Nachdem ich bereits Spidey zu Beginn dieser Reviewreihe vorgestellt habe, kommt heute mit den Avengers eine weitere Marvelserie ein Stück Aufmerksamkeit geschenkt. Anders als Spidey handelt es sich in diesem Fall jedoch nur um eine geraffte Leseprobe, welche ihren Anschluss in Ausgabe 13 der aktuellen Heftserie findet und keine in sich abgeschlossene Geschichte. Ein Review zum dreizehnten Heft gibt es morgen Abend von meinem Blogkollegen Dominik, und meine Meinung zu jener Ausgabe gibt es, sobald ich meinen Lesestapel entsprechend abgearbeitet habe …
Kategorie Comics
Review Kurzüberblick (25) [Ghostbusters/Teenage Mutant Ninja Turtles & Batman/Teenage Mutant Ninja Turtles]
Ja, heute gibt es eine doppelte Dosis Teenage Mutant Ninja Turtles, dazu gibt es vier Teile Ghostbusters und ein Teil Batman. Fertig ist ein Kurzreview, der etwas anderen Art. Zwei Crossover und die einzige gemeinsame Komponente sind die vier Schildkrötenbrüder, die zuerst auf die Geisterjäger Ray, Peter, Egon und Winston treffen und danach Bekanntschaft mit dem dunklen Ritter Gothams machen …
20 Jahre Panini Comics: Simpsons Comics (Gratis Comic Review Nr. 6) [Panini, Juli 2017]
Panini hat in den letzten 20 Jahren ein nicht unbeachtliches Comicimperium in Deutschland aufgebaut. Ein wichtiger Schritt zu diesem hat die Übernahme von Dino Comics im Jahr 2003 dazu beigetragen. Immerhin beheimatete er Serien wie MAD, Star Wars und die Simpsons Comics, zu denen ich heute kommen möchte …
Simpsons Comics
20 Jahre Panini Comics: Harley Quinn und die Suicide Squad (Gratis Comic Review Nr. 5) [Panini, Juli 2017]
Ja, wer kennt sie nicht. Die kleine durchgeknallte Freundin des Jokers: Harley Quinn. Längst hat sich die verrückte Dr. Harleen Frances Quinzel aus dem Schatten des Clownprinz des Verbrechens begeben und sich einen eigenen Namen gemacht. Nun ist sie nicht mehr nur in einer eigenen Soloserie unterwegs, sondern bekommt mit der neuen Suicide Squad ihr eigenes Team. Ob das funktioniert kann man, zumindest in Teilen, in diesem Heft nachlesen …
Harley Quinn und die Suicide Squad
Halry Quinn überkommt eine Eingabe, dass sie doch als Psychologin für die bösen Buben etwas Gutes tun könnte. Als Erstes ist Man-Bat an der Reihe. Mit ihrer etwas unorthodoxen Behandlungsweise scheint sie sogar Erfolg zu haben. Doch irgendwie können die Polizei und auch die Justice League darüber nicht lachen. Wobei es durchaus Menschen gibt, die Harleys Plänen etwas abgewinnen können, wenngleich auch mit etwas anderen Mitteln und Zielen …
Irgendwie ist hier der Name Programm. Harley ist verrückt wie eh und je, und di Story wirkt ein bisschen wie ein Aprilscherz. Kein Wunder, kam das US-Heft doch als „Harley Quinn & The Suicide Squad April Fool’s Special“ daher. Dennoch ist die Story von Rob Williams recht unterhaltsam und auch das Artwork von Fanliebling Jim Lee kann sie wie gewohnt sehen lassen. Vom Prinzip her kann man diese Ausgabe als eine Art Prolog zur kommenden Miniserie „Justice League vs. Suicide Squad“ sehen. Und in diesem Zusammenhang mach tes durch aus Lust auf mehr, wenngleich mir die Leseprobe aus der ersten Ausgabe dieser Reihe das Ganze schon wieder etwas verhagelt, weil es leider nicht so quirlig wirkt, wie das vorliegende Special.
Nimmt man nur das Heft für sich, macht es durchaus Spaß. Nun gut, es ist halt auch recht kurz und schön schräg. Wenn ich mir dann aber ansehe, wie wes mit der Miniserie weitergehen könnte, ist die Begeisterung irgendwie nicht mehr so groß. Sprich, wenn ich ehrlich bin, würde ich mir die Miniserie wohl eher nicht holen.
Zweitmeinung MysteriouslyBuddha:
Derzeit lese ich die aktuell erscheinenden DC Hefte Justice League und Suicide Squad. Beide Heftserien gefallen mir sehr gut, sie machen definitiv Laune.
Zusätzlich zur Story um Harley Quinn enthält dieses Heft eine kurze Leseprobe zum kommenden dreiteiligen Comic-Blockbuster Justice League vs. Suicide Squad.
In ihrer Geschichte in diesem Heft möchte Harley Quinn sich ändern. Ein verrückter Superschurke zu sein ist keine leichte Aufgabe. Kurz darauf erhält Harley Quinn einen anonymen Brief, aus dem hervorgeht, dass sie als Dr. Harleen Frances Quinzell gebraucht wird. Sie wird gebraucht als Ärztin für Superschurken auf dieser Welt. So macht sie sich auf zu ihrer ersten Therapiesitzung mit Man-Bat, dem haarigen Getier, welches gerade der Polizei entflohen ist. Bis dahin ist dieses Heft absolut interessant und nachvollziehbar zu lesen. Es weckt die Neugier beim Leser, wie Harley Quinn mit ihrer neuen, verantwortungsbewussten Aufgabe wohl umzugehen vermag. Bis hier hin ist die Story eher ruhig, eine stimmige Atmosphäre wird aufgebaut. Dann auf der folgenden Seite eine kurze Panini Werbung und darauf folgt das Chaos. Die Justice League greift ein, Superhelden stürmen an. Kurz habe ich gedacht, ob ohne einen Hinweis dies bereits die Leseprobe zu Justice League vs. Suicide Squad ist, doch soweit sind wir noch nicht. Der Leser wirkt verwirrt, also schnell weiterlesen und umblättern. Es bleibt chaotisch, grünlich bunt, schrill, abgefahren, actionreich und verwirrend, bis Amanda Waller das Geheimnis lüftet und erklärende Worte dem Leser an die Hand gibt. Erst danach startet die kurze Leseprobe zu Justice League vs. Suicide Squad. Leider sehr kurz, aber wie der Name der Reihe schon vermuten lässt, treten bereits in dieser Leseprobe die verrückten Superschurken gegen die nicht tötende Justice League an. Damit haben wir auch schon einen interessanten Aspekt aufgeschnappt, der mit Sicherheit in der dreiteiligen Heftserie näher beleuchtet werden wird. Die Justice League tötet nicht, aber die Suicide Squad durchaus …
Also mir hat das Heft gefallen, gerade die Story um Harley Quinn kann mich begeistern, denn sie macht etwas mit dem Leser an dem Punkt, wo das Chaos in Form der Helden einbricht. Das Heft ändert grundlegend den Tenor, die Stimmung wird gedreht – coole Sache!
Was es mit Justice League vs. Suicide Squad auf sich haben wird, da müssen wir uns noch etwas gedulden.
Für Fans sowieso ein Pflichtkauf, für alle die bereits die aktuellen DC Heftserien lesen ebenfalls! Alle anderen dürfen jedenfalls reinschnuppern, ohne enttäuscht zu werden!
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Batman vs. Justice League (24) (Batman Nr. 25 & Justice League Nr. 25)
Auch diese Reihe muss ich mal wieder aus der Versenkung holen und etwas Boden gutmachen. Dafür gibt es aber heute, wie auch schon beim letzten Mal, noch ein Gratis Heft als Schmankerl obendrauf, auch wenn es chronologisch überhaupt nicht hier rein passt.
20 Jahre Panini Comics: Drachenzähmen leicht gemacht (Gratis Comic Review Nr. 4) [Panini, Juli 2017]
Die Zeit vergeht. 20 Jahre bringt Panini nun schon Comics auf dem deutschen Markt an den Mann und die Frau. Und auch wenn Panini selbst erst mit dem Februar 1997 und der Veröffentlichung von Spider-Man Nr. 1 und X-Men Nr. 1 ihre Zählung beginnt, lag der Startschuss schon ein knappes Jahr früher mit der Albumserie „Spider-Man zur TV-Serie“, von der bis dahin immerhin 8 monatliche Ausgaben erschienen waren. Nun, 20 Jahre später, hat Panini ein Riesenimperium im Comicbereich aufgebaut, das sogar Lizenzen, wie das heute vorgestellte „Drachenzähmen leicht gemacht“ oder wie es im Original heißt „How to train your Dragon“ …
Drachenzähmen leicht gemacht
20 Jahre Panini Comics: Pokémon Omega Rubin & Alpha Saphir (Gratis Comic Review Nr. 3) [Panini, Juli 2017]
Wie jetzt? Schon wieder mal Pokémon? Hatte das Panini schon öfters beim Gratis Comic Tag?
Ja, hatten sie. Aber zur Verteidigung des Verlages sei gesagt, dass es jedes Mal unterschiedliche Serien waren. „Pokémon Schwarz und Weiss“, „Pokémon X & Y“ oder „Pokémon – Die ersten Abenteuer“ waren bisher an der Reihe. Diesmal handelt es sich mit „Pokémon Omega Rubin & Alpha Saphir“ um eine neue Serie, die aber wie die anderen Mangareihen alle im gleichen Universum angesiedelt sind …
Pokémon Omega Rubin & Alpha Saphir
20 Jahre Panini Comics: Spidey (Gratis Comic Review Nr. 2) [Panini, Juli 2017]
Beim den Gratis Comic Tag-Reviews habe ich Spider-Man fast ganz am Schluss gebracht. Hier, bei den 20 Jahre Panini Comics Gratis Comic-Reviews mache ich das nicht. Da kommt Spidey jetzt schon an die Reihe. Naja, würde ich hier warten, bis die deutsche Reihe so weit wäre, dann könnte das mitunter noch gute 2 Jahre dauern, wenn die Reihe (innerhalb der Marvel Kids) überhaupt soweit kommt. Aber dazu später mehr …
Spidey
Civil War II Sonderband Nr. 2: Krieg der Götter [Panini Comics, April 2017]
Wer hätte gedacht, dass die Civil War II Sonderband Reihe so genial sein kann. Krieg der Götter fasziniert mit fünf US-Heften auf guten 120 Seiten. Dabei entfalten sich dem Leser zwei spannende und leicht nachvollziehbare Geschichten im seichten Fahrwasser der Hauptserien rund um den zweiten Civil War. Während die erste Story sich mit den alten Göttern rund um Herkules befasst, nehmen im weiteren Verlauf des Bandes die Helden auf ganz eigene Art und Weise Abschied des unglaublichen Hulk …
Civil War II Sonderband Nr. 2: Krieg der Götter
Göttliche Helden
Marvels antiker Held und Halbgott Hercules steht einer gewaltigen Bedrohung gegenüber! Brandgefährliche Götter der Neuzeit wollen ihn vernichten. Der ehemalige Avenger hat schon bessere Tage gesehen und weiß, dass er diese mächtigen Gegner nicht alleine besiegen kann. Also versammelt er eine Schar mythologischer Helden, die ihm in der entscheidenden Schlacht beistehen sollen! Doch der göttliche Konflikt im Schatten des zweiten Heldenkriegs ruft auch Captain America, Spider-Man, Captain Marvel und Medusa auf den Plan, die sich Herc in den Weg stellen. An anderer Stelle müssen der neue Hulk Amadeus Cho und andere den Tod und letzten Willen des ersten unglaublichen Hulk verarbeiten …
Enthält als deutsche Erstveröffentlichung die komplette Miniserie Civil War II: Gods of War und den One-Shot The Fallen, inszeniert von Dan Abnett (Guardians of the Galaxy: Krieger des Alls), Greg Pak (Hulk), Mark Bagley (Spider-Man) und anderen.
Die Story um Hercules, die sich auf die ersten vier US-Hefte verteilt, ist richtig cool. Die Zeichnungen gefallen mir auf Anhieb sehr gut. Hier findet der Leser typisch amerikanischen Mainstream vor, jedoch glasklar und astrein gezeichnet. Die Zeichnungen und die Farbgebung faszinieren, sie sind durchgehend kräftig in der Farbe und jedes Panel, selbst die actionreichsten, sind klar und deutlich strukturiert! Der Leser erkennt selbst im Getümmel des Kampfes, klar und deutlich, was vor sich geht auf den ersten Blick. Das hat man oftmals nicht im amerikanischen Mainstream, wenn es hektischer und wuseliger wird. Die genialen Zeichnungen sprechen für sich und sind definitiv neben der Story ein grandioser Pluspunkt.
Die Story ist einfach gestrickt, dennoch spannend, actiongeladen und vor allem rasant erzählt. Hercules sitzt frustriert in der Bar und unterhält sich mit Amadeus Cho, dem neuen Hulk. Es hat den Anschein, dass Hercules dem Alkohol verfallen ist, kann er dem Schnaps widerstehen? Der Leser erfährt ein wenig über Hercules seine depressive Verstimmung. Er wurde nie so wirklich von den Avengers und seinen Kollegen anerkannt. Plötzlich bricht das erste Chaos los, auf den Straßen erscheint Urprising Storm. Es sind die Götter der Neuzeit, die aus Hercules einen Chaos Gott machen wollen. Urprising Storm besteht aus Cryptomnesia dem Anführer und Datengott, aus Catastrophobia dem Kriegsgott und Horrorscope der toxischen Frau, die mit Selbstliebe und Narzismus umgehen kann.
Hercules scheint machtlos gegen diese Art von Bedrohung zu sein, so ruft er die alten Helden von damals wieder zusammen, die Gods of War.
Interessanterweise können nur sie Urprising Storm sehen, wahrnehmen und bekämpfen. Die Avengers können Urprising Storm leider nicht erkennen. Sie sind auch zu stark mit ihrem eigentlichen Heldenkrieg rund um die Visionen des Sehers Ulysses beschäftigt. Deswegen machen die Avengers sich auch eher nur Sorgen um das Auftauchen von Hercules und seinen Freunden. Sie können die Gefahr, die wirklich dahinter steht, nicht auf den ersten Blick erfassen. So geht es in dieser Story darum, welche auf die ersten vier US-Hefte verteilt ist, Urprising Storm zu vernichten. Ob das Hercules und seine Freunde wirklich alleine schaffen können? Vielleicht erhalten sie ja doch ein wenig Unterstützung der Avengers und deren Kollegen?!
Diese Story rockt den Band gewaltig. Leicht nachvollziehbare Story, nicht zu verzwickt und durcheinander erzählt. Der Leser kann von Anfang an auch ohne viele Vorkenntnisse des Civil War II Events sehr gut nachvollziehen, worum es geht und was es zu bewältigen gilt. Die genialen Zeichnungen sind wie beschrieben ein absolut weiterer Pluspunkt!
Die zweite Story in diesem Band dreht sich um die Beerdigung des unglaublichen Hulk und der damit verbundenen Trauer von Freunden, Familie und Angehörigen. Hier fällt umgehend auf, dass die Zeichnungen und Farben nicht mehr so glasklar und lupenrein daherkommen. Eher etwas schroffer und mit weniger kräftigen Farben wird eine kurze emotionale Geschichte erzählt, welche die Trauer der einzelnen Protagonisten auf authentische Art und Weise einfängt. In dieser Story stehen die Charaktere im Vordergrund und der Umgang mit der Trauer um den unglaublichen Hulk. Action und Kämpfe finden sich in dieser Story nicht. Bei der Beerdigung gibt es aber dennoch einige Probleme, da viele Menschen aufgewühlt sind und den unglaublichen Hulk nicht als den beliebtesten Helden wahrgenommen haben.
Ich persönlich kannte bisher nicht die familiären Zusammenhänge rund um den unglaublichen Hulk. Der Leser erfährt auf einfache Art und Weise, wer Freunde und Familie des unglaublichen Hulk sind.
Bruce Banners große und oft schwierige Liebe Betty Ross, ihr Vater Thunderbolt Ross, der den großen Grünen jahrelang jagte und selbst zum Roten Hulk wurde, Hulks Alien-Gefährten, die mit ihm damals auf die Erde kamen und der Silver Surfer sowie Dr. Strange sind auch mit dabei. Mit Silver Surfer und Dr. Strange kämpfte der unglaubliche Hulk damals bei den Defenders. Interessant ist, wie der neue Hulk Amadeus Cho mit der Trauer umgeht, denn nicht alle Wissen die Küchenuhr mit der Bruce Banner einst seine Wut zu kontrollieren versuchte, in Ehren zu halten …
Wie immer finden sich am Anfang des Bandes einleitende Worte zu den Geschichten und am Ende des Bandes die dazugehörigen Hintergrundinformationen, welche den Leser an die Hand nehmen für ein besseres Verständnis im gesamten Marvel Universum.
Von mir ein klarer Pflichtkauf, auch wenn man nicht unbedingt die aktuellen Civil War II Hefte ließt.
Copyright aller verwendeten Bilder © 2016-2017 Panini Comics
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20 Jahre Panini Comics: Wonder Woman (Gratis Comic Review Nr. 1) [Panini, Juli 2017]
Wie schon im letzten Gratis Comic Tag-Review angekündigt, präsentiere ich euch auch zu den Gratis Comics zum 20-jährigen Panini Comics-Jubiläum eine Reviewreihe, innerhalb derer ich euch täglich ein Heft kurz vorstelle. Bei so manchem Heft wird das Review etwas länger ausfallen, während andere, wie das heutige, recht knapp sein werden. Doch anders als bei den GCT-Reviews wird ab morgen jedes dieser Reviews mit einer Zweitmeinung meines Blogkollegen Dominik versehen sein.







