Und zur Abwechslung gibt es heute wieder einen Couchgag …
Viel Spaß damit!
Kaum das die Simpsons das Wohnzimmer betreten, merken sie, dass die Couch diesmal nicht da ist.
Heute folgt wieder einmal ein Marvel Titel. Und wie schon bei Spider-Man: Season One handelt es sich bei Hulk: Season One um die Neuinterpretation der klassischen Origin des grünen Goliaths …
Hulk: Season OneDas Schicksal nimmt seinen Lauf als Bruce Banner den jungen Rick Jones vor der von ihm selbst entwickelten „Banner“-Gamma-Bombe rettet. Doch eben jenes Schicksal scheint es gut mit dem Wissenschaftler zu meinen und Banner darf überleben. Was jedoch dann folgt, ist kein Glück mehr. Denn nicht nur das Dr. Banner sich wegen einer offenbar nicht funktionierenden Bombe verantworten muss, weil er einen Haufen Steuergelder für ein Spielzeug verpulvert hat, nein er ist auch noch mit einem anderen Problem „gesegnet“. Immer wenn es Nacht wird, verwandelt sich der schmächtige Wissenschaftler in ein grünes Monster und läuft Amok. Doch Banner ist nicht dämlich und verschanzt sich und seinen neuen „Partner“ in einem stillgelegten Bunker der Army.
Aber es gibt noch mehr Probleme. Eine Organisation hat ebenfalls Interesse an dem grünen Monster, welches inzwischen als Hulk bekannt ist, oder besser gesagt an seiner Kraft. Dieser soll einen Kontrahenten ausschalten. Mit der Vergangenheit von Bruce Banner ist es ein leichtes, den Hulk unter Kontrolle zu bekommen.
Wie schon bei Spider-Man: Season One, soll auch hier die Origin eines bekannten Marvelhelden runderneuert werden. Im Gegensatz zu eben genanntem Flaggschiff geschieht dies bei Hulk sogar ein wenig drastischer als beim beliebten Netzschwinger. Während dort die Origin geringfügig modernisiert wurde, so wird hier bei Hulk schon mit wesentlich härteren Bandagen gekämpft. Doch ich muss auch als alter Fan des Hulks anerkennen, dass mir diese Änderungen durchaus gefallen. Fred van Lente schafft es die leider doch schon etwas angegraute Entstehungsgeschichte gehörig aufzufrischen und das gleich in doppelter Sicht. Denn anders als in der von Stan Lee und Jack Kirby verfassten Geschichte ist der Hulk hier von Beginn an Grün und nicht Grau. Auch das Elizabeth „Betty“ Ross von Beginn an eine Begleiterin von Bruce Banner ist, überzeugt auf voller Linie. Dadurch ergeben sich sofort immense Handlungsspielräume, die Betty aus der früheren „Rette-die-hilflose-Schönheit“-Position in die „Emanzipierte-junge-Frau“-Rolle hinübergleiten lässt.
Für die visuelle Umsetzung ist Tom Fowler verantwortlich, welcher bereits für Venom sein Talent unter Beweis stellen durfte. Fowlers Interpretation des grünen Gammamonsters ist zwar nicht neu, aber dennoch sehr überzeugend. Er schafft es ohne Probleme, dem Hulk nachvollziehbare, und vor allem überzeugende Emotionen in das Gesicht zu zaubern. Auch seine menschlichen Protagonisten sehen weitaus besser aus, als noch bei Venom. Einziges Manko sind meiner Meinung nach, die gelegentlich verschobenen Proportionen, doch dies ist wohl des öfteren der Dynamik des Bildes geschuldet, wie es auch bei Humberto Ramos des öfteren der Fall ist. Von diesem Punkt einmal abgesehen trifft Fowlers Stil den Charakter der Geschichte, wie der sprichwörtliche Hammer den Nagel auf den Kopf.
FAZIT:
Mit Hulk: Season One legen Fred van Lente und Tom Fowler eine gelungene Neuinterpretation der Origin des grünen Goliaths vor, ohne die klassische Geschichte zu missachten. Stattdessen werden mit neuen Ideen und Erweiterungen eine Basis geschaffen, auf welche der Hulk aufbauen kann. Zwar werden mit dieser Origin sehr viele Entwicklungsschritte, für welche der klassische Hulk Jahre oder Jahrzehnte benötigte innerhalb von wenigen Seiten abgehandelt, aber so ergibt sich im Gesamtbild ein wesentlich glaubwürdiges Bild über die Entwicklung des Gammamonsters und seines Alter Egos Bruce Banner. Letztendlich kann aber nur der Leser entscheiden, welche Origin die bessere ist.
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Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini
Endlich mal wieder habe ich mir die Zeit für ein frisches Weissblech Heft genommen. Diesmal ist es die aktuelle Welten des Schreckens Ausgabe Nummer sechs.
Viel Spaß beim lesen.
Welten des Schreckens #6Geschichten:
Welten des Schreckens 6
Wenn Toltemeki träumt
Autor: Levin Kurio
Zeichner: Kolja Schäfer
Tag X
Autor, Zeichner, Colorist: Levin Kurio
Reinzeichnung: Roman Turowski
Sie kommen in Frieden!
Autor, Zeichner, Colorist: Levin Kurio
Reinzeichnung: Roman Turowski
Von Menschen und Göttern
Autor, Zeichner, Colorist: Levin Kurio
Widerstand ist zwecklos!
Autor, Zeichner: Levin Kurio
Colorist: Marte Kurio-Deiterding, Levin Kurio
…Ungeziefer!
Zeichner: Lep
Autor, Colorist: Levin Kurio
Diese Ausgabe ist im Dezember 2012 erschienen, kurz vor dem 21.12.2012.
Aus aktuellem Weltuntergansanlass befasst sich diese Ausgabe explizit mit Aliens. Was, wenn SIE kommen? Erfahrt das und mehr in diesem apokalyptischen Alien – Invasions – Extra!
Wenn Totemeki träumt, in dieser Geschichte geht es um ein primitives Volk, welches eine seltsame Entdeckung macht. Kukulcan, ein außerirdischer (oder Gott?!) ist mit seinem Raumschiff abgestürzt. Er macht sich das primitive Volk zu seinen Untertanen, so dass diese ihn verehren und vergöttern. Durch Opfergaben ergeben sich für Kukulcan Möglichkeiten den Menschen zu studieren. Das Volk wächst, bis Kukulcan seine Arbeit auf der Erde erledigt hat und wieder ins All verschwindet.
Als ich diese erste Geschichte (alleinstehend für sich?!) gelesen habe, wirkte ich zuerst etwas enttäuscht. Ich hatte mehr erwartet, irgendeine Pointe oder etwas was mich fasziniert. Nun ich habe weitergelesen und wurde eines besseren belehrt.
Tag X hat mich anfangs ein wenig an Tomb Raider oder Indiana Jones erinnert. Zumindest strömte zu Beginn dieser Geschichte dieses typische Indiana Jones/ Tomb Raider Feeling auf mich aus. Das empfand ich als ziemlich cool. Und schon ein paar Seiten weiter wurde mir klar, dass die erste Geschichte mit dieser hier zusammenhängt. Das wiederum machte es umso interessanter und auch spannender.
In Tag X und Sie kommen in Frieden!, strömen die Aliens auf die Erde. Und schon bald wird einem klar, dass Kukulcan wieder aufgetaucht ist. Kukulcan gehört zu dem Volk der Hunab. Aber schon lange bevor das Volk Hunab die Erde betreten hat, wussten die Faal bereits Bescheid.
In von Menschen und Göttern geht es um genau diesen Konflikt der zu beginnen droht.
Die Aliens (Götter?!) und die Menschen fangen an sich zu bekriegen. Was genau hat es mit den Faal auf sich? Aliens und Menschen verbünden sich, doch kämpfen die Menschen auf der richtigen Seite?
In Widerstand ist zwecklos! wird alles zunichte gemacht. Diese Story ist absolute Kriegsstory. Schlachten, Explosionen und Aliens. Zu guter Letzt sollen die Menschen die Erde auch noch aufgeben!
Als mir kla
r wurde, dass alle Geschichten miteinander verknüpft sind, empfand ich große Freude beim lesen.
Am besten hat mir der Schluss der letzten Geschichte … Ungeziefer! gefallen.
Hier wird einmal mehr deutlich, wie sehr die Sichtweise der Dinge die Situation verändern kann. Absolut klasse. Genau das habe ich mir anfangs bei der ersten Geschichte gewünscht. Genau dieses Erlebnis von „Aha, so ist das, oder Wow, krass, hätt ich nicht gedacht…“
Mit diesem genialem Abschluss, der alle Geschichten miteinander verbindet, schafft es das Heft einen nachhaltigen Eindruck auf den Leser zu bewirken. Und somit bin ich vollends mit der aktuellen Weissblech Ausgabe Welten des Schreckens #6 zufrieden.
Zeichnerisch ist alles wie gehabt. Wer Horror Schocker Ausgaben kennt, oder auch andere Welten des Schreckens Ausgaben, der weiß was einen hier in zeichnerischer Hinsicht und Qualität erwartet. Dennoch wirken die Zeichnungen stellenweise etwas plump, verbreiten jedoch diesen typischen coolen und vor allem zur Geschichte passenden Trash Charme. In dieser Ausgabe gibt es genügend Action, Dramatik und Sozialkritik, ja gar Satire ist vorhanden.
Alle Weltuntergansfreunde dürften an diesem Comic Heft freudig erregt mit den Aliens kommunizieren und weitere Welten des Schreckens Ausgaben bei der nächsten Comic Bestellung ordern.
Copyright aller verwendeten Bilder © 2012 Weissblech Comics.
Ich habe mir vor einiger Zeit die erste Gesamtausgabe von Aldebaran aus dem Epsilon Verlag gekauft. Nun, ich möchte euch meine Meinung zu dieser Ausgabe nicht vorenthalten, viel Spaß damit.
Aldebaran GesamtausgabeAldebaran (Originaltitel: Aldébaran – L‘Intégrale)
Text: Leo, Zeichnungen: Leo, Farben: Leo
Die Aufmachung dieser Ausgabe ist im Hardcoverformat (29,7 x 22,6 cm).
Empfohlen wird diese Ausgabe laut Epsilon Verlag ab 12 Jahren.
Bereits die erste Seite enthält einen interessanten Vergleich zwischen dem Planeten Aldebaran und der Erde. Es werden einem das Klima, die Flora und die Fauna, sowie vulkanische und seismische Aktivitäten im Vergleich, zwischen Erde und Aldebaran nähergebracht. Dadurch erhält der Leser bereits am Anfang ein sehr konkretes Bild des Planeten Aldebaran.
Das Vorwort von Jean Giraud/Moebius (* 8. Mai 1938 in Nogent – sur Marne; † 10. März 2012 in Paris) bringt dem Leser auf nur einer Seite die Großartigkeit der vorliegenden Gesamtausgabe, dessen Story und Zeichnungen, sowie den allgemeinen Unterhaltungswert, näher.
Sieben weitere Seiten stellen skizzenhaft die Hauptpersonen von Aldebaran vor. Danach werden einem die Aldebaran Cover der einzelnen Ausgaben gezeigt.
Bevor es dann losgeht mit der Geschichte, wird der Leser anhand der chronologischen Reihenfolge der Ereignisse, mit der Welt von Aldebaran und der aktuellen Situation vertraut gemacht.
Es folgt ein kurzer Einblick in die sehr interessante Tierwelt von Aldebaran. Dies ist sehr hilfreich um nützliche Informationen über diese teils noch unbekannten Wesen zu bekommen.
Vor und nach jeder Geschichte erfährt der Leser etwas über diese fremdartigen Wesen.
In der ersten Story (Die Katastrophe „La catastrophe“) geht es kurz zusammengefasst um folgendes:
Aldebaran ist der erste erdähnliche Planet, der mit 1500 Menschen besiedelt wird. Es bildet sich eine erste Kolonie außerhalb unseres Sonnensystems. Nach mehreren Unglücken bricht der Kontakt mit der Erde ab. Auch nach über 100 Jahren scheint es keinen neuen Kontakt zwischen Aldebaran und der Erde zu geben. Dies ist die Ausgangssituation, bevor es auf Aldebaran zur Katastrophe kommt.
Merkwürdige Geschehnisse ereignen sich in dem kleinem Fischerdorf nahe der Arena Blanca.
Etwas grausames scheint in Gang gesetzt zu sein, was letztendlich das Fischerdorf zerstört.
Nur wenige Menschen haben diese Katastrophe überlebt. Unter ihnen Marc Sorenson, die Schwestern Nellie und Kim Keller, sowie der mysteriöse Biologe Driss Shediac, der ohne Erfolg versucht hatte, dass Fischerdorf vor der großen Katastrophe zu warnen.
Driss Shediac scheint jedoch weitaus mehr über diese unheimlichen Geschehnisse zu wissen als er preisgibt. Nach der Zerstörung des Fischerdorfes beschließt Marc nach Port Simon zu gehen, um dort als Matrose anzuheuern. Was er nicht weiß, Kim hat sich ihm heimlich angeschlossen.
Interessant ist, dass Marc Sorenson (17 Jahre) in Nellie Keller (16 Jahre) verliebt ist. Nellies Schwester ist erst 13 Jahre alt und demnach mitten in der Pubertät. Jedoch wirkt es oft so, als ob Kim ihrem Alter geistlich und gedanklich bereits weit voraus ist.
Marc hat größtenteils nur Nellie im Kopf, und auch sonst in seinem Alter nicht viel anderes als Frauen, ein wenig Brüste und Liebe. Leider scheint es so, als habe Marc nicht so die besten Chancen bei Nellie. Kim provoziert viel und ist eher ein nerviges junges kleines, aber dennoch schlaues 13 – jähriges Mädchen. Diese erste Geschichte dreht sich neben der interessanten Handlung dementsprechend viel auch um das Gefühlschaos des erwachsenen werden.
Zeichnerisch habe ich nichts auszusetzen. Mir gefällt es sehr gut. Ich finde die Zeichnungen passen zu der Geschichte und vor allem zum Planeten Aldebaran. Es ist erstaunlich, was für eine Tierwelt Leo (Autor) erschaffen hat. Allein diese interessanten Wesen machen den Band bereits sehr interessant. Ein Kritikpunkt bei den Zeichnungen könnte sein, dass die Darstellungen eventuell für den ein oder anderen zu flach bzw. zu einfach daherkommen. Dies würde man am ehesten bei der sparsam vorhandenen Mimik der Protagonisten bemerken.
In der zweiten Story (Die Blonde („La blonde“) machen Kim und Marc Sorenson Bekanntschaft mit der geheimnisvollen Alexa, die Freundin von Driss Shediac.
Kim und Marc Sorenson haben auf einem Schiff angeheuert, welches sie in die Hauptstadt von Aldebaran bringen soll. Die Hauptstadt Anatolia weckt in Kim und Marc ungeahnte Sehnsüchte. Jedoch merken beide sehr schnell, dass es bis nach Anatolia noch ein harter und steiniger Weg sein wird. Unerwartete Geschehnisse auf dem Schiff nehmen ihren Lauf, und beide müssen das Schiff direkt verlassen, mitten auf dem Meer. Am Strand angespült, erwarten Kim und Marc ewig lange Strände Letztendlich können sie den Gefahren widerstehen und lernen auf ihrer Reise
Jose kennen, der im weiteren Verlauf der Handlung wieder auftaucht. Endlich in einer kleineren Stadt angekommen, scheint sich die Lage zu beruhigen. Doch der Schein trügt, treffen doch genau in dieser Stadt Marc und Kim auf die geheimnisvolle Alexa. Es kommt wie es kommen muss, Marc und Kim werden getrennt. Alexa ist nun in Anwesenheit von Marc auf der Flucht vor ihren neuen gemeinsamen Verfolgern. Kommen Marc und Alexa sich auf der Flucht näher? Können sie gemeinsam ihren neuen Verfolgern entkommen? Und all das scheint noch nicht genug, wird Alexa auch noch schwer verletzt. Letzten Endes trennen sich ihre Wege wieder, Marc wird geschnappt und verhaftet. Interessanterweise trifft er in dem unheimlichen Luftschiff, welches ihn ins Gefängnis bringen soll wieder auf Kim, die ebenfalls wie er, gefangengenommen wurde.
Spannend und interessant geht die Handlung weiter. Waren im ersten Teil eher die Interaktionen und die Landschaftsbeschreibungen wichtig, so nimmt dieser Band immer mehr Fahrtwind auf. Das will heißen, dass immer mehr Actionelemente Einzug nehmen. Leo schafft es in diesem Band gekonnt, die actionlastigen Passagen mit den inneren Entwicklungen der Hauptprotagonisten zu kombinieren. Man bekommt überhaupt nicht das Gefühl von Langeweile zu spüren, oder gar von Altbekanntem wieder neu aufgelegt. Die Meereswelt ist weiterhin genial beschrieben und dargestellt. Die Zeichnungen bleiben auf demselben hohem Niveau wie im ersten Band.
Die dritte Story hat mir sehr gut gefallen. Band Drei, das Foto („La photo“) ist sehr spannend geschrieben.
Kim und Marc sind bereits seit über drei Jahren im Gefängnis.
Anfangs scheint es noch aussichtslos dort zu entkommen, doch wie das Schicksal so will, hilft Marc ein altbekannter Kauz aus dem ersten Band bei der Flucht.
Endlich in Anatolia angekommen trifft Marc erneut auf Kim. Die Ereignisse überschlagen sich. In Anatolia treffen alle Protagonisten, die wichtig für die
Handlung sind, aufeinander. Alte und auch neue Charaktere werden glaubwürdig in die Geschichte eingeführt. Die Entwicklung vom Kind zum Teenager, die Entwicklung vom jugendlichen zum erwachsenen Mann, mit all dem wird der Leser konfrontiert. Sexuelle Erfahrungen werden gemacht, Liebe spielt eine Rolle, Eifersucht ist auch nicht weit entfernt. In Anatolia bemerkt der Leser sehr deutlich, wie bedeutend die Politik der Regierung ist. Frauen sollen möglichst viele Kinder bekommen, um den Fortbestand der Menschheit auf Aldebaran zu garantieren.
Langsam aber deutlich wird der Leser auf das Foto hingewiesen. Dieses gilt es in Band Drei zu entschlüsseln. Der Leser will bereits am Anfang erfahren, was es mit diesem Foto auf sich hat, doch Leo lässt einen bis zum Schluss warten. Die Spannung steigt zwischendurch wirklich bis ins unermessliche. Die Seiten fliegen nur so vor sich her, bis auf der letzten Seite das Geheimnis endlich gelüftet wird. Von vornherein ist dem Leser klar und deutlich, dass dieses Foto etwas mit Alexa und Driss Shediac zu tun hat. Doch die Auflösung dieses Bildes gibt der gesamten Handlung einen neuen interessanten Rahmen, mit der wirklich niemand vorher gerechnet hat. Mir hat der dritte Teil sehr gut gefallen.
Der vierte Band, die Gruppe („La groupe“) gibt dem Leser Hintergrundwissen. Zumindest wird in dem vierten Band darauf hingearbeitet, ein Verständnis für die vorherigen Ereignisse und Geschehnisse geben zu können.
Driss und Alexa wollen eine neue Gruppe von Eingeweihten bilden, zu der auch Marc und Kim, sowie deren Freunde gehören. Das wohl behütete Geheimnis von Driss und Alexa wird der neuen Gruppe anvertraut. Es hat den Anschein, dass dieses Geheimnis etwas mit einem riesigem Meeresbewohner zu tun haben könnte (Mantrisse). Dieses Rätsel gilt es nun zu lösen. Jedoch ist auch die Regierung, sowie eine weitere geheime Gruppierung, an der geheimnisvollen Mantrisse interessiert. Driss und seine Gruppe scheinen einen strategischen Vorsprung zu haben, aber sie werden von den Regierungstruppen und der geheimnisvollen dritten Gruppierung verfolgt. Auf einem alten Luftschiff treffen die Gruppierungen aufeinander und es kommt zum actiongeladenem Showdown, zumindest in diesem Band.
Leo ködert den Leser, mit halbgaren Antworten für das große Finale, im fünften abschließenden Band. Das macht gewaltig Lust auf mehr, die Spannung ist enorm hoch. In diesem Band entwickelt sich eine hintergründige Story, welche alle Charaktere glaubwürdig mit einbezieht.
Zeichnerisch ist alles weiterhin auf gewohnt hohem Niveau. Leo scheint Hektik im Comic nicht so zu mögen, wirken seine Panels auf den Leser doch eher ruhig und geordnet. Dennoch schafft es Leo, eben in diesen ruhigeren Panels, gekonnt Actionelemente unterzubringen.
Interessant in diesem Band ist, dass Leo trotz mehrerer Handlungsstränge nicht den Überblick der Protagonisten verliert. Immer wieder wird zwischen den Handlungsorten, den Geschehnissen und den Protagonisten gewechselt. Dem Leser werden vorher unbekannte Ereignisse geschickt näher gebracht. Das schafft Leo aber immer so, dass es keineswegs abgebrochen wirkt. Vielmehr fügt sich am Schluss alles zu einem sensationellem, für diesen Band genialen, Showdown zusammen.
Einen für den Verlauf sicherlich relevanten Auftritt in dieser Geschichte, bekommen zum Schluss die Erdbewohner. Dies lässt die Spannung noch einmal um einiges ansteigen. Werden die Hoffnungen der Bewohner von Aldebaran, dass die Erdbewohner es endlich schaffen Kontakt mit ihnen herzustellen, erfüllt? Ob die Hoffnungen wahr werden, wird sich dann sicherlich im abschließenden fünften Band herausstellen.
Mit Das Wesen („La créature“) beendet Leo seine Serie rund um Aldebaran und setzt gleichzeitig damit den Grundstein für den nachfolgenden Teil Betelgeuze.
Bevor es zum Showdown mit der Mantrisse (dem sagenhaftem Meeresbewohner) kommt, müssen unsere Gefährten erst einmal die sehr gefährlichen Sümpfe überleben. Dies stellt sich als äußerst schwierig heraus, lauern doch hinter beinahe jeder Ecke seltsame Wesen auf sie. Einige der seltsamen Tiere sind unseren Freunden jedoch freundlich gesinnt, aber viele andere wiederum sind fleischfressende Raubtiere. Die Sümpfe von Aldebaran stellen alle Protagonisten auf eine harte Probe, es ist nicht sichergestellt, dass alle sie lebend verlassen werden.
Alle Regierungsmitglieder und letztendlich die „Feinde“ unserer Gefährten, treffen ein letztes Mal auf dem Meer zusammen. Hier kommt es zum Showdown mit dem sagenumwobenem Meerestier, der Mantrisse.
Der Leser hat bereits erfahren, welche ungeahnten Möglichkeiten sich der Menschheit bietet, wenn sie sich die lebensverlängernden Perlen zu Nutze machen könnten. Mit diesen Perlen der Mantrisse scheint man zu guter Letzt unsterblich zu sein.
Und als seien diese Ereignisse noch nicht ausreichend genug, landen die Erdbewohner auf Aldebaran.
Wird sich die politische Macht neu verteilen? Wie wird es weitergehen. Was passiert mit dem Wissen rund um die Mantrisse?
Alles in allem bietet die Aldebaran Gesamtausgabe einen rundum gelungenen Abschluss, der neugierig auf den folgenden Teil Betelgeuze macht. Ich habe alle Storys in dieser Gesamtausgabe richtig genießen können. Es hat mir große Freude gemacht, am Stück an der Geschichte teilhaben zu können. Sie ist rasant, spannend, nicht zu komplex und vielseitig, lässt viel Raum für die Entwicklungen der Protagonisten über und wirkt in sich abgeschlossen und authentisch. Wer sich mit den Zeichnungen anfreunden kann, und nicht davor zurückschreckt, Charakterentwicklung mitzuerleben (sehr stark in den ersten Bänden, zum Schluss wird es etwas weniger), ruhige Momente und actionlastige Momente in Kombination, sowie offen und neugierig für eine Geschichte die in der Zukunft spielt ist, der wird an der Aldebaran Gesamtausgabe und sicherlich auch an den folgenden Ausgaben von Leo hellauf begeistert sein.
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Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 EPSiLON Verlag
Simpsons und kein Ende auf Mueli77s Feine Welt Blog. Aber diesmal seid auch Ihr gefragt…
Am 19. Mai 2013 flimmert die letzte Folge der aktuellen 24. Staffel über die Bildschirme in den USA. Um das auch würdig zu feiern veranstaltete Fox ein Casting zum finalen Folgen-Couchgag. Nun sind die drei Finalisten ermittelt und jetzt sind die Fans an der Reihe. Auf http://www.fox.com/thesimpsons/couchgag/ kann man nun zwischen drei Bildern wählen, von denen der Sieger dann am 19. Mai ausgestrahlt wird.
Hier die drei Finalisten:

Cheryl Brown aus Oakland in Californien
Vier gelbe und eine blauer Löwenzahn befinden sich auf der Couch. Ein großes Paar Lippen tritt aus dem Fernseher heraus und mit einem lauten Schmatzen und Pusten verteilen sich viele kleine Simpsons im Wohnzimmer.
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Kyle Debona aus Fairfield in Connecticut
Statt des Wohnzimmers ist das Bad der Simspons zu sehen. Alles ist voller Schaum. Nacheinander tauchen Gummientenversionen von Marge, Bart, Lisa und Maggie auf. Zum Schluss taucht Homer als Abschleppkahn auf, der dann mit einem panischen Gesichtsausdruck zur Seite kippt.
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Ben Feldman aus Oakland in Californien
Die Simpsons betreten das Wohnzimmer, aber die Couch fehlt. Plötzlich stürzt sich ein Couch die wie Homer aussieht auf die Fünf und fesselt sie. Danach tauchen weitere Couchversionen von Marge, Bart, Lisa und Maggie auf und wollen sich auf die Simpsons setzen.
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