Crossed Nr. 17. Badlands Nr. 10 [Panini, Mai 2017]

Crossed Bände werden wie gewohnt erst ab 18 Jahren empfohlen zu lesen. Wer diese Horrorserie liest, der braucht das Herz eines Löwen, so steht es auf der Rückseite dieses Bandes geschrieben. Auf rund 132 Seiten entführen uns die Autoren mit zwei abgeschlossenen grausamen und blutigen Geschichten zurück nach Japan und auf der anderen Seite der Welt in einen Knast. In Japan auf einer Cosplay-Convention wird Hazuki, die Tochter eines skrupellosen japanischen Mafiaboss, vom Ende der Zivilisation und einer ersten Welle Gefirmter überrascht. Die Story im Knast zeigt das brutale Leben dort, als ein Mann mit einer Kreuzwucherung im Gesicht dort einkehrt. Ob es möglich ist, aus diesem Knast lebend zu fliehen? Trotz krasser Gewalt und den vielen ekligen Gräueltaten ziehen weltweit viele Leser Crossed Geschichten in den Bann. Crossed Storys sind erfolgreich, das liegt mitunter an der genialen Kombination und der ausgetüftelten Mischung aus spannender Storyline (mal mehr mal weniger) und der brachialen grenzüberschreitenden Gewaltdarstellung (je nach Ausgabe mal deftiger und krasser als zuvor).
Viel Spaß mit zwei weiteren Geschichten aus dem Crossed Universum wünscht euch
euer MysteriouslyBuddha.

Crossed Nr. 17: Badlands Nr. 10

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 57) [Spider-Man: Spider-Verse Sonderband Nr. 1 & Spider-Man 2099 Nr. 2]

Am letzten Freitag gab es den offiziellen Auftakt zum Event Spider-Verse mit dem ersten Kapitel der Spinnejagd-Saga und heute stelle ich euch den ersten „Spider-Verse“ Sonderband, sowie das erste Tie-In in Form des „Spider-Man 2099“-Bandes Nr. 2 vor. Während sich der erste mit einigen der neuen, und bereits bekannten Spider-Men und Girls oder auch Womens befasst, ist im zweiten Band das Spider-Verse schon in vollem Gange …

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Crossed Nr.12: Badlands Nr. 5 [Panini, September 2015]

Dominik_AVAWow, was für ein Band.
Hart, härter, am härtesten. Blut, pervers, Penis, Kannibalismus, Psychospielchen und als zentrales Thema der zweiten Geschichte unter anderem eine Vergewaltigung im Comic!!!
Puh, worauf der Leser sich in diesem 12. Band der Reihe Crossed einlässt, dürfte sicherlich bekannt sein.
Dieser Band enthält drei Geschichten. Die dritte Geschichte ist in Ordnung, die erste Geschichte ist cool und die zweite Geschichte rockt gewaltig! Allein die zweite Geschichte ist für Fans der Crossed Ausgaben ein absoluter Pflichtkauf! Meiner Meinung nach kommt bisher nur Crossed Band 6: Badlands 2 an dieses Niveau heran! Für mich zählt diese Ausgabe mit zu den besten, die ich im Crossed Universum gelesen habe.
Davon abgesehen gefallen mir die Badlands Bände wesentlich besser als die bisherigen Wish You Were Here Bände.
Es ist doch immer wieder interessant zu sehen, dass es funktioniert. Gewalt und Ekel werden gekonnt eingesetzt und dienen nicht nur der alleinigen Unterhaltung, sondern kreieren spannende Geschichten im Crossed Universum.
Aber seid gewarnt, absolut nur für Erwachsene ist diese Ausgabe! Der Ekelfaktor, ja gar der sexistische Anteil ist enorm erhöht!

Crossed Nr.12: Badlands 5Crossed Nr.12: Badlands Nr. 5

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Crossed Nr. 6: Badlands 2 [Panini, Mai 2014]

Dominik_AVAAlso Crossed ist so eine Reihe, von der ich nicht wirklich weiß, was ich von ihr halten soll.
Allen voran liegt es in erster Linie an der sehr harten Gewaltdarstellung.
Kann die Story weiterhin den Leser bei der Stange halten, oder dominiert hier in erster Linie pure Grausamkeit, in expliziten Gewaltszenen und weiteren Gräueltaten?
Ich bin erstaunt, ich habe Crossed Nr. 6: Badlands 2 regelrecht verschlungen. Zwei zutiefst spannende Geschichten, die den Leser jeweils anhand eines „Losers“ in die Anfangszeit der Zombie Infektion versetzen.
Diese Ausgabe von Crossed verbindet gekonnt Spannung, Brutalität, Grausamkeit, Ekel und eine logisch nachvollziehbare tiefgründigere Story mit jeweils interessanten Enden.

Crossed Nr. 6: Badlands 2

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Marvel NOIR #6: Spider-Man NOIR #2 [Panini, Oktober 2010]

Heute geht es mit dem zweiten Spider-Man Band aus dem NOIR-Universum weiter…

Marvel Noir #6: Spider-Man Noir #2

Spider-Man hat den Grünen Kobold besiegt, doch jemand neues will die Macht jetzt an sich reissen. Sein Name ist Crime Master und mit äusserst brutalen Methoden versucht er sich Respekt zu verschaffen. Doch nicht nur in der Unterwelt will der Crime Master Fuss fassen. Seine Ziele sind wesentlich höher gesteckt. So hat es zumindest den Anschein. Und während Spider-Man diesem Problem nachjagt hat Peter Parker ein ganz anderes. Sein Freund Robbie Robertson hat den Verdacht das schwarze Amerikaner (oder Nigger wie er selbst sich nennt) als Versuchskaninchen für den verrückten Otto Octavius dienen. Aber von diesem Verdacht erzählt er seinem Freund Peter nichts. Nicht einmal als die beiden für ein Bugle-Interview Doctor Octavius aufsuchen. Als dann kurz danach Robbie verschwindet und sich diese zwei Fälle auch für Peter Parker/Spider-Man anfangen zu kreuzen und zu allem Überfluss auch noch sein einziger Anker und Anlaufpunkt Felicia Hardy die Betreiberin des „Black Cat“ mit da hineingezogen wird, wird es Zeit zu handeln. Doch Octavius genießt die Immunität der amerikanischen Regierung wird aber zeitgleich auch von den Nazis gestützt. Als Peters neuer Freund bei der Polizei Jean De Wolfe ihm von diesem verzwickten Punkt erzählt, erkennt Peter das nicht nur für seinen Freund Robbie die Zeit knapp wird…
FAZIT:
Das neue Abenteuer in Marvels Noir Universum ist sagenhaft düster, unglaublich brutal und trotz der zwar klassischen Figuren immens innovativ. Spider-Man ist hier wesentlich rücksichtsloser, gemeiner und brutaler. Auch der grandiose Tech-Noir-Stil an der Figur des Doctor Octopus lässt einem bei seinem ersten Auftritt einen kleinen Schauer über den Rücken jagen, und das obwohl er gar nicht wirklich bedrohlich, sondern eher mitleidig aussieht. Seine Gefahr entsteht auch nicht durch sein bösartiges massives Auftreten wie im klassischen 616er Universums (großer mächtiger Mann mit bösartigem Intellekt und kräftigen Tentakeln), sondern eher durch sein fieses und krankes Gehirn welches undurchschaubar scheint. Auch sind die Tentakel auf den ersten Blick alles andere als gefährlich. Filigran und sehr zerbrechlich, wirken sie ähnlich wie ihr Meister. Ebenfalls sehr schade fand ich was mit Felicia passierte als sich der Verlauf der Geschichte zum Finale zuspitzt. Aber dadurch hat sich jetzt auch ein Weg geöffnet, der, und das ist meine grösste Angst, in die Richtung der klassischen Black Cat führen könnte. Aber das wird wohl nur die Zeit zeigen.

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Marvel NOIR #1: Spider-Man NOIR #1 [Panini, Januar 2010]

In den nächsten zwei Tagen geht es in die düsteren Noir-Zeiten der 30 Jahre des 20. Jahrhunderts…

Marvel NOIR: #1 „Spider-Man NOIR #1

Ein Anschlag auf Jameson findet statt und als die Polizei eintrifft findet man dort einen gewissen Spider-Man vor. Doch dieser beteuert seine Unschuld. Aber keiner glaubt ihm, so das er nur sein Heil in der Flucht suchen kann. Drei Wochen vorher macht sich May Parker Luft auf einer Demonstration um die Regierung anzuprangern die es nicht schafft den Menschen von Amerika Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen.
Peter der inzwischen mit dem Bugle-Reporter Ben Urich in einem bekannten Unterweltcafe unterwegs ist erzählt von dem Abend als er seinen Onkel Ben ermordet vorfand. Ben wusste nicht das Peter die Leiche seines Onkels gesehen hatte, und Ben wusste auch nicht das er unbewusst Peter an diesem Ort mit dem Mörder seines Onkels zusammenbringen würde. Durch einen Zufall erfährt Peter von eine m geheimen Treffen bei dem ein Unglück passiert und Peter von einer seltsamen und mysteriösen antiken Spinne gebissen wird, welche ihm neue Fähigkeiten verleiht.
Schon wenige Tage später ist Peter als Spider-Man unterwegs und versucht die Rätsel der Unterwelt zu entschlüsseln als er dabei auf eine Spur gerät die ihn zu Jameson führt, womit sich der Kreis wieder schließt. Ab sofort ist Spider-Man ein Gejagter und muss nicht nur seine Unschuld beweisen, sondern auch noch die wahren Täter überführen und dingfest machen…
FAZIT:
Marvels neues Universum. Es funktioniert. Zwar werden viele der dargestellten Fakten einfach so „hingeklatscht“ und als Tatsache präsentiert, doch alles in allem wird eine schöne Geschichte erzählt. Die Story ist düster, dramatisch und sehr melancholisch. Schade ist leider auch das zu wenig von den geschichtlichen Hintergründen gezeigt werden. Das böse Männlein mit dem kleinen Schnauzer wird nur kurz am Schluss erwähnt, die Probleme der Amerikaner (Armut, Depression usw. werden zwar großspurig angeschnitten, verlaufen dann aber sang und klanglos im Sande. Klar ist es nur eine 4-teilige Miniserie und ich hoffe vom NOIR-Universum noch mehr lesen zu können, damit sich auch wirklich ein Universum daraus entwickeln kann, andererseits habe ich dann die Befürchtungen das dieses Universum vom Noir zum Neo-Steam abwandern könnte. Ich bin also etwas zwiegespalten was das ganze angeht, einerseits würde ich gerne sehen wie es sich weiterentwickelt, und zum anderen möchte ich nicht das alles zu einer platten Attitüde verkommt. Trotzdem war es sehr unterhaltsam.

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