Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung Nr. 21: Spider-Man – Heimkehr [Hachette, Januar 2013]

Mit dem heutigen Review widme ich mich dem ersten Band der offiziellen Marvel-Comic-Sammlung, der bereits seit Januar 2013 auf meinem Lesestapel herumlümmelt. Das hat aber nichts mit der Qualität des Bandes zu tun, sondern eher damit, dass ich die Geschichte schon kenne und ich mich bisher eher mit neuem Material beschäftigt habe. Aber irgendwann muss er dann doch dran glauben und die Zeit dafür ist jetzt …

Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung Nr. 21: Spider-Man – Heimkehr

Nach vielen sehr unschönenen Ereignissen und Zwischenfällen hat Mary Jane Peter verlassen. Nun bleibt er alleine zurück und in ihm Angst und Verzweiflung und vor allem Wut. Doch Peter hat keine Zeit für seine kleinen privaten Problemchen. Denn plötzlich taucht ein Mann auf, der über die gleichen Fähigkeiten, wie Peter verfügt, seine Geheimidentität kennt, sehr viel über seine Kräfte zu wissen scheint und ihn vor allem vor einer großen Gefahr warnen will. Denn eine Art Energievampir ist auf der Jagd nach Spider-Man und nichts und niemand konnte ihn bisher stoppen. Droht Spider-Man sein letzter Kampf gegen einen so übermächtigen Gegner …?

Dramatische Ereignisse zeichnen sich ab.

Dramatische Ereignisse zeichnen sich ab.

Nachdem der Comicmarkt in Amerika anfangs der 90er Jahre einen wahren Boom erlebte folgte zur Jahrtausendwende die große Flaute. Bedingt durch zu viele Variantcover, schwächelnde Geschichten und vieles mehr, befand sich der Comicmarkt auf Talfahrt. Infolgedessen wurden viele Serien eingestellt und neu gestartet, um so neue Leser zu gewinnen. Auch Spider-Man war hiervon betroffen. Ebenfalls neue Energie sollte durch frische Storys von jungen und auch bekannten Autoren und Zeichnern geliefert werden. Einer dieser Autoren war J. Michael Straczynski, der mit der TV-Serie Babylon 5 bereits einen großen Erfolg vorweisen konnte. JMS, wie Straczynski auch von den Fans genannt wird) brachte neue, fantastische und mystische Elemente mit in die Serie und krempelte Peters Leben komplett um. Als größer Fan von Spider-Man war es JMS nicht nur eine Ehre an dieser Figur zu arbeiten, sondern vor allem eine große Freude. Und Marvel gab ihm mehr Freiheiten, als es viele andere Autoren zu dieser Zeit gehabt haben. Wie sich herausstellte, war dies die wohl beste Entscheidung, die Marvel damals treffen konnte. JMS neue Ausrichtung brachte durch frische und ungewöhnliche Ideen mehr Leser und auch die Achtung der Kritiker. Noch heute gilt sein Run an Amazing Spider-Man (Volume 2) zu den großen Comicerfolgen des noch jungen neuen Jahrtausends. Auch wenn es, wie immer Kritiker seiner Arbeit gibt.

Spidey mit Magersucht.

Spidey mit Magersucht.

Für das Artwork zeichnet sich John Romita Junior verantwortlich. JRJR, wie er liebevoll abgekürzt wird, ist kein unbeschriebenes Blatt in der Comicbranche. Bereits sein Vater hatte in den späten 60er und frühen 70er Jahren an Spider-Man gearbeitet. Bereits seit 1977 ist JRJR für den amerikanischen Comicmarkt tätig, auch wenn sich sein aktueller Stil erst gegen Ende der 90er Jahre entwickelte. In seiner inzwischen 26 Jahre andauernden Comickarriere hat John schon so gut wie jeden Comiccharakter bebildern dürfen. Seien es die X-Men, Daredevil, Spider-Man oder die Avengers (um nur ein paar der Marvelhelden zu nennen), JRJR hat Spuren hinterlassen.
Romitas Stil ist außergewöhnlich und ein wenig kantig, was aber auch immer etwas am Inker liegt. So richtig dynamisch sehen seine Bilder leider nicht aus. Auch was die Anatomie von Spider-Man betrifft, gibt es von mir Kritik. Seine Version des agilen und auch grazilen Superhelden kommt mit spindeldürren Armen und Beinen daher und wirkt so fast schon wie ein Zerrbild. Man könnte sogar schon fast von einer Magersuchtversion von Spider-Man sprechen. Ein großer Vorteil bei JRJR an diesem Band ist jedoch, dass seine Gesichter sehr detail- und abwechslungsreich sind. Gleiches gilt für die Hintergründe. Auch diese strotzen vor Details.
Wenn man diesen Band (aus visuellen Gesichtspunkten) mit der originalen Heftveröffentlichung vergleicht fallen vor allem zwei Dinge auf. Es wurden Panels retuschiert (vor allem die in denen die Künstler der jeweiligen Ausgabe genannt werden) und der Kontrast ist im Hachette-Band wesentlich schwächer ausgefallen. Dies könnte vor allem dem Glanzpapier geschuldet sein. Mir persönlich gefällt jedenfalls die Heftversion ein Stück weit besser.

Zum Vergleich: Links die Heftveröffentlichung von Panini, rechts aus dem Hachette-Band.

Zum Vergleich: Links die Heftveröffentlichung von Panini, rechts aus dem Hachette-Band.

FAZIT:

Eine spannende und grafisch durch aus gelungene, in sich aber nicht wirklich abgeschlossene, Geschichte erfreut hier den Sammler. Wenn man jedoch das magere Bonusmaterial, welches an sich nicht schlecht ist, und die Aufmachung als Hardcover weglässt, bleibt kein wirklicher Grund um den Band zu kaufen. Es sei denn, man ist nicht, wie ich, im Besitz der Hefte (Der erstaunliche Spider-Man Nr. 18-21 von Panini). In diesem Fall lohnt es sich auf jeden Fall, den Band zu kaufen. Wer jedoch schon die Hefte hat, bekommt außer einem schick gestalteten Hardcover mit durchlaufendem Rückenmotiv von Gabriele Dell’Otto keinen wirklichen Mehrwert. So bleibt es für Sammler vor allem eine Glaubensfrage, ob man sich diese Version zulegt. Zwar ist das Bonusmaterial mit Kurzbiografien zum Autor und Zeichner der Ausgabe sowie Hintergrundwissen zur Hauptfigur und deren Gegner sehr informativ, und auch die Skizzen und textfreien Covermotive wissen zu gefallen. Aber wenn man schon länger Comics liest, kennt man vieles davon schon und so wird deutlich, dass diese Veröffentlichung eher für Neueinsteiger gedacht ist, als für langjährige Sammler.

Das Bonusmaterial ist schick, aber nicht wirklich notwendig.

Das Bonusmaterial ist schick, aber nicht wirklich notwendig.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2001 – 2013 Marvel & Subs. / Hachette Collections / Panini

Bongo Classics #5 [Panini, 2010/2011]

Nicht wirklich klassisch, aber neu auch nicht mehr. Aber einige Storys sind schon jetzt Klassiker.

Simpsons Comics Nr. 168 [Panini, Oktober 2010]

Homer ist faul, dumm und dusselig. Das bewahrheitet sich wieder einmal als er eine Katastrophe im Kernkraftwerk nur durch sein Glück abwenden kann. Um das ganze zu vertuschen, behauptet er einfach, dass das Alarmsystem einen Defekt hat. Daraufhin bekommt das Kraftwerk einen neuen Alarm und Homer nutzt den alten für sein Zuhause, was wiederum für neuen Ärger sorgt. Die ganzen „möglichen“ Katastrophen bescheren aber widerum Apu, Moe und Kent Brockman ungeahnte Zuwächse, die sie auch in Zukunft nicht missen möchten…

FAZIT:

Die Hauptstrang der Geschichte an sich ist zwar schnell erzählt, aber sie bietet noch weitaus mehr. Sergie Aragonés zeichnet hierbei nicht nur für die Bilder verantwortlich, auch die Geschichte entstammt seinem kreativen Hirn. Dabei machen die Simpsons trotz, oder gerade wegen, seines unverwechselbaren Stils sehr viel Spaß. Seine gewohnten Wimmelbildkompositionen bieten sehr viel Raum für Gags, Anspielungen und Hommagen an alles was die Welt anbietet.
Deshalb ist diese Ausgabe ein fast perfekter Spaß, der eigentlich nur dadurch getrübt wird, das es mir zu kurz war.

Bart Simpson Nr. 56 [Panini, Juli 2011]

Manchmal braucht es nur ein wenig Glück und schon kann sich das ganze Leben ändern. So auch im Fall der Simpsons. Bart entdeckt im Garten der Simpsons eine Rohölquelle was der Familie plötzlichen Reichtum und ein neues Zuhause beschert…
In Maggies Welt schafft es das kleine Mädchen einen Einbrecher zu verjagen und das mit ihrem ganz persönlichen Stil…
Ein Pickel. Und das mit gerade mal 8 Jahren. Lisas Leben ist zerstört. Da kann jetzt nur noch ein gemeinsamer Ausflug mit Mom helfen, und die Möglichkeit sich frei zu entfalten und dem Unbekannten zu öffnen. In der Zwischenzeit versucht Bart mit seinem neuerworbenen Wissen und Fähigkeiten als Bauchredner seinen Vater ganz gehörig auf das Glatteis zu führen…

FAZIT:

Eine schöne Mischung wird hier wieder einmal präsentiert, wobei auch diesmal wieder das eigentliche Highlight die zwei Seiten mit Maggies Welt sind. Innerhalb so weniger Panels so eine rundum perfekte und witzige Geschichte zu inszenieren, schaffen nicht viele. Der Rest des Heftes ist unterhaltsam aber mehr leider auch nicht, auch wenn die Zeichnungen diesmal durchaus abwechslungsreich sind.

Futurama Comics Nr. 42 [Panini, Januar 2011]

Weihnachten steht vor der Tür und Bender hat nichts besseres zu tun als die Weihnachtsmannroboter mit seinen Wünschen zu nerven. Als dies nicht so ganz klappt nimmt er auch einen Job als Weihnachtsmannroboter an, während Leela, Fry und Zoidberg Waffen nach Neptun zu den Rentierrobotern bringen sollen. Dort offenbart sich aber nicht nur ein neuer Plan des Weihnachtsroboters alle Menschen zu vernichten, sondern auch seine kleinen Elfen führen etwas im Schilde…

FAZIT:

Weihnachten ist zwar durch, das entsprechende Pendant Ostern zwar auch, aber was spricht dagegen dennoch eine Weihnachtsgeschichte zu lesen?
Eigentlich nichts, und erst recht nicht dann wenn sie sogar durchaus unterhaltsam ist. Zoidberg wird zum Helden an Weihnachten, und Fry und Leela erleben ein zweisames Weihnachtsfest. Das macht Spaß und bietet auch noch einiges an Seitenhieben am Rand. Sei es das kleine Hitlerpüppchen auf dem Tisch in der Werkstatt des Weihnachtsmannes, der durch Red Jul aufgedrehte Professor oder die leider nicht ins deutsche so glücklich übersetzbaren Kadavermakronen (Ginger Rat Cookies) von Zoidberg um nur einiges zu nennen.
Insgesamt ein gutes Heft, das durchaus aber noch etwas besser sein könnte.

Simpsons Super Spektakel #4 [Panini, April 2010]

Wie so oft bei den Simpsons wird hier existierendes humoristisch auf die Schippe genommen. In diesem Fall müssen die Großevents der großen Verlage daran glauben. Besonders die Crisis-Reihe von Comicriesen DC, wird hier Aufmerksamkeit gewidmet. Weiter gehts mit Gil der als Salesman seinen Tod findet und von nun an als Geist an Bartman Seite Verbrechen bekämpfen will. Als letztes gibt es eine Parodie auf die 80Page Giant-Hefte in denen oftmals aussergewöhnliche Geschichten (sogenannte „Imginary Stories“) ihren Abdruck fanden. Hier findet Radioactive Man ein seltsames Haus vor welches ungewöhnliche Wirkungen auf seine Besucher hat…

FAZIT:

Rundum gelungene Comicparodie-Ausgabe. Besondere Spitzen wie das Auftauchen von Bendis, Morrison und Johns, die mit ihren Neustrukturierungsplänen viele klassische Helden zum Unmut älterer Leser ruiniert haben, bis hin zu Anspielungen und Hommages an die eigene Bongo-Vergangenheit und die großen Verlage Marvel,DC und Image, beweist diese Ausgabe, dass Humor am besten funktioniert, wenn man über sich selber lachen kann.

Bongo Comics des Monats… Februar 2013 [Panini, Februar 2013]

… Februar

Weiter geht es mit den Februar-Ausgaben der deutschsprachigen Bongo-Comics des Panini Verlages …

Simpsons Comics Nr. 196 [Panini, Februar 2013]

Krustys Einschaltquoten sinken und die einzige Chance wieder an etwas Geld zu kommen ist eine neue Reality-Doku-Show. Da kommt Homer mit seinem „Fresswahn“ genau recht. Mit seiner Hilfe will Krusty Millionen scheffeln. Ab sofort darf Homer in „Fresswettkämpfen“ gegen tierische Gegner antreten und sein Können unter Beweis stellen. Doch Marge betrachtet den Ruhm ihres Gatten mit Sorgen …

Dass Realityshows aller Art hervorragendes Futter für Persiflagen und bösartige Verarschungen sind, ist nichts Neues. Auch bei den Simpsons wurden die diversen Formate, von Frauentausch bis Pop Idol schon durch den Kakao gezogen. Man könnte jetzt denken, dass es langsam langweilig wird. Dem ist aber nicht so. Starautor Paul Dini kreiert eine witzige und spannende Geschichte, deren Ende zwar vorhersehbar ist, aber das, wie und warum wird, fröhlich und vor allem simpsonstypisch präsentiert.
Lediglich die erneuten zu einheitlichen Zeichnungen trüben ein wenig das Gesamtbild. Zu verwechselbar und zu wenig Dynamik sind hierbei die Hauptkritikpunkte, auch wenn Zeichner Phil Ortiz kein unbeschriebenes Blatt bei den Simpsons ist und technisch einwandfreie Arbeit abliefert. Ein wenig eigener Stil wäre aber in meinen Augen durchaus wünschenswert.

FAZIT:

Wieder eine bessere Ausgabe der Simpsons Comics, die vor allem mit den Anspielungen und Seitenhieben auf diverse Realityformate punkten kann. Dabei geht der typische Serienhumor nicht verloren und spannend wird es auch noch präsentiert. Was kann sich ein Simpsonsfan mehr wünschen. Wenn jetz auch noch die Zeichnungen ein wenig eigenständiger werden würden, wäre es perfekt.

Bart Simpson Nr. 71 [Panini, Februar 2013]

Bart bekommt von seinem Onkel Herb einen Chemiekasten geschenkt. Eigentlich wollte er ihn gleich wegwerfen, aber Milhouse überredet seinen Freund ein wenig damit zu experimentieren. Heraus kommt ein Gemisch mit einer seltsamen Fähigkeit. Alles, was damit besprüht wird, wird unglaublich schnell. Damit lässt sich doch sicher ein wenig Geld machen? Das denken sich auch die Schulrowdys und machen sich auf die Jagd, Bart sein Elixier abzunehmen …
In Maggies Welt zeigt sich, dass auch kleine Kinder ihre Möglichkeiten haben, um ihren Willen durchzusetzen. Und das geht auch ohne Schreien und Quengeln …
Ein Videowettbewerb, bei dem es einen nagelneuen Computer zu gewinnen gibt schürt das Interesse an der Springfielder Grundschule. Fast alle haben ihre Beiträge bereits fertig, nur Bart und Nelson noch nicht. Bart, weil sein Computer alles andere als leistungsstark ist und Nelson, weil er nur eine alte Videokamera besitzt. Doch wenigstens mangelt es den beiden nicht an Ideen und so machen sie sich auf, um den Wettbewerb zu gewinnen …

Alle drei Geschichten haben ihren Reiz und vor allem viel Humor. Doch die beste Story ist diesmal nicht Maggies Welt, wie des öfteren in der Vergangenheit, sondern der Videowettbewerb. Hier stimmt einfach alles. Die Geschichte ist spannend, witzig und vor allem sprüht sie vor Charme. Auch wenn das Finale keine Überraschung ist, sind es hier vor allem die Zeichnungen, die mir persönlich sehr gut gefallen. Zwar macht auch Sergio Aragones bei Maggies Welt wieder gute Arbeit und auch John Costanza in der ersten Story ist technisch sauber, bis auf Milhouses Gesicht, welches ein wenig zerknautscht aussieht. Aber Michael T. Gilbert ist erfrischend anders. Keine starre Panelanordnung, keine typischen Allerweltszeichnungen, eben kein 08/15-Artwork. Kurzum, endlich eine gelungene Geschichte, die auch visuell überzeugen kann.

FAZIT:

Insgesamt durchaus unterhaltsam besticht das Heft vor allem durch die letzte Geschichte, die sowohl durch eine witzige und durchdachte Story, als auch mit außergewöhnlichen Zeichnungen überzeugen kann. In diesem Monat ist Bart Simpson definitiv die bessere der beiden Bongo-Ausgaben und wer sich an einem etwas anderen Design der Simpsons nicht stört, ist mit diesem Heft bestens bedient.

Panini Neuerscheinungen im August (Eine Auswahl mit Leseproben, Teil 4)

Heute folgt die vierte und wohl auch letzte Runde an Neuvorstellungen mit Leseproben zu aktuellen Panini-Titeln. Einige der Comics sind bereits seit letzter Woche erhältlich.

Der Astronaut

Danilo Beyruth wagt in „Der Astronaut“ eine Neuninterpretation des Astronauten, wie ihn 1963 der brasilianische Comiczeichner Mauricio de Sousa entworfen hat. Der Held erleidet Schiffbruch im Weltall und kämpft nicht nur für seine mentale Gesundheit, sondern auch um sein Leben. So hat er den Gefahren in der Galaxis zu trotzen und leidet zur gleichen Zeit unter Heimweh nach der weit entfernten Erde. Diese Dualität prägt den Charakter des Astronauten, der sich allein mit seinen Gedanken im Weltall befindet.

Vom Hit-Autor aus Brasilien!
Brasilien – Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2013!

Shoplink
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Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 84
Format: HC, Überformat
Original-Storys: Astronauta
Autor: Danilo Beyruth
Zeichner: Danilo Beyruth
Preis: 16,95 €

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Carbon Grey Nr. 1

Zwei Schwestern, eine Prophezeiung: Krieg! Ein alternatives Europa an der Schwelle zum industriellen Zeitalter wird vom Krieg erfasst. Wie sind Mathilde und Giselle Grey mit dem Schicksal des Kaisers und des ins Kriegschaos gestürzten Reiches verbunden?

Eine fantastisch visualisierte Science-Fantasy-Geschichte zwischen Comic, Kino-Blockbuster und Videospiel!

Von Top-Game-Designer Hoang Nguyen!
Spektakuläres Artwork!
Actiongeladener Alternativwelt-Steampunk!

Shoplink
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Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 100
Format: Softcover
Original-Storys: Carbon Grey: Sisters at War
Autor: Khari Evans, Mike Kennedy
Zeichner: Hoang Nguyen
Preis: 14,95 €
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Savage Wolverine Nr. 1

Der wildeste aller Marvelhelden! Die wildeste Dschungelkönigin des Planeten! Blutrünstige Dinosaurier! Riesige Menschenaffen! Vor einer Kulisse, die von der Zeit vergessen wurde und keine Regeln kennt. NUN folgen der behaarte Wolverine und die halbnackte Sheena im wilden Wilden Land von Ka-Zar Seite an Seite dem Lockruf der Wildnis. Haben wir schon erwähnt? Es wird wild!

Dschungelfieber!
Wohltuend anders als andere Comics. Leicht zugänglich für neue Leser. THE CLIQNATION
Vom Meister der weiblichen Anatomie: Frank Cho!
Humor und Action à la Indiana Jones!
Ein großartiger Einstieg für neue Leser. Auch ohne Hintergrundwissen zu genießen. Frank Cho

Shoplink
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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 116
Format: SC
Original-Storys: Savage Wolverine 1-5
Autor: Frank Cho
Zeichner: Frank Cho
Preis: 12,99 €
Alle Angaben sind Verlagsangaben und ohne Gewähr.
Copyright aller Bilder © 2013 Panini

Batman vs. Justice League (12)

Weiter geht es mit dem Schlagabtausch von Batman mit der Justice League. Der letzte Stand war 9 zu 3 für den dunklen Ritter. Diesmal hat Batman einen kleinen Vorteil, da er mit zwei Heften antreten darf. Neben der regulären Nummer 13 gibt es nämlich auch noch das Nullnummer-Special. Daher werden beide Ausgaben diesmal zu jeweils 50% gewichtet, um der Liga eine faire Chance zu geben.

BMVSJL

Batman Special Nr. 0 [Panini, Juni 2013]

Nach dem Tod seiner Eltern reift in Bruce Wayne der unstillbare Hunger nach Vergeltung. An dem Tod seiner Eltern und dem Verlust seiner Kindheit. Er will sich stärken und so eine solche Tragödie in Zukunft verhindern. Hierfür reist er auf den Himalaya, um dort bei einem alten Meister verschiedene Kampf- und Meditationskünste zu erlernen. Aber auch Miss- und Vertrauen lernt Bruce am Gipfel dieses Berges …
Wieder zurück in Gotham trainiert Bruce mithilfe seines treuen Freundes und Butlers Alfred weiter. Er nutzt sein Vermögen, um sich auch technisch gut auszurüsten. Schnell trifft er auf einige von Gothams gefährlichste Schurken, und ebenso schnell hat er einen von Ihnen, Red Hood, gegen sich aufgebracht …

Mit diesen beiden Nullnummern festigten die Autoren die neue Herkunftsgeschichte von Batman nach dem Neustart des DC-Universums. Und sie dienten als kleiner Bonus, um die Figur und den Charakter von Bruce Wayne ein wenig zu festigen. Während Gregg Hurwitz nur eine Variation der alten Origin abliefert, zeigt Scott Snyder erneut sein Talent als Autor. Er legt eine Story vor, die so fesselnd ist, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Doch da liegt auch gleich das Problem. Denn bisher gibt es keine Fortsetzung zu dieser Geschichte. Mit der Konfrontation mit der Red Hood Gang, legte Snyder erneut einen Grundstein für ein weiteres Batman-Großevent. Doch wie das ausgeht, oder überhaupt erst startet, ist noch sein Geheimnis.
Visuell fällt auch hier wieder Greg Capullo besonders positiv auf. Seine Zeichnungen passen aktuell einfach perfekt zum dunklen Ritter. Aber auch Tony Daniel macht seine Arbeit sehr gut und präsentiert einen finsteren, kalten und lebensverachtenden Himalaya.

FAZIT:

Ein sehr gutes Heft, dass seinen Status als Special auf jeden Fall wert ist. Auch wenn inhaltlich die zweite Story, mit Bruce Waynes Himalaya-Abenteuer, eher enttäuscht und zu vorhersehbar ist. Grafisch hingegen können beide Geschichten überzeugen. Greg Capullo durch seinen dynamischen Stil und Tony Daniel mehr durch die gelungene Landschaftsdarstellung.

Batman Nr. 13 [Panini, Juli 2013]

Kaum, dass Batman den Rat der Eulen ausgeschaltet hat und der letzte Talon, Bruces vermeintlicher Bruder Lincoln March, auf der Flucht ist, droht bereits neuer Ärger. Mehrer Batman überfallen einen Transporter. Das kann Batman natürlich nicht auf sich sitzen lassen, und geht der Sache auf den Grund. Doch was er dabei herausfindet, überrascht selbst ihn. Wie kann es einen Menschen mehrfach geben und wie kann es sein, dass ein toter Wissenschaftler doch noch lebt? Aber das größte Rätsel ist, an was hat Hugh Marder geforscht, das es sogar Batman gefährlich werden könnte …?

Die letzte Storyline von Tony Daniel, der den Neustart von Batmans Ursprungsserie Detective Comics nach dem Neustart maßgeblich mitgeprägt hat, hat begonnen. Und wie bisher auch ist seine Geschichte nicht schlecht, aber es fehlt irgendwie das gewisse Etwas. Die Spannung ist leider nur mäßig und auch inhaltlich gab es vieles schon an anderen Stellen zu sehen.
Auch das Artwork, diesmal von Ed Benes, ist zwar solide, aber nichts Besonderes. Dieser macht zwar nichts falsch, aber sein Stil ist hier einfach zu auswechselbar. Wenigstens an der nötigen Dynamik lässt es Benes nicht missen.

FAZIT:

Tony Daniel hat es nicht einfach. Gerade gegen Scott Snyders Batman konnte er, zumindest mich, nicht wirklich überzeugen. Seine Geschichten und sein Artwork sind zwar solide, aber bei Weitem nicht so reizvoll, wie dass, was Snyder und Capullo an der Schwesterserie ablieferten. Dennoch wird mir sein Joker-Auftakt wohl lange im Gedächtnis bleiben, und je nachdem wie sich dieser Arc entwickelt, vielleicht auch der. Denn wirklich schlecht hat Daniel seine Arbeit nicht gemacht.

Justice League Nr. 13 [Panini, Juli 2013]

Diana fühlt sich verantwortlich, für das, was mit ihrer Freundin Barbara Minerva passierte. Durch ihre Verbindung zu Diana kam sie mit einem mystischen Dolch in Berührung, durch den sie von der Göttin der Jagd besessen wurde und seitdem als menschliche Katzenfrau Cheetah unterwegs ist. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn sich Cheetah nicht zu einer ernsten Gefahr entwickeln würde. Deshalb will Diana sich um dieses Problem kümmern, aber ihre Freunde von der Justice League wollen sie nicht alleine lassen …
Und auch bei den Teen Titans gibt es große Probleme, als Cassie die Macht ihrer stummen Rüstung nicht mehr kontrollieren kann. Völlig außer Kontrolle greift sie sogar ihre Teamkameraden an und gefährdet auch ihr eigenes Leben. Doch Red Robin und Superboy können sie befreien. Aber da taucht schon das nächste Problem auf. Diesel ist, wie Wonder Girl, auch mit einer stummen Rüstung ausgestattet und will die Macht der Rüstung von Cassie haben …

Die Story der Justice League ist irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Weder Fisch, noch Fleisch. Sowohl um die Liebesbeziehung zwischen Diana und Kal, Diana und Steve Trevor als auch die Jagd auf Cheetah wird nur herumgeeiert. Es wird versucht, zu viel in zu wenig Seiten zu packen. Dazu kommen noch die internen Ligaprobleme, das Green Lantern die Liga verlassen hat und das Cyborg außer der Liga kein Privatleben besitzt. Alles ist zu oberflächlich und zu viel auf einmal. Anders ist es da bei den Teen Titans. Autor Scott Lobdell konzentriert sich auf einen Hauptstrang und bringt nebenbei nur wenig zusätzliche Handlungen die aber gekonnt nacheinander abgearbeitet werden.
Zeichnerisch können sowohl Tony Daniel an der Liga als auch Brett Booth bei den Titans überzeugen. Beide liefern solide Arbeit ab, können darüber hinaus aber nicht mit Highlights glänzen.

FAZIT:

Ein solides Heft, das vor allem durch die Titans überzeugt. Diese sind in meinen Augen aktuell besser als die Hauptserie Justice League. Dies liegt vor allem an der unausgegorenen Story der Liga die mit zu viel Informationen und Handlungssträngen auf einmal aufwartet. Einen ebenfalls nicht so positiven Eindruck hinterlässt die Kurzgeschichte aus der Justice League Nullnummer, der sich mit Pandora und dem bevorstehenden Abenteuer mit Shazam befasst. Genau das Gegenteil ist dafür die Shortstory zu Teen Titans in der Autor Fabian Nicieza zusammen mit Zeichner Jorge Jiménez Kid Flash sich noch immer in Chinatown mit den Dinokids von Mystery Island herumschlagen muss.

Diesmal fällt es denkbar knapp aus. Denn eigentlich konnten mich persönlich nur drei Geschichten wirklich überzeugen. Die eine ist Scott Snyders Rückblick in die Anfänge von Batman und die anderen beiden sind die mit den Teen Titans und Kid Flash. Der Rest ist okay, aber nichts Besonderes. Daher gibt es auch für Batman und die Liga jeweils einen Punkt. Neuer Stand ist somit:

Batman 10 : 4 Justice League

Bongo Comics des Monats… Januar 2013 [Panini, Januar 2013]

… Januar

Nach längerer Pause gibt es Mal wieder ein Bongo Comics des Monats. Ich muss wirklich versuche, die regelmäßiger hinzubekommen. 😀

Simpsons Comics Nr. 195 [Panini, Januar 2013]

Nur weil Bart sich mal wieder einen kleinen Streich mit Rektor Skinner erlaubt hat, droht ihm schlimmer Ärger. Das dritte Elterngespräch dieses Jahres und dabei ist gerade einmal September. Das wäre alles nicht so gravierend, wenn nicht Marge im eingetrichtert hätte, dass Weihnachten für ihn ausfallen würde, wenn sie und Homer zum dritten Mal in die Schule müssten, wegen ihm. Also schnappt er sich Milhouse und die beiden flüchten auf ein Schiff. Aber damit beginnen seine Probleme erst richtig. Denn nachdem die beiden als blinde Passagiere entdeckt sind, und sie als Küchenjungen und Köche die gesamte Mannschaft krankgemacht haben, finden sie sich zusammen mit dem Kapitän nach einer Meuterei in einem Schlauchboot wieder. Alleine auf hoher See, doch zum Glück taucht eine Insel am Horizont auf …

Da werden doch glatt Erinnerungen an die neunte Staffel und die Folge mit dem blöden UNO-Club wach, als Bart und seine Klasse schon einmal auf einer Insel gestrandet waren. Und auch wenn eben diese Folge nicht zu meinen Lieblingsepisoden gehört, so gefällt mir diese Comicstory doch sehr gut. Sie hat alles, was sie braucht. Spannung, Humor und viele Anspielungen auf alles Mögliche. Besonders Filme und Serien wurden diesmal massiv durch den Kakao gezogen.
Zeichnerisch ist alles mal wieder Durchschnitt. John Delaney versteht sein Handwerk und macht technisch gesehen nichts falsch. Und auch wenn er einen kleinen Teil seines eigenen Stils mit einbringt, sehen die Zeichnungen zu einheitlich aus. Aber da kann ich ihm wohl kaum einen Vorwurf machen, denn ich weiß ja nicht, wie sehr Bongo gewillt ist, den Zeichnern Freiraum zu lassen oder sie eben einzuengen.

FAZIT:

Ein sehr unterhaltsames Heft mit leider zu einheitlichen Zeichnungen. Dafür wissen die Gags und Anspielungen zu punkten und die wie immer sehr gute redaktionelle Betreuung, seitens Panini. Es gibt nicht mehr viele Comichefte, die mit so vielen Leserbriefen und Backgroundinfos aufwarten können, inklusive eines Guides zu den neuen TV-Staffeln. Da muss man dem deutschen Verlag wirklich einmal ein Lob aussprechen.

Bart Simpson Nr. 70 [Panini, Januar 2013]

Bart kann es nicht lassen, sein Essensgeld für Süßigkeiten auszugeben. Doch als Lisa in entdeckt, und droht es Homer und Marge zu sagen, beteuert Bart, dass er damit aufhören würde. Was er aber nicht tut. Stattdessen bekommt er des Nachts Besuch von dem „Schwarzen Zahn“!
In Maggies Welt hat die kleinste Simpson mit starken Eindrücken aus dem Zirkus zu kämpfen und lässt daher ihren Wünschen freien Lauf.
Als Lisa mit ihrer Klasse Homer im Kraftwerk besucht, will sie nicht, dass ihre Klassenkameraden sehen, was ihr Vater für ein Chaot ist. Deshalb räumt sie ganz schnell seinen Arbeitsplatz auf. Dies führt dazu, dass als Mister Burns hereinkommt, Homer eine Beförderung anbietet. Aber nur wenn er seine Ordnung über einen längeren Zeitraum nachweist.

Alle drei Geschichten kommen sehr kurzweilig daher. Während Barts Zuckeralbtraum auch eine gewisse erzieherische Wirkung haben könnte, und Maggies Welt einfach nur unterhalten will, zeigt Homers Karrierestory, was möglich ist und was man hierfür tun sollte, und was besser nicht. Jedoch bleiben alle Stories eher kurzweilig und ohne große Längen und Fehler.
Das Artwork ist für jede Story passend, wobei Sergio Aragones‘ Zeichnungen für Maggies Welt wieder aus dem sonstigen Einheitsbrei herausstechen.

FAZIT:

Kurzweilige drei Geschichten, die inhaltlich ungefähr auf dem gleichen Niveau sind. Nicht zu kompliziert, eher locker und witzig. Frische und freche Unterhaltung für zwischendurch, sozusagen. Wer die gelbe Familie mag wird hierbei nichts falschmachen.

Futurama Comics Nr. 50 [Panini, Januar 2013]

Mom hat Geburtstag und ihre jährliche, einwöchige Rundumschönheitsbehandlung steht an. Währenddessen sollen ihre Söhne Walt, Larry und Igner auf MomCorp aufpassen. Doch kaum das Mom weg ist, stehen ein Haufen Probleme auf der Matte. Die Gewerkschaft will sichergehen, dass bei MomCorp alles mit rechten Dingen zugeht und Moms Partner wollen sie übers Ohr hauen und betrügen. Dem sind die drei Brüder nicht gewachsen. Also muss eine neue Mom für diese Woche den Platz einnehmen. Und die Wahl fällt hierfür auf Leela …

Sowohl inhaltlich als auch visuell gibt es nichts an diesem Abenteuer auszusetzen. Kurzweilig, witzig und unterhaltsam. Autor Ian Boothby zeigt erneut, dass er es versteht, gute Geschichten zu schreiben. Und auch mit Anspielungen geizt Boothby nicht. Egal ob Tweety, Shy Guy aus Super Mario Land, der Halleysche Komet, Charly Brown oder Oceans Eleven, um nur einige zu nennen, es gibt wieder sehr viel zu entdecken.
Beim Artwork hält sich James Lloyd wie gewohnt dicht an das bekannte Figurendesign. Das ist zwar insoweit in Ordnung, dass man sich auch dann schnell zurechtfindet, wenn dies der erste Futurama Comic ist, den man in die Hände bekommt, aber dennoch wäre auch hier mehr Freiraum für die Zeichner, in meinen Augen, kein Beinbruch.

FAZIT:

Ian Boothby erzählt eine tolle Geschichte, die mit vielen Kleinigkeiten gespickt ist, die es auch zu entdecken gilt. Zeichnerisch solide umgesetzt gibt es kaum etwas auszusetzen, sodass Fans und Freunde der Planet Express-Crew aus dem 3. Jahrtausend, auf ihre Kosten kommen.

Panini Neuerscheinungen im August (Eine Auswahl mit Leseproben, Teil 3)

Die dritte Runde mit den Empfehlungen inklusive Leseproben für den August. Alle vorgestellten Comics sollten laut Verlag ab dem 13. und dem 20. August im Handel erhältlich sein.

Batman – The Dark Knight Nr. 15

In diesem Heft die volle Ladung Batman-Action: Der Abschluss der Scarecrow-Storyline und zwei Extra-Geschichten, darunter eine schaurige Liebesgeschichte mit Batman-Bösewicht Clayface!

Von Superstar-Zeichner DAVID FINCH!
Abschluss der großen Scarecrow-Story im neuen DC-Universum!

Shoplink
Leseprobenlink

Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 52
Format: Heft
Original-Storys: Batman – The Dark Knight 15, Detective Comics 13 (II), Detective Comics 14 (II)
Autor: John Layman
Zeichner: Andy Clark
Preis: 4,99 €

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Justice League Nr. 15

Die Schlacht um den Thron von Atlantis beginnt mit einem verheerenden Angriff auf die Unterwasser-Metropole! Die Antwort der Atlanter lässt nicht lange auf sich warten und trifft die Küstenstädte Metropolis und Gotham City!

Das epische Justice League/Aquaman- Crossover Der Thron von Atlantis
Extra Umfang
Ausgabe 15 mit XL-Poster!

Shoplink
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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 76
Format: Heft
Original-Storys: Justice League 15, Aquaman 15, Teen Titans 14
Autor: Geoff Johns
Zeichner: Ivan Reis, Paul Pelletier
Preis: 4,99 €
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Flash Nr. 4

Armee Central City angreifen, können nur noch Flash und die Rogues die Stadt vor den intelligenten Affen retten! Dazu: Die neue Herkunftsgeschichte des schnellsten Mannes der Welt!

Der rote Blitz gegen Gorilla Grodd!
Mit US-Heft 0!

Shoplink
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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 132
Format: Softcover
Original-Storys: The Flash 0, 13-17
Autor: Brian Buccellato, Francis Manapul
Zeichner: Francis Manapul
Preis: 14,99 €
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Batman of the Future Nr. 2

Nach dem Erfolg von „Batman of the Future – Die Rückkehr von Hush“ brachte DC Comics in den USA eine weitere Miniserie um den Batman der Zukunft heraus, die in diesem Band komplett enthalten ist.

Shoplink
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Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 180
Format: SC
Original-Storys: Batman Beyond: Industrial Revolution
Autor: Adam Beechen
Zeichner: Ryan Benjamin, Eduardo Pansica, Chris Batista
Preis: 16,99 €
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Batman Collection: Jim Aparo Nr. 2

Der zweite fette Sammelband der BATMAN COLLECTION, der Zeichner-Star Jim Aparo und seiner klassischen Arbeit am Dunklen Ritter gewidmet ist!

Diesmal trifft Batman auf Mr. Miracle, Aquaman, Atom, den Spectre, Sgt. Rock, Man-Bat, Wildcat, die Metal Men, Swamp Thing und Kamandi, den letzten Jungen der Erde!

Shoplink (Softcover)
Shoplink (Hardcover)
Leseprobenlink

Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 260
Format: SC / HC
Original-Storys: The Brave and the Bold 111-122
Autor: Bob Haney
Zeichner: Jim Aparo
Preis: 24,99 € (SC) / 39,00 € (HC)
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Der Tod von Superman Nr. 2: Eine Welt ohne Superman

Die erfolgreichste Superman-Saga aller Zeiten geht weiter! Nach dem Tod des größten aller Superhelden herrscht Trauer – in Metropolis, bei den anderen Helden, bei Familie und Freunden! Doch das Leben geht weiter – und es beginnt die Regentschaft der vier Supermen?!

Shoplink (Softcover)
Shoplink (Hardcover)
Leseprobenlink

Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 316
Format: SC / HC
Original-Storys: diverse
Autor: Dan Jurgens, Louise Simonson u. a.
Zeichner: Dan Jurgens, Tom Grummett, Jon Bogdanove u. a.
Preis: 29,99 € (SC) / 49,00 € (HC)
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Before Watchmen: Nite Owl

J.M. Straczynski, der gefeierte Schöpfer von Babylon 5 und Autor von Spider-Man, präsentiert eine weitere Vorgeschichte des Kult-Comics Watchmen, illustriert vom legendären Zeichnerduo Andy und Joe Kubert! Erfahrt die dunklen Geheimnisse von Nite Owl, dem Alter Ego von Dan Dreiberg, und erlebt sein verstörendes erstes Team-Up mit Rorschach! Und in den Schatten wartet bereits Nite Owls verlockendste Prüfung!

Von den Superstars J.M. Straczynski und Andy & Joe Kubert!
Prequel über Nite Owl aus dem Comic- Klassiker Watchmen!
Die KOMPLETTE Miniserie in einem Band!

Shoplink (Softcover)
Shoplink (Hardcover)
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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 100
Format: SC / HC
Original-Storys: Before Watchmen: Nite Owl 1 – 4
Autor: J.M. Straczynski
Zeichner: Andy Kubert, Joe Kubert
Preis: 14,99 € (SC) / 25,00 € (HC)
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Die neuen X-Men Nr. 2

Professor X träumte von einer Welt, wo Menschen und Mutanten in Frieden leben. Also lehrte er fünf junge Mutanten, den Kampf gegen Hass und Vorurteile aufzunehmen. NUN sind die Schüler von einst in der Gegenwart gelandet. Doch was die ersten X-Men vor Ort erwartet, hat all ihre Hoffnungen begraben… und der Traum liegt in Scherben. Aber wie werden die heutigen X-Men auf die Ankunft ihrer jugendlichen Versionen reagieren?

Das neue Flaggschiff der X-Titel!
Plus: Das Schicksal der Phoenix Five aus AVX!

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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 52
Format: Heft
Original-Storys: All New X-Men 3-4
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Stuart Immonen
Preis: 4,99 €
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Iron Man/Hulk Nr. 2

Auf seiner Hatz nach Extremis muss sich Tony Stark vielen Gegnern stellen. Außerdem trifft er auf Bruce Banner. Doch was passiert, wenn die beiden Genies ihren alten Konflikt mit grünen und eisernen Fäusten austragen?

Zwei Avengers in einem Heft!
Hulk vs. Iron Man in Ausgabe 2!
Hulk, Agent von SHIELD?!

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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 52
Format: Heft
Original-Storys: Indestructible Hulk 2
Autor: Kieron Gillen, Mark Waid
Zeichner: Greg Land, Leinil Yu
Preis: 4,99 €
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Cable & X-Force Nr. 1

Es war die Zeit knallharter Typen, riesiger Knarren, turbulenter Action und großer Gefühle. Doch niemand verkörperte den Zeitgeist der 90er Jahre-Comics besser als X-Force und ihr furchtloser Anführer Nathan Summers – eine militante und aggressive Untergruppe der X-Men. NUN sind Cable und sein Team wieder da. In neuer Besetzung. Aber der selben Attitüde. Fies…

Die Zukunft war gestern!
Ein Mix aus Mad Max und Steve McQueen, gespielt vom T2-Terminator: Das ist meine Version von Cable. Dennis Hopeless
Der Hit der 90er im modernen Gewand!
Mad Max trifft Ocean’s Eleven!

Shoplink
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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 124
Format: SC
Original-Storys: Marvel Now! Point One 1, US-Cable and X-Force 1-5
Autor: Dennis Hopeless
Zeichner: Salvador Larocca
Preis: 14,99 €
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Marvel Monster Edition: Dark Avengers

Können Bösewichte zu Helden werden? Die Thunderbolts blicken auf eine lange Geschichte mit schurkischen Helden und heldenhaften Schurken. Allerdings hat Luke Cage seine neuen T-Bolts um Moonstone, Mr. Hyde, Satana und Troll im Wirbel von Zeit und Raum verloren. Also bleiben ihm anscheinend nur Skaar und die neuen Dark Avengers, um die Welt zu retten…

Können Schurken die Welt retten?
Mit den Thunderbolts!
340 fette Seiten!
Die Dark Avengers sind zurück!

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Erscheint am: 20.08.2013
Seiten: 340
Format: SC
Original-Storys: Dark Avengers 175-190
Autor: Jeff Parker
Zeichner: Neal Edwards, Declan Shalvey
Preis: 28,00 €
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Sweet Tooth Nr. 4: Bedrohte Arten

Gus, der sanfte Junge mit dem Geweih, wurde an eine brutale Miliz verkauft, die Versuche mit Hybridkindern machte. Doch der Landstreicher Jepperd bekam Gewissensbisse und befreite ihn und die anderen Kinder. Gemeinsam mit dem Arzt Singh wollen sie nun nach Alaska, um das Rätsel von Gus Herkunft zu lösen.

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Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 180
Format: Softcover
Original-Storys: US-Sweet Tooth 18-25
Autor: Jeff Lemire
Zeichner: Jeff Lemire
Preis: 19,99 €
Alle Angaben sind Verlagsangaben und ohne Gewähr.
Copyright aller Bilder © 2013 Panini

Teenage Mutant Ninja Turtles Nr. 1: Die Zeiten ändern sich [Panini, Juli 2013]

Vor knapp eineinhalb Jahren, im März 2012, habe ich euch das erste US-Trade der neuen Turtles-Serie bei IDW vorgestellt. Damals habe ich noch gemutmaßt, dass es die Serie wohl niemals nach Deutschland schaffen wird. Aber wie es manchmal einfach ist, passieren Dinge, die man so nicht erwartet hätte. Nicht ganz unschuldig daran ist natürlich auch die neue TV-Serie mit den vier Schildkrötenbrüdern auf Nickelodeon. Und vielleicht, aber nur auch ganz klein wenig vielleicht, haben auch die vielen Artikel zu den Comics und der TV-Serie hier auf dem Blog dazu beigetragen, dass es die Turtles mit ihrer neuen Comicserie nach Deutschland geschafft haben. Aber vielleicht auch nicht.

Teenage Mutant Ninja Turtles Nr. 1:
Die Zeiten ändern sich

Über den Inhalt werde ich mich diesmal ausnahmsweise nicht auslassen. Das habe ich damals beim US-Band schon ausgiebig getan und daher werde ich mich in diesem Review mehr den Unterschieden der beiden Fassungen widmen. Wer es dennoch lesen möchte, hier ist der Link dazu.

Die beiden Frontcover (links: US, rechts: DT)

Die beiden Frontcover (links: US, rechts: DT)

Das auffälligste Merkmal ist auf jeden Fall schon einmal das Covermotiv. Panini entschied sich, nicht das gleiche Cover zu verwenden, welches bereits auf dem US-Trade prangt. Doch welches Cover man nun bevorzugt ist eine persönliche Entscheidung. Da beide von Kevin Eastman sind, und wirklich gut aussehen, ist es mir persönlich egal. Zumal ich ja auch beide Fassungen besitze. Während das Original bereits auf dem Cover mit seinem Glanzpapier und einem geprägten Serienschriftzug „glänzt“ kommt der deutsche Band mit einem matten Faltcover daher. Auf dessen aufklappbaren „Innenteilen“ sind im vorderen Teil die Cover und Erscheinungsdaten der vier enthaltenen US-Ausgaben abgebildet und im hinteren Teil, wird der zweite Band „Alte Feinde, neue Feinde“ beworben. Auch das Backcover hat Panini nicht übernommen, wenn man einmal von dem übersetzten Spruch der iFanboy-Webseite absieht. Statt einer Bildmontage aus dem Band, wie es im US-Trade der Fall ist, hat Panini das Cover des dritten Heftes als Motiv gewählt.

TMNT 1 Vergleich 002

Die Backcover (links: US, rechts: DT)

Doch nun zu den „inneren Werten“. Auch Panini hat sich für die Darstellung des farbenprächtigen Artworks von Dan Duncan und Ronda Pattison für Glanzpapier entschieden. Im direkten Vergleich jedoch fällt Paninis Wahl etwas matter aus, was sich vor allem bei starken Lichtverhältnissen positiv auswirkt, da hier weniger Reflexionen entstehen. Die Wahl auf ein leicht anderes Papier hat aber auch Auswirkungen auf die Farbgebung und den Kontrast. Die Bilder sehen nach meinem persönlichen Empfinden beim US-Original geringfügig besser aus, als in der deutschen Version. Weniger offensichtlich fällt auf, dass die Seiten der deutschen Fassung etwas vergrößert und an den Rändern beschnitten sind. Dadurch gehen an den Rändern einige Details verloren, die aber glücklicherweise nicht storyrelevant sind.

TMNT 1 Vergleich 005

Der Innenteil im Vergleich (links: US, rechts: DT)

Auch lag Panini wohl das Bildmaterial der US-Hefte vor und nicht das des Trades. Denn beim originalen Trade wurden die vier Hefte mithilfe von „Chapter“-Schriftzügen voneinander getrennt. In der deutschen Fassung gibt es diese nicht. Stattdessen fungieren die US-Cover der Einzelausgaben als Trenner. Was die Extras betrifft, gehen sich die Bände nicht wirklich weit aus dem Weg. Gerade einmal vier Seiten hat der deutsche Band weniger. Und dies äußert sich zum größten Teil darin, dass einige der Original-Variant-Cover nicht mit abgebildet sind. Dafür gibt es ein paar Storyboard-Seiten in der deutschen Version, die es im US-Original nicht gibt. Auch wenn diese vier Seiten auf einer Seite verkleinert dargestellt werden.

Die Extras (links: US, rechts: DT)

Die Extras (links: US, rechts: DT)

FAZIT:

Wer jetzt hadert, welche Version er denn kaufen soll und der Preis egal ist, dem würde ich zum deutschen Band raten. Schon alleine deshalb, damit Panini die Serie fortführt. Inhaltlich und was Aufmachung und Extras betrifft, gibt es kaum Vor- und Nachteile. Das Glanzpapier beim Originalband schaut schon extrem gut aus und die Farben und der Kontrast kommen sehr gut zur Geltung. Dafür ist das Papier bei Panini weniger anfällig für Lichtreflexionen und es gibt Storyboardseiten als Bonus plus das stylische Faltcover. Aber am Ende muss es jeder für sich selbst entscheiden. Beide Bände haben etwas, was der jeweils andere Band nicht hat, und so gibt es keinen klaren Sieger in diesem Duell. Aber empfehlen kann man die Serie so oder so, in der einen oder anderen Version. Also kaufen!

Der deutschen Fassung wurde ein Editoral spendiert (links: US, rechts: DT)

Der deutschen Fassung wurde ein Editoral spendiert (links: US, rechts: DT)

Copyright der Fotos © 2013 by Mueli77
Copyright des verwendeten Materials © 2011-2013 IDW Publishing / Panini

Batman: Erde Eins [Panini, November 2012]

Superman: Erde Eins ist schon lange als Review auf dem Blog online. Wieso also hat es mit Batman so lange gedauert? Ganz ehrlich. Ich habe es immer wieder vergessen. Dann kamen andere Dinge dazwischen und noch einiges mehr. Aber jetzt ist es soweit.

Batman: Erde Eins

Bruce Wayne ist ein glücklicher Junge. Sein Vater Thomas Wayne gehört zur Elite von Gotham und hat als Bürgermeisterkandidat die besten Chancen auf einen Sieg. Seine Mutter Martha Arkham Wayne ist ebenfalls ein Grundpfeiler der Stadt und die rechte Hand ihres Mannes und Bürgermeisterkandidaten. Selbst am Abend vor der Wahl und bei der Feier im Hause Wayne können es sich seine Eltern nicht nehmen lassen, um mit dem jungen Bruce ins Kino zu gehen. Doch das Schicksal hat nicht gut gewürfelt. Denn nach einem Stromausfall im Kino werden Thomas und Martha Wayne vor den Augen des Jungen ermordet.
Von nun an liegt das Schicksal von Bruce in den Händen eines alten Freundes seines Vaters, Alfred Pennyworth. Dieser wurde an eben jenem Abend noch von Thomas eingeladen, und ist nun als neuer Vormund des Jungen, seine einzige Bezugsperson. Alfred ist ein alter Kriegsveteran und hat dort auch einige Verluste einstecken müssen. Auch körperlich. Dennoch ist er ein starker und selbstbewusster Mensch und versucht, dies an Bruce weiterzugeben. Der jedoch denkt nur noch daran, die Tragödie um seine Eltern aufzuklären. Durch einen Zwischenfall in der alten Familiengruft entschließt sich Bruce, als das Tier zu verkleiden, welches ihm damals so große Angst eingeflößt hatte. Eine Fledermaus. Und fortan streift er durch Gothams Nächte, um den Mörder und die Geheimnisse über den Tod seiner Eltern zu finden und zu lüften.
Aber Bruce schafft dies nicht alleine, auch deshalb, weil es verzweigter und gefährlicher ist, als es zu Anfang den Anschein macht. Er benötigt Hilfe und findet diese in seinem alten Freund Alfred und einem Techniker von Wayne Industries, welcher ihn mit einigen Gadgets ausrüstet.

Batman auf seinen Streifzügen durch die Nacht.

Batman auf seinen Streifzügen durch die Nacht.

Mit Batman: Erde Eins legen Geoff Jones und Gary Frank eine Neuinterpretation des alten Fledermausmannes-Mythos vor, der mit einigen, wenn nicht sogar ganz gravierenden Veränderungen daherkommt. Nicht nur, dass Alfred kein einfacher Butler im Hause Wayne ist, der aus Familientradition die Sorge um den Erben antritt, nein er ist ein Freund und Weggefährte von Thomas Wayne. Auch der neue Polizist in der Stadt, Harvey Bullock, ist diesmal kein fetter und versoffener, mürrischer Einzelgänger, sondern ein schlanker, aktiver und dennoch nicht ganz sympathischer Schönling. Diese Änderungen sind besonders für langjährige Leser erst einmal ungewohnt, fügen sich aber sehr gut in das neue Gesamtbild ein. Dennoch werden bereits gegen Ende einige Weichen gestellt, die einem aus der früheren Origin bekannt vorkommen wird, oder aber die eine Charakterentwicklung einleiten könnte, die zu den bereits bekannten Charakteren führen kann.

So richtig erfolgreich ist er anfangs noch nicht.

So richtig erfolgreich ist er anfangs noch nicht.

Maßgeblich mitverantwortlich hierfür ist neben Autor Geoff Jones, der Zeichner Gary Frank, der einen neuen und auch etwas tollpatschigen Batman sehr glaubhaft illustrieren kann. Seine Bilder sind detailliert, dynamisch und dennoch klar strukturiert, sodass man als Leser niemals den Überblick verliert. Zusammen mit der dunklen und farblich tristen, aber dennoch emotional stimmungsvollen Farbgebung ergibt sich ein visueller Hochgenuss, der über die gesamte Länge des Bandes gleichbleibend gut ist. Besonders stimmungsvoll ist Frank hierbei die Architektur Gothams gelungen, wobei hier das Arkham-Gebäude, also das Geburtshaus von Martha Arkham-Wayne, hervorgehoben werden sollte. Schon alleine die Fassade, die mit tristem Grau und Braun, verfallenen Gebäudestrukturen und roten, fast schon leuchtenden, Rostspuren ein Gefühl von Gänsehaut erzeugt, ist genial umgesetzt.

Autsch!!!

Autsch!!!

FAZIT:

Wer schon lange Batman liest und sich mit der alten Origin wohlfühlt, der sollte vorsichtig an den Band herangehen, da einige Änderungen doch schon sehr auffällig und im ersten Moment ungewohnt sind. Traut man sich dennoch an dieses Comic heran, erhält man eine frische und dennoch vom Gefühl her bekannte Geschichte, die auch grafisch von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Als kompletter Neuleser des dunklen Ritters erhält man eine Story, die in sich stimmig, ohne Vorwissen verständlich und mit nachvollziehbaren Charakteren ausgestattet ist. Sie bietet ohne Probleme den, aktuell, perfekten Einstieg in die düstere Welt von Gotham und die Abenteuer des Mitternachtsdetektivs und ist daher eine direkte Empfehlung für alle die eine gute und unterhaltsame Geschichte suchen.

Ein alter Freund kommt zu Besuch.

Ein alter Freund kommt zu Besuch.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 DC Comics / Panini

„Batman: Erde Eins“ bei Amazon bestellen.

Spider-Man & The Avengers (14) (Spider-Man Magazin Nr. 70-72 & Avengers Nr. 28)

Das Ende ist nah. Aber wie heißt es so schön. Wenn etwas endet, gibt es auch immer die Möglichkeit für einen Neuanfang. Ob und wie gut dieser sein wird, oder bereits ist könnt und konntet ihr bereits auf diesem Blog nachlesen, oder werdet es können. Aber bis dahin …

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin Nr. 70 [Panini, Mai 2013]

Eigentlich sollte Spidey nur den Transport vom Absorbing Man überwachen, da dieser in ein Forschungsinstitut überstellt werden sollte. Und plötzlich ist er frei und macht einen Riesenärger. Nun sollte Spider-Man nur noch den Bösewicht einfangen, aber das hört sich einfacher an, als es wirklich ist. Wie schlägt man einen Gegner, der die Eigenschaften von allem absorbiert, was er berührt …?

Und auch diesmal durfte Paul Tobin als Autor antreten und Spider-Man in ein kurzweiliges Abenteuer schicken. Allerdings geht es diesmal massiv nach hinten los. Der Kampf mit Crusher Creel sieht ja noch einigermaßen gut aus, was aber vor allem an den Zeichnungen von Rob DiSalvo liegt, aber das Finale ist selbst für diese Art von Geschichten zu naiv. Hier gibt es definitiv kaum etwas Positives zu entdecken, außer dem Artwork. Da hätten es aber schlussendlich auch ein paar Pin-Ups aneinandergereiht getan.

FAZIT:

Die letzte Geschichte aus dem US-Marvel Adventures Universum und sie ist so ein Reinfall. Das ist echt enttäuschend. Währen nicht die Zeichnungen, hätte man sich die Seiten sparen können. Doch ab dem nächsten Heft sollen dann die Abenteuer des ultimativen Spider-Man für den Comic-Teil herhalten.

Spider-Man Magazin Nr. 71 [Panini, Juni 2013]

Peter Parker, alias der ultimative Spider-Man wird zu einem Einsatz gerufen, um Nick Fury zu beschützen. Doch hierfür muss er wieder einmal den Englischunterricht sausen lassen. Damit das nicht auffällt, hat Direktor Coulson einen Mandroid 13 angefordert, der den echten Peter Parker ersetzen soll. Doch es bleibt die Frage, was gefährlicher ist. Ein Roboter-Parker in der Midtown High oder ein abgelenkter Spider-Man der Fury beschützen soll …?

Wer sich jetzt wundert und feststellt, dass er diese Geschichte schon irgendwie kennt, den kann ich beruhigen. Ja, Panini hat diese Story bereits veröffentlicht. Zum einen als Gratis Heft bei Müller (das Review gibts hier) und inzwischen auch als Paperback. Das bedeutet, dass es der Stuttgarter Verlag doch tatsächlich geschafft hat, ein und dieselbe Geschichte, binnen kürzester zeit in drei Publikationen zu verwursten. Nicht etwa, dass die Geschichte schlecht ist, aber einen faden Beigeschmack hat das Ganze trotzdem. Und dass ich mich über die Story und das Artwork nicht näher auslasse, liegt daran, dass ich dies bereits getan habe, und ihr nur den Link weiter vorne anklicken müsst, um zu erfahren, wie die beiden Komponenten sind.

FAZIT:

Der ultimative Spider-Man macht auch in Comicform Spaß. Allerdings wäre mir, trotz der Qualität der vergangenen Hefte, eine weitere Veröffentlichung der Adventures-Comics lieber, anstatt die aus dem Kids Comic-Trade zum Ultimativen Spider-Man, hier noch einmal zu verbraten.

Spider-Man Magazin Nr. 72 [Panini, Juli 2013]

Eigentlich wollte Peter nur zu Onkel Bens Lieblingsbäckerei, um dort zu seinem Geburtstag seine Lieblingstorte zu bestellen. Doch ausgerechnet jetzt muss ihm der Schocker über den Weg laufen. Und dabei wollten er und seine Tante nur den Geburtstag seines verstorbenen Onkels würdig begehen. Aber von so einer Kleinigkeit lässt sich Spider-Man doch nicht aufhalten? Oder doch?

Mit diesem Heft wäre die Veröffentlichung des kompletten ersten Marvel Universe Ultimate Spider-Man-Heftes abgeschlossen. Das ist natürlich sehr günstig, da so zwei US-Stories aus einem US-Heft auf zwei deutsche Ausgaben verteilt werden können. Die Geschichte selbst ist in Ordnung und passen zur TV-Serie gehalten. Wer also motiviert durch die Serie hier einsteigt, findet sich sofort zurecht. Das Artwork von Nuno Plati ist anfangs gewöhnungsbedürftig, passt aber schlussendlich sehr gut zur Story.

FAZIT:

Mit dieser 72. Ausgabe beendet Panini die Veröffentlichung des Spider-Man Magazins. Aber keine Angst. Bereits ab nächsten Monat geht es als Der ultimative Spider-Man Magazin mit einer neuen Nummer 1 weiter. Offenbar macht sich dies marketingtechnisch besser, als das bisherige Spider-Man Magazin. So kann man immerhin auf der Zeichentrickserienwelle mitschwimmen. Mal sehen, ob die Veränderungen nur den Titel und das Cover betreffen, oder ob sich auch etwas unter der „Haube“ getan hat.

Avengers Nr. 28 [Panini, Juli 2013]

Die New Avengers sehen sich noch immer einer großen Gefahr gegenüber und Doctor Strange wird sogar des Mordes an Victoria Hand bezichtigt. Doch der wahre Übeltäter ist Daniel Drumm, der Bruder von Jericho Drumm, der als letzter Meister der Magie sein Leben geopfert hatte. Doch Daniel sieht die Schuld am Tod seines Bruders bei den neuen Rächern, insbesondere bei Strange. Doch dieser hat in den letzten Jahren nicht geschlafen, und einige Tricks dazugelernt. So entbrennt ein gefährlicher Kampf, bei dem Drumm jeden Teamkameraden von Strange übernehmen kann, wodurch dieser gezwungen ist, gegen seine Freunde zu kämpfen …
Aber auch Captain America, Iron Man und Henry Pym haben es im Mikroverse nicht einfacher. Doch als sie dort eintreffen und ihre Freundin Janet van Dyne alias Wasp antreffen, scheint sich der Weg gelohnt zu haben. Aber als sie auf den Tyrannen dieser Dimension treffen, wird es ungemütlich. Lord Gouzar, so nennt sich dieser Tyrann, will die Eindringlinge gefangen sehen und ihre Geheimnisse verkaufen. Allen voran die Rüstung von Iron Man. Dumm nur, dass er sich mit den Avengers angelegt hat …

Bendis verabschiedet sich von seinen Rächern mit einem Knall. Nicht nur, dass er Doctor Strange einen lange verlorenen Titel und Status Quo wieder verleiht, auch Luke und Jessica gehen neue und dennoch altbekannte Wege. Fast scheint es, als wolle Bendis alles so zurücklassen, wie er es vorgefunden hat. Fast zumindest. Denn Squirrel Girl darf weiterhin als Babysitter bei Luke und Jessica tätig sein, und das alleine verspricht schon einiges an Potenzial. Das Artwork dieser letzten beiden US-Ausgaben kann vielfältiger nicht sein. Abgesehen davon, dass für den finalen Kampf neben Michael Avon Oeming und Mike Deodato Jr. Schon zwei Größen tätig sind, durften auch Chuck BB, Farel Dalrymple, Ming Doyle, Lucy Knisley, Becky Cloonan und Yves Bigerel ein paar Seiten umsetzen.
Während bei den New Avengers die Handlung noch sehr faszinierend war, geht bei den Avengers schon eher die Puste aus. Bereits ab der Mitte des ersten US-Heftes fragt man sich, wie lange Bendis die Handlung noch ziehen will. Wenn man einmal von dem Machtkampf zwischen Commander Maria Hill und Special Secret Agent Daisy Johnson absieht, gibt es außer der Rückkehr von Wasp nichts wirklich Beeindruckendes. Dafür können die Zeichnungen überzeugen. Und auch hier wurden für den großen Kampf zwischen den Avengers und Lord Gouzar mehrere Künstler an den Zeichentisch gebeten. Neben Terry Dodson, Brandon Peterson und Mike Mayhew die für das hauptsächliche Artwork verantwortlich sind, zeigten Mike Deodato Jr., Walter Simonson, Leinil Yu, Oliver Coipel und Jim Cheung ihre Version des Kampfes.

FAZIT:

Leider enttäuscht die zweite Hälfte des Heftes mit den Avengers ein wenig. Dennoch bleibt es ein würdiger Abschluss. Vor allem visuell gibt es nichts an dem Heft auszusetzen. So bunt und abwechslungsreich wie die Avengers und die New Avengers in den letzten Jahren waren, so vielfältig ist auch dieses Heft. Zusammen mit einem umfangreichen Interview rundet auch Panini diese Finalausgabe gelungen ab.