Supernatural #1: Der verlorene Sohn [Panini, Februar 2010]

Mit dem heutigen Artikel schlage ich mal wieder eine Brücke von der Serie zum Comic. Mit den Supernatural-Comics die Panini seit Anfang 2010 veröffentlich erhält der Serienfan eine wunderbare Ergänzung zu seiner Lieblingsserie, oder ist es nur Geldschneiderei? Dem werde ich auf den Grund gehen…

Supernatural #1: Der verlorene Sohn

John Winchester ist nun schon ein paar Jahre unterwegs auf der Suche nach dem Dämon der seiner Frau das Leben genommen hat. Sam der inzwischen im Schulkindalter ist, hat noch keinerlei Erfahrungen mit dem was sein Vater durch die gesamte USA treibt und Dean im Gegensatz dazu ist seinem Vater fast hörig.
Während also John sich die Nächte um die Ohren schlägt um Dämonen zu jagen, passt Dean auf seinen jüngeren Bruder Sam auf, erzählt ihm Lügen über die Arbeit ihres Vaters und versucht so Sam von all dem Unglück noch ein wenig fernzuhalten.
Doch es kommt der Punkt und Tag an dem John seine Kinder in diesen Kampf mit hineinzieht und ab diesem Punkt bleibt ihm keine Wahl mehr…
FAZIT:
Für Fans der Serie (und dazu zähle ich mich auch) ist dieses Werk natürlich mehr als nur eine Comicadaption. „Der verlorenene Sohn“ erzählt die Vorgeschichte zur Serie und vermittelt somit einen tieferen Einblick in die Beweggründe und das Verhalten von Sam und Dean und ihrer Beziehung zu ihrem Vater. Zwar schafft es diese 6-teilige Miniserie nicht die Stimmung der Serie so gut einzufangen wie ihr großes TV-Vorbild, dennoch wird auch hier das mysteriöse und gruselig/brutale groß geschrieben. Leider vermisse ich etwas den Humor der Serie. Dieser Band ist wesentlich ernsthafter und auch melancholischer als die bisherigen Staffeln. Dennoch denke ich dass gerade Kenner und Fans der Serie hier bedenkenlos zugreifen können, da es gute Unterhaltung im Stil der Serie ist. Alle die Supernatural bisher nicht gesehen haben, oder es bewusst nicht sehen wollten, können trotzdem mal einen Blick riskieren, denn vielleicht wird so eine ungewollte Sympathie zur Serie geweckt.

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Doubt #4 [Carlsen, Juli 2011]

Der heutige Artikel beschließt auch schon mit dem vierten Band, das Finale und die Serie „Doubt“. Demnächst werde ich mich dann auch schon der Nachfolgeserie „Judge“ widmen, von der bereits zwei Bände erschienen sind.

Doubt #4

Yu findet sich in der Gewalt des Wolfs wieder und bei diesem handelt es sich um niemand anderen als seine Freundin Mitsuki. Doch ihre Beweggründe scheinen Yu alles andere als verständlich zu sein. Und als sich dann auch noch herausstellt das Hajime ein Undercover-Cop ist und Mitsuki nicht aus eigenem Antrieb gehandelt hat, sondern von jemand anderem gesteuert wurde wird Yu klar das er die Beiden vor dem echten Wolf retten muss. Doch das Abenteuer ist noch längst nicht überstanden…
FAZIT:
Das Finale von Doubt ist zwar alles andere als die Offenbarung, macht aber dennoch sehr viel Spaß. Vor allem mit seiner Kehrtwendung die ich persönlich so nicht erwartet hätte. Und so schafft es dieser wirklich gute Thriller bis zur letzten Seite zu fesseln und stimmt mich schon so richtig auf die Nachfolgeserie Judge ein. Ich kanns kaum erwarten.

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Hellblazer #1: Erbsünde (1) [Schreiber & Leser, Oktober 1998]

Mit dem heutigen Artikel begebe ich mich ein wenig in die Vergangenheit. Genaugenommen in die späten 80er Jahre und zum Start der Vertigo-Reihe „Hellblazer“ die sich um den etwas mysteriösen und seltsamen John Constantine und seine Abenteuer dreht…

Hellblazer: Erbsünde #1

Alles beginnt damit das ein Mann verhungert trotzdem er sich die ganze Zeit mit Essen voll stopft. John Constantine kehrt nach einem tragischen Ereignis aus den USA nach England zurück. Doch was ihn da in seiner Wohnung erwartet überrascht selbst ihn. Einer seiner alten Freunde sitzt vollkommen verstört und verängstigt mit Käfern und Fliegen übersät in der Badewanne. Schuld daran ist ein alter Dämon den jener Freund als eine Art Hobby aus einem kleinen sudanesischen Jungen austreiben wollte, wo dieser von einem alten Shamanen gebannt worden war. Doch die Jagd ist nicht so einfach, da sein Freund aus lauter Verzweiflung ein Paket mit dem Dämon in die USA zu John geschickt hatte. Seitdem treibt er nun dort sein Unwesen, und so müssen John und sein Freund Gaz in die USA zu Papa Midnite einem alten Voodoo-Zauberer und ihn um Hilfe bitten. Dabei trifft John auch auf ein paar alte „Geister“ aus seiner Vergangenheit, und es werden immer mehr werden…
Als nächstes verschlägt es John in die Kreise satanischer Seelenbroker, welche mit einfachen Mitteln die Gier im Menschen wecken und sich dann so ihrer unsterblichen Seelen bemächtigen. Doch John scheint dies nicht sofort zu bemerken und begibt sich dadurch selber in höchste Gefahr. Doch die Ernte der Seelen könnte noch viel größer ausfallen wenn John nichts dagegen unternimmt und dies kann er nur wenn er in die Höhle des Löwen vordringt…
Zuletzt wird Constantines kleine Nichte das Opfer eines Serienmörders, oder zumindest fällt sie in dessen Hände. Ein wenig schuld daran sind aber auch die Eltern der kleinen Gemma, welche sich seit kurzem in einer seltsamen Sekte wohler fühlen, als in der eigenen Familie. Doch John würde seine kleine Nichte niemals im Stich lassen und so reist er los um sie zu retten…
FAZIT:
Die ersten eigenen Abenteuer von John Constantine, welcher seinen ersten Auftritt innerhalb der Swamp Thing-Reihe hatte, sind düster, mysteriös und fantastisch. Geister, schwarze und weiße Zauberei und Magie, Dämonen und ganz normale Probleme und Ereignisse bevölkern die Welt des ruhelosen John Constantine. In seinem Mantel, immer mit einer Zigarette ausgestattet, kaum schlafend und essend, reist er umher, um die Welt der anderen sicherer zu gestalten.
Der Character bzw. die Figur des John Constantine wirkt noch etwas unausgereift und ein wenig steif, gleiches gilt für die Zeichnungen die noch nicht so ganz zur Stimmung passen. Oftmals sind sie zu minimalistisch und dunkel, an anderen Stellen wiederum zu detailliert mit zu vielen Bilddetails, so das dass ganze überladen wirkt und ein wenig ablenkt.
Alles in allem ist es aber schon ein sehr guter Start und bietet noch einiges an Potential…

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Doubt #3 [Carlsen, April 2011]

Heute geht es mit dem dritten Band des Mystery-Horror-Thriller-Drama-Mangas „Doubt“ weiter und in diesem Band wird auch schon einiges aufgeklärt. Doch wer ist wer und wem kann man noch trauen…?

Doubt #3

Von den anfänglichen sechs Teilnehmern leben inzwischen nur noch ganze drei Stück. Da wären Hajime, der eigentlich gar nicht dabei gewesen wäre, Mitsuki die nur durch ihren Schulkameraden und Freund Yu dazu kam und eben Yu selber.
Als dann Mitsuki verletzt wird hat Yu nur eine Chance. Er bringt sie zu Hajime, den er noch immer für den Wolf hält um sie medizinisch versorgen zu lassen. Doch nach einem kurzen Rundgang sind sowohl Mitsuki als auch Hajime verschwunden, wobei Yu Mitsuki sehr schnell an einem Seil baumelnd wiederfindet und auch Hajime ist schwer verwundet.
So bleibt eigentlich nur noch der Schluss das es offenbar noch jemanden im Gebäude gibt, der die ganze Zeit mit den Jugendlichen gespielt hat. Doch plötzlich wird Yu angegriffen und es offenbart sich ihm die wahre Identität des Wolfes…
FAZIT:
Zwar wird in diesem dritten und vorletzten Band schon das Geheimnis um den Wolf gelüftet, aber das Wie und Warum bleibt vorerst verborgen. Auch wird in diesem Band wieder verstärkt auf den psychologischen Horror und die Rätsel gesetzt. Den Leser beschleicht ein regelrecht beklemmendes Gefühl, als Yu durch die dunklen Gänge seines Gefängnisses stapft.
Ich hoffe doch das die vorzeitige Auflösung des Wolfes dem vierten Band nicht vollends die Spannung nimmt und freue mich dahingehend auf ein hoffentlich grandioses Finale in Band 4.

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Universe #1 [Infinity, Juni 2002]

Heute möchte ich euch eine Miniserie vorstellen die für viele vielleicht ein Geheimtipp ist, für andere einfach nur eine Comicserie und wieder anderen wird sie vielleicht überhaupt nicht gefallen. Ich persönlich hatte die Reihe bis zu einem zufälligen Entdecken, überhaupt nicht auf meinem Schirm und bin eher skeptisch ran gegangen…

Universe #1

Tom Judge ist ein gefallener Priester. Inzwischen sucht er sein Heil in Nutten, Alkohol und Drogen. Bis zu dem Moment wo er in einem kleinen Versteck neben seinem Kamin einen seltsamen Schlüsselanhänger findet. Dieser kleine und unscheinbare Anhänger birgt jedoch ein schreckliches Geheimnis, das sich auch sofort offenbart als Tom von einer seiner beiden Bettgespielinnen angegriffen wird, die es auf den Anhänger abgesehen hat. Es manifestiert sich ein mächtiger Dämon der alles um sich herum niederwalzt und in Schutt und Asche legt.
Nach dieser ersten Begegnung mit seinem neuen dunklen Ich taucht plötzlich Tilly auf, welche in die Zukunft sehen kann und schnappt sich den doch leicht überforderten jungen Mann. Sie versucht ihm zu erklären, das er dank des Anhängers nun zu einer sehr wichtigen Person im Ränkespiel der Hölle wird, und stellt ihm wenig später schon eine sehr wichtige Person vor, welche sich ihm als Nick vorstellt. Es ist Tom zwar nicht sofort klar, aber er plaudert in diesem Moment mit dem Teufel…
FAZIT:
Eigentlich ist mir Universe Band Nummer 1 eher durch einen Zufall in die Hände gefallen. Als ich dann aber gesehen habe wer da den Autorenstift geschwungen hat, wurde ich neugierig. Nun gibt es zwar von Paul Jenkins gutes und schlechtes Material („Die Offenbarung“ zusammen mit Ramos fand ich sehr gut) und deshalb dachte ich mir „Schau doch mal ob du die 5 Bände komplett bekommst.“
Gesagt, getan und nach dem lesen des ersten Bandes nicht wirklich bereut. Jenkins baut eine durchaus interessante Story auf, die einem mit den dramatischen und teilweise sehr blutrünstigen Bildern von Clayton Crain dargebracht wird. Seine Dämonen und die Details sind schon atemberaubend, seine Menschen jedoch sind fast Augenkrebs. Schrecklich unproportioniert und perspektivisch immer irgendwie verschoben. Davon aber mal ab entwickelt sich eine schöne Fantasy-Horror-Mystery-Geschichte mit Biblischen und Mythologischen Anleihen.

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Doubt #2 [Carlsen, Januar 2011]

Diesmal geht es mit dem zweiten Band der Mystery-Horror-Drama-Reihe „Doubt“ weiter. Können sich die Gefangenen befreien und werden sie den Wolf entlarven…?

Doubt #2

Die Lage spitzt sich immer weiter zu als Yu, Mitsuki, Haruka und Hajime herausfinden das der Unbekannte welcher als Hase verkleidet im Monitorraum saß, selber ein Opfer ist. Wegen einer Behinderung war es ihm nicht möglich dies zu sagen und so hat Yu, ohne es zu wissen, ihn versehentlich getötet, als er ihm die Hasenmaske abnahm. Im Inneren der Maske war eine Nadel befestigt, welche beim Abnehmen zusticht und dabei ein tödliches Gift freisetzt. Im nächsten Raum, den sie mit Hilfe des Strichcodes des Unbekannten öffnen, finden sie eine Art Bibliothek. Zum Glück hat das Zimmer auch ein Fenster hinter einem der Bücherregale zu bieten, doch als Yu und Hajime das Regal beiseite schieben müssen sie erkennen das ein robustes Eisengitter den Weg nach draussen versperrt.
Als dann auch noch Haruka ein paar mysteriöse Informationen findet, bricht unter den verbliebenen Überlebenden das pure Misstrauen aus. Haruka beschuldigt Yu und Mitsuki die Wölfe zu sein, greift dann Mitsuki auf der Toilette an und überredet Hajime Yu zu fesseln. In dieser Situation hat Yu nachdem er im Monitorraum alleine zurückgelassen wurde die Chance alle auf den Bildschirmen zu beobachten. Auch den eingeschlossenen Eiji kann er sehen und muss dabei tatenlos zusehen wie ein als Hase verkleideter Unbekannter das eigentlich abgschlossene Zimmer betritt und Eiji ermordet.
Da Yu während dieser Tat bis auf Hajime alle anderen Personen auf den Monitoren verfolgen konnte, schlägt die Situation wieder um und plötzlich ist Hajime der Verdächtige. Doch plötzlich ist Haruka verschwunden und eine bisher verschlossen Tür steht offen. Dahinter verbirgt sich, für die letzten drei, etwas wahrhaft unvorstellbares…
FAZIT:
Die Spannung steigt weiter und noch immer ist nicht abzusehen wer hinter dem ganzen Spiel steckt. Jeder mögliche Verdacht wird im darauf folgenden Kapitel zerstört und man hat das Gefühl am Anfang zu stehen. Auch die Parallelen mit Horrorgenreikonen wie SAW relativieren sich immer weiter und es entsteht etwas weitgehend eigenständiges. Dabei werden auch immer mehr Hintergründe offenbart bzw. präsentiert wer aus welchen Gründen vielleicht der Täter sein könnte, aber diese Informationen werden teilweise auch ganz geschickt wieder „ausgehebelt“ und dennoch bleibt die ganze Geschichte bisher sehr glaubwürdig.
„Doubt“ macht nach wie vor einen Riesenspaß und man fiebert einfach mit den Figuren mit und will, muss, einfach wissen wie es weitergeht.

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The Walking Dead #2: Ein langer Weg [Cross Cult, Juni 2006]

Heute gibt es den zweiten Band von Images/Cross Cults Zombie-Überlebensdrama. Und auch dieses mal passiert wieder einiges…

The Walking Dead #2: Ein langer Weg

Shane ist tot und die Stimmung in der Gruppe ist zwiegespalten. Doch die Stimmung ist nicht das einzige Problem. Die Nahrung geht aus und das Camp ist nun auch nicht mehr sicher, nachdem sich die ersten Zombies dorthin „verlaufen“ haben. Also bleibt Rick und den anderen nichts anderes übrig als das Wohnmobil fertig zu machen und sich gemeinsam auf die Suche nach einem neuen Platz zu machen. Doch unterwegs gibt es auch andere Gefahren als nur die Zombies. Viele Strassen sind von Autowracks versperrt, und als die Männer der Gruppe gerade einmal wieder den Weg freiräumen müssen erhalten sie Besuch…
Aber ausser einem riesengroßen Schreck passiert der Gruppe nicht viel. Den die Besucher entpuppen sich als eine kleine Gruppe Überlebender die ebenfalls eine neue Zuflucht sucht. Rick freundet sich sehr schnell mit Tyreese an. Nur Lori findet es nicht so gut noch ein paar Menschen mehr mit sich herumschleppen zu müssen. Aber den wahren Grund für ihren Missmut äussert sie Rick gegenüber erst später, als sie ihm gesteht schwanger zu sein. Es dauert auch nicht lange bis eine neue offenbar verlassene Wohnsiedlung der neue Unterschlupf der Flüchtlinge wird. Was jedoch keiner ahnt ist das diese Siedlung deshalb verlassen ist, weil sie von Zombies bevölkert wird. Als die Gruppe dies entdeckt ist es fast schon zu spät und Allens Frau Donna wird ein Opfer dieses Angriffs. Schneller als gedacht ist der Rest der Gruppe aus dieser Todeshölle entkommen, jedoch haben sie keinerlei Verpflegung mehr mitnehmen können, so das sie kurze Zeit später wieder beginnen müssen zu jagen, damit sie überleben können.
Ein Waldgrundstück soll die Chance bieten mit gejagtem Wild das Überleben zu sichern. Rick und sein Sohn Carl, sowie Tyreese machen sich auf die Suche und schneller als erwartet kommt es zum Schusswaffengebrauch. Doch ist kein Tier das Opfer dieses Angriffs, sondern Ricks Sohn Carl, der versehentlich von einem anderen Überlebenden auf der Jagd angeschossen wird. Während Tyreese zu den anderen zurückeilt, ist Rick mit dem Schützen und seinem verletzten Sohn auf dem Weg zu einer Farm, wo jemand leben soll, der seinen Sohn vielleicht noch retten kann…
FAZIT:
Auch der zweite Band dieses Dramas weiß wieder vollends zu überzeugen. Nicht nur das Geheimnisse ans Licht kommen, die noch einiges an Problemen mit sich bringt und das sogar auf lange Sicht. Auch die Verluste die einige der Flüchtlinge hinnehmen müssen werden immer dramatischer. Anfangs sind es noch Freunde die sterben, später dann schon die Ehefrauen und Mütter und sogar die Kinder könnten bald das Ziel der Autoren werden. Diese Ungewissheit die die Gruppe erlebt überträgt sich auch direkt auf den Leser, und dies auch durch die gelungenen Zeichnungen von Charles Adlard, der ab sofort den Zeichenstift von Tony Moore überreicht bekommt. Anfangs noch ein wenig ungewohnt stellt sich sehr schnell die passende Stimmung ein. Doch neben all dem Drama welches Robert Kirkman, Charles Adlard und Cliff Rathburn hier präsentieren gibt es auch erfreuliches. Neue Liebe zum Beispiel. Auch durch solche Ereignisse kann man die Gruppe dezimieren. Es muss nicht immer der Tod sein.
Und in genau solchen Momenten schwingt auch immer etwas Hoffnung mit die für die Zukunft der Flüchtlingsgruppe ein Ziel darstellt. Immerhin gilt es noch immer einen Ort zu finden an dem sich die Gruppe niederlassen kann und sicher ist vor den Angriffen der Zombies.

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Die Offenbarung (Carlsen, April 2006)

Manchmal gibt es Comics auf die wird man von allen Seiten hingewiesen und sozusagen mit der Nase darauf gestossen, und dann gibt es solche die eher ein Geheimtipp sind und sich langsam einen ausgewählten Leserkreis offenbaren. Offenbaren ist in diesem Fall sogar die perfekte Wortwahl, denn es geht um die 6-teilige Minsiserie „Revelations“ von Paul Jenkins und Humberto Ramos welche in den USA vom August 2005 bis Januar 2006 bei Dark Horse Comics erschienen ist. Die Miniserie lief sogar erfolgreich genug um bereits im Juli 2006 als Paperback nachgedruckt zu werden. Doch bevor die USA das Werk in gesammelter Form präsentiert bekam, spendierte der Carlsen Verlag Deutschland ein sehr schön aufgemachtes Hardcover…

Die Offenbarung

Charlie Northern ist Detective bei Scotland Yard und ein Katholik der nicht mehr an das glaubt was einen Katholiken sonst ausmacht. Sein Glaube ist erschüttert und ausgerechnet er soll jetzt einen mysteriösen Mord im Vatikan aufklären. Kardinal William Richleau ist ermordet worden. Doch es ist kein einfacher Mord. Der Kardinal wurde mehrere Meter aus einem Fenster direkt auf einen Stahlzaun gestossen und aufgespießt. Nun muss Detective Northern nicht nur herausfinden wer der Mörder ist, sondern kommt dabei auch einer seltsamen Verschwörung auf die Spur, die weit über das menschliche Verständnis alles was existiert hinausgeht. Dabei bekommt Charlie auch Unterstützung von Lucille Pelliccia, auch Lucy genannt, die für den Vatikan als Buchhalterin das Desaster mit der Barclay Bank ins Reine bringen soll. Dadurch hat sie sehr tiefen Einblick in das Wesen und Handeln des Vatikans, und kann Charlie so mit Informationen unterstützen die ihm bei seinen Ermittlungen hilfreich sein könnten.
Doch was Charlie noch nicht ahnt, ist wie mächtig der Vatikan wirklich ist. Oder besser gesagt einige seiner Repräsentanten. Und so kommt Charlie schnell hinter ein paar Geheimnisse und auch näher an Lucy heran…
FAZIT:
„Die Offenbarung“ ist ein herrlicher Mysterythriller bei dem ein verbitterter und auch irgendwie innerlich gebrochener und enttäuschte Detective gegen eine Institution ermittelt der er früher blindlinks gefolgt ist. Paul Jenkins schafft es mit seiner Darstellung von Charlie einen Charakter zu präsentieren den man einerseits mag und andererseits auch wieder verabscheut. Nicht immer sind seine Handlungen nachvollziehbar, auch oder gerade weil sie emotional erfolgen. Genauso gelungen wie Jenkins Grundstory ist die visuelle Umsetzung, oder besser gesagt Präsentation, von Humberto Ramos. Anfangs wirken Ramos Zeichnungen, bzw. sein Stil noch ein wenig ungewohnt, aber schon sehr schnell stellt sich eine passende und wirkungsvolle Symbiose ein, die durch gekonnt platzierte Slapstickeinlagen auflockert.
Auch wenn das Ende für mich persönlich ein wenig enttäuschend war, so ist jedoch der Weg dorthin Spannung und Adrenalin pur. Schon alleine deshalb ist dieses kleine Highlight etwas ganz besonderes und eine fast uneingeschränkte Leseempfehlung für alle die mal etwas anderes als die typische Superheldenkost ausprobieren möchten.

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Fringe #1: Der Anfang [Panini, Mai 2011]

Anders als beispielsweise „Human Target“ basiert „Fringe“ nicht auf einer existierenden Comicserie. Nichtsdestotrotz hat man ja immer noch die Möglichkeiten aus einer erfolgreichen TV-Serie eine Comicserie zu machen um entweder Geschichten zu erzählen die in der Serie nicht möglich sind, oder um einfach nur ein wenig Geld zu scheffeln. Bei den Heroes und Supernatural hat das schon ganz gut geklappt, warum also sollte es nicht auch bei Fringe funktionieren?
Wie auch schon bei den anderen beiden Serien versucht man bei Fringe die TV-Serie zu ergänzen, indem z.B. Vorgeschichten und Zwischenerlebnisse präsentiert werden, die sowohl alleine gelesen werden können, als auch im direkten Zusammenhang mit der TV-Serie diese um viele Sichtweisen und Informationen ergänzen…

Fringe #1: Der Anfang

Walter Bishop beginnt gerade sein Lehramt an der Harvard Universität und lernt dort den engagierten jungen William Bell kennen. Anfangs sind sich die beiden (auch weil sie alterstechnisch garnicht so weit auseinander sind) nicht wirklich grün, doch schnell entwickelt sich nicht nur wissenschaftliche gemeinsame Interessen, sondern auch Freundschaft.
Es dauert also nicht lange, bis die Forschungen der beiden auf das Interesse einer seltsamen Institution stösst und beide angeheuert werden für das Unternehmen zu arbeiten. Auf der abgelegenen Forschungsstation in Alaska treffen die beiden auch auf andere Wissenschaftler wie z.B. die junge Dr. Rachel Matheson und auch ein paar Wissenschaftler deren noch lebende Köpfe in Gläsern konserviert wurden.
Bish und Bell flüchten mit Hilfe von Rachel, die dabei leider ihr Leben verliert und beide beschliessen ab sofort nicht mehr für irgendwelche dubiosen Firmen zu arbeiten.
Kurz darauf bekommen sie Besuch von einer Regierungsbehörde, welche mit Blaupausen eines unbekannten Gerätes die beiden genialen Wissenschaftle aufsucht. Bishop und Bell wollen zuerst nicht, haben aber leider keine Wahl, und so konstruieren sie jenes Gerät, was sich als Zeitmaschine entpuppt und die beiden bei einem Testlauf ins Nazideutschland im April 1945 verschlägt. Schnell finden die beidne mithilfe von Bishops Vater heraus, das die Nazis ebenfalls eine solche Zeitmaschine erfunden haben um Hitler und seine Geliebte Eva Braun in die Zukunft zu teleportieren. Doch Bish hat in die Maschine eine Versicherung eingebaut so das Hitler nicht in der Zukunft landet, sondern im Mesozoikum bei den Dinosauriern. Auch Bish und Bell gelingt kurz darauf die Flucht in ihre Zeit, und die Zeit vergeht bis Walter Besuch in der Nervenheilanstalt von einer jungen Dame erhält…
Ausserdem gibt es noch fünf Bonuskurzgeschichten rund aus dem Fringe-Universum welche direkt und indirekt mit dem Schema und Massive Dynamic verbunden sind.
FAZIT:
Der erste Comicausflug in die Welt von Fringe ist rundum gelungen. Tolle atmosphärische Zeichnungen und eine Geschichte die sich prima in die Chronologie der Serie eingliedert. Ausserdem sind im Comic Erzählungen möglich die in der Serienform nur schwer oder sehr teuer umzusetzen sind (Hitler bei den Dinos zum Beispiel), und so nutzen die Autoren und Zeichner die unbegrenzten Möglichkeiten des Mediums schon sehr gut, aber bei weitem noch nicht perfekt.
Auch gelungen finde ich persönlich die Tatsache das die Geschichte auch ohne Serie funktioniert, genauso wie die Serie ohne das Comic funktioniert, und dennoch finden Serienfans und Comicfans Anspielungen, Tipps und mehr in beiden Medien wieder.
Die begleitenden 5 Bonuskurzgeschichten spiegeln ebenfalls den Charme und die Spannung der Serie gekonnt wieder. Sei es Körpertausch, Zeitschleifen, Klonprozesse, körperliche Leistungssteigerung oder die wissenschaftliche Forschung an Testobjekten, alles ist wie ein Spiegelbild der Serie und bringt sogar noch ein paar Infos mit die einen die Serie mit einem etwas anderen Blick betrachten lässt…

Für Freunde der Serie und Fans von wissenschaftlicher Fantasy und Mystery ist dieser Band eine Empfehlung und gelungene Unterhaltung.

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ComicShortCast Episode #4


Stephen King’s N.

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Die vierte Ausgabe des Comic Short Cast befasst sich mit Stephen Kings N.