Der DC Relaunch bei Panini mit Unterstützung von ComicHunters

Wie gestern bereits erwähnt ist nun heute der Artikel zum DC Relaunch bei Panini im Forum von http://www.comichunters.net online gegangen. Zusammen mit einem Gewinnspiel, bei dem Panini die Preise zur Verfügung stellt bildet dieser Artikel den ersten Teil einer mehrteiligen Strecke rund um den Relaunch und die zu erwartenden Serien. Abgerundet wird der Artikel mit Leseproben, Videos und einem Gewinnspiel welches bis einschließlich den 1. Juli 2012 läuft.

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Viel Glück beim Gewinnspiel und viel Spaß mit dem Artikel,
Euer Mueli77

Batman (2001-2003) #14 – Officer Down (Teil 3) [Panini, Juni 2002]

Heute folgt auch schon der dritte und abschließende Teil der „Officer Down“-Storyline mit Ausgabe Nummer 14 der Batman-Serie von 2001 bis 2003 aus dem Panini-Verlag…

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Bekanntmachung!

Einige werden es schon wissen, andere werden nun davon erfahren…

In meiner Tätigkeit als Administrator auf www.comichunters.net habe ich in Zusammenarbeit mit Panini einen Artikel verfasst der sich dem Relaunch der „DC New 52“-Serien widmet.
Der erste Teil dieses Artikel (mit den ersten Juniveröffentlichungen) wird morgen im Laufe des Tages auf ComicHunters online gehen und von einem Gewinnspiel begleitet, bei dem Panini freundlicherweise die Preise bereitgestellt hat. Mitte Juni folgt dann auch schon der zweite Teil und wird die restlichen Relaunchtitel des Monats Juni abdecken.

Morgen geht es los und wer sich noch einmal so richtig informieren möchte bevor er seinen Comicshop, Bahnhofsbuchhandlung oder Onlinehändler stürmt, der sollte morgen bei ComicHunters vorbeischauen. Es gibt einen Haufen Infos, Leseproben, Videos und natürlich das Gewinnspiel, bei dem ihr eine ganz leichte Frage beantworten müsst.

Den Link dorthin werde ich morgen nachdem der Artikel online ist auch hier bekannt geben und wer die Zeit nicht abwarten kann, sollte ab morgen Vormittag die Startseite von ComicHunters im Auge behalten.

Euer,
Mueli77

Batman Special #1 – Officer Down (Teil 2) [Panini, Mai 2002]

Heute folgt mit dem Special zur damaligen Batman-Serie auch schon der zweite Teil zur „Officer Down“-Storyline, bevor ich morgen mit Batman #14 diesen Handlungsbogen in Batmans jüngerer Geschichte abschließe…

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Jennifer Blood 1: Selbst ist die Frau (Panini, April 2012)

Die Hauptfigur (Jennifer Blood) führt augenscheinlich das Leben einer normalen, amerikanischen Hausfrau: Sie kümmert sich um ihre Kinder und um ihren Mann, wehrt aufdringliche Nachbarn ab und deckt ihre Sprösslinge vor dem Schlafengehen brav zu. Nachts jedoch ist sie eine eiskalte Killerin, die sich an einer Mafiafamilie rächen will, weil diese ihr früheres Leben versaut hat. Dabei bekommt sie es mit Kleinganoven, Mafiabossen, Ninjamädchen und noch aufdringlicheren Nachbarn zu tun …

Seit ich mich mit Comics beschäftige, habe ich schon einige Sachen von Ennis gelesen … dieser Comic ist, für mich, seine schlechteste Arbeit. Sex und Gewalt waren immer ein großes Thema bei Garth, ich kenne seine Arbeiten wie gesagt, und bin es gewohnt. Wo Sex und Gewalt jedoch bei Preacher oder selbst noch Wormwood in eine grandiose bzw. lustige Geschichte eingebettet wäre, dient die Story hier nur noch als Rechtfertigung für die Gewalt. Dabei wird die, für mich, unterirdische Story von annehmbaren bis miesen Zeichnungen unterstützt, die Zeichner wechseln hier manchmal sogar mitten im Heft(!). Soweit ich informiert bin, läuft die Serie in den USA mit einem anderen Autor weiter und es soll auch ein Spin-Of mit den Ninjettes geben, was mich jedoch nicht mehr juckt, da ich die Serie nicht weiter verfolgen werde. Ich rate euch, es mir gleich zu tun denn … das war nix Garth!

„Jennifer Blood #1: Selbst ist die Frau“ bei Amazon kaufen.

Batman (2001-2003) #13 – Officer Down (Teil 1) [Panini, Mai 2002]

Heute möchte ich mich einmal wieder meinem Lieblings-DC-Character, dem Mitternachtsdetektiv, widmen. Leider kann ich aus finanziellen Gründen nicht alle seine Abenteuer verfolgen, da ich ja auch noch andere Interessen verfolge. Deshalb picke ich mir hier und da immer wieder einmal ältere und erfolgreiche Klassiker heraus um Batman doch noch ein wenig in Action und Abenteuern zu erleben.
Diesmal ist die „Officer Down“-Storyline an der Reihe, die ich in den nächsten Tagen hier vorstellen möchte…

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Das Selbstmordparadies (Dōmu, 童夢) [Alpha Comic Verlag, 1994-1995]

ACHTUNG!
Dieser Artikel sollte nicht von Jugendlichen unter 16 Jahren gelesen werden!

Heute möchte ich mich einem besonderen Werk von einem besonderen Künstler widmen. Es handelt sich um den Manga-ka und Regisseur (u.a. „Akira“, „Manie-Manie“, „Robotic Angel“, „Steamboy“ und „Memories“) Katsuhiro Otomo (jap. 大友 克洋, Ōtomo Katsuhiro), der vor allem durch sein großes und umfangreiches Werk Akira Weltruhm erlangt hat. Doch schon vorher hat er mit Dōmu (童夢) erste Anerkennung erhalten.
Dōmu erschien von 1980 bis 1981 in vier Kapiteln im Schwestermagazin „Action Deluxe“ der „Manga Action“. In Deutschland wurde das Werk unter dem Namen „Das Selbstmordparadies“ in drei Bänden innerhalb der Reihe „Schwermetall präsentiert“ beim Alpha Comic Verlag von 1994 bis 1995 veröffentlicht. Doch wie gut oder schlecht ist dieses Frühwerk…?

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Hellblazer: Garth Ennis Collection 1 – Gefährliche Laster (Panini, Februar 2012)

Vorweg: Ich hatte mit der Figur des John Constantine vor der Hellblazer Garth Ennis Collection (GEC) nicht viel zu tun, auch wenn ich den Kinofilm kannte.

Lob/Kritik an Panini: Ich finde toll, dass sie die Reihe im HC-Format rausbringen, wie es bei Preacher der Fall war, dadurch wird die GEC wohl zum Schmuckstück des geneigten Sammlers. Wie erwähnt, habe ich mich aber vorher noch nicht mit Hellblazer beschäftigt, dadurch waren mir viele Namen und Anspielungen etwas fremd. Hier wäre eine kurze Einleitung in Textform vielleicht hilfreich gewesen.

Nun aber zum Inhalt:

Der Sammelband enthält 3 Geschichten:

„schlechte Angewohnheiten“

Hier geht es darum, dass der kette-rauchende Dämonenjäger John Constantine im Begriff ist, an Lungenkrebs zu sterben. Das kommt den Dämonen, die John über die Jahre bekämpft hat, natürlich recht: Dank seiner Verfehlungen wird Constantine zur Hölle fahren, wo sie sich bei ihm revanchieren können. Kein Wunder, dass Constantine darauf keine Lust hat und mit allen Mitteln versucht seinem Schicksal zu entgehen.

„Der Pub, in dem ich geboren wurde/Liebe tötet“

Ein Kredithai versucht an eine Baufläche zu kommen, auf der ein Pub steht, in dem Constantine und seine „Freunde“ Seit Jahren verkehren. Als der Pub von Schlägern niedergebrannt wird, rächen sich die Geister der, im Feuer umgekommenen, Besitzerin und ihres zuvor verstorbenen Mannes auf brutale Weise an den Männern. Nur Constantine kann sie noch zur Vernunft bringen.

„Lord of the Dance“

Am Weihnachtstag begegnet John einem Wintergeist aus alter Zeit, der enttäuscht darüber ist, was aus dem „Fest des Winters“ gemacht wurde. Daraufhin führt Constantine ihn in einen Pub, in dem der „alte Geist“ weiterlebt.
Vieles, was Ennis später in Preacher, meiner Meinung nach, zu seiner persönlichen Perfektion bringt, (Kneipen)Gespräche, Tod und Teufel/Gott etc., ist natürlich auch hier schon zu finden, es wirkt auf mich jedoch noch nicht so auf den Punkt gebracht, wie es in Ennis Meisterwerk (Preacher) der Fall ist, es wirkt als hätte Ennis seine „Stimme“ noch nicht richtig gefunden. Die Zeichnungen waren für mich zwar gewöhnungsbedürftig aber nicht störend, auch wenn man Dillon auch anmerkt, dass er sich bis zu Preacher noch weiter entwickelt hat. Somit wäre Hellblazer für sich genommen kein Stoff, den ich von Ennis/Dillon gewohnt bin, als Fan von Ennis (und auch Dillon) finde ich es aber interessant, eben diese Entwicklung von Hellblazer zu Preacher zu beobachten.

Den Comic gibt’s bei Panini oder eben Amazon.

Steam Noir 1: Das Kupferherz 1 (Cross Cult, Oktober 2011)

Das Bild zeigt den mechanischen Ermittler Richard Hirschmann

Hier mal zum Inhalt laut Cross Cult-Webpage:

Ein zerbrochener Planet.
Schollen, die im Äther treiben.
Maschinen mit Seelen und Menschen ohne Skrupel.
Dampfkraft, groteske Maschinentechnik und übernatürliche Phänomene.
Und über all dem eine geheimnisvolle Toteninsel, die die Welt der Lebenden heimsucht.

Willkommen in der bizarren Welt von „Steam Noir“ – der Steampunk-Saga der „Jakob“-Schöpfer Felix Mertikat und Benjamin Schreuder.

Ein Einbruch in einer Villa in der Ätherhafenstadt  Schierling ruft ein außergewöhnliches Ermittlerteam auf den Plan: Heinrich Lerchenwald, Junggeselle und Lebemann, seit vielen Jahren als Bizarromant für den Januskoogener Leonardsbund tätig; Richard Hirschmann, beseelter Maschinenmensch, sanftmütig, aber verbissener Kriminalist; Frau D., Tatortermittlerin und Suffragette in Personalunion. Ein außergewöhnliches Fahndergespann für einen außergewöhnlichen Fall: Eine verlorene Seele, ein Wiederkehrer von der Toteninsel Vineta, hat die Leiche eines Mädchens entwendet, das vor Jahren in den Hauskamin eingemauert wurde. Die Suche nach der Seele und dem Mörder des Mädchens führt Heinrich und seine Kollegen auf die Spuren eines ominösen Wunderheilers, der an der Erforschung mechanischer Organe arbeitet.

Klingt interessant oder? Dachte ich mir auch, also griff ich zu … und wurde leider enttäuscht. Das Setting ist interessant … Auch der Fall bietet interessante Möglichkeiten, jedoch wurde das Ganze für meinen Geschmack etwas falsch umgesetzt. So wirkt der Comic gehetzt und der Fall wird in diesem Band auch nicht beendet, was ich von der Aufteilung her schon ziemlich seltsam finde. Für Hardcore-Steampunk Fans vielleicht einen Kauf wert, alle anderen sollten sich vorher mal Leseproben anschauen.

Zu kaufen gibt’s das Teil direkt bei Cross Cult oder bei Amazon.

Fables 2: Farm der Tiere (Panini, März 2007)

Nach den Geschehnissen von Band 1 „Legenden im Exil“ muss Rose Red zur Strafe ihre Schwester Snow White bei ihrer halbjährlichen Stippvisite auf  „der Farm“, dem Außenposten von Fabletown, wo nicht-menschliche Fables leben, begleiten. Bei ihrer Ankunft merken die Schwestern jedoch sofort, dass etwas nicht stimmt: Der „Farmvorstand“ Weyland Smith wurde durch die 3 (kleinen) Schweine ersetzt, die den Kontakt zu Fabletown abgebrochen haben und nun mit ihren animalischen Anhängern in die Heimat einmarschieren wollen, um das Land vom Feind zurück zu erobern. Nach einem grausamen Mord wird jedoch klar, dass die Tiere erst Fabletown übernehmen wollen und während Snow zu fliehen versucht, wählt ihre Schwester einen anderen Weg …

„Farm der Tiere“, inspiriert durch den gleichnamigen Roman von George Orwell, dient für mich, wie der Vorgänger, „Legenden im Exil“, als Comic, der die Fables vorstellt, dieses Mal werden die tierischen Fables auf der Farm vorgestellt, diese haben ihre ganz eigenen Probleme: Während sich die menschlichen Fables relativ frei in der Welt bewegen können, ist ihre persönliche Freiheit, durch den Umstand, dass sie ihr langes Leben auf der Farm fristen müssen, stark eingeschränkt. Dies führt zu noch stärkerer Sehnsucht nach der alten Heimat, als dies bei den menschlichen Fables der Fall ist, und letztendlich zu einem aufbegehren gegen die „Machthaber“ in Fabletown.

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