The Walking Dead #3: Die Zuflucht [Cross Cult, November 2006]

Nach etwas längerer Zeit begebe ich mich wieder in eine Zombieverseuchte Welt mit dem dritten Band von „The Walking Dead“…

The Walking Dead #3: Die Zuflucht

Die Gruppe von Flüchtlingen rund um Rick Grimes findet sich nach den Ereignissen der letzten Wochen vor ihrem möglichen Paradies wieder. Ein offenbar verlassenes Gefängnis soll der Gruppe neuen Schutz bieten. Doch es gibt auch noch ein paar Probleme. Denn neben einigen Zombies die sich dort niedergelassen haben finden Rick und Tyreese noch vier Häftlinge die sich in einen Zellenblock eingeschlossen haben und dort gar nicht mal so schlecht überlebt.
In den nächsten Tagen versuchen Rick und Tyreese das Gelände so einigermaßen von Zombies zu befreien und schnell haben sie es geschafft einige der Zellen bewohnbar zu machen als ein neuer Rückschlag die Gruppe erschüttert. Tyreese Tochter stirbt durch einen Selbstmordpakt mit ihren neuen Freund, was Tyreese natürlich sehr zusetzt. Doch die beiden sind nicht die einzigen Toten. Nachdem Rick es schafft Hershel, den Farmer aus dem zweiten Band, wo die Gruppe eine Zeit lang lebte, auch in das Gefängnisparadies zu holen muss der erneut zwei Familienmitglieder begraben. Hershels jüngste Töchter werden enthauptet vorgefunden und der Täter ist unter den vier Häftlingen offenbar schnell gefunden. Doch war er es auch wirklich und welches Geheimnis hat Rick noch zu erledigen weshalb er die Gruppe für ein paar Tage verlässt…?
FAZIT:
Von „The Walking Dead“ kann man wirklich denken was man will, aber Robert Kirkman schafft es einfach ein Drama zu kreieren das einen nicht mehr loslässt. Die Gruppe schafft es trotz der ständigen Bedrohung noch immer nicht wirklich eine Einheit zu Bilden. Diese diversen Einzelgänge und kleinen Grüppchenbildungen mitsamt den kleinen Intrigen machen die Serie dadurch besonders spannend. Auch wenn die Zombies hier ständig präsent sind, so sind sie doch nicht, wie in den vielen anderen Zombieserien, die Hauptakteure und die Überlebenden einfach nur deren Futter das möglichst kunstvoll abgeschlachtet wird.
Kirkmann präsentiert viel mehr ein soziales Drama darüber wie Menschen unter gewissen Situationen reagieren und dies macht er zusammen mit seinen Kollegen Charlie Adlard, der wundervoll zeichnet und Cliff Rathburn, der für die Grautöne zuständig ist, einfach perfekt.
Walking Dead ist und bleibt bisher eine Ausnahmeserie und wer bisher nur die TV-Serie kennt und jetzt denkt das er mitreden kann, den muss ich enttäuschen. Denn auch wenn es sich in beiden Fällen um die gleiche Serie handelt, so gibt es doch gravierende Unterschiede zur TV-Adaption, und die sind nicht gerade unerheblich.

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„The Walking Dead #2: Ein langer Weg“ [Cross Cult, Juni 2006]

Hellblazer #2: Erbsünde (2) [Schreiber & Leser, Dezember 1998]

Da mein Blog ja hauptsächlich ein Comic-Blog sein soll, auch wenn ich jetzt mehr Aufmerksamkeit mit einem anderen Artikel erregt habe, was überhaupt nicht mein Ziel war, so soll es heute dennoch mit einer neuen Comicreview weitergehen…

Hellblazer #2: Erbsünde 2

Der Vietnamkrieg ist vorbei. Zumindest für die meisten Einwohner der amerikanischen Kleinstadt Liberty. Denn viele haben ihre Söhne in jenem Krieg verloren. Doch dank des Erweckungskreuzzuges sollen nun die längst totgelgaubten zurückkehren. Doch für diese verlorenen Jungs ist der Krieg niemals zu Ende gegangen. Sie kämpfen nach wie vor in einer längst verlorenen Schlacht um ihre Seelen…
Danach macht sich die Damnation Army in England breit. Und dahinter steckt niemand geringeres als der Dämon Nergal. Er schafft sich mit ein paar willenlosen Opfern ein Monster welches John Constantine fangen und töten soll, aber es gibt noch ein Problem mit dem sich auch Nergal nicht so einfach abgeben will. Der Erweckunsgkreuzzug hat sich seine gute Freundin Zed geschnappt weil sie in ihr die Wiedergeburt der heiligen Maria sehen, welche einen neuen Jesus gebären soll. Doch Nergal will das nicht zulassen und stattet den zwischenzeitlich schwer verwundeten John Constantine mit Dämonenkräften aus damit er gestärkt die Geburt eines neuen Messias verhindert…
FAZIT:
Der zweite Band von Hellblazer: Erbsünden ist wie schon der erste sehr düster, dramatisch und emotional. John wird hier besonders von seinen Freunden die er bereits verloren hat und auch weitere von ihnen verliert mehr und mehr heimgesucht, wobei er sich dabei schuldiger vorkommt, als es seine „Geisterfreunde“ eigentlich wollen. John kämpft hier so sehr mit seiner eigenen Schuld, dem Versagen und der Tatsache das er seine Freunde im Stich gelassen hat, obwohl diese „mehr oder weniger“ für ihr Handeln selber verantwortlich waren, das er sich seiner neuen Aufgabe schon gar nicht mehr stellen will und alles hinwirft.
Die Zeichnungen sind dabei gewohnt gut und werden nur kurzzeitig durch Gastzeichner etwas aufgelockert, bzw. durchgerüttelt.
Insgesamt ist auch dieser Band wieder gute Kost die gut unterhält und auch teilweise zum Nachdenken anregt, wobei sowohl bei der Story, als auch bei der Charakterentwicklung und den Zeichnungen noch einiges an Luft nach oben ist.

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Review: „Hellblazer #1: Erbsünde (1)“ [Schreiber & Leser, Oktober 1998]

Supernatural #3: Der Anfang vom Ende [Panini, Januar 2011]

In der heutigen Comicreview geht es wieder einmal um die Winchesters und ihre Abenteuer ergänzend zur TV-Serie Supernatural…

Supernatural #3: Der Anfang vom Ende

Dean und Sam sind zusammen mit ihrem Vater auf dem Weg nach New York wo ein alter Bekannter ihnen Informationen liefern sollen, wer ihre Mutter Mary vor vielen Jahren getötet hat. Dabei entwickelt sich gerade zwischen Vater John und dem jüngsten Sohn Sam eine sehr starke Hassbeziehung, da Sam nur noch sein normales Leben leben möchte aber sein Vater John auf einer blinden Jagd nach dem Mörderdämon seiner Frau ist. Dabei treffen sie auch auf alte Freunde von John Winchester, Colonel Cox, der eine Armee von fast zwei Dutzend Dämonenjägern um sich geschart hat um New York frei von sämtlichem Übernatürlichen zu halten. Doch es dauert nicht lange bis sich eine Spur zu dem Informanten verdichtet der seit wenigen Tagen verschwunden zu sein scheint. Als dann auch noch Sam entführt wird und die Spur diesmal zum Mörder von Mary Winchester führt wird es kritisch für die drei Winchesters…
FAZIT:
Anders als in der Serie ist Sam schon hier in dieser (chronologisch vor der ersten Staffel angesiedelten) Story wesentlich stärker als sein Bruder Dean, und sogar stärker als sein Vater es vermutlich wahrhaben will. Sam wehrt sich gegen den ach so mächtigen Übervater der es mit allen Dämonen aufnimmt um seinen eigenen Wunsch nach einem freien Leben durchzusetzen. Deshalb und weil mir persönlich Sam schon immer der liebere Charakter in der Serie war, weil er eben nicht so glatt und durchsichtig wie Dean war, gefällt mir dieser Band ausgesprochen gut. Unterstützt wird das ganze durch hervorragend düstere Bilder die die Atmosphäre der Serie, das mystische und gruselige hervorragend wiederspiegelt.
Für Fans der Serie ist dieser Band fast schon Pflichtprogramm, da er die Handlung und Ereignisse der Serie perfekt ergänzt.

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“Supernatural #2: Origins” [Panini, August 2010]
“Supernatural #1: Der verlorene Sohn” [Panini, Februar 2010]

Universe #5 [Infinity, Juli 2003]

Mit der heutigen Review beende ich die Miniserie um Jenkins kleinen Höllentrip, dessen Auswirkungen auf die Erde und um die Zukunft von Tom Judge…

Universe #5

Der Kampf ist hart und fordert nicht nur auf der Seite der Angreifer Verluste. Auch Tilly muss einen ihrer Leute verabschieden. Und so findet Tom auch heraus das Tilly wusste das er sterben würde. Sie wollte ihm noch einen schönen letzten Tag schenken. Die Schlacht ist zwar gewonnen, aber zurück bleibt eine geschundene Gruppe von Freunden die sich nun dem letzten endgültigen Kampf stellen müssen. Allen voran Tom.
Einige Zeit ist nun seit der Tragödie beim Picknick vergangen. Der frühere Satan Nicky findet sich in einer Nervenheilanstalt wieder, Mister Black hat sich durch seinen höllischen Börsencrash einen hochrangigen, wenn nicht sogar den besten Platz in der Hölle gesichert und nun muss er nur noch Tom dazu bringen seine letzte und endgültige Entscheidung über Vergebung oder nicht zu treffen. Doch egal wie sich Tom entscheidet, es bringt Black nur in den Besitz des Rapture, der automatisch in den Besitz der Gruppe fällt für die die Entscheidung fällt, und macht ihn so zum Herrscher über Himmel und Hölle, da er sich durch einen Trick auch die Heerscharen des Himmels zu seinen Untertanen gemacht hat.
Also egal ob sich Tom nun für den Himmel (Vergebung) oder die Hölle (Bestrafung) entscheidet, Mister Black kann nur siegen. Aber was wenn es ein Wesen gäbe das zu keiner der beiden Gruppen gehört und Tom ihn den Rapture überlassen würde…?
FAZIT:
Das Finale ist schon ein ganz schöner Hammer. Die Entscheidung die Tom trifft ist einfach sagenhaft und auch ein wenig traurig, da es sein endgültiges Schicksal ebenso besiegelt. Und dennoch schafft es Jenkins ein Türchen offen zu lassen für mögliche zukünftige Abenteuer von Tom Judge.
Insgesamt ist Universe zwar wieder nur ein fast typisches mystisches Machwerk welches den ewigen Kampf zwischen Himmel und Hölle darstellt, aber mir persönlich gefällt vor allem die spiegelbildliche Darstellung des ganzen. Alles was hier auf Erden passiert hat in der Hölle gleich- oder gegenwärtige Folgen.
Die Zeichnungen passen zum höllischen Gesamtbild, verlieren aber leider sehr stark bei der menschlichen Darstellung. Und so muss Universe sich leider eingestehen am Ende nur eine typische Miniserie zu sein, wie es sie inzwischen viel zu viele gibt. Ohne Besonderheiten und ohne wirklich schlecht zu sein. Popcornkino könnte man fast sagen.

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Kaufen kann man den Band wenn man Glück hat bei Ebay und in einschlägigen Comic Marktplätzen und Foren. Ganz so einfach ist da derzeit leider nicht ranzukommen.

Fringe #2: Geschichten aus der Grenzwelt [Panini, September 2011]

Im der heutigen Comicreview widme ich mich erneut einer Serienadaption. Und zwar dem zweiten Band zur Erfolgsserie „Fringe“ die leider nach der fünften Staffel in den USA eingestellt wird. Doch jetzt ist erstmal der zweite Comicband dran…

Fringe #2: Geschichten aus der Grenzwelt

Das Peter Bishop schon vor der Fringe-Division ein Leben hatte ist nichts neues. Doch was hat er erlebt, welche Arbeiten hat er angenommen und vor allem, welche Entscheidungen hat er getroffen die sein Leben in eben jene Bahnen gelenkt haben könnten, die letztendlich dazu führten das die Fringe-Division auf ihn aufmerksam wurde…?
Ein junge Sportlerin bekommt einen Einblick in ihre Zukunft nachdem sie eine neue experimentelle Droge von einem Freund probiert und verändert damit (un)bewusst ihr ganzes Leben. Oder ist dies vielleicht alles nur ein Möglichkeit des Schemas…?
Für Agent Broyles ist die Fringe-Division sehr wichtig. Sogar so wichtig das er den Geburtstag seines Sohnes dafür verlässt. Seine Frau Diane ist darüber natürlich alles andere als erfreut. Doch nun als er nach einem nervenaufreibenden Fall nach Hause kommt, ist niemand mehr da. An wen wendet sich der Helfer nun wenn er Hilfe braucht…?
Ein neuer Job kann der Beginn von etwas Großem sein. Das erkennt auch Tom O’Reilly der seinen Dienst als Nachtwächter in der alten Stadtbibliothek antritt. Als er von seinem Vorgänger, der 47 Jahre dort gearbeitet hat, eingewiesen wird und vor der „Sachbuch-Abteilung“ gewarnt wird, bedeutet dies aber mehr Veränderung als Tom lieb ist…
Astrid Farnsworth hat es gerade geschafft einen selbstgebauten Audio-Transmitter für die Uni zu basteln, als sie einen mysteriösen Mord „belauscht“. Als sie daraufhin die Polizei benachrichtigt kommt es aber ganz anders. Niemand glaubt ihr und man unterstellt ihr sogar den Mord selbst begangen zu haben. Doch zum Glück kann man ihr nichts beweisen und muss sie laufen lassen. Diese Chance nutzt Astrid um alleine Nachforschungen anzustellen…
Es gibt einen Grund warum manche Waffen unter Verschluss gehalten werden. So auch diese, auf die es eine Gruppe verkleideter „Terroristen“ (?) abgesehen hat. Zum Glück hat das Trio auch noch einen Verbündeten im Team der Wissenschaftler die eben jene Waffe beaufsichtigen, aber leider auch einen Verräter in den eigenen Reihen? Doch was ist diese Waffe und warum ist sie so gefährlich…?
Alles was sich Nina Sharp immer gewünscht hat, war ein Baby zu bekommen. Doch leider ist die Natur gegen sie, und als sie dann einen künstlichen Arm erhält und somit das Erfolgsobjekt der wissenschaftlichen Erfindungen sein könnte, erfährt sie, dass sie schwanger ist. Leider aber hat ihr künstlicher Arm negative Auswirkungen auf die Entwicklung und das Leben ihres Babys, und so entscheidet sich Nina gegen den Arm und für ihr Baby. Aber manchmal werden einem auch gewisse Entscheidungen abgenommen…
Lily und Bryan sind ein junges und glückliches Paar. An einem freien Tag wollen nun beide ihre Zeit miteinander verbringen. Während Lily alleine zu Hause auf ihren Mann wartet erhält sie Besuch von einem älteren Herrn der ihr eine Lebensversicherung anbieten möchte, doch alles was er wirklich möchte ist „Zeit“ und diese nimmt er sich zum Leidwesen von Lily auch. Damit ändert sich für das junge Paar alles und nun muss Lily sich auf die Suche nach etwas Zeit machen…
Eine Kuh hat es nicht leicht. Zumindest Gene, die Mitbewohnerin von Walter Bishop, nicht. Denn als Gene eines Nachts das Labor von Walter durchstreift, weil sie auf dem Weg zum Kühlschrank ist, erlebt sie etwas, das für Walter nur mit einem Traum zu erklären ist. Aber ist es wirklich nur ein Traum gewesen…?
Ein neues Experiment benötigt neben Zeit, Engagement und viel Experimentierfreudigkeit immer auch finanzielle Unterstützung. Aber wenn einem diese wegen mangelnder Erfolge gestrichen werden soll, oder wie in diesem Fall sogar alles ausradiert, dann sieht sich der „Vater“ dieses Experiments oftmals in einer ausweglosen Situation, und löst damit ungeahnte Erfolge aus…
Sie schiesst niemals daneben und sie handelt erst und denkt dann nach. Das ist Olivia Dunham am Anfang ihrer möglichen Karriere als Sonderermittlerin. Doch irgendjemandem sind ihre Fähigkeiten ein Dorn im Auge, und so macht sich Olivia auf die Suche nach der Person die ihr ihre Zukunft zerstören will…
Es gibt Geheimnisse die gut gehütet werden und Geheimnisse die niemals bekannt werden sollten. Eines dieser Geheimnisse ist das eines alten Tempels in Yukatan. Doch nicht nur der Tempel ist ein Geheimnis, auch der Fremdenführer trägt etwas mit sich herum, das die beiden Touristen teuer bezahlen müssen…
FAZIT:
Mit 12 neuen kurzen Geschichten präsentiert der zweite Band zur Erfolgsserie Fringe eine ganze Menge an Abenteuern die direkt oder indirekt mit der Serie verknüpft sind. Seien es die Vorgeschichten einiger Protagonisten, kurze Abenteuer neben der Serie oder auch kleine humorvolle Anekdoten die sich einfach nur einiger Nebendarsteller bedienen. Aber eines haben alle Geschichten gemeinsam. Sie verbindet das Schema. Jede der Handlungen ist oder aber könnte vom Schema beeinflusst worden sein.
Zeichnerisch wissen fast alle Stories zu überzeugen. So ist nach meinem Empfinden zumindest keine der Geschichten ein visueller Totalausfall. Im Gegenteil. Bei sehr vielen der Geschichten passt der jeweilige Zeichenstil zum Charakter der Geschichte und wirkt somit erweiternd und ergänzend um die Stimmung ideal zu transportieren.
Somit ist auch dieser Band wieder einen gelungene, wenngleich auch nicht so wichtige, Ergänzung zur Serie und kann Fans und Freunden von Fringe bedenkenlos empfohlen werden.
Alle die mit Fringe nichts anfangen können, sollten mal Probe lesen, da die Geschichten ohne Vorwissen nicht so einfach zu verstehen sind, da sie an sich gesehen, relativ konfus und wirr wirken könnten.

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Fringe #1: Der Anfang [Panini, Mai 2011]

Universe #4 [Infinity, April 2003]

Nach einer etwas längeren Pause geht es heute mit der vierten und vorletzten Ausgaben von Paul Jenkins‘ und Clayton Crains Höllentrip „Universe“ weiter. Nur noch eine Ausgabe trennt uns dann vom großen Finale…

Universe #4

Langsam aber sicher wird es ernst für Tom als Mister Black ein paar Dämonen mit wirklich schlagkräftigen Höllenwaffen austattet um die höllische Wirtschaft zum Erliegen zubringen. Denn auch die Hölle funktioniert nur wenn gewisse Werte existieren mit denen gehandelt werden kann. Im höllischen Sinne sind es zwar Seelen, aber wenn die teuflisch heisse Börse zusammenbricht ist auch in der Unterwelt nichts mehr so wie es wahr. Doch Tom hat noch ein paar andere Probleme. So wird er inzwischen dauerhaft von Engeln beobachtet. Darum will Tilly mit ihm und ihrer Mannschaft ein schönes Picknick in unberührter Natur erleben als plötzlich das Chaos losbricht…
FAZIT:

Man merkt das sich die Geschichte dem Ende neigt. Handlunsgstränge werden zusammengezogen und die Hintergrundhandlung vorangetrieben. Leider leidet unter dieser merklichen Hetze ein wenig das Gesamtbild das sich bisher aufgebaut hat. Dabei enstehen einige Handlungs- und Logiklöcher. Relevanzen werden aufgeboten die bisher vollkommen unerwähnt blieben und Figuren verschwinden einfach, obwohl sie bisher sehr wichtig zu sein schienen.
Entweder ist dies ein gewollter und sehr geschickter Schachzug von Jenkins, oder aber er musste so handeln weil er wusste das der Serie kein langes Leben beschienen ist.
Mal sehen was das Finale in Band 5 mit sich bringt…

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Das Selbstmordparadies (Dōmu, 童夢) [Alpha Comic Verlag, 1994-1995]

ACHTUNG!
Dieser Artikel sollte nicht von Jugendlichen unter 16 Jahren gelesen werden!

Heute möchte ich mich einem besonderen Werk von einem besonderen Künstler widmen. Es handelt sich um den Manga-ka und Regisseur (u.a. „Akira“, „Manie-Manie“, „Robotic Angel“, „Steamboy“ und „Memories“) Katsuhiro Otomo (jap. 大友 克洋, Ōtomo Katsuhiro), der vor allem durch sein großes und umfangreiches Werk Akira Weltruhm erlangt hat. Doch schon vorher hat er mit Dōmu (童夢) erste Anerkennung erhalten.
Dōmu erschien von 1980 bis 1981 in vier Kapiteln im Schwestermagazin „Action Deluxe“ der „Manga Action“. In Deutschland wurde das Werk unter dem Namen „Das Selbstmordparadies“ in drei Bänden innerhalb der Reihe „Schwermetall präsentiert“ beim Alpha Comic Verlag von 1994 bis 1995 veröffentlicht. Doch wie gut oder schlecht ist dieses Frühwerk…?

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Supernatural #2: Origins [Panini, August 2010]

Heute geht es weiter mit den Winchesters und einer idealen Ergänzung zur Top-Serie „Supernatural“. Diesmal geht es, anders als in Band 1, nicht um die Abenteuer die Dean und Sam mit ihrem Vater seit dem Tod der Mutter erlebten, sondern wie, damals 1983, ihre Mutter starb und es dann weiterging…

Supernatural #2: Origins

1983. Die Tragödie der Winchesters beginnt. Es ist der Abend an dem Mary Winchester auf mysteriöse Weise ihr Leben verliert. Und so beginnt kurz danach die Odyssee von John Winchester auf der Suche nach dem Mörder seiner Frau. Er ist aber auch noch nur ein unbedarfter Familienvater und kein brutaler Dämonenkiller, doch er erhält Hilfe von einem ihm unbekannten Jäger. Von nun an ziehen die beiden umher, verfolgen Spuren, räumen nebenbei ein paar weniger wichtige Dämonen beiseite, bis sie endlich den Hinweis auf den Mörder seiner Frau finden.
Sofort machen sich John und sein Kumpel auf den Weg nach einem Höllenhund, dem ein Zahn fehlt, aber die Reise ist alles andere als einfach. Seltsame Phänomene stellen sich ihnen in den Weg, bis sie endlich am Ziel ihrer Reise angelangt sind. Was John jedoch dort erfährt und erlebt ist weitaus mehr als ein Mensch ertragen kann…
FAZIT:
Das wie und warum wurde zwar in der Serie schon immer ein wenig angedeutet, doch wie aus John der taktierende und brutale Jäger wurde, der er dann war, war bisher immer ein kleines Geheimnis. Diese Miniserie will die Lücke nun schließen, und schafft das auch relativ gut. Zwar gibt es noch immer Fragen und auch kleine Ungereimtheiten gegenüber der Serie, aber ansonsten ist es ganz gelungen. Auch das mal ein wenig mehr der Fokus auf John liegt und weniger auf Dean und Sam ist etwas besonderes. Zwar sind Dean und Sam die Hauptprotagonisten der Serie, doch immerhin treten sie das Erbe ihres Vaters an, von daher hatte ich mir schon immer gewünscht zu erfahren wie es denn dazu kam.
Zeichnerisch ist der Band in Ordnung, auch wenn der etwas minimalistische Strich nicht überall perfekt passt. Dennoch machen die Zeichnungen einen irgendwie ganz besonderen Reiz aus, den ich nicht so einfach erklären kann.

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Universe #3 [Infinity, Februar 2003]

Nach etwas längerer Zeit geht es heute wieder mit dem dritten Band von Universe weiter. Paul Jenkins Trip in die Hölle oder dessen was er sich darunter vorstellt. Und nachdem gestern Crain bei Carnage – Familienfehde seine aktuellen Fähigkeiten zeigen konnte werfen wir hier einen kleinen Blick zurück…

Universe #3

Manchmal muss man sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen. Das muss auch Tom feststellen als er erneut in die Hölle muss um dort jemanden zu finden der in den 80er Jahren beim schwarzen Börsenmontag den schnellsten Weg von einem Hochhaus gesucht hat. Doch so einfach ist dieser Jemand nicht zu finden, denn er befindet sich bei der gefürchtetsten Person der Hölle, dem Schaffner. Dieser bringt mit dem Zug alle in den siebten Kreis der Hölle, doch niemand kehrt von dort zurück. Bis auf den Schaffner und eben jener gesuchten Person.
Ausserdem muss Tom nach diesem Erlebnis von welchem er erfolgreich wieder „heimkehrt“ noch einmal in die Hölle. Doch diesmal aus persönlichen Gründen.
So hat er in seiner Zeit als Priester jemandem einen Rat gegeben von dem er dachte das dies die richtige Entscheidung wäre, aber das Ganze wurde eine Familientragödie als der Hilfesuchende seine Frau und seine beiden Kinder ermordete bevor er sich selbst das Leben nahm. Nun fristen die Vier in der Hölle ihr Dasein und Tom fühlt sich in der Pflicht wenigstens die Kinder und die Frau davon zu befreien…
FAZIT:
Toms Reisen in die Hölle sind wahrlich etwas besonderes. Düster, schräg und vollkommen chaotisch. Das macht Spaß und unterhält wirklich sehr gut. Die Story an sich zieht sich leider noch immer etwas. Man hat als Leser irgendwie keine Ahnung wo das Ganze hinführen soll. Auch Jenkins scheint das wohl nicht so wirklich klar zu sein, zumindest hat es inzwischen den Anschein. Auch Crains Zeichnungen werden irgendwie immer verkorkster. Zwar sehen die Dämonen sehr gut aus (wofür ja sein Stil irgendwie passen ist) aber die Menschen werden zu Abziehbildern von Dali.
Ich bin mal gespannt wohin die Nummer 4 der Reihe führt…

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Universe #2 [Infinity, Oktober 2002]

Heute mache ich mit der zweiten Ausgabe von Universe weiter, damit sich Tom endlich um seinen Gaststar kümmern kann…

Universe #2

Nach seinem Gespräch mit Nick findet sich Tom in der Hölle wieder. Dort soll er jemanden finden um ihm eine Nachricht zu überbringen. Bei dieser Person handelt es sich um niemand geringeren als Jackie Estacado, den Träger der Finsternis (auch bekannt als The Darkness). Auf dem Weg dorthin trifft Ton sowohl auf den bekannten Höllenhund Zerberus als auch auf den Fährman Charon der ihn über den Fluss Styx in den zweiten Kreis bringen soll.
Auch auf der Erde geschehen inzwischen wichtige Dinge. Ein sehr mächtiger Mann, Mister Black, schmiedet seine Pläne indem er Dämonen gegeneinander ausspielt, denen er seine Seele versprochen hat. Und auch er hat sehr starkes Interesse an Toms neuen Spielzeug, und so lässt er Tom und Tilly von seiner Kampftruppe aufsuchen um sich das Amulett zu sichern. Doch Tilly hat sich dank ihrer Fähigkwit in die Zukunft zu sehen, darauf vorbereitet…
FAZIT:
Jenkins Interpretation der Hölle als identisches Gegenstück zur Erde hat schon etwas wirklich atemberaubendes an sich. Auch Crains Zeichnungen passen fast perfekt zu dieser verzerrten und chaotischen „Unterwelt“. Die Geschichte an sich, besonders als Tom wieder aus der Hölle heraus ist, plätschert derzeit leider nur mäßig vor sich hin, so das dass Ganze ein wenig ins stocken gerät. Auch gibt es zu wenig wirkliche Überraschungen. Vieles ist zu vorhersehbar und ehrlich gesagt fast langweilig.
Ich hoffe doch das dies in der nächsten Ausgabe wieder ein wenig anzieht…

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