Marvel Comic Klassiker (3): Die Spinne Comic-Jubiläums-Sonderheft 1 & 2 [Condor, 1986/1987]

Diesmal geht es zurück zu den seeligen Condor Zeiten und zwei Jubiläumsheften. Die Spinne trifft auf den Punisher, der damals noch der Bestrafer war. Aber warum hier und nicht in der regulären Serie?

Die Spinne Jubiläums-Sonderheft #1

Es geschehen brutale und sinnlose Morde in New York und sowohl die Spinne als auch Nightcrawler, der persönlich involviert ist, versuchen nun den Täter ausfindig zu machen, wobei beide jeweils den anderen im ersten Moment vedächtigen.
Schnell scheint dann aber mit dem Bestrafer der wirkliche Täter gefunden. Dumm an der Sache ist nur, das dieser selber auf der Suche nach dem wirklichen Täter ist, der offenbar seinen Namen in den Schmutz ziehen möchte. Und so scheint es für die drei das beste zu sein, den einzelnen Puzzleteilen gemeinsam auf die Spur zu kommen…
Als Bonus gibt es noch eine Kurzgeschichte aus The Savage Sword of Conan, in der die Erfolgsgeschichte von Kull, dem Eroberer erzählt wird und wie er vom einfachen Krieger zum Herrscher über den Thron von Topaz wurde.
FAZIT:
„20 Jahre Die Spinne-Comics in Deutschland!“ titelt der Condor Verlag hier auf dem ersten von zwei Sonderheften. Dafür wurden zwei zusammenhängende Storys ausgewählt die Condor bisher ausgelassen hatte. Es handelt sich hierbei um die beiden Ausgaben Nummern 161 und 162 der Amazing Spider-Man-Reihe. Als Kreativteam zeichnen hierbei Autor Len Wein, Zeichner Ross Andru und Inker Mike Esposito verantwortlich und präsentieren ein gelungenes spannendes Abenteuer in dem Peter Parker mehr als einmal knapp dem Tod entrinnt.
Ebenfalls sehr gelungen ist das Abenteuer um Kull den Eroberer von Charles Dixon und Valdis Semeiks, das nach meinem Geschmack aber durchaus auch etwas länger hätte sein können.
Insgesamt ist das erste Jubiläums-Sonderheft eine schöne Sammlung an inzwischen klassischen Comics die viel Spaß macht.

Die Spinne Jubiläums-Sonderheft #2

Und erneut treffen die Spinne und der Bestrafer aufeinander, als dieser gerade dabei ist in einem Penthouse einer Gansterbande so richtig aufräumt. Zur gleichen Zeit ist auch Jonah ausser Gefecht nachdem er ein paar Anfälle hatte und Peter zwischenzeitlich für den Globe arbeitet. Doch mit seiner neuen Kollegin will er einfach nicht so wirklich klar kommen. Als dann während eines Journalisten-Jobs der Gangsterboss Jacobi von seinem Team befreit wird, muss die Spinne eingereifen.
Aber auch der Bestrafer schläft nicht und findet die Verbindung zwischen Spinne und Peter Parker. Von da ab wird es erst recht gefährlich. Erst recht als Peters Kollegin vom Globe sich als Lieferantin bei Jacobi einschleust…
Ausserdem gibt es wieder eine Kurzgeschichte mit Kull dem Eroberer. Diesmal hindert er ein paar Räuber daran eine Karawane innerhalb seines Reiches zu überfallen, bis zu dem Moment als sich die Räuber als gar nicht so räuberisch herausstellen…
FAZIT:
Auch diesmal entschloss sich Condor für diese zweite Jubiläumsausgabe einen Zweiteiler mit dem Punisher abzudrucken. Diesmal handelt es sich um die Folgeausgaben der Jubelnummer 200, welche ursprünglich im Spinne Magazin No. 47 im Januar 1982 erschien und somit auf den Monat genau, ganze 5 Jahre vor diesem Jubelheft. Das Condor mit der Veröffentlichung so lange gewartet hat ist mir persönlich vollkommen unverständlich, da ich keinerlei Anhaltspunkte in der Geschichte finde die eine solche Entscheidung notwendig gemacht hätten, bis auf die Tatsache das sie losgelöst von der Continuity funktioniert.
Zur Geschichte selber:
Punishers Jagd auf einen Gangsterboss bedingt durch eine alte Schuld ist tragisch und dramatisch zugleich und gefällt auf ganzer Linie, wenngleich die Story an sich nichts neues ist. Autor Marv Wolfman präsentiert hier einen Punisher der zerfressen von Schuldgefühlen endlich auf Rache an einem Freund sinnt. In Szene gesetzt wird das ganze von den bekannten Künstlern Keith Pollard und Jim Mooney, die actionreiche und dynamische Bilder hervorzaubern.
Ebenfalls gelungen, wenn auch ein wenig schwächer ist das Kurzabenteuer von Kull, für das abermals Autor Charles Dixon und diesmal der Zeichner Geof Isherwood verantwortlich zeichnen.

Mit etwas Glück findet man diese beiden Ausgaben, auch für kleines Geld, auf den üblichen Plattformen und Trödelmärkten.

Marvel Kurz-Reviews (1): Spider-Man und die neuen Rächer 26 – 29 [Panini, November 2009 – Mai 2010]

Dies wird der Versuch ältere Ausgaben (keine Klassiker) mal in kurzen Reviews zusammenzufassen. Ich hoffe es gefällt euch.

Spider-Man und die neuen Rächer #26

Die Secret Invasion ist überstanden und die neuen Rächer haben neue Freunde und Verbündete gefunden. Bucky als neuer Captain America bietet dem jungen Team ein neues Hauptquartier. Doch nicht nur das Osborn nun der neue mächtigste Mann der USA ist, auch das Baby von Luke und Jessica ist noch immer in den Händen von Jarvis dem Skrull. Um sein Kind wiederzubekommen, schlägt Luke mit den neuen Rächern neue Wege ein. Als jedoch auch das nicht zum Ergebnis führt, bleibt ihm nur noch ein Ausweg. Er bittet Norman Osborn um Hilfe…

Fazit:

Dark Reign beginnt düster und brutal. So scheint es zumindest. Neben der vielen Gewalt, der Angst und dem Misstrauen, schimmern trotzdem noch Hoffnung, Glück und Freundschaft hervor. Bendis schafft es hier, unterstützt von den hervorragenden Zeichnungen von Billy Tan, ein kleines Märchen des Glücks zu zaubern. Besonders gefällt mir hierbei auch die derzeitige Zusammensetzung des Teams, das schafft noch einiges an Spannungen.

Spider-Man und die neuen Rächer #27

Nachdem Luke und Jessica endlich ihr Baby zurück haben, tritt auch schon der nächste Schock ins Leben der neuen Rächer. Norman Osborn schart ein neues Team von angeblichen Rächern um sich. Nicht nur das einige seiner Thunderbolts, Venom, Moonstone und Bullseye als Black Spider-Man, Ms. Marvel und Hawkeye dabei sind, auch Wolverines Sohn und Ares, sowie der Sentry konnte er für seine Interessen gewinnen. Normal selber tritt als eine Mischung aus Ironman und Captain America, der Iron Patriot, auf. Nicht zu Unrecht sind die neuen Rächer und auch Bucky als neuer Captain America verärgert. So werden hier doch die Ideale von allen durch den Dreck gezogen. Der Versuch Norman und seine Rächer in eine Falle zu locken schlägt jedoch fehl. Statt Iron Patriot und der Rächer erwarten Spidey und die neuen Rächer, der Hood und sein Gefolge von Superschurken. Diese Erfahrung führt Clint zu einer Entscheidung und einer Tat die für seinen Charakter zwar nicht unüblich ist, aber dennoch in dieser Form seinesgleichen sucht… Die zweite Story zum füllen dieses Heftes, ist ein Prolog zur Serie Secret Warriors. Hier treffen wir auf Nick Fury, der erkennen muss, das seine Weltansichten und moralischen Vorstellungen, genau wie die von Steve, in dieser neuen dunklen Welt vielleicht keine Relevanz mehr haben.

Fazit:

50 Ausgaben der New Avengers gehören natürlich gefeiert. Das dies hierbei mehr eine grafische Pracht als eine storytechnische ist, enttäuscht mich doch schon ein wenig. Zwar sind die Zeichnungen von Gaststars wie Brian Hitch, Alex Maleev, Steve Epting, Greg Horn, Leinil Yu, Steve McNiven uvw., sehr schön anzusehen, doch ein über sage und schreibe über 14 Seiten gehender Kampf ist für mich wahrlich keine Offenbarung. Weit mehr überzeugen konnten mich da die letzten zwei Seiten in denen Clint nicht nur eine harte Entscheidung durchzieht, sondern auch eine mit großer Tragweite. „Deklaration“ aus „Dark Reign: New Nation“ bildet die Vorgeschichte zu den Secret Warriors und stellt so einiges an den Charakterzügen und Handlungen „alter“ klassischer Figuren des MU in Frage. Nicht jedoch ohne dabei das ganze als Frage zu formulieren.

Spider-Man und die neuen Rächer #28

Der Hood will der neue Meister der Magie werden. Dafür muss er Doktor Strange aus dem weg räumen und das Auge von Agamotto in seinen Besitz bringen. Doch Strange will es dem Hood nicht leicht machen und sucht Hilfe bei den neuen Rächern. Zusammen wollen sie nun den neuen Meister der Magie suchen der in die Fussstapfen von Doktor Strange schlüpfen soll um die Welt zukünftig vor Dämonen aus allen Welten zu beschützen. Währenddessen haben auch die neuen Rächer mit ein paar kleinen Problemen zu kämpfen. Clint wird zum neuen Führer der Rächer ernannt und stellt Spider-Man auch gleich vor eine Folgenschwere Entscheidung. Er soll ihnen seine Geheimidentität offenbaren oder das Team verlassen.

Fazit:

Diese Ausgabe der neuen Rächer ist fantastisch. Dies ist aber nicht als Wertung zu verstehen, sondern vielmehr eine Aussage über die Geschehnisse. Dämonen, Höllensöhne, Zauberer, und von Dämonen besessene Kriminelle bilden den Kern rund um die neuen Rächer. Osborn und seine Machenschaften, Dark Reign und die Angst der Bürger treten hier in den Hintergrund und machen dem übersinnlichen, mystischen und märchenhaften Platz. In diesem Zusammenhang für meinen Geschmack nicht ganz passend, aber immer noch in Ordnung.

Spider-Man und die neuen Rächer #29

Doctor Strange landet mit den neuen Rächern in New Orleans weil das Auge von Agamotto dort den neuen Meister der Magie aufgespürt hat. Doch auch Hood hat seinen Weg dorthin gefunden und ist seinerseits auf der Suche nach dem Auge, um sich dessen Macht erneut anzueignen. Der trifft jedoch „nur“ auf Daimon Hellstrom, der wiederum nichts besseres zu tun hat um den Dämon herauszulocken der Hood kontrolliert. Schon kurz darauf finden sich Daimon und die neuen Rächer deshalb in einem Chaos wieder das Dormammu verursacht hat. Auch das Auge von Agamotto hat seine Wahl inzwischen getroffen, und während Dr. Strange damit sehr zufrieden ist, scheint der neue Träger noch eher unsicher zu sein…

Fazit:

Bendis fährt echt üble Geschütze auf. Das Fantasy-Epos welches sich im letzten Heft noch andeutete weitet sich nun massiv aus, und zauberhafte Kämpfe finden statt. Billy Tans dunkle Zeichnungen und Justin Ponsors ebenfalls sehr düstere Farbgebung tauchen das ganze in eine fast tragische Umgebung. Sehr viele Rottöne dominieren geradezu das Abenteuer der neuen Rächer. Kleine Anmerkung am Rande. Die Variant-Cover der originalen New Avenegers-Hefte fangen das Fantastische dieser Geschichte wesentlich besser ein als die normalen Cover und auch die Auswahl der deutschen Cover, aber das nur nebenbei.

Punisher #1 [Panini, Juli 2012]

Wie ich bereits vor wenigen Tagen bekannt gegeben habe werde ich zukünftig Artikel nicht nur auf meinem Blog hier veröffentlichen sondern auch einige davon auf Comic Hive. Diese Artikel werde ich dann am Ende mit einem kleinen Logo versehen, damit Ihr auch wisst, dass Ihr diesen Artikel auch noch einmal auf Comic Hive findet.

Heute möchte ich euch den ersten Band der neuen Punisherreihe vorstellen, der mir, wie auch schon „Lenore“, freundlicherweise von Panini zur Verfügung gestellt wurde.

Punisher #1: Ermittlungen

Der Punisher hatte wahrlich einen schweren Weg zurück in das normale Marvel Universum und hat dabei so einiges durchleben müssen. Nach den von Garth Ennis verfassten Abenteuern unter dem Marvel Knights Label und der Rückkehr durch Autor Matt Fraction während des Civil War und seinem darauf folgenden Kampf mit Norman Osborn, Hood und sogar Daken, der Frank Castle sogar das Leben kostete, was ihn kurz darauf als Frankencastle wiederauferstehen ließ, ist der Punisher nun dank des Blutsteins endgültig wieder im klassischen Marvel Universum angekommen.

Doch Frank hat keine Zeit zum Verschnaufen, denn ein Blutbad bei einer Hochzeit zwischen einem Arzt und einer Afghanistan-Soldatin fordert ihn erneut auf aktiv zu werden. Ebenfalls aktiv wird die Polizei mit den verantwortlichen Detectives Oscar Clemons und sein neuer Partner Walter Bolt. Aber genauso groß wie das Geheimnis um den Grund dieses Attentats ist das Geheimnis Walter Bolts. Die wahren Drahtzieher holen sich dabei Hilfe von niemand anderem als Jimmy Natale, dem neuen Geier. Als die attraktive und ehrgeizige Reporterin des Daily Bugle, Norah Winters, davon Wind bekommt hat Frank mehr zu tun als ihm lieb ist…

Was Greg Rucka hier zusammen mit dem Zeichner Marco Checchetto abliefert ist einfach nur…

…Wahnsinn!

Denn eines das mir bei vielen der vorangegangenen Punisher-Geschichten immer irgendwie gefehlt hat war der Blick auf die Opfer. Wie gehen diese mit den Verlusten um, was haben die Hinterbliebenen für Probleme nach den tragischen Ereignissen und so weiter. Rucka stellt hier nicht nur den Punisher in den Vordergrund der Geschichte sondern auch die Braut des Arztes, die ihre gesamte Zukunft durch dieses Attentat verloren hat. Zwar ist der Punisher noch immer der eigentliche „Held“ der Geschichte der auch noch immer auf einem Rachefeldzug der aus dem Verlust seiner eigenen Familie herrührt ist, aber es wird auch endlich einmal deutlich gemacht das die Menge die er inzwischen an Kriminellen aus dem Weg geräumt hat wesentlich höher ist als die Anzahl an möglichen Opfern die dadurch verhindert hätten werden können.

Somit wird unterschwellig auch Franks Handeln kritisiert, oder zumindest die Art und Weise wie er gegen die Gangster vorgeht. Zwar werden die Ergebnisse in einem gewissen Maße, gerade von den Betroffenen honoriert, aber die Umsetzung und das manchmal ausufernde Maß an „Bestrafung“ wird nicht einfach so akzeptiert. Ebenfalls positiv fällt auf das Rucka mehr und mehr das Drumherum um die Taten und Handlungen der beiden Parteien ins Rampenlicht stellt. Unterstützt wird dies hierbei nicht nur durch das ermittelnde Detective-Duo Bolt und Clemons, sondern auch durch die sympathische und starke Norah Winters die ihre Nase einfach überall hineinstecken muss und dies auf eine ziemlich freche und eigensinnige Weise.

Eine sehr elementare Sache für die der Punisher schon immer bekannt war, ist seine Gewalt und deren überhöhte Darstellung. Auch diese findet natürlich auch in diesem Band wieder ihre Anwendung. Jedoch ist sie lange nicht mehr so extrem und explizit wie es noch vor kurzem war und wird nun als Stilmittel zum Transport der Geschichte verwendet. Für Leser des Punisher (auch wenn diese einen Comic dieses Charakters erstmalig in Augenschein nehmen) wird, anhand der Kleidung und des Waffenarsenals, durchaus eine gewisse Erwartungshaltung geschürt, die der Punisher auch in den meisten Fällen erfüllt. Dies sind dann eben manchmal auch die Momente und Geschichten gewesen in denen die Gewalt leider nur deswegen eingesetzt wurde um eben jene Erwartungen auch zu erfüllen und weniger weil es der Story dienlich war.

Ein weiterer, und meiner Meinung nach sehr wichtiger Pluspunkt in diesem ersten Band der neuen Punisher-Serie ist die immer präsente und spürbare Einbindung in das klassische Marvel Universum. Wie es früher der Fall war agieren nicht mehr nur die Helden in kurzen Crossovern miteinander, sondern auch Nebendarsteller werden mit eingebunden. So ist neben Norah Winters auch Ben Urich und Peter Parkers Freundin Carlie Cooper mit von der Partie, als es um die Ermittlungen und Spurensicherung geht. Diese Zusammengehörigkeit und Verknüpfung zu einem gemeinsamen Universum in dem alle Helden mit- und nebeneinander agieren war schon früher eine der großen Stärken von Marvel und wird hier nun endlich auch wieder praktiziert. Zwar könnte man durch dieses Wirr-Warr Kontinuität leicht den Gedanken erhalten das es neue Leser schwer haben könnten sich in eine so vollständige und komplexe Welt einzufügen, aber Marvel hat es den Lesern schon immer leicht gemacht seine Lieblingsfigur zu finden und sich in ihrer Vergangenheit zurecht zu finden. Ähnlich ist es auch mit diesem Band, denn wie in einem guten Film oder einem Roman, so haben auch die Protagonisten in einem Comicband ein „Vorleben“ von dem immer nur ein Ausschnitt repräsentiert werden kann.

Neben den ersten fünf Ausgaben der inzwischen neunten Punisher-Serie befindet sich in diesem Band auch noch eine Kurzgeschichte aus dem Spider-Island: I Love New York City Special welches bei Marvel erstmals zuerst digital und sogar kostenlos über die Comixology-Plattform angeboten wurde um dann später auch in Printform veröffentlicht zu werden. Das diese Story hier mitveröffentlicht wurde hat eigentlich nur zwei (dafür aber durchaus nachvollziehbare) Gründe. Der Erste wäre, dass als Autor hier ebenfalls Greg Rucka fungiert hat, während Max Fiumara als Zeichner brillierte und der Andere wiederum ist wohl die Tatsache, dass dieser Band auch für die Spider-Man: Spider Island Komplettisten interessant werden sollte und somit die Verkaufszahlen des ersten Bandes und somit auch der neuen Serie ein wenig gepusht werden könnten. Denn wenn man es genau betrachtet, dann hat diese Geschichte mit dem Rest des Bandes genauso viel zu tun wie Uwe Boll mit guten Filmen. 😉

FAZIT:

Zusammenfassend bleibt ein Band mit einem neuen (auch emotionaleren und verletzlicheren) Punisher, der dennoch eine Härte und Energie versprüht die Spaß macht und auch gelegentlich zum Nachdenken anregt. Die Zeichnungen von Marco Checchetto wissen dabei genauso zu überzeugen, wie die Geschichten und Protagonisten mitsamt ihren ganzen Problemen. Das der Band dabei nicht nur emotional ziemlich düster ist, sondern auch visuell eher mit den dunkleren Tönen spielt ist dabei weder hinderlich noch ermüdend. Im Gegenteil. Die wenigen hellen Passagen lockern das gesamte Geschehen immer wieder erfreulich auf und spenden fast ein wenig Energie, um sich durch die düsteren Passagen zu kämpfen, wie durch eine grausam kalte und nebelverhangene Nacht. Und dies ist durchaus ein positiver Kampf.

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Die Abenteuer von Captain America #4 [Panini, November 2002]

Heute finden die Rückblicke leider ihren Abschluss. Denn mit dieser Ausgabe endet Fabian Niciezas Reise in die Vergangenheit…

Die Abenteuer von Captain America #4

Captain America ist dem Red Skull hilflos ausgeliefert als dieser zusammen mit dem letzten von Hitlers Todesschwadron am Eiffelturm hängt, während der Skull ihm eine Waffe an den Kopf hält. Doch als wäre das nicht schon schlimm genug muss Steve auch noch erkennen, dass seine große Liebe Cindy ein Nazispion ist. Gebrochen und enttäuscht lässt sich Steve vom Red Skull gefangen nehmen. Zusammen mit Bucky wird er nach Deutschland gebracht wo er in einem Colloseum gegen den Red Skull kämpfen soll, nur um die Überlegenheit der deutschen Macht zu präsentieren. Aber auch wenn Steve gebrochen scheint, so hat zumindest Bucky noch einen klaren Kopf, und den gebraucht er auch um nicht nur Steve wieder auf den richtigen Weg bringen zu wollen, auch ordentlich aufräumen gehört zu seinen Ambitionen…
FAZIT:
Für das Finale mussten Steve Carr und Kevin West die Stifte schwingen. Dieser Wechsel ist zwar spürbar und sichtbar, doch zum Glück fällt es nicht negativ auf. Auch die Emotionen spiegeln sich nach wie vor dramatisch in den Gesichtern wieder. Gerade die Bilder im KZ die einen gebrochenen Steve Rogers zeigen sehen sehr gut aus, und vermitteln viel Gefühl. Ansonsten ist es ein typisches aber gelungenes Finale einer ganz besonderen Miniserie.

Dieser, sowie die anderen Bänder der vierteiligen Miniserie sind mit ein wenig Glück auf den gut sortierten Comicmarktplätzen, Ebay sowie Trödelmärkten zu finden.

Ultimate Spider-Man Episode 18 (Clip)

Auch diese Woche beglückt uns Marvel wieder mit einem kleinen Einblick in die neue Ultimate Spider-Man Episode vom kommenden Sonntag, und das sieht New York echt übel aus…

Die Abenteuer von Captain America #3 [Panini, Oktober 2002]

Auch der dritte Teil der Abenteuer von Captain America bietet wieder neue Einblicke in das anfängliche Chaos und die Hintergründe welche aus Captain America den Nationalhelden machten, der er heute ist…

Die Abenteuer von Captain America #3

Im letzten Band konnte Colonel Fletcher den Nazis entkommen. Sehr weit kam er allerdings nicht. Schnell wurde er von seinen Verfolgern eingeholt und sie haben sich nicht nur Fletcher geschnappt, sondern Captain America auch noch eine Nachricht hinterlassen. Dafür mussten viele Unschuldige sterben. Zum Glück jedoch schafft es Steve Cindy zu befreien. Mit ihr und Bucky reist Steve nach, weil Fletcher dort dem Reichsermittler vorgestellt werden soll. Dank einiger Rebellen im französischen Untergrund schafft es Steve den Ort der Gefangenschaft von Fletcher ausfindig zu machen. Alleine macht er sich also auf den weg ihn zu befreien. Wird er rechtzeitig da sein, und kann man Cindy wirklich trauen…?
FAZIT:
Steve lernt immer besser mit seinen neuen Fähigkeiten umzugehen. Das erweist sich sehr schnell als ein Vorteil gegenüber den Nazis. Etwas störend sind in Maguires Zeichnungen die rötlichen Nasenspitzen der Protagonisten. Oft sehen diese aus als wären sie betrunken. Das wirkt ein wenig irritierend. Dennoch sind sowohl Zeichnungen als auch Niciezas Neufassung der Origin von Captain America weiterhin auf hohem Niveau.

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Die Abenteuer von Captain America #2 [Panini, September 2002]

Im zweiten Teil dringen wir zusammen tiefer in die Anfänge von Captain America ein und erfahren ein paar weitere Blickwinkel und Informationen aus der Zeit des zweiten Weltkrieges, der Captain America und insbesondere Steve Rogers Denken und Handeln geprägt hat…

Die Abenteuer von Captain America #2

Steves langweilt sich immer noch im Camp. Da kommt es ihm gerade recht das er ein paar seltsame Männer beim Diebstahl beobachtet. So kann Steve endlich seine neu erworbenen Kräfte testen. Doch was er dabei erfährt überrascht sogar ihn. Die Auftraggeber hinter dieser Beschaffungsmaßnahme sind Nazis. Schon am nächsten Abend soll eine Übergabe stattfinden. Steve bereitet sich gründlich darauf vor und macht am nächsten Morgen die Bekanntschaft eines kleines „Tabakdealers“ welcher die Soldaten im Camp versorgt. Er hört auf den Namen James „Bucky“ Buchanan Barnes, und er angelt sich Steve sofort als seinen persönlichen Bodyguard. Am Abend schnappt sich Steve die Mittelsmänner, und erregt damit die Aufmerksamkeit der örtlichen Presse. Dies bleibt natürlich auch nicht Steves alten Geheimprojektmitarbeitern verborgen. Sofort wird er zu General Phillips gebracht, der ihm voller Stolz seine neue Uniform überreicht, und ihm seinen ersten Auftrag verkündet. Doch auch die Nazis schlafen nicht und entführen Colonel Fletcher und Steves große Liebe Cindy Glass…
FAZIT:
Der erste Auftritt von Steve als Captain America ist furios und dramatisch. Auch wenn er dabei wie ein Zombie aussieht. In diesem einen Panel ist Kevin Maguire die Darstellung etwas misslungen, so finde ich. Dennoch kann auch dieser band wieder mit Action, Dramatik, Spannung und weiteren Enthüllungen aus der Frühzeit von Captain America punkten. Vor allem das erste Aufeinandertreffen von Steve und Bucky ist dabei herrlich komisch. Auch das handeln von Steve als Captain America, sprich die Wahl seiner Mittel wirkt noch etwas unreif und sehr stark von Gefühlen geprägt, als mehr von rationalem Denken geleitet.

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Die Abenteuer von Captain America #1 [Panini, August 2002]

Wenn es einen typischen und klassischen Helden bei Marvel gibt, dann ist dies wohl unangefochten Captain America. Kein anderer Held hat die Nation so sehr verkörpert wie Steve Rogers. In den nächsten vier Tagen werfe ich mit euch zusammen einen Blick zurück auf die Anfänge von Steves Heldenkarriere…


Die Abenteuer von Captain America #1

Steve Rogers ist ein normaler Amerikaner, der in den Wirren des zweiten Weltkrieges einfach nicht zusehen will wie die Übermächtigen Nazis die Macht an sich reissen. Deshalb meldet er sich freiwillig bei der US-Army. Da er aber weder sonderlich sportlich noch gesund ist, sind seine Chancen mehr als schlecht. Da erhält er die Chance an einem geheimen Regierungsprojekt mit dem Namen „Wiedergeburt“ teilzunehmen. Dieses Projekt soll aus dem schmächtigen Steve Rogers eine Super-Soldaten machen. Als letzter in einer langen Testreihe hat Steve nach Monaten nun die Chance diesem Experiment als Freiwilliger beizuwohnen. Doch alles geht schief als ein infiltrierter Nazi den Professor ermordet. Um Steve zu schützen wird dieser in einem nahegelegenen Militärcamp mit anderen Rekruten untergebracht, doch Steve fühlt sich dort unterfordert…
FAZIT:
Captain America ist eine lebende Legende. Immer wieder wurde seine Origin mal hier, mal da erzählt. Nun hat sich das wandelnde Marvel-Lexikon Fabian Nicieza dem ultimativen Heldenidol angenommen um seine Herkunft möglichst detailliert nachzuerzählen und dabei neue Einblicke in das wie und warum der Entscheidungen von Steve Rogers zu entdecken. Zeichnerisch wird er dabei von Kevin Maguire, einem wirklich sehr talentierten Künstler dessen visueller Stil hier perfekt passt. Er schafft es in die Mimiken und Gestiken seiner Charaktere so viele Emotionen darzustellen, dass man regelrecht mit Steve, Bucky, Cindy und Co. mitfiebert.

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Spider-Man: Season One [Panini, Juli 2012]

In regelmäßigen Abständen ist es fast schon Tradition bei den beiden großen amerikanischen Comicverlagen, die Origins ihrer Helden aufzufrischen. Gerade dann wenn neue Verfilmungen anstehen, die neue Käufer für die Comics generieren könnten.
So legt auch Marvel dieses Jahr mit dem „Season One“-Projekt eine solche Frischzellenkur vor. Den Auftakt macht hierbei der beliebte Netzschwinger von nebenan, der zufälligerweise dieses Jahr auch sein fünfzigstes Comicjubiläum feiert.
Für diesen Band haben sich der Autor Cullen Bunn mit dem Zeichner Neil Edwards und der Unterstützung von Karl Kesel (Tusche) und David Curiel (Farben) zusammengetan um Spider-Mans Entstehung in einem neuen und modernen Gewand zu präsentieren ohne dabei die klassische Origin umzukrempeln.

Spider-Man: Sesaon One

Wie schon in Amazing Fantasy Nummer 15 vom August 1962 beginnt auch Spider-Man: Season One damit das Ben Parker seinen Neffen weckt, der daraufhin zur Schule muss. Dort wird der „Streber“ Peter Parker natürlich zum wiederholten Ziel von Hänseleien und Angriffen. Kurze Zeit später besucht Peter eine Vorstellung über Kernenergie bei der ihn eine radioaktive Spinne beißt ihm somit einige ihrer Fähigkeiten übereignet.
Von diesem Moment ab ändert sich Peters Leben massiv. Nach anfänglichen Zweifeln entscheidet er sich dann aber für eine Zukunft als Prominenter. Er bastelt Netzdüsen, entwickelt eine Netzflüssigkeit und schneidert sich ein Kostüm. Schnell,  vielleicht sogar ein wenig zu schnell, erlangt Spider-Man einen Bekanntheitsgrad, der Peter auf Wolke 7 schweben und träumen lässt.

Doch wer hoch hinaus will, kann tief falln und diese Erfahrung muss auch Peter machen, nachdem er einen Räuber im Fernsehstudio nicht aufhält, und wenige Tage später entsetzt feststellt, dass ausgerechnet diese Person bei Tante May und Onkel Ben eingebrochen ist, was auch den Tod vom jenem zur Folge hat. Sofort macht sich Spider-Man auf den Weg, den Täter dingfest zu machen, der bereits von der Polizei ausfindig gemacht wurde. Als er den Mörder seines Onkels endlich fassen kann und feststellen muss, dass Ben Parker nur durch den Egoismus und die Untätigkeit seines eigenen Neffen gestorben ist, fällt er eine Entscheidung, die sein restliches Leben verändern wird.

Ab diesem Tag will Peter von Spider-Man zuerst nichts mehr wissen. Keiner will mehr Spider-Man buchen, nachdem der Daily Bugle ihn zur Gefahr für die Gesellschaft erklärt hat. Und so will Peter seiner Tante mit dem Verkauf von ein paar Fotos, von dem neuen Schurken „Geier“ finanziell unter die Arme greifen. Doch der erste Einsatz mit Digitalkamera und Spider-Man Kostüm verläuft alles andere als erfolgreich.
Spidey landet nach einem kurzen aber heftigen Aufeinandertreffen mit dem Geier in einem Wasserturm. Von diesem kleinen Rückschlag lässt sich Peter jedoch nicht entmutigen. Und schon beim nächsten Treffen gelingen nicht nur bessere Bilder, sondern er rettet auch viele Menschenleben.

Von diesem Ereignis an verschreibt Spider-Man sein Leben und seine Fähigkeiten der Aufgabe als Superheld um allen anderen zu helfen und sie zu beschützen.
Denn aus großer Kraft, folgt große Verantwortung…

FAZIT:

Pencils von Neil Edwards

Mit der Graphic Novel Spider-Man: Season One haben Cullen Bunn und Neil Edwards zwar keinen solchen Meilenstein geschaffen wie seinerzeit Stan Lee und Steve Ditko, aber es ist eine würdige Modernisierung, die sich hinter dem Original in keinster Weise verstecken muss. Dabei wurden fast unmerkliche Änderungen vorgenommen um Spider-Man auch für die nächsten 50 Jahre fit zu machen.

Viele Storyelemente wurden dabei erweitert, entscheidende Handlungselemente gerafft und alles in eindrucksvollen Bildern präsentiert. Gerade Fans und Kenner von Marvel und insbesondere Spider-Man werden die ein oder andere Anspielung entdecken die auf die Geschichte von Marvel und Spider-Man hinweist. Sei es der Timely Industrie Park in dem sich der Mörder versteckt (Timely nannte sich Marvel früher) oder der Priester, der die Grabrede bei Bens Beerdigung hält und auf den Namen Romita hört (John Romita Sr. hat Spider-Man mit seinen Zeichnungen maßgeblich mitgeprägt). Immer wieder sind über den ganzen Band solche kleinen Hommagen versteckt und entlocken Euch somit das ein oder andere Mal ein leichtes Schmunzeln.

Pencils von Neil Edwards
Inks von Karl Kesel

Spider-Man: Season One ist eine gelungene Neuinterpretation mit einem angemessenen Maß an Anerkennung für das, was Stan Lee, Steve Ditko und John Romita Sr. in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts für Marvel geschaffen haben, präsentiert in einem modernen und zeitgemäßen Gewand.

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X-Men (Vol. 2) #132 [Panini, Dezember 2011]

Heute geht es ein wenig zurück zum Ende des letzten Jahres, als Spider-Man einen Gastauftritt bei den X-Men hatte und dort die Story aus der Spider-Man Storyline „Häutung“ ein wenig fortgeführt wurde…

X-Men (Vol. 2) #132

Die X-Men sind nicht gerade beliebt. Das soll sich ändern und am besten macht sich das wenn man als X-Men sich auch den ganz alltäglichen Gefahren widmet. Und als sich die Informationen über verschwundene Kinder mehren, sehen die X-Men ihre Chance ihr Ansehen ein wenig aufzupolieren.

Laut den Infos die Cypher zusammentragen konnte liegt die Lösung für dieses Rätsel unter der Erde in der Kanalisation von New York. Also machen sich die X-Men bestehend aus Emma Frost, Storm, Wolverine und Gambit ab in die stinkende Unterwelt um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Ziemlich schnell treffen die vier dabei nicht nur auf seltsame Echsenwesen, sondern auch auf Spider-Man.

Zwischenzeitlich hat der kleine Nerd Max, mit seinem Leben zu kämpfen. Denn immer wieder ist er das Ziel von Angriffen und so kommt es Max wie gerufen als er per Mail kontaktiert wird, mit dem Versprechen, dass sich sein Leben verändern wird. Doch als Max der Einladung folgt, landet er statt dessen mit einigen anderen Kids in einer Zelle…

Auch die X-Men samt Spider-Man kommen den Kids langsam näher und treffen dabei auf einen mehr oder weniger alten Bekannten, der sich den ehemaligen Wissenschaftler Curt Connors bzw. dessen inzwischen tierischen Echsen-Ichs bemächtigt um seine finsteren Pläne umzusetzen…

Doch das schlimmste kommt erst noch, als Max mutiert wird, und als Kämpfer gegen die X-Men geschickt wird, die natürlich den Jungen nicht verletzen wollen. Die X-Men sind aber auch dann noch nicht aus dem gröbsten denn der falsche McCoy schafft es das sich Wolverine, Storm und Gambit in Echsenartige Wesen verwandeln…

…einzig Emma Frost (dank ihrer Kristallform) und Spider-Man können der Mutation entgehen. Doch jetzt sehen sich die beiden ihren „ehemaligen“ Mitstreitern gegenüber, die aber nun ganz andere Interessen haben. Also bleibt Emma und Spidey nichts anderes übrig als erstmal den strategischen Rückzug anzutreten…

FAZIT:

Spidey und die X-Men. Das ist schon fast Tradition, das diese beiden Wege sich immer wieder kreuzen. Die Story ist leider nicht so der Bringer, auch wenn es eine indirekte Fortsetzung von Spideys „Häutung“-Storyline darstellt, aber das Ganze ist leider viel zu vorhersehbar. Dafür werden die Geschehnisse rasant und mit tollen Bildern von Chris Bachalo präsentiert. Sein kantiger und irgendwie schmutziger Stil passt zur Geschichte. Dafür kann Bachalo mit Anatomie irgendwie nichts anfangen, oder aber steht damit auf Kriegsfuss.
Insgesamt sind die Zeichnungen auch durch die Farbgebung in dunklen Braun-, Blau-, Grau- und Grüntönen passend und werden immer nur durch Spideys kleines Rot/Blaues durchbrochen.
Ansonsten bietet sich dem Leser eher Durchschnittskost und ist mehr oder weniger für Spidey-Komplettisten interessant die gerne wissen wollen wie es mit Connors/Echse nach der Häutung weitergeht.

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