Der tägliche Simpsons-Gag #357

Weiter geht die Woche mit dem passenden Abspann zum gestrigen Couchgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

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Der falsche Micheal verlässt das Haus der Simpsons und Lisas Geburtstagslied wird gespielt.

Bongo Comics des Monats… Juli 2012 [Panini, Juli 2012]

… Juli

Weiter geht es dann heute mit dem Monat Juli und einer besonderen Ausgabe zur Olympiade in London …

Simpsons Comics Nr. 189

Sideshow Bob kann es einfach nicht lassen, Bart töten zu wollen. Also freundet er sich mit Chester J. Lampwick, dem Erfinder von Itchy & Scratchy an. Nachdem dieser auf tragische Weise ums Leben kommt, erbt Bob das gesamte Vermögen und nun kann er seine Rache an Bart planen. Währenddessen versucht Lisa alles, damit die Bücherei nicht geschlossen wird, weil sie kaum noch genutzt wird …
Außerdem gibt es noch eine Kurzgeschichte aus dem Springfield General. Willi hat einen kleinen Ausschlag und nur Dr. Hibbert kann da noch helfen. Oder auch nicht?

FAZIT:

Schon wieder eine Story in der Bob Bart an den Kragen will. Wenn es wenigstens noch einfallsreich wäre, aber hier war einfach alles schon einmal in der einen oder anderen Form da gewesen. Das Einzige, was wirklich überzeugt, ist das Springfield General, mit Hibbert und Nick. Das ist wirklich komisch.

Bart Simpson Nr. 64

Wie es aussieht, wenn Bart einen Tag lang ein mustergültiger Junge ist, zeigt sich in der ersten Geschichte. Aber Springfield reagiert darauf alles andere als erfreut.
Danach muss Bart eine eigentlich ganz einfache Aufgabe bewältigen. Er soll bis zum nächsten tag lediglich einen Kubus mit in die Schule bringen. Das Ganze wäre aber noch viel einfacher, wenn Bart wüsste, was ein Kubus ist.
In der finalen Story gewinnt Bart eine Reise für sich und seinen Vater nach Mexiko und wird dort tatsächlich für einen Gott gehalten. Ob Bart diese Aufgabe erfüllen kann?

FAZIT:

Am überzeugendsten ist noch die erste Geschichte, in der Bart für einen Tag zum Musterjungen mutiert. Die anderen beiden können, trotz der visuellen Unterstützung von Sergio Aragones und Peter Kuper, nicht wirklich überzeugen.
So bleibt wieder einmal nur ein leidlich durchschnittliches Heft, aus dem mehr herauszuholen wäre.

Futurama Comics Nr. 48

Die Planet Express Crew soll eigentlich nur ein Päckchen ausliefern. Und irgendwie schaffen sie es dennoch in ein Abenteuer mit Zapp und Kif, den Amazonen, den fliegenden Gehirnen und vielem mehr zu schlittern. Und schuld daran ist nur ein Smizmarr-Proplon. Oder doch nicht?

FAZIT:

Multiple Choice ist bei Quizsendungen und in Prüfungen durchaus eine willkommene Sache, bei einem Comic allerdings finde ich es mehr als fragwürdig. Zumindest bei mir kam diese „Wenn du dies willst mach auf Seite … weiter, ansonsten gehe zu Seite …“-Sache nicht so toll an. Auch die Geschichte selber leidet durch die Tatsache, dass man wirklich auf jeder Seite vor die Wahl gestellt wird. Das einzig Positive sind die sehr vielen kleinen Anspielungen auf vergangene TV-Folgen und Comic-Ausgaben. Aber das alleine rettet leider nicht das gesamte wirre Chaos.

Die Simpsons go for Gold

Eine Strafaufgabe von Ms. Krababbel führt dazu, dass Bart die Geschichte der Olympischen Spiele kreativ wiedergeben soll. Das versucht er, indem er zusammen mit seinem Vater und dessen alter Erfindung, Springy, dem Maskottchen, fiktive Fragen zu den Olympischen Spielen zu beantworten. Auch wenn Barts Videos vor Fehlern und Ungereimtheiten nur so wimmeln, sind sie auf Mytube ein Riesenerfolg. Das kann Lisa aber nicht einfach so stehen lassen und dreht ein Korrekturvideo …
Und danach will Mr. Burns die Olympischen Spiele mit seiner eigenen Version übertrumpfen. Hierfür hat er sich eine ganze Handvoll an absurden Wettkämpfen ausgedacht, nur damit er mal wieder an der Preisschraube drehen kann, ohne dass es jemand bemerkt.

FAZIT:

Passend zu den Olympischen Spielen 2012 in London veröffentlicht Bongo (und fast zeitgleich auch Panini) eine Sonderausgabe der Simpsons. Aber irgendwie hat die Ausgabe bis auf die Anspielungen auf früher Episoden nicht viel zu bieten. Die Interpretationen der verschiedenen Wettkämpfe sind nur leidlich komisch. Manche zünden, zumindest bei mir, überhaupt nicht. Man merkt dem Heft wirklich an, dass es nur eine schnell produzierte Sonderausgabe zum Event ist.

Meine Comiclieferung für Januar/Februar 2013

Ein Monat ist seit meiner letzten Lieferung vergangen, aber gestern kam sie dann. Die neue Lieferungvon meinem Stammshop, Comic Attack in Erfurt, umfasst für diesen Monat folgende Ausgaben:

  • Kaito Kid Treasured Edition #4 (Abschlussband)
  • Simpsons Comics #195
  • Simpsons Comics #196
  • Bart Simpson #70
  • Justice League #8
  • Batman #9
  • Spider-Man Magazin #67
  • Avengers #24
  • Avengers vs. X-Men #4
  • Spider-Man, Der Avenger #4
  • Spider-Man #107
  • Scarlet Spider #1: Das Leben nach dem Tode
  • Spider-Man: Das Ende der Welt
  • Venom #4: Im Zeichen der Vier

Wie Ihr sehen könnt, ist es wieder eine ganze Menge. So langsam muss ich auch mal die Zeit dafür finden, alles zu lesen. 😀

Der tägliche Simpsons-Gag #356

Neuer Tag, neuer Gag, neue Staffel.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

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Alle rennen herein und springen auf die Couch. Diese fällt dadurch nach hinten um und sie brechen zusammen durch die Wand.

Bongo Comics des Monats… Juni 2012 [Panini, Juni 2012]

… Juni

Nach eine ganz schön langen Pause, gibt es diese Woche die volle Dosis Bongo Comics. Denn um ein klein wenig aufzuholen, wird diese Woche, eine „Bongo Comics des Monats“-Woche …

Simpsons Comics #188

Drei kurze Geschichten rund um das Thema Ballett erwarten den Leser.
In Geschichte Eins wird Ape Simpson auf einer Polizeiwache aufgegriffen und erzählt eine wirre Geschichte, welche vom Polizeizeichner Sergio zu Papier gebracht wird.
Bei der zweiten Geschichte müssen Homer und Clancy ein Ballett aufführen, um den entlaufenen Sideshow Bob wieder einzufangen. Als einziger Kunstliebhaber der Stadt wird er sicher auf diesen Plan hereinfallen.
Für die abschließende dritte Geschichte müssen Homer und Clancy erneut in die Ballettkleidung schlüpfen. Diesmal jedoch nur, weil das von der Schule organisierte Ballett mit Sideshow Bob als Regisseur zu scheitern droht, als die Hauptdarsteller Lisa Simpsons und Ralph Wiggum krank werden …

FAZIT:

Ein Cover, drei Geschichten. So lautete die Aufgabe. Denn als Erstes entstand diesmal das Cover, von niemand Geringerem als Sergio Aragones. Dieser sollte sich ein Motiv einfallen lassen und erhielt dafür null Vorgaben. Und mit diesem Cover ging man zu drei Autoren, die sich wiederum eine Story dazu ausdenken sollten. Das Ergebnis ist sehr gelungen, muss ich zugeben. Dreimal wurde das Cover interpretiert und alle drei Versionen können überzeugen.

Bart Simpson Nr. 63

Diese skurrile Sammlung an Geschichten beginnt mit einer Art Fortsetzung zu „Drei Freunde und ein Comicheft“ aus der zweiten Staffel der TV-Serie. Nur diesmal ist es kein Heft, sondern ein Modellauto von Radioactive Man und diesmal endet es wirklich klebrig.
Danach erteilt Rektor Skinner Bart eine Lektion in Graffiti, als er dessen „Kunstwerke“ einfach mit neuen Texten „erweitert“. Natürlich kann Bart da nicht tatenlos zusehen und ein Kleinkrieg zwischen den beiden beginnt …
Danach begeben sich die Simpsons in „Maggies Welt“ an den Strand um ein schönes Familienfoto zu schießen. nur Maggie möchte nicht, und sie hat auch einen Grund.
Als Letztes müssen alle Schüler der Grundschule von Springfield ein Referat verfassen. Auch Bart. Dumm nur, dass keiner Bart leiden kann, und so landet er schlussendlich bei Hans Maulwurf …

FAZIT:

Eine kurzweilige Ausgabe ohne wirkliche Highlights. Kein Totalausfall aber nur unterer Durchschnitt. Da gab es schon weitaus bessere Ausgaben. Selbst „Maggies Welt“, bisher immer ein Lichtblick, kann nicht vollends überzeugen.

Simpsons Sommer Sause Nr. 5

Der Sommer ist da und mit ihm die Sommer-Sause. In Geschichte Eins wird erneut die Springfielder Bärenpatroullie auf den Plan gerufen, als bei der Fernsehsendung Stars tanzen mit Bären die tierischen Darsteller ausrasten …
Danach geht es den Dicken ans Fett. Genaugenommen darf Homer wegen seines Übergewichts nämlich nicht mit seiner Familie in den gemeinsamen Urlaub fliegen. Also beschließt er, kurzerhand eine Fluglinie für Fettleibige ins Leben zu rufen …
Zu guter Letzt droht den Simpsons Kids und deren Freunden das absolute Chaos. Durch einen Meteor soll es zum Verlust des gesamten Stromes kommen, was wiederum bedeutet, kein Fernsehen. Und ohne Fernsehen, kein Itchy & Scratchy. Also lernen sie eifrig alle Episoden auswendig …

FAZIT:

Irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich von dieser Ausgabe halten soll. Das Ganze wirkt holprig und nicht wirklich durchdacht. Unausgegoren. Einfach nur schnell produziert. Das ist wirklich schade. Denn gerade die Story um Fahrenheit 451, hätte noch wesentlich mehr Potenzial geboten. So bleibt ein weit unterdurchschnittliches Heft, was keiner wirklich braucht.

JL8 Episode #41

Irgendwie könnte man das Gefühl bekommen, dass Barry eifersüchtig ist…

Viel Spaß damit!

(für eine größere Ansicht auf das Bild klicken)

Characters © DC Comics, Creative Content © Yale Stewart.

JL8 im Web:
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© 2013 Copyright der Übersetzung by „Mueli77’s Feine Welt“. Jegliche Weiterverwendung ohne ausdrückliche Genehmigung untersagt.

Der tägliche Simpsons-Gag #355

Mit dem heutigen Abspann endet die zweite Staffel der Simpsons, bevor es dann morgen mit der Dritten weiter geht.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

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Das Heim der Simpsons in abendlicher Stille.

Die Mauer – Bericht aus Palästina [Edition Moderne, März 2012]

Dominik_AVAAus aktuellem Anlass habe ich mir diesen Comic  gekauft. Ich bereise dieses Jahr im Oktober die Länder Israel und Jordanien. Daraufhin habe ich mir ein wenig Comiclektüre zugelegt, um einen ersten Eindruck über diese Länder zu bekommen. In diesem Band geht es explizit um die israelischen Speeranlagen (die Mauer), welche das Westjordanland prägen.

Die Mauer – Bericht aus Palästina

Das Vorwort berichtet darüber, wie dieser Comic entstanden ist. Der Autor (Franzose) Maximilien Le Roy trifft den Palästinenser Mahmoud Abu Srour im Rahmen eines Zeichenworkshops. Beide sind 22 Jahre alt und verstehen sich auf Anhieb. Ein Jahr später reist der Autor erneut zu Mahmoud Abu Srour. Aus dieser erneuten Begegnung entstand dieses eindringliche Buch.
Darauf folgt eine Landkarte mit dem Verlauf der Mauer und den vielen Checkpoints, sowie den Gebieten, die durch die Israelis besetzt und abgeriegelt sind.

Die Handlung ist schlicht und einfach kurz zusammengefasst:
Mahmoud Abu Srour erzählt von seinem Alltag, von der Mauer, von Menschen die kommen und gehen, von hübschen Frauen, vom Übergang auf die andere Seite der Mauer, sowie allgemein von seinem Leben als Palästinenser.

Leseprobe

Dieser Comic wirkt auf mich eher ungewöhnlich, stellenweise auch irritierend und ein wenig verstörend. Obwohl das Grundthema alles andere als einfache Kost ist, finde ich, dass die Bilder zwischendurch eher lose aneinandergereiht wirken und eine gewisse Leichtigkeit beim Lesen ausbreiten. Die Zeichnungen wirken gleichsam detailgetreu wie „hingeworfen“ Mal in schwarz weiß, mal in bunt und stellenweise dunkle erdenfarbige Töne finden sich in diesem Buch wieder. Detailgetreue Zeichnungen und Skizzen, sowie ein wenig abstrakte Kunst wechseln sich stets ab.

Der Autor spiegelt konsequent die palästinensische Sichtweise von Mahmoud Abu Srour wieder. Auf der einen Seite die Palästinenser und auf der anderen Seite die Israelis. Das macht diesen Comic politisch weniger durchschlagskräftig.

Politik ist ein großes Thema dieses Buches, allem voran der Terrorismus. Mit diesem Thema muss man vorsichtig sein. Sehr oft erzählt Mahmoud Abu Srour über die Politik und den Terrorismus. Es hat zwischendurch immer wieder mal  den Eindruck, dass der Text zeitweilig im Vordergrund steht und die Zeichnungen unterstützen „nur“ die Aussage.  Aufgrund dessen gibt es eigentlich keine direkte zusammenhängende Handlung des Protagonisten. Eine spannende Geschichte enthält dieses Buch also nicht. Dadurch wird sehr deutlich, dass es wie auf dem Cover des Buches schon zu lesen ist, ein Bericht aus Palästina ist.

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Am Ende des Bandes gibt es ein Fotoalbum von Mahmoud Abu Srour. Darauf folgt eine Reportage von Maxence Emery, welche in Bildern und Text, Eindrücke aus Palästina geben.
Und zum Schluss gibt es auf acht Seiten ein Gespräch mit Alain Gresh.
Dieses Gespräch dreht sich rund um Israel und Palästina und die Mauer.
Geschrieben ist dieses Gespräch in keiner einfachen Sprache.
Es ist sehr sachlich, fachlich und auch wissenschaftlich fundiert. Studenten  könnten sich durchaus mit dieser Art von Texten beschäftigen,
also keine einfache und direkt verständliche Kost zum Lesen.

Alles in allem hat mir dieser Comic gut gefallen. Jedoch ist es durchaus verwirrend, etwas verstörend, irritierend, bewegend und schlichtweg interessant, etwas mehr über die Mauer und das Leben als Palästinenser aus Sicht von Mahmoud Abu Srour zu erfahren.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012 Edition Moderne.

„Die Mauer – Bericht aus Palästina“ bei Amazon bestellen.

Der tägliche Simpsons-Gag #354

Heute noch und morgen beginnt die neue Woche. Aber die werden wir auch überstehen. Vor allem mit dem täglichen Simpsons-Gag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

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Eine einsame Tankstelle am Katzenfischsee, wo Homer und Marge ihre Ehe retten wollten.

Heino „Mit freundlichen Grüßen“ (inkl. Bonustrack / exklusiv bei Amazon.de) Mp3-Download [Starwatch Entertainment, Februar 2013]

Dominik_AVAUnglaublich, ich habe mir wirklich das aktuelle Heino Album gekauft. Das hätte ich nie im Leben für möglich gehalten, dass ich mir je ein Heino Album kaufe. Aber was soll ich dazu sagen, es ist mehr als interessant. Allein dass darüber geschrieben und diskutiert wird spricht für sich. Bei Amazon gibt es bereits über 800 Kundenrezensionen und die Gesamtwertung ergibt 4 von 5 Sternen. Knapp 330 gefällt mir Klicks bei Amazon für Facebook. Was mir zu denken gegeben hat, ist wirklich diese 4 von 5. Sterne. Das bedeutet doch allen Ernstes, dass dieses Album sehr vielen Leuten gefällt. Und somit habe ich mir die Tracklist angeschaut, festgestellt, dass ich fast alle Lieder im Original kenne (ohne nachzuschauen) und letztendlich das Album dann käuflich erworben.

Mit Freundlichen Grüßen

Mit Freundlichen Grüßen

      Titel Länge
  1. Junge 3:04
  2. Haus am See 3:35
  3. Ein Kompliment 3:11
  4. Augen auf 3:17
  5. Sonne 4:05
  6. Gewinner 3:42
  7. Liebes Lied 3:36
  8. Leuchtturm 4:29
  9. Vogel der Nacht 4:17
10. MfG 3:24
11. Kling Klang 3:43
12. Willenlos 3:22
13. Was soll das 4:37

„Junge“ von den Ärzten, „Haus am See“ von Peter Fox, „Ein Kompliment“ von Sportfreunde Stiller, „Augen auf“ von Oomph, „Sonne“ von Rammstein, „Gewinner“ von Clueso, „Liebeslied“ von den Absoluten Beginner, „Leuchtturm“ von Nena, „Vogel der Nacht“ (mir bis dahin unbekannt) von Stephan Remmler, „MFG“ von Die fantastischen Vier,  „Kling Klang“ (auch bisher mir unbekannt gewesen) von Keimzeit, „Willenlos“ von Marius Müller Westernhagen und „Was soll das“ von Herbert Grönemeyer sind alles Lieder, die an sich fast jeder auf Anhieb im Original kennt.

Die Stimme von Heino kann man mögen oder nicht, aber ich finde sie richtig cool in den jeweiligen Liedern. Sie ist tief, klar und deutlich, verständlich und wie ich finde,  spricht/singt Heino langsamer als in den jeweiligen originalen.  Interessant finde ich, dass Heino die Lieder in keinster Weise ins lächerliche zieht, ganz im Gegenteil, er macht daraus ein für sich typischen Song.

Heino, mittlerweile 74 Jahre alt zeigt mit diesem Album richtig viel Mut. Natürlich wird die Medientrommel gewaltig gerührt, jeder kennt Heino und keiner kann sich so ein Album von ihm wirklich vorstellen. Und dabei ist dieses Album auch noch richtig gut. Natürlich ist es immer eine Sache des Geschmacks, aber mir gefallen fast alle Lieder auf Anhieb. Einzig und allein mit den mir beiden bisher unbekannten Liedern muss ich noch warm werden. Es liegt wohl wirklich daran, dass mir diese beiden Lieder (von Stephan Remmler und von Keimzeit) einfach unbekannt waren und ich sie nicht im Original kannte.

Zu den einzelnen Liedern möchte ich gar nicht so viel schreiben, es sei gesagt, dass man wirklich jede Textzeile endlich mal versteht. Bei Herbert Grönemeyer zum Beispiel ist das ja nicht so selbstverständlich, selbst MFG klingt verdammt cool und vor allem verständlich.

Heino der Rocker

Heino hat hier nicht billig gecovert, sondern wirklich was draus gemacht.
Das Ergebnis ist teilweise wirklich zum kaputt lachen und stellenweise richtig gut. Wer die Originale kennt und auch mag, kann meines Erachtens ohne Probleme dieses Album mit einem gewissen Augenzwinkern, einer Prise Humor weil es einfach Heino ist und etwas Ironie, hören.

Ein Dauerbrenner wird Heino mit diesem Album sicherlich nicht gelingen, aber es weiß garantiert allein schon durch den ganzen Medienwirbel für geraume Zeit zu unterhalten. Wie man sieht, steht Heino aktuell zum ersten Mal auf Platz eins mit seinem aktuellem Album. Also, was will man mehr. Es scheint zu funktionieren, selbst mit 74 Jahren noch. Die Leute reden drüber, es wird gekauft, es ist lustig, es ist interessant und irgendwie auch noch gut. Das hätte man wirklich nicht für möglich gehalten.

© 2013 All rights by Starwatch Entertainment GmbH.

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