Teenage Mutant Ninja Turtles Nr. 1: Die Zeiten ändern sich [Panini, Juli 2013]

Vor knapp eineinhalb Jahren, im März 2012, habe ich euch das erste US-Trade der neuen Turtles-Serie bei IDW vorgestellt. Damals habe ich noch gemutmaßt, dass es die Serie wohl niemals nach Deutschland schaffen wird. Aber wie es manchmal einfach ist, passieren Dinge, die man so nicht erwartet hätte. Nicht ganz unschuldig daran ist natürlich auch die neue TV-Serie mit den vier Schildkrötenbrüdern auf Nickelodeon. Und vielleicht, aber nur auch ganz klein wenig vielleicht, haben auch die vielen Artikel zu den Comics und der TV-Serie hier auf dem Blog dazu beigetragen, dass es die Turtles mit ihrer neuen Comicserie nach Deutschland geschafft haben. Aber vielleicht auch nicht.

Teenage Mutant Ninja Turtles Nr. 1:
Die Zeiten ändern sich

Über den Inhalt werde ich mich diesmal ausnahmsweise nicht auslassen. Das habe ich damals beim US-Band schon ausgiebig getan und daher werde ich mich in diesem Review mehr den Unterschieden der beiden Fassungen widmen. Wer es dennoch lesen möchte, hier ist der Link dazu.

Die beiden Frontcover (links: US, rechts: DT)

Die beiden Frontcover (links: US, rechts: DT)

Das auffälligste Merkmal ist auf jeden Fall schon einmal das Covermotiv. Panini entschied sich, nicht das gleiche Cover zu verwenden, welches bereits auf dem US-Trade prangt. Doch welches Cover man nun bevorzugt ist eine persönliche Entscheidung. Da beide von Kevin Eastman sind, und wirklich gut aussehen, ist es mir persönlich egal. Zumal ich ja auch beide Fassungen besitze. Während das Original bereits auf dem Cover mit seinem Glanzpapier und einem geprägten Serienschriftzug „glänzt“ kommt der deutsche Band mit einem matten Faltcover daher. Auf dessen aufklappbaren „Innenteilen“ sind im vorderen Teil die Cover und Erscheinungsdaten der vier enthaltenen US-Ausgaben abgebildet und im hinteren Teil, wird der zweite Band „Alte Feinde, neue Feinde“ beworben. Auch das Backcover hat Panini nicht übernommen, wenn man einmal von dem übersetzten Spruch der iFanboy-Webseite absieht. Statt einer Bildmontage aus dem Band, wie es im US-Trade der Fall ist, hat Panini das Cover des dritten Heftes als Motiv gewählt.

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Die Backcover (links: US, rechts: DT)

Doch nun zu den „inneren Werten“. Auch Panini hat sich für die Darstellung des farbenprächtigen Artworks von Dan Duncan und Ronda Pattison für Glanzpapier entschieden. Im direkten Vergleich jedoch fällt Paninis Wahl etwas matter aus, was sich vor allem bei starken Lichtverhältnissen positiv auswirkt, da hier weniger Reflexionen entstehen. Die Wahl auf ein leicht anderes Papier hat aber auch Auswirkungen auf die Farbgebung und den Kontrast. Die Bilder sehen nach meinem persönlichen Empfinden beim US-Original geringfügig besser aus, als in der deutschen Version. Weniger offensichtlich fällt auf, dass die Seiten der deutschen Fassung etwas vergrößert und an den Rändern beschnitten sind. Dadurch gehen an den Rändern einige Details verloren, die aber glücklicherweise nicht storyrelevant sind.

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Der Innenteil im Vergleich (links: US, rechts: DT)

Auch lag Panini wohl das Bildmaterial der US-Hefte vor und nicht das des Trades. Denn beim originalen Trade wurden die vier Hefte mithilfe von „Chapter“-Schriftzügen voneinander getrennt. In der deutschen Fassung gibt es diese nicht. Stattdessen fungieren die US-Cover der Einzelausgaben als Trenner. Was die Extras betrifft, gehen sich die Bände nicht wirklich weit aus dem Weg. Gerade einmal vier Seiten hat der deutsche Band weniger. Und dies äußert sich zum größten Teil darin, dass einige der Original-Variant-Cover nicht mit abgebildet sind. Dafür gibt es ein paar Storyboard-Seiten in der deutschen Version, die es im US-Original nicht gibt. Auch wenn diese vier Seiten auf einer Seite verkleinert dargestellt werden.

Die Extras (links: US, rechts: DT)

Die Extras (links: US, rechts: DT)

FAZIT:

Wer jetzt hadert, welche Version er denn kaufen soll und der Preis egal ist, dem würde ich zum deutschen Band raten. Schon alleine deshalb, damit Panini die Serie fortführt. Inhaltlich und was Aufmachung und Extras betrifft, gibt es kaum Vor- und Nachteile. Das Glanzpapier beim Originalband schaut schon extrem gut aus und die Farben und der Kontrast kommen sehr gut zur Geltung. Dafür ist das Papier bei Panini weniger anfällig für Lichtreflexionen und es gibt Storyboardseiten als Bonus plus das stylische Faltcover. Aber am Ende muss es jeder für sich selbst entscheiden. Beide Bände haben etwas, was der jeweils andere Band nicht hat, und so gibt es keinen klaren Sieger in diesem Duell. Aber empfehlen kann man die Serie so oder so, in der einen oder anderen Version. Also kaufen!

Der deutschen Fassung wurde ein Editoral spendiert (links: US, rechts: DT)

Der deutschen Fassung wurde ein Editoral spendiert (links: US, rechts: DT)

Copyright der Fotos © 2013 by Mueli77
Copyright des verwendeten Materials © 2011-2013 IDW Publishing / Panini

JL8 Episode #82

Ist das Neid?

Viel Spaß damit!

(für eine größere Ansicht auf das Bild klicken)

Characters © DC Comics, Creative Content © Yale Stewart.

(Fortsetzung folgt…)

JL8 im Web:

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Der tägliche Simpsons-Gag #523

Die neue Woche beginnt mit einem neuen Simpsons-Couchgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Die Familie kommt herein und neben der Couch sitzt ein Psychiater. Homer legt sich auf die Couch und klagt dem Doktor sein Leid.

Haunt Nr. 5 [Panini, Mai 2013]

Mit dem in diesem Review vorgestellten fünften Band der Serie Haunt, endet diese auch, als eigenständige Comicserie. Denn mit der darin enthaltenen US-Ausgabe Nummer 28 hat Todd McFarlane die Reisleine gezogen, nachdem die Verkäufe wohl rapide nachließen. Nun wird Haunt, früher oder später, in Spawn seine Rückkehr erleben. Doch bis dahin gibt es noch dieses Trade …

Haunt Nr. 5

Nachdem die Agency spurlos verschwunden ist und auch Daniels Freundin und Geliebte Autumn tot ist, scheint das Chaos, das Leben von Pater Daniel Kilgore zu beherrschen. Da hilft es auch nicht, dass Still Harvey Tubman dem ehemaligen Diener Gottes helfen will, mit seinem verstorbenen Bruder Kurt zurechtzukommen, damit diese gemeinsam die Wesenheit Haunt, welche aus dem Zusammenschluss der beiden Geschwister entsteht, besser kontrollieren zu können. Hinzu kommt jedoch, dass nicht nur die Polizei hinter Pater Kilgore her ist, um ihn zu den mysteriösen Todesumständen von Autumn Müller zu befragen, sondern auch die Zweite Kirche nicht untätig bleibt und die ehemalige Kirche von Daniel Kilgore in Schutt und Asche legt. Doch es scheint noch schlimmer zu kommen, als sich eine fast schon biblische Bedrohung in Form von Rieseninsekten ankündigt …

Danny im Kampf mit Riesenkäfern.

Danny im Kampf mit Riesenkäfern.

Wo der letzte Band noch ziemlich unsicher in keine wirkliche Richtung tendierte, zeichnet sich hier ab, dass Joe Casey und Nathan Fox ein Ziel verfolgen. Die Geschichte nimmt massiv an Spannung auf und entwickelt sich fast schon zu etwas Epischem, als es plötzlich mit einem Riesencliffhanger vorbei ist. Zwar gibt es noch immer Handlungselemente, die unklar wirken, aber es scheint einen Sinn zu geben. Einen Sinn, der sich dem Leser nur nach und nach erschließt. Doch dazu wird es wohl nicht mehr kommen. Ich bin ehrlich. So wie es hier weiterging, hätte es mich echt angefixt weiterzulesen. Der Kampf der Kilgores gegen eine ganze Kirche, die es auch noch irgendwie schafft mit Rieseninsekten auf die Menschheit loszugehen hat schon etwas Faszinierendes. Joe Casey inszeniert einen spannenden Mystery-Thriller mit biblischen Anleihen der einen aber leider nur langsam in Bann zieht. Und dies ist wohl auch der Grund, warum viele Leser abgesprungen sind. Ich bin mal gespannt, wie Todd diese Story in Spawn weiterführen und auflösen wird, oder ob er nach dem Cliffhanger einfach einen Whiteout einsetzt, um Haunt eine komplett neue Richtung zu geben. Ob als Held oder Schurke, alles scheint jetzt offen zu sein.

Und gegen seine geliebte Autumn, die hauntifiziert zurückkehrt. Irgendwie zumindest.

Und gegen seine geliebte Autumn, die hauntifiziert zurückkehrt. Irgendwie zumindest.

Die Zeichnungen in diesem Band können leider nicht bei jedem Kapitel überzeugen. Eigentlich passt nur Nathan Fox harter und wirrer Zeichenstil so richtig zur Geschichte. Zwar geben sich Robbie Rodriguez und Kyle Strahm sehr viel Mühe, aber dennoch passt deren Stil nicht wirklich zum gesamten Band. Gerade Strahms Abschlussausgabe, welche auch gleich die Finalausgabe der Serie markiert, wirkt wie ein Bruch innerhalb der gesamten Optik. In meinen Augen, hätte man Casey und Fox ruhig noch etwas Zeit geben können. Immerhin wurde alles in meinen Augen langsam zu einem in sich runden Gesamtwerk. So bleibt es vor allem eine Enttäuschung, und wenn man sich die Serie rückblickend ansieht, wurde aus einer vielversprechenden Idee, ein durchschnittlicher Actioncomic und zum Schluss ein faszinierender Mystery-Thriller. Doch alles, was einem am Ende im Gedächtnis bleiben wird, ist der krude Abschluss der Serie. Das ist sehr schade.

Ganz nebenbei gibt es noch eine körperliche Weiterentwicklung für die Wesenheit Haunt.

Ganz nebenbei gibt es noch eine körperliche Weiterentwicklung für die Wesenheit Haunt.

FAZIT:

Ich wusste je eigentlich schon vorher, worauf ich mich eingelassen habe. Ich wusste, dass McFarlane der Serie ziemlich kurzfristig den Saft abgedreht hatte und ich wusste auch, dass das Ende alles andere als zufriedenstellend sein würde. Aber dennoch bin ich enttäuscht. Und das sagt schon einiges aus. Wenn man mit wenigen Erwartungen an etwas rangeht und dann trotzdem noch enttäuscht wird, heißt das schon sehr viel. Doch wenigstens bleibt es bis zum Ende spannend und rasant, dank Caseys wahnwitzigem Plot und Fox‘ abgedrehten und manchmal psychedelischen Bildern. Aber mal sehen, wie es mit Haunt in Spawn weitergeht …

Still Harvey Tubman im finalen Kampf.

Still Harvey Tubman im finalen Kampf.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Image Comics / Panini

Der tägliche Simpsons-Gag #522

Nutzt noch einmal den letzten Tag des Wochenendes um zu entspannen, bevor es morgen wieder los geht. Und der Abspann soll euch den Tag ein wenig versüßen.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Die Rockband NRBQ spielt eine alternative Version des Simpsons-Themas während bewegte Bilder von ihnen zu sehen sind.

Batman: Erde Eins [Panini, November 2012]

Superman: Erde Eins ist schon lange als Review auf dem Blog online. Wieso also hat es mit Batman so lange gedauert? Ganz ehrlich. Ich habe es immer wieder vergessen. Dann kamen andere Dinge dazwischen und noch einiges mehr. Aber jetzt ist es soweit.

Batman: Erde Eins

Bruce Wayne ist ein glücklicher Junge. Sein Vater Thomas Wayne gehört zur Elite von Gotham und hat als Bürgermeisterkandidat die besten Chancen auf einen Sieg. Seine Mutter Martha Arkham Wayne ist ebenfalls ein Grundpfeiler der Stadt und die rechte Hand ihres Mannes und Bürgermeisterkandidaten. Selbst am Abend vor der Wahl und bei der Feier im Hause Wayne können es sich seine Eltern nicht nehmen lassen, um mit dem jungen Bruce ins Kino zu gehen. Doch das Schicksal hat nicht gut gewürfelt. Denn nach einem Stromausfall im Kino werden Thomas und Martha Wayne vor den Augen des Jungen ermordet.
Von nun an liegt das Schicksal von Bruce in den Händen eines alten Freundes seines Vaters, Alfred Pennyworth. Dieser wurde an eben jenem Abend noch von Thomas eingeladen, und ist nun als neuer Vormund des Jungen, seine einzige Bezugsperson. Alfred ist ein alter Kriegsveteran und hat dort auch einige Verluste einstecken müssen. Auch körperlich. Dennoch ist er ein starker und selbstbewusster Mensch und versucht, dies an Bruce weiterzugeben. Der jedoch denkt nur noch daran, die Tragödie um seine Eltern aufzuklären. Durch einen Zwischenfall in der alten Familiengruft entschließt sich Bruce, als das Tier zu verkleiden, welches ihm damals so große Angst eingeflößt hatte. Eine Fledermaus. Und fortan streift er durch Gothams Nächte, um den Mörder und die Geheimnisse über den Tod seiner Eltern zu finden und zu lüften.
Aber Bruce schafft dies nicht alleine, auch deshalb, weil es verzweigter und gefährlicher ist, als es zu Anfang den Anschein macht. Er benötigt Hilfe und findet diese in seinem alten Freund Alfred und einem Techniker von Wayne Industries, welcher ihn mit einigen Gadgets ausrüstet.

Batman auf seinen Streifzügen durch die Nacht.

Batman auf seinen Streifzügen durch die Nacht.

Mit Batman: Erde Eins legen Geoff Jones und Gary Frank eine Neuinterpretation des alten Fledermausmannes-Mythos vor, der mit einigen, wenn nicht sogar ganz gravierenden Veränderungen daherkommt. Nicht nur, dass Alfred kein einfacher Butler im Hause Wayne ist, der aus Familientradition die Sorge um den Erben antritt, nein er ist ein Freund und Weggefährte von Thomas Wayne. Auch der neue Polizist in der Stadt, Harvey Bullock, ist diesmal kein fetter und versoffener, mürrischer Einzelgänger, sondern ein schlanker, aktiver und dennoch nicht ganz sympathischer Schönling. Diese Änderungen sind besonders für langjährige Leser erst einmal ungewohnt, fügen sich aber sehr gut in das neue Gesamtbild ein. Dennoch werden bereits gegen Ende einige Weichen gestellt, die einem aus der früheren Origin bekannt vorkommen wird, oder aber die eine Charakterentwicklung einleiten könnte, die zu den bereits bekannten Charakteren führen kann.

So richtig erfolgreich ist er anfangs noch nicht.

So richtig erfolgreich ist er anfangs noch nicht.

Maßgeblich mitverantwortlich hierfür ist neben Autor Geoff Jones, der Zeichner Gary Frank, der einen neuen und auch etwas tollpatschigen Batman sehr glaubhaft illustrieren kann. Seine Bilder sind detailliert, dynamisch und dennoch klar strukturiert, sodass man als Leser niemals den Überblick verliert. Zusammen mit der dunklen und farblich tristen, aber dennoch emotional stimmungsvollen Farbgebung ergibt sich ein visueller Hochgenuss, der über die gesamte Länge des Bandes gleichbleibend gut ist. Besonders stimmungsvoll ist Frank hierbei die Architektur Gothams gelungen, wobei hier das Arkham-Gebäude, also das Geburtshaus von Martha Arkham-Wayne, hervorgehoben werden sollte. Schon alleine die Fassade, die mit tristem Grau und Braun, verfallenen Gebäudestrukturen und roten, fast schon leuchtenden, Rostspuren ein Gefühl von Gänsehaut erzeugt, ist genial umgesetzt.

Autsch!!!

Autsch!!!

FAZIT:

Wer schon lange Batman liest und sich mit der alten Origin wohlfühlt, der sollte vorsichtig an den Band herangehen, da einige Änderungen doch schon sehr auffällig und im ersten Moment ungewohnt sind. Traut man sich dennoch an dieses Comic heran, erhält man eine frische und dennoch vom Gefühl her bekannte Geschichte, die auch grafisch von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Als kompletter Neuleser des dunklen Ritters erhält man eine Story, die in sich stimmig, ohne Vorwissen verständlich und mit nachvollziehbaren Charakteren ausgestattet ist. Sie bietet ohne Probleme den, aktuell, perfekten Einstieg in die düstere Welt von Gotham und die Abenteuer des Mitternachtsdetektivs und ist daher eine direkte Empfehlung für alle die eine gute und unterhaltsame Geschichte suchen.

Ein alter Freund kommt zu Besuch.

Ein alter Freund kommt zu Besuch.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 DC Comics / Panini

„Batman: Erde Eins“ bei Amazon bestellen.

Der tägliche Simpsons-Gag #521

Endlich Wochenende. Und schon wieder gibt es einen Couchgag. Mit den Abspännen war Fox bei dieser 11. Staffel sehr sparsam. Doch morgen gibt es dann einen Abspann, versprochen.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Crash-Test-Dummie-Versionen der Simpsons kommen herein und setzen sich auf die Couch. Diese beginnt nach vorne zu rasen und knallt gegen den Fernseher. Beim Rückstoß fällt daraufhin Homer der Kopf ab.

Spider-Man & The Avengers (14) (Spider-Man Magazin Nr. 70-72 & Avengers Nr. 28)

Das Ende ist nah. Aber wie heißt es so schön. Wenn etwas endet, gibt es auch immer die Möglichkeit für einen Neuanfang. Ob und wie gut dieser sein wird, oder bereits ist könnt und konntet ihr bereits auf diesem Blog nachlesen, oder werdet es können. Aber bis dahin …

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin Nr. 70 [Panini, Mai 2013]

Eigentlich sollte Spidey nur den Transport vom Absorbing Man überwachen, da dieser in ein Forschungsinstitut überstellt werden sollte. Und plötzlich ist er frei und macht einen Riesenärger. Nun sollte Spider-Man nur noch den Bösewicht einfangen, aber das hört sich einfacher an, als es wirklich ist. Wie schlägt man einen Gegner, der die Eigenschaften von allem absorbiert, was er berührt …?

Und auch diesmal durfte Paul Tobin als Autor antreten und Spider-Man in ein kurzweiliges Abenteuer schicken. Allerdings geht es diesmal massiv nach hinten los. Der Kampf mit Crusher Creel sieht ja noch einigermaßen gut aus, was aber vor allem an den Zeichnungen von Rob DiSalvo liegt, aber das Finale ist selbst für diese Art von Geschichten zu naiv. Hier gibt es definitiv kaum etwas Positives zu entdecken, außer dem Artwork. Da hätten es aber schlussendlich auch ein paar Pin-Ups aneinandergereiht getan.

FAZIT:

Die letzte Geschichte aus dem US-Marvel Adventures Universum und sie ist so ein Reinfall. Das ist echt enttäuschend. Währen nicht die Zeichnungen, hätte man sich die Seiten sparen können. Doch ab dem nächsten Heft sollen dann die Abenteuer des ultimativen Spider-Man für den Comic-Teil herhalten.

Spider-Man Magazin Nr. 71 [Panini, Juni 2013]

Peter Parker, alias der ultimative Spider-Man wird zu einem Einsatz gerufen, um Nick Fury zu beschützen. Doch hierfür muss er wieder einmal den Englischunterricht sausen lassen. Damit das nicht auffällt, hat Direktor Coulson einen Mandroid 13 angefordert, der den echten Peter Parker ersetzen soll. Doch es bleibt die Frage, was gefährlicher ist. Ein Roboter-Parker in der Midtown High oder ein abgelenkter Spider-Man der Fury beschützen soll …?

Wer sich jetzt wundert und feststellt, dass er diese Geschichte schon irgendwie kennt, den kann ich beruhigen. Ja, Panini hat diese Story bereits veröffentlicht. Zum einen als Gratis Heft bei Müller (das Review gibts hier) und inzwischen auch als Paperback. Das bedeutet, dass es der Stuttgarter Verlag doch tatsächlich geschafft hat, ein und dieselbe Geschichte, binnen kürzester zeit in drei Publikationen zu verwursten. Nicht etwa, dass die Geschichte schlecht ist, aber einen faden Beigeschmack hat das Ganze trotzdem. Und dass ich mich über die Story und das Artwork nicht näher auslasse, liegt daran, dass ich dies bereits getan habe, und ihr nur den Link weiter vorne anklicken müsst, um zu erfahren, wie die beiden Komponenten sind.

FAZIT:

Der ultimative Spider-Man macht auch in Comicform Spaß. Allerdings wäre mir, trotz der Qualität der vergangenen Hefte, eine weitere Veröffentlichung der Adventures-Comics lieber, anstatt die aus dem Kids Comic-Trade zum Ultimativen Spider-Man, hier noch einmal zu verbraten.

Spider-Man Magazin Nr. 72 [Panini, Juli 2013]

Eigentlich wollte Peter nur zu Onkel Bens Lieblingsbäckerei, um dort zu seinem Geburtstag seine Lieblingstorte zu bestellen. Doch ausgerechnet jetzt muss ihm der Schocker über den Weg laufen. Und dabei wollten er und seine Tante nur den Geburtstag seines verstorbenen Onkels würdig begehen. Aber von so einer Kleinigkeit lässt sich Spider-Man doch nicht aufhalten? Oder doch?

Mit diesem Heft wäre die Veröffentlichung des kompletten ersten Marvel Universe Ultimate Spider-Man-Heftes abgeschlossen. Das ist natürlich sehr günstig, da so zwei US-Stories aus einem US-Heft auf zwei deutsche Ausgaben verteilt werden können. Die Geschichte selbst ist in Ordnung und passen zur TV-Serie gehalten. Wer also motiviert durch die Serie hier einsteigt, findet sich sofort zurecht. Das Artwork von Nuno Plati ist anfangs gewöhnungsbedürftig, passt aber schlussendlich sehr gut zur Story.

FAZIT:

Mit dieser 72. Ausgabe beendet Panini die Veröffentlichung des Spider-Man Magazins. Aber keine Angst. Bereits ab nächsten Monat geht es als Der ultimative Spider-Man Magazin mit einer neuen Nummer 1 weiter. Offenbar macht sich dies marketingtechnisch besser, als das bisherige Spider-Man Magazin. So kann man immerhin auf der Zeichentrickserienwelle mitschwimmen. Mal sehen, ob die Veränderungen nur den Titel und das Cover betreffen, oder ob sich auch etwas unter der „Haube“ getan hat.

Avengers Nr. 28 [Panini, Juli 2013]

Die New Avengers sehen sich noch immer einer großen Gefahr gegenüber und Doctor Strange wird sogar des Mordes an Victoria Hand bezichtigt. Doch der wahre Übeltäter ist Daniel Drumm, der Bruder von Jericho Drumm, der als letzter Meister der Magie sein Leben geopfert hatte. Doch Daniel sieht die Schuld am Tod seines Bruders bei den neuen Rächern, insbesondere bei Strange. Doch dieser hat in den letzten Jahren nicht geschlafen, und einige Tricks dazugelernt. So entbrennt ein gefährlicher Kampf, bei dem Drumm jeden Teamkameraden von Strange übernehmen kann, wodurch dieser gezwungen ist, gegen seine Freunde zu kämpfen …
Aber auch Captain America, Iron Man und Henry Pym haben es im Mikroverse nicht einfacher. Doch als sie dort eintreffen und ihre Freundin Janet van Dyne alias Wasp antreffen, scheint sich der Weg gelohnt zu haben. Aber als sie auf den Tyrannen dieser Dimension treffen, wird es ungemütlich. Lord Gouzar, so nennt sich dieser Tyrann, will die Eindringlinge gefangen sehen und ihre Geheimnisse verkaufen. Allen voran die Rüstung von Iron Man. Dumm nur, dass er sich mit den Avengers angelegt hat …

Bendis verabschiedet sich von seinen Rächern mit einem Knall. Nicht nur, dass er Doctor Strange einen lange verlorenen Titel und Status Quo wieder verleiht, auch Luke und Jessica gehen neue und dennoch altbekannte Wege. Fast scheint es, als wolle Bendis alles so zurücklassen, wie er es vorgefunden hat. Fast zumindest. Denn Squirrel Girl darf weiterhin als Babysitter bei Luke und Jessica tätig sein, und das alleine verspricht schon einiges an Potenzial. Das Artwork dieser letzten beiden US-Ausgaben kann vielfältiger nicht sein. Abgesehen davon, dass für den finalen Kampf neben Michael Avon Oeming und Mike Deodato Jr. Schon zwei Größen tätig sind, durften auch Chuck BB, Farel Dalrymple, Ming Doyle, Lucy Knisley, Becky Cloonan und Yves Bigerel ein paar Seiten umsetzen.
Während bei den New Avengers die Handlung noch sehr faszinierend war, geht bei den Avengers schon eher die Puste aus. Bereits ab der Mitte des ersten US-Heftes fragt man sich, wie lange Bendis die Handlung noch ziehen will. Wenn man einmal von dem Machtkampf zwischen Commander Maria Hill und Special Secret Agent Daisy Johnson absieht, gibt es außer der Rückkehr von Wasp nichts wirklich Beeindruckendes. Dafür können die Zeichnungen überzeugen. Und auch hier wurden für den großen Kampf zwischen den Avengers und Lord Gouzar mehrere Künstler an den Zeichentisch gebeten. Neben Terry Dodson, Brandon Peterson und Mike Mayhew die für das hauptsächliche Artwork verantwortlich sind, zeigten Mike Deodato Jr., Walter Simonson, Leinil Yu, Oliver Coipel und Jim Cheung ihre Version des Kampfes.

FAZIT:

Leider enttäuscht die zweite Hälfte des Heftes mit den Avengers ein wenig. Dennoch bleibt es ein würdiger Abschluss. Vor allem visuell gibt es nichts an dem Heft auszusetzen. So bunt und abwechslungsreich wie die Avengers und die New Avengers in den letzten Jahren waren, so vielfältig ist auch dieses Heft. Zusammen mit einem umfangreichen Interview rundet auch Panini diese Finalausgabe gelungen ab.

Panini Neuerscheinungen im August (Eine Auswahl mit Leseproben, Teil 2)

Runde Zwei mit den Empfehlungen inklusive Leseproben für den August. Alle vorgestellten Comics sollten laut Verlag ab dem 13. August im Handel erhältlich sein.

Batman – The Dark Knight Paperback Nr. 1: Das Teufels-Serum

Batman, der Dunkle Ritter, kämpft in diesem sensationellen Serien-Neustart gegen eine Reihe seiner ärgsten Feinde: den Knochenbrecher Bane, Two-Face, Scarecrow, Clayface – und sogar gegen Superman. Die ersten neun US-Hefte in einem fetten Action-Band!

Die ersten Hefte der großartigen neuen BATMAN-Serie

Shoplink (Softcover)
Shoplink (Hardcover)
Leseprobenlink

Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 212
Format: SC / HC
Original-Storys: US-Batman – The Dark Knight 1-9
Autor: David Finch, Joe Harris
Zeichner: Paul Jenkins, Ed Benes
Preis: 16,99 € (SC) / 29,00 € (HC)

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Ultimate Comics: Wolverine

Dieser Band dreht sich ganz um Jimmy Hudson und seinen Vater – und diesmal werden alle offenen Fragen über den Sohn von Wolverine beantwortet! Autoren-Senkrechtstarter Cullen Bunn wendet sich erstmals dem Ultimativen Universum zu und erzählt in einer actionreiche Miniserie davon, wie die Vergangenheit des Vaters das Leben des Sohnes beeinflussen kann…

Komplette Miniserie in einem Band!
Wolverine: Weg des Krieger ab 25. Juli im Kino!

Shoplink
Leseprobenlink

Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 100
Format: SC
Original-Storys: Ultimate Wolverine 1-4
Autor: Cullen Bunn
Zeichner: Ramon Rosanas
Preis: 12,99 €

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Enders Game Band 1: Kampfschule

Sein Name ist Ender, und obwohl er nur ein Junge ist, soll er die Menschheit vor der Ausrottung durch eine außerirdische Rasse bewahren. Dafür muss er jedoch trainiert werden – und seine Ausbildung in der gnadenlosen Kampfschule im Weltall wo die Konkurrenz mörderisch ist! Die erste Adaption des großen Science-Fiction-Klassikers von Orson Scott Card.

Der Comic zum SF-Blockbuster mit Harrison Ford
Die Adaption des großen SF-Romans von Orson Scott Card
Filmstart 31. Oktober 2013!
Ein Junge entscheidet das Schicksal der Menschheit
Von Marvel-Künstler Pasqual Ferry (DER ULTIMATIVE IRON MAN, THOR)
Zeitloser SF-Klassiker als Comic-Adaption

Shoplink
Leseprobenlink

Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 132
Format: Softcover
Original-Storys: Enders Game: Battle School
Autor: Orson Scott Card, Christopher Yost
Zeichner: Pasqual Ferry
Preis: 14,95 €

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Dan – Einfach unverletzbar Nr. 1

Dan ist unverwundbar. Und auch ansonsten völlig schmerzfrei. Er merkt nichts, in jeder Hinsicht. Man kann ihn erschießen, ertränken, verbrennen, egal. Man kann ihn beleidigen. Oder seine Mutter. Nichts kann ihn aufregen. Er ist gechilled, cool, locker. Bis eines Tages etwas passiert, was selbst ihn nicht kalt lässtund dann brennt der Baum!

Für die Fans von THE BOYS!
Von David Lapham (CALIGULA, CROSSED)
Krass mit Spaß!

Shoplink
Leseprobenlink

Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 148
Format: Softcover
Original-Storys: Dan the Unharmable 1-6
Autor: David Lapham
Zeichner: Rafael Ortiz
Preis: 16,95 €

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Fairest Nr. 2: Das verborgene Reich

Rapunzel ist eine hübsche junge Dame mit unglaublich starkem Haarwuchs. Da Fables vertragsgemäß nicht auffallen dürfen, muss sie sich dreimal täglich die Haare schneiden lassen. Doch als sie erfährt, dass ihre Kinder noch leben, lässt sie alle Friseurtermine sausen und eilt nach Tokio

Auch wer nicht mehr an Märchen glaubt, hat hier seinen Spaß! Stuttgarter Nachrichten
Die Neuheit aus dem FABLES-Universum!

Shoplink
Leseprobenlink

Erscheint am: 13.08.2013
Seiten: 160
Format: Softcover
Original-Storys: US-Fairest 8-13
Autor: Lauren Beukes
Zeichner: Inaki Miranda
Preis: 19,99 €
Alle Angaben sind Verlagsangaben und ohne Gewähr.
Copyright aller Bilder © 2013 Panini

Der tägliche Simpsons-Gag #520

Heute nochmal arbeiten und dann ist endlich Wochenende. Viel einfacher geht das mit einem Simpsons-Couchgag.

Viel Spaß damit!

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

© Copyright Matt Groening & 20th Century Fox

Nachdem die Familie auf der Couch sitzt, dreht sich die Wand und Vincent Price kommt zum Vorschein und hat Ned Flanders an den Füßen aufgehangen.