Spider-Man & The Avengers (5) (Spider-Man Magazin Nr. 61-62 & Avengers Nr. 18)

Die nächste Runde in der Rubrik:

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #61 [Panini, August 2012]

Der Sandman hat angekündigt sämtliche banken nacheinander auszurauben und so kommt es, dass Captain George Stacy sich bei Peter meldet, damit dieser den sandigen Schurken aufhält. Doch der scheint nicht so recht mit dem Bösewicht klarzukommen und übergibt ihm sogar freiwillig das geforderte Geld. Wie konnte es nur dazu kommen …?

Also eigentlich bin ich ja ein Freund der frischen und unabhängigen Geschichten in den Spider-Man Magazinen. Doch diesmal habe ich nach dem Lesen gleich mehrere Fragezeichen über dem Kopf schweben. Zum Einen lebt Captain George Stacy noch, der ja eigentlich schon sehr lange das Zeitliche gesegnet hat. Damit könnte man ja noch leben, aber zum Anderen hat Peter plötzlich eine Freundin an seiner Seite, die auch noch weiß, dass er Spider-Man ist. Da bekommt man wirklich das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
Die Zeichnungen von Matteo Lolli sind dafür wieder sehr gelungen. Retten aber leider das Chaos innerhalb der Geschichte nicht.

FAZIT:

Eine eigentlich ganz witzige Geschichte, die aber wie aus einem Zusammenhang gerissen wirkt. Daher geht sehr viel Feeling verloren, was auch die Zeichnungen nicht herausreißen können. Schade drum. Denn Sandman ist einer der Gegner, der schon so viele Entwicklungen durchgemacht hat, dass jede Geschichte eine neue Facette dessen sein könnte.

Spider-Man Magazin #62 [Panini, September 2012]

Eigentlich wollte Spider-Man nur eine kurze Pizza Pause an der Wand eines Wolkenkratzers einlegen und dabei die Aussicht über Queens genießen, als plötzlich Kraven der Jäger auftaucht. Sofort versucht Spider-Man, in das Innere des Bürogebäudes zu gelangen. Aber Kraven ist vorbereitet und schon beginnt eine gnadenlose Jagd …

Spider-Man und Kraven ist eine Hassliebe vom ersten Tag an. Obwohl Kraven immer wieder unterlag, war er dennoch von seinem Gegner fasziniert. Diese Faszination macht auch das vorliegende Abenteuer wieder deutlich. Wortwörtlich untermalt wird dies durch das Artwork von Pere Peŕez. Aber es gibt auch etwas zu bemängeln. Kontrolliert denn niemand von Panini die Hefte, bevor sie in den Druck gehen? Hier wurde nämlich massiv geschlampt, als zwei eigentlich aufeinanderfolgende Seiten vertauscht wurden. Das ist ein Fehler, der nicht passieren darf. Und ich rede hier nicht davon, dass Blätter falsche eingeheftet wurden. Denn bis auf die beiden Seiten stimmt der Rest der Ausgabe. Dies ist ein klarer Endkontrollfehler.

FAZIT:

An sich gute Geschichte, die durch einen Fehler ein wenig getrübt wird. Ansonsten ist es wie gewohnt witzig und auch die Zeichnungen passen perfekt zur Geschichte. Kurz und knapp also, ein gutes Heft, wenn der Fehler nicht wäre.

Avengers #18 [Panini, September 2012]

Das erste Aufeinandertreffen der neuen Rächer gegen Osborns neue Rächer. Und es könnte für das Team um Luka Cage kaum schlechter laufen. Nicht nur dass Osborns Team durch die Verzögerung der New Avengers die Bedrohung bereits neutralisiert haben und somit einen Bonus bei den vor Ort befindlichen Augenzeugen besitzen, auch dass Luke Normans Team als Erstes angreift, bringt keine Pluspunkte.
Ähnlich ergeht es auch Captain Americas Team. Dieses hatte sich aufgeteilt, um Norman Osborn ausfindig zu machen. Aber jedes Duo gerät nun in eine von Osborn gestellte Falle. Und es dauert auch nicht lange, bis auch Captain America in der Gewalt des machthungrigen Wahnsinnigen gefallen ist.

Wie auch in den vorangegangenen Heften passiert genaugenommen nicht sehr viel. Die gesamte Story zieht sich immens und vieles von dem was in den 3 US-Heften in dieser Ausgabe passiert, hätte man auch locker auf der Hälfte an Seiten präsentieren können. Dazu kommen noch die Zeichnungen, die immer noch nicht so ganz gefallen, auch wenn bei den Avengers mit Renato Guedes jemand anderes an den Bleistift durfte. Aber auch bei Deodato kann ich mich an einen Osborn mit Tommy Lee Jones Gesicht nicht richtig gewöhnen, wenngleich seine Bilder außerordentlich detailliert sind. Manchmal sogar zu detailliert.

FAZIT:

Erneut eine mittelmäßige Ausgabe die viel Action und wenig Handlung enthält. Dadurch kommt kaum Spannung auf und mit den doch sehr geschmacksabhängigen Bildern, mein Fall sind sie nicht, bleibt am Ende nicht viel übrig. Schon gar nichts was länger als 64 Comicseiten im Gedächtnis bleibt.

Asterix Fan-Edition [Egmont, Juni 2013]

Die Wartezeit bis zum neuen 35. Asterix Band, der am 24. Oktober 2013 erscheinen soll, ist noch ziemlich lang und die Fans dürsten nach neuem Material. Also warum soll man nicht die Chance nutzen und ein Magazin veröffentlichen, welches nicht nur alte Fans bedient, sondern auch Neue anlocken könnte?
So dachte sich das auch der Egmont Verlag und legt nun quartalsweise die Asterix Fan-Edition in einer anfänglichen Auflage von 55.000 Exemplaren auf. Für 3,50 Euro gibt es auf den 32 Inhaltsseiten Infos rund um Asterix und seine Reisen, das neue Asterix Browser-Spiel und natürlich auch über den bevorstehenden neuen 35. Band der Gallier.

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Dabei wird alles fein säuberlich sortiert, damit auch der ungeübte Gallier sich sofort zurechtfindet. Beginnend mit den verschiedenen Reisemöglichkeiten und Orten, machen sich Asterix und Obelix zuerst zu Fuß, dann auf dem Wasser und zuletzt durch die Luft auf den Weg um Städte und Länder zu bereisen. Neben ausführlichen und informativen Texten wird die Fan-Edition vor allem durch Bilder aus den verschiedenen Alben bereichert. Damit man auch sofort weiß, wo welches Bild hingehört, wurden diese penibel genau beschriftet. Neben dem Titel des Albums befinden sich auch die Seite und das Panel beziffert. Störend hierbei ist jedoch, dass man sich wohl hierfür einfach der originalen französischen Angaben bedient. Denn aus deutscher Sicht ergeben „PL 15, C1“ für den Tour de France-Band keinen Sinn. Klar könnte man „PL“ mit Panel gleichsetzen, aber tatsächlich ist damit die Seite gemeint. Während mit dem „C“ das Panel bezeichnet wird. Wenn man das einmal durchschaut hat, weil man wie ich zum Beispiel die Bände besitzt, dann ist es kein Problem. Als Neuling jedoch wäre das schon ein kleines Rätsel.

Das Kartenspiel. Oder wenigstens die ersten Karten dazu.

Das Kartenspiel. Oder wenigstens die ersten Karten dazu.

Neben den Reisemöglichkeiten wird auch noch ein genauer Blick auf einige der Völker wie den Goten (siehe hierzu auch das Review Special „Asterix und die Goten“), die Belgier und die Normannen näher beleuchtet. Und sogar eine Dame darf in den Fokus rücken. Kleopatra bekommt, wie auch die bereits erwähnten Völker, ein doppelseitiges Porträt verpasst. Danach sind dann auch noch besondere Reiseziele an der Reihe. So wird zum Beispiel das heutige Paris (damals Lutetia) unter die Lupe genommen und Korsika, sowie Athen und Piräus vorgestellt. Auch die Sitten, allen voran den olympischen Spielen, des Rugby und der Pferderennen werden dargstellt und mit allerlei Infos dargbracht. Alles angereichert mit „Profi-Wissen“ sowie Bildern aus den passenden Asterix-Abenteuern.

Die visuelle Entwicklung des kleinen Galliers.

Die visuelle Entwicklung des kleinen Galliers.

Aber das Heft hat noch mehr zu bieten. Eine Doppelseite mit Rätseln zum Beispiel. Ein Bilder-Puzzle-Rätsel, sowie ein Fehlersuchbild sollen die grauen Zellen der Leser ein wenig fordern. Wer damit vollends überfordert sein sollte, und keinen Zaubertrank zur Hand hat, braucht aber nicht verzweifeln. Denn die Lösungen dazu finden sich direkt unter den Rätseln. Natürlich horizontal gespiegelt, damit man sie nicht sofort lesen kann.

Hier geht das neuen Abenteuer hin.

Hier geht das neuen Abenteuer hin.

Doch wenn man schon so ein Sonderheft veröffentlicht, dann darf man sich nicht nur an altem Material bedienen, sondern muss auch Neues bringen. Dass schafft Egmont unter anderem durch die Vorstellung des bevorstehenden neuen Asterix-Bandes. Hier werden nicht nur das neue Reiseziel und das Volk vorgestellt, sondern auch das neuen Künstlerteam, welches für die Umsetzung verantwortlich sein wird. Jedoch nicht ohne die beiden Väter der Gallier vorher noch einmal vorzustellen.

Die alten und neuen Väter der beiden Gallier.

Die alten und neuen Väter der beiden Gallier.

Und auch das neue Browser-Spiel, in welchem man als Rumklix das gallische Dorf aufbauen, Römer verkloppen und Quest abarbeiten kann wird vorgestellt. Inklusive eines Bonuscodes für ein exklusives Item innerhalb des Spieles. Doch das muss leider warten, denn derzeit sind Wartungsarbeiten. Die Closed Beta wurde nämlich am 10. Juni 2013 um 10 Uhr beendet und nun warten alle auf den Start der Open Beta. Doch es gibt noch etwas Negatives, was ich hierzu gleich anmerken muss. Alle, die bisher die Closed Beta gespielt hatten, werden, sobald das Spiel wieder online geht, bei Null anfangen. Sprich alle Accounts werden zurückgesetzt. Auch wenn vorher dies nicht wirklich von den Entwicklern kommuniziert wurde. Aber dafür gibt es auch eine Belohnung. Wer mehr dazu wissen will, sollte einfach im Forum auf www.asterix-and-friends.de vorbeischauen.

Ausführliche Infos zu den "Pikten".

Ausführliche Infos zu den „Pikten“.

FAZIT:

Das neue Asterix Fan-Edition Magazin ist eine ordentliche Sache. Asterix-Fans, die sich schon länger mit dem kleinen Gallier befassen, werden aber kaum Neues entdecken und neue Leser sich vielleicht aufgrund der Menge an Infos etwas überfordert fühlen. Dennoch ist die Idee an sich nicht schlecht, hat aber einen leichten, faden Beigeschmack. Denn stellenweise wirkt das Heft schon sehr liebevoll aufgemacht und dann wieder so, als würde man nur Geld „abzocken“ wollen. Da helfen auch das schöne Doppelposter mit einem Motiv zu Asterix bei den Pikten“ sowie einer Karte der bisherigen Reiseziele der Gallier und den ersten Karten zum Sammelkartenspiel nicht wirklich weiter.

Das neue Team mit einer neuen Figur?

Das neue Team mit einer neuen Figur?

Dennoch sollte Fans und Interessierte einmal einen Blick riskieren und einmalig 3,50 Euro tun nicht wirklich weh. Es sei denn, man hat bereits die Begleithefte zur Sammelserie des Asterix-Dorfes. Denn hier wurden die gleichen Texte nur in einem neuen Layout wiederverwertet. Einzig die Seiten zum neuen Band und dem Browserspiel sind neues Material.

Asterix und Obelix im Pikten-Outfit.

Asterix und Obelix im Pikten-Outfit.

Copyright aller verwendeten Bilder © Les Éditions Albert René/Goscinny – Uderzo / Hachette Collections / Egmont Ehapa Verlag Berlin

Spider-Man & The Avengers (4) (Spider-Man Magazin Nr. 59-60 & Avengers Nr. 17)

Und auch heute gibt es wieder drei Comics, mit denen ich meinen Lesestapel abzubauen versuche. 😀

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #59 [Panini, Juni 2012]

New York steht meterhoch unter Wasser und Schuld daran ist Morris Bench alias Hydro-Man. Dieser will nicht mehr im kleinen Maßstab denken und nutzt jetzt seine Macht über das Wasser und somit über 70% der Erde. Also fordert er eine ganze Menge Geld, damit er New York nicht endgültig unter Wasser setzt und so Millionen von Menschen tötet. Doch Spider-Man weiß schon, wie er den durchgeknallten Wasserkopf aufhalten kann …

Morris Bench war wie so viele andere Gegner im Spider-Man Magazin eher aus der C-Liga der Superschurken. Dennoch kann ein guter Autor mit diesen Figuren auch gute Geschichten schreiben. Diesmal ist es aber leider gehörig danebengegangen. Die Geschichte ist flach und auch die Gags sind nur Mittelmaß. Dafür sehen die Zeichnungen von Pop Manh ganz ordentlich aus und passen zu einer solch leichtfüßigen Story.

FAZIT:

Man könnte fast sagen wie immer, aber so ganz stimmt es dann doch nicht. Gegenüber der letzten Ausgabe ist diese weitaus schwächer und nur die Bilder retten die seichte Geschichte nicht wirklich. Aber an Morris Bench liegt es nicht wirklich, denn es gibt auch sehr gute Geschichten mit dem Wasserkopf.

Spider-Man Magazin #60 [Panini, Juli 2012]

Was passiert, wenn der Mad Thinkerer rein versehentlich eine Antimaterie-Einheit in eine Kürbisbombe einbaut? Genau! Absolutes Chaos. Denn der Grüne Kobold findet das ganz witzig. Nur Spider-Man kann darüber nicht lachen, denn wenn der Kobold diese eine, bewusste Bombe wrfen sollte, ist New York nur noch Schutt und Asche. Also heißt es wachsam bleiben und jede Bombe, die der Verrückte wirft, versuchen zu fangen und sicherzustellen.

Und schon wieder der Grüne Kobold. Er ist schon eine zentrale Figur im Leben von Spider-Man. Ähnlich wie in der letzten Geschichte fehlt aber auch diesmal einiges an der Story, um wirklich zu gefallen. So wirkt das eher wie eine kurze Pause zwischen einen wirklich spannenden Film. So zum Auflockern eher. Ganz gut gefallen hat mir dagegen das Artwork von Roberto Di Salvo. Sein witziger Strich und der dynamische Panelaufbau geben der Geschichte den nötigen Witz.

FAZIT:

Wie immer eine kurzweilige Geschichte ohne Höhen und Tiefen, passendem Artwork und einigen witzigen Momenten. Für die kurze Ablenkung zwischendurch ideal, auf längere Sicht aber eher enttäuschend.

Avengers #17 [Panini, August 2012]

Noch immer sind die New Avengers ganz schön angefressen. Nicht nur, weil während ihres Einsatzes Norman Osborn entkommen konnte, sondern auch weil der Kampf mit Ultron alles andere als siegreich ausgegangen ist. Norman plant unterdessen viel weiter. Er macht Skaar ausfindig und holt sich Al Apaec, Gorgon, Dr. June Covington, Dr. Deidre Wentworth und Barney Barton in sein neues Rächerteam. Währenddessen macht sich ein Maulwurf für Osborn bei den New Avengers breit und sorgt nicht nur für Spannungen im Team, sondern auch für Chaos bei den Einsätzen. Und auch Squirrel Girl scheint ein Geheimnis mit sich herumzutragen, was auch der neue Rächer Daredevil zu bemerken scheint.
Unterdessen haben die Avengers um Captain America ihre eigenen Probleme. Denn auch dort stiftet Norman Osborn Unfrieden. Und dies schafft er nur mithilfe eines Hologramms und der Aussage, dass er ohne Prozess inhaftiert wurde. Damit wird nicht nur das Vertrauen der Bevölkerung in die Helden erschüttert, sondern auch das Verhältnis der Teammitglieder untereinander.

Nach 3 deutschen und insgesamt 7 US-Ausgaben hatte ich eigentlich gehofft, das es langsam voran geht. Aber um ehrlich zu sein, dümpelt die Story noch immer vor sich hin. Das Norman ein paar falsche Rächer um sich schart ist nicht neu, und das er zusammen mit Hydra, A.I.M. und der Hand agiert ist ein langweiliges Klischee. Da fehlen nur noch die bösen Nazis, Al Quaida und die noch böseren Russen. Auch zeichnerisch gibt es nicht so viel Gutes zu berichten. Deodatos Bilder sind nach wie vor sehr durchwachsen. Während er gute Panels zaubern kann, versagt er wiederum bei teilweise ganzen Seiten. Auch sein Charakterdesign ist in meinen Augen eher fragwürdig. So sieht sein Osborn mehr wie der US-amerikanische Schauspieler Tommy Lee Jones aus, als der bekannte und geisteskranke Grüne Kobold. Ähnlich sind auch Daniel Acuñas Zeichnungen für die Avengers. Diese wirken inzwischen sehr lieblos und als wären sie unter Zeitdruck entstanden.

FAZIT:

Insgesamt schwächeln beide Rächerserien im Moment und können weder auf Seiten der Geschichte noch der Zeichnungen wirklich überzeugen. Dass mit einem US-Heft mehr der Umfang angehoben wurde, tröstet auch nicht wirklich über den schwachen Inhalt hinweg. Es wirkt sogar stellenweise so, als wüsste Bendis nicht wirklich, wohin er mit den beiden Avengers-Serien möchte. Ihm scheint ein Ziel zu fehlen oder er will einfach nur Zeit überbrücken. Aber beides ist macht mir, dem Leser, keinen wirklichen Spaß.

Iron Man Nr. 14 [Panini, März 2013]

Heute gibt es noch zusätzlich eine Review zum letzten Band der Iron Man Sonderbandserie von Panini vor Marvel Now!

Iron Man Nr. 14

Um seine Freunde zu retten, ergibt sich Tony dem Mandarin, um ihm Titanomechs zu bauen. Riesengroße Roboter die von den Ringen des Mandarins, welche Gefäße für die Seelen außerirdischer Wesen sein sollen, angetrieben werden. Und während Tony Stark für Pepper Potts, seine Firma und die Regierung verschollen ist, gilt James „Rhodey“ Rhodes als tot. Doch er macht sich insgeheim als nagelneuer Iron Man einen Namen, während Pepper Potts in ihrer Rüstung und für Rescue Zweifel bekommt. Immerhin hatte Tony, bevor er verschwand, an Peppers Rüstung Überprüfungen vorgenommen.
Auch wenn Tony Stark von einigen sehr vermisst wird, geht die Arbeit bei Tony Starks Firma, Resilient, weiter und so steht der Start von „Schwarm“ kurz bevor. Mit „Schwarm“ will Resilient alle Versuche der Konkurrenz hinfällig machen, Daten jederzeit speichern und abrufen zu können. Die Cloud wäre somit veraltet. Stattdessen würde mit „Schwarm“, Milliarden kleinster Nanomechs, die immer und jederzeit um einen herum schweben und von den kleinen Repulsorkraftwerken, die in jedem Resilient-Produkt verbaut sind, angetrieben werden. Dadurch könnte man nun wirklich jederzeit und überall, auch ohne aufwendige technische Hilfsmittel, Daten speichern und aufrufen. Aber „Schwarm“ hat noch einen Vorteil. Denn mithilfe der kleinen Mechs kann man auch den derzeitigen Standpunkt von Tony Stark ausfindig machen, der aber auch nicht untätig geblieben ist. Mit seinem Freund Ezekiel Stane und weiterer Unterstützung, will er sich gegen den Mandarin zur Wehr setzen. Doch das wird kein einfacher Kampf …

Pepper und Rhodey beim spielen.

Pepper und Rhodey beim spielen.

60 US-Ausgaben liegen hinter dem Team Fraction/Larroca. 60 Ausgaben mit Abenteuern, Drama, Spannung und Veränderungen für den rot/goldenen Rächer und sein Umfeld. 60 Ausgaben in denen aus den zwei Kollegen so etwas wie Freunde wurden und die sie zusammengeschweißt haben. Gemeinsam haben sie Tony Stark durch Höhen und Tiefen geleitet, geführt und entsandt. Aber auch in den letzten Heften, zeigen sie, dass egal was Tony Stark passiert, er niemals aufgeben wird, und immer einen Weg findet. Und sie erschaffen eine Hommage an die Origin des Helden. Wie in der Entstehungsgeschichte muss Tony auch diesmal unter widrigen Umständen und insgeheim eine neue Rüstung erschaffen. Und genau wie damals steht ihm eine Person zur Seite. Genauso wie die Bedrohung um sein Leben von einem machtbesessen Despoten ihn erneut unter Druck setzt. Auch wenn die Ausgangspunkte diesmal andere sind, so sind die Parallelen dennoch unverkennbar. Und es fühlt sich toll an. Eine Serie so enden zu lassen, wie die Geschichte eines Helden begann, hat schon etwas Monumentales an sich.

Wie in alten Zeiten. Tony entwickelt Waffen in der Gefangenschaft.

Wie in alten Zeiten. Tony entwickelt Waffen in der Gefangenschaft.

Doch leider ist dies auch das einzige Außergewöhnliche an der Geschichte. Sie ist zwar in ihren Grundzügen sehr gelungen und macht auch Spaß, aber am Ende bleibt bis auf die Hommage an das erste Iron Man Abenteuer und dessen Entstehung, nicht sehr viel im Gedächtnis. Die Action ist ausufernd und an sich belanglos. Die gelüfteten Geheimnisse nur halb so spannend, wie es möglich gewesen wäre. Zu oft sind die Handlungen vorhersehbar. Retten können dies auch Salvador Larrocas wunderbare Zeichnungen nicht. Seine Panelaufteilung ist genauso wie sein Bleistiftstrich unverkennbar. Aber sie haben auch einen Makel. Seine Mundpartien sehen stellenweise sehr befremdlich aus. Gerade bei Männern frage ich mich sehr oft, was ihn zu diesem Design getrieben hat. Oftmals wirken die „Schlauchbootlippen“ unfreiwillig komisch und dominieren sehr häufig das Gesamtbild der Gesichter.
Dem gegenüber stehen sehr gut choreografierte Kämpfe, atemberaubende Landschaften und wahnsinnig kreative Technikentwürfe. Seine filigranen Bilder, mit den sehr vielen Details überfordern aber zu keinem Moment den Leser, sondern bilden mit der Geschichte eine gelungene Symbiose. Auf einigen Seiten wirkt es sogar regelrecht cinematografisch inszeniert.

Ein Team von Iron Men!

Ein Team von Iron Men!

FAZIT:

Auch wenn man, wie ich, keine eigenständige Serie von Iron Man verfolgt hat, fühlt man sich sofort wie zu Hause. Bekannte Gesichte, Namen und Ereignisse. Egal ob auf Seiten der Freunde oder Feinde. Es gibt Dinge, die sich niemals ändern. Und dann gibt es Änderungen, die einem sofort auffallen und die man entweder akzeptiert, oder bei denen man ungläubig den Kopf schüttelt. So, oder so, hat Fraction eines geschafft. Er hat Iron Man mit diesem Band ein würdiges Finale verschafft, das zwar kein Meilenstein im Leben des Eisernen werden wird, aber dennoch, zumindest kurzzeitig, überzeugen kann. Mit den filmreifen Bildern von Larroca bleibt ein Abenteuer wie aus dem Kino, das sich visuell und auch handlungstechnisch nicht vor den Leinwandumsetzungen verstecken braucht. Im direkten Vergleich mit Iron Mans Comic-Geschichte gibt es aber weitaus bessere Abenteuer.

Egal was die Zukunft bringt. Ohne die Vergangenheit ist sie nichts!

Egal was die Zukunft bringt. Ohne die Vergangenheit ist sie nichts!

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Marvel & Subs. / Panini

Spider-Man & The Avengers (3) (Spider-Man Magazin Nr. 57-58 & Avengers Nr. 16)

Weiter geht es mit zwei neuen (älteren) Ausgaben des Spider-Man Magazins und der Avengers-Heftserie.

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #57 [Panini, April 2012]

Die Sinistren Sechs wollen ein paar Edelboutiquen ausrauben und haben sich dafür extra in Schale geworfen. Doch leider ist der geier nicht mit von der Partie. Denn der soll, so denkt zumindest Doctor Octopus von Spider-Man besiegt worden sein. In Wirklichkeit aber hat sich der Geier das nur als Ausrede einfallen lassen, weil er kurz zuvor Tante May die Handtasche gestohlen hat und die ihm verbal gehörig den Kopf gewaschen hat. Nun sitzt er auf einem Hausdach und ringt mit sich und seinem Gewissen, während sich Spidey frechen Wortes gegen den Rest der Bande wehren muss …

Witzig, flapsig und ganz typisch Spider-Man. Diese Ausgabe zeigt wieder einmal, wie gut diese einfachen Geschichten sein können. Das ist der Spider-Man, wie er seine Karriere begann. Mit frechen Sprüchen, schlagkräftigen Argumenten und cleveren Tricks. Zusammen mit den lockeren Zeichnungen von Matteo Lolli ist das kurzweilige Spider-Man Comic-Unterhaltung.

FAZIT:

Das sind die Geschichten, die ich an Spider-Man so mag. Einfach, witzig, spannend und am Schluss gibt’s noch einen Finalgag. Dazu die passenden Zeichnungen und fertig ist Popcorn-Kino im Comicformat. Nicht nur für Kinder geeignet.

Spider-Man Magazin #58 [Panini, Mai 2012]

Ein bisschen durch die Stadt schwingen. Die Sonne genießen, und sich über den Tag freuen. So sollte es eigentlich sein. Da taucht der Grüne Kobold auf und schon is es mit dem schönen Tag vorbei. Stattdessen gibt es Stress und Kloppe frei Haus. Aber Spider-Man lässt sich davon nicht unterkriegen und sucht den Grünen Kobold in seinem Versteck auf. In der Höhle des Löwen kommt es zum finalen Kampf …

Spider-Man gegen den Grünen Kobold. Das ist ein Kampf, der inzwischen leider nur zu alltäglich geworden ist. Und Norman Osborn war einmal ein wirklich ernst zu nehmender Gegner. Auch in der parallel reviewten Avengers-Serie ist dies der Fall. Hier jedoch ist er mit seiner Handlungsweise sehr stark Out ouf Character. Sprich er verhält sich absolut untypisch.
Dafür gefällt mir das Artwork von Patrick Scherberger sehr gut. Sein Stil ist ähnlich dem von Humberto Ramos ein wenig Manga-artig.

FAZIT:

Leider nur mittelmäßige Story, die aber durch die tollen Bilder von Scherberger etwas aufgewertet wird. Unterhaltsam ist sie aber dennoch und erfüllt damit ihren Zweck sehr gut. Kurze und humorvolle Unterhaltung für zwischendurch. Was will man von einem solchen Magazin mehr?

Avengers #16 [Panini, Juli 2012]

Ein riesengroßer Ultron ist gerade dabei, die Stark Resilient Laboratories zu zerstören, als die New Avengers eintreffen, um Iron Man beizustehen. Doch dieser Ultron birgt ein Geheimnis. Als dann auch noch ein kleiner Android aus dem Körper des Riesenultron eine Blutprobe von Wolverine nimmt, scheint das Chaos perfekt. Dennoch schaffen es die New Avengers Ultron zu besiegen, ohne zu wissen, das Norman Osborn gemeinsam mit AIM und Hammer hinter diesem Angriff zu stecken scheint.
Ganz andere Probleme haben zwischenzeitlich die Avengers. Nachdem während der Obhut der Avengers Norman Osborn aus Rykers Island fliehen konnte, ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Helden erschöpft. Aber Tony hat eine Idee. Zusammen mit Steve Rogers, alias Captain America, will er die Avengers neu formieren. Dazu braucht er vor allem eines: Alte Freunde. Also fragt er nicht nur den Black Panther, sondern bringt auch einen alten Bekannten in das Team zurück …

Inhaltlich ist diese Ausgabe sehr schwach. Da kann mich persönlich fast gar nichts überzeugen. Die erste Geschichte mit den New Avengers ist handlungsarm und bietet kaum Spannung. Zwar ist es interessant, die Geschehnisse kurz nacheinander aus zwei Blickwinkeln zu beobachten, aber etwas mehr Tiefgang und Handlung wäre die bessere Alternative. Auch die Avengers-Geschichte hat kaum Highlights. Einzig das Auftauchen eines alten Teammitgliedes stellt einen Höhepunkt dar.
Beim Artwork verhält es sich ähnlich. Auch hier sind die Zeichnungen von Daniel Acuna für Avengers klar vor denen von Mike Deodato Jr. und Will Conrad für die New Avengters. Zwar sind Deodatos Zeichnungen wesentlich dynamischer und detaillierter als die von Acuna, aber wegen der sehr vielen kleinen Striche, mit denen er seine Bilder ausfüllt, gefallen sie mir nicht ganz so gut.

FAZIT:

Eine leider eher mittelmäßige Ausgabe mit durchwachsener Handlung und nur durchschnittlichen Zeichnungen. Wenn man von ein bis zwei kleinen Highlights absieht, ist dieses Heft belangloser Ballast. Mich persönlich kann es überhaupt nicht überzeugen und ich hoffe, dass die nächste Ausgabe wieder besser wird. Sowohl von der Geschichte als auch vom Artwork.

Spider-Man & The Avengers (2) (Spider-Man Magazin Nr. 55-56 & Avengers Nr. 15)

Heute geht es weiter mit den nächsten Reviews. Zweimal das Spider-Man Magazin und einmal die Avengers Heftserie. 😉

Spider-Man Avengers

Spider-Man Magazin #55 [Panini, Februar 2012]

Eigentlich wollte Spider-Man nur einer jungen Dame helfen, die gerade ausgeraubt wurde. Aber schon bald findet er sich an der Seite von Amora vor den Toren Asgards wieder und muss nicht nur gegen die Krieger der Götterstadt kämpfen, sondern auch gegen Thor selber.

Wie immer bietet das Magazin ein kurzweiliges Abenteuer, das vor allem eines ist. Kindgerecht und dennoch frisch. Eine einfache und trotzdem spannende Geschichte, mit Thor als Gaststar und tollen Zeichnungen von David Nakayama.

FAZIT:

Interessant, spannend von der ersten bis zur letzten Seite, tolle Bilder und einiges an Zusatzwissen, nicht nur für die Kleinen, machen das Spider-Man Magazin jedes Mal zu einem kleinen Spidey-Highlight. Vor allem wenn es sich um so frische Geschichten handelt, die vollkommen ohne den Ballast und die Chronologie der vergangenen 50 Jahre auskommt, den ich aber dennoch nicht auf Dauer missen möchte.

Spider-Man Magazin #56 [Panini, März 2012]

Peter ist schon ein armer Tropf. Erneut muss er sich gegen Flash Thompson und seine Footballfreunde zur Wehr setzen, die seine Tasche geklaut haben. Dummerweise ist da auch sein Spider-Man-Dress drin und so hat er keine andere Wahl, als hinterherzujagen. Doch als er der Truppe in eine alte Eiscreme-Fabrik folgt, trifft er dort nicht nur auf die Schläger, sondern auch einen ganzen Haufen an Bienen und deren Herren Swarm …

Swarm ist eine der wenigen Gegner, die auch heute noch viel zu wenig Beachtung erhalten und eigentlich immer so etwas wie die Z-Liga der Schurkengalerie Spider-Mans symbolisierte. Gerade dann ist es erfrischend schön, wenn er für ein gelungenes, aber leider auch sehr kurzes Abenteuer, wie dieses, aus der Versenkung geholt wird. Für die grafische Umsetzung ist erneut der Routinier David Nakayama verantwortlich, der wie immer seine Arbeit sehr gut macht und mit detaillierten und dynamischen Bildern überzeugt.

FAZIT:

Ich bin seit den Folgen der Spider-Man Animationsserien aus den 80er Jahren (Spider-Man 5000 und Spider-Man und seine außergewöhnlichen Freunde) ein Fan von Schwarm. Denn auch dort hatte er des öfteren sein Unwesen getrieben. Daher freut es mich natürlich, wenn er mal wieder einen kleinen Auftritt hat. Auch wenn die Geschichte nur kurzweilig aber dafür unterhaltsam ist, wie es hier der Fall ist.

Avengers #15 [Panini, Juni 2012]

Die Nachwehen der letzten Ereignisse sind nur allzu spürbar. Der Civil War brachte das Registrierungsgesetz, die Secret Invasion führte zu massivem Misstrauen untereinander. The Siege brachte die Götter Asgards zu Fall und Fear Itself die Angst in jedem nach oben. Besonders trifft dies jedoch auf Dr. Carolina Washington zu. Sie war forensische Ermittlerin bei S.H.I.EL.D., und ihr Vertrauen wurde zerstört. Weshalb wird den Superhelden niemals ihr Handeln vorgeworfen. Wieso sind Menschen wie sie, nur dazu da, um wortlos aufzuräumen. Keine Fragen zu stellen oder gar zu kritisieren. Doch Carolina will dem nicht tatenlos zusehen. Seit Monaten sammelt sie Beweismittel, genetisches Material und Anderes. Während die Avengers sich in der Villa der New Avengers versammeln, weil Tony Starks Rächerturm nur noch ein Haufen Stahl und Betonschrott ist, trifft sich Dr. Washington mit Vertretern einiger anderer Organisationen …
Unterdessen sollen die New Avengers die Verlegung des extrem gefährlichen Norman Osborn aus dem Raft begleiten. Und auch wenn so ziemlich alle gegen diesen Auftrag waren, von dem Steve Rogers hoffte, dass er das Vertrauen in die Helden neu stärkt, kommt, was kommen muss. Norman Osborn erhält Unterstützung von außen und die Helden sind auf diese Art und den Umfang von Verrat nicht vorbereitet …

Die Storys an sich sind nicht schlecht. Doch wieso hat Panini die US-Ausgabe 16.1 der New Avengers nach die 18 der Avengers-Reihe gesetzt? Sie spielt storytechnisch vor der ersten Geschichte und sie ist auch einen Monat vorher in den USA veröffentlicht worden. Weshalb hat man hier die Chronologie durcheinandergebracht? Nur um am Ende der Avengers-Geschichte einen kleine Aha-Effekt zu haben? Tatsache ist, dass dies schon alleine durch das Covermotiv und den Schriftzug „Neue Story! Die Rückkehr der Dark Avengers!“ zunichtegemacht wurde.

Und noch etwas gibt es aus meiner Sicht zu bemängeln. Während in der Avengers-Story Daniel Acuna mit seinen Bildern noch durch ein außergewöhnliches aber extrem faszinierendes Artwork besticht, enttäuscht in der New Avengers-Geschichte der Altmeister Neal Adams. Nicht nur das seine Zeichnungen vollkommen verschoben wirken und fast so als hätte er von Anatomie keinerlei Ahnung, so wirkt sein Panelaufbau lieblos und unübersichtlich, sogar regelrecht chaotisch. An Batman hat er ohne Zweifel wahre Wunderwerke vollbracht, aber hier scheint er überfordert gewesen zu sein. Entweder waren es die Masse an Helden, der Termindruck oder, und das ist nicht böse gemeint, die Zeit seiner guten Arbeiten scheint einfach vorbei.

FAZIT:

Für einen neuen Storybogen mit der Rückkehr der Dark Avengers passiert ausgesprochen wenig. Was dann noch für das Auge geboten wird, schwankt von gut bis unterirdisch. Zusammen mit der planlosen Veröffentlichungsweise von Panini ist es eines der bisher schwächsten Hefte der Serie. Selbst für Fans nur sehr schwer zu empfehlen. Und hier meine ich nicht nur Fans der Avengers und der New Avengers und all ihrer Teammitglieder, sondern auch die von Neal Adams. Tut euch das um Himmels willen nicht an und behaltet ihn so in Erinnerung, wie er bei Batman war. Diese Ausgabe ist auf jeden Fall nichts, womit er sich schmücken sollte. Da kann ich wirklich nur hoffen, dass die nächste Ausgabe in allen Belangen wieder besser wird.

Spider-Man & The Avengers (1) (Ultimate Spider-Man/Die Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt)

Vor kurzem habe ich noch Batman gegen die Justice League antreten lassen, und diesmal sind Spider-Man und die Avengers dran. Hier in dieser Rubrik wird es immer eine Ausgabe mit dem Netzschwinger geben und eine mit den Avengers. Die Serien und Format sind dabei egal. Wichtig sind nur die Figuren. 😉

Spider-Man Avengers

Und den Start macht die Gratis Ausgabe des Müller Drogeriekonzerns, welche letztes Jahr im September erschienen ist und jeweils eine Geschichte zu den neuen Animationsserien aus „Der ultimative Spider-Man“ und „Die Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt“ enthält.

Ultimate Spider-Man/Die Avengers – Die mächtigsten Helden der Welt

Der ultimative Spider-Man ist nicht nur ein Held. Er ist auch ein ultimativer Schüler. Doch leider wird er immer öfter zu Einsätzen gerufen, was bei seinen Lehrern, insbesondere der Englischlehrerin, nicht sehr gut ankommt. Aber Direktor Coulson hat eine Idee. Der Mandroid 13 soll als ultimativer Peter Parker den Platz des Echten einnehmen, während dieser als Spider-Man den Auftrag hat nick Fury zu beschützen. Kann das überhaupt gut gehen …?
Die Avengers sind die mächtigsten Helden der Welt. Mindestens genauso mächtig, wenn nicht sogar noch mächtiger ist Fin Fang Foom, welcher momentan unter der Kontrolle des Mandarin steht. Dieser wiederum ist ein alter Bekannter von Tony Stark, alias Iron Man, und ebenfalls ein ziemlich mächtiger Gegner. Können die Avengers gemeinsam siegen …?

Chaos ohne Ende vor dem geistigen Auge von Peter Parker!

Chaos ohne Ende vor dem geistigen Auge von Peter Parker!

Für die Handlungen zeichnen zum einen Dan Slott bei Ultimate Spider-Man und Christopher Yost bei den Avengers verantwortlich. Beide Autoren sind keine unbeschriebenen Blätter. Im Gegenteil. Jeder von ihnen kann auf eine beachtliche Leistung an Storys für Marvel zurückblicken. Dass man zwei solche Profis für die Comicumsetzungen der jeweiligen Animationsserien in Betracht gezogen hat, freut mich persönlich sehr. Bereits in den Neunziger Jahren gab es Comicadaptionen zu TV-Serien von Marvel. Dort hatte man zumeist jungen Autoren die Chance gegeben sich zu etablieren, indem sie die Handlungen der Animationsserien, wie Spider-Man oder X-Men, für den Heftchenmarkt adaptierten. Diesmal jedoch sollen es keine einfachen Printversionen der TV-Folgen sein.
Beide Geschichten sind kurzweilig und sehr gelungen. Sowohl als Kenner der Comics und/oder der TV-Serie als auch als kompletter Neueinsteiger findet man sich sehr leicht zurecht. Die Handlungen sind leicht verständlich und bieten dennoch genug Tiefgang, um in die Story einzutauchen.

Die Avengers gegen Fing Fang Foom!

Die Avengers gegen Fing Fang Foom!

Beim Artwork bleiben die beiden Zeichner Ty Templeton für Ultimate Spider-Man und Chris Jones an den Avengers, dem Stil der jeweiligen Zeichentrickserie treu. Dadurch ist gerade für die Leser, welche durch die Serien auf die Comics aufmerksam werden, ein sehr hoher Wiedererkennungswert garantiert. Gerade bei Spider-Man wurden ebenfalls die kleinen Minispideys, welche als Running Gag fungieren, mit in die Comicadaption herübergerettet. Dadurch ergibt sich sofort ein ähnlicher Humor und als Leser fühlt man sich sofort „heimisch“.

Die neuen Möglichkeiten, dank S.H.I.E.L.D.-Technik.

Die neuen Möglichkeiten, dank S.H.I.E.L.D.-Technik.

FAZIT:

Diese Gratis-Ausgabe, welche es im Herbst letzten Jahres bei der Drogeriekette Müller gab, bildet einen interessanten und kurzweiligen Einstieg in die neuen TV-Comics, die aktuell auch bei Panini durchstarten. Beginnend mit dem 100-seitigen Band „Der ultimative Spider-Man Nr. 1: Mit großer Kraft“ für 9,99 € kehrt der Stuttgarter Verlag indirekt zu seinen Comicwurzeln in Deutschland zurück. Denn die ersten Marvel Comics, welche Panini in Deutschland veröffentlichte, waren jene TV-Comics zur Spider-Man Animationsserie Mitte der Neunziger Jahre. Diese erschienen damals noch im Albenformat und waren von der Papierqualität an die bekannten Panini-Stickeralben angelehnt.

Alte Feinde in neuen Abenteuern.

Alte Feinde in neuen Abenteuern.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Marvel & Subs. / Panini

Asterix Review Special (3): Asterix und die Goten

Asterix und die Goten nimmt in den deutschen Veröffentlichungen eine Sonderstellung ein. Dies liegt aber nicht etwa an einer überragenden Geschichte, sondern hat andere Gründe.
Der Erste ist, dass mit diesem Abenteuer die Einführungstrilogie von René Goscinny und Albert Uderzo abgeschlossen ist. Mit dieser Geschichte ist die grobe Charakterisierung und die Vorstellung der Hauptfiguren abgeschlossen. Die wesentlichen Szenarien sind etabliert und ein Handlungsgerüst wurde nebenbei auch geschaffen. So ist, bis auf wenige Ausnahmen, die grobe Handlung jedes Abenteuers gleich. Alles beginnt innerhalb der Friedlichkeit des Dorfes und führt die beiden Hauptfiguren Asterix und Obelix in Abenteuer um die ganze Welt. Somit bilden die ersten drei Abenteuer eine eng zusammenhängende Geschichte, auch wenn sie trotzdem für sich stehend lesbar und verständlich sind.

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Der Buddha des Himmels (Cosey) [Salleck Publications, Februar 2011]


Mit dieser Gesamtausgabe des Zweiteilers möchte ich euch erneut einen ganz besonderen Comic vorstellen. Cosey ist mit „Der Buddha des Himmels“ ganz einfach ein Meisterwerk der Neunten Kunst gelungen, das in jede gut sortierte Comic Sammlung gehört. Mit „Auf der Suche nach Peter Pan“ (deutsch: Cross Cult, 2009) und „Jonathan“(deutsch: Carlsen Verlag, 1985 – 1989; Salleck Publications ab 2000) hat Cosey moderne Klassiker des Comics erschaffen. Esoterische Einflüsse sind durchaus vorhanden, manchmal sind sie auch etwas sperrig zu lesen, jedoch ist der „Buddha des Himmels“ weder sperrig zu lesen noch enthält der Band viel esoterische Einflüsse. Somit scheint dieses Werk wohl eher etwas leichter zugänglich zu sein.

Der Buddha des Himmels

Anfang der Fünfziger Jahre. Eigentlich sollte der junge Engländer Gifford alias Porridge seinem Studium nachgehen. Doch durch verschiedene Zu- und Unfälle verschlägt es ihn in ein abgelegenes tibetanisches Kloster. Im nahen Gebirge trifft Gifford auf die scheinbar fünfte Reinkarnation einer Mystikerin, mit dem Namen Lhahl. Zwei darauf folgende Begegnungen mit Lhahl verändern dabei unaufhaltsam sein Leben. Die chinesische Invasion rückt immer näher, und Gifford muss fliehen, denn deren Politik überrollt das Land. Dabei wird Tibets Annektierung als „Befreiung“ propagiert. Viele Jahre verstreichen, in denen Lhahl und Gifford voneinander getrennt leben. Keiner der beiden weiß, wie es dem jeweils Anderen ergeht. Gifford kann seine Freunde und Lhahl einfach nicht vergessen. Er entscheidet sich deshalb, trotz der chinesischen Besatzung erneut nach Tibet aufzubrechen. Wird er seine dort gefundenen früheren Freunde und Lhahl jemals wiedersehen?

Autor und Zeichner Bernard Cosadey versteht es sehr gut, seine Schauplätze authentisch einzufangen. Sein Zeichenstil lässt die einzelnen Panels niemals überladen wirken. Die eindrucksvollen Bilder schaffen es hervorragend, dem Leser das Setting und die Umgebung von Tibet näher zu bringen. Der ein oder andere Leser wird sich bei diesem Comic an den Film „Sieben Jahre in Tibet“ erinnert fühlen. Das mag durchaus an der spannenden Erzählweise und der opulent dargestellten Umgebung liegen.

Die Neugier und der Respekt einer fremden Kultur gegenüber stehen dabei immer im Vordergrund. Dadurch, dass es in erster Linie nicht um die Suche nach einem tieferen Sinn oder auch Charakterentwicklung geht, vermeidet Cosey es, in kitschige oder esoterische Gefilde abzudriften.

Die Figuren sind allesamt respektvoll dargestellt. Während des Lesens entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen Lhahl und Gifford, die sehr sensibel, bewegend, und vor allem auch sehr spannend erzählt wird. Der Leser leidet mit den Liebenden. Dennoch wird jedwede „Gefühlsduselei“ konsequent vermieden.

Sehr schön anzusehen sind dabei die Lichtverhältnisse, die Cosey auf sehr realistische Art und Weise einfängt. Das sanfte und flackernde Kerzenlicht am Abend, das beruhigende Dämmerlicht oder auch das grelle Tageslicht weisen bei Cosey jeweils völlig verschiedene Lichteigenschaften, Schattenwürfe und Reflexionen auf. Dies lässt die Bilder um vieles authentischer und plastischer wirken. Obwohl man durchaus meinen könnte, das Coseys doch sehr kantiger Strich auf den ersten Blick grob und eigentlich ein wenig ungeeignet für die Darstellung der gigantischen Bergwelt von Tibet erscheint, so trügt der Schein. Denn genau das Gegenteil ist der Fall. Die erstaunliche Detailverliebtheit erzeugt eine wunderbare Stimmung. Fremdartige tibetische Ornamente schmücken die Seiten und auch die Texte des Comics. Hier zeigt sich, dass Cosey ein Kenner von Kultur, Land und Leuten ist. Man könnte meinen, er habe dort gelebt, um die Verhaltensweisen der Menschen realistisch und glaubhaft darstellen zu können.

Dominik_AVAFAZIT:

Der Comic ist sachlich wie Fachliteratur, und dennoch so unterhaltsam wie ein guter Kinofilm. Die atemberaubende Mischung aus den Themengebieten Politik, Historie, Mystik und Romantik gibt dem Band eine besondere Stellung in der Masse an Comicveröffentlichungen. Die Story, welche sich entwickelt, ist dabei wunderbar warmherzig. Eine Suche nach dem Glück, die große Gefühle vermittelt. Cosey erzählt seine Geschichte auf zurückhaltende Art und Weise. Actionlastige Passagen gibt es trotzdem durchaus. Jedoch werden diese, ebenso wie die gesamte Geschichte, sanft aber dennoch bestimmt erzählt. Das Ende beinhaltet für den Leser einen versöhnlichen wie auch überraschenden Schluss.
Es ist wirklich ganz große Comickunst. Ich kann euch wahrhaftig nur sagen, dass mich dieser Band von der ersten bis zur letzten Seite durchwegs fasziniert hat.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011 Salleck Publications

Diesen Comic könnt ihr in jedem gut sortierten Comicladen oder bei Amazon erwerben.

Marvel NOW! ab Juni bei Panini!

Lange haben die Fans darauf hingefiebert. Nun ist es so weit. Panini startet auch in Deutschland mit Marvel NOW! durch und bietet somit vielen Comiclesern eine neue Möglichkeit in die reichhaltige Welt der Marvel Comics einzutauchen. Anders als beim Relaunch von DC wird bei Marvel jedoch die Vergangenheit Bestand haben. Das bedeutet, dass alles was bisher geschah, auch weiterhin von Bedeutung ist. Und dennoch bieten sich dem Leser ideale Einstiegsmöglichkeiten.
Hier habt ihr nun auch die Möglichkeit bereits in die ersten Ausgaben mithilfe der Leseproben reinzuschnuppern. Aber wer die deutschen Finalausgaben noch nicht gelesen hat, könnte eventuell gespoilert werden. Daher habe ich hinter den Leseprobenlinks, nochmals Spoilerwarnungen angebracht. 😉

Den Anfang macht am 09. Juli die neue Spider-Man-Serie, welche die ersten beiden Ausgaben der Serie Superior Spider-Man enthält.

Spider-Man Nr. 1

Nach dem schockierenden Finale der erstaunlichen ist es Zeit für einen neuen, besseren Spider-Man! Aber sind Mary Jane und Co. bereit für diesen skrupellosen neuen Spidey und seine sinistere Vorgehensweise?

Der neue, bessere und absolut skrupellose Spider-Man!
Spidey, wie man ihn noch nie gesehen hat!
Mit Mega-Schocker im ersten Heft

Shoplink (Reguläres Cover)
Shoplink (Variant Cover)
Leseprobenlink (ACHTUNG! SPOILERGEFAHR!!!)

Erscheint am: 09.07.2013
Seiten: 52
Format: Heft / Variant Heft
Original-Storys: Superior Spider-Man
Autor: Dan Slott
Zeichner: Ryan Stegman
Preis: 4,99 € / 7,00 € (Variant)

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Ebenfalls am 09. Juli erscheint auch Avengers Nummer 1, mit den ersten beiden Heften der neuen Avengers-Serie von Jonathan Hickman und Jerome Opena.

Avengers Nr. 1

Iron Man und Captain America bringen die Avengers auf ein neues Level! Doch können es die alten und neuen Teammitglieder um Hawkeye, Hulk und Thor auf dem Mars mit der Macht der Schöpfung selbst aufnehmen?

Neues Team. Neue Herausforderungen.
Wer wird ein Avenger sein?
Der gefeierte Neustart von Marvels Flaggschiff-Titel!

Shoplink (Reguläres Cover)
Shoplink (Variant Cover)
Leseprobenlink (ACHTUNG! SPOILERGEFAHR!!!)

Erscheint am: 09.07.2013
Seiten: 52
Format: Heft / Variant Heft
Original-Storys: Avengers 1+2
Autor: Jonathan Hickman
Zeichner: Jerome Opena
Preis: 4,99 € / 7,00 € (Variant)

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Und auch am gleichen Tag gibt es dann noch Wolverine/Deadpool mit den beiden US-Serien Wolverine und Deadpool. Dieses Heft-Team-Up ist zwar bereits sehr umstritten unter den Fans, aber auch wenn ich Deadpool persönlich nicht so mag, ist es eine gute Kombination, da beide Figuren eine gemeinsame Vergangenheit aufweisen. Auch wenn sie sich danach vollkommen unterschiedlich entwickelt haben.

Wolverine und Deadpool Nr. 1

Zwei menschliche Waffen, die kaum totzukriegen sind. Der eine ist cool, smart, X-Man, Avenger, Liebling der Frauen, Idol der Massen. Der andere ist völlig gaga, vorlaut und träumt von all dem, was sein verkapptes Vorbild verkörpert. NUN teilen sich der Berserker mit Klauen und der Söldner mit Schnauze endlich ein Heft! Wurden Deadpools Gebete erhört ? Träum weiter, Wade.

Für ein paar Leichen mehr!
Marvels populärste Killer unter sich!
Deadpool als Zweitserie zu Wolverine? Heilige Reblaus!
Wolverine von Comic- Legende Alan Davis!

Shoplink (Reguläres Cover)
Shoplink (Variant Cover)
Leseprobenlink (ACHTUNG! SPOILERGEFAHR!!!)

Erscheint am: 09.07.2013
Seiten: 52
Format: Heft / Variant Heft
Original-Storys: Wolverine 1, Deadpool 1
Autor: Paul Cornell, Gerard D. Duggan, Brian E. Posehn
Zeichner: Alan Davis, Tony Moore
Preis: 4,99 € / 7,00 € (Variant)

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Dann geht es erst etwa 2 Wochen später weiter, mit Die neuen X-Men. Hier werden die zwei ersten Ausgaben, der Serie All-New X-Men von Brian Michael Bendis und Stuart Immonen veröffentlicht.

Die neuen X-Men Nr. 1

Professor X träumte von einer Welt, wo Menschen und Mutanten in Frieden leben. Also lehrte er fünf junge Mutanten, den Kampf gegen Hass und Vorurteile aufzunehmen. NUN sind die Schüler von einst in der Gegenwart gelandet. Doch was die ersten X-Men vor Ort erwartet, hat all ihre Hoffnungen begraben… und der Traum liegt in Scherben. Aber wie werden die heutigen X-Men auf die Ankunft ihrer jugendlichen Versionen reagieren?

Das neue Flaggschiff der X-Titel!
„Ein Hochgenuss für alte und neue X-Fans.“ IGN
Plus: Das Schicksal der Phoenix Five aus AVX!

Shoplink (Reguläres Cover)
Shoplink (Variant Cover)
Leseprobenlink (ACHTUNG! SPOILERGEFAHR!!!)

Erscheint am: 23.07.2013
Seiten: 52
Format: Heft / Variant Heft
Original-Storys: All New X-Men 1-2
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Stuart Immonen
Preis: 4,99 € / 7,00 € (Variant)

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… und auch am 23. Juli, wie Die neuen X-Men, gibt es eine weitere Team-Up-Ausgabe mit den beiden Ur-Rächern Iron Man und Hulk.

Iron Man / Hulk Nr. 1

Während Iron Man sich auf die Jagd nach dem revolutionären Extemis-Techno- Virus begibt, das in falsche Hände geriet, macht Bruce Banner einen Deal, der den Hulk zur mächtigsten Waffe von SHIELD machen könnte!

Zwei Avengers in einem Heft!
Hulk vs. Iron Man in Ausgabe 2!
Hulk, Agent von SHIELD?!

Shoplink (Reguläres Cover)
Shoplink (Variant Cover)
Leseprobenlink (ACHTUNG! SPOILERGEFAHR!!!)

Erscheint am: 23.07.2013
Seiten: 52
Format: Heft / Variant Heft
Original-Storys: Iron Man 1, Indestructible Hulk 1
Autor: Kieron Gillen, Mark Waid
Zeichner: Greg Land, Leinil Yu
Preis: 4,99 € / 7,00 € (Variant)
Copyright aller Cover sowie des Slogans „Marvel NOW!“
© 2013 Marvel & Subs. / Panini