Iron Man: Rise of Technovore (DVD) [Sony Pictures Home Entertainment, Mai 2013]

Am 2. Mai erscheint Iron Man: Rise of Technovore in Deutschland auf DVD und Blu-ray. Ich habe bereits die Chance gehabt, diesen Film zu sehen und präsentiere euch hier nun die zugehörige Review:

Iron Man DVD

  • Regisseur: Hiroshi Hamazak
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Japanisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
  • Bildseitenformat: 16:9 (1.78:1)
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 2. Mai 2013
  • Produktionsjahr: 2013
  • Spieldauer: 84 Minuten (DVD), 88 Minuten (Blu-ray)

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Der Start von Howard, dem neuen Überwachungssatelliten, der nach Tony Starks Vater benannt ist, sollte ein Highlight für Tony und die gesamte Menschheit werden. Doch der Besuch eines mysteriösen Fremden macht diesen Augenblick zunichte. Den Start des Satelliten kann der Fremde zwar nicht mehr aufhalten, aber auf seinem Weg zum Kontrollzentrum tötet er alle Menschen, die ihm begegnen. Auch Iron Man wird bei der anschließenden Zerstörung des Control-Towers stark angeschlagen und sein bester Freund Lt. Colonel James „Rhodey“ Rhodes, der als War Machine ebenfalls anwesend war, scheint sogar tot zu sein.
Da Iron Man zu diesem Zeitpunkt als einziger Überlebender dieses Vorfalls gilt, wird er kurz darauf von S.H.I.E.L.D. verhört. Doch es kommt noch schlimmer, als der Fremde sich nicht nur als Sohn eines alten Bekannten entpuppt, sondern auch noch mit einer Art Techno-Organischem Virus verbunden zu sein scheint. Ab sofort ist nicht nur das Leben von Iron Man in Gefahr. Denn der Fremde, Technovore, will die gesamte Menschheit auslöschen …

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Iron Man: Rise of Technovore bildet die Fortsetzung zur Iron Man Anime-Serie. Brandon Auman liefert einen dichten, spannenden und actionreichen Plot ab, bei dem Kenner des Marvel Universum einige Ereignisse und Personen wiedererkennen werden. Ezekiel Stane tritt zwar auch hier als Sohn von Obadiah Stane auf, doch anders als im Comic ist er nicht Iron Monger oder Iron Man 2.0. Stattdessen ist er der Träger des Technovore, der im Comic ein technologischer Parasit ist. Ezekiel wirkt hier wie ein kleines verstörtes Kind, das von seinem Vater abgewiesen wurde, und deshalb auf Rache sinnt. Tony, der mit Ezekiels Vater eng befreundet war, ist auch gleichermaßen fast so etwas wie ein Familienangehöriger. Und dennoch schafft er es nicht, den Jungen von seinem Vorhaben abzubringen. Es gibt aber auch kleinere Andeutungen, die auf Ereignisse im klassischen Marvel Universum anspielen. So wirft Rhodey in einem persönlichen Duell zwischen Iron Man und War Machine seinem Chef und Freund vor, etwas zu viel Alkohol zu sich genommen zu haben. Tony hingegen verharmlost diese Beschuldigung. Bereits in dem inzwischen klassischen Story-Arc „Demon in a Bottle“ aus US-Iron Man #120 bis #128, wurde dem Milliardär und Playboy dieses Laster vom Starautor David Michelinie auferlegt. Seitdem hat Tony immer wieder mit dem Teufel Alkohol zu kämpfen.

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Das Aussehen der Figuren bleibt dem Anime-Stil der Vorgängerserie treu. Gleiches gilt für die Gastauftritte des Punisher, der Black Widow und von Hawkeye. Diese orientieren sich, genau wie Nick Fury, stark an den Versionen aus dem ultimativen Marvel Universum und haben dadurch für die Kenner der Comics einen sehr hohen Wiederereknnungswert. Die Black Widow ist geheimnis- und reizvoll, wie eh und je, und Hawkeye kann seine vorlaute und freche Klappe nicht richtig halten. Der Punisher hingegen ist so wortkarg wie immer, während der Nick Fury hier um einiges aktiver ist, als im klassischen Marvel Universum. Nicht nur dass er wie der ultimative Nick Fury optisch an Samuel L. Jackson angelehnt ist, auch seine Handlungsweise ist wesentlich offensiver. Dieser Nick hat keine Skrupel anzupacken und sich selbst die Hände schmutzig zu machen.
Ein ganz großes Plus an der Zusammenarbeit mit dem Studio MadHouse ist die gesamte Umsetzung des Filmes. Das inzwischen weltweit bekannte Animestudio ist unter anderem für die Animeumsetzungen von „Barfuss durch Hiroshima„, sowie für Animeklassiker wie „Perfect Blue„, „Tokyo Godfathers“, „Paprika“, „Summer Wars“, „Robotic Angel“ und „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ verantwortlich. Klare Bilder, actionreiche Szenen und rasante Kamerafahrten, die oftmals mit gut eingebetteten CGI-Sequenzen angereichert werden, zeigen die Erfahrungen des Animationsstudios. Hier wird klar, weshalb sich Marvel ausgerechnet dieses renommierte Studio für die Zusammenarbeit ausgesucht hat. Das Anime-Studio versteht es, sowohl Technik und Action, als auch Drama und stille Momente glaubhaft umzusetzen.

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FAZIT:

Mit Iron Man: Rise of Technovore legt Marvel in Zusammenarbeit mit Studio MadHouse einen weiteren gelungenen Ausflug in das Marvel Anime-Universum vor. Der Film hat meiner Meinung nach nur mit zwei Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Erste ist, die direkte Konkurrenz und der Vergleich mit dem zeitgleich startenden Iron Man 3 in den deutschen Kinos. Mit Iron Man 3 kann und, so denke ich persönlich, will Rise of Technovore sich nicht messen. Vielmehr will er die Geschichte aus Marvel Anime: Iron Man fortführen. Und hier liegt auch die zweite Schwierigkeit. Brandon Auman tritt als Autor in die Fußstapfen von Warren Ellis. Und diese sind nicht einfach auszufüllen. Aber Auman macht seine Arbeit gut, und liefert er eine gelungene Story ab, die spannend ist und mit reichlich Anspielungen aufwarten kann. Er definiert weder Iron Man, noch Tony Stark oder irgendeine andere Figur neu. Auch bereichert er diese nicht um neue Facetten. Stattdessen nutzt er das, was ihm die Anime-Serie Iron Man an Charakterisierungen der Figuren hinterlassen hat, um eine actionreiche Geschichte zu präsentieren.
Zusammenfassend ist Iron Man: Rise of Technovore ein rundum gelungener, actionreicher und spannender, neuer Ausflug in das Marvel Anime-Universum, der schon alleine wegen der persönlichen Beziehung und den rasanten Dogfights zwischen Tony Stark als Iron Man und James Rhodes als War Machine, sehenswert ist.

Einen Charaktervideoclip gibt es hier
Und einen Mash Up-Clip hier

Copyright aller verwendeten Bilder © 2013 Sony Pictures Home Entertainment/Marvel & Subs./Studio Madhouse

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Iron Man: Rise of Technovore auf DVD und Blu-ray

2013 scheint das Jahr für Tony Stark, alias Iron Man, zu werden. Am 1. Mai startet Iron Man 3 in den deutschen Kinos und nur einen Tag später erscheint mit Iron Man: Rise of Technovore der neueste Marvel Anime auf DVD und Blu-ray.

Das krachende, neue Kapitel im weltberühmten
Marvel Universum

IRON MAN: RISE OF
TECHNOVORE

Poster

Pressetext:

Marvels Iron Man kehrt zurück – komplett neu, animiert und in Spielfilmlänge! IRON MAN: RISE OF TECHNOVORE – ab 02. Mai 2013 auf Bluray ™, DVD und als Video on Demand von Marvel Entertainment und Sony Pictures Home Entertainment. Produziert von Madhouse mit den Marvel Superhelden, wie zum Beispiel „War Machine“, „Nick Fury“, „Black Widow“, „Hawkeye“ und „The Punisher“. IRON MAN: RISE OF TECHNOVORE ist das neue und explosive Kapitel des weltberühmten Iron Man-Franchise. Nach einem tödlichen, terroristischen Angriff, gerät Iron Man in die Schusslinie und begibt sich, gejagt von „S.H.I.E.L.D.“ auf die Suche nach dem Bösewicht „Ezekiel Stane“, der u.a. eine neue Waffe mit dem Namen „Bio Tech“ entwickelt hat, die sogar den Anzug von Iron Man vernichten kann. Die Originalstimmen kommen von Matthew Mercer („Resident Evil Damnation“) als Iron Man und Norman Reedus („The Boondock Saints II: All Saints Day“, „The Walking Dead“) in der Rolle des Punisher.

Iron Man Konzept Art

Iron Man Conzept Art

Pressetext:

Exklusiv auf Blu-ray™ – das Featurette „Konzeptkunst – Art Galerie“, welches die konzeptionelle Umsetzung der Produktion von Madhouse zeigt. Darüber hinaus enthalten DVD und Blu-ray™ die beiden Featurettes „Tale of Technovore“ und „S.H.I.E.L.D.: Protecting the Marvel Universe“.

Ezekiel Stane Conzept Art

Ezekiel Stane Conzept Art

Handlung (Pressetext):

Der Multimilliardär Tony Stark wehrt in seiner Iron-Man-Rüstung den Angriff eines mysteriösen neuen Gegners ab. Dabei sterben unschuldige Menschen, darunter sein bester Freund War Machine, Lt. Colonel James Rhodes. Als S.H.I.E.L.D. Iron Man verhören will, entkommt dieser, um den Drahtzieher des Anschlags zu entlarven. Von Black Widow und Hawkeye verfolgt, bittet Iron Man den skrupellosen Ordnungshüter Punisher um Hilfe. Doch wie reagiert der Armored Avenger, als er nicht nur den Verantwortlichen findet, sondern auch die tödlichste Waffe überhaupt: Biotechnologie namens Technovore, die den gesamten Planeten auslöschen könnte…

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Zum Abschluss hier noch der deutsche Trailer, und haltet die Augen offen. Denn es folgen noch zwei weitere Specials zu „Iron Man: Rise of Technovore“.

Pressetext:

IRON MAN: RISE OF TECHNOVORE ist von Regisseur Hiroshi Hamasaki („Paranoid Agent”, “Highlander”) und dem Drehbuch von Brandon Auman (“The Avengers: Earth’s Mightiest Heroes”, Iron Man: Armored Adventures”). IRON MAN: RISE OF TECHNOVORE hat eine ungefähre Laufzeit von 84 Minuten (DVD) bzw. ca. 88 Minuten (Blu-ray™) und ist mit FSK 12 gekennzeichnet.

IRON MAN: RISE OF TECHNOVORE erscheint am 02. Mai 2013 auf Blu-ray™, DVD und als Video on Demand!

Marias letzte Reise [Drama, Deutschland, 2005]

Mein Blog ist eigentlich eher für unterhaltsame Sachen bekannt. Comics, Filme, Games und Musik. Doch immer wieder einmal kommen die Augenblicke, wo man den Spaß des Lebens, ein wenig beiseite räumen muss, um sich den wirklich ernsten Themen zu widmen. Eines dieser Beispiele ist bereits mein Artikel zum Mahnmal Buchenwald gewesen, und auch heute möchte ich ein nicht so freudiges Thema anschneiden, welches mir aber auch persönlich sehr am Herzen liegt.

Der Tod.

Im Rahmen meiner Weiterbildung als Altenpfleger und Altenbetreuer bin ich in Berührung mit dem Film „Marias letzte Reise“ gekommen. Denn im Ethikunterricht kamen wir auf die Pflegeethik zu sprechen, wobei die Ausbilderin eben auf diesen Film zurückgriff. Leider hatten wir nicht die Möglichkeit den Film zu beenden, doch ich war fasziniert vom Schauspiel der leider inzwischen verstorbenen Monica Bleibtreu. Deshalb habe ich die Chance ergriffen und mir den Film nun in voller Länge zu Gemüte geführt.

Marias letzte Reise

Land: Deutschland
Jahr: 2005
Laufzeit: 90 min
Regie: Rainer Kaufmann
Darsteller: Monica Bleibtreu, Nina Kunzendorf, Günther Maria Halmer, Michael Fitz, Nikolaus Paryla, Philipp Moog, Gundi Ellert, Hubert Mulzer

Maria leidet an Krebs, doch im Krankenhaus will sie nicht bleiben. Auch eine weitere Chemotherapie will sie nicht über sich ergehen lassen. Doch was sie so richtig wütend macht, ist wie das Personal im Krankenhaus mit den Patiente, insbesondere ihr, umgeht. Also lässt sie sich auf eigenen Wunsch entlassen. Aber ihr behandelnder Arzt will dem nicht tatenlos zusehen, und stellt seine beste Krankenschwester, Andrea, ab, damit diese die sture Patientin doch noch bewegen kann, ins Krankenhaus zurückzukehren. Was der Arzt aber nicht ahnt, ist das sich alle seine Bemühungen als nutzlos herausstellen. Schwester Andrea entwickelt eine Beziehung, nicht nur zu Maria, sondern auch zu ihrem noch ledigen Sohn Simon. Zusammen gehen die beiden den letzten und beschwerlichen Weg der schwer kranken Dame …

Marias letzte Reise ist ein dramatisches Meisterwerk, mit so vielen Emotionen und außergewöhnlichen schauspielerischen Leistungen, wie ich sie bisher nur selten erlebt habe. Den ganzen Film über kommt man nicht umhin, einen Kloß im Hals zu spüren und den Tränen nahe zu sein. Besonders am Schluss, als es dann unumkehrbar wird, bekommt man selbst als Zuschauer Gänsehaut und kann sich nur noch schwer beherrschen.
Am Anfang, so muss ich ehrlich zugeben, zeichnet sich dies noch nicht so stark ab. Maria ist eher die Art von Mensch, die man nur allzu gerne von hinten sieht, weil sie doch so ein sturer Bock ist, und nichts außer ihrem eigenen Willen zulässt. Doch mit jeder Minute wächst einem diese Person näher ans Herz und man versteht, warum sie so geworden ist, wie sie nunmal nach außen hin scheint. Das ist vor allem der grandiosen Leistung, der leider viel zu früh verstorbenen Monica Bleibtreu und ihrer Filmpartnerin Nina Kunzendorf zu verdanken. Am tragischsten ist dies aber erst dann, wenn man bedenkt, dass Monica Bleibtreu ihr eigenes Schicksal vorausgespielt hat.

Am 13. Mai 2009 verstarb die am 4. Mai 1944 in Wien geborene Schauspielerin nach einem zweieinhalbjährigen Lungekrebsleiden in Hamburg. Das der Film aber schon vor diesem persönlichen Drama für Aufsehen gesorgt hat, zeigen auch die Preise, die er und auch Monica Bleibteu hierfür erhalten haben. Dazu zählen der deutsche Fernsehpreis, für die Rolle der todkranken Bäuerin Maria, der bayrische Fernsehpreis als Sonderpreis für Marias letzte Reise sowie der Adolf-Grimme-Preis für das gesamte Schauspielensemble des Filmes. Monica Bleibtreu wurde unter großer Anteilnahme auf dem Friedhof im Hamburgers Ortsteil Ohlsdorf beigesetzt.

FAZIT:

Der Film „Marias letzte Reise“ ist ein Film, den man gesehen haben muss. Egal was man von deutschen Filmen, Dramen oder was auch immer halten mag. Dieser Film geht an keinem spurlos vorbei, oder sollte es wenigstens nicht. Monica Bleibtreu hat sich mit diesem Film und der darin verkörperten Rolle, in meinen Augen ein eigenes Denkmal gesetzt. Noch nie habe ich eine Darstellerin so überzeugend, und das in allen Handlungssituationen, spielen sehen wie in diesem Drama.

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Ghost Rider: Spirit of Vengeance (Steelbook/DVD)

Marvel hat seit einigen Jahren ein ziemlich gutes Händchen, was die eigenen Comicverfilmungen betrifft. Doch leider gibt es auch immer wieder mal Ausreißer nach unten, die nicht so gelungen oder erfolgreich sind. Einer dieser Filme war Ghost Rider mir Nicholas Cage. Auch der zweite Teil war an den Kinokassen nicht der erwartete Erfolg. Nun ist Ghost Rider: Spirit of Vengeance auf DVD und BluRay erschienen und ich habe mir das Werk angeschaut …

Photo by Courtesy of Columbia Pictures – © 2011 Columbia Pictures Industries, Inc. All rights reserved.

Um seinen Vater vor dem sicheren Tod zu retten, hat der Stuntman Johnny Blaze vor Jahren einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Fortan sollte er als Ghost Rider die sündigen Seelen einsammeln. Aber Johnny hat sich zurückgezogen. In der Hoffnung durch diese Abgeschiedenheit seinen unhaltbaren Dämonen doch noch zu besänftigen, will er nie wieder als Ghost Rider auftreten.
Doch Johnny hat keine Wahl mehr als er Besuch von Moreau bekommt, der ihn auf einen kleinen Jungen mit Namen Danny aufmerksam macht, der das neue Ziel der Dämonen geworden ist. Danny ist der Schlüssel zur Vernichtung der Welt und nur Johnny kann ihn als Ghost Rider beschützen?

Ich gebe ganz ehrlich zu das mir der erste Ghost Rider ganz gut gefallen hat. Die breite öffentliche Meinung und die Verkäufe an den Kinokassen und der DVD und BluRays sagen da etwas ganz anderes. Doch ich muss auch sagen, dass ich mir von dem Film nicht allzu viel versprochen hatte. Lediglich einen kurzweiligen und unterhaltsamen Comic-Popcorn-Movie hatte ich erwartet und auch präsentiert bekommen.

© 2011 – Sony Pictures

Bei Ghost Rider Spirit of Vengeance bin ich mit genau der gleichen Einstellung an den Film gegangen. Aber ich wurde enttäuscht. Wo der erste Film auch durch seine Besetzung mit Peter Fonda als Mephistopheles überzeugen konnte und die gut aussehende Eva Mendes ein Blickfang war enttäuscht die Fortsetzung. Nicht nur das Nicholas Cage weniger Haar zu bieten hat, auch mit seinem Bauch wirkt er nicht mehr so heldenhaft. Ein brennendes Skelett mit Bierbauch ist alles andere als schön anzusehen. Das kann auch die enge Lederkluft nicht kaschieren.
Auch die Nebendarsteller wissen nicht wirklich zu überzeugen. Christopher Lambert war früher ein sehr charismatischer Schauspieler, der mit seinem „Silberblick“ Frauen bezirzen konnte. Als ganzkörpertätowierter Mönch mit Glatze funktioniert dies bei Weitem nicht mehr. Auch Violante Placido als weiblicher Blickfang ist nicht wirklich eine Offenbarung. Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich sehr gut streiten, gerade wenn es um Frauen geht, aber für mich ist Violante hier ganz klar fehlbesetzt. Der einzige schauspielerische Lichtblick in diesem tristen Ensemble ist Idris Elba als Moreau. Er spielt alle anderen mit seiner Ausstrahlung und Leistung an die Wand.

Photo by Jasin Boland – © 2011 Columbia Pictures Industries, Inc. All Rights Reserved. ALL IMAGES ARE PROPERTY OF SONY PICTURES ENTERTAINMENT INC.

Der einzige Fortschritt zum ersten Teil sind die Effekte. Der Schädel und die Flammen wirken einfach nur genial. Auch das neue Motorrad und die Fähigkeit sich jedes Vehikel zu eigen zu machen sind gelungene Ideen, die auch sehr gut umgesetzt wurden. Was mir ebenfalls von der Grundidee gefallen hat, war den Rider allgemeine düsterer zu machen, als er im ersten Teil war. Auch die Action kommt, zumindest bei mir, sehr gut an. Leider dauert es, bis es wirklich rundgeht. Denn die Geschichte ist wahrlich kein Highlight und lässt sich mit einem Satz umschreiben. Keine Twists, keine Überraschungen, nichts was sich nicht schon lange vorhersagen lässt. Man merkt dem Film leider an, dass Er nur noch die Hälfte des Budgets von Teil 1 zur Verfügung hatte.

Photo by Courtesy of Columbia Pictures – © 2011 Columbia Pictures Industries, Inc. All rights reserved.

FAZIT:

Leider bleibt auch mit gesetzteren Erwartungen nur ein mittelmäßiger Streifen zurück, der auch nach dem zweiten Anschauen nicht besser wird. Für mich als Marvel-Movie-Fan war der Film ein Muss, unter anderem wegen der limitierten Steelbox. Wer aber mit dem Ghost Rider nicht viel anfangen kann oder den ersten Film bereits nicht mochte, der sollte bestenfalls auf die TV-Ausstrahlung warten.

Filmlaufzeit: 91 Minuten
Laufzeit Extras: 108 Minuten
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Reginalcode: 2

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Der Bodyguard – Für das Leben des Feindes (TV Direkt 10/09)

Wenn man Til Schweiger hört denkt man unweigerlich an Sachen wie KeinOhrHasen, ZweiOhrKüken, Kokowääh und Manta Manta. Alles erfolgreiche Komödien. Doch Til Schweiger kann auch anders. Im vorliegenden Film versucht er sich als knallharter Bodyguard. Ob er es schafft, lest Ihr nun hier…

Originaltitel: Body Armour
Herstellungsland: Australien, Deutschland, Großbritannien, Spanien, USA
Erscheinungsjahr: 2007
Regie: Gerry Lively
Darsteller: Til Schweiger, Chazz Palminteri, Lluís Homar, Gustavo Salmerón, Cristina Brondo, Khan Bonfils, Louis Decosta Johnson, Mark Ullod, Cristina Piaget, Sue Flack, Nick Brimble, Jaume Montané
Freigabe: FSK 16
Laufzeit: 90:14 Min.
Regionalcode: 2
Format: DVD
TV-Norm: PAL
Bildformat: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Keine

Inhalt:
Als ehemaliger Bodyguard, der seine letzte Mandantin auf tragische Weise verloren hat, schlägt sich John Ridley nun mit weniger aufregenden Jobs durchs Leben, als sein alter Auftraggeber wieder auftaucht und John einen neuen lukrativen Auftrag verspricht bei dem der Mandant auch noch explizit ihn als Bodyguard angefragt hat.
Sein neuer Mandant ist niemand anderes als jener Attentäter, der Auftragskiller Lee Maxwell, der seine letzte Mandantin getötet hat und ihm so sein Leben und seinen Ruf als Bodyguard zerstört hat. Nun soll er eben jene Person beschützen weil dieser als Kronzeuge gegen seinen früheren Auftraggeber aussagen will. Doch sein ehemaliger Boss will dem nicht tatenlos zusehen und schickt einen Killer nach dem anderen um Lee auszuschalten.
Der einzige der ihn jetzt noch beschützen kann ist der Mann, der ihm wohl am ehesten den Tod an den Hals wünscht, John Ridley. Aber will John überhaupt, das Lee überlebt…?

Fazit:
Eigentlich klingt das Grundgerüst für diesen Actionthriller ja ganz interessant. Das war auch einer der Gründe warum ich ihn mir zugelegt hatte. Aber es zündet nicht wirklich. Chazz Palminteri spielt gewohnt und vor allem glaubwürdig gekonnt widerlich, den Auftragskiller Lee Maxwell. Vom ersten Moment an möchte man dieser Person einfach nur die Fresse polieren. Auch in den späteren Passagen ist Palminteri der einzige wirklich überzeugende Darsteller. Til Schweiger nimmt man den harten, und manchmal skrupellosen Bodyguard einfach nicht ab. Seine ganze Rolle wirkt extrem überzeichnet und unglaubwürdig.
Auch der Film an sich wirkt einfach nur wie ein billig zusammengeschusterter TV-Film, der sich an großen Vorbildern bedient und dann trotzdem alles falsch macht. Die Action ist in Ordnung, aber die Story ist mehr als dürftig umgesetzt und präsentiert.

Alles in allem sind die 90 Minuten Laufzeit zwar keine vergeudete Zeit, aber es gibt tausende von Filmen die diese Zeit besser füllen könnten. Ein durchschnittlicher Film mit einen sehr guten Chazz Palminteri und einem sehr mittelmäßigen und fehlbesetzten Til Schweiger, aber immerhin schön oldschooliger Action.

Wer es dennoch wagen möchte sich den Film einzuverleiben der kann dieses Exemplar direkt bei mir für 1,99€ zzgl. Versand als Warensendung für 1,80€ erwerben. Aber der Film ist nur einmal vorrätig. 😉
Die Kontaktmailadresse findet Ihr im Impressum.

Alternativ kann der Film auch als Limited Edition Metalpak bei Amazon für derzeit 9,99€ erworben werden.

Perfect Blue (Uncut) DVD [Modern Graphics, 2001]

In meinem heutigen Artikel möchte ich einen Anime vorstellen, der unter Kennern schon lange etwas ganz besonderes ist. Nicht nur weil der Film unter der Regie des inzwischen leider verstorbenen Satoshi Kon entstand, sondern weil er schon bei seiner Deutschlandpremiere auf den internationalen Filmfestspielen in Berlin am 16. Februar 1998, durch seine Story und seine gekonnte Inszenierung sofort einen festen Fankreis begeistern konnte.

Perfect Blue [パーフェクトブルー Pāfekuto Burū]
(Japan 1997)

Regie: Satoshi Kon
Drehbuch: Sadayuki Murai
Produktion: Hiroaki Inoue, Haruyo Kanesaku, Masao Maruyama, Yutaka Maseba
Musik: Masahiro Ikumi
Kamera: Hisao Shirai
Schnitt: Harutoshi Ogata
Budget: 3 MillionenUS-Dollar
Produktionszeit: 2 Jahre
Laufzeit: 81 Minuten
FSK: 16 Jahre
Synchronsprecher:

  • Mima Kirikoe: Junko Iwao (japanisch), Solveig Duda (deutsch)
  • Rumi: Rika Matsumoto (japanisch), Carin C. Tietze (deutsch)
  • Tadokoro: Shimpachi Tsuji (japanisch), Claus Brockmeier (deutsch)
  • Me-Maniac/Uchida: Masaaki Ōkura (japanisch), Philipp Brammer (deutsch)

Inhalt:

Cham noch als Trio unterwegs.

Mima Kirikoe ist Popsängerin (oder wie es sich in Japan nennt, ein Popidol) in dem Musiktrio Cham. Doch nach zwei erfolgreichen Jahren entschließt sich Mima ihre Karriere als Popidol an den Nagel zu hängen und als Schauspielerin durchzustarten. Ihre Fans sind natürlich alles andere als begeistert. Besonders der eher unauffällige Uchida, der im geheimen eine Fanseite über sein Idol mit allen möglichen privaten Infos betreibt.

Eine kleine 1. Rolle als Schauspielerin.

Anfangs schafft es Mimas Agent ihr in der Serie „Double Bind“ nur eine kleine Nebenrolle mit wenigen Worten zu sichern, aber schon sehr schnell soll ihre Rolle ausgebaut werden. Leider geht dies aber auch nur durch Nacktaufnahmen und eine Vergewaltigungsszene. Trotz aller Bedenken entschließt sich Mima dieses Opfer zu bringen ohne zu merken wie sehr es doch an ihren nerven zehrt. Dazu kommt noch das unsichere Gefühl verfolgt zu werden da ein ihr noch Unbekannter eine Webseite betreibt, auf der sehr private Informationen und Bilder von ihr veröffenlicht werden.

Uchida. Ist er derjenige der Mima in den Wahnsinn treibt?

Nach und nach häufen sich auch seltsame Ereignisse wie zum Beispiel der Mord an dem Fotografen der die Aktaufnahmen von Mima geschossen hat. Mima verliert immer mehr den Bezug zwischen Wirklichkeit, Serienrollenfigur und Traum. Doch was dann geschieht kann selbst Mima nicht glauben, als sich ihr der Drahtzieher hinter all den vergangenen Ereignisse offenbart…

Fazit:

Mima mal 2? Was ist Traum und was Realität?

„Perfect Blue“ ist ein grandioser Psychothriller mit einigen Wendungen und sehr dichter und verzwickter Story. Sobald Mimas Selbstzweifel einsetzen fängt auch der Zuseher an den gezeigten Bildern nicht mehr vollends Glauben zu schenken. Schnell ertappt man sich bei der Frage welche der Szenen denn nun in Mimas Kopf stattfinden und welche real sind.
Auch grafisch ist Perfect Blue meilenweit von dem entfernt was viele als Anime kennen. Nicht bonbonbunt und schrill, was allgemein als typisch japanisch bezeichnet wird, sondern düster und mysteriös. Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet das eine emotionale Bindung zwischen „Darsteller“ und Zuschauer sehr schnell aufgebaut wird. Unterstützt wird dies durch die sehr gute deutsche Synchronisation welche auch kleinste Gefühlsnuancen perfekt transportiert.

Auch als Duo sehr erfolgreich. Cham ohne Mima.

Neben dem an sich schon fast überpräsenten Psychothriller-Charakter kommt auch ein wenig die Kritik an dem Popidol-Machenschaften in Japan zum tragen. Popidole sind schnell herangezüchtet und das meiste Geld machen die Manager. Sobald das Interesse dann nach lässt werden die Idole fallengelassen und neue Idole präsentiert. Dies ist auch einer der Gründe warum Mima sich dann von der Musikkarriere abwendet und sich mit der Schauspielerei ein zweites Standbein schaffen will. Auch wenn sie sich anfangs schon ein wenig ärgert das ihre ehemaligen Kolleginnen nun als Duo erfolgreicher zu sein scheinen als sie es als Trio waren.

Für Fans von aussergewöhnlichen Filmen, seien es Animes, Psychothriller oder was auch immer, ist „Perfect Blue“ auf jeden Fall ein Geheimtipp, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Wer sich jetzt diesen Film gerne gönnen möchte sollte aber aufpassen. Es gibt inzwischen viele Versionen auf dem deutschen Markt. Mir vorgelegen für diesen Artikel hat die erste Auflage von Rapid Eye Movies (im Vertrieb von Modern Graphics) von 2001. Diese ist genau wie die zweite Auflage welche sich nur durch ein leicht verändertes Cover unterscheidet ebenfalls uncut. Auch wenn diese beiden Versionen oft mit einer Laufzeit von 85 Minuten angegeben werden, handelt es sich dabei um einen Fehler. Die tatsächliche Laufzeit inklusive Abspann beträgt nur 78 Minuten. Diese beiden Versionen sind neben dem deutschen und japanischen Ton in Dolby Digital 5.1, was das Bonusmaterial betrifft leider etwas spärlich ausgestattet. Sie kommen beide nur mit zwei Trailern (dt. & jap.), einer Bildergalerie, Produktionsnotizen sowie ein bisschen Werbung für Rapide Eye Movies daher (alles zusammen ca. 3 Minuten) alles auf einer DVD-5 untergebracht.
Etwas besser ausgestattet sind da schon die neueren Auflagen von 2009 (im Vertrieb von Al!ve) und 2010 (Intro Edition Asien 13). Diese kommen neben dem ebenfalls ungekürzten Film (auch wenn dies nicht mehr explizit auf dem Cover angegeben wird) mit satten 86 Minuten Bonusmaterial auf einer DVD-9 daher. Enthalten sind Perfect Blue-Vorlesung (41:07 Min.), Into the Blue (29:46 Min.), Kinotrailer (Deutsch) (01:48 Min.), Kinotrailer (OmU) (01:58 Min.) & Trailer zu weiteren REM-Titeln (Der große Japaner – Dainipponjin (01:31 Min.), Die Tragödie der Belladonna (02:55 Min.), Genius Party (00:55 Min.), Mind Game (01:37 Min.), Tamala 2010 – A punk cat in space (02:25 Min.), The Place promised in your early days (02:18 Min.)).

Wenn man also die Chance hat und dem Bonusmaterial nicht abgeneigt ist, sollte man zu den neueren Auflagen greifen. Für alle anderen sind die ersten beiden Auflagen eine günstige Möglichkeit (via Ebay zum Beispiel) an den reinen Film zu kommen. Man sollte sich nur nicht von den verwirrenden Laufzeitangaben verunsichern lassen, da in Deutschland nur die ungeschnittene Unrated-Fassung erschienen ist. Einzig die US-VHS-Fassung gab es auch in der gekürzten R-Rated Fassung, wohingegen die US-DVD-Fassung ebenfalls ungekürzt ist.

„Perfect Blue“ (Ali!ve) (2009) bei Amazon kaufen.
„Perfect Blue“ (Intro Asien Edition 13) (2010) bei Amazon kaufen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2001-2012 Rapide Eye Movies

Interstella 5555 – The 5tory of the 5ecret 5tar 5ystem (Limited Edition) [Virgin Records, 2003]

Angespornt durch meinen Freund und Blogkollegen „Die Rose“ der auf seinem Blog in der Rubrik „Enjoy daily music“ auf Daft Punks „one more time“ aus dem Album „Discovery“ aufmerksam gemacht hat, dachte ich mir das ich auch mal wieder auf etwas ganz besonderes der zwei Jungs zurückgreifen könnte.
Also habe ich wieder einmal meine limitierte Edition von „Intersella 5555 – The 5tory of the 5ecret 5tar 5ystem“, das animierte House-Musical von Daft Punkt und Animekünstler Leiji Matsumoto, herausgekramt und präsentiere euch diesen Artikel darüber…

Die Geschichte an sich ist sehr schnell erzählt. Eine Gruppe von vier jungen Musikern aus einer anderen Galaxie, wird von einem mysteriösen und widerlichen Musikproduzenten gekidnappt und hier auf der Erde zu einer erfolgreiche Band gepusht. Dafür mussten die vier zwar an das Aussehen von uns Menschen angepasst werden, aber mit Hilfe von ein paar technischen Tricksereien schafft es der Produzent die ganze Welt und auch die Musiker, welche keine Erinnerungen mehr an ihr früheres Leben haben, zu täuschen.
Doch die Musiker waren auch vorher schon sehr erfolgreich und hatten innerhalb ihrer Galaxie viele Anhänger und Fans. Einer dieser Fans bemerkt das Verschwinden der Popgruppe und macht sich sofort auf den Weg sie zu suchen. Hauptgrund ist aber eher das er sich in die Frontsängerin verliebt hat. Der „edle Ritter“ wird schnell auf der Erde fündig und versucht die Gruppe zu befreien. Dafür muss er sich nicht nur mit den Sicherheitskräften des Produzenten, sondern auch der hiesigen Polizei auseinandersetzen.
Nicht ganz einfach, aber erfolgreich, schafft es der Held die Gruppe zu befreien und zu flüchten. Jedoch muss er dafür einen sehr hohen Preis zahlen, und nun müssen die Musiker auch noch den Produzenten aufhalten der schon ganz andere „Ausserirdische“ zu sehr erfolgreichen Künstlern auf der Erde gemacht hat…

„Interstella 5555“ ist ein aussergewöhnliches Projekt von aussegewöhnlichen Künstlern. Daft Punk die mit ihrer Mischung aus 80er Sound und House-Trance-Musik in den 90er Jahren weltweit große Erfolge erzielten und Anime- und Mangameister Leiji Matsumoto haben sich hier zusammengetan um ein Märchen in atemberaubenden Bildern, sehr viel Emotionen, Dramatik, Spannung und wundervoller Musik zu präsentieren.
Dabei wird gänzlich auf Dialoge verzichtet. Alles spiegelt sich, neben dem visuellen, in der Musik wieder. Über eine Stunde taucht man in eine bunte, verträumte und malerische Märchenwelt ein die einen nicht so leicht wieder loslässt. Bis zum Ende fiebert man mit den Protagonisten mit und genießt die dazu stimmige Musik.

Wer, wie ich auch, in den Genuss kommt die Limited Edition zu besitzen oder zu ergattern, der erhält neben dem Film (im Format 4:3 und mit Dolby Digital 5.1 Sound) samt Extras (Character-Files, Biografien, Trailer, Karaoke, Interaktives Spiel) auch noch eine CD mit vielen Remixen der Songs (u.a. von Basement Jaxx, Daft Punk, Laidback Luke, Romanthony, Cosmo Vitelly uvm.) in einem wunderschönen Digipak im sehr robusten Schuber.

Das wirft aber auch eine Frage auf. Wo sortiere ich diesen Artikel am besten ein? Film/DVD oder Musik? Ist ja immerhin beides. Und in der Limited Edition sind ja sowohl DVD als auch Musik-CD enthalten.
Naja. Habs einfach mal in beides sortiert. 😀

Wer jetzt Lust bekommen hat sich dieses Meisterwerk mal anzusehen der findet unten die Links zu Amazon. Jedoch muss ich auch noch warnen. Zwar verlinke ich auch die BluRay, wer aber die Möglichkeit hat sollte lieber zur DVD oder Limited Edition DVD greifen, da es bei der BluRay wohl einige Probleme mit der Konvertierung gab. Das Bild ist schlechter als das der DVD, und es treten immer wieder Bildstörungen und Tonaussetzer auf. Die DVD selbst ist Region Free und kommt in den Sprachen Englisch und Französisch daher. Eine deutsche Tonspur ist nicht vorhanden und irgendwie auch nicht wirklich notwendig.

„Interstella 5555“ (DVD) bei Amazon kaufen.
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„Interstella 5555“ (BluRay) bei Amazon kaufen.

Zum Schluss hier noch ein wirklich wundervolles Bild von der DeviantArt-Seite von rieke-b:

Find me guilty – Der Mafiaprozess

  • Titel: Find Me Guilty – Der Mafiaprozess
  • Originaltitel: FIND ME GUILTY
  • Inhalt: Mafiosi Jack DiNorsio soll vor Gericht gegen seine „Familie“ aussagen. Dafür wird ihm ein Deal angeboten um seiner derzeitige Haftstrafe von 30 Jahren, welche er für ein Drogenvergehen und ander Kleinigkeiten erhalten hat, zu verkürzen. Doch Jack geht nicht auf den Deal ein. Und nicht nur das. Vor Gericht verteidigt er sich sogar selber und erregt damit weit mehr Aufsehen als es sowohl der Anklage, als auch der Verteidigung lieb ist…
  • Genre: Drama, Komödie
  • Jahr: 2006
  • Darsteller: Vin Diesel, Alex Rocco, Frank Adonis, Frank Pietrangolare, Frankie Perrone, James Biberi, Jerry Grayson, Nicholas A. Puccio, Paul Borghese
  • Regie: Sidney Lumet
  • Copyright: Syndicate
  • Länge: 119 Minuten

FAZIT:
Vin Diesel in einer Paraderolle. So wie hier hat man diesen Mann wohl noch nie gesehen. Zumindest ich nicht. Entweder war Vin der coole Actionheld (Riddick, Fast & Furious) oder der auf Arnies Spuren wandelnde Komödiant (Babynator), aber als Italo-Amerikansicher Mafiosi so glaubwürdig herüberzukommen ist schon überraschend. Der Film ist über die gesamte Länge sehr unterhaltsam und spannend und auch sehr komisch. Diesels Figur DiNorcio nimmt sich selber nicht wirklich ernst und erreicht damit genau das Gegenteil bei der Jury.
Insgesamt sehr gelungener Film der auf einer wahren Begebenheit basiert.

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