlich. Für 29.95 Euro habe ich an diesem Artbook an die vier Stunden gelesen und mich an den Bildern und Zeichnungen erfreut. Artbooks sind generell nicht immer günstig, es geht aber auch teurer. Das gesamte Werk ist mit sehr viel Liebe zum Detail versehen. Ich habe es bereits einmal gelesen, und bin sicher beim zweiten mal würde ich weitere Details ausmachen können.
Ich kann hier absolut nur sagen, dass der Verlag Tokyopop mit dieser gewählten Aufmachung alles richtig gemacht hat.
Schlägt man die erste Seite auf, erblickt der Leser ein zweiseitiges Bild, so als ob man nun in das Buch hineingesaugt wird. Viel Spaß mit The Legend of Zelda – Hyrule Historia (Artbook):
Zum 25. Jubiläum vonThe Legend of Zeldaerzählt Shigeru Miyamoto, Senior Executive Director der Nintendo Corporation und General Producer der Reihe The Legend of Zelda,einleitende Worte über seine Arbeit an den verschiedenen Titeln.
Er erzählt über die verschiedenen Nintendo Systeme und die Entwicklungsschwerpunkte ausgewählter Spiele. Link und Zelda, die beiden Hauptfiguren, werden dem Leser näher gebracht.
Das erste große Kapitel dreht sich um das Spiel The Legend of Zelda – Skyward Sword. Syward Sword ist ein Prequel von The legend of Zelda – Ocarina of Time, chronologisch gesehen ist die Handlung des Spiels die erste der gesamten Reihe. Skyward Sword dreht sich um den Ursprung zentraler Handlungselemente in Ocarina of Time und den noch später folgenden Zelda Spielen, wie zum Beispiel die Wiedergeburten von Link und Zelda, dem legendären Master – Schwert oder dem immer wieder auftauchenden Antagonisten Ganon.
Nun, da ich dieses Spiel leider nie gespielt habe konnte ich nicht den gesamten Umfang wie es wohl wahre Zelda Fans empfinden werden, hundertprozentig nachempfinden. Das ist einerseits etwas schade, könnte ich doch das erste Kapitel besser nachvollziehen, hätte ich das Spiel gespielt, aber um einen sehr guten Eindruck zu bekommen ist dieses Kapitel besser den je.
Die folgenden Seiten berichten über die Entwicklungsphase des Spiels, zahllose Zeichnungen und Skizzen, sowie Kommentare der Mitarbeiter des Entwicklungsteams runden dieses erste Kapitel ab. Dabei wird der Leser immer an die Hand genommen. Unter den großen Überschriften befindet sich jeweils ein allgemeiner Text und zu den einzelnen Skizzen und Zeichnungen wird der Leser eingeladen, Details der jeweiligen Charaktere zu entdecken. So werden zum Beispiel verschiedene Mimik und Gesichtsformen dargestellt. Die Welt von Skyward Sword wird dem Leser näher gebracht. Die Bewohner des Wolkenhort und die Inseln im Wolkenmeer werden vorgestellt. Dabei bekommt der Leser ein Stadtbild dargestellt um sich besser in die Welt von Skyward Sword hineinzuversetzen. Ebenso die einzelnen Monster dieses Spiels werden vorgestellt. Wie gesagt, hätte ich dieses Spiel gespielt, so könnte ich mich noch besser in die Welt von Zelda und Link hineinversetzten. Das hat mich zu Anfang etwas betrübt, ist aber nicht weiter schlimm, denn im nächsten Kapitel merkt man davon nichts mehr.
Auf Seite 67 wird dem Leser die Geschichte von Hyrule in chronologischer Reihenfolge näher gebracht.
Um die Geschichte und deren chronologischen Zusammenhang besser nachvollziehen zu können wird der Leser anhand einer sehr schön dargestellten „Zeitachse“ an die Hand genommen. Diese „Zeitachse“ hat mir beim Verständnis, wann was passiert ist, ungemein geholfen. Es ist quasi so etwas wie eine Art Gebrauchsanweisung. Die nachfolgenden Seiten erzählen von jedem Spiel. Es wird dem Leser jeweils die Handlung jedes Spieles kurz und bündig näher gebracht. Dabei wird ein Zusammenhang zu den einzelnen Spielen in chronologischer Reihenfolge erläutert. Dieses Kapitel hat mir richtig gut gefallen. Hier kann man sehr gut die einzelnen Spiele nachvollziehen und im Geiste miterleben. Auf der linken Seite wird die Ära des Helden angezeigt, dazu folgt der Haupttext zu dem jeweiligen Spiel. Zusätzliche Informationen finden sich auf der rechten Seite und unten befinden sich unbekannte Details zwischen den Ären.
Alle diese nachfolgenden Seiten beinhalten viel Text und immer wieder Bilder der einzelnen Charaktere.
Das nächste Kapitel (Seite 137) dreht sich um die Spuren der Schöpfung.
Es beinhaltet Artwork Skizzen und Bilder aus 25 Jahren Zelda Geschichte.
Hier findet der Leser haufenweise Skizzen der einzelnen Spiele. Artworks, verworfene Skizzen und Beschreibungen der Charaktere tummeln sich hier. Auf diesen Seiten gibt es allerhand zu entdecken. Entwürfe einzelner Charaktere die dann doch wieder verworfen wurden oder verschiedene Gesichtsausdrücke.
Charaktere und Orte der gesamten Spiele werden dargestellt in unvollendeten Zeichnungen. Hier gibt es so viel zu entdecken, das ist wirklich unglaublich. An vielen Orten und Charakteren ist in sehr kleiner Schrift zu erkennen, was alles zu beachten ist oder geändert werden soll. Hier muss ich dazu erwähnen, dass diese kleine Schrift wirklich stellenweise so fitzelig klein an die jeweiligen Charaktere geschrieben wurde, dass es nicht immer ganz einfach ist diese zu lesen. Beinahe jeder Charaktere und jedes Monster wird hier vorgestellt, dazu die einzelnen Ortschaften der Spiele. Interessant ist noch, wie amüsant einige Skizzen umgesetzt wurden. Immer wieder zwischendurch muss man einfach lachen, denn einzelne Skizzen Beschriftungen laden einfach zum schmunzeln ein. So zum Beispiel bei der Darstellung der Goronen wenn sie rollen. Ein Mitarbeiter Kommentar: Kopf, (kann so sicher schlecht rollen…). Interessant ist auch noch mal zu sehen, wie sich das Charaktere – Design im Laufe der Jahre verändert hat. Von 1986 bis 2011 wird dies anhand einzelner Schaubilder sehr schön verdeutlicht. Der Spielekatalog fasst noch einmal alle Spiele die je erschienen sind kurz und bündig für die einzelnen Konsolen zusammen. Das Schlusswort nach getaner Arbeit kommt von Eiji Aonuma, Direcot und Producer bei der Nintendo Corporation und Producer der Serie The Legend of Zelda.
Hier wird noch einmal über dieses Artbook gesprochen, ebenso über die Zukunft von Zelda und weiteren möglichen Spielen. Interessant ist die Beschreibung der Entwicklungsphase der jeweiligen Spiele verglichen mit einer Seefahrt auf den Weltmeeren in alten Zeiten. Wenn das Schiff ausläuft, haben wir nicht einmal eine Seekarte. Wohin mag die Reise wohl gehen? Kommen wir vom Kurs ab? Wir wissen es nicht. Oh, da vorn ist ein Sturm, aufpassen! Hoffentlich erleiden wir kein Schiffbruch.
Oh da vorne ist Land in Sicht! Wir haben es gleich geschafft. Oh-je, das Land ist ja vollkommen unfruchtbar. Hier ist ja nix los. Wie gehen wir damit nur um…?

Zum 25. Jubiläum von The Legend of Zelda erzählt Shigeru Miyamoto, Senior Executive Director der Nintendo Corporation und General Producer der Reihe The Legend of Zelda, einleitende Worte über seine Arbeit an den verschiedenen Titeln.
Auf Seite 240 bekommt der Leser nun das letzte Kapitel dieses grandiosen Artbooks geboten. Die Geburt der Legenden. Der exklusive Zelda Manga zum 25. Jubiläum von The Legend of Zelda. Auf 32 Seiten gibt es hier quasi die Bonus Story von dem Manga Frauen Duo Akira Himekawa. Bitte bis zur letzten Seite blättern und wie im japanischen Original diesen Manga lesen. Einleitende Worte von Akira Himekawa ergänzen diesen Manga. Was mir hier sehr gut gefallen hat, sind die ersten paar farbigen Seiten. Es ist sehr schön einen Mangas kurzzeitig in Farbe zu lesen. Was mir aber noch besser gefallen hat ist diesen kurzen Manga in dieser opulenten Aufmachung zu lesen, nicht so klein im Taschenbuch Format wie man es üblicherweise kennt.
Der Manga ist in gewohnt typischer Qualität von Akira Himekawa. Es wird auf 32 Seiten ein kurzer Einblick der Entstehungsgeschichte von Syward Sword erzählt. Diese kurze Geschichte bietet quasi den Anschluss zum Spiel.
Wer andere Zelda Manga Bände bereits gelesen hat, wird hier keineswegs enttäuscht sein. Die Geschichte ist kurz und bündig und passend dargestellt. Link ist im Gefängnis auf Erdland. Er wird befreit bevor die mächtigen Horden des Bösen eingreifen. Eine Invasion stürmt über das Erdland herein. Viele Menschen müssen sterben, doch ein Teil kann gerettet werden. Mit der Macht von Hylia und dem Master – Schwert schafft es Link zum Wolkenhort zu gelangen.
Abschließend kann ich jedem wahren Zelda Fan dieses Artbook nur wärmstens empfehlen. Auch für Zelda Einsteiger und allgemein interessierte ist dies absolut kein Fehlkauf.
Einen besseren Einblick in die Geschichte und Entwicklungsphasen der Spiele von Zelda und Link mit all ihren Hintergrundinformationen bekommt der Leser aktuell wohl kaum.
Copyright aller verwendeten Bilder © 2013 Nintendo und Tokyopop.
Dieses Artbook ist in allen gut sortierten Comic Läden, Buchhandlungen und bei Amazon zu erwerben.















