Spider-Man & The Avengers (6) (Spider-Man Magazin Nr. 63-64 & Avengers Nr. 19)

Die nächste Ausgabe der Spider-Man & The Avengers-Reviews steht vor euch. Auch diesmal wird es mit zwei Spider-Man Magazinen und der Avengers Heftserie randvoll gefüllt sein. Mehr oder weniger. 😀

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #63 [Panini, Oktober 2012]

Peter ist mit seinen Klassenkameraden gerade in Griechenland unterwegs, als auch Magneto dort sein Unwesen treibt. Also ist Peter sofort klar, dass er helfen muss, auch wenn seine Freundin Chat ihm klarzumachen versucht, dass die Avengers bereits informiert und auf dem Weg seien.

Wie schon in Ausgabe #61 befindet sich auch diesmal wieder die junge Dame an Peters Seiten, die auch über sein Heldenleben bescheid weiß. Diesmal erfährt man als Leser sogar, dass Chat, so ihr Name, eine Mutantin ist. Und dass sie die Fähigkeit hat, mit Tieren zu sprechen. Diese Infos sind zwar schön, aber helfen noch immer nicht wirklich weiter.
Die Zeichnungen hingegen sind wieder gelungen und erinnern an den Standard aus Animationsserien. Bunt, frech und dynamisch. Das sind genau die richtigen Voraussetzungen für die lockeren Geschichten im Spider-Man Magazin.

FAZIT:

Lustig, und unterhaltsam präsentiert sich diese, aber dennoch zu vorhersehbare Geschichte. Untermalt mit passenden Bildern und, wie immer, reichlich Rätseln und Spielen, selbst für die Kleinsten. Angereichert wir das Heft, wie immer, mit Zusatzinfos und einem Spielzeug-Extra. Da freuen sich die Kinder und gemeinsam wird dann die Geschichte gelesen.

Spider-Man Magazin #64 [Panini, November 2012]

Der Red Ghost hat eine ganze Menge Menschen um sehr viel Geld betrogen, indem er sich als Geisterbeschwörer ausgegeben hat. Und einige seiner „Kunden“ haben danach die Hilfe der „Blonde Phantom Detektei“ in Anspruch genommen, die sich wiederum mit Spider-Man in Verbindung gesetzt hat. Gemeinsam wollen die beiden nun den Red Ghost dingfest machen …

Woher kennen sich die Dame und Spider-Man? Wie sind die Zusammenhänge? Immer öfter werden dem Leser Geschichten präsentiert, die nicht mehr so sorglos sind, wie in den Anfangszeiten. Stattdessen gibt es Kontinuität und Figuren, die dem Leser nicht bekannt sind. Das stört das Lesevergnügen doch erheblich. Da wären erläuternde Angaben sehr hilfreich.
Zeichnerisch bleibt das Niveau passend zu den Geschichten, wenngleich sie kein Highlight sind. Aber dennoch schön anzusehen.

FAZIT:

Leider bleibt das Heft wie auch die Nummer 61 etwas wirr, was an den vorkommenden Figuren liegt. Dem Leser werden diese einfach so hingeklatscht ohne erklärende Informationen. Das können auch die guten Bilder nicht herausreißen.

Avengers #19 [Panini, Oktober 2012]

Als die New Avengers endlich wieder zu Hause auf dem Rächer Anwesen ankommen, erwartet sie auch schon die nächste Überraschung. Denn dort werden sie von einer Spezialeinheit der Regierung empfangen, welche sie festnehmen möchte. Doch keiner im Team will das tatenlos hinnehmen. Aber als Luke Cage loslegen möchte, muss Dr. Strange die Stimme der Vernunft sein, und teleportiert das gesamte Team in sein Haus. Doch wie soll es nun weitergehen …?
Zwischenzeitlich spitzt sich auch bei den Avengers, welche sich fast alle in der Gewalt von Osborn und seinem Zusammenschluss von A.I.M., Hydra und H.A.M.M.E.R. befinden, die Lage zu. Weder Iron Man noch Captain America haben eine Chance zu entkommen und so liegen die Hoffnungen nun in den Händen von Vision und einer S.H.I.E.L.D.-Agentin mit außergewöhnlichen Kräften …

So langsam, aber wirklich ganz langsam, kommt Fahrt in die Storys. Sowohl bei den New Avengers als auch der Haupt-Rächerserie, Avengers, beginnt nun das Spiel von Norman Osborn um die Ergreifung der Macht, reife Früchte zu tragen. Und das spiegelt sich endlich auch in den Geschichten wieder. Wie wollen sich die beiden Rächerteams da hinauswinden, und welche Geschütze fährt der wahnsinnige Norman noch auf?
Während die Geschichten sich bessern, bleiben die Bilder auf gewohntem Niveau. Sie sind nicht so schlecht, dass einem die Augen schmerzen, aber von gut sind sie auch noch einiges entfernt. Deodato ist nach wie vor detailliert und setzt an einigen Stellen zu viele kleine Striche ein, wohingegen die Details bei Renato Guedes und Daniel Acuña eher durch die Kolorierung erzeugt werden.

FAZIT:

Ein leichter qualitativer Anstieg, der aber immer noch einiges an Luft nach oben lässt. Wenn man es genau nimmt, muss sich aber auch langsam etwas tun, denn es steht nur noch eine Ausgabe vor dem großen Avengers versus X-Men Event an. Und da sollte sich dann die Story schon aufdröseln.

Der tägliche Simpsons-Gag #472

Ein weiterer Couchgag läutet auch schon das Wochenende ein.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Die Simspons kommen in den Trikots der Harlem Globetrotters ins Wohnzimmer, während sie sich einen Ball zuspielen. Am Ende dunkt Maggie den Ball durch den Korb der dann auf dem Kopf von Homer landet.

Spider-Man & The Avengers (5) (Spider-Man Magazin Nr. 61-62 & Avengers Nr. 18)

Die nächste Runde in der Rubrik:

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #61 [Panini, August 2012]

Der Sandman hat angekündigt sämtliche banken nacheinander auszurauben und so kommt es, dass Captain George Stacy sich bei Peter meldet, damit dieser den sandigen Schurken aufhält. Doch der scheint nicht so recht mit dem Bösewicht klarzukommen und übergibt ihm sogar freiwillig das geforderte Geld. Wie konnte es nur dazu kommen …?

Also eigentlich bin ich ja ein Freund der frischen und unabhängigen Geschichten in den Spider-Man Magazinen. Doch diesmal habe ich nach dem Lesen gleich mehrere Fragezeichen über dem Kopf schweben. Zum Einen lebt Captain George Stacy noch, der ja eigentlich schon sehr lange das Zeitliche gesegnet hat. Damit könnte man ja noch leben, aber zum Anderen hat Peter plötzlich eine Freundin an seiner Seite, die auch noch weiß, dass er Spider-Man ist. Da bekommt man wirklich das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
Die Zeichnungen von Matteo Lolli sind dafür wieder sehr gelungen. Retten aber leider das Chaos innerhalb der Geschichte nicht.

FAZIT:

Eine eigentlich ganz witzige Geschichte, die aber wie aus einem Zusammenhang gerissen wirkt. Daher geht sehr viel Feeling verloren, was auch die Zeichnungen nicht herausreißen können. Schade drum. Denn Sandman ist einer der Gegner, der schon so viele Entwicklungen durchgemacht hat, dass jede Geschichte eine neue Facette dessen sein könnte.

Spider-Man Magazin #62 [Panini, September 2012]

Eigentlich wollte Spider-Man nur eine kurze Pizza Pause an der Wand eines Wolkenkratzers einlegen und dabei die Aussicht über Queens genießen, als plötzlich Kraven der Jäger auftaucht. Sofort versucht Spider-Man, in das Innere des Bürogebäudes zu gelangen. Aber Kraven ist vorbereitet und schon beginnt eine gnadenlose Jagd …

Spider-Man und Kraven ist eine Hassliebe vom ersten Tag an. Obwohl Kraven immer wieder unterlag, war er dennoch von seinem Gegner fasziniert. Diese Faszination macht auch das vorliegende Abenteuer wieder deutlich. Wortwörtlich untermalt wird dies durch das Artwork von Pere Peŕez. Aber es gibt auch etwas zu bemängeln. Kontrolliert denn niemand von Panini die Hefte, bevor sie in den Druck gehen? Hier wurde nämlich massiv geschlampt, als zwei eigentlich aufeinanderfolgende Seiten vertauscht wurden. Das ist ein Fehler, der nicht passieren darf. Und ich rede hier nicht davon, dass Blätter falsche eingeheftet wurden. Denn bis auf die beiden Seiten stimmt der Rest der Ausgabe. Dies ist ein klarer Endkontrollfehler.

FAZIT:

An sich gute Geschichte, die durch einen Fehler ein wenig getrübt wird. Ansonsten ist es wie gewohnt witzig und auch die Zeichnungen passen perfekt zur Geschichte. Kurz und knapp also, ein gutes Heft, wenn der Fehler nicht wäre.

Avengers #18 [Panini, September 2012]

Das erste Aufeinandertreffen der neuen Rächer gegen Osborns neue Rächer. Und es könnte für das Team um Luka Cage kaum schlechter laufen. Nicht nur dass Osborns Team durch die Verzögerung der New Avengers die Bedrohung bereits neutralisiert haben und somit einen Bonus bei den vor Ort befindlichen Augenzeugen besitzen, auch dass Luke Normans Team als Erstes angreift, bringt keine Pluspunkte.
Ähnlich ergeht es auch Captain Americas Team. Dieses hatte sich aufgeteilt, um Norman Osborn ausfindig zu machen. Aber jedes Duo gerät nun in eine von Osborn gestellte Falle. Und es dauert auch nicht lange, bis auch Captain America in der Gewalt des machthungrigen Wahnsinnigen gefallen ist.

Wie auch in den vorangegangenen Heften passiert genaugenommen nicht sehr viel. Die gesamte Story zieht sich immens und vieles von dem was in den 3 US-Heften in dieser Ausgabe passiert, hätte man auch locker auf der Hälfte an Seiten präsentieren können. Dazu kommen noch die Zeichnungen, die immer noch nicht so ganz gefallen, auch wenn bei den Avengers mit Renato Guedes jemand anderes an den Bleistift durfte. Aber auch bei Deodato kann ich mich an einen Osborn mit Tommy Lee Jones Gesicht nicht richtig gewöhnen, wenngleich seine Bilder außerordentlich detailliert sind. Manchmal sogar zu detailliert.

FAZIT:

Erneut eine mittelmäßige Ausgabe die viel Action und wenig Handlung enthält. Dadurch kommt kaum Spannung auf und mit den doch sehr geschmacksabhängigen Bildern, mein Fall sind sie nicht, bleibt am Ende nicht viel übrig. Schon gar nichts was länger als 64 Comicseiten im Gedächtnis bleibt.

Der tägliche Simpsons-Gag #471

Weiter geht es mit dem nächsten Couchgag, der neunten Staffel.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Dieser Couchgag ist eine Hommage an den Vorspann der Rocky & Bullwinkle Show.

Asterix Fan-Edition [Egmont, Juni 2013]

Die Wartezeit bis zum neuen 35. Asterix Band, der am 24. Oktober 2013 erscheinen soll, ist noch ziemlich lang und die Fans dürsten nach neuem Material. Also warum soll man nicht die Chance nutzen und ein Magazin veröffentlichen, welches nicht nur alte Fans bedient, sondern auch Neue anlocken könnte?
So dachte sich das auch der Egmont Verlag und legt nun quartalsweise die Asterix Fan-Edition in einer anfänglichen Auflage von 55.000 Exemplaren auf. Für 3,50 Euro gibt es auf den 32 Inhaltsseiten Infos rund um Asterix und seine Reisen, das neue Asterix Browser-Spiel und natürlich auch über den bevorstehenden neuen 35. Band der Gallier.

Asterix FE 001 Bild 000

Dabei wird alles fein säuberlich sortiert, damit auch der ungeübte Gallier sich sofort zurechtfindet. Beginnend mit den verschiedenen Reisemöglichkeiten und Orten, machen sich Asterix und Obelix zuerst zu Fuß, dann auf dem Wasser und zuletzt durch die Luft auf den Weg um Städte und Länder zu bereisen. Neben ausführlichen und informativen Texten wird die Fan-Edition vor allem durch Bilder aus den verschiedenen Alben bereichert. Damit man auch sofort weiß, wo welches Bild hingehört, wurden diese penibel genau beschriftet. Neben dem Titel des Albums befinden sich auch die Seite und das Panel beziffert. Störend hierbei ist jedoch, dass man sich wohl hierfür einfach der originalen französischen Angaben bedient. Denn aus deutscher Sicht ergeben „PL 15, C1“ für den Tour de France-Band keinen Sinn. Klar könnte man „PL“ mit Panel gleichsetzen, aber tatsächlich ist damit die Seite gemeint. Während mit dem „C“ das Panel bezeichnet wird. Wenn man das einmal durchschaut hat, weil man wie ich zum Beispiel die Bände besitzt, dann ist es kein Problem. Als Neuling jedoch wäre das schon ein kleines Rätsel.

Das Kartenspiel. Oder wenigstens die ersten Karten dazu.

Das Kartenspiel. Oder wenigstens die ersten Karten dazu.

Neben den Reisemöglichkeiten wird auch noch ein genauer Blick auf einige der Völker wie den Goten (siehe hierzu auch das Review Special „Asterix und die Goten“), die Belgier und die Normannen näher beleuchtet. Und sogar eine Dame darf in den Fokus rücken. Kleopatra bekommt, wie auch die bereits erwähnten Völker, ein doppelseitiges Porträt verpasst. Danach sind dann auch noch besondere Reiseziele an der Reihe. So wird zum Beispiel das heutige Paris (damals Lutetia) unter die Lupe genommen und Korsika, sowie Athen und Piräus vorgestellt. Auch die Sitten, allen voran den olympischen Spielen, des Rugby und der Pferderennen werden dargstellt und mit allerlei Infos dargbracht. Alles angereichert mit „Profi-Wissen“ sowie Bildern aus den passenden Asterix-Abenteuern.

Die visuelle Entwicklung des kleinen Galliers.

Die visuelle Entwicklung des kleinen Galliers.

Aber das Heft hat noch mehr zu bieten. Eine Doppelseite mit Rätseln zum Beispiel. Ein Bilder-Puzzle-Rätsel, sowie ein Fehlersuchbild sollen die grauen Zellen der Leser ein wenig fordern. Wer damit vollends überfordert sein sollte, und keinen Zaubertrank zur Hand hat, braucht aber nicht verzweifeln. Denn die Lösungen dazu finden sich direkt unter den Rätseln. Natürlich horizontal gespiegelt, damit man sie nicht sofort lesen kann.

Hier geht das neuen Abenteuer hin.

Hier geht das neuen Abenteuer hin.

Doch wenn man schon so ein Sonderheft veröffentlicht, dann darf man sich nicht nur an altem Material bedienen, sondern muss auch Neues bringen. Dass schafft Egmont unter anderem durch die Vorstellung des bevorstehenden neuen Asterix-Bandes. Hier werden nicht nur das neue Reiseziel und das Volk vorgestellt, sondern auch das neuen Künstlerteam, welches für die Umsetzung verantwortlich sein wird. Jedoch nicht ohne die beiden Väter der Gallier vorher noch einmal vorzustellen.

Die alten und neuen Väter der beiden Gallier.

Die alten und neuen Väter der beiden Gallier.

Und auch das neue Browser-Spiel, in welchem man als Rumklix das gallische Dorf aufbauen, Römer verkloppen und Quest abarbeiten kann wird vorgestellt. Inklusive eines Bonuscodes für ein exklusives Item innerhalb des Spieles. Doch das muss leider warten, denn derzeit sind Wartungsarbeiten. Die Closed Beta wurde nämlich am 10. Juni 2013 um 10 Uhr beendet und nun warten alle auf den Start der Open Beta. Doch es gibt noch etwas Negatives, was ich hierzu gleich anmerken muss. Alle, die bisher die Closed Beta gespielt hatten, werden, sobald das Spiel wieder online geht, bei Null anfangen. Sprich alle Accounts werden zurückgesetzt. Auch wenn vorher dies nicht wirklich von den Entwicklern kommuniziert wurde. Aber dafür gibt es auch eine Belohnung. Wer mehr dazu wissen will, sollte einfach im Forum auf www.asterix-and-friends.de vorbeischauen.

Ausführliche Infos zu den "Pikten".

Ausführliche Infos zu den „Pikten“.

FAZIT:

Das neue Asterix Fan-Edition Magazin ist eine ordentliche Sache. Asterix-Fans, die sich schon länger mit dem kleinen Gallier befassen, werden aber kaum Neues entdecken und neue Leser sich vielleicht aufgrund der Menge an Infos etwas überfordert fühlen. Dennoch ist die Idee an sich nicht schlecht, hat aber einen leichten, faden Beigeschmack. Denn stellenweise wirkt das Heft schon sehr liebevoll aufgemacht und dann wieder so, als würde man nur Geld „abzocken“ wollen. Da helfen auch das schöne Doppelposter mit einem Motiv zu Asterix bei den Pikten“ sowie einer Karte der bisherigen Reiseziele der Gallier und den ersten Karten zum Sammelkartenspiel nicht wirklich weiter.

Das neue Team mit einer neuen Figur?

Das neue Team mit einer neuen Figur?

Dennoch sollte Fans und Interessierte einmal einen Blick riskieren und einmalig 3,50 Euro tun nicht wirklich weh. Es sei denn, man hat bereits die Begleithefte zur Sammelserie des Asterix-Dorfes. Denn hier wurden die gleichen Texte nur in einem neuen Layout wiederverwertet. Einzig die Seiten zum neuen Band und dem Browserspiel sind neues Material.

Asterix und Obelix im Pikten-Outfit.

Asterix und Obelix im Pikten-Outfit.

Copyright aller verwendeten Bilder © Les Éditions Albert René/Goscinny – Uderzo / Hachette Collections / Egmont Ehapa Verlag Berlin

Spider-Man & The Avengers (4) (Spider-Man Magazin Nr. 59-60 & Avengers Nr. 17)

Und auch heute gibt es wieder drei Comics, mit denen ich meinen Lesestapel abzubauen versuche. 😀

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #59 [Panini, Juni 2012]

New York steht meterhoch unter Wasser und Schuld daran ist Morris Bench alias Hydro-Man. Dieser will nicht mehr im kleinen Maßstab denken und nutzt jetzt seine Macht über das Wasser und somit über 70% der Erde. Also fordert er eine ganze Menge Geld, damit er New York nicht endgültig unter Wasser setzt und so Millionen von Menschen tötet. Doch Spider-Man weiß schon, wie er den durchgeknallten Wasserkopf aufhalten kann …

Morris Bench war wie so viele andere Gegner im Spider-Man Magazin eher aus der C-Liga der Superschurken. Dennoch kann ein guter Autor mit diesen Figuren auch gute Geschichten schreiben. Diesmal ist es aber leider gehörig danebengegangen. Die Geschichte ist flach und auch die Gags sind nur Mittelmaß. Dafür sehen die Zeichnungen von Pop Manh ganz ordentlich aus und passen zu einer solch leichtfüßigen Story.

FAZIT:

Man könnte fast sagen wie immer, aber so ganz stimmt es dann doch nicht. Gegenüber der letzten Ausgabe ist diese weitaus schwächer und nur die Bilder retten die seichte Geschichte nicht wirklich. Aber an Morris Bench liegt es nicht wirklich, denn es gibt auch sehr gute Geschichten mit dem Wasserkopf.

Spider-Man Magazin #60 [Panini, Juli 2012]

Was passiert, wenn der Mad Thinkerer rein versehentlich eine Antimaterie-Einheit in eine Kürbisbombe einbaut? Genau! Absolutes Chaos. Denn der Grüne Kobold findet das ganz witzig. Nur Spider-Man kann darüber nicht lachen, denn wenn der Kobold diese eine, bewusste Bombe wrfen sollte, ist New York nur noch Schutt und Asche. Also heißt es wachsam bleiben und jede Bombe, die der Verrückte wirft, versuchen zu fangen und sicherzustellen.

Und schon wieder der Grüne Kobold. Er ist schon eine zentrale Figur im Leben von Spider-Man. Ähnlich wie in der letzten Geschichte fehlt aber auch diesmal einiges an der Story, um wirklich zu gefallen. So wirkt das eher wie eine kurze Pause zwischen einen wirklich spannenden Film. So zum Auflockern eher. Ganz gut gefallen hat mir dagegen das Artwork von Roberto Di Salvo. Sein witziger Strich und der dynamische Panelaufbau geben der Geschichte den nötigen Witz.

FAZIT:

Wie immer eine kurzweilige Geschichte ohne Höhen und Tiefen, passendem Artwork und einigen witzigen Momenten. Für die kurze Ablenkung zwischendurch ideal, auf längere Sicht aber eher enttäuschend.

Avengers #17 [Panini, August 2012]

Noch immer sind die New Avengers ganz schön angefressen. Nicht nur, weil während ihres Einsatzes Norman Osborn entkommen konnte, sondern auch weil der Kampf mit Ultron alles andere als siegreich ausgegangen ist. Norman plant unterdessen viel weiter. Er macht Skaar ausfindig und holt sich Al Apaec, Gorgon, Dr. June Covington, Dr. Deidre Wentworth und Barney Barton in sein neues Rächerteam. Währenddessen macht sich ein Maulwurf für Osborn bei den New Avengers breit und sorgt nicht nur für Spannungen im Team, sondern auch für Chaos bei den Einsätzen. Und auch Squirrel Girl scheint ein Geheimnis mit sich herumzutragen, was auch der neue Rächer Daredevil zu bemerken scheint.
Unterdessen haben die Avengers um Captain America ihre eigenen Probleme. Denn auch dort stiftet Norman Osborn Unfrieden. Und dies schafft er nur mithilfe eines Hologramms und der Aussage, dass er ohne Prozess inhaftiert wurde. Damit wird nicht nur das Vertrauen der Bevölkerung in die Helden erschüttert, sondern auch das Verhältnis der Teammitglieder untereinander.

Nach 3 deutschen und insgesamt 7 US-Ausgaben hatte ich eigentlich gehofft, das es langsam voran geht. Aber um ehrlich zu sein, dümpelt die Story noch immer vor sich hin. Das Norman ein paar falsche Rächer um sich schart ist nicht neu, und das er zusammen mit Hydra, A.I.M. und der Hand agiert ist ein langweiliges Klischee. Da fehlen nur noch die bösen Nazis, Al Quaida und die noch böseren Russen. Auch zeichnerisch gibt es nicht so viel Gutes zu berichten. Deodatos Bilder sind nach wie vor sehr durchwachsen. Während er gute Panels zaubern kann, versagt er wiederum bei teilweise ganzen Seiten. Auch sein Charakterdesign ist in meinen Augen eher fragwürdig. So sieht sein Osborn mehr wie der US-amerikanische Schauspieler Tommy Lee Jones aus, als der bekannte und geisteskranke Grüne Kobold. Ähnlich sind auch Daniel Acuñas Zeichnungen für die Avengers. Diese wirken inzwischen sehr lieblos und als wären sie unter Zeitdruck entstanden.

FAZIT:

Insgesamt schwächeln beide Rächerserien im Moment und können weder auf Seiten der Geschichte noch der Zeichnungen wirklich überzeugen. Dass mit einem US-Heft mehr der Umfang angehoben wurde, tröstet auch nicht wirklich über den schwachen Inhalt hinweg. Es wirkt sogar stellenweise so, als wüsste Bendis nicht wirklich, wohin er mit den beiden Avengers-Serien möchte. Ihm scheint ein Ziel zu fehlen oder er will einfach nur Zeit überbrücken. Aber beides ist macht mir, dem Leser, keinen wirklichen Spaß.

JL8 Episode #67

Für Hilfe in Liebesdingen einfach Batman fragen!

Viel Spaß damit!

(für eine größere Ansicht auf das Bild klicken)

Characters © DC Comics, Creative Content © Yale Stewart.

(Fortsetzung folgt…)

JL8 im Web:

Tumblr, Facebook, Twitter

© 2013 Copyright der Übersetzung by „Mueli77’s Feine Welt“. Jegliche Weiterverwendung ohne ausdrückliche Genehmigung untersagt.

Der tägliche Simpsons-Gag #470

Heute beginnen die Gags und Abspänne der neunten Staffel mit ihrer Veröffentlichung auf meinem Blog.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Homer kommt ins Wohnzimmer. Aber statt sich zu setzen, springt sein Oberkörper ab und nacheinander kommen Marge, Bart Lisa und Maggie zum Vorschein.

Iron Man Nr. 14 [Panini, März 2013]

Heute gibt es noch zusätzlich eine Review zum letzten Band der Iron Man Sonderbandserie von Panini vor Marvel Now!

Iron Man Nr. 14

Um seine Freunde zu retten, ergibt sich Tony dem Mandarin, um ihm Titanomechs zu bauen. Riesengroße Roboter die von den Ringen des Mandarins, welche Gefäße für die Seelen außerirdischer Wesen sein sollen, angetrieben werden. Und während Tony Stark für Pepper Potts, seine Firma und die Regierung verschollen ist, gilt James „Rhodey“ Rhodes als tot. Doch er macht sich insgeheim als nagelneuer Iron Man einen Namen, während Pepper Potts in ihrer Rüstung und für Rescue Zweifel bekommt. Immerhin hatte Tony, bevor er verschwand, an Peppers Rüstung Überprüfungen vorgenommen.
Auch wenn Tony Stark von einigen sehr vermisst wird, geht die Arbeit bei Tony Starks Firma, Resilient, weiter und so steht der Start von „Schwarm“ kurz bevor. Mit „Schwarm“ will Resilient alle Versuche der Konkurrenz hinfällig machen, Daten jederzeit speichern und abrufen zu können. Die Cloud wäre somit veraltet. Stattdessen würde mit „Schwarm“, Milliarden kleinster Nanomechs, die immer und jederzeit um einen herum schweben und von den kleinen Repulsorkraftwerken, die in jedem Resilient-Produkt verbaut sind, angetrieben werden. Dadurch könnte man nun wirklich jederzeit und überall, auch ohne aufwendige technische Hilfsmittel, Daten speichern und aufrufen. Aber „Schwarm“ hat noch einen Vorteil. Denn mithilfe der kleinen Mechs kann man auch den derzeitigen Standpunkt von Tony Stark ausfindig machen, der aber auch nicht untätig geblieben ist. Mit seinem Freund Ezekiel Stane und weiterer Unterstützung, will er sich gegen den Mandarin zur Wehr setzen. Doch das wird kein einfacher Kampf …

Pepper und Rhodey beim spielen.

Pepper und Rhodey beim spielen.

60 US-Ausgaben liegen hinter dem Team Fraction/Larroca. 60 Ausgaben mit Abenteuern, Drama, Spannung und Veränderungen für den rot/goldenen Rächer und sein Umfeld. 60 Ausgaben in denen aus den zwei Kollegen so etwas wie Freunde wurden und die sie zusammengeschweißt haben. Gemeinsam haben sie Tony Stark durch Höhen und Tiefen geleitet, geführt und entsandt. Aber auch in den letzten Heften, zeigen sie, dass egal was Tony Stark passiert, er niemals aufgeben wird, und immer einen Weg findet. Und sie erschaffen eine Hommage an die Origin des Helden. Wie in der Entstehungsgeschichte muss Tony auch diesmal unter widrigen Umständen und insgeheim eine neue Rüstung erschaffen. Und genau wie damals steht ihm eine Person zur Seite. Genauso wie die Bedrohung um sein Leben von einem machtbesessen Despoten ihn erneut unter Druck setzt. Auch wenn die Ausgangspunkte diesmal andere sind, so sind die Parallelen dennoch unverkennbar. Und es fühlt sich toll an. Eine Serie so enden zu lassen, wie die Geschichte eines Helden begann, hat schon etwas Monumentales an sich.

Wie in alten Zeiten. Tony entwickelt Waffen in der Gefangenschaft.

Wie in alten Zeiten. Tony entwickelt Waffen in der Gefangenschaft.

Doch leider ist dies auch das einzige Außergewöhnliche an der Geschichte. Sie ist zwar in ihren Grundzügen sehr gelungen und macht auch Spaß, aber am Ende bleibt bis auf die Hommage an das erste Iron Man Abenteuer und dessen Entstehung, nicht sehr viel im Gedächtnis. Die Action ist ausufernd und an sich belanglos. Die gelüfteten Geheimnisse nur halb so spannend, wie es möglich gewesen wäre. Zu oft sind die Handlungen vorhersehbar. Retten können dies auch Salvador Larrocas wunderbare Zeichnungen nicht. Seine Panelaufteilung ist genauso wie sein Bleistiftstrich unverkennbar. Aber sie haben auch einen Makel. Seine Mundpartien sehen stellenweise sehr befremdlich aus. Gerade bei Männern frage ich mich sehr oft, was ihn zu diesem Design getrieben hat. Oftmals wirken die „Schlauchbootlippen“ unfreiwillig komisch und dominieren sehr häufig das Gesamtbild der Gesichter.
Dem gegenüber stehen sehr gut choreografierte Kämpfe, atemberaubende Landschaften und wahnsinnig kreative Technikentwürfe. Seine filigranen Bilder, mit den sehr vielen Details überfordern aber zu keinem Moment den Leser, sondern bilden mit der Geschichte eine gelungene Symbiose. Auf einigen Seiten wirkt es sogar regelrecht cinematografisch inszeniert.

Ein Team von Iron Men!

Ein Team von Iron Men!

FAZIT:

Auch wenn man, wie ich, keine eigenständige Serie von Iron Man verfolgt hat, fühlt man sich sofort wie zu Hause. Bekannte Gesichte, Namen und Ereignisse. Egal ob auf Seiten der Freunde oder Feinde. Es gibt Dinge, die sich niemals ändern. Und dann gibt es Änderungen, die einem sofort auffallen und die man entweder akzeptiert, oder bei denen man ungläubig den Kopf schüttelt. So, oder so, hat Fraction eines geschafft. Er hat Iron Man mit diesem Band ein würdiges Finale verschafft, das zwar kein Meilenstein im Leben des Eisernen werden wird, aber dennoch, zumindest kurzzeitig, überzeugen kann. Mit den filmreifen Bildern von Larroca bleibt ein Abenteuer wie aus dem Kino, das sich visuell und auch handlungstechnisch nicht vor den Leinwandumsetzungen verstecken braucht. Im direkten Vergleich mit Iron Mans Comic-Geschichte gibt es aber weitaus bessere Abenteuer.

Egal was die Zukunft bringt. Ohne die Vergangenheit ist sie nichts!

Egal was die Zukunft bringt. Ohne die Vergangenheit ist sie nichts!

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Marvel & Subs. / Panini

Spider-Man & The Avengers (3) (Spider-Man Magazin Nr. 57-58 & Avengers Nr. 16)

Weiter geht es mit zwei neuen (älteren) Ausgaben des Spider-Man Magazins und der Avengers-Heftserie.

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #57 [Panini, April 2012]

Die Sinistren Sechs wollen ein paar Edelboutiquen ausrauben und haben sich dafür extra in Schale geworfen. Doch leider ist der geier nicht mit von der Partie. Denn der soll, so denkt zumindest Doctor Octopus von Spider-Man besiegt worden sein. In Wirklichkeit aber hat sich der Geier das nur als Ausrede einfallen lassen, weil er kurz zuvor Tante May die Handtasche gestohlen hat und die ihm verbal gehörig den Kopf gewaschen hat. Nun sitzt er auf einem Hausdach und ringt mit sich und seinem Gewissen, während sich Spidey frechen Wortes gegen den Rest der Bande wehren muss …

Witzig, flapsig und ganz typisch Spider-Man. Diese Ausgabe zeigt wieder einmal, wie gut diese einfachen Geschichten sein können. Das ist der Spider-Man, wie er seine Karriere begann. Mit frechen Sprüchen, schlagkräftigen Argumenten und cleveren Tricks. Zusammen mit den lockeren Zeichnungen von Matteo Lolli ist das kurzweilige Spider-Man Comic-Unterhaltung.

FAZIT:

Das sind die Geschichten, die ich an Spider-Man so mag. Einfach, witzig, spannend und am Schluss gibt’s noch einen Finalgag. Dazu die passenden Zeichnungen und fertig ist Popcorn-Kino im Comicformat. Nicht nur für Kinder geeignet.

Spider-Man Magazin #58 [Panini, Mai 2012]

Ein bisschen durch die Stadt schwingen. Die Sonne genießen, und sich über den Tag freuen. So sollte es eigentlich sein. Da taucht der Grüne Kobold auf und schon is es mit dem schönen Tag vorbei. Stattdessen gibt es Stress und Kloppe frei Haus. Aber Spider-Man lässt sich davon nicht unterkriegen und sucht den Grünen Kobold in seinem Versteck auf. In der Höhle des Löwen kommt es zum finalen Kampf …

Spider-Man gegen den Grünen Kobold. Das ist ein Kampf, der inzwischen leider nur zu alltäglich geworden ist. Und Norman Osborn war einmal ein wirklich ernst zu nehmender Gegner. Auch in der parallel reviewten Avengers-Serie ist dies der Fall. Hier jedoch ist er mit seiner Handlungsweise sehr stark Out ouf Character. Sprich er verhält sich absolut untypisch.
Dafür gefällt mir das Artwork von Patrick Scherberger sehr gut. Sein Stil ist ähnlich dem von Humberto Ramos ein wenig Manga-artig.

FAZIT:

Leider nur mittelmäßige Story, die aber durch die tollen Bilder von Scherberger etwas aufgewertet wird. Unterhaltsam ist sie aber dennoch und erfüllt damit ihren Zweck sehr gut. Kurze und humorvolle Unterhaltung für zwischendurch. Was will man von einem solchen Magazin mehr?

Avengers #16 [Panini, Juli 2012]

Ein riesengroßer Ultron ist gerade dabei, die Stark Resilient Laboratories zu zerstören, als die New Avengers eintreffen, um Iron Man beizustehen. Doch dieser Ultron birgt ein Geheimnis. Als dann auch noch ein kleiner Android aus dem Körper des Riesenultron eine Blutprobe von Wolverine nimmt, scheint das Chaos perfekt. Dennoch schaffen es die New Avengers Ultron zu besiegen, ohne zu wissen, das Norman Osborn gemeinsam mit AIM und Hammer hinter diesem Angriff zu stecken scheint.
Ganz andere Probleme haben zwischenzeitlich die Avengers. Nachdem während der Obhut der Avengers Norman Osborn aus Rykers Island fliehen konnte, ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Helden erschöpft. Aber Tony hat eine Idee. Zusammen mit Steve Rogers, alias Captain America, will er die Avengers neu formieren. Dazu braucht er vor allem eines: Alte Freunde. Also fragt er nicht nur den Black Panther, sondern bringt auch einen alten Bekannten in das Team zurück …

Inhaltlich ist diese Ausgabe sehr schwach. Da kann mich persönlich fast gar nichts überzeugen. Die erste Geschichte mit den New Avengers ist handlungsarm und bietet kaum Spannung. Zwar ist es interessant, die Geschehnisse kurz nacheinander aus zwei Blickwinkeln zu beobachten, aber etwas mehr Tiefgang und Handlung wäre die bessere Alternative. Auch die Avengers-Geschichte hat kaum Highlights. Einzig das Auftauchen eines alten Teammitgliedes stellt einen Höhepunkt dar.
Beim Artwork verhält es sich ähnlich. Auch hier sind die Zeichnungen von Daniel Acuna für Avengers klar vor denen von Mike Deodato Jr. und Will Conrad für die New Avengters. Zwar sind Deodatos Zeichnungen wesentlich dynamischer und detaillierter als die von Acuna, aber wegen der sehr vielen kleinen Striche, mit denen er seine Bilder ausfüllt, gefallen sie mir nicht ganz so gut.

FAZIT:

Eine leider eher mittelmäßige Ausgabe mit durchwachsener Handlung und nur durchschnittlichen Zeichnungen. Wenn man von ein bis zwei kleinen Highlights absieht, ist dieses Heft belangloser Ballast. Mich persönlich kann es überhaupt nicht überzeugen und ich hoffe, dass die nächste Ausgabe wieder besser wird. Sowohl von der Geschichte als auch vom Artwork.