Der tägliche Simpsons-Tafelgag #89

Mit dem heutigen Pfingstmontag endet dann auch langsam das lange Pfingstwochenende. Genießt nochmal den freien Tag mit diesem neuen Simpsons-Tafelgag, bevor es morgen wieder los geht.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 6, Folge 3: “Romantik ist überall (Another Simpsons Clip Show)” (2F33)
Deutschland-Premiere:
29. 07. 1995

US-Premiere: 25. 09. 1994

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Fables 1: Legenden im Exil (Panini, November 2006)

Stellt euch folgendes Szenario vor: Das Märchenland, mit allen Helden und Schurken aus eurer Kindheit, wie dem großen, bösen Wolf, Schneewittchen, Rosenrot, der bösen Hexe und Jack (der von der Bohnenstange ;)) würde, parallel zu unserer Welt, existieren. Stellt euch nun vor, diese Märchenfiguren wären, aufgrund eines übermächtigen und bösen Feindes, der das Märchenland versklaven will, gezwungen in unsere moderne Welt bzw. Zeit zu fliehen und in einer geheimen Gemeinschaft mitten unter uns zu leben. Wie würden sie sich bei alltäglichen Problemen wie Geldmangel, Eheproblemen oder sogar Morden verhalten?

Genau dieser Frage geht Bill Willingham in seiner Serie „Fables“ nach. Die Kriminalgeschichte um den Mord an Rose Red ist für mich in der Form zwar nichts besonderes, dient sie meiner Meinung nach nur dazu, die Fables in Fabletown und ihre Geschichte vorzustellen, dennoch lässt sich hier schon das großé Potenzial erahnen, welches die Serie nachher noch entfalten wird …

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Locke & Key 1: Willkommen in Lovecraft (Panini, September 2009)

Joe Hill erzählt hier, mit zeichnerischer Unterstützung von Gabriel Rodriguez, folgende Geschichte:

Nach dem Mord an ihrem Mann, Rendell, zieht Nina Locke mit ihren 3 Kindern, Tylor, Kinsey und Bode in das „Keyhouse“ in Lovecraft, Massachusetts, das sich im Besitz der Familie befindet, um die schrecklichen Ereignisse zu verarbeiten. Jeder der 4 entwickelt dabei sein eigenes Verhalten, um mit dem Erlebten fertig zu werden: Ty, der älteste Sohn, den seine eigenen Schuldgefühle aufzufressen scheinen, sondert sich komplett von der Familie ab und bleibt meist alleine. Kinsey verändert ihr Aussehen so oft, dass sie sich selbst nicht mehr wiedererkennt. Nina selbst versucht ihre Trauer in Alkohol zu ertränken, während der kleine Bode anfängt, das große und durchaus mysteriöse Haus zu erforschen. Dabei findet er nicht nur eine Tür, die ihn in einen Geist und wieder zurück verwandeln kann, sondern auch ein geheimnisvolles Mädchen, das ihn ein wenig über die Geheimnisse des Hauses (und vor allem seiner Türen) erzählt. Dieses Mädchen scheint jedoch auch mit Rendells Mörder in Verbindung zu stehen und hilft diesem bei der Flucht aus der Nervenheilanstalt. Wieder auf freiem Fuß macht sich Sam Lesser ebenfalls auf den Weg zum Keyhouse, um sich endlich das zu nehmen, was er schon von Rendell wollte: Den Überall-Schlüssel, der alle Türen im Haus öffnet …

Joe Hill sollte als Sohn von Tabitha und Stephen King das Erzählen quasi in die Wiege gelegt bekommen haben und tatsächlich schafft er es, mit passender, grafischer, Unterstüzung durch Gabriel Rodriguez, die Geschichte eines mysteriösen Hauses, was praktisch in jedem Unterhaltungsmedium schon einmal erzählt wurde, durch neue und spannende Aspekte zu erweitern. Wie bei vielen Geschichten, bleibt man hier nach dem ersten Band mit mehr Fragen als Antworten zurück, was natürlich zu Band 2 Ködern soll. Ich werde die Serie weiter im Auge behalten, sie genießt bei mir jedoch keine erhöhte Priorität.

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Der tägliche Simpsons-Tafelgag #88

Pfingstsonntag. Ich hoffe es geht euch noch allen gut und ihr genießt es das morgen auch noch frei ist. Aber hier erstmal der neue Simpsons-Tafelgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 6, Folge 2: “Lisas Rivalin (Lisa’s Rival)” (1F17)
Deutschland-Premiere:
22. 07. 1995

US-Premiere: 11. 09. 1994

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Lenore 1: Kopfnüsse (Panini, April 2012)

Diese Review soll gleichzeitig eine Comic-Empfehlung sein, dabei handelt es sich um einen Comic, der mir sehr am Herzen liegt, nämlich:


Dieser Comicband enthält eine Sammlung von Comicstrips, die sich um das untote, zehnjährige Mädchen Lenore, das aufgrund einer Krankheit starb und wiederkehrte (Dirge wurde durch Edgar Allan Poes „Lenore“ zu dieser Figur inspiriert) und dessen makaberen Abenteuer drehen. Diese Abenteuer (Lenore als Babysitter, Lenore als Ballerina(!) auf einer Beerdigung, Lenore bei einer Zaubershow …) enden für die Personen/Tiere in Lenores Umgebung nicht selten tödlich, ohne dass Lenore diese „Unfälle“, die sie verursacht jedoch bewusst herbei führt. Zwischendurch nutzt Dirge die Zeit um sich selbst und seine Gedanken (in Comicform) etwas vorzustellen/zu erläutern, oder um andere, nicht minder skurrile Figuren aus der Welt von Lenore vorzustellen, da hätten wir z.B. einen zur Stoffpuppe verwandelten Vampir, einen arm- & beinlosen Kannibalen oder einen Harlequin mit … sagen wir mal „Aussetzern“.

Was Dirge hier im Alleingang bringt ist natürlich kein Comic, der sich mit dem Maßstab, den Leute wie Gaiman, Moore, Ennis oder Ellis mit ihren Werken setzen/gesetzt haben, messen lässt, dafür sind die Geschichten und die Zeichnungen zu simpel. „Lenore“ will sich aber meiner Meinung nach auch gar nicht mit solchen Comics messen. Mir persönlich hat Lenore ziemlich viel Spaß gemacht, die Serie lebt durch ihre Zwiespältigkeit: Auf der einen Seite haben wir natürlich Figuren wie Lenore oder Lumpenkarl, die einfach nur verdammt niedlich und süß sind, auf der anderen Seite haben wir den bitterbösen und makaberen Humor (wobei ich hier sagen muss, dass, neben den vielen Gags, die zünden, es auch ein paar gibt, die nicht zünden). Eben dieser Humor wird wohl nicht Jedermanns Geschmack sein, dennoch hoffe ich, dass die kleine Lenore guten Anklang finden wird, so dass man sich bei uns noch lange an dieser wundervollen Serie erfreuen kann.

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Sweet Tooth 1: Aus dem tiefen Wald (Panini, Mai 2012)

Der neunjährige Junge Gus lebt mit seinem strenggläubigen Vater in einer Holzhütte im Wald, abgeschieden von der Zivilisation. Soweit so normal, wäre Gus nicht ein Hybride, eine neue Art, eine Kreuzung aus Mensch und Tier, in Gus‘ Fall: Halb Mensch, halb Hirsch. Hinzu kommt, dass die Zivilisation, so wie wir sie kennen, vor 7 Jahren, aufgrund einer unbekannten Krankheit, größtenteils unterging. Gus‘ Mutter starb daran und auch sein Vater ist davon befallen. Gus‘ ist der Einzige, der gegen die Krankheit immun zu sein scheint, wie alle Hybrid-Kinder. Deshalb wollen ihm auch viele Menschen ans Leder und Gus Vater versucht ihn zu lehren, wie er dem entgehen kann.
Dann jedoch erliegt auch der Vater dieser Krankheit und auf seiner ersten Solo-Wanderung durch den Wald wird Gus fast von ein paar Jägern getötet, wäre da nicht der mysteriöse Jepperd, der ihn in letzter Sekunde rettet und ihm anbietet, ihn in ein Reservat für Hybrid-Kinder zu bringen. Entgegen der Warnungen seines Vaters und vorrangegangenerAlpträume bezüglich Jepperd, folgt der Junge dem Mann in eine fremde und ihm feindlich gesonnene Welt …

Sweet Tooth ist für mich ein eigenwilliger Comic, sowohl was Story als auch Zeichnungen angeht. Dennoch schafft es Lemire hier, dass die Geschichte einen völlig in ihren Bann zieht. Diese Abgeschiedenheit am Anfang in Verbindung mit den flehenden Gebeten von Gus Vater … die Anschauung, dass jeder Andere, der nicht um Erlösung fleht ein Sünder sei, der hilflose Gus, der die Welt um ihn herum nicht versteht … all diese Aspekte werden für meinen Geschmack gut vermittelt und so leidet man mit dem kleinen Hybriden … der Cliffhanger am Schluss ist natürlich auch fies, was die Wartezeit auf Band 2 umso bitterer erscheinen lässt.

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Der tägliche Simpsons-Tafelgag #87

Das Pfingstwochenende hat begonnen. Ich wünsche euch allen erholsame und fröhliche Pfingsttage mit dem neuen Simpsons Tafelgag, der heute auch schon mit der sechsten Staffel startet.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Staffel 6, Folge 1: “Ein grausiger Verdacht (Bart of Darkness)” (1F22)
Deutschland-Premiere:
15. 07. 1995

US-Premiere: 04. 09. 1994

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A God Somewhere (Panini, Februar 2012)

Sam, Eric, dessen Bruder Hugh und Alma sind Freunde seit Eric und Hugh den afroamerikanischen Sam auf der Uni vor ein paar Rassisten gerettet haben. Jahre später ist Hugh mit Alma, auf die alle 3 scharf waren, verheiratet, während Eric und Sam zusammen bei einem Paketdienst arbeiten. Eines Nachts explodiert Erics Wohnhaus, dieser sieht die Explosion als Zeichen Gottes, da er sie nicht nur als einziger unverletzt überlebt, sondern seitdem auch noch über übermenschliche Kräfte verfügt. Diese setzt Eric am Anfang ein um Menschen, Cops und Regierung zu helfen. Währenddessen entfernt er sich jedoch immer mehr von den Menschen … er sieht sie als minderwertig und ausrottungswürdig an … was ihn zum Staatsfeind Nr. 1 macht…

Was sich auf den ersten Blick als Superheldencomic darstellt, ist in Wirklichkeit eine Geschichte über (menschliche) Probleme: Sam ist ein Looser, alles was er hat (Job, ein Dach über dem Kopf etc.) verdankt er Eric, außer Eric hat er, wenn man von den Tagträumen von einer glücklichen Beziehung zwischen ihm und Alma absieht, nichts, das führt sogar dazu, dass er Eric später folgt, um über ihn zu berichten.
Hugh befindet sich zwar in einer glücklichen Ehe mit Alma, ihn quält jedoch die Barriere zwischen ihm und seinem Bruder sowie ihm und Sam, seine Behinderung scheint ihn später dann entgültig zu brechen.
Alma liebt Hugh über alles, die Verletzung von Hugh durch Eric führt nachher jedoch zum Bruch der Gruppe, außerdem kommt es zwischen ihr und Hugh immer wieder zum Streit, da Hugh Alma nahe legt, seine Mutter um Hilfe zu bitten bzw. ihn zu verlassen.
Eric scheint mit seinen Superkräften zwar gut bedient zu sein, doch scheinen die Möglichkeiten bzw. die Verantwortungen, die diese mit sich bringen zuviel für einen einzelnen Menschen zu sein, was sein aggressives Potenzial steigert, zur Entfremdung führt und in einen Jesus/Gott-Komplex mündet, der Eric zu einem Massenmörder werden lässt.

Während die Probleme von Alma, Hugh und Sam relativ plausibel sind, bzw. nachvollziehbar erklärt werden, gibt es für Erics Sinneswandel keine direkte bzw. eindeutige Erklärung. Man könnte meinen, dass seine Superkräfte ihm die Möglichkeit geben, seine Aggressivität, die schon vorhanden ist (siehe Sams Rettung), mehr auszuleben. Dagegen spricht, dass Eric die Menschen anfangs beschützen bzw. ihnen helfen möchte. Vieles spricht natürlich auch dafür, dass Eric den Verstand verliert, dafür hat er aber, meiner Meinung nach, bei den Treffen mit Sam zu klare Momente. Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass wir (Menschen) aus Sicht eines höheren Wesens (Eric) wirklich nur Tiere sind, die es verdient haben zu sterben.

Nach der Lektüre des Comics fand ich mich in der Rolle Sams wieder, während der Comic selbst in diesem Vergleich Eric wäre. Ich fragte mich warum? Am Schluss gibt der Comic nämlich keine genaue Antwort, was man natürlich als Schwäche des Comics auslegen könnte. Ich sehe dies nicht so, da hier Spielraum für Interpretationen geschaffen wird, was zum nachdenken anregt. Auf einer weiteren Ebene könnte man natürlich auch sagen, dass der Comic seine eigene Aussage damit unterstützt: Sowie der Mensch Sam das Handeln des gottähnlichen Wesens Eric nicht nachvollziehen kann, bzw. Eric seine Fragen nicht direkt beantwortet, so bietet der Comic dem Leser auch keine direkte Antwort.

„A God Somewhere“ bei Amazon bestellen.

Ein neuer Autor wird Mueli77’s Feine Welt unterstützen.

Ich freue mich euch mitteilen zu können, das ab sofort in unregelmäßigen Abständen zerodeadeye diesen Blog mit Comicreviews unterstützen wird. Ich hoffe er und seine Reviews finden ebenso Anklang, denn er wird auch die Themenbereiche abdecken die für mich eher unbekannt, oder noch Neuland sind.

zerodeadeye wird definitiv eine Bereicherung für diesen Blog werden und ich freue mich darauf mit ihm hier zusammenzuarbeiten.

Seine erste Review wird auch gleich online gehen, so das ihr euch selbst ein Bild von seinen Fähigkeiten machen könnt.

Gratis Comic Tag 2012 (Reviews Teil 11) – Die Comics von ToonFish und Splitter

Mit der heutigen Review endet mein kleiner Gratis Comic Tag 2012-Marathon. In den letzten 11 Tagen habe ich alle 30 Comics des diesjährgen Gratis Comic Tages reviewt und ich hoffe ihr hattet ein wenig Freude daran, oder habt eventuell ein paar Serien für euch entdecken können. Für mich persönlich war dieser Gratis Comic Tag wieder sehr interessant und spannend, weil es Hefte gab die ich so aus meinem Bauchgefühl wohl niemals mitgenommen hätte, mich dann aber doch Schlussendlich überraschen konnten. Doch bevor ich jetzt ein Fazit ziehe sind erstmal die Hefte von Splitter und dessen Imprint ToonFish dran. Das endgültige Fazit kommt dann am Wochenende mit einer Zusammenfassung…

Die Welt der Schlümpfe: Gargamel und die Schlümpfe (Gratis Comic Tag 2012)

Drei Geschichten aus der „Welt der Schlümpfe“ präsentiert Splitters Imrpint ToonFish in diesem Jahr.
Zuerst versucht Gargamel einen Oger davon zu überzeugen das Schlümpfe das leckerste auf der Welt sind und will ihm dann auch noch zeigen wo er welche findet. Doch der Oger hat da so seinen eigenen Weg und auch die Schlümpfe sehen nicht tatenlos zu wie der Oger fast zielgerichtet gen Dorf spaziert…
In der zweiten Geschichte lässt sich ein riesiger Vogel auf Gargamels Schornstein nieder und das will der bösartige Zauberer natürlich nicht zulassen. Doch der Vogel will sich nicht verjagen lassen. Als er dann auch noch ein Junges bekommt sieht Gargamel nur eine Möglichkeit, jedoch nicht ohne von Schlumpfine und Schlaubi beobachtet zu werden…
Als letztes erhält Gargamel Besuch von seinen drei kleinen Neffen und will diese natürlich auch sofort zu erfolgreichen Schlumpfjägern trainieren. Als die Vier sich also aufmachen Schlümpfe zu jagen kommt es zu einem kleinen Zwischenfall infolgedessen die drei kleinen Neffen sogar im Schlumpfdorf landen…
FAZIT:
Wie schon im letzten Jahr ist auch dieses Heft wieder eine fast nostalgische Reise in die eigene Jugend. Mit drei neuen (bisher unveröffentlichten) Geschichten macht ToonFish Appetit auf mehr. Mehr Gargamel, mehr Humor, mehr Azrael und vor allem mehr Schlümpfe. Und auch wenn inzwischen Peyos Neffe mitsamt einer Vielzahl von Künstlern an den Abenteuern sitzt ist der Charme noch immer der gleiche.
Nicht nur für Kinder gilt, dass man mit den Schlümpfen einfach nicht viel falsch machen kann. Es sei denn man kann den kleinen blauen Wichten so überhaupt nichts abgewinnen.

Zombies #0: Tod und Agonie (Gratis Comic Tag 2012)

Manchmal (vor allem nach vielen erfolgreichen Jahren) ist ein Schauspieler nichts mehr wert. So ähnlich geht es auch dem früher sehr erfolgreichen Horrordarsteller Serge Lapointe, der mit diversen Zombiefilmen erfolgreich war. Doch nun ist sein Stern verglüht und der alternde Star tingelt von einem Filmfestival zum anderen.
Aktuell befindet er sich in Russland und versucht wenigstens noch ein wenig im Erfolg seiner vergangenen Filme zu baden. Sogar eine wilde Nacht mit einer heißen Blondine ist noch drin. Doch diese entpuppt sich zu seinem Entsetzen als Nutte und will 800 Dollar für die letzte Nacht. Aber das ist nicht Serges einziges Problem. Denn als er aus dem Fenster seines Hotelzimmers schaut muss er feststellen das die Stadt von Zombies überrannt wurde.
Von nun an beginnt ein Kampf auf Leben und Tod, und dem Versuch diese Hölle lebendig hinter sich zu lassen. Doch dazu muss Serge erstmal zum Flughafen Pulkowo kommen und von dort einen Flug erwischen…
FAZIT:
Zombies, Epidemien, Pandemien und Viren überall. Nach „The Walkind Dead“ aus den USA und „Die Toten“ aus Deutschland gibt es nun auch „Zombies“ aus Frankreich. Und was haben alle drei Serien gemeinsam? Ganz einfach. Sie sind würdige Vertreter dieses Genres. Denn auch „Zombies“ macht da keine Ausnahme und weiß mit tollen Bildern und einer dichten atmosphärischen Geschichte zu überzeugen. Auch der Humor kommt bei dieser doch eher tragischen Geschichte nicht zu kurz. Seien es die kleinen Anspielungen auf das offensichtlich große Vorbild „The Walking Dead“ oder die vielen kleinen anderen Seitenhiebe auf die Zombiefilme, -romane und -comics.
Wer mit Zombies und/oder einer der oben genannten Serien klar gekommen ist und gefallen daran gefunden hat, der ist auch bei dieser Reihe bestens bedient.

Thorgal: Das verschollene Langboot/Tjahzis Tränen (Gratis Comic Tag 2012)

Zwei abgeschlossene Geschichten rund um den nordischen Helden Thorgal präsentiert Splitter dieses Jahr in seinem zweiten Gratis Comic Tag-Beitrag.
Zuerst erleben die Mannen um Leif Haraldson und Gandalf eine furchtbare Schifffahrt durch einen gefährlichen Sturm. Als Gandalf auch noch Leif vorwirft seine Männer gezielt in den Tod zu schicken, kommt es zum Streit infolge dessen Leif an den Mast gefesselt wird und als Menschenopfer die Götter besänftigen soll…
In der zweiten Geschichte trifft Aaricia einen blinden Gott. Es handelt sich dabei um den eher unbekannten Gott Vigrid der um sich einen Namen zu machen auf Midgard gekommen ist um Heldentaten zu vollbringen. Doch gleich nach seiner Ankunft fällt er dem Riesen Hrun in die Hände, dem Hüter des Eises, und dieser stiehlt dem arglosen Gott sein Augenlicht. Nun versucht Aaricia dem blinden Vigrid zu helfen nach Asgard zurück zu kehren…
FAZIT:
Thorgal bietet sehr gute Unterhaltung in der Welt der nordischen Sagen- und Mythologiewelt. Sowohl storytechnisch als auch zeichnerisch bewegt sich das gesamte Heft auf sehr hohem Niveau. Die Geschichten sind atmosphärisch, dicht und wissen auch mit gezieltem Humor und Emotionen zu überzeugen. Grafisch sind beide Geschichten sehr gelungen und glänzen mit sehr detaillierten Zeichnungen und stimmungsvoller Farbgebung.
Auch mich, der sonst eher weniger mit nordischen Göttern und Wikingergeschichten anfangen kann, haben die beiden Geschichten überzeugt. Wenn man bedenkt das meine bisherigen Berührungspunkte mit nordischer Mythologie sich nur auf Marvels Thor bezogen hat, ist dies eine ganz klare Weiterentwicklung. Ich persönlich werde die Serie auf jeden Fall mal ins Auge fassen.

Die letzte Gratis Comic Tag-Review ist beendet und auch diesmal bedanke ich mich beim Comic Attack in Erfurt für den Komplettsatz an Gratis Comics. Wenn euch meine Reviews gefallen habe oder ihr Kritik und Verbesserungsvorschläge habt, dann haut sie ruhig in die Kommentare oder mailt mir an Blogmail. Am Wochenende wird es dann noch eine Zusammenfassung und ein Fazit zum Gratis Comic Tag geben.