Meine Comiclieferung für August/September 2013

EInmal im Monat kommt eine neue Lieferung aus meinem Stammcomicshop Comic Attack in Erfurt. Und wie jedes Mal ist es einfach nur ein Vergnügen diese auszupacken. Auch wenn ich ungefähr weiß, was drin ist, freue ich mich doch jedesmal wie ein kleines Kind. 🙂

  • Simpsons Comics #203
  • Bart Simpsons Horrorshow #17
  • Spawn #106
  • Batman #16
  • Justice League #16
  • Spider-Man #3
  • Avengers #3
  • Die neuen X-Men #3
  • Age of Ultron #1
  • Spider-Man, Der Avenger #8
  • Venom #7
  • Der ultimative Spider-Man Magazin #2

Neue Folgen ab 3. November bei Nickelodeon

Wird ja auch Zeit …

Avatar von hudemxNinja Turtle Power!

Nachdem in Amerika bereits die zweite Staffel zur aktuell laufenden TMNT Serie von Nickelodeon in den Startlöchern steht, müssen wir deutsche Fans noch geduldig auf das Finale der ersten Staffel warten.
Wie Wunschliste jedoch jetzt berichtet werden die abschließenden vier Folgen ab dem 3. November stehts Sonntags um 17 Uhr ausgestrahlt. Los geht’s mit der Folge „Parasitenalarm“ in der sich die Turtles gegen eine Parasitenwespe verteidigen müssen…

Quelle: Wunschliste

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The Changer Nr. 1 [PlemPlem Productions, September 2013]

In meinem heutigen Review stelle ich etwas ganz Besonderes vor. The Changer Nr. 1 vom kleinen Indielabel Plem Plem Productions von Christopher Kloiber. Mit dieser Veröffentlichung bewegt sich Chris ein ganzes Stück weit weg, von dem was er bisher publiziert hat. War Plem Plem bisher für Comedy und Parodien bekannt, wird mit The Changer ein neuer Weg bestritten. Ernsthaftere Superheldencomics. Ob sich dieses schwere Unterfangen, in einem Markt der vor Superhelden nur so wimmelt, auch in Deutschland, gelohnt hat, könnt ihr in diesem Review nachlesen …

The Changer Nr. 1

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 14) (Avengers – Die Rächer Nr. 3 & 4)

In den heute vorgestellten beiden Ausgaben verabschiedet sich auch schon wieder das Dream-Team Bendis/Bagley von der neuen Rächerserie. Ob sich das Finale lohnt, könnt ihr nun hier nachlesen …

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Bongo Comics des Monats … Mai/Juni 2013 [Panini, Mai/Juni 2013]

… Mai/Juni

Diesmal habe ich wegen zu wenig Materials die Monate Mai und Juni zusammengefasst. Der Grund ist ganz einfach der, dass im Mai nur Simpsons Comics Nummer 199 erschienen ist und ich dann auch noch die im Juni folgende Nummer 200 wegen des Jubiläums vorgezogen haben (siehe hier).

Simpsons Comics Nr. 199 [Panini, Mai 2013]

Die Springfielder Bibliothek rüstet auf digital um und will alle Bücher entsorgen. Aber Lisa kann das nicht einfach hinnehmen und schafft es alle Bücher zu bekommen und diese im Springfielder Altenheim unterzubringen. Für Abe ist das ein guter Moment, um seiner Familie Geschichten aus eben jenen Büchern näherzubringen. Allen voran sind diesmal ein paar Werke von Oscar Wilde an der Reihe …

Storytechnisch ist das, was Ian Boothby uns Lesern hier auftischt durchaus in Ordnung. Dennoch scheint es mir noch immer, dass dem Herrn die Ideen ausgehen. Immer öfter bedient er sich anderer Werke, um sie zu „simpsonifizieren“. Okay auch das will gekonnt sein, und dies macht Boothby auch ganz gut, aber mir persönlich wären „neue“ Stories mit viel Witz und Charme lieber. So bleibt leider außer ein paar netten Anspielungen und „Verwurstungen“ nicht viel übrig.
Gleiches gilt für das Artwork von John Costanza. Technisch in Ordnung vermisse ich wieder den eigenen Stil, einen besseren Wiedererkennungswert der einzelnen Künstler und Zeichner. Hier sollte Bongo, allen voran Bill Morrisson und Matt Groening, seinen Künstlern ein wenig mehr Freiraum einräumen. Denn wie man an den Horrorsonderheften sehen kann, sind so sehr schöne Geschichten und Zeichnungen möglich.

FAZIT:

Ganz unterhaltsam, aber auf Dauer leider auch ermüdend. Ian Boothby baut storytechnisch ab und das immer wiederkehrende 08/15-Artwork nervt auch ein bisschen. Dennoch haben die Simpsons einen großen Anreiz auf mich und ich werde treu bleiben. Zumindest, bis es so schlimm wird, dass ich mich nicht mehr unterhalten fühle. Denn wenn ich ehrlich bin, erwarte ich nicht viel mehr von einem Simpsons-Comic. Wenn es dann aber doch mehr bietet, bin ich angenehm überrascht.

Bart Simpson Nr. 73 [Panini, Juni 2013]

Als Bart bei einem Schulvortrag von Professor Frink mit zwei merkwürdigen Substanzen in Berührung kommt, entwickelt sich ein unbändiger Hass aller Springfielder auf den Jungen. Ursache sind wohl die beiden Chemikalien, welche sich über den kleinen Frechdachs ergossen haben. Aber wie kann er dem wütenden Mob entkommen …?
In Maggies Welt zeigt Homer erneut, dass er doch einer der besten Väter ist, als er für seine jüngste Tochter eigentlich nur ein neues Paket Windeln besorgen soll …
Außerdem zeigt sich, dass Abkürzungen nicht immer der kürzeste Weg sind. Dies muss Bart schmerzhaft feststellen, als er mit Lisa ein Wettrennen zum Aztec Kino macht, wo der neue Itchy & Scratchy Kinofilm startet.
Und zu guter Letzt lernt Lisa doch noch etwas von Bart. Nachdem Lisa in ihrem neuesten „Mais-terwerk“, einem Mais-Labyrinth, gefangen ist, zeigt ihr Bart, den direkten Weg nach draußen und macht ihr klar, dass manchmal der direkte Weg der Beste ist.

Inhaltlich wird viel Abwechslung geboten. Einzelabenteuer, Schicksale und einiges lehrreiches. Da gibt es kaum etwas zu meckern. Zwar ist, wie bei den Simpsons-Comics gewohnt, kein wirklicher Tiefgang vorhanden, aber unterhaltsam ist es allemal. Auch visuell gibt es ein klein wenig Abwechslung. Während die Zeichnungen von Hilary Barta (Story 3) und Carol Lay (Story 4) noch ziemlich austauschbar sind, überzeugt mich persönlich das Artwork von John Delaney (Story 1), der zwar trotzdem nah an dem gewohnten Design der Simpsons ist, aber dennoch einen Hauch eigenen Style mit einbringt. Über Geschichte Nummer Zwei, Maggies Welt, brauche ich nicht mehr viel zu sagen, da hier erneut Sergio Aragones als Zeichner fungiert. Und dieser bringt sowieso immer seinen eigenen Stil mit. Egal was er macht.

FAZIT:

Abwechslungsreiche. Sowohl inhaltlich als auch für das Auge. Nicht wirklich perfekt, aber dennoch mit einem gewissen Reiz, weiß mich diese Ausgabe weitaus mehr zu überzeugen, als die Hauptserie. So kann es gerne weitergehen.

Simpsons Sommer Sause Nr. 6 [Panini, Juni 2013]

Eigentlich wollte Homer Marge nur ein wenig ärgern, indem er sie davon überzeugt unbedingt ein Tattoo haben zu wollen. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist neben der Tatsache, dass Marge bereitwillig zusagt, die immensen Schmerzen, die ihm bevorstehen. Also versucht er nun alles Mögliche, um an dem bevorstehenden Torturen für dieses Tattoo herumzukommen.
Kent Brockman wird von Snake ausgeraubt und alles seines Stolzes zusätzlich beraubt. Doch Lisa schafft es, den Anchorman der Channel Six News wieder aufzubauen. Doch das Ergebnis will ihr dann nicht mehr so sehr gefallen.
Radioactive Man hat Fans. Das ist nichts wirklich Neues. Doch, dass diese jetzt auch die Superhelden spielen, und damit sogar erfolgreicher und beliebter sind als das Original schon. Das kann Radioactive Man nicht auf sich sitzen lassen und versucht seine Nachahmer von den Gefahren zu überzeugen, die ihnen drohen …
Bei einem Rundgang durch die Duff Bier-Fabrik kommt es zu einem Unglück, bei dem Homer und Barney innerhalb der Fabrik eingeschlossen wären. Dass dies für die beiden kein wirkliches Unglück ist, kann man sich vorstellen. Doch dann tauchen zwei Ganoven von Fat Tony auf, die das Rezept für das neue Duff New stehlen wollen. Homer und Barney müssen dies jetzt verhindern.

Sommer Sause? Wieso eigentlich Sommer Sause? Inhaltlich haben die Geschichten mit dem Sommer so gut wie gar nichts zu tun. Den gesamten Inhalt hätte man genauso gut in den normalen Monatsserien unterbringen können. Von einem „Sonderheft“ welches dieses Sommerheft ja auch irgendwie sein möchte, erwarte ich eigentlich ein wenig mehr, als nur Durchschnittskost. Und dies betrifft nicht nur die Storys. Auch zeichnerisch kann das Heft nicht aus der breiten Masse der gelben Veröffentlichungen herausstechen. Der gesamte Inhalt ist zu austauschbar und kommt über eine kurzweilige Unterhaltung nicht hinaus. Mit soviel Belanglosigkeit ganze 60 Seiten zu füllen, ist da fast schon eine Kunst.

FAZIT:

Diese Ausgabe ist irgendwie eine große Enttäuschung. Nichts, aber auch wirklich gar nichts kann längerfristig überzeugen. Ich glaube nicht einmal, dass ich die Ausgabe ein zweites Mal lesen würde. Dazu waren die Geschichten zu vorhersehbar und mittelmäßig. Wenn wenigstens das Artwork gestimmt hätte, aber Carol Lay, James Lloyd, Tone Rodriguez und John Costanza schwimmen in einem Becken der 08/15-Durchschnittlichkeit. Schade drum. Für die nächste Sonderausgabe (Winter Wirbel) würde ich mir etwas mehr Themenbezug und Eigenständigkeit wünschen.

Ralph Wiggum Nr. 1 [Panini, Juni 2013]

Was alles passieren kann, wenn man nur einmal kurz nach draußen geht, um die Post hereinzuholen, zeigt Ralph auf anschauliche Weise. Sogar so extrem, dass die Feuerwehr an die Tür der Wiggums klopfen muss …
In Ralphs Raum zeigt sich, dass die Fantasie eines Kindes grenzenlos sein kann, aber bei anderen des öfteren zu Unglauben führt.
Aber auch die Zukunft stellt für Ralph Gefahr dar. Sofort scheint er sich zurechtzufinden und bringt immer wieder ein bisschen Spaß und Freude in das Leben seiner Mitmenschen.
Und auch beim Kostüm „schneidern“ ist der kleine Ralph ein echter Künstler. Und dies sehr zum Unmut seiner Klassenkameraden. Allen voran Lisa Simpson.
Dass Ralph aber auch ein Vorbild sein kann, zeigt sich in der letzten Geschichte. Egal was man dem kleinen, naiven Jungen auch anzutun versucht. Am Ende scheint er immer irgendwie als Sieger dazustehen …

Ralph zu einer Hauptfigur in einem eigenen Comic zu machen, ist schon ziemlich mutig von Bongo. Auch wenn dies „nur“ der Auftakt zu einer neuen One Shot-Reihe darstellt und Ralph durchaus eine interessante, allen voran aber liebevolle, Figur im Simpsons-Universum ist, verblüfft es dennoch ein wenig. Aber ich muss zugeben, dass mir die Zusammenstellung der Geschichten gefällt. Leichtfüßig und mit dem Charme des kleinen Jungen, der scheinbar niemals etwas dazulernt. Im Gegenteil. Irgendwie bleibt seine Entwicklung stehen oder geht sogar rückwärts. Aber irgendwie macht ihn auch genau das sympathisch.
Wie auch bei Bart Simpson gibt es in diesem One Shot kurze Geschichten, die von der Aufmachung an Maggies Welt erinnern. Dies liegt vor allem an dem ähnlichen Namen „Ralphs Raum“ und dem Künstler Sergio Aragones, der diese umsetzt. Und wo wir auch gleich beim Artwork sind, gibt es erneut zwei Geschichten, die visuell gesehen nur Durchschnitt sind. Hierfür sind James Lloyd und erneut Carol Lay verantwortlich. Die Story, welche mich zeichnerisch, neben Aragones, am meisten überzeugt, stammt vom Künstler Mike Kazaleh. Sein Artwork ist ein wenig skizzenhaft und kindlich und passt daher perfekt zu Ralphie.

FAZIT:

Ein gelungener Start zu einer hoffentlich noch länger laufenden Serie. Die Idee dahinter gefällt mir sehr gut. Springfielder, die sonst eher Nebendarsteller sind und im Schatten der gelben Familie stehen, ein wenig in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Wenn dann auch noch die Zeichner ein klein wenig Freiraum bekommen, steht einem potenziellen Hit nichts mehr entgegen. Es sei denn, die Leser wissen diese Freiheiten nicht zu schätzen. Ich für meinen Teil kann dieses Heft nur empfehlen.

Ma-Co-Re-Mix (Vol. 13) (Avengers – Die Rächer Nr. 1 & 2)

Manchmal gibt es Serien, die kauft man sich nur wegen eines der beteiligten Künstler. So war es auch bei dieser, heute vorgestellten Serie. Neben Brian Michael Bendis, der mich vor allem beim ultimativen Spider-Man überzeugen konnte, war es vor allem mein Lieblingszeichner Mark Bagley, der mich zum Kauf überwogen hat. Dennoch lagen die Hefte nun fast ein Jahr auf meinem Lesestapel, ehe sie so weit nach oben gerutscht waren, dass sie jetzt endlich doch an der reihe sind. Und damit sie nicht wieder so schnell verschwindet, werden die nächsten drei Ma-Co-Re-Mix die ersten 6 Hefte reviewen.

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Spider-Man & The Avengers (15) (Spider-Man Nr. 2 & Avengers Nr. 2)

Nachdem ich bei den vergangenen Reviews aus dieser Rubrik die allerletzten Ausgaben der Avengers Heftserie vor Marvel NOW! und der Spider-Man Magazin-Ausgaben vorgestellt habe, sind diesmal die zweiten Hefte der neuen Spider-Man und Avengers Monatsserien an der Reihe. Die ersten Ausgaben der Avengers und von Spider-Man habe ich einzeln im Rahmen eines Marvel NOW! Reviewspecials bereits dargebracht.

Spider-Man Avengers

Spider-Man Nr. 2 (Marvel NOW!) [Panini, September 2013]

Otto Octavius fühlt sich in seiner neuen Rolle als Spider-Man und Held der Stadt sichtlich wohl. Er spielt den Superhelden, tut Gutes, erfindet viele neue Dinge und erfreut sich an seinem Intellekt. Doch es gibt ein Problem, welches ihn sichtlich verletzt. Peter Parker hat so viel erreich tun erfunden, aber er besitzt keinen Doktortitel. Dies kann Otto nicht auf sich sitzen lassen. Er schreibt sich also in der Uni ein, um seinen Doktortitel nachzuholen. Aber es gibt auch noch ein weiteres Problem. Einer von Ottos alten Mitstreitern, der Geier Adrian Toomes, hat eine Gruppe von Kindern um sich geschart, um seine Verbrechen zu begehen. Das geht auch für den neuen Spider-Man einen Schritt zu weit und er setzt drastische Mittel ein …

Dan Slott schickt seinen neuen, besseren Spider-Man in einen Haufen neuer Abenteuer. Und aus jedem scheint er gestärkt hervorzugehen. So scheint es. Aber ob dem wirklich so ist, wird sich wohl erst noch zeigen. Immer wieder schwingt das Gefühl mit, dass Slott mit dem neuen Spider-Man noch einiges vorhat. Für mich als alter Fan von Peter Parker, der auf eine Rückkehr hofft, ist das irgendwie ernüchternd und trotzdem gefällt mir die neue Richtung bisher ganz gut. Vor allem, die Art und Weise, wie das Umfeld von Peter Parker und Spider-Man, auf dessen Sinneswandel und die doch aggressiveren Handlungen reagiert.
Auch das Artwork von Ryan Stegman und Giuseppe Cammuncoli gefällt mir nach wie vor sehr gut. Wobei mir Stegmans Version des neuen Spider-Man ein klein wenig besser gefällt, da er bei Cammuncoli etwas untersetzt ausschaut. Wie eben ein verhungerter aber immer noch ziemlich stämmiger Doctor Octopus. An Dynamik und Dramatik nehmen sich die beiden Künstler dahingegen nicht sehr viel.

FAZIT:

Spider-Man macht auch in der neuen Version wieder einigen Spaß. Und da ich bereits einige Höhen und Tiefen bei meinem Lieblingshelden mitgemacht habe, werde ich auch zukünftig treu bleiben. Zumindest solange wie mich die Geschichten faszinieren und gut unterhalten und die Zeichnungen so gut aussehen, wie es hier der Fall ist. Somit bleibt Spider-Man unter Marvel NOW! weiterhin ein Must Have-Titel für mich.

Avengers Nr. 2 (Marvel NOW!) [Panini, September 2013]

Ex Nihilo will noch immer die Erde terraformieren und neu besiedeln. Wie es sich aber für gute Rächer gehört, haben diese etwas dagegen. Nachdem Steve Rogers im ersten Aufeinandertreffen ganz schön zugerichtet und wieder auf die Erde verbannt wurde, kommt er nun mit einer ganzen Garnison an weiteren Rächerkollegen zurück. Gemeinsam stellen sie sich dem augenscheinlich übermächtigen Gegner entgegen …
Aber auch auf der Erde müssen die Spuren von Ex Nihilos Angriff untersucht werden, und so macht sich ein Team auf in das Wilde Land, um dort eine der Einschlagstellen genauer unter die Lupe zu nehmen. Leider sind sie dort aber nicht alleine. Denn AIM wartet bereits mit Experimenten an Menschen auf, und beschwört so noch mehr Unheil herauf …

Irgendwie will mich das, was Hickman hier abliefert nicht so wirklich überzeugen. Die Handlung ist dünn, hat Löcher und verliert zusehendst an Spannung. Und ich habe keine Ahnung, wo Hickman mit seinem neuen Rächerteam genau hinwill. Viele Helden, noch mehr Teamkonstellationen und abgefahrene Settings sollten doch eigentlich genug Potenzial für spannende Geschichten bieten. Aber hier scheint es, als würde selbst dem Autor der rote Faden noch fehlen
Auch das Artwork von Jeremy Opea will mir noch immer nicht wirklich gefallen. Es ist nach wie vor sehr detailliert, aber insgesamt wirkt die Kombination aus den dünnen Strichen, wenig Tusche und den Erdfarben sehr disharmonisch auf mich. Mir persönlich gefallen die Zeichnungen von Adam Kubert im zweiten Teil des Heftes ein ganzes Stück mehr. Was aber wiederum auch daran liegt, dass seine Bilder wesentlich dynamischer sind, als die von Opea, wo alles ein wenig statisch wirkt.

FAZIT:

Insgesamt kann mich diese Ausgabe nicht mehr ganz so sehr überzeugen, wie es bei Heft 1 der Fall war. Dies liegt vor allem in der wackeligen Geschichte. Hinzu kommt das durchwachsene Artwork, welches am Ende zwar wieder besser wird, aber dennoch nicht die inhaltlichen Mängel aufwiegen kann. Ich bin ja mal gespannt, wie es in Ausgabe 3 weitergeht, oder ob die Avengers bereits jetzt zum Wackelkandidaten in meiner Aboliste werden.

Ma-Co-Re-Mix (Vol. 12) (Spider-Man, Der Avenger Nr. 7, Die neuen X-Men Nr. 2)

Diesmal steht der Ma-Co-Re-Mix ganz im Zeichen von Marvel NOW! Denn hier widme ich mich dem Comic „Spider-Man, Der Avenger“ Nr. 8, der als Prolog zu „Spider-Man“ Nr. 1 diente und der zweiten Ausgabe der „Neuen X-Men“. Morgen folgen dann in der Rubrik „Spider-Man & The Avengers“ die beiden Folgeausgaben der Serien „Spider-Man“ und „Avengers“ …

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Batman Gotham Knight: Der Mann in Schwarz (Hörspiel) [Highscore Music, September 2013]

Hörspiele haben einen nicht ganz so guten Ruf, wie sie es eigentlich verdient haben. Oftmals werden sie als Kinderkram abgetan. Dabei gibt es viele Beispiele für gute Hörspiele, die bei Weitem nichts für Kinder sind. Eines dieser Beispiele sind die vielen Hörspiele der Romantruhe, und eben auch das heute vorgestellte Batman Gotham Knight von Highscore Music …

Batman

Gotham wird von einem unbekannten Serienkiller heimgesucht. Menschen verschwinden und tauchen kurze Zeit später als schwer verstümmelte Leichen wieder auf. Als Täter gibt sich ein „Mann in Schwarz“ zu erkennen. Doch wer steckt hinter dieser Fassade und wird es Batman, alias der Millionärsplayboy Bruce Wayne, schaffen dieses Rätsel zu lösen, bevor es noch mehr Opfer geben wird …?

Wer sich jetzt wundert, dass ich mich bei dem Inhalt, entgegen meiner sonst üblichen Art, sehr kurz gefasst habe, dem sei gesagt, dass es ein Frevel wäre, nur noch ein Wort mehr über dieses wirklich geniale Hörspiel zu verlieren, welches sich dem Inhalt widmet. Stattdessen möchte ich vielmehr die gelungene Inszenierung des Labels Highscore Music in den Fokus dieses Artikels rücken.
Die Geschichte an sich ist keine Offenbarung sondern eher Durchschnitt. Eben wie ein typischer Superheldencomic. Dennoch wurde die Handlung sehr gut inszeniert. Highscore Music hat schon einiges an Erfahrung mit Hörspielen. Seien es die Hörspielserie „Offenbarung 23“ oder „The Return of Captain Future“ welches sogar mit den originalen Synchronsprechern und Titelmusik der TV-Serie aufwarten kann. Auch Batman kann mit einigen ganz besonderen Features, abseits der guten Sprecherriege aufwarten. So können Kenner des dunklen Ritters einige kleine Hinweise entdecken. Stellvertretend sei hier nur der Aparo-Tower erwähnt, welcher in dieser Episode eine nicht unerhebliche Rolle spielt, und an den bekannten Zeichner Jim Aparo angelehnt ist, der Batman maßgeblich mitgeprägt hat.

Batman GK 1

Als Erzähler wurde, wie schon bei den aktuellen „Der ultimative Spider-Man“-Hörspielen von Kiddinx Gordon Piedesack gewählt. Er dürfte vor allem Videospielern als Off-Sprecher aus der „Little Big Planet“-Reihe auf Playstation bekannt sein. Piedesack macht seine Arbeit sehr gut, und passt meines Erachtens hier sogar ein wenig besser, als bei Spider-Man. Batman hingegen wird von Sascha Rotermund verkörpert. Er wirkt als dunkler Ritter jedoch ein wenig deplatziert. Seine Stimme will nicht so ganz zu meinem persönlichen Bild von Batman passen. Seinen Job macht er dennoch sehr gut. Rotermund ist unter anderem als Synchronsprecher in Pushing Daisys (Lee Pace, als Ned) und Dr. House (Jesse Spencer als Dr. Robert Chase) zu hören, sowie als fester Cast in der RTL-Comedy „Singles“ zu sehen gewesen. Die für mich jedoch beste und markanteste Rolle und somit auch Stimme hat Alfred Pennyworth bekommen. Hier wurde der 1928 in Rostock geborene Jürgen Thormann als Sprecher gewonnen. Er ist vor allem als Synchronstimme von Ian McKellen (Magneto in X-Men) und Michael Caine (unter anderem Alfred in Batman Begins, The Dark Knight und Dark Knight Rises) bekannt, kann aber auch schon eine ganze Menge an Filmauftritten vorweisen. Er passt somit, wie bereits in den Filmen, einfach nur perfekt zu Alfred Pennyworth und verleiht dem Hörspiel so zusätzliche Klasse.
Wie es sich für ein ordentliches Hörspiel gehört, gibt es neben sehr guten Sprechern aber auch die passenden Geräusche. Auch hier zeigt sich die Erfahrung von Highscore Music. Die Musik, die Geräusche, die gesamten Effekte und die Inszenierung haben schon fast Kinofeeling. Und dazu gehört schon Einiges. Wenn es ein Studio schafft, dass ein Hörspiel Bilder vor dem geistigen Auge erzeugt, und somit den Zuhörer in diese Welt hineinzuziehen vermag, dann haben sie alles richtig gemacht.

FAZIT:

Man merkt an diesem kleinen Artikel, dass mich „Batman Gotham Knight 1 – Der schwarze Mann“ sichtlich begeistert hat. Ich muss aber auch zugeben, dass Batman neben Spider-Man einer der Helden ist, mit dem ich sehr viel Kindheitserinnerungen verbinde, wenngleich ich mich bei Bruce Wayne und seinem Umfeld nicht so gut auskenne, wie es bei Spider-Man der Fall ist. Dafür bin ich aber auch ein Freund von Hörspielen und Hörbüchern. Ich habe bereits einiges gehört. So manch Gutes, aber auch einiges Schlechtes. Vor allem dann, wenn nur TV-Serien mithilfe eines Offsprechers zwischen Tonfragmenten verwurstet wurden. Karussell und OHHA haben davon in den 90er Jahren einige auf die Schnelle produziert. Hiervon ist aber Batman Gotham Knight meilenweit entfernt. Wer sich also gerne in die dunkle Welt von Batman stürzen möchte und Hörspielen nicht abgeneigt ist, der sollte ein Ohr riskieren. Diese erste Episode ist jetzt seit dem 13. September erhältlich und die nächsten beiden Folgen „Krieg“ (02) und „Monster“ (03) sind bereits angekündigt und werden im 14-tägigen Rhythmus veröffentlicht werden. Sie können alle drei als CD oder MP3-Download über Amazon sowie digital bei iTunes erworben werden.

Batman GK 2 u 3

„Batman – Gotham Knight 1: Der Mann in Schwarz“ als CD bei Amazon kaufen.
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I Want You For US Comics (2)

Das letzte Mal hatte ich das erste Trade der neuen Hawkeye-Serie, sowie den dritten Band der IDW-Turtles Ongoing-Serie reviewt. Da in dem dritten Band direkt Bezug auf den ersten Band der Turtles Micro-Series genommen wurde, habe ich mir diese beiden Trades auch noch zugelegt, und werde diese vor dem vierten Band der fortlaufenden Serie einschieben. Und zusätzlich gibt es diesmal noch das dritte Trade der Ghostbuster-Reihe von IDW …

IWantYouForUSComicsSmall

Ghostbusters Volume 3: Haunted America [IDW, November 2012]

Ray, Egon, Peter und Winston sind gemeinsam auf dem Weg, quer durch Amerika, um sich verschiedenen, paranormalen Phänomenen anzunehmen. Sie reisen nach Detroit, wo ein Geistergeneral eine Horde von Soldaten um sich gescharrt hat, und eine neue Armee aufzubauen versucht. Doch die Geisterjäger das Problem lösen. Danach geht es nach New Orleans, wo eine Voodoo-Priesterin die Hilfe der Geisterjäger benötigt, um die eigene Tochter, oder besser deren rachsüchtigen Geist zu beruhigen. Auch hier sind die Vier siegreich. Als Nächstes stehen mysteriöse Geisteraliens in Roswell an, die Angst und Schrecken verbreiten. Doch schnell stellt sich heraus, dass es sich hier um keine Aliens handelt. Zuletzt verschlägt es das Team nach Seattle. Dort treibt ein Musiker sein Unwesen, der bei einem Konzert buchstäblich in Flammen aufging und nun sein letztes Stück noch zu Ende spielen will. Leider zulasten der noch lebenden Bewohner.
Und es gibt noch eine Bonusgeschichte, in der ein junges Mädchen bei einem Unfall auf der Landstraße stirbt. Ihr Geist jedoch kommt nicht zur Ruhe. Bis sie auf Peter Venkman trifft und dieser anders als sonst, dem Mädchen Frieden schenkt.

Erik Burnham zeigt diesmal, dass er auch losgelöste Geschichten schreiben kann. Aber so richtig scheint das nicht zu funktionieren. Die Stories an sich sind zwar in Ordnung und auch durchaus kurzweilig, aber als Gesamtband, funktioniert es nicht wirklich. Es wirkt zu sehr gekünstelt, die Geschichten aneinanderzureihen und dies geht zulasten des ohnehin schon kaum spürbaren roten Fadens. Die Handlung springt von Episode zu Episode oder Kapitel zu Kapitel. Eigenständig sind sie durchaus gelungen. Gerade das Abenteuer mit der Voodoo-Priesterin und dem Musiker gefallen mir sehr gut. Aber alle vier zusammen sind nichts gegen die Bonusgeschichte „Who killed Laura Parr?“ Denn diese Story ist gerade wegen der Ähnlichkeit zu Richard Matthesons „Duell“ mein heimlicher Favorit. Sie ist spannend, dramatisch und vor allem eines. Extrem faszinierend.
Während der Großteil des Bandes von Dan Schoening illustriert und von Luis Antonio Delgado koloriert wurde, ist die Bonusstory von Tristan Jones erdacht und gezeichnet worden. Auch hier durfte Delgado seine Farbkünste zeigen. Während sich die Zeichnungen von Dan Schoening im Haupt-Arc sehr gut machen und auch das notwendige Feeling vermitteln, welches bereits die ersten beiden Trades ausmachte, blüht auch Tristan Jones skizzenhaftes Artwork richtig auf. Die Zeichnungen sind zwar dunkler und weniger aus einer Animationsserie, wie es im Hauptteil der Fall ist, sondern „erwachsener“ und passt auch sehr gut zu der mysteriösen und spannenden Geschichte.

FAZIT:

Insgesamt kann mich aber trotz der guten Zeichnungen die USA-Reisegeschichte der Hauptserie nicht wirklich überzeugen. Und so richtig retten kann es die Bonusgeschichte auch nicht. Dennoch werde ich den nächsten, vierten Band noch lesen und danach schaue ich mir an, wie es sich mit dem neuen Ghostbusters-Team verhält.

Teenage Mutant Ninja Turtles: Micro-Series Volume 1 [IDW, Juni 2012]

Die Turtles sind zwar Brüder und auch ein Ninja Team, aber dennoch hat jeder auch eigene Erfahrungen machen müssen, welche ihn geformt haben. Raphael zieht jede Mittwoch-Nacht mit seinem Kumpel Casey Jones, um die Häuser um Verbrechen zu verhindern. Dabei lernen sie einen anderen Mutanten, Alopex eine weiße Fuchshündin, kennen. Ist sie Freund, oder ist sie Feind? Das muss Raphael erst noch herausfinden. Währenddessen erlebt Michelangelo ein Abenteuer der anderen Art. Die Lehren seiner Brüder nerven ihn tierisch, aber als er kurz darauf bei einem Kostümfest in einen mysteriösen Edelsteindiebstahl verwickelt wird, ist er froh die Tipps seiner Brüder zu haben. Donatello lernt unterdessen seinen Internetforengegner persönlich kennen, während er sich auf einer Erfindermesse informieren will. Doch nicht nur Donnie scheint auf diesen Man, der als Kirbyfan_01 im Netz unterwegs ist, schlecht zu sprechen zu sein. Auch Baxter Stockman hat ein gewisses Interesse an diesem geheimnisvollen Wissenschaftler. Und auch Leonardo hat keine einfache Nacht hinter sich, als er auf einer Baustelle an eine ganze Horde von Foot Soldiers gerät. Zwar kann er sich eine Weile wehren, aber als weiterer, kräftigerer Kämpfer auftaucht, muss sich Leo seine Niederlage eingestehen. Auch wenn sein Gegner sich ob Leos Kampfkünste eher „unbeeindruckt“ zeigt …

Da dieser Band nicht ganz unwichtige Infos zur Hauptserie enthält, war spätestens nach der Lektüre des dritten Bandes der fortlaufenden Serie klar, dass ich ihn mir holen müsste. Und ich bereue es nicht. Egal welches der Abenteuer man nimmt, alle vier wurden von Bryan Lynch geschrieben, sie machen alle vier ein Riesenspaß. So verschieden, wie die vier Schildkrötenbrüder sind, so unterschiedlich sind auch die jeweiligen Abenteuer. Jedes ist inhaltlich ideal auf den Hauptprotagonisten zugeschnitten und auch der Humor kommt bei keinem der Abenteuer zu kurz. Langjährige Kenner der Turtles werden auch einige Bekannte wiederfinden. So tauchen im Abenteuer von Raphael zwei Punker auf, die vor allem durch die erste TV-Serie einigen bekannt sein dürften. Auch wenn sie hier noch keine tierische Mutation hinter sich haben. Die Rede ist von Rocksteady und Bebop, Shredders bekloppte Helfer, die ursprünglich eigens für die TV-Serie erdacht wurden.
Auch visuell kann die Ausgabe auf voller Linie überzeugen. Jede Geschichte wurde von einem anderen Künstler umgesetzt. Egal ob der nun leider schon verstorbene Franco Urru an Raphael, Andy Kuhn an Michelangelo, Valerio Schiti an Donatello oder Ross Campbell an Leonardo. Jeder Zeichner interpretiert seinen Helden ein wenig anders und dennoch so, dass man die Gemeinsamkeiten leicht erkennt. Für mich persönlich ist es sehr schwer einen Favoriten zu finden, da jedes der Artworks seine Vor- und Nachteile hat, aber insgesamt hat mir Ross Campbell an Leonardo doch ein klein wenig besser gefallen, als es die anderen Künstler. Aber es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen und eigentlich gefallen mir persönlich alle sehr gut.

FAZIT:

Grandios, geniale Sammlung an Einzelabenteuern, die eine Bereicherung zur Hauptserie darstellt. Auch wenn die Geschichten nicht wirklich zwingend notwendig sind, um der Haupthandlung zu folgen, so wäre es schon schade diese Geschichten zu verpassen. Den zweiten Band der Micro-Series habe ich auch schon hier vorliegen und den nehme ich mir auch noch vor dem vierten Band vor. Hoffentlich fallen die ebenso gut aus.