Eigentlich müsste hier heute wieder ein Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview stehen, aber auch diese Woche muss ich es aus persönlichen Gründen leider verschieben, Aber ich versuche es bis Freitag fertig zu bekommen und präsentiere euch stattdessen eine neue Geschichte von keinerlei Interesse. Weiterlesen
Schlagwort-Archive: Tod
Geschichten von keinerlei Interesse (6)
Hier ist mein erster Beitrag in dieser Rubrik.
Vielleicht ist diese Geschichte ja wirklich von keinerlei Interesse.
Ich versuche mich mal in einer kleinen Anekdote zum Thema Liebe und Musik. Weiterlesen
Die heilige Krankheit: Schatten [Edition Moderne, Oktober 2007]
Geschichten von keinerlei Interesse (5)
Knapp einen Monat ist es her, als es die letzte Folge der „Geschichten von keinerlei Interesse“ gab. Die heutige Geschichte ist etwas Besonderes, da sie an die vom letzten Monat anknüpft. Das soll aber nicht die Regel sein. Eigentlich stehen die Geschichten für sich alleine, wobei auch diese für sich alleine funktioniert, aber im Zusammenhang mit der vom letzten Monat noch ein wenig mehr Sinn ergibt. Wenn man die allerdings nicht gelesen hat, ist das auch nicht so schlimm. Aber jetzt viel Spaß mit der heutigen Geschichte: Weiterlesen
Geschichten von keinerlei Interesse (4)
Heute gibt es bereits die vierte Folge meiner kleinen „Geschichten von keinerlei Interesse“. Zwar halten sich die Reaktionen noch immer zurück, aber mir macht es weiterhin Spaß die kleinen kurzen Storys zu verfassen. Und solange dies anhält, werde ich wohl weitermachen. Trotzdem könnt ihr mir weiterhin in den Kommentaren mitteilen, was ihr davon haltet. Weiterlesen
Geschichten von keinerlei Interesse (3)
Noch immer sind die Reaktionen auf meine kleinen „Geschichten von keinerlei Interesse“ eher gering. Aber solange sich keiner darüber beschwert, kann ich ja auch weitermachen und meiner manchmal doch etwas kranken Fantasie freien Lauf lassen, oder nicht?. Weiterlesen
Geschichten von keinerlei Interesse (2)
Bisher gab es kaum Reaktionen über die erste Folge der „Geschichten von keinerlei Interesse“. Daher weiß ich nicht wirklich, ob sie euch gefallen, oder nicht. Aber manchmal braucht es auch einfach nur ein bisschen Zeit. Und wenn es euch nicht gefallen würde, dann hätte ich es sicher schon erfahren. Schlechtes verbreitet sich eben schneller als Gutes. Das war schon immer so, und das wird auch immer so bleiben. Weiterlesen
Marvel Comic Klassiker (6): Epic Comic-Collection Nr. 1 – Der Tod des Captain Marvel [Condor, November 1983]
Lange Zeit habe ich die Marvel Comic Klassiker ruhen lassen. Mehr als zwei Jahre, um genau zu sein. Darum muss auch eine ganz besondere Ausgabe herhalten, um diese Rubrik neu zu beleben. Und wer wäre da besser geeignet als Jim Starlin. Starlin ist einer jener Künstler, welcher die Comicfans spaltet. Entweder man liebt ihn für seine Werke, oder man kann so rein überhaupt nichts mit ihm anfangen. Dazwischen gibt es nur wenig. Doch auch die Kritiker von Starlin müssen anerkennen, dass er mit The Death of Captain Marvel, so der Originaltitel der ersten Ausgabe der Marvel Graphic Novel-Reihe vom April 1982, etwas ganz Besonderes geschaffen hat. Denn zum ersten Mal stirbt ein Comicheld nicht im Kampf, aber dennoch einen sehr heldenhaften Tod. Aber ich greife voraus …
Epic Comic-Collection Nr. 1:
Der Tod des Captain Marvel
Geschichten von keinerlei Interesse (1)
Öfters mal was Neues und trotzdem nie etwas Gescheites. Tja, das könnte das Motto dieser neuen Serie sein. Denn genaugenommen sind es nur kurze Geschichten, ohne Sinn und Verstand. Mal makaber, mal witzig, mal traurig, mal nachdenklich, mal erschreckend, mal niedlich, mal fröhlich …
Eigentlich könnte ich das jetzt ewig weiterführen, aber ändern würde es Nichts. Diese kleinen Geschichten von keinerlei Interesse werden ab jetzt unregelmäßig hier erscheinen. Wann genau kann ich noch nicht sagen, da ich die Geschichten nicht einfach so erfinde, sondern sie mir in den komischsten und unmöglichsten Situationen einfach einfallen. Und das kann dann auch mal ein wenig dauern. Wenn es euch gefällt, dann schreibt es ruhig in die Kommentare. Wenn nicht, dann natürlich auch. Hier ist auf jeden Fall erst einmal die erste Folge: Weiterlesen
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce [8. Auflage, Februar 2014]
Wenn jemand eine Reise tut,
So kann er was erzählen;
Drum nahm ich meinen Stock und Hut,
Und tät das Reisen wählen.
Matthias Claudius, 1740-1815
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
„Ich werde laufen. Die Wanderung, das ist der Sinn.“
Eigentlich will Harold Fry nur einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.
Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern.
„Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ ist das erste Buch von Rachel Joyce.
Ihr Buch wurde bereits auf der ganzen Welt, in über dreißig Sprachen gelesen. Dieses Buch wurde für den „Booker – Preis“ nominiert, mit dem „Specsavers National Book Award“ für das beste Debüt prämiert und eroberte in mehr als 30 Ländern die Bestsellerlisten (unter anderem Spiegel Bestsellerliste: Platz 1). Zu alledem wird ihr Roman in absehbarer Zukunft verfilmt werden.
Rachel Joyce und ihr Mann leben mit vier Kindern in Gloucestershire (Südwesten von England) auf dem Land.
Ließt man sich die vielen positiven Kritiken im Internet durch, so war ich auch bei diesem Buchkauf äußert zuversichtlich, dass mir dieser Roman gut gefallen wird.
Der Klappentext allein und die vielen positiven Kritiken (bei Amazon allein schon mehr als 660
4,5 Sterne Kritiken sowie die bereits 8. Auflage) haben mich überzeugt.
Vorweg, dieses Buch ist absolut kein „Action Buch“, es ist ein ruhiges Buch, welches eine andere Art von Spannung aufbaut. Diese Art von Spannung, die sich durch das Buch zieht, habe ich so bisher noch nicht kennengelernt.
Auf 379 Seiten entfaltet sich die Geschichte rund um Harold und seine Familie und Queenie Hennessy.
Queenie hat Krebs und liegt im Hospiz, um zu sterben.
Harold ist frisch pensioniert, hat einen Sohn David und seine Frau Maureen.
Die Ehe zwischen ihnen ist nicht mehr das, was sie einmal gewesen ist.
David wohnt schon lange nicht mehr bei der Familie.
Queenie war eine sehr gute Arbeitskollegin, von der er sich damals als sie weggezogen ist, leider nicht mehr verabschieden konnte. Sie haben sich bereits seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen.
Harold bekommt einen Brief von Queenie, in diesem teilt sie ihm ihre Diagnose mit.
Harold möchte ihr antworten, und begibt sich zum nächsten Briefkasten, doch daraus wird ein langer Weg…
Und so begibt sich Harold von einem Ort zum nächsten auf seiner Reise zu Queenie nach Berwick upon Tweed.
Während dieser Zeit kommen ihm allerlei Gedanken und Erinnerungen auf. Diese Erinnerungen drehen sich um Maureen, Queenie, sich selbst und seinen Sohn.
Nach und nach fügen sich diese Erinnerungen zu einem Großen und Ganzen zusammen.
Während seiner Reise von Ort zu Ort begegnet Harold vielen fremden Menschen, denen er seine Beweggründe erläutert. Harold selbst ist für viele dieser Fremden Menschen ein stiller Zuhörer. Viele dieser Menschen erzählen auch Harold ihre persönlichen Belange des Alltags bzw. ihres Lebens. Dabei macht Harold des öfteren die Erkenntnis, dass nicht alle Menschen auf den ersten Blick, so sind, wie es den Anschein hat. Harold erlebt viele wundersame Begegnungen, die den Leser wie ihn selbst berühren und verändern.
So trifft Harold zum Beispiel auf eine junge Dame in einer Tankstelle, die ihm sagt, wie wichtig der richtige Glaube an eine Sache doch sei, oder in einem Café trifft Harold auf einen gut gekleideten Gentleman mit einem interessanten Geheimnis. Einige Leute geben Harold für eine Nacht eine Unterkunft und unterhalten sich ein wenig. Viele fremde Begegnungen, die sein Leben auf eine kurze aber prägnante Art und Weise beeinflussen bzw. verändern.
Ungefähr die nächsten 200 Seiten verhält sich dieser Roman im Wechsel zwischen Ortschaften, fremden Begegnungen, Landschaftsbeschreibungen, die aber nicht zu ausgiebig sind und den persönlichen Erinnerungen von Harold an Maureen, David und Queenie. Hin und wieder beschreibt Rachel Joyce das Geschehen aus der Sicht von Maureen und auch ihr einsamer Nachbar Rex bekommt einen Platz in der Geschichte.
Ehrlich gesagt, die ersten 200 Seiten haben mich nicht sonderlich fesseln können. Der Roman ist interessant, aber es kommt irgendwie nicht die gewohnte Spannung auf, so wie ich sie aus bisherigen Romanen gewohnt bin. Viele Hinweise und Erinnerungen von Harold reißen nur einen kleinen Teil des Gesamten an. So schafft es die Autorin für mich leider nicht diese gewisse Spannung aufzubauen, die ich vielleicht erwartet habe. Die kleinen Hinweise, die kleinen Ereignisse der Vergangenheit führen den Leser zu nichts Konkreten zu Beginn. Sie schaffen es irgendwie nicht diese Spannung zu erzeugen, denn jedes Mal wenn der Leser denkt, es könnte jetzt spannend werden, erzählt die Autorin wieder von etwas anderem.
Auf diesen ersten 200 Seiten hatte ich mehrmals dieses Gefühl von, „hmm ja der Roman liest sich ganz nett, haut mich aber nicht von den Socken!“
Aber eben durch diese kleinen Anspielungen, die stets kontinuierlich gegeben werden, baut sich ganz langsam aber gewiss eine Spannung auf, die man erst nicht so recht wahrzunehmen weiß.
Ungefähr ab Seite 200 beginnt sich für Harold die Reise zu verändern. Er trifft auf viele neue Leute, die sich ihm anschließen wollen. Harold seine sogenannte Pilgerreise schafft es sogar in das Fernsehen.
Von diesem Zeitpunkt an hat mich das Buch erwischt. Nun konnte ich nicht mehr anders, als einfach weiterzulesen. Das Ende scheint vorhersehbar, ist es einerseits auch aber dennoch gibt es einen Kniff, den ich so absolut nicht habe kommen sehen.
Mit der Ankunft im Hospiz in Berwick upon Tweed schließt sich der Kreis. Natürlich will der Leser von Anfang an Wissen, ob Queenie auf seine Ankunft wartet, bevor sie sterben muss.
Diese Frage drückt sich dem Leser von Anfang an aufs Auge.
Stellenweise musste ich mich persönlich fragen, ob die Zielgruppe eher Frauen seihen und weniger Männer. Diese Frage musste ich mir mehrmals stellen, weil die Beziehungsschwierigkeiten zwischen Maureen und Harold mir doch manchmal zu viel wurden. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass diese Beziehungsprobleme genauso gut in ein Buch für Frauen gepasst hätten. Ich möchte damit nicht sagen, dass es kitschig oder so geschrieben ist, ganz im Gegenteil aber nun ja ich fühlte mich stellenweise etwas fehl am Platz.
Das Thema Liebe scheint über allem zu stehen und das merkt man auch in Bezug auf Harold und Maureen. Die Beziehung zwischen den beiden ist auseinandergelaufen und sehr oft wird analysiert, worin dies begründet liegt. Für mich ist dies stellenweise einfach zu viel davon gewesen.
In Kombination mit dieser neuartigen mir bisher unbekannten Spannung, die sich so schleppend aufgebaut hat, ist dieses Buch eine interessante Erfahrung für mich gewesen.
Nun, ich kann gar nicht so recht sagen, was ich von diesem Buch halten soll. Es ist keinesfalls schlecht! Es ist aber für meinen Geschmack auch keineswegs ein Überflieger, wobei Frauen das vielleicht wirklich ganz anders beurteilen würden. Es entwickelt sich eine ruhige langsame, vielleicht auf den ersten Blick auch belanglose Geschichte, mit einer Spannung, die ich irgendwie auch nicht richtig benennen kann. In diesem Sinne, wer auf Action, Mord und Totschlag steht, der hat an diesem Buch wirklich rein gar nichts verloren. Wer aber Interesse an einer sehr einfühlsamen Geschichte, die das Herz der Leser berühren wird, sowie sich mit Beziehungsproblemen allgemein in der Familie auseinandersetzen mag und das Thema Krebs mit einbeziehen kann, der macht mit dieser Lektüre absolut nichts falsch.
Nicht umsonst gibt es so viele positive Kritiken, höhere Auflagen, eine baldige Verfilmung und dieses Buch weltweit in über 30 Ländern und Sprachen käuflich zu erwerben.
Zu diesem Buch erhält der Leser die Möglichkeit, am Ende nach der Danksagung, sich die Pilgerreise von Harold Fry in Form einer Landkarte mit den einzelnen Stationen seiner Reise, anzusehen. Zusätzlich enthält dieses Buch eine kurze zweiseitige Leseprobe von Rachel Joyce ihren neuem Roman: „Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte.“
Copyright des Covermotives © 2014 Fischer Taschenbuch Verlag
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