Mit Zombieman hat der Herr Verleger Levin Kurio erneut einen kleinen Hit am Start. Wer jetzt meint, dass neben der hausinternen Reihe Weissblech Sonderheft (Zombie Terror) nur wieder ein neuer Horror Zombie Abklatsch im Stil von The Walking Dead und Co erscheint, der liegt weit daneben. Fans und Leser feiern derweil den Zombieman. Die Story ist dufte, macht definitiv Spaß und bietet hervorragende Unterhaltung. Als Leser will man endlich den großen Kampf im nächsten Band erleben, ob es dann noch weitere Hefte geben wird, steht noch aus. Definitiv gute Zeichnungen, passende Farben und ein rundum gelungenes Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Portland Underground Nr. 2 [Plem Plem Productions, April 2015]
Auf rund 32 Seiten hat der Leser für 4.90€ ein rundum gelungenen schwarz-weiß Comic vor sich liegen.
Das Heft baut bis zum ersten richtigen Zombie eine subtile Spannung auf, die sich darauf bis zum Ende des Heftes hält. Die subtile Spannung explodiert nicht, jedoch will der Leser umgehend erfahren, wie es wohl weiter gehen wird in den nächsten Heften. Mit Portland Underground hat Plem Plem Productions einen wahrlich gelungenen Import Titel im Programm, der sich sowohl auf zeichnerischer wie auch auf inhaltlicher Ebene nicht zu verstecken hat.
Portland Underground Nr. 2
Review Kurzüberblick (14) (The Walking Dead Nr. 6 bis 9)
Bei einigen Comicserien (eigentlich ziemlich vielen sogar), bin ich ganz schön im Rückstand. Am schlimmsten ist es aber wohl bei The Walking Dead. Dies hat aber mehrere Gründe. Der eine ist der Preis der Bände. Da muss ich schon schauen, wann und wie ich am günstigsten rankomme. Und zum anderen natürlich der Zeitfaktor. Aber bevor ich mich hier in Ausflüchten verliere, nehme ich mir lieber einmal die Bände 6 bis 9 vor …
Portland Underground Nr. 1 [Plem Plem Productions, November 2014]
Neu, neuer, am neuesten. Das wäre dann wohl Portland Underground von den Jungs von Plem Plem Productions. Und Poortland Underground ist vieles, vor allem aber das Erste und das Letzte. Das Letzte, um gleich einmal die Wogen wieder zu glätten, in der Reihenfolge der Veröffentlichungen bis heute. Und das Erste, weil es zum ersten Mal kein reiner deutscher Comic ist, den Plem Plem da auf den deutschen Markt wirft und erst recht nix von den WHOA/Changer/Sanchez-Machern. Vielmehr ist Portland Underground der erste „Lizenz“-Comic, soweit man das hier sagen kann.
Portland Underground Nr. 1
The Walking Dead #3: Die Zuflucht [Cross Cult, November 2006]
Nach etwas längerer Zeit begebe ich mich wieder in eine Zombieverseuchte Welt mit dem dritten Band von „The Walking Dead“…
The Walking Dead #3: Die Zuflucht
Die Gruppe von Flüchtlingen rund um Rick Grimes findet sich nach den Ereignissen der letzten Wochen vor ihrem möglichen Paradies wieder. Ein offenbar verlassenes Gefängnis soll der Gruppe neuen Schutz bieten. Doch es gibt auch noch ein paar Probleme. Denn neben einigen Zombies die sich dort niedergelassen haben finden Rick und Tyreese noch vier Häftlinge die sich in einen Zellenblock eingeschlossen haben und dort gar nicht mal so schlecht überlebt.
In den nächsten Tagen versuchen Rick und Tyreese das Gelände so einigermaßen von Zombies zu befreien und schnell haben sie es geschafft einige der Zellen bewohnbar zu machen als ein neuer Rückschlag die Gruppe erschüttert. Tyreese Tochter stirbt durch einen Selbstmordpakt mit ihren neuen Freund, was Tyreese natürlich sehr zusetzt. Doch die beiden sind nicht die einzigen Toten. Nachdem Rick es schafft Hershel, den Farmer aus dem zweiten Band, wo die Gruppe eine Zeit lang lebte, auch in das Gefängnisparadies zu holen muss der erneut zwei Familienmitglieder begraben. Hershels jüngste Töchter werden enthauptet vorgefunden und der Täter ist unter den vier Häftlingen offenbar schnell gefunden. Doch war er es auch wirklich und welches Geheimnis hat Rick noch zu erledigen weshalb er die Gruppe für ein paar Tage verlässt…?
FAZIT:
Von „The Walking Dead“ kann man wirklich denken was man will, aber Robert Kirkman schafft es einfach ein Drama zu kreieren das einen nicht mehr loslässt. Die Gruppe schafft es trotz der ständigen Bedrohung noch immer nicht wirklich eine Einheit zu Bilden. Diese diversen Einzelgänge und kleinen Grüppchenbildungen mitsamt den kleinen Intrigen machen die Serie dadurch besonders spannend. Auch wenn die Zombies hier ständig präsent sind, so sind sie doch nicht, wie in den vielen anderen Zombieserien, die Hauptakteure und die Überlebenden einfach nur deren Futter das möglichst kunstvoll abgeschlachtet wird.
Kirkmann präsentiert viel mehr ein soziales Drama darüber wie Menschen unter gewissen Situationen reagieren und dies macht er zusammen mit seinen Kollegen Charlie Adlard, der wundervoll zeichnet und Cliff Rathburn, der für die Grautöne zuständig ist, einfach perfekt.
Walking Dead ist und bleibt bisher eine Ausnahmeserie und wer bisher nur die TV-Serie kennt und jetzt denkt das er mitreden kann, den muss ich enttäuschen. Denn auch wenn es sich in beiden Fällen um die gleiche Serie handelt, so gibt es doch gravierende Unterschiede zur TV-Adaption, und die sind nicht gerade unerheblich.
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Ähnliche Artikel:
„The Walking Dead #1: Gute alte Zeit“ [Cross Cult, Januar 2006]
„The Walking Dead #2: Ein langer Weg“ [Cross Cult, Juni 2006]
Deadpool: Der Söldner mit der grossen Klappe #2: Nächster Halt Zombieville [Panini, November 2010]
Mit dem zweiten Band endet auch schon Deadpools hoch angepriesene Maxiserie „Merc with a Mouth“ und irgendwie ist es auch nicht wirklich schlimm darum…
Deadpool: Der Söldner mit der grossen Klappe #2: Nächster Halt Zombieville
Deadpool ist zusammen mit Headpool und den AIM-Agenten Dr. Betty und Bill durch ein Portal in das Zombieversum geflüchtet um den Kopf wieder auf seinen Körper zu bekommen und eventuell sogar zu verhindern das die Zombies in das Marvel Universum geraten. Doch zuerst treffen sie in einer Alternativwelt auf Major Wilson von S.H.I.E.L.D. mit dem Decknamen Deadpool, durch eine weitere Flucht und ein weiteres Portal geraten Deadpool und Headpool in eine weitere Welt und treffen dort auf eine Lady Deadpool die von Captain America gejagt wird. Eine weitere Flucht und ein weiteres Portal später landen die beiden im wilden Westen nur um dort auf Deadpool Kid zu treffen. Nachdem sich Deadpool Deadpool Kid durch einen Kopfschuss entledigt hat landet er endlich im Zombieversum. Dort treffen sie auf die letzten überlebenden Menschen, eine Gruppe von Wissenschaftlern, die sich in einer Art Bunker verschanzt haben. Lange Zeit genießt Deadpool nun eine ruhige Zeit mit Videospielen, Chips und Cola, während die Wissenschaftler an einem Gegenmittel für das Zombievirus arbeiten.
Als dann endlich ein möglicher Antivirus entwickelt ist benötigen die Wissenschaftler jedoch ein Versuchsobjekt, und somit macht sich Deadpool auf den Weg einen Zombie zu finden an dem man herumexperimentieren kann. Er findet auch sehr schnell einen, doch ab dann überschlagen sich die Ereignisse.
Mehrere Zombies greifen die Wissenschaftler und den Bunker an, Deadpool kann mit seinen „Freunden“ fliehen, während die Wissenschaftler den Zombies zum Opfer fallen. Nun bleibt den dreien und dem Körperlosen Headpool nur noch der Weg in die Sümpfe wo alles begann…
FAZIT:
Anfangs ist Deadpool: Der Söldner mit der großen Klappe noch ganz lustig, doch schon nach kurzer Zeit wird ‚pools Gequatsche nervtötend. Seine ständigen Avancen gegenüber Dr. Betty sind auch keine Offenbarung und schon gar nicht witzig. Selbst die witzig anmutenden Outfits können nur ein kleines Schmunzeln hervorrufen. Besser gefiel mir da schon Headpool. Trotzdem es eigentlich die gleiche Figur ist, sind seine Witze gelungener, und machen einfach mehr Spaß. Auch AIM-Agent Bill finde ich zum brüllen komisch. Jemand der sich nur wegen der schönen gelben Klamotten und des Weihnachtsgeldes bei AIM anheuert muss einfach einen an der Waffel haben.
Ansonsten bietet der Band schöne kurzweilige Action mit einer gehörigen Portion Humor (der leider nicht vollständig bei mir zündet) und Dazos Zeichnungen passen perfekt zu der verdrehten Atmosphäre. Weniger gelungen sind dagegen die Bilder des ersten Teils der ersten Geschichte. Die Computergenerierten Bilder sind weder besonders schön anzusehen noch strahlen sie irgendeine Dynamik aus. Das ganze wirkt ungelenk und extrem statisch. Für mich der absolute Augenkrebs. Auch sonst sind die restlichen Zeichnungen der 6. US-Ausgabe alles andere als ein Highlight. Bei dieser Qualität hätte die Serie vermutlich nicht mal eine Ausgabe überstanden.
So bleibt unterm Strich ein unterhaltsamer Band mit ein paar sehenswerten Bildern, lockerer Action und einiges an schlechten Beispielen, wie man einen erfolgreichen Comic gründlich falsch macht.
Band 2 dieser Maxiserie ist leider nicht so einfach zu bekommen. Warum? Keine Ahnung, denn eine Offenbarung ist es wirklich nicht und Unterhaltung bietet es auch nur sehr kurz. Wer also die Chance haben sollte günstig ranzukommen, kann ja mal reinschnuppern, ansonsten eher Finger weg.
Ähnliche Artikel:
„Deadpool: Der Söldner mit der grossen Klappe #1: Kopfsprung“ [Panini, August 2010]
„Deadpool: Der Söldner mit der grossen Klappe #2: Nächster Halt Zombieville“ bei Amazon kaufen.
The Walking Dead #2: Ein langer Weg [Cross Cult, Juni 2006]
Heute gibt es den zweiten Band von Images/Cross Cults Zombie-Überlebensdrama. Und auch dieses mal passiert wieder einiges…
The Walking Dead #2: Ein langer Weg
Shane ist tot und die Stimmung in der Gruppe ist zwiegespalten. Doch die Stimmung ist nicht das einzige Problem. Die Nahrung geht aus und das Camp ist nun auch nicht mehr sicher, nachdem sich die ersten Zombies dorthin „verlaufen“ haben. Also bleibt Rick und den anderen nichts anderes übrig als das Wohnmobil fertig zu machen und sich gemeinsam auf die Suche nach einem neuen Platz zu machen. Doch unterwegs gibt es auch andere Gefahren als nur die Zombies. Viele Strassen sind von Autowracks versperrt, und als die Männer der Gruppe gerade einmal wieder den Weg freiräumen müssen erhalten sie Besuch…
Aber ausser einem riesengroßen Schreck passiert der Gruppe nicht viel. Den die Besucher entpuppen sich als eine kleine Gruppe Überlebender die ebenfalls eine neue Zuflucht sucht. Rick freundet sich sehr schnell mit Tyreese an. Nur Lori findet es nicht so gut noch ein paar Menschen mehr mit sich herumschleppen zu müssen. Aber den wahren Grund für ihren Missmut äussert sie Rick gegenüber erst später, als sie ihm gesteht schwanger zu sein. Es dauert auch nicht lange bis eine neue offenbar verlassene Wohnsiedlung der neue Unterschlupf der Flüchtlinge wird. Was jedoch keiner ahnt ist das diese Siedlung deshalb verlassen ist, weil sie von Zombies bevölkert wird. Als die Gruppe dies entdeckt ist es fast schon zu spät und Allens Frau Donna wird ein Opfer dieses Angriffs. Schneller als gedacht ist der Rest der Gruppe aus dieser Todeshölle entkommen, jedoch haben sie keinerlei Verpflegung mehr mitnehmen können, so das sie kurze Zeit später wieder beginnen müssen zu jagen, damit sie überleben können.
Ein Waldgrundstück soll die Chance bieten mit gejagtem Wild das Überleben zu sichern. Rick und sein Sohn Carl, sowie Tyreese machen sich auf die Suche und schneller als erwartet kommt es zum Schusswaffengebrauch. Doch ist kein Tier das Opfer dieses Angriffs, sondern Ricks Sohn Carl, der versehentlich von einem anderen Überlebenden auf der Jagd angeschossen wird. Während Tyreese zu den anderen zurückeilt, ist Rick mit dem Schützen und seinem verletzten Sohn auf dem Weg zu einer Farm, wo jemand leben soll, der seinen Sohn vielleicht noch retten kann…
FAZIT:
Auch der zweite Band dieses Dramas weiß wieder vollends zu überzeugen. Nicht nur das Geheimnisse ans Licht kommen, die noch einiges an Problemen mit sich bringt und das sogar auf lange Sicht. Auch die Verluste die einige der Flüchtlinge hinnehmen müssen werden immer dramatischer. Anfangs sind es noch Freunde die sterben, später dann schon die Ehefrauen und Mütter und sogar die Kinder könnten bald das Ziel der Autoren werden. Diese Ungewissheit die die Gruppe erlebt überträgt sich auch direkt auf den Leser, und dies auch durch die gelungenen Zeichnungen von Charles Adlard, der ab sofort den Zeichenstift von Tony Moore überreicht bekommt. Anfangs noch ein wenig ungewohnt stellt sich sehr schnell die passende Stimmung ein. Doch neben all dem Drama welches Robert Kirkman, Charles Adlard und Cliff Rathburn hier präsentieren gibt es auch erfreuliches. Neue Liebe zum Beispiel. Auch durch solche Ereignisse kann man die Gruppe dezimieren. Es muss nicht immer der Tod sein.
Und in genau solchen Momenten schwingt auch immer etwas Hoffnung mit die für die Zukunft der Flüchtlingsgruppe ein Ziel darstellt. Immerhin gilt es noch immer einen Ort zu finden an dem sich die Gruppe niederlassen kann und sicher ist vor den Angriffen der Zombies.
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