Batman vs. Justice League (12)

Weiter geht es mit dem Schlagabtausch von Batman mit der Justice League. Der letzte Stand war 9 zu 3 für den dunklen Ritter. Diesmal hat Batman einen kleinen Vorteil, da er mit zwei Heften antreten darf. Neben der regulären Nummer 13 gibt es nämlich auch noch das Nullnummer-Special. Daher werden beide Ausgaben diesmal zu jeweils 50% gewichtet, um der Liga eine faire Chance zu geben.

BMVSJL

Batman Special Nr. 0 [Panini, Juni 2013]

Nach dem Tod seiner Eltern reift in Bruce Wayne der unstillbare Hunger nach Vergeltung. An dem Tod seiner Eltern und dem Verlust seiner Kindheit. Er will sich stärken und so eine solche Tragödie in Zukunft verhindern. Hierfür reist er auf den Himalaya, um dort bei einem alten Meister verschiedene Kampf- und Meditationskünste zu erlernen. Aber auch Miss- und Vertrauen lernt Bruce am Gipfel dieses Berges …
Wieder zurück in Gotham trainiert Bruce mithilfe seines treuen Freundes und Butlers Alfred weiter. Er nutzt sein Vermögen, um sich auch technisch gut auszurüsten. Schnell trifft er auf einige von Gothams gefährlichste Schurken, und ebenso schnell hat er einen von Ihnen, Red Hood, gegen sich aufgebracht …

Mit diesen beiden Nullnummern festigten die Autoren die neue Herkunftsgeschichte von Batman nach dem Neustart des DC-Universums. Und sie dienten als kleiner Bonus, um die Figur und den Charakter von Bruce Wayne ein wenig zu festigen. Während Gregg Hurwitz nur eine Variation der alten Origin abliefert, zeigt Scott Snyder erneut sein Talent als Autor. Er legt eine Story vor, die so fesselnd ist, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Doch da liegt auch gleich das Problem. Denn bisher gibt es keine Fortsetzung zu dieser Geschichte. Mit der Konfrontation mit der Red Hood Gang, legte Snyder erneut einen Grundstein für ein weiteres Batman-Großevent. Doch wie das ausgeht, oder überhaupt erst startet, ist noch sein Geheimnis.
Visuell fällt auch hier wieder Greg Capullo besonders positiv auf. Seine Zeichnungen passen aktuell einfach perfekt zum dunklen Ritter. Aber auch Tony Daniel macht seine Arbeit sehr gut und präsentiert einen finsteren, kalten und lebensverachtenden Himalaya.

FAZIT:

Ein sehr gutes Heft, dass seinen Status als Special auf jeden Fall wert ist. Auch wenn inhaltlich die zweite Story, mit Bruce Waynes Himalaya-Abenteuer, eher enttäuscht und zu vorhersehbar ist. Grafisch hingegen können beide Geschichten überzeugen. Greg Capullo durch seinen dynamischen Stil und Tony Daniel mehr durch die gelungene Landschaftsdarstellung.

Batman Nr. 13 [Panini, Juli 2013]

Kaum, dass Batman den Rat der Eulen ausgeschaltet hat und der letzte Talon, Bruces vermeintlicher Bruder Lincoln March, auf der Flucht ist, droht bereits neuer Ärger. Mehrer Batman überfallen einen Transporter. Das kann Batman natürlich nicht auf sich sitzen lassen, und geht der Sache auf den Grund. Doch was er dabei herausfindet, überrascht selbst ihn. Wie kann es einen Menschen mehrfach geben und wie kann es sein, dass ein toter Wissenschaftler doch noch lebt? Aber das größte Rätsel ist, an was hat Hugh Marder geforscht, das es sogar Batman gefährlich werden könnte …?

Die letzte Storyline von Tony Daniel, der den Neustart von Batmans Ursprungsserie Detective Comics nach dem Neustart maßgeblich mitgeprägt hat, hat begonnen. Und wie bisher auch ist seine Geschichte nicht schlecht, aber es fehlt irgendwie das gewisse Etwas. Die Spannung ist leider nur mäßig und auch inhaltlich gab es vieles schon an anderen Stellen zu sehen.
Auch das Artwork, diesmal von Ed Benes, ist zwar solide, aber nichts Besonderes. Dieser macht zwar nichts falsch, aber sein Stil ist hier einfach zu auswechselbar. Wenigstens an der nötigen Dynamik lässt es Benes nicht missen.

FAZIT:

Tony Daniel hat es nicht einfach. Gerade gegen Scott Snyders Batman konnte er, zumindest mich, nicht wirklich überzeugen. Seine Geschichten und sein Artwork sind zwar solide, aber bei Weitem nicht so reizvoll, wie dass, was Snyder und Capullo an der Schwesterserie ablieferten. Dennoch wird mir sein Joker-Auftakt wohl lange im Gedächtnis bleiben, und je nachdem wie sich dieser Arc entwickelt, vielleicht auch der. Denn wirklich schlecht hat Daniel seine Arbeit nicht gemacht.

Justice League Nr. 13 [Panini, Juli 2013]

Diana fühlt sich verantwortlich, für das, was mit ihrer Freundin Barbara Minerva passierte. Durch ihre Verbindung zu Diana kam sie mit einem mystischen Dolch in Berührung, durch den sie von der Göttin der Jagd besessen wurde und seitdem als menschliche Katzenfrau Cheetah unterwegs ist. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn sich Cheetah nicht zu einer ernsten Gefahr entwickeln würde. Deshalb will Diana sich um dieses Problem kümmern, aber ihre Freunde von der Justice League wollen sie nicht alleine lassen …
Und auch bei den Teen Titans gibt es große Probleme, als Cassie die Macht ihrer stummen Rüstung nicht mehr kontrollieren kann. Völlig außer Kontrolle greift sie sogar ihre Teamkameraden an und gefährdet auch ihr eigenes Leben. Doch Red Robin und Superboy können sie befreien. Aber da taucht schon das nächste Problem auf. Diesel ist, wie Wonder Girl, auch mit einer stummen Rüstung ausgestattet und will die Macht der Rüstung von Cassie haben …

Die Story der Justice League ist irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Weder Fisch, noch Fleisch. Sowohl um die Liebesbeziehung zwischen Diana und Kal, Diana und Steve Trevor als auch die Jagd auf Cheetah wird nur herumgeeiert. Es wird versucht, zu viel in zu wenig Seiten zu packen. Dazu kommen noch die internen Ligaprobleme, das Green Lantern die Liga verlassen hat und das Cyborg außer der Liga kein Privatleben besitzt. Alles ist zu oberflächlich und zu viel auf einmal. Anders ist es da bei den Teen Titans. Autor Scott Lobdell konzentriert sich auf einen Hauptstrang und bringt nebenbei nur wenig zusätzliche Handlungen die aber gekonnt nacheinander abgearbeitet werden.
Zeichnerisch können sowohl Tony Daniel an der Liga als auch Brett Booth bei den Titans überzeugen. Beide liefern solide Arbeit ab, können darüber hinaus aber nicht mit Highlights glänzen.

FAZIT:

Ein solides Heft, das vor allem durch die Titans überzeugt. Diese sind in meinen Augen aktuell besser als die Hauptserie Justice League. Dies liegt vor allem an der unausgegorenen Story der Liga die mit zu viel Informationen und Handlungssträngen auf einmal aufwartet. Einen ebenfalls nicht so positiven Eindruck hinterlässt die Kurzgeschichte aus der Justice League Nullnummer, der sich mit Pandora und dem bevorstehenden Abenteuer mit Shazam befasst. Genau das Gegenteil ist dafür die Shortstory zu Teen Titans in der Autor Fabian Nicieza zusammen mit Zeichner Jorge Jiménez Kid Flash sich noch immer in Chinatown mit den Dinokids von Mystery Island herumschlagen muss.

Diesmal fällt es denkbar knapp aus. Denn eigentlich konnten mich persönlich nur drei Geschichten wirklich überzeugen. Die eine ist Scott Snyders Rückblick in die Anfänge von Batman und die anderen beiden sind die mit den Teen Titans und Kid Flash. Der Rest ist okay, aber nichts Besonderes. Daher gibt es auch für Batman und die Liga jeweils einen Punkt. Neuer Stand ist somit:

Batman 10 : 4 Justice League

I Want You For US Comics (1)

In dieser kleinen neuen Rubrik sammeln sich zukünftig alle Kurzreviews zu US-Comics, die ich im Original, sprich englisch, lese. Das sind zwar nicht allzu viele, aber dennoch haben sie sich eine eigene Rubrik verdient.

IWantYouForUSComicsSmall

Teenage Mutant Ninja Turtles Vol. 3: Shadows of the Past [IDW, Oktober 2012]

Old Hob hat Splinter entführt und April ist einem Nervenzusammenbruch nahe, als sie erfährt, wer die vier Schildkröten, die vor ihr stehen, wirklich sind. Dennoch lassen sich die Brüder, April und auch Casey Jones nicht unterkriegen und machen sich auf die Suche nach Meister Splinter. Was sie jedoch nicht wissen, ist das auch Old Hob nicht mehr im Besitz ihres Vaters ist. Stattdessen hat sich der Foot Clan und Karai den Meister der Turtles unter den Nagel gerissen. Und dieser sieht sich in der Zwischenzeit mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Ihm gegenüber steht ein gewisser Shredder, und unter dessen Maske steckt niemand Geringeres als Hamato Yoshis, alias Splinter, alter Feind, Oroku Saki. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt …

Nachdem die Turtles im letzten Band von ihrer Vergangenheit erfahren haben, und dass sie die Reinkarnationen von Hamato Yoshis Söhnen sind, müssen sie nun ihren Vater aus den Klauen ihres damaligen Mörders befreien. Dabei setzen Kevin Eastman und Tom Waltz sowohl bekannte Elemente als auch viel frischen Wind ein, um die Geschichte spannend zu erzählen. Hinzu kommt ein Nebenstrang der Handlung, in dem sich die Turtles eine neue Bleibe suchen müssen und auch neue Freunde finden. Auch hier gibt es wieder Parallelen zu der klassischen Comicserie. Wie auch damals schon kommen die Turtles im alten Geschäft von Aprils Vater unter. Dies weckt Erinnerungen. Dem gegenüber stehen die neuen Freunde, die Purple Dragons. Diese hatten zwar auch bereits einen Auftritt in der ersten Ausgabe der ersten Turtles Comicserie, aber so richtig bekannt wurden sie erst in der Animationsserie die 2003 startete, und natürlich auch durch die aktuelle Serie auf Nickelodeon.
Auch ein wenig umgewöhnen muss man sich bei dem Artwork von Dan Duncan. Seine Turtles sehen inzwischen ein wenig deformiert aus. Die Köpfe seltsam nach oben gezogen, mit hoher Stirn. Das ist im ersten Moment schon ein wenig ungewohnt. Da sich aber ab der nächsten Ausgabe sowieso ein Zeichnerwechsel ankündigt, ist es nicht mehr so wichtig. Und so gravierend anders sehen die Turtles auch nicht aus. Dafür bleibt sein Artwork extrem dynamisch und voller Energie, was aber auch mit an der Koloration von Ronda Pattison liegt.

FAZIT:

Auch der dritte Band der neuen Ongoing von IDW macht wieder sehr viel Spaß und lädt gerade für ältere Turtles-Fans zum Verweilen ein. Immer wieder gibt es Dinge zu entdecken, die einem bekannt sind, oder aber wenigstens bekannt vorkommen. Dass sich Waltz und Eastman hier sowohl bei den Comics, der TV-Serie und den Kinofilmen bedienen, erfreut mich persönlich um so mehr. Zusammen mit dem immer noch sehr guten Artwork von Dan Duncan gibt es Turtles-Action satt.

Hawkeye Vol. 1: My Life as a Weapon [Marvel, Oktober 2012]

Clint Barton, alias Hawkeye, ist ein Avenger. Auch wenn er weder über Superkräfte, Selbstheilungsfaktoren oder sonstige besondere körperliche Fähigkeiten verfügt. Er ist nur ein Bogenschütze, ein normaler Mensch, mit alltäglichen Problemen und Verletzungen. Und so kommt er auch in allerlei gefährliche Situationen. Situationen, die ihn schnell ins Krankenhaus befördern. Doch Clint lässt sich nicht unterkriegen und versucht trotzdem immer Gutes zu tun. Dabei hilft er seinen Nachbarn, einer fremden, jungen Dame, von der er das Auto abkaufen will, und auch Kate Bishop, der Dame die als Hawkeye auftrat, während Clint tot war und dann seine Superheldenrolle als Ronin verkörperte. Aber auch für SHIELD muss Clint tätig werden, nachdem dort durch einen Maulwurf, ein kompromittierendes Video verschwunden ist, das kurz darauf in Madripoor bei einer Auktion auftaucht.

Hawkeye ist ein typischer Superheldentitel von Marvel. Oder eben auch nicht. Denn anders, als in anderen Mainstreamtiteln aus dem Haus der Ideen, passiert hier irgendwie nichts genau so wie der Leser es erwartet. Weder ist die Story normal, noch das Artwork. Alles zielt darauf ab, anders zu sein. Und es kommt, nicht nur bei mir, sehr gut an. Matt Fraction definiert Clint Barton und sein Umfeld nicht neu, aber er macht es interessant. War Hawkeye bisher eher ein Sprücheklopfer und Frauenheld, so ist er jetzt ein Sprücheklopfer und Frauenheld mit Problemen und viel Herz. Hawkeye wurde durch sein Umfeld, seine Verletzbarkeit und seine neuen Freunde, allen voran Kate und Pizzadog wieder interessant.
Tatkräftig unterstützt wird Fraction hierbei von David Aja und Javier Pulido, die in diesem band für die Zeichnungen verantwortlich sind und Matt Hollingsworth, der die Koloration übernimmt. Denn ähnlich, wie Fraction als Autor ein wenig experimentiert, so nutzt auch Aja sein Talent um Hawkeye ein frisches und anderes, genaugenommen unkonventionelles Aussehen zu verleihen. Aja spielt mit seiner Panelaufteilung, den Blickwinkeln und den Schattierungen. So schafft er es, mich als Leser, immer wieder neu zu überraschen.

FAZIT:

Der neue Hawkeye, und seine Serie von Fraction und Aja, treffen genau meinen Nerv. Sie ist frisch, anders und dennoch irgendwie vertraut. Kein Wunder also, dass Hawkeye bereits bei Lesern und Kritikern gleichermaßen beliebt ist. Schade nur, dass die Serie wohl hier in Deutschland eher schlechtere Chancen hat. Aber warten wir einmal ab. Das gleiche hatte ich vor geraumer Zeit auch schon einmal zur Turtles Comicserie von IDW gesagt.

Bongo Comics des Monats… Januar 2013 [Panini, Januar 2013]

… Januar

Nach längerer Pause gibt es Mal wieder ein Bongo Comics des Monats. Ich muss wirklich versuche, die regelmäßiger hinzubekommen. 😀

Simpsons Comics Nr. 195 [Panini, Januar 2013]

Nur weil Bart sich mal wieder einen kleinen Streich mit Rektor Skinner erlaubt hat, droht ihm schlimmer Ärger. Das dritte Elterngespräch dieses Jahres und dabei ist gerade einmal September. Das wäre alles nicht so gravierend, wenn nicht Marge im eingetrichtert hätte, dass Weihnachten für ihn ausfallen würde, wenn sie und Homer zum dritten Mal in die Schule müssten, wegen ihm. Also schnappt er sich Milhouse und die beiden flüchten auf ein Schiff. Aber damit beginnen seine Probleme erst richtig. Denn nachdem die beiden als blinde Passagiere entdeckt sind, und sie als Küchenjungen und Köche die gesamte Mannschaft krankgemacht haben, finden sie sich zusammen mit dem Kapitän nach einer Meuterei in einem Schlauchboot wieder. Alleine auf hoher See, doch zum Glück taucht eine Insel am Horizont auf …

Da werden doch glatt Erinnerungen an die neunte Staffel und die Folge mit dem blöden UNO-Club wach, als Bart und seine Klasse schon einmal auf einer Insel gestrandet waren. Und auch wenn eben diese Folge nicht zu meinen Lieblingsepisoden gehört, so gefällt mir diese Comicstory doch sehr gut. Sie hat alles, was sie braucht. Spannung, Humor und viele Anspielungen auf alles Mögliche. Besonders Filme und Serien wurden diesmal massiv durch den Kakao gezogen.
Zeichnerisch ist alles mal wieder Durchschnitt. John Delaney versteht sein Handwerk und macht technisch gesehen nichts falsch. Und auch wenn er einen kleinen Teil seines eigenen Stils mit einbringt, sehen die Zeichnungen zu einheitlich aus. Aber da kann ich ihm wohl kaum einen Vorwurf machen, denn ich weiß ja nicht, wie sehr Bongo gewillt ist, den Zeichnern Freiraum zu lassen oder sie eben einzuengen.

FAZIT:

Ein sehr unterhaltsames Heft mit leider zu einheitlichen Zeichnungen. Dafür wissen die Gags und Anspielungen zu punkten und die wie immer sehr gute redaktionelle Betreuung, seitens Panini. Es gibt nicht mehr viele Comichefte, die mit so vielen Leserbriefen und Backgroundinfos aufwarten können, inklusive eines Guides zu den neuen TV-Staffeln. Da muss man dem deutschen Verlag wirklich einmal ein Lob aussprechen.

Bart Simpson Nr. 70 [Panini, Januar 2013]

Bart kann es nicht lassen, sein Essensgeld für Süßigkeiten auszugeben. Doch als Lisa in entdeckt, und droht es Homer und Marge zu sagen, beteuert Bart, dass er damit aufhören würde. Was er aber nicht tut. Stattdessen bekommt er des Nachts Besuch von dem „Schwarzen Zahn“!
In Maggies Welt hat die kleinste Simpson mit starken Eindrücken aus dem Zirkus zu kämpfen und lässt daher ihren Wünschen freien Lauf.
Als Lisa mit ihrer Klasse Homer im Kraftwerk besucht, will sie nicht, dass ihre Klassenkameraden sehen, was ihr Vater für ein Chaot ist. Deshalb räumt sie ganz schnell seinen Arbeitsplatz auf. Dies führt dazu, dass als Mister Burns hereinkommt, Homer eine Beförderung anbietet. Aber nur wenn er seine Ordnung über einen längeren Zeitraum nachweist.

Alle drei Geschichten kommen sehr kurzweilig daher. Während Barts Zuckeralbtraum auch eine gewisse erzieherische Wirkung haben könnte, und Maggies Welt einfach nur unterhalten will, zeigt Homers Karrierestory, was möglich ist und was man hierfür tun sollte, und was besser nicht. Jedoch bleiben alle Stories eher kurzweilig und ohne große Längen und Fehler.
Das Artwork ist für jede Story passend, wobei Sergio Aragones‘ Zeichnungen für Maggies Welt wieder aus dem sonstigen Einheitsbrei herausstechen.

FAZIT:

Kurzweilige drei Geschichten, die inhaltlich ungefähr auf dem gleichen Niveau sind. Nicht zu kompliziert, eher locker und witzig. Frische und freche Unterhaltung für zwischendurch, sozusagen. Wer die gelbe Familie mag wird hierbei nichts falschmachen.

Futurama Comics Nr. 50 [Panini, Januar 2013]

Mom hat Geburtstag und ihre jährliche, einwöchige Rundumschönheitsbehandlung steht an. Währenddessen sollen ihre Söhne Walt, Larry und Igner auf MomCorp aufpassen. Doch kaum das Mom weg ist, stehen ein Haufen Probleme auf der Matte. Die Gewerkschaft will sichergehen, dass bei MomCorp alles mit rechten Dingen zugeht und Moms Partner wollen sie übers Ohr hauen und betrügen. Dem sind die drei Brüder nicht gewachsen. Also muss eine neue Mom für diese Woche den Platz einnehmen. Und die Wahl fällt hierfür auf Leela …

Sowohl inhaltlich als auch visuell gibt es nichts an diesem Abenteuer auszusetzen. Kurzweilig, witzig und unterhaltsam. Autor Ian Boothby zeigt erneut, dass er es versteht, gute Geschichten zu schreiben. Und auch mit Anspielungen geizt Boothby nicht. Egal ob Tweety, Shy Guy aus Super Mario Land, der Halleysche Komet, Charly Brown oder Oceans Eleven, um nur einige zu nennen, es gibt wieder sehr viel zu entdecken.
Beim Artwork hält sich James Lloyd wie gewohnt dicht an das bekannte Figurendesign. Das ist zwar insoweit in Ordnung, dass man sich auch dann schnell zurechtfindet, wenn dies der erste Futurama Comic ist, den man in die Hände bekommt, aber dennoch wäre auch hier mehr Freiraum für die Zeichner, in meinen Augen, kein Beinbruch.

FAZIT:

Ian Boothby erzählt eine tolle Geschichte, die mit vielen Kleinigkeiten gespickt ist, die es auch zu entdecken gilt. Zeichnerisch solide umgesetzt gibt es kaum etwas auszusetzen, sodass Fans und Freunde der Planet Express-Crew aus dem 3. Jahrtausend, auf ihre Kosten kommen.

Review Kurzüberblick (2) (Warlands: Eiszeit Nr. 1 & 2)

In der heutigen Kurzübersicht gibt es einen kleinen Doppelpack Fantasy-Comics. Der zweite Zyklus aus Pat Lees und Adrian Tsangs Ideenschmiede Dreamwave Productions der auf den Namen Warlands: Eiszeit hört, möchte ich euch hiermit vorstellen …

Comic Review Kurzüberblick Weiterlesen

Panini Neuerscheinungen im August (Eine Auswahl mit Leseproben, Teil 3)

Die dritte Runde mit den Empfehlungen inklusive Leseproben für den August. Alle vorgestellten Comics sollten laut Verlag ab dem 13. und dem 20. August im Handel erhältlich sein.

Batman – The Dark Knight Nr. 15

In diesem Heft die volle Ladung Batman-Action: Der Abschluss der Scarecrow-Storyline und zwei Extra-Geschichten, darunter eine schaurige Liebesgeschichte mit Batman-Bösewicht Clayface!

Von Superstar-Zeichner DAVID FINCH!
Abschluss der großen Scarecrow-Story im neuen DC-Universum!

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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 52
Format: Heft
Original-Storys: Batman – The Dark Knight 15, Detective Comics 13 (II), Detective Comics 14 (II)
Autor: John Layman
Zeichner: Andy Clark
Preis: 4,99 €

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Justice League Nr. 15

Die Schlacht um den Thron von Atlantis beginnt mit einem verheerenden Angriff auf die Unterwasser-Metropole! Die Antwort der Atlanter lässt nicht lange auf sich warten und trifft die Küstenstädte Metropolis und Gotham City!

Das epische Justice League/Aquaman- Crossover Der Thron von Atlantis
Extra Umfang
Ausgabe 15 mit XL-Poster!

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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 76
Format: Heft
Original-Storys: Justice League 15, Aquaman 15, Teen Titans 14
Autor: Geoff Johns
Zeichner: Ivan Reis, Paul Pelletier
Preis: 4,99 €
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Flash Nr. 4

Armee Central City angreifen, können nur noch Flash und die Rogues die Stadt vor den intelligenten Affen retten! Dazu: Die neue Herkunftsgeschichte des schnellsten Mannes der Welt!

Der rote Blitz gegen Gorilla Grodd!
Mit US-Heft 0!

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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 132
Format: Softcover
Original-Storys: The Flash 0, 13-17
Autor: Brian Buccellato, Francis Manapul
Zeichner: Francis Manapul
Preis: 14,99 €
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Batman of the Future Nr. 2

Nach dem Erfolg von „Batman of the Future – Die Rückkehr von Hush“ brachte DC Comics in den USA eine weitere Miniserie um den Batman der Zukunft heraus, die in diesem Band komplett enthalten ist.

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Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 180
Format: SC
Original-Storys: Batman Beyond: Industrial Revolution
Autor: Adam Beechen
Zeichner: Ryan Benjamin, Eduardo Pansica, Chris Batista
Preis: 16,99 €
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Batman Collection: Jim Aparo Nr. 2

Der zweite fette Sammelband der BATMAN COLLECTION, der Zeichner-Star Jim Aparo und seiner klassischen Arbeit am Dunklen Ritter gewidmet ist!

Diesmal trifft Batman auf Mr. Miracle, Aquaman, Atom, den Spectre, Sgt. Rock, Man-Bat, Wildcat, die Metal Men, Swamp Thing und Kamandi, den letzten Jungen der Erde!

Shoplink (Softcover)
Shoplink (Hardcover)
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Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 260
Format: SC / HC
Original-Storys: The Brave and the Bold 111-122
Autor: Bob Haney
Zeichner: Jim Aparo
Preis: 24,99 € (SC) / 39,00 € (HC)
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Der Tod von Superman Nr. 2: Eine Welt ohne Superman

Die erfolgreichste Superman-Saga aller Zeiten geht weiter! Nach dem Tod des größten aller Superhelden herrscht Trauer – in Metropolis, bei den anderen Helden, bei Familie und Freunden! Doch das Leben geht weiter – und es beginnt die Regentschaft der vier Supermen?!

Shoplink (Softcover)
Shoplink (Hardcover)
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Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 316
Format: SC / HC
Original-Storys: diverse
Autor: Dan Jurgens, Louise Simonson u. a.
Zeichner: Dan Jurgens, Tom Grummett, Jon Bogdanove u. a.
Preis: 29,99 € (SC) / 49,00 € (HC)
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Before Watchmen: Nite Owl

J.M. Straczynski, der gefeierte Schöpfer von Babylon 5 und Autor von Spider-Man, präsentiert eine weitere Vorgeschichte des Kult-Comics Watchmen, illustriert vom legendären Zeichnerduo Andy und Joe Kubert! Erfahrt die dunklen Geheimnisse von Nite Owl, dem Alter Ego von Dan Dreiberg, und erlebt sein verstörendes erstes Team-Up mit Rorschach! Und in den Schatten wartet bereits Nite Owls verlockendste Prüfung!

Von den Superstars J.M. Straczynski und Andy & Joe Kubert!
Prequel über Nite Owl aus dem Comic- Klassiker Watchmen!
Die KOMPLETTE Miniserie in einem Band!

Shoplink (Softcover)
Shoplink (Hardcover)
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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 100
Format: SC / HC
Original-Storys: Before Watchmen: Nite Owl 1 – 4
Autor: J.M. Straczynski
Zeichner: Andy Kubert, Joe Kubert
Preis: 14,99 € (SC) / 25,00 € (HC)
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Die neuen X-Men Nr. 2

Professor X träumte von einer Welt, wo Menschen und Mutanten in Frieden leben. Also lehrte er fünf junge Mutanten, den Kampf gegen Hass und Vorurteile aufzunehmen. NUN sind die Schüler von einst in der Gegenwart gelandet. Doch was die ersten X-Men vor Ort erwartet, hat all ihre Hoffnungen begraben… und der Traum liegt in Scherben. Aber wie werden die heutigen X-Men auf die Ankunft ihrer jugendlichen Versionen reagieren?

Das neue Flaggschiff der X-Titel!
Plus: Das Schicksal der Phoenix Five aus AVX!

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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 52
Format: Heft
Original-Storys: All New X-Men 3-4
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Stuart Immonen
Preis: 4,99 €
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Iron Man/Hulk Nr. 2

Auf seiner Hatz nach Extremis muss sich Tony Stark vielen Gegnern stellen. Außerdem trifft er auf Bruce Banner. Doch was passiert, wenn die beiden Genies ihren alten Konflikt mit grünen und eisernen Fäusten austragen?

Zwei Avengers in einem Heft!
Hulk vs. Iron Man in Ausgabe 2!
Hulk, Agent von SHIELD?!

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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 52
Format: Heft
Original-Storys: Indestructible Hulk 2
Autor: Kieron Gillen, Mark Waid
Zeichner: Greg Land, Leinil Yu
Preis: 4,99 €
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Cable & X-Force Nr. 1

Es war die Zeit knallharter Typen, riesiger Knarren, turbulenter Action und großer Gefühle. Doch niemand verkörperte den Zeitgeist der 90er Jahre-Comics besser als X-Force und ihr furchtloser Anführer Nathan Summers – eine militante und aggressive Untergruppe der X-Men. NUN sind Cable und sein Team wieder da. In neuer Besetzung. Aber der selben Attitüde. Fies…

Die Zukunft war gestern!
Ein Mix aus Mad Max und Steve McQueen, gespielt vom T2-Terminator: Das ist meine Version von Cable. Dennis Hopeless
Der Hit der 90er im modernen Gewand!
Mad Max trifft Ocean’s Eleven!

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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 124
Format: SC
Original-Storys: Marvel Now! Point One 1, US-Cable and X-Force 1-5
Autor: Dennis Hopeless
Zeichner: Salvador Larocca
Preis: 14,99 €
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Marvel Monster Edition: Dark Avengers

Können Bösewichte zu Helden werden? Die Thunderbolts blicken auf eine lange Geschichte mit schurkischen Helden und heldenhaften Schurken. Allerdings hat Luke Cage seine neuen T-Bolts um Moonstone, Mr. Hyde, Satana und Troll im Wirbel von Zeit und Raum verloren. Also bleiben ihm anscheinend nur Skaar und die neuen Dark Avengers, um die Welt zu retten…

Können Schurken die Welt retten?
Mit den Thunderbolts!
340 fette Seiten!
Die Dark Avengers sind zurück!

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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 340
Format: SC
Original-Storys: Dark Avengers 175-190
Autor: Jeff Parker
Zeichner: Neal Edwards, Declan Shalvey
Preis: 28,00 €
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Sweet Tooth Nr. 4: Bedrohte Arten

Gus, der sanfte Junge mit dem Geweih, wurde an eine brutale Miliz verkauft, die Versuche mit Hybridkindern machte. Doch der Landstreicher Jepperd bekam Gewissensbisse und befreite ihn und die anderen Kinder. Gemeinsam mit dem Arzt Singh wollen sie nun nach Alaska, um das Rätsel von Gus Herkunft zu lösen.

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Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 180
Format: Softcover
Original-Storys: US-Sweet Tooth 18-25
Autor: Jeff Lemire
Zeichner: Jeff Lemire
Preis: 19,99 €
Alle Angaben sind Verlagsangaben und ohne Gewähr.
Copyright aller Bilder © 2013 Panini

Manga Mashup! (1)

Heute präsentiere ich euch eine weitere Review-Rubrik. Hier werde ich alle Manga-Kurzreviews sammeln. Klein aber fein sozusagen und trotzdem gehaltvoll. Bunt gemischt von Comedy, über Mystery zu Crime, dabei die Action nicht vergessen und weiter zur Fantasy bis hin zur Romance. Alles soll dabei sein und nix ist unmöglich.

Manga Mashup Small

The Ring Nr. 4: Ring 2 [Egmont Manga & Anime, November 2004]

Sadako fordert immer neue Opfer. Rei Asakawa und ihr Ex-Mann unternehmen daher alles, um den Leichnam des jungen Mädchens zu finden, in der Hoffnung so den Fluch einzudämmen. Doch selbst nachdem Sadakos Überreste gefunden sind, hören die mysteriösen Tode nicht auf. Noch seltsamer ist jedoch, der Todeszeitpunkt von Sadako. Denn obwohl sie vor fast 30 Jahren von ihrem Peiniger in dem Brunnen, der ihr Grab werden sollte, eingesperrt wurde, starb sie erst vor wenigen Jahren. Wie konnte sie so lange überleben und was hat dies aus dem verzweifelten Kind gemacht …?

Dieser Band erzählt zu Teilen die Handlung des zweiten Filmes nach, beginnt dann jedoch diese weiterzuerzählen. Es wird versucht Aspekte und Ideen offenzulegen, was und wie Sadako und der Fluch entstanden sind und wie sie auf Menschen wirken. Doch leider passiert dies sehr stückhaft und mit wirren Zeitsprüngen. Oftmals geschieht es, dass man als Leser nicht weiß, wo man sich gerade zeitlinientechnisch befindet. Dadurch geht sehr viel vom Lesespaß verloren.
Hinzu kommen nicht immer gelungene Zeichnungen. Das gesamte Artwork ist Manga-Durchschnitt mit einem auffällig hohen Einsatz von Rasterfolien. Ebenso durchschnittlich ist das Charakterdesign. Es fällt gelegentlich sogar schwer, die Figuren wiederzuerkennen. Einzig Gebäude und Landschaften sehen sehr gut aus. Aber davon alleine kann eine Comicgeschichte nicht leben.

FAZIT:

Auch als großer Fan der Ring-Filmreihe werde ich nicht so richtig warm mit diesem Manga. Es stellt sich weder das wohlige Kribbeln noch ein leichtes Gruselgefühl beim Lesen ein. Alles was die Filme ausmachen, fehlt hier komplett. Daher ist der Manga in meinen Augen selbst für Fans kaum einen Blick oder eine Anschaffung wert.

Yotsuba&! Nr. 5 [Tokyopop, Juli 2008]

Mit Yotsuba gibt es viel zu erleben. Diesmal lernt sie Danbo den Kartobot und auch Yanda, den Schüler ihres Vaters, kennen. Sie hilft den Nachbarn, Familie Ayase im Haushalt, schaut sich mit Ena, Fuuka ihrem Vater und Jumbo die glitzernden Sterne am Nachthimmel an. Aber auch im Regen einkaufen mit ihrem Vater, kann zu einem Abenteuer werden. Und wenn es nur darum geht, ausgeliehene DVDs zurückzugeben. Als es dann am nächsten Tag wieder schön sonnig ist, fahren sie mit Ena und Fuuka an den Strand um die letzten Sommertage auszukosten, und erleben dort auch aufregende Stunden.

Es ist wirklich erstaunlich, auch welche Ideen Azuma Kiyohiko kommt, um dem kleinen Mädchen immer wieder neue Aufgaben und Erlebnisse zu spendieren. Dabei ist es um so merkwürdiger, als dass es ganz normale und alltägliche Dinge sind, an denen Yotsuba eine Riesenfreude findet. Doch statt in simplem Slapstick zu versinken, wird die Geschichte immer feinfühlig und dennoch witzig erzählt.
Zu der lockeren und heiteren Stimmung tragen natürlich auch nicht unerheblich die Zeichnungen bei. Denn immer wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, verändern sich die Mimiken der Figuren, sodass man automatisch zu schmunzeln beginnt. So überträgt sich die Lockerheit aus Yotsubas Leben ganz leicht auch auf den Leser.

FAZIT:

Yotsuba ist und bleibt ein Manga der Extraklasse. Nicht etwa weil er besonders wichtig ist, oder er ein Thema behandelt, was viele Menschen berührt oder bewegt hat. Er will auch nichts verändern und erst recht nicht belehren. Dieses kleine Mädchen will mit seinen Abenteuern vor allem unterhalten und eventuell ein Stück Leichtigkeit in das Leben zurücktragen. Diesen Manga sollte sich jeder unbedingt einmal ansehen, auch wenn man kein großer Fan von Manga im Allgemeinen ist. Denn schon nach den ersten Seiten fällt es einem schwer, sich diesem kleinen Kind zu verschließen.

Ma-Co-Re-Mix (Vol. 5) (Das Marvel-Universum gegen Wolverine, Deadpool killt das Marvel-Universum)

Weiter geht es mit der Rubrik, in der es bunt gemischt rund um alles aus dem Marvel-Universum geht, das nicht in die anderen Rubriken passt, oder eine eigene Review erhält …

MaCoReMix Weiterlesen

Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 22) [Nickelodeon]

tmnt-epgrw-logoAm Samstag lief bereits die 22. Episode der neuen Teenage Mutant Ninja Turtles-Animationsserie. Da bisher 1. Staffeln aus den USA meist 13, oder 26 Folgen hatten, und wir die 13 Folgen schon lange voll haben, dürfte es sich um eine erste Staffel mit 26 Episoden handeln. Somit sind wir nur noch ganz kurz vor dem Staffelfinale. Es bleibt daher auch dir Frage offen, ob Nickelodeon diese noch vier ausstehenden Folgen jetzt noch senden wird, oder ob wir Zuschauer erneut eine Sendepause vorgeschoben bekommen.

TMNT 22 001Episode 22: Der Pulverizer kehrt zurück!
(Pulverizer Returns!)

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Review Kurzüberblick (1) (Batman/Danger Girl, Spawn Nr. 101)

In dieser neuen Rubrik möchte ich euch Kurzreviews zu Comics von allen möglichen Verlagen vorstellen, die in die übrigen Rubriken nicht mehr passen. Ich hoffe auch diese Rubrik findet Anklang …

Comic Review Kurzüberblick Weiterlesen

Teenage Mutant Ninja Turtles Nr. 1: Die Zeiten ändern sich [Panini, Juli 2013]

Vor knapp eineinhalb Jahren, im März 2012, habe ich euch das erste US-Trade der neuen Turtles-Serie bei IDW vorgestellt. Damals habe ich noch gemutmaßt, dass es die Serie wohl niemals nach Deutschland schaffen wird. Aber wie es manchmal einfach ist, passieren Dinge, die man so nicht erwartet hätte. Nicht ganz unschuldig daran ist natürlich auch die neue TV-Serie mit den vier Schildkrötenbrüdern auf Nickelodeon. Und vielleicht, aber nur auch ganz klein wenig vielleicht, haben auch die vielen Artikel zu den Comics und der TV-Serie hier auf dem Blog dazu beigetragen, dass es die Turtles mit ihrer neuen Comicserie nach Deutschland geschafft haben. Aber vielleicht auch nicht.

Teenage Mutant Ninja Turtles Nr. 1:
Die Zeiten ändern sich

Über den Inhalt werde ich mich diesmal ausnahmsweise nicht auslassen. Das habe ich damals beim US-Band schon ausgiebig getan und daher werde ich mich in diesem Review mehr den Unterschieden der beiden Fassungen widmen. Wer es dennoch lesen möchte, hier ist der Link dazu.

Die beiden Frontcover (links: US, rechts: DT)

Die beiden Frontcover (links: US, rechts: DT)

Das auffälligste Merkmal ist auf jeden Fall schon einmal das Covermotiv. Panini entschied sich, nicht das gleiche Cover zu verwenden, welches bereits auf dem US-Trade prangt. Doch welches Cover man nun bevorzugt ist eine persönliche Entscheidung. Da beide von Kevin Eastman sind, und wirklich gut aussehen, ist es mir persönlich egal. Zumal ich ja auch beide Fassungen besitze. Während das Original bereits auf dem Cover mit seinem Glanzpapier und einem geprägten Serienschriftzug „glänzt“ kommt der deutsche Band mit einem matten Faltcover daher. Auf dessen aufklappbaren „Innenteilen“ sind im vorderen Teil die Cover und Erscheinungsdaten der vier enthaltenen US-Ausgaben abgebildet und im hinteren Teil, wird der zweite Band „Alte Feinde, neue Feinde“ beworben. Auch das Backcover hat Panini nicht übernommen, wenn man einmal von dem übersetzten Spruch der iFanboy-Webseite absieht. Statt einer Bildmontage aus dem Band, wie es im US-Trade der Fall ist, hat Panini das Cover des dritten Heftes als Motiv gewählt.

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Die Backcover (links: US, rechts: DT)

Doch nun zu den „inneren Werten“. Auch Panini hat sich für die Darstellung des farbenprächtigen Artworks von Dan Duncan und Ronda Pattison für Glanzpapier entschieden. Im direkten Vergleich jedoch fällt Paninis Wahl etwas matter aus, was sich vor allem bei starken Lichtverhältnissen positiv auswirkt, da hier weniger Reflexionen entstehen. Die Wahl auf ein leicht anderes Papier hat aber auch Auswirkungen auf die Farbgebung und den Kontrast. Die Bilder sehen nach meinem persönlichen Empfinden beim US-Original geringfügig besser aus, als in der deutschen Version. Weniger offensichtlich fällt auf, dass die Seiten der deutschen Fassung etwas vergrößert und an den Rändern beschnitten sind. Dadurch gehen an den Rändern einige Details verloren, die aber glücklicherweise nicht storyrelevant sind.

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Der Innenteil im Vergleich (links: US, rechts: DT)

Auch lag Panini wohl das Bildmaterial der US-Hefte vor und nicht das des Trades. Denn beim originalen Trade wurden die vier Hefte mithilfe von „Chapter“-Schriftzügen voneinander getrennt. In der deutschen Fassung gibt es diese nicht. Stattdessen fungieren die US-Cover der Einzelausgaben als Trenner. Was die Extras betrifft, gehen sich die Bände nicht wirklich weit aus dem Weg. Gerade einmal vier Seiten hat der deutsche Band weniger. Und dies äußert sich zum größten Teil darin, dass einige der Original-Variant-Cover nicht mit abgebildet sind. Dafür gibt es ein paar Storyboard-Seiten in der deutschen Version, die es im US-Original nicht gibt. Auch wenn diese vier Seiten auf einer Seite verkleinert dargestellt werden.

Die Extras (links: US, rechts: DT)

Die Extras (links: US, rechts: DT)

FAZIT:

Wer jetzt hadert, welche Version er denn kaufen soll und der Preis egal ist, dem würde ich zum deutschen Band raten. Schon alleine deshalb, damit Panini die Serie fortführt. Inhaltlich und was Aufmachung und Extras betrifft, gibt es kaum Vor- und Nachteile. Das Glanzpapier beim Originalband schaut schon extrem gut aus und die Farben und der Kontrast kommen sehr gut zur Geltung. Dafür ist das Papier bei Panini weniger anfällig für Lichtreflexionen und es gibt Storyboardseiten als Bonus plus das stylische Faltcover. Aber am Ende muss es jeder für sich selbst entscheiden. Beide Bände haben etwas, was der jeweils andere Band nicht hat, und so gibt es keinen klaren Sieger in diesem Duell. Aber empfehlen kann man die Serie so oder so, in der einen oder anderen Version. Also kaufen!

Der deutschen Fassung wurde ein Editoral spendiert (links: US, rechts: DT)

Der deutschen Fassung wurde ein Editoral spendiert (links: US, rechts: DT)

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