Ultimate Fallout #1: Eine Welt ohne Spider-Man [Panini, Februar 2012] ACHTUNG SPOILER!!!

Als ich den Artikel zu Ultimate Spider-Man #5 veröffentlicht habe, da habe ich euch versprochen das ich das letzte Kapitel und den Neubeginn (Ultimate Fallout) vorstelle sobald ich es vorliegen habe.
Nun, mein Versprechen habe ich dann hiermit gehalten. Vorgestern den Band bekommen, gestern gelesen und heute den dazugehörigen Artikel veröffentlicht. Und als wäre das alleine nicht schon genug Grund zur Freude möchte ich euch diesmal sogar mit ein paar zusätzlichen Bildern (zum vergrößern einfach auf die Bilder klicken) einige Einblicke in den Band gewähren…

Ultimate Fallout: Eine Welt ohne Spider-Man

Peter Parker, der ultimative Spider-Man ist tot.

Ganz New York steht unter Schock. Während einige wenige versuchen zur Tagesordnung überzugehen, sind große Teile New Yorks und deren Bewohner erstarrt und ungläubig. Weniger darüber das ein junger Teenager der tagtäglich unter ihnen lebte der Held Spider-Man war, sondern eher das eben jener Held sein Leben lassen musste.
Welche Ausmaße das ganze inzwischen angenommen hat wird Tante May erst klar als Peters Beerdigung ansteht und die Kirche von einer Menschenmasse umringt ist, wie sie es nicht erwarten konnte. Es hat den Anschein das fast ganz New York von ihrem gefallenen Helden Abschied nehmen wollte.
Als dann auch noch fast wie bei einem roten Teppich Gwen, Tante May und Tony Stark an einer Menge von berührten Menschen vorbeikommt und dabei von einem kleinen Mädchen angesprochen wird, welches von Peter einmal aus einem brennenden Haus gerettet wurde und nun die schon vollkommen überwältigte und verstörte Tante May mit den Worten „Willst du gedrückt werden?“ in den Arm nimmt.
Und als wären diese Ereignisse nicht schon genug um Tante May sämtlicher Kräfte zu berauben, kommt nun auch noch Steve Rogers, Captain America, um ihr zu beichten das es alleine seine Schuld ist, das Peter nicht mehr lebt. Nicht nur weil er Peter klargemacht hat, dass er noch zu jung und unerfahren für den Superheldenjob sei, sondern weil Peter auch noch eine Kugel abgefangen hat, welche für Captain America bestimmt war und ihn so schlussendlich tötete.
Als Tante May dies erfährt kann sie nicht mehr an sich halten und rastet vollkommen aus. Sie hält Steve, Tony und allen anderen Helden eine Standpauke über die Vorbildfunktion die sie für Peter hatten und ohrfeigt dann auch noch vor aller Augen Captain America.
Mary Jane sucht derzeit nach Beweisen das Nick Fury und die Regierung für den Tod von Spider-Man verantwortlich sind. Sie macht Bilder und sammelt Fakten um diese dann zu veröffentlichen und alle bloß zu stellen.
Auch Rogue, die Peter nicht persönlich kannte, fühlt mit dem gefallenen Helden und erinnert sich an ihre verlorenen Freunde. Sie erkennt das dies offenbar nur der Beginn von etwas wirklich Bösen sein kann und flüchtet zum Gebet in eine verlassene Kirche.
Zwischenzeitlich schafft es auch Kitty nicht in der Kirche zu bleiben, da ihr einfach alles zu viel wird. Sie flüchtet nach draussen und erkennt das einige der New Yorker welche sich in der trauernden Menge verteilt haben überhaupt nicht an der Tragödie von Peter Parker interessiert sind, sondern sich selbst nur in die Öffentlichkeit rücken wollen. Dabei trifft sie auch auf Johnny und Robert und beschließt mit den beiden ein neues Leben zu beginnen, bei dem sie nicht die Gejagten der Regierung darstellen wollen.
Tony musste auch schon wenige Tage zuvor seinen Bruder beerdigen und durfte dann die Bekanntschaft einiger einflussreicher Leute machen, während unter S.H.I.E.L.D.s Obhut der Hulk besänftigt und als Waffe trainiert werden soll.
Doch der Teil New Yorks der nicht bei der Trauerfeier ist, sieht sich einer neuen Überraschung konfrontiert, als ein neuer Spider-Man beginnt in New York aufzuräumen. Wie Peter auch, noch eher tollpatschig, aber engagiert stellt er sich dem Känguruh entgegen.
Und noch jemand versucht seinen Einfluss auszunutzen. Pietro Lensherr der als Mutant und Ausgestoßener eigentlich verfolgt gehört möchte mit seinen Möglichkeiten andere Mutanten trainieren und in ihren Kräften unterweisen. Jedoch will er das nicht tun um der Gesellschaft einen Gefallen zu tun, sondern um die dann ausgebildeten Mutanten, wie Sklaven, zu verkaufen. Auch Reed Richards erkennt genau wie Pietro seine Chancen und weiß sie zu nutzen. mit ein paar Hilfsmitteln und seinem überragenden Intellekt schafft er es wieder zurück auf die Erde.
Ausgerechnet jetzt wird auch noch S.H.I.E.L.D. der Etat um dreissig Prozent gekürzt während sie die Effektivität wiederum um mehr als dreissig Prozent steigern sollen, und zu allem Überfluss hat Steve Rogers nun noch seinen Dienst als Captain America quittiert.
In diesem Moment erkennt Fury das er mit jemandem reden muss. Er sucht Mary Jane auf und beichtet ihr das er Peter bereits als Baby kannte, da seine Eltern für S.H.I.E.L.D. gearbeitet haben. Und als er erfuhr das Peter durch diesen Unfall besondere Kräfte erhielt, wollte er ihn unter seine Fittiche nehmen, doch es hat nicht so funktioniert wie er es sich gewünscht hatte…
FAZIT:
Man merkt das in diesem Band sehr vieles passiert. Ereignisse die nicht nur mit dem abschliessen sollen was in Ultimate Spider-Man #4 seinen Lauf genommen hatte und in Ultimate Spider-Man #5 mit dem Tod von Peter Parker gipfelte, sondern auch Ereignisse die wegweisend für die Zukunft des Ultimativen Universums sein sollen. Neben dem Auftreten eines neuen Spider-Man, werden auch Weichen für die Ultimativen, S.H.I.E.L.D. und Reed Richards gelegt die sich mit großer Sicherheit bald kreuzen werden.
Was mich an diesem Band jedoch besonders beeindruckt hat, waren nicht die vielen neuen Wege die aufgezeigt werden (man hatte fast das Gefühl von einer Anthologie) sondern der emotionale Part. Und wer wäre dafür besser geeignet gewesen als der Mann der neben Autor Brian Michael Bendis, dem Ultimativen Spider-Man auf die Welt geholfen hat, Mark Bagley. Noch immer schafft es dieser Mann Emotionen in die Gesichter seiner Protagonisten zu zaubern die einfach nur bewegend sind.
Nach dem Tod der wohl zentralsten Figur des ultimativen Universum stellt dieser Band einen neuen und wegweisenden Beginn für ein Zeitalter ohne Peter Parker als ultimativen Spider-Man dar. Ob man es bei Marvel schaffen wird, diesen Tod bis zum bitteren Ende durchzuziehen und in seiner vollen Tragweite bestehen zu lassen, dass weiß wohl nur die Zeit zu beantworten. Einzig Bendis schwor das unter seiner Federführung kein Peter Parker mehr in den Dress des ultimativen Spider-Man steigen wird. Doch was wird passieren wenn der neue Spider-Man, ein afroamerikanischer Teenager mit spanischen Wurzeln auf zu viel Gegenwind stösst. Was wenn diesem Spider-Man kein Erfolg beschienen ist. Ein ultimatives Universum kann ohne einen Spider-Man nicht existieren (so hat es zumindest bisher den Anschein) und wird dann Marvel vielleicht wieder weich?
Ich persönlich hoffe doch nicht. Dieser Band hat gezeigt, das im ultimativen Universum so viel Potential schlummert, welches nur darauf wartet freigesetzt zu werden, das auch diesem neuen Spider-Man ein Erfolg bevorsteht auf den ich mich bereits sehr freue, wenn er im Sommer 2012 hier in Deutschland startet. Auf jeden Fall bin ich jetzt schon jemand der seinem Comichändler bescheid gesagt hat, dafür ein neues Abo einzurichten.
Doch ich will auch nochmal auf den Anthologie-Charakter des Bandes zurückkommen. Nicht nur das sehr viele Handlungsstränge von diesem Band aus starten, es sind auch sehr viele Künstler zusammengekommen um dieses (in den USA als 6-teilige Miniserie erschienene) Ereignis umzusetzen. Neben dem bereits erwähnten Mark Bagley, der sozusagen die Vergangenheit des ultimativen Universums darstellt, darf auch Sara Pichelli an den Zeichenstift, welche wiederum die Zukunft des Ultimativen Universums repräsentiert. Neben ihr sind auch noch Lee Garbett, Gabriel Hardman, Bryan Hitch, Steve Kurth, Eric Nguyen, Carlo Pagulayan, Clayton Crain, Salvador Larroca, Luke Ross, Billy Tan und Mitch Breitweiser vertreten um Abschied zu nehmen und nach vorne zu blicken.
Alle haben es geschafft, trotz der Menge an Ereignissen etwas zu präsentieren das dennoch eine große Gemeinsamkeit hat. Und diese kann jeder für sich selbst entdecken wenn er in diesen wunderbaren Band versinkt.

Als letztes kleines Schmankerl präsentiere ich euch hier noch alle 6 Djurdjevic-Variant-Hefte der US-Serie welche aneinander gesetzt ein wunderschönes Panoramabild ergeben.

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Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2) [Panini, Dezember 2011]

Heute gibt es auch schon den zweiten Teil und das Finale zum Tod von Spider-Man. Halten die großartigen Ankündigungen das was sie versprechen? Wird diese Ausgabe das Ultimative Universum wirklich für immer verändern?

Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2)

Der Wahnsinn bricht sich weiter Bahn als Norman Osborn (den alle bisher für tot hielten) zusammen mit Dr. Octopus, Electro, Sandman, dem Geier und Kraven dem Jäger der Obhut von S.H.I.E.L.D. entkommen kann. Und ausgerechnet jetzt befindet sich Peter mit Captain America in einer „Trainingsstunde“ die ihm klarmachen soll das er mit jeder seiner Aktionen eine Konsequenz heraufbeschwört dessen er sich bewusst sein und damit leben muss. Oder im schlimmsten Fall sterben.
Genau in diesem Moment erhält Steve die Information das es Ärger gibt und er macht sich auch sofort auf den Weg, aber nicht ohne Spider-Man klarzumachen das er sich diesmal raus halten soll, weil er einfach noch nicht reif genug dafür ist. Aber wer Peter kennt, der weiß auch das es gegen seinen Kodex geht sich irgendwo herauszuhalten, und so folgt er Captain America. Doch an dem Schauplatz wo die Ultimativen kämpfen kann er dennoch nichts ausrichten und die Flüchtigen befinden sich ebenfalls nicht vor Ort, als sein Handy klingelt und MJ ihm mitteilt das Osborn, samt Anhängseln sich in der Innenstadt befinden wo er gerade wieder einmal ausrastet und Dr. Octopus tötet.
Spider-Man macht sich auf den Weg zum Geschehen, findet dort aber nur noch die Leiche von Octavius vor und lässt sich von den verstörten Passanten den Weg zur Brücke weisen, auf der noch immer der Kampf der Ultimativen tobt. Dort angekommen entdeckt er den Punisher, der gerade auf Captain America anlegt und schafft es im letzten Moment diesen aus der Schussbahn zu stoßen, muss dabei aber selbst einen glatten Durchschuss einstecken.
Kaum das er wieder zu sich kommt, muss er feststellen das er alleine ist. Die Ultimativen sind verschwunden und auch sonst hat sich keiner um den verletzten Spider-Man gekümmert. Also macht er sich auf den Weg nach Hause in der Vermutung das Osborn dort zuschlagen wird. Währenddessen kämpfen bereits Johnny und Robert in Queens gegen die verbliebenen Flüchtlinge mitsamt Osborn als Anführer. Doch Peter ist geschwächt und auch so schon am Ende seiner Kräfte, als er sich dem endgültigen und Finalen Kampf gegenüberstellt…
FAZIT:
Das Finale ist wie es sein soll. Spannend, Dramatisch, Actionreich und voller Emotionen. Brian Michael Bendis hat es wahr gemacht und den ultimative Peter Parker das Leben genommen. Kein Schwindel, keine verheißungsvollen und imposanten Ankündigungen die doch nicht das halten was sie versprechen. Nein. Diesmal ist es echt und nachdem was Bendis nach der Veröffentlichung verlauten ließ, wird es diesmal auch dabei bleiben. Ob man das bei Marvel auch wirklich durchhält, wird wohl erst die Zeit zeigen, aber dieses Abenteuer markiert einen Wendepunkt und Neuanfang für das Ultimative Universum.
Um das Finale auch würdig zu präsentieren darf niemand anderes an den Zeichenstift als der Meister schlechthin. Mark Bagley, der dem ultimativen Spider-Man von der Nummer 1 an in über 100 Ausgaben lang leben ein gehaucht hat. Für Bendis war klar, das kein anderer Künstler diese Ehre zuteil werden dürfe als den beiden Vätern dieser Serie. Und was soll ich sagen. Bagley ist einfach mein Lieblingszeichner an Spider-Man. Mit seinen ASM-Ausgaben bin ich damals bei Condor im „Die Spinne“-Magazin #215 voll eingestiegen (nachdem ich vorher fast nur die TBs hier nach der Wende im Osten gefunden hatte) und groß geworden. Bagley hat so viele bedeutende Ereignisse in Spider-Mans Leben bebildert, wie kaum jemand anderes (siehe hierzu auch ASM #400 mit dem Tod von Tante May).
Und auch wenn dieser Band die Nummer 2 von 3 zum Story-Arc „Der Tod von Spider-Man“ ist so kann man auf den dritten Teil auch verzichten, da dieser nur ein Tie-In darstellt und den Kampf der Ultimativen auf der Brücke näher beleuchtet, ansonsten aber eher weniger bis überhaupt nichts weiter mit den bisherigen Geschehnissen zu tun hat.
Anders ist es dann mit dem Band „Ultimate Fallout“ welcher sich mit den Auswirkungen und vor allem den Nachwirkungen um den Tod von Spider-Man beschäftigt. Und auch diesen werde ich hier auf meinem Blog vorstellen. Sobald ich ihn vorliegen habe natürlich. Denn diesmal kann ich irgendwie nicht warten und mich anderen Dingen widmen. Ich will wissen wie es weitergeht.

Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2) (Variant Cover-Edition B)

Ich selbst darf mich ja dank meines Comicshop des Vertrauens im Besitz der wunderschönen Variant Cover-Edition B wähnen, welche oben abgebildet und auf 150 Exemplare limitiert ist. Daneben sieht man auch noch die Vorder- und Rückseite des Polybeutels in dem die Variants verkauft werden.

Variants und Edition B?

Ja es gibt 2 Variants. Neben dem oben abgebildeten B-Variant und der regulären Ausgabe welche am Anfang der Rezension zu sehen ist, gibt es auch noch das auf 999 Exemplare limitierte A-Variant, welches ihr hier unten seht (ebenfalls nochmals mit dem Polybeutel). Da man also vorher nicht sieht welches Variant enthalten ist, hat das Ganze ein wenig etwas von einem Überraschungsei.

Ultimate Spider-Man #5: Der Tod von Spider-Man (Teil 2) (Variant Cover-Edition A)

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Alternativ könnt ihr es natürlich auch hier probieren. 😉

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Review: Ultimate Spider-Man #4: Der Tod von Spider-Man – Prolog (Teil 1) [Panini, September 2011]

Ultimate Spider-Man #4: Der Tod von Spider-Man – Prolog (Teil 1) [Panini, September 2011]

In meiner heutigen Rezension widme ich mich dem wohl aufsehenerregendsten Abenteuer seit dem Tod von Superman und dem behinderten Batman in der Comicgeschichte. Es geht um den Tod des ultimativen Spider-Man. Und auch wenn die letzte Ausgabe der Serie Ultimate Spider-Man in den USA eingeschweißt verkauft wurde, haben schon einen Tag vor der Veröffentlichungen diverse Onlineportale den Tod des titelgebenden Helden in die Welt hinausgeschriehen. Eine Praxis wie sie auch bei einem bekannten großen deutschen Propagandablatt zum Alltag gehört und welches sich ebenfalls nicht lumpen ließ um dem deutschen Markt diese Meldung brühwarm und ohne Spoilerwarnung, direkt auf der Startseite ihres Internetauftritts zu präsentieren. Abgesehen davon das der deutsche Verlag darüber ziemlich verärgert gewesen sein muss, so waren auch die Fans die unbedacht in diese Falle stolperten enttäuscht.
Denn kaum das diese Meldung online war, wurden die Comicforen von Meldungen, Spoilern und (ich sage es jetzt wirklich mal ungeschönt) Idioten überrannt, die der gesamten Community diese Tragödie mitteilen mussten. Doch unabhängig davon war dies wohl auch eine kleine Marketingkampagne von Marvel, da Comicfans mit solche aufbrausenden Meldungen wie dem Tod eines Helden heute bei weitem nicht mehr so leicht zum Kauf anzuregen sind, wie noch vor 20 bis 30 Jahren. Zu schnell kehren verstorbene Helden wieder zurück und zu oft entpuppt sich der bevorstehende Tod doch nur als Finte.
Aber diesmal wollte es Bendis anders machen und legte sich dafür auch mächtig ins Zeug…

Ultimate Spider-Man #4: Der Tod von Spider-Man (Teil 1)

Peter hat als Spider-Man nach dem Chamäleon-Disaster keinen guten Stand in der Stadt. Auch S.H.I.E.L.D.-Chefin Carter muss sich dem „Erbe“ von Nick Fury annehmen und hat dafür Iron Man, Captain America und Thor eingeladen um deren jeweilige Meinungen über den Superheldenjungspund zu erfahren. Und nach erfolgreicher Erörterung und Abstimmung wird beschlossen Peter ins Superheldentrainingslager zu schicken. Ab sofort wird Spider-Man von den Ultimativen unterrichtet.
Doch als wenn das nicht das einzige Problem ist taucht neben der Black Cat auch noch Mysterio wieder auf und beide haben es auf den Kingpin abgesehen. Doch erfolgreicher ist wohl Mysterio, der den Kingpin mal so eben ausknipst. Das wollte eigentlich Felicia aus privaten Gründen machen und außerdem hatte sie es noch auf den Zodiac-Schlüssel abgesehen, der aber in jedermanns Händen die ultimative Waffe der Zerstörung darstellt und deshalb auf keinen Fall in Mysterios Hände gehören.
Es kommt wie es kommen muss und so beginnt das Chaos indem Felicia mit dem Zodiac-Schlüssel ein halbes Wohnviertel ausradiert gerade während Peter in einer seiner Trainingsstunden mit Tony Stark ist. Das reicht natürlich noch nicht um das Chaos perfekt zu machen…
Zu all dem Chaos taucht auch Gwen wieder auf, Peter vergisst seinen Geburtstag und erhält Besuch von Kitty was Mary Jane natürlich überhaupt nicht glücklich macht…
FAZIT:
„Der Tod von Spider-Man“ beginnt dramatisch und komisch. Komisch weil die Superhelden-WG. noch immer das reinste Chaos ist und besonders Johnny mit seinem aufgeblasenen Ego und seiner Arroganz einem immer ein Schmunzeln entlockt und zum anderen weil Peter nun die Superheldenschulbank drücken muss und das bei Lehrern die nicht unterschiedlicher sein könnten.
Dramatisch weil sich natürlich einiges ankündigt was die ganze Welt gefährden könnte. Nicht nur das Mysterio wieder auftaucht und sich damit schon Unheil ankündigt, auch das Auftauchen eines seltsamen und uralten Artefaktes das ohne Untertreibung die gesamte Welt auslöschen könnte sorgt für die nötige Spannung.
Story-technisch wird also schon so einiges aufgefahren und auch am Zeichenstift hat das Ganze ein wenig Ähnlichkeit mit einem Staffellauf. So geben sich neben Stammzeichner David Lafuente, auch Sara Pichelli, Joelle Jones, Elena Casagrande, Jamie McKelvie, Skottie Young und Chris Samnee die Ehre und setzen die Abenteuer stilecht in Szene.
Zusammenfassend ein wirklich schöner Anfang der von allem etwas bietet und auf ganzer Linie unterhält.

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DC Comic Klassiker (1): Batman: Ein Tod in der Familie


Batman: Ein Tod in der Familie

Alles beginnt damit dass Jason Todd unkontrollierbar wird. Er handelt unüberlegt und riskiert somit nicht nur sein Leben, sondern auch das seines Partners und Mentors Bruce Wayne alias Batman. Dieser muss deshalb schweren Herzens Jason die Verantwortung als Robin entziehen. Als er dann auch noch erfährt, das seine verstorbene Mutter nicht seine leibliche Mutter ist, sind alle Hoffnungen verschwunden Jason noch in seinen Bahnen zu halten. Er macht sich sofort auf die Suche nach ihr, da er dank eines Notizbuches seines Vaters die Möglichkeiten auf drei Frauen eingrenzen konnte und mithilfe des Batcomputers sogar deren Aufenthaltsort ermitteln konnte. Doch auch Bruce hat seine Probleme mit dem gerade aus Arkham geflohenen Joker, der eine Cruise Missile mitsamt Atomsprengkopf im nahen Ostern verkaufen möchte. So macht sich Batman auch sofort auf den Weg, aber auch Jasons Spur führt in den nahen Osten.
Dort angekommen, laufen er und Batman sich natürlich auch prompt über den Weg und zusammen schaffen sie es den Joker an seinem Handel zu hindern. So positiv diese erste Aktion auch ist, muss Jason feststellen, dass die erste der drei Damen nicht seine Mutter ist. Auch die zweite Dame, eine käufliche Söldnerin, ist leider, oder besser gesagt zum Glück, nicht seine leibliche Mutter. Alle Hoffnungen liegen nun in der letzten Person, die in einem Hilfslager als Verteilerin der Hilfsgüter verantwortlich ist. Doch leider hat auch der Joker nach seinem verpatzten Deal Kontakt zu Dr. Sheila Haywood, Jasons Mutter, aufgenommen, da sich beide noch aus der Vergangenheit, welche Sheila gerne vergessen möchte, kennen. Sie hat aber keine Chance dem zu entkommen, da der Joker sonst ihre Vergangenheit öffentlich machen würde, und dies würde das Aus für ihre Arbeit bedeuten. Als Batman von dieser Aktion erfährt versucht er natürlich diese zu verhindern, während Jason bei seiner Mutter bleibt, aber das Schicksal nimmt seinen tragischen Lauf als Jason mit seiner Mutter in einer Lagerhalle gefangen ist, welche kurz darauf explodiert.
Der Joker wird inzwischen dank eines kleinen Ränkespielchens der neue UN-Botschafter des Iran. Das wiederum bietet ihm die Möglichkeit unter dem Deckmantel der diplomatischen Immunität alle Mitglieder des Un-Rates zu ermorden. Selbst Batman kann und darf ihn nicht daran hindern, da sonst ein internationaler Zwischenfall droht…
FAZIT:
Eine für die damalige Zeit wirklich besondere Aktion besiegelte den Tod eines Helden. Mit nur 72 Stimmen Unterschied, entschieden die Leser von US-Batman innerhalb von nur 11 Stunden pro amerikanischer Zeitzone über den Tod und das Leben von Jason Todd. So monumental wie die ganze Aktion klingt fällt das ganze aber leider nicht aus. So reichte schon eine Seite um das Schicksal von Jason darzulegen, denn auch der Abschluss der Geschichte, hätte mit einem Robin im Krankenhaus, keinen wirklichen Unterschied gemacht. Vom heutigen Standpunkt aus betrachtet, könnte man das ganze weit mehr als eine Farce bezeichnen, und das nicht nur auf Grund der Tatsache, das Comichelden nur selten tot bleiben.
Dennoch bleibt ohne die ganze „Werbeaktion“ eine ganz passable Geschichte, die Batman einmal mehr am Rande der Verzweiflung zeigt. Doch genauso wie Bruce Wayne seinen Körper gestählt und trainiert hat, hat er auch seinen Geist unter Kontrolle und handelt auch nach Jasons Tod sehr rational, selbst als ihm jeglicher Handlungsspielraum, auf Grund der diplomatischen Immunität, genommen wird.
Als Gesamtwerk haben James P. Starlin und James N. Aparo ein Werk abgeliefert welches nicht umsonst Comicgeschichte geschrieben hat, und neben Batmanmeisterwerken wie „Die Rückkehr des Dunklen Ritters“ und „Der dunkle Ritter schlägt zurück“ einen verdienten Platz gefunden hat.

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Simpsons Comics präsentiert: Der Tod des Comic-Typs!

BildSimpsons Comics präsentiert:
Der Tod des Comic-Typs! #1

Der Comic Typ wird erniedrigt. Schuld daran ist ein kleines Video in dem Jeff Albertson die genialsten fiktionalen Tode darstellt. Doch kaum ist das Video online trudeln die ersten Verachtungsmails ein in denen sein Werk niedergemacht wird. Schuld daran ist ein Video von Graphic Novel Kid, das ebenfalls die besten fiktionalen Tode zeigt und in der gleichen Zeit aber viel mehr Tode darstellt.
Noch schlimmer kommt es als der Comicbuchverkäufer als neues Maskottchen für Schmalz-Schmu-Donuts vorsprechen will und dort gnadenlos gegen Graphic Novel Kid verliert. Doch den größten Verlust erleidet wohl Graphic Novel Kid der direkt nach der Siegerehrung sein Leben verliert.
Von dem Verlust getroffen nutzt Jeff sein ganzes Geld um seine Sammlungen weiter zu vervollständigen. Er wirft mit Geld nur so um sich und als er sich auf einer Comicfilmrequisiten-Auktion auch Supertyps Rakete ersteigert passiert das Unglück. Jeff gerät in die Raketenkanone und wird pulverisiert…
Alle sind geschockt, doch es ist unumstößlich. Der Comic-Typ ist tot. Auf seiner Beerdigung tauchen neben den Simpsons auch Stan Lee auf und der darauf folgenden Testamentsverkündung fällt durch einen Zufall Marge der gesamte Besitz von Jeff Albertson zu…

FAZIT:

Der Tod des Comic-Typs ist wohl die Miniserie des Jahres für mich. Zumindest aus der Sicht der bisherigen Bongoveröffentlichungen gibt es nichts vergleichbares. Der Comicbuchverkäufer ist wohl eine der aussergewöhnlichsten Charaktere im Simpsonsuniversum. Er ist eigentlich eher unscheinbar und dennoch hat er so viel Tiefe das es schon eine Frage ist warum aus der Figur bisher nicht mehr gemacht wurde.
Bisher macht „Der Tod des Comic-Typs“ sehr viel Spaß. Alles sprüht nur so vor Ideen und Enthusiasmus und vor allem der Freiheit dessen das einfach alles möglich ist.

BildSimpsons Comics präsentiert:
Der Tod des Comic-Typs! #2

Marge erbt den Taschengeldfriedhof und sorgt somit dafür das Bart sein „zweites Zuhause“ verliert. Doch es gibt noch ein weiteres Problem. Nachdem nun der Comic-Typ tot ist, scheint offenbar auch Frieden in die Foren des Internets eingekehrt zu sein. Offenbar hat Jeff unter verschiedenen Pseudonymen das Internet mit seinem Sarkasmus „bereichert“.
Das führt wiederum dazu das sich Nerds und Freaks im realen Leben begegnen und es zu einem Krieg in Springfield zwischen den beiden Gruppen kommt. Währenddessen sucht Bart, beraubt vom Taschengeldfriedhof, nach einem neuen Hobby und wird schließlich bei Grampa fündig der ihm das stricken beibringt.
Unterdessen begegnen sowohl Marge als auch Lisa der Comic-Typ in ihren Träumen. Daraufhin wird das Grab vom Comic-Typ geöffnet…

FAZIT:

Es geht einfach nur grandios weiter. So ziemlich jedes Klischee wird in einer Anspielung verbraten. Dabei scheuen sich Autoren und Zeichner nicht auch die großen Verlage und Serien der Kriegszeit durch den Kakao zu ziehen. Die Zeichnungen sind zwar oberflächlich betrachtet nur typischer 08/15-Simpsonsdurchschnitt, wenn man jedoch genauer hinsieht kann man sogar schon sehr detailreiche Ansätze erkennen, welche die Figuren aus ihren sonst so typischen Zweidimensionalität herausheben zu versuchen.

BildSimpsons Comics präsentiert:
Der Tod des Comic-Typs! #3

Kaum das sich Bart das Stricken so richtig angeeignet hat nutzt er es auch schon wieder um Streiche zu spielen. Sein liebstes Opfer ist dabei natürlich Rektor Seymour Skinner. In der Zwischenzeit fühlt sich Nelson in Marges neu dekoriertem Comicshop so wohl, dass er sie fast als Mutter anerkennt und Lisa ist währenddessen auf der Suche nach dem Grund der Geisterhaften Erscheinungen des Comic-Typs in ihren Träumen. Dabei ist natürlich polizeiliche Unterstützung das A und O, und so stellt ihr Chief Wiggum Ralph an die Seite…

FAZIT:

Das Finale ist einfach nur Klasse. Zwar passiert nichts was man nicht schon nach dem Ende der ersten Ausgabe hätte erahnen können, aber das wollte die Miniserie ja auch nicht. „Der Tod des Comic-Typs“ ist eine gelungene Parodie auf so ziemlich jeden Superheldenserientod, der jemals erdacht wurde. Und so schließt sich wieder der Kreis zu dem Video das der Comic-Typ am Anfang von Heft 1 erstellte.
„Simpsons Comics präsentiert: Der Tod des Comic-Typs!“ ist auch nach dem Finale die Miniserie und Überraschung des Jahres für mich. Wer noch nicht die Chance hatte da hineinzuschnuppern, und selber Freund von Superheldencomics jeglicher Art ist, der sollte die Chance nutzen sich eine der besten Parodien nicht entgehen zu lassen.
Variantcover Ausgabe 1

Amazing Spider-Man Nr. 400 – Der Tod von Tante May (Spider-Man Nr. 7 [Panini, August 1997])

Im Paniniforum haben sich vor einiger Zeit ein paar User zusammengeschlossen um die Klonsaga aus dem Spider-Man Universum in einer Art Marathon zu lesen, rezensieren und darüber zu diskutieren.

Darin verknüpft ist auch US-Amazing Spider-Man #400. In dieser bedeutungsschwangeren Ausgabe stirbt die wohl wichtigste Person neben dem Hauptcharakter Peter Parker, alias Spider-Man.
Diese Ausgabe zählt auch heute noch (fast 15 Jahre nach Erscheinen) zu den ganz großen Geschichten der Superheldencomicerzählungen. Autor Jean Marc DeMatteis und Zeichner Mark Bagley schufen ein Meisterwerk der Erzählkunst und Präsentation. Ausserdem ist dieses Heft geradezu sinnbildlich für die Abenteuer von Spider-Man bei dem neben der Action auch immer ein gezielte Dosis an Soap und Dramatik eine sehr große Rolle spielte.

Vorhang auf für eines der emotionalsten Hefte die eine Superheldencomicreihe jemals hervorgebracht hat:

„Das Geschenk“ – Spider-Man #7 (Panini) [August 1997]
„The Gift“ – Amazing Spider-Man #400 (Marvel) [April 1995]

15 Minuten.
Länger braucht Peter nicht nachdem in Dr. Caputo anrief um im Krankenhaus anzukommen.
Zuerst kann er seinen Augen nicht trauen…

…doch seine Tante, May Parker, ist endlich wieder aus dem Koma erwacht.

Auch Ben verfolgt Peters Zusammentreffen von Ausserhalb des Krankenzimmerfensters mit, wobei ihm Peter mit einem Blick deutlich macht das er hier nicht hingehört und nur stört.
Aber Ben ist es egal.
Er ist glücklich, dass es May wieder besser geht. Doch nun wo May wieder gesund zu sein scheint, sieht er keinen Grund mehr in dieser Stadt zu bleiben, die ihm nur Schmerzen und schlimme Erinnerungen bereitet.

Während Ben also mit seinen Gefühlen hadert, spielt der Schakal in Ravencroft sein eigenes Spiel. Einen kleinen Moment lang offenbart er einem der Wärter einen klitzkleinen Einblick in seine teuflischen Pläne, bevor er wieder den geisteskranken spielt und den Wärter so mit einem Wissen, welches er nicht nutzen kann hilflos zurückläßt…

© 1995-2012 Marvel & Subs, Panini

Nur einen Tag nachdem May erwacht ist entlässt sie sich selber zurück nach Hause. Trotz immenser Gegenwehr ihrer Ärztin Dr. Caputo, kehrt sie in das Haus zurück, welches ihr gesamtes gemeinsames Leben mit ihrem Mann Ben und ihrem Neffen Peter (oder doch Ben?) beinhaltet.

© 1995-2012 Marvel & Subs, Panini

Von nun an könnte das Leben von Peter, Mary Jane und May wieder glücklich werden doch da taucht Ben auf um Peter etwas wichtiges mitzuteilen…

© 1995-2012 Marvel & Subs, Panini

© 1995-2012 Marvel & Subs, Panini

… und so trifft Ben, eine für ihn, endgültige Entscheidung!

© 1995-2012 Marvel & Subs, Panini

In den darauf folgenden Tagen genießt Peter die Zeit mit seiner Tante in vollen Zügen und muss dabei auch erkennen, das er sich an vieles aus seiner Vergangenheit nicht erinnern kann. Er sieht sich mit Mary Jane alte Filmaufnahmen aus seiner Kindheit an, wie er mit Onkel Ben spielt und mit seinen Eltern herumtobt, aber er kann sich an nichts davon erinnern.
Von außen wird dies von Judas Travellers Spion, Mr. Nacht, akribisch beobachtet und dokumentiert um dann an Traveller weitergeleitet zu werden.

Die Zeit vergeht und Ben ist noch immer in New York. Immer schwieriger fällt ihm der Abschied, vor allem da die Ungewissheit über seine Herkunft in schier zu zerreissen droht.
Diese Probleme hat der unbekannte mit dem Aussehen von Peter Parker nicht. Seine Probleme sind eher die, dass er keine Erinnerung, kein Geld und keine Unterkunft hat, und so sieht er sich in einer extremen Situation, als ihn ein Polizist anspricht um ihn mit aufs Revier zu nehmen. Doch der Unbekannte flieht geradewegs die Hauswand hoch und ist entsetzt von seinen Fähigkeiten und noch überraschter darüber was er noch alles nicht von sich weiß…

© 1995-2012 Marvel & Subs, Panini

Auch Peter holt sehr viel verlorene Zeit mit seiner Tante May nach. Und so kommt es das die beiden das Empire State Building aufsuchen, auf dem May und ihr späterer Mann Ben auch ihr erstes Rendezvous hatte.
Aber nicht nur dieses Geheimnis hatte May lange Zeit mit sich herumgetragen. Hier oben offenbart sie Peter, das sie längst wusste, dass er Spider-Man ist, und sie erklärt ihm warum sie es ihm gegenüber so lange verheimlicht hat und auch sich selber gegenüber leugnete…

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So schön wie dieser Tag aber auch für die beiden war, so anstrengend war er auch für die geschwächte May und sie bricht zusammen.

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Abends zu Hause geschieht dann das unvermeidliche. Tante May entschläft in ihrem Bett an der Seite ihres Neffen Peter, während er ihr aus Peter Pan zitiert. In genau diesem Moment betreten auch Mary Jane und Anna Watson den Raum und sofort liegt der Verlust eines geliebten Menschen spürbar innerhalb und ausserhalb dieses Hauses des Friedens und der Standfestigkeit im Leben der Parkers…

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Der Tag der Beisetzung kommt und May wird neben ihrem geliebten Mann beigesetzt.

© 1995-2012 Marvel & Subs, Panini

Sehr viele geliebte Gäste wohnen diesem Ereignis bei und auch ein paar noch eher Unbekannte, welche sich noch am Rande aufhalten.

© 1995-2012 Marvel & Subs, Panini

© 1995-2012 Marvel & Subs, Panini

Auch Ben besucht Mays Grab nachdem die geladenen Gäste gegangen sind, und sich zwischenzeitlich bei Mary Jane und Peter einfinden um der verblichenen May zu Gedenken.

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Als es an der Tür klopft und Peter sich zwei Polizisten gegenübersieht, welche ihn sofort wegen Mordes verhaften.

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Als Peter abgeführt wird sieht er auf dem Dach Ben und sofort reift in ihm der Gedanke das Ben dafür verantwortlich sein könnte. Ganz so falsch ist sein Verdacht vielleicht auch nicht, da Ben Mary Jane aufsucht um mit ihr zu reden…

© 1995-2012 Marvel & Subs, Panini

Und damit endet eine über 30jährige Ära welche den Ankerpunkt im Leben von Peter Parker und Spider-Man markierte…

Link zum Klonsaga-Marathon im Paniniforum