Große Amazon Aktion zum Start vom Superman – Man of Steel

Amazon Superhelden

Wenn ein so lange erwarteter Film, wie „Man of Steel“ in die Kinos kommt, da kann sich auch ein Unternehmen wie Amazon nicht lumpen lassen. Daher hat man den heutigen 20. Juni zum Superhelden-Tag bei Amazon ernannt und bietet mit reichlich Rabatten eine ganze Menge an DVDs und Blu-rays (auch 3D) zu Filmen und Serien und sogar ganz Box-Sets und Premium Collections rund um das Thema Superhelden an.

Dabei sind unter anderem:

Blu-rays (ab 7,97 €), DVDs (ab 4,97 €), TV-Serien (ab 9,97 €), 3D-Blu-rays (ab 16,97 €), Premium Collections (ab 14,97 €) und Box Sets (ab 9,97 €) wie Nolans Batman Trilogie teilweise sogar als Special Editions, Smallville Staffelboxen, beide Batman The Dark Knight Returns, Sherlock Holmes, Supernatural Staffelboxen, Green Lantern, V wie Vendetta, Logans Run, Sucker Punch, Spawn, Blade, Appleseed und noch vieles mehr …

Vorbeischauen lohnt sich also.

Hier nochmal der Link zum Superhelden-Tag bei Amazon.

Gratis Comic Tag 2013 Review (19): Star Trek – Countdown to Darkness [Cross Cult, Mai 2013]

GCT 2013Im Kino ist die Crew der Enterprise gerade erst wieder unterwegs. Was liegt also näher, eine Vorgeschichte, oder auch Prolog zu verfassen, diesen als Comic zu präsentieren und dann auch noch die ersten Seiten des eigentlichen über 100-seitigen Bandes als Gratis Comic unter die Leute zu bringen? Nichts. Und genau deshalb hat es Cross Cult neben Super Dinosaur auch getan:

Star Trek – Countdown to Darkness
(Gratis Comic Tag 2013)

Das Spock und Kirk nicht schlafen können ist noch das geringste Problem, als die Enterprise auf dem Weg zu Phaedus, einen Planeten der M-Klasse ist. Denn eigentlich sollte sich entwicklungstechnisch dort eine Zivilisation ähnlich dem Römischen Reich auf der Erde tummeln. Doch als die Enterprise einen Störsender ortet, haben Kirk und Spock keine andere Wahl, als den Planeten näher zu untersuchen. Also machen sie sich zusammen mit Zulu und Hendorff auf den Weg. Aber das Shuttle wird abgeschossen und die vier Crewmitglieder geraten in ernste Schwierigkeiten …

Mike Johnson versucht, mit dieser Vorgeschichte eine Einstimmung auf den Kinofilm zu schaffen. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich kein sehr großer Star Trek-Fan bin und mir ehrlich gesagt nur die klassische Serie mit William Shatner und Leonard Nimoy, sowie die Nachfolgeserie The Next Generation gefallen haben. Bei den Kinofilmen war bei mir auch nach dem siebten Schluss, wo Kirk den Staffelstab an Picard weiterreichte. Alles, was danach kam, habe ich mir zwar die ersten Folgen angesehen, aber es konnte mich nicht mehr reizen. Ein bisschen ist es auch bei diesem Band so. Zwar sind die Figuren, die der klassischen Besatzung, aber irgendetwas fehlt, mir persönlich. Ich kann leider nicht einmal genau ausmachen, woran es liegt. Denn die Story an sich ist spannend inszeniert und gut geschrieben.

Gleiches gilt für die Zeichnungen. David Messina leistet sehr gute Arbeit. Nicht nur, dass die Figuren klar zu unterscheiden sind, auch die Comicabbilder sehen ihren im Kinofilm agierenden Schauspielern verblüffend ähnlich. So werden vor allem diejenigen, die durch die Verfilmungen auf den Band aufmerksam werdenden Käufer keine Probleme bekommen sich schnell zurechtzufinden. Auch die Enterprise sowie das All und die Landschaften des Planeten Phaedus sind gelungen und erzeugen eine unglaubliche Atmosphäre. Dennoch will der Funke bei mir nicht so recht überspringen. Aber eventuell ergibt sich ja doch noch eine Möglichkeit in den Komplettband reinzulesen und ich ändere meine Meinung und gebe der neuen „alten“ Crew noch eine Chance.

Die Offenbarung (Carlsen, April 2006)

Manchmal gibt es Comics auf die wird man von allen Seiten hingewiesen und sozusagen mit der Nase darauf gestossen, und dann gibt es solche die eher ein Geheimtipp sind und sich langsam einen ausgewählten Leserkreis offenbaren. Offenbaren ist in diesem Fall sogar die perfekte Wortwahl, denn es geht um die 6-teilige Minsiserie „Revelations“ von Paul Jenkins und Humberto Ramos welche in den USA vom August 2005 bis Januar 2006 bei Dark Horse Comics erschienen ist. Die Miniserie lief sogar erfolgreich genug um bereits im Juli 2006 als Paperback nachgedruckt zu werden. Doch bevor die USA das Werk in gesammelter Form präsentiert bekam, spendierte der Carlsen Verlag Deutschland ein sehr schön aufgemachtes Hardcover…

Die Offenbarung

Charlie Northern ist Detective bei Scotland Yard und ein Katholik der nicht mehr an das glaubt was einen Katholiken sonst ausmacht. Sein Glaube ist erschüttert und ausgerechnet er soll jetzt einen mysteriösen Mord im Vatikan aufklären. Kardinal William Richleau ist ermordet worden. Doch es ist kein einfacher Mord. Der Kardinal wurde mehrere Meter aus einem Fenster direkt auf einen Stahlzaun gestossen und aufgespießt. Nun muss Detective Northern nicht nur herausfinden wer der Mörder ist, sondern kommt dabei auch einer seltsamen Verschwörung auf die Spur, die weit über das menschliche Verständnis alles was existiert hinausgeht. Dabei bekommt Charlie auch Unterstützung von Lucille Pelliccia, auch Lucy genannt, die für den Vatikan als Buchhalterin das Desaster mit der Barclay Bank ins Reine bringen soll. Dadurch hat sie sehr tiefen Einblick in das Wesen und Handeln des Vatikans, und kann Charlie so mit Informationen unterstützen die ihm bei seinen Ermittlungen hilfreich sein könnten.
Doch was Charlie noch nicht ahnt, ist wie mächtig der Vatikan wirklich ist. Oder besser gesagt einige seiner Repräsentanten. Und so kommt Charlie schnell hinter ein paar Geheimnisse und auch näher an Lucy heran…
FAZIT:
„Die Offenbarung“ ist ein herrlicher Mysterythriller bei dem ein verbitterter und auch irgendwie innerlich gebrochener und enttäuschte Detective gegen eine Institution ermittelt der er früher blindlinks gefolgt ist. Paul Jenkins schafft es mit seiner Darstellung von Charlie einen Charakter zu präsentieren den man einerseits mag und andererseits auch wieder verabscheut. Nicht immer sind seine Handlungen nachvollziehbar, auch oder gerade weil sie emotional erfolgen. Genauso gelungen wie Jenkins Grundstory ist die visuelle Umsetzung, oder besser gesagt Präsentation, von Humberto Ramos. Anfangs wirken Ramos Zeichnungen, bzw. sein Stil noch ein wenig ungewohnt, aber schon sehr schnell stellt sich eine passende und wirkungsvolle Symbiose ein, die durch gekonnt platzierte Slapstickeinlagen auflockert.
Auch wenn das Ende für mich persönlich ein wenig enttäuschend war, so ist jedoch der Weg dorthin Spannung und Adrenalin pur. Schon alleine deshalb ist dieses kleine Highlight etwas ganz besonderes und eine fast uneingeschränkte Leseempfehlung für alle die mal etwas anderes als die typische Superheldenkost ausprobieren möchten.

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