MysteriouslyBuddha is back at the Blog

Ohje, ich sehe gerade, mein letzter Bericht ist ungefähr genau ein Jahr her.
Wie kommt es, dass ich mich ein Jahr lang nicht gemeldet habe, hier auf dem Blog?
Was war los bei mir?
Erfahrt dies und mehr gleich nach der Werbung 😉

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Eine Hochzeitreise durch Thailand mit dem Rucksack [September 2016]

Meine Freunde aus Nürnberg haben geheiratet, die Hochzeit war schön. Familie, Verwandtschaft und Freunde haben eine sehr schöne Zeit miteinander verbracht.
Nach der Hochzeit kommt die Hochzeitsreise. Als ich erfahren habe, dass die beiden nach Thailand reisen, war ich schlichtweg begeistert.
Nun steht auf ihrem Blog (www.der-wohnsinn.com) der Bericht ihrer Reise online.Dominik_AVA
Mit freundlicher Genehmigung erlaube ich mir, diesen Bericht zu verlinken.
Ich hoffe, euch gefällt der Bericht genauso gut wie mir 😉
Viel Spaß, euer MysteriouslyBuddha

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Dominiks Reisetagebuch (7): Eine russische Hochzeit, Pjatigorsk und der große Kaukasus in Russland [ August, 2016]

Dominik_AVAMein Freund und ich sind der Einladung an einer russischen Hochzeit teilzunehmen gefolgt.
Aus diesem Anlass heraus haben wir eine Woche Urlaub genommen. Meine besten Freunde (wohnhaft in Deutschland, gebürtig aus Russland) haben ihre Hochzeit mit der Familie in Pjatigorsk gefeiert.
Nach der Hochzeit haben wir uns Pjatigorsk und die Umgebung angeschaut. In dieser Zeit haben wir drei Tagestouren in den großen Kaukasus unternommen, unter anderem waren wir am höchsten Berg von Europa, dem Elbrus (ob der Elbrus oder der Mont Blanc der höchste Berg von Europa ist, das hängt von der Definition der innereurasischen Grenze ab).
Wir hatten eine sehr schöne Zeit in Russland mit unseren Freunden. Die russische Gastfreundschaft, die russische Kultur, eine russische Hochzeit, die Landschaft, der Kaukasus, der Elbrus, die Menschen dort, es war definitiv ein bereicherndes Erlebnis.

Am Elbrus unterwegs.

Am Elbrus unterwegs.

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Dominiks Private Session (14): Was steht noch so an im Jahr 2016?

Dominik_AVADer Sommer ist noch nicht ganz vorbei, die letzten warmen Sonnenstrahlen laden erneut ein, ein kühles Bad im Freien zu genießen …
Ein kurzer Rückblick, was war bei mir so los in der ersten Hälfte dieses Jahres?
Was wird mich, wenn die Tage langsam kühler werden, noch erwarten?
Pläne und Wünsche, Ideen und Herausforderungen, das Jahr 2016 hat noch einiges zu bieten.
Natürlich berücksichtige ich, dass sich das Leben nicht nach Plan schreiben lässt 😉
In diesem Sinne, alle Angaben sind ohne Gewähr …

Das Leben ist eine Art Expedition ins Unbekannte …

Das Leben ist eine Art Expedition ins Unbekannte …

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Dominiks Private Session (1): Meine Aktivitäten und Pläne 2014/2015

Dominik_AVASeit 2010 bin ich auf den Geschmack der ausgefalleneren Reisen gekommen.

Angefangen hat dies mit meinem guten Freund, als wir uns gemeinsam in Irland ein Auto gemietet haben und einmal um die Insel herum gefahren sind in weniger als 2 Wochen. Das war schon richtig cool. Irland ist eine dieser Inseln, die ich uneingeschränkt empfehlen kann, auch wenn wir damals um Silvester dort unsere Zeit verbracht haben!

Rund um Angkor Wat

Rund um Angkor Wat

Nachdem ich dann mein Studium abgeschlossen hatte, belohnte ich mich allerdings alleine, mit einer geführten Gruppenrundreise in Vietnam und Kambodscha. Diese Reise hat mich zutiefst beeindruckt, wollte ich doch schon immer mal nach Angkor Wat, eine der größten Tempelanlagen der Welt. Allein dieser Besuch ist eine Reise nach Kambodscha Wert. Geschichtliche Schwerpunkte waren automatisch der Vietnamkrieg sowie die damaligen Geschehnisse rund um die Rote Khmer, die vietnamesische Besatzung und Pol Pot gewesen. In Vietnam und Kambodscha habe ich mich persönlich sehr mit der Kultur des Essens auseinandergesetzt. Weiterlesen

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce [8. Auflage, Februar 2014]

Dominik_AVAWenn jemand eine Reise tut,
So kann er was erzählen;
Drum nahm ich meinen Stock und Hut,
Und tät das Reisen wählen.

Matthias Claudius, 1740-1815

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Ich werde laufen. Die Wanderung, das ist der Sinn.“
Eigentlich will Harold Fry nur einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.
Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern.

„Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ ist das erste Buch von Rachel Joyce.
Ihr Buch wurde bereits auf der ganzen Welt, in über dreißig Sprachen gelesen. Dieses Buch wurde für den „Booker – Preis“ nominiert, mit dem „Specsavers National Book Award“ für das beste Debüt prämiert und eroberte in mehr als 30 Ländern die Bestsellerlisten (unter anderem Spiegel Bestsellerliste: Platz 1). Zu alledem wird ihr Roman in absehbarer Zukunft verfilmt werden.
Rachel Joyce und ihr Mann leben mit vier Kindern in Gloucestershire (Südwesten von England) auf dem Land.

Ließt man sich die vielen positiven Kritiken im Internet durch, so war ich auch bei diesem Buchkauf äußert zuversichtlich, dass mir dieser Roman gut gefallen wird.
Der Klappentext allein und die vielen positiven Kritiken (bei Amazon allein schon mehr als 660
4,5 Sterne Kritiken sowie die bereits 8. Auflage) haben mich überzeugt.

Vorweg, dieses Buch ist absolut kein „Action Buch“, es ist ein ruhiges Buch, welches eine andere Art von Spannung aufbaut. Diese Art von Spannung, die sich durch das Buch zieht, habe ich so bisher noch nicht kennengelernt.

Auf 379 Seiten entfaltet sich die Geschichte rund um Harold und seine Familie und Queenie Hennessy.
Queenie hat Krebs und liegt im Hospiz, um zu sterben.

Harold ist frisch pensioniert, hat einen Sohn David und seine Frau Maureen.
Die Ehe zwischen ihnen ist nicht mehr das, was sie einmal gewesen ist.
David wohnt schon lange nicht mehr bei der Familie.

Queenie war eine sehr gute Arbeitskollegin, von der er sich damals als sie weggezogen ist, leider nicht mehr verabschieden konnte. Sie haben sich bereits seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen.
Harold bekommt einen Brief von Queenie, in diesem teilt sie ihm ihre Diagnose mit.
Harold möchte ihr antworten, und begibt sich zum nächsten Briefkasten, doch daraus wird ein langer Weg…

Und so begibt sich Harold von einem Ort zum nächsten auf seiner Reise zu Queenie nach Berwick upon Tweed.

Während dieser Zeit kommen ihm allerlei Gedanken und Erinnerungen auf. Diese Erinnerungen drehen sich um Maureen, Queenie, sich selbst und seinen Sohn.
Nach und nach fügen sich diese Erinnerungen zu einem Großen und Ganzen zusammen.
Während seiner Reise von Ort zu Ort begegnet Harold vielen fremden Menschen, denen er seine Beweggründe erläutert. Harold selbst ist für viele dieser Fremden Menschen ein stiller Zuhörer. Viele dieser Menschen erzählen auch Harold ihre persönlichen Belange des Alltags bzw. ihres Lebens. Dabei macht Harold des öfteren die Erkenntnis, dass nicht alle Menschen auf den ersten Blick, so sind, wie es den Anschein hat. Harold erlebt viele wundersame Begegnungen, die den Leser wie ihn selbst berühren und verändern.
So trifft Harold zum Beispiel auf eine junge Dame in einer Tankstelle, die ihm sagt, wie wichtig der richtige Glaube an eine Sache doch sei, oder in einem Café trifft Harold auf einen gut gekleideten Gentleman mit einem interessanten Geheimnis. Einige Leute geben Harold für eine Nacht eine Unterkunft und unterhalten sich ein wenig. Viele fremde Begegnungen, die sein Leben auf eine kurze aber prägnante Art und Weise beeinflussen bzw. verändern.

Ungefähr die nächsten 200 Seiten verhält sich dieser Roman im Wechsel zwischen Ortschaften, fremden Begegnungen, Landschaftsbeschreibungen, die aber nicht zu ausgiebig sind und den persönlichen Erinnerungen von Harold an Maureen, David und Queenie. Hin und wieder beschreibt Rachel Joyce das Geschehen aus der Sicht von Maureen und auch ihr einsamer Nachbar Rex bekommt einen Platz in der Geschichte.

Ehrlich gesagt, die ersten 200 Seiten haben mich nicht sonderlich fesseln können. Der Roman ist interessant, aber es kommt irgendwie nicht die gewohnte Spannung auf, so wie ich sie aus bisherigen Romanen gewohnt bin. Viele Hinweise und Erinnerungen von Harold reißen nur einen kleinen Teil des Gesamten an. So schafft es die Autorin für mich leider nicht diese gewisse Spannung aufzubauen, die ich vielleicht erwartet habe. Die kleinen Hinweise, die kleinen Ereignisse der Vergangenheit führen den Leser zu nichts Konkreten zu Beginn. Sie schaffen es irgendwie nicht diese Spannung zu erzeugen, denn jedes Mal wenn der Leser denkt, es könnte jetzt spannend werden, erzählt die Autorin wieder von etwas anderem.

Auf diesen ersten 200 Seiten hatte ich mehrmals dieses Gefühl von, „hmm ja der Roman liest sich ganz nett, haut mich aber nicht von den Socken!“

Aber eben durch diese kleinen Anspielungen, die stets kontinuierlich gegeben werden, baut sich ganz langsam aber gewiss eine Spannung auf, die man erst nicht so recht wahrzunehmen weiß.

Ungefähr ab Seite 200 beginnt sich für Harold die Reise zu verändern. Er trifft auf viele neue Leute, die sich ihm anschließen wollen. Harold seine sogenannte Pilgerreise schafft es sogar in das Fernsehen.

Von diesem Zeitpunkt an hat mich das Buch erwischt. Nun konnte ich nicht mehr anders, als einfach weiterzulesen. Das Ende scheint vorhersehbar, ist es einerseits auch aber dennoch gibt es einen Kniff, den ich so absolut nicht habe kommen sehen.

Mit der Ankunft im Hospiz in Berwick upon Tweed schließt sich der Kreis. Natürlich will der Leser von Anfang an Wissen, ob Queenie auf seine Ankunft wartet, bevor sie sterben muss.
Diese Frage drückt sich dem Leser von Anfang an aufs Auge.

Stellenweise musste ich mich persönlich fragen, ob die Zielgruppe eher Frauen seihen und weniger Männer. Diese Frage musste ich mir mehrmals stellen, weil die Beziehungsschwierigkeiten zwischen Maureen und Harold mir doch manchmal zu viel wurden. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass diese Beziehungsprobleme genauso gut in ein Buch für Frauen gepasst hätten. Ich möchte damit nicht sagen, dass es kitschig oder so geschrieben ist, ganz im Gegenteil aber nun ja ich fühlte mich stellenweise etwas fehl am Platz.

Das Thema Liebe scheint über allem zu stehen und das merkt man auch in Bezug auf Harold und Maureen. Die Beziehung zwischen den beiden ist auseinandergelaufen und sehr oft wird analysiert, worin dies begründet liegt. Für mich ist dies stellenweise einfach zu viel davon gewesen.
In Kombination mit dieser neuartigen mir bisher unbekannten Spannung, die sich so schleppend aufgebaut hat, ist dieses Buch eine interessante Erfahrung für mich gewesen.

Nun, ich kann gar nicht so recht sagen, was ich von diesem Buch halten soll. Es ist keinesfalls schlecht! Es ist aber für meinen Geschmack auch keineswegs ein Überflieger, wobei Frauen das vielleicht wirklich ganz anders beurteilen würden. Es entwickelt sich eine ruhige langsame, vielleicht auf den ersten Blick auch belanglose Geschichte, mit einer Spannung, die ich irgendwie auch nicht richtig benennen kann. In diesem Sinne, wer auf Action, Mord und Totschlag steht, der hat an diesem Buch wirklich rein gar nichts verloren. Wer aber Interesse an einer sehr einfühlsamen Geschichte, die das Herz der Leser berühren wird, sowie sich mit Beziehungsproblemen allgemein in der Familie auseinandersetzen mag und das Thema Krebs mit einbeziehen kann, der macht mit dieser Lektüre absolut nichts falsch.
Nicht umsonst gibt es so viele positive Kritiken, höhere Auflagen, eine baldige Verfilmung und dieses Buch weltweit in über 30 Ländern und Sprachen käuflich zu erwerben.

Zu diesem Buch erhält der Leser die Möglichkeit, am Ende nach der Danksagung, sich die Pilgerreise von Harold Fry in Form einer Landkarte mit den einzelnen Stationen seiner Reise, anzusehen. Zusätzlich enthält dieses Buch eine kurze zweiseitige Leseprobe von Rachel Joyce ihren neuem Roman: „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte.“

Copyright des Covermotives © 2014 Fischer Taschenbuch Verlag

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Video

Where the Hell is Matt?

Dominik_AVADer ein oder andere mag vielleicht „Matt“ kennen.

Aufmerksam auf diese Videos bin ich bei Youtube geworden.

Immer wenn ich mir diese Videos anschaue bekomme ich Reiselust.
Die Idee, an besonderen Orten der Welt sich besonders zu bewegen ist zwar nicht einzigartig, gefällt mir aber sehr gut.
Auch wenn es schon ein paar Jahre her ist, in Verbindung mit dem grandiosen Song schaue ich mir dieses Video aus dem Jahre 2006 immer wieder sehr gerne an.
Dieses Video ist für alle unter uns, die Weihnachten und Silvester auf Reisen sind, die Sonne genießen und die Welt erkunden.

In diesem Sinne, viel Freude mit „Where the Hell is Matt“ im Jahre 2006.

Und für alle die auch gerne Wissen möchten wo „Matt“ 2013 war, empfehle ich dieses Video.

Copyright by Matt Harding

Bei Interesse verweise ich auf die Homepage von Matt Harding