Shadow Lady #1 [Carlsen, Januar 2009]

In den nächsten drei Tagen widme ich mich der dreiteiligen Mangaserie „Shadow Lady“ von Masakazu Katsura…

Shadow Lady #1

Eigentlich steckt hinter Shadow Lady die eher schüchterne und zurückhaltende Aimi, doch immer wenn sie ihr „Magic Eye Shadow“ aufträgt, verwandelt sie sich in die selbstbewusste, erotische und gewitzte Diebin „Shadow Lady“. Dabei narrt sie die Polizei in allen Situationen und mit allen Mitteln. Doch dann taucht Polizist Bright Honda auf und Aimi verliebt sich sofort in ihn. Honda jedoch hat nur Augen für Shadow Lady. Er will sie fangen um sie dann vom falschen Weg abzubringen.
Fazit:
Masakazu Katsura hat einen sehr slapstickartigen und leicht erotischen Humor. Das und die ebenfalls von ihm bekannten unglücklichen Liebesbeziehungen zeichnen diesen ersten Band der dreiteiligen Shadow Lady-Reihe aus, und das mit dem typischen Humor für den Meister Katsura schon bei DNA² und I“s bekannt war. Die Geschichte ist nicht sonderlich tiefgründig, aber witzig, wunderschön gezeichnet und mit einer Prise Romantic-Soap-Drama verziert.

„Shadow Lady #1“ bei Carlsen kaufen.
„Shadow Lady #1“ bei Amazon kaufen.

Bongo Classics #1 [Panini, Oktober/Dezember 2005]

#1

Neben den Bongo Comics des Monats habe ich mir auch noch eine weitere, diesmal unregelmäßige, Rubrik einfallen lassen. Und zwar die Bongo Classics. Hier werden ältere deutsche Ausgaben der Bongo Comics vorgestellt und zusammengefasst…

Bart Simpson #21

Was passiert wenn die Springfielder Li’l Topes ihren erwachsenen Trainer verlieren und stattdessen Professor Frink mitsamt neuer Technik diese Aufgabe übernimmt, erfährt man direkt in der ersten Geschichte…
Als nächstes durchlebt Lisa die „Drei Phasen des Lehrens“ nachdem sie die Lehraufgabe von Miss Hoover übertragen bekommt, die wieder einmal die Segel streicht gegen die Unvernunft in Lisas Klasse…
In der letzten Geschichte begibt sich Barts Klasse auf einen Schulausflug in ein Museum und Rektor Skinner ahnt irgendwie schon, dass Barts und Nelsons Verhalten dazu führen wird das die Springfielder Grundschule bald auf „der Liste“ stehen wird…

FAZIT:
Insgesamt versammelt dieser Band wieder drei sehr kurzweilige und humorvolle Geschichten, wobei die Zweite doch schon sehr vorhersehbar ist und dadurch leider ein wenig verliert. Die erste Geschichte punktet vor allem durch den Wahnwitz an Ideenreichtum beim Tuning der Baseballutensilien und die Abschlussgeschichte verläuft doch irgendwie anders als man es zuerst erwartet und überrascht mit einem witzigen Schlussgag.
Zeichnerisch ist alles leider nur durchschnittlicher Einheitsbrei. Nichts aussergewöhnliches, alles gleich. Das ist nicht wirklich schlecht und erhöht den Wiedererkennungswert, aber wird auch schnell langweilig.

Bart Simpson #22

Bart erhält seinen einhundertsten Verweis zum Nachsitzen. Doch weil er etwas besseres vor hat, nimmt er den Verweiszettel nicht an. Doch weil dieser aus recycelten Ouija-Brettern hergestellt wurde, entwickelt er ein bizarres Eigenleben…
Danach treibt Bart bösartigen Schabernack mit einem Krusty-Walkie Talkie das zufällig auf der Frequenz von der Gegensprechanlage von Krusty Burger sendet…
Als nächstes erleben Homer und Bart einen sehr unterhaltsamen Angelausflug und das obwohl Bart eigentlich keine wirkliche Lust darauf hat…
Zum Abschluss starten Bart, Milhouse und Nelson eine Wette darüber wer der Beste Verkäufer der Klasse ist. Doch mit diesen Artikeln haben sie alle drei einen schweren Stand…

FAZIT:
Vier Geschichten die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von sehr „unterhaltsam und witzig“ bis „irgendwie bescheuert“ ist alles dabei. Am herausstechendsten ist dabei noch die wirklich lustige Geschichte mit dem Angelausflug, da diese fast schon typisch für Homers Unglück ist. Am schlechtesten kommt dabei die Story mit dem Nachsitzzettel weg. Diese ist einfach nur ein dämlicher Versuch eine mystische und gruselig angehauchte Geschichte zu fabrizieren. Leider geht das voll vor den Baum.
Die bildhafte Umsetzung ist gewohnte Kost wie bei fast allen Ausgaben zu dieser Zeit. Nichts besonderes aber auch keine Enttäuschung.

X-Men (Vol. 2) #132 [Panini, Dezember 2011]

Heute geht es ein wenig zurück zum Ende des letzten Jahres, als Spider-Man einen Gastauftritt bei den X-Men hatte und dort die Story aus der Spider-Man Storyline „Häutung“ ein wenig fortgeführt wurde…

X-Men (Vol. 2) #132

Die X-Men sind nicht gerade beliebt. Das soll sich ändern und am besten macht sich das wenn man als X-Men sich auch den ganz alltäglichen Gefahren widmet. Und als sich die Informationen über verschwundene Kinder mehren, sehen die X-Men ihre Chance ihr Ansehen ein wenig aufzupolieren.

Laut den Infos die Cypher zusammentragen konnte liegt die Lösung für dieses Rätsel unter der Erde in der Kanalisation von New York. Also machen sich die X-Men bestehend aus Emma Frost, Storm, Wolverine und Gambit ab in die stinkende Unterwelt um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Ziemlich schnell treffen die vier dabei nicht nur auf seltsame Echsenwesen, sondern auch auf Spider-Man.

Zwischenzeitlich hat der kleine Nerd Max, mit seinem Leben zu kämpfen. Denn immer wieder ist er das Ziel von Angriffen und so kommt es Max wie gerufen als er per Mail kontaktiert wird, mit dem Versprechen, dass sich sein Leben verändern wird. Doch als Max der Einladung folgt, landet er statt dessen mit einigen anderen Kids in einer Zelle…

Auch die X-Men samt Spider-Man kommen den Kids langsam näher und treffen dabei auf einen mehr oder weniger alten Bekannten, der sich den ehemaligen Wissenschaftler Curt Connors bzw. dessen inzwischen tierischen Echsen-Ichs bemächtigt um seine finsteren Pläne umzusetzen…

Doch das schlimmste kommt erst noch, als Max mutiert wird, und als Kämpfer gegen die X-Men geschickt wird, die natürlich den Jungen nicht verletzen wollen. Die X-Men sind aber auch dann noch nicht aus dem gröbsten denn der falsche McCoy schafft es das sich Wolverine, Storm und Gambit in Echsenartige Wesen verwandeln…

…einzig Emma Frost (dank ihrer Kristallform) und Spider-Man können der Mutation entgehen. Doch jetzt sehen sich die beiden ihren „ehemaligen“ Mitstreitern gegenüber, die aber nun ganz andere Interessen haben. Also bleibt Emma und Spidey nichts anderes übrig als erstmal den strategischen Rückzug anzutreten…

FAZIT:

Spidey und die X-Men. Das ist schon fast Tradition, das diese beiden Wege sich immer wieder kreuzen. Die Story ist leider nicht so der Bringer, auch wenn es eine indirekte Fortsetzung von Spideys „Häutung“-Storyline darstellt, aber das Ganze ist leider viel zu vorhersehbar. Dafür werden die Geschehnisse rasant und mit tollen Bildern von Chris Bachalo präsentiert. Sein kantiger und irgendwie schmutziger Stil passt zur Geschichte. Dafür kann Bachalo mit Anatomie irgendwie nichts anfangen, oder aber steht damit auf Kriegsfuss.
Insgesamt sind die Zeichnungen auch durch die Farbgebung in dunklen Braun-, Blau-, Grau- und Grüntönen passend und werden immer nur durch Spideys kleines Rot/Blaues durchbrochen.
Ansonsten bietet sich dem Leser eher Durchschnittskost und ist mehr oder weniger für Spidey-Komplettisten interessant die gerne wissen wollen wie es mit Connors/Echse nach der Häutung weitergeht.

„X-Men #132“ bei Panini kaufen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2012 Marvel & Subs./Panini

DC Crossover #10: Superman vs. Predator #3 [Panini, Januar 2003]

Mit der heutigen Review endet auch schon das dreitilige Crossover zwischen Superman und den Predators. Und irgendwie bin ich sogar froh darüber…

DC Crossover #10: Superman vs. Predator #3 (von 3)

Schon nach einem kurzen Aufeinandertreffen im zweiten Band dieser Jagd flösste Superman dem Predator gehörig Respekt ein, und das obwohl er durch einen seltsamen Virus geschwächt wurde. Trotzdem besinnt sich der Jäger auf seinen Kodex bei dem nur das Versagen schlimmer als der Tod ist. Und so beginnt der Jäger seine Spuren und die seiner Rasse zu verwischen, während Superman versucht den Wissenschaftler aufzuhalten…
Fazit:
Eigentlich zählt David Michelinie für mich zu den ganz großen Autoren der Comicindustrie. Besonders seine einfühlsamen und dramatischen Geschichten für Spider-Man waren ganz große Kunst in meinen Augen. Daher schmerzt es mich umso mehr hier von ihm solches Mittelmaß zu lesen. Immer wieder kleine Ungereimtheiten und auch sonst fehlt der Story die Dynamik. Das können leider auch nicht die Bilder von Alex Maleev retten der mit seinem sonst so filigranen und dennoch kantigen Zeichenstil immer wieder kleine Kunstwerke schafft, aber an dieser Geschichte wirkt er etwas fehlbesetzt. Auch hätte mMn ein wesentlich dunkleres Setting dem ganzen mehr Dramatik verliehen. So verkommt das ganze zu einer „Superman ist krank und kann trotzdem jeden besiegen“-Lobpreisung wie es sie schon Tausendfach gab.

Ihr habt noch nicht genug von den Predators wie sie sich gegen Superman schlagen und wollt diesen Dreiteiler lieber selber lesen? Dann wisst Ihr ja wo ihr diese drei Ausgaben finden könnt, wenn Ihr die letzten beiden Reviews aufmerksam gelesen habt. 😉

DC Crossover #10: Superman vs. Predator #2 [Panini, November 2002]

Weiter geht es heut emit dem zweiten Band des Superman/Predator-Crossovers…

DC Crossover #10: Superman vs. Predator #2 (von 3)

Superman findet sich zusammen mit den Wissenschaftlern in einem unterirdischen Gefängnis einer alten Maya-Zivilisation die der „böse“ Wissenschaftler als Basis nutzt um seine mörderischen Pläne durchzuführen. Aber das Auftauchen von so vielen Menschen, die sich auch noch bekämpfen rufen den Jäger und Beschützer auf den Plan. Dieser zerstört nicht nur das verlassene Raumschiff sondern beginnt auch sofort damit sämtliche Spuren über die Existenz dieser Alienrasse zu verwischen…
FAZIT:
Auch das zweite Kapitel dieses Dreiteilers kann noch nicht richtig überzeugen. Zwar nimmt die Geschichte mit dem Auftreten und doch recht brutalen Handelns des Predators an Fahrt zu, aber es will einfach keine Spannung aufkommen. Sehr viele Passagen wirken sogar regelrecht langatmig.

Auch hier gilt wieder wie gestern, das Comicmarktplätze, Flohmärkte und Ebay die besten Anlaufstellen sind um günstig an dieses Heft zu kommen.

Ultimate Spider-Man Episode 17 (Clip)

Wie auch schon in den letzten Wochen beglückt uns auch diese Woche Marvel mit einer kleinen Preview zur nächsten Ultimate Spider-Man Episode am Sonntag auf Disney XD…

DC Crossover #9: Superman vs. Predator #1 [Panini, September 2002]

Crossover sind seit den 70er Jahren eine regelmäßige Erscheinung. Doch nicht nur zwischen den diversen Comicverlagen gab es Treffen, auch die Filmwelt (oder dessen Comicadaptionen) durften auf einige der bekanntesten Comichelden treffen…

DC Crossover #9: Superman vs. Predator #1 (von 3)

Tief im Dschungel findet eine Gruppe von Wissenschaftlern ein verlassenes Raumschiff. Mit Hilfe dessen erhoffen sie sich große wissenschaftliche Erfolge. Doch neben den Geheimnissen einer längst verschollenen Alienrasse befinden sich vor Ort auch Unmengen von menschlichen überresten. Diese und die mögliche Gefahr die ihre Existenz darstellen könnte, ruft Superman auf den Plan. Kaum vor Ort wird er mit Hilfe eines hochfrequenten Schallstosses derart geschwächt, das seine Superkräfte immer wieder aussetzen. Doch dieser Schallstoss hat auch noch eine andere Funktion gehabt. Er meldet den Zutritt zum verlassenen Raumschiff und alarmiert somit deren Besitzer. Doch auch ein ominöser dunkler und verrückter Wissenschaftler samt Söldnertruppe hat Interesse an der ausserirdischen Technologie…
FAZIT:
Irgendwie kommt die Story nicht richtig in Fahrt. Zuviel herumgeplänkel und zu wenig typische Predator-Action. Da habe ich mir ehrlich gesagt mehr von versprochen.

Um dennoch in dieses Abenteuer hineinzuschnuppern, einfach mal die üblichen Comicmartkplätze, Foren, Ebay und Trödelmärkte abklappern. Aber nicht zuviel dafür bezahlen. Mehr als 1€ sollte es definitiv nicht sein. 😉

Marvel NOIR #6: Spider-Man NOIR #2 [Panini, Oktober 2010]

Heute geht es mit dem zweiten Spider-Man Band aus dem NOIR-Universum weiter…

Marvel Noir #6: Spider-Man Noir #2

Spider-Man hat den Grünen Kobold besiegt, doch jemand neues will die Macht jetzt an sich reissen. Sein Name ist Crime Master und mit äusserst brutalen Methoden versucht er sich Respekt zu verschaffen. Doch nicht nur in der Unterwelt will der Crime Master Fuss fassen. Seine Ziele sind wesentlich höher gesteckt. So hat es zumindest den Anschein. Und während Spider-Man diesem Problem nachjagt hat Peter Parker ein ganz anderes. Sein Freund Robbie Robertson hat den Verdacht das schwarze Amerikaner (oder Nigger wie er selbst sich nennt) als Versuchskaninchen für den verrückten Otto Octavius dienen. Aber von diesem Verdacht erzählt er seinem Freund Peter nichts. Nicht einmal als die beiden für ein Bugle-Interview Doctor Octavius aufsuchen. Als dann kurz danach Robbie verschwindet und sich diese zwei Fälle auch für Peter Parker/Spider-Man anfangen zu kreuzen und zu allem Überfluss auch noch sein einziger Anker und Anlaufpunkt Felicia Hardy die Betreiberin des „Black Cat“ mit da hineingezogen wird, wird es Zeit zu handeln. Doch Octavius genießt die Immunität der amerikanischen Regierung wird aber zeitgleich auch von den Nazis gestützt. Als Peters neuer Freund bei der Polizei Jean De Wolfe ihm von diesem verzwickten Punkt erzählt, erkennt Peter das nicht nur für seinen Freund Robbie die Zeit knapp wird…
FAZIT:
Das neue Abenteuer in Marvels Noir Universum ist sagenhaft düster, unglaublich brutal und trotz der zwar klassischen Figuren immens innovativ. Spider-Man ist hier wesentlich rücksichtsloser, gemeiner und brutaler. Auch der grandiose Tech-Noir-Stil an der Figur des Doctor Octopus lässt einem bei seinem ersten Auftritt einen kleinen Schauer über den Rücken jagen, und das obwohl er gar nicht wirklich bedrohlich, sondern eher mitleidig aussieht. Seine Gefahr entsteht auch nicht durch sein bösartiges massives Auftreten wie im klassischen 616er Universums (großer mächtiger Mann mit bösartigem Intellekt und kräftigen Tentakeln), sondern eher durch sein fieses und krankes Gehirn welches undurchschaubar scheint. Auch sind die Tentakel auf den ersten Blick alles andere als gefährlich. Filigran und sehr zerbrechlich, wirken sie ähnlich wie ihr Meister. Ebenfalls sehr schade fand ich was mit Felicia passierte als sich der Verlauf der Geschichte zum Finale zuspitzt. Aber dadurch hat sich jetzt auch ein Weg geöffnet, der, und das ist meine grösste Angst, in die Richtung der klassischen Black Cat führen könnte. Aber das wird wohl nur die Zeit zeigen.

„Marvel NOIR #6: Spider-Man NOIR #2“ bei Panini kaufen.
„Marvel NOIR #6: Spider-Man NOIR #2“ bei Amazon kaufen.

Marvel NOIR #1: Spider-Man NOIR #1 [Panini, Januar 2010]

In den nächsten zwei Tagen geht es in die düsteren Noir-Zeiten der 30 Jahre des 20. Jahrhunderts…

Marvel NOIR: #1 „Spider-Man NOIR #1

Ein Anschlag auf Jameson findet statt und als die Polizei eintrifft findet man dort einen gewissen Spider-Man vor. Doch dieser beteuert seine Unschuld. Aber keiner glaubt ihm, so das er nur sein Heil in der Flucht suchen kann. Drei Wochen vorher macht sich May Parker Luft auf einer Demonstration um die Regierung anzuprangern die es nicht schafft den Menschen von Amerika Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen.
Peter der inzwischen mit dem Bugle-Reporter Ben Urich in einem bekannten Unterweltcafe unterwegs ist erzählt von dem Abend als er seinen Onkel Ben ermordet vorfand. Ben wusste nicht das Peter die Leiche seines Onkels gesehen hatte, und Ben wusste auch nicht das er unbewusst Peter an diesem Ort mit dem Mörder seines Onkels zusammenbringen würde. Durch einen Zufall erfährt Peter von eine m geheimen Treffen bei dem ein Unglück passiert und Peter von einer seltsamen und mysteriösen antiken Spinne gebissen wird, welche ihm neue Fähigkeiten verleiht.
Schon wenige Tage später ist Peter als Spider-Man unterwegs und versucht die Rätsel der Unterwelt zu entschlüsseln als er dabei auf eine Spur gerät die ihn zu Jameson führt, womit sich der Kreis wieder schließt. Ab sofort ist Spider-Man ein Gejagter und muss nicht nur seine Unschuld beweisen, sondern auch noch die wahren Täter überführen und dingfest machen…
FAZIT:
Marvels neues Universum. Es funktioniert. Zwar werden viele der dargestellten Fakten einfach so „hingeklatscht“ und als Tatsache präsentiert, doch alles in allem wird eine schöne Geschichte erzählt. Die Story ist düster, dramatisch und sehr melancholisch. Schade ist leider auch das zu wenig von den geschichtlichen Hintergründen gezeigt werden. Das böse Männlein mit dem kleinen Schnauzer wird nur kurz am Schluss erwähnt, die Probleme der Amerikaner (Armut, Depression usw. werden zwar großspurig angeschnitten, verlaufen dann aber sang und klanglos im Sande. Klar ist es nur eine 4-teilige Miniserie und ich hoffe vom NOIR-Universum noch mehr lesen zu können, damit sich auch wirklich ein Universum daraus entwickeln kann, andererseits habe ich dann die Befürchtungen das dieses Universum vom Noir zum Neo-Steam abwandern könnte. Ich bin also etwas zwiegespalten was das ganze angeht, einerseits würde ich gerne sehen wie es sich weiterentwickelt, und zum anderen möchte ich nicht das alles zu einer platten Attitüde verkommt. Trotzdem war es sehr unterhaltsam.

„Marvel NOIR #1: Spider-Man NOIR #1“ bei Panini kaufen.
„Marvel NOIR #1: Spider-Man NOIR #1“ bei Amazon kaufen.

Bongo Comics des Monats… März 2012 [Panini, März 2012]

…März 2012

Ab sofort werde ich regelmäßig, aber mindestens einmal im Monat die Comics des US-Bongo-Verlages, welche in ihren deutschen Ausgaben bei Panini erscheinen in dieser Rubrik zusammenfassen. Dies hat zwei Gründe. Zum einen der Übersicht wegen, und zum anderen lässt sich bei diesen Fun-Comics leider nicht so viel darüber schreiben, aber dennoch genug um es gemeinsam zu einem Artikel zu verfassen…

Simpsons Comics #185

Sommerfeste sind irgendwie so gar nichts für den Comicbuchverkäufer und erst recht nicht wenn er nichts mehr zu trinken bekommt. Also sucht er sich ein ruhiges Plätzchen um seine Augen ein wenig zu entspannen. Dabei gerät er in die Welt von Bartchie und Jug-House. Bartchie bekommt Probleme weil er am gleichen Abend ein Date mit Sherri und auch Terri hat und Apop muss seinen Laden „Apops Schoko-Squishee-Bar“ räumen da er die Miete nicht mehr zahlen kann. Nun liegt es an Bartchie durch einen Bandcontest das Geld zusammen zu bekommen…

FAZIT:
Die Simpsons meets Archie Comics. So könnte man diese Ausgabe ganz treffend beschreiben. Denn mehr ist es einfach nicht. Es werden lediglich die typischen Simpsons-Charaktere in Archiefiguren transferiert und eine typische Archiegeschichte erzählt. Zwar sind die ganzen Gags durchaus unterhaltsam, wie auch die Erwähnung von Sonic, dessen Comics auch beim amerikanischen Archie-Verlag erschienen, und die Einbindung der Archie-Songs welche durch die Animationsserie bekannt wurden.
Zeichnerisch wurde die Geschichte von Stan Goldberg wenigstens gelungen präsentiert, aber von Ian Boothby bin ich als Autor einfach bessere Sachen gewohnt. Insgesamt ist diese Ausgabe leider nur mittelmäßig, dafür aber wenigstens kurzweilig.

Bart Simpson #60

Als Bart den Kwik-E-Mart verwüstet wird er von Apu zu Strafarbeiten verdonnert. Doch was Bart zuerst nicht ahnt, ist das ihm die Arbeit sogar Spaß macht. Zusammen mit Apu verbringt er sehr vergnügliche Tage und Stunden…
Danach zeigt sich Bart vons einer typischen großen böser Bruderseite, doch als Lisa dann das Zimmer verlässt und Bart mit Maggie alleine ist…
Zu guter letzt erzählt Homer einen Schwank aus seiner Kindheit und wie er versucht hat mit Barney in die Dreharbeiten eines neuen Zombiefilmes zu gelangen nichtsahnend das er damit viele Jahre später einen sehr bekannten Musiker beeinflussen würde…

FAZIT:
Drei durchaus kurzweilige und teilweise auch lehrreiche Geschichten werden in diesem Band präsentiert. Grafisch am herausstechendsten ist Sergio Aragones Zombiegeschichte, aber auch die anderen beiden wissen zu überzeugen. Den Leser erwarten kurzweilige und humorvolle Geschichten und die definitiv bessere Bongoausgabe in diesem Monat.