Dominiks Private Session (25): Von Khartum (Sudan) bis nach Kairo (Ägypten) [Februar 2019]

Anhand dieses Bildes lässt sich die Reiseroute ganz gut nachvollziehen.

Die Reiseroute

Die Reiseroute

Zahlen und Fakten über den Sudan

  • Amtssprachen – Englisch und Arabisch
  • Angrenzende Länder – Ägypten, Libyen, Tschad, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo, Uganda, Kenia, Äthiopien und Eritrea
  • Der Sudan ist mit einer Fläche von 1.886.068 km² (ca. fünfmal so groß wie Deutschland) das drittgrößte Land in Afrika und Khartum ist die Hauptstadt
  • Die Einwohnerzahl im Sudan beträgt rund 40,5 Millionen Menschen
  • Die Republik Sudan ist seit dem 1 Januar 1956 unabhängig
  • Seit dem 9 Juli 2011 ist der Südsudan als eigenständiger Staat vom Sudan unabhängig
  • Die höchste Erhebung im Sudan ist der Kinyeti mit 3.187 Meter
  • Seit 1973 ist die Staatsform eine Präsidialrepublik
  • Staatsoberhaupt und Regierungschef – Präsident Umar Hasan Ahmad al-Baschir
  • 55 sudanesische Pfund sind ungefähr 1 Euro

 

Unser erster Stopp war die rund 170 Kilometer entfernt liegende Ruinenstätte Naqa. In der antike dürfte an diesem Ort eine sehr bedeutende Stadt gestanden haben. Zusammen mit dem Ptolemäerreich und den römischen Kaisern dürfte Naqa knapp 500 Jahre eines der Zentren des damaligen Königreichs von Meroe gewesen sein. Naqa steht seit 2011 in der Liste des UNESCO-Welterbes.
Wir haben uns die noch relativ gut erhaltenen Reste der verschiedenen Tempel angeschaut. Der König Natakamani gründete damals den Amun- und den Apedemak-Löwentempel.
Einhundert Meter lang ist der Amun Tempel, welcher im ägyptischen Stil erbaut wurde und über eine Allee von Widdern rechts und links erreicht wird. Dieser beeindruckende Weg führt zu einem großen Hof, an den sich der Säulensaal anschließt.
Der Löwentempel ist dem nubischen Kriegsgott Apdemak gewidmet. Er gilt als ein klassisches Beispiel kuschitischer Architektur.
Interessant war auch die Besichtigung des sogenannten römischen Kiosk. Dies ist ein kleiner Tempel mit hellenistischen Elementen. Hier handelt es sich wohl um eine Hathor-Kapelle (Göttin der ägyptischen Mythologie).

In der Hathor-Kapelle

In der Hathor-Kapelle

Bei brütender Wärme in der wüsten Gegend (bis über 36 Grad) war unsere erste Besichtigung bereits sehr beeindruckend.
Einige Kilometer entfernt haben wir uns die Tempelanlagen von Al-Musawwarat as-sufra angeschaut.
Man nimmt an, dass dieser Ort eine religiöse Funktion hatte und eventuell auch als Pilgerzentrum gedient haben könnte. Hier gibt es nur wenige Reste von Siedlungen und einige meroitische Gräber zu sehen.
Auch an diesem Ort stand ein Löwentempel, der dem Kriegsgott Apedemak gewidmet ist. Der Tempel enthält ansehnliche Inschriften in ägyptischen Hieroglyphen und interessante Darstellungen von Löwen und Elefanten. In Reliefs wird Apedemak als dreiköpfiger Gott auf den Außenwänden dargestellt.
Die Besichtigung der großen Anlage war sehr interessant. Sie ist ein Gewirr von Höfen, dessen Zentrum von Säulen umgeben ein Tempel ist. Viele Skulpturen, darunter auch Skulpturen von Elefanten und unzählige antike Graffiti, konnte man hier finden.

Was macht der Elefant hier?

Was macht der Elefant hier?

3 Kommentare zu “Dominiks Private Session (25): Von Khartum (Sudan) bis nach Kairo (Ägypten) [Februar 2019]

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