Prison Break: Die komplette erste Season [Twentieth Century Fox, 2009]

Dominik_AVAIn diesem Bericht schreibe ich über die erste Staffel von Prison Break.
Bis vor kurzem ging diese Serie spurlos an mir vorüber. Meine Arbeitskollegin machte mich darauf aufmerksam, wie spannend diese Serie doch sei und ich würde wirklich was verpassen, wenn ich mir diese Serie nicht endlich anschaue. Gesagt getan habe ich mir nun die erste Staffel angeschaut und bin verrückt nach dieser Serie! Das liegt einfach daran, dass eine enorme Spannung von Folge zu Folge aufgebaut wird, die es einem kaum erlaubt, überhaupt zu atmen. Jede Folge endet mit einem Cliffhanger, so kommt man einfach nicht drum herum, sich noch eine weitere Folge anzuschauen. Die erste Staffel enthält 6 DVDs mit insgesamt 22 Episoden. Auf einer DVD befinden sich fast immer 4 Folgen, außer auf der Letzten sind nur 2 Folgen enthalten.
So kam ich zumeist nicht drum herum, beinahe jeden Abend eine komplette DVD mir anzuschauen.
Immer wenn man schon ausmachen will, sagt man sich: „Ach ja es ist schon spät, aber eine Folge, die schaue ich mir noch an und dann gehe ich schlafen.“

Prison Break

Prison Break – Die komplette erste Staffel

Wer die Serie noch nicht kennt, dem sei gesagt, ich werde nicht zu viel über die enorm spannende Handlung verraten, denn das muss sich wirklich jeder selber anschauen! Mir fällt gerade keine Serie ein, die mich mit solch einer Spannung an den Bildschirm gefesselt hat.

Das Tattoo

Das Tattoo

Klappentext:

Die Flucht ist nur der Beginn!

Lincoln Burrows (Dominic Purell) sitzt im Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung. Doch sein Bruder Michael (Wentworth Miller), der als Bauingenieur beim Bau des Gefängnisses mitgearbeitet hat, ist von Lincolns Unschuld überzeugt und hat einen gewagten Plan: Er lässt sich absichtlich bei einem Bankraub verhaften, um in dieselbe Haftanstalt zu kommen und mit Lincoln auszubrechen. Leider verläuft der ausgeklügelte Plan aber alles andere als glatt, denn im Knast weiß niemand, wer Freund und wer Feind ist, und für Lincoln tickt gnadenlos die Uhr: Bis zur Exekution sind es nur noch wenige Tage!

Im folgenden nun die einzelnen Episoden:

  • Der große Plan (Pilot); Folge 1 – Laufzeit 40 Minuten
  • Lügt Lincoln? (Allen); Folge 2 – Laufzeit 45 Minuten
  • Vertrauenstest (Cell Test); Folge 3 – Laufzeit 40 Minuten
  • Veronica steigt ein (Cute Poison); Folge 4 – Laufzeit 40 Minuten
  • English, Fitz oder Percy? (English, Fitz or Percy); Folge 5 – Laufzeit 45 Minuten
  • Lebensgefahr (1) (Riots, Drills and the Devil, Part 1); Folge 6 – Laufzeit 40 Minuten
  • Lebensgefahr (2) (Riots, Drills and the Devil, Part 2); Folge 7 – Laufzeit 40 Minuten
  • Nur noch 17 Tage (The old Head); Folge 8 – Laufzeit 40 Minuten
  • Plan in Gefahr (Tweener); Folge 9 – Laufzeit 45 Minuten
  • Zuwachs (Sleight of Hand); Folge 10 – Laufzeit 45 Minuten
  • Und dann waren es 7 (And then there were 7); Folge 11 – Laufzeit 40 Minuten
  • Einer muss gehen (Odd man out); Folge 12 – Laufzeit 45 Minuten
  • Jetzt oder nie! (End of the Tunnel); Folge 13 – Laufzeit 40 Minuten
  • Im Schatten die Ratten … (The Rat); Folge 14 – Laufzeit 45 Minuten
  • Totgeglaubte (By the skin and the teeth); Folge 15 – Laufzeit 45 Minuten
  • Lebenswege (Brothers’s keeper); Folge 16 – Laufzeit 40 Minuten
  • Puzzleteile (J – Cat); Folge 17 – Laufzeit 50 Minuten
  • Hoch gepokert (Bluff); Folge 18 – Laufzeit 45 Minuten
  • Opfer derWahrheit (The key); Folge 19 – Laufzeit 40 Minuten
  • Keine Zeit mehr (Tonight); Folge 20 – Laufzeit 40 Minuten
  • Countdown (Go); Folge 21 – Laufzeit 45 Minuten
  • Todgeweihte (Flight); Folge 22 – Laufzeit 40 Minuten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten diese Serie zu erwerben.
Empfehlen möchte ich derzeit das Komplettpaket, welches alle 4 Staffeln enthält und den Film zur Serie „The final break“. Dieses Komplettpaket kostet aktuell „nur“ 54,99 Euro. Für 3420 Minuten Spieldauer insgesamt ein verhältnismäßig günstiger Preis! Hier lohnt sich definitiv zuzuschlagen, auch wenn man nur mal in die Serie reinschnuppern mag, denn wie gesagt, diese Spannung hält man kaum aus.

Komme ich zu der Ausstattung der ersten Staffel.

Diese DVD – Hülle enthält 6 DVDs aufeinandergestapelt. Dazu gibt es nichts Weiteres.

Auf der ersten DVD befinden sich 4 Episoden (1 – 4). Die Menüführung hat mich zu Anfang leicht verwirrt, ich empfinde sie etwas unübersichtlich. Die Titel der Episoden stehen auf dem Startbildschirm nur auf Englisch (englische Menüführung). Es gibt die Möglichkeit alle Episoden einzeln anzuschauen oder man drückt den „Play All“ Button. Dazu gibt über einen Klick noch die Möglichkeit, sich über Fox International näher zu informieren. Hinter jeder einzelnen Episode befinden sich folgende Features:

  • Play Episode
  • Language Selection (Englisch, Deutsch)
  • Scene Selection (4 Szenen)
  • Special Features: Diese unterscheiden sich zumeist in: Deleted Scenes, Episoden Kommentare oder alternativen Enden. Von diesen Special Features befinden sich ungefähr 2 auf jeder DVD.

Auf der sechsten DVD befinden sich zu den zwei Episoden folgende Special Features:

  • Making of Prison Break
  • If these walls could speak. Profile of the Joilet correctional Center
  • Beyond the Ink
  • Fox Movie Chanel Presents: Making a Scene – Prison Break
  • TV Spots

Ich muss zugeben, ich habe mir nur die Special Features auf der 6. DVD angeschaut. Diese finde ich äußerst informativ und gelungen. Sie vermitteln einen netten Gesamteindruck der ersten Staffel und ihren Schauspielern. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die erste Staffel in einem „echten“ Gefängnis (geschlossen) gedreht worden ist.

Michael Scofield hat ein riesiges Tattoo auf seinem Rücken, welches die Baupläne des Gefängnisses verstecken. Wie dieses enorm aufwendige Tattoo für die Staffel gemacht wurde, kann man sich hier anschauen.

Was mich zu Anfang der ersten Episoden etwas irritiert hat, ist, dass beinahe in jeder Episode
Hip – Hop bzw. „Gangster Rap“ aus den Boxen kam. Da habe ich mich gefragt, welche Zielgruppe diese Serie wohl ansprechen mag. Erst nach der Hälfte der Staffel kam man auf die Idee, die Serie auch mit anderer Hintergrundmusik zu füllen. Wobei eigentlich aufgrund der enorm hohen Spannung meiner Meinung nach, teilweise überhaupt kein Platz für musikalische Untermalung ist.
Mit musikalischer Untermalung sind „kleinere Songs“ gemeint, die die jeweilige Lage der Personen dem Zuschauer näher bringen soll.

Die schauspielerische Leistung ist der Serie angemessen.
Gerade die Hauptdarsteller machen ihren Job sehr gut. Dominic Purell als Lincoln Burrows und Wentworth Miller (Lincoln sein Bruder Michael Scofield) sind herausragende Akteure. Aber nicht nur die beiden, auch viele der Gefängnisinsassen bekommen eine tiefgründigere Hintergrundgeschichte, die zu gefallen weiß. Dazu gesellen sich die oberen politischen Machthaber bzw. die Regierung, die zu Anfang noch ein wenig geheimnisvoll bleibt. Nicht zuletzt bekommen die Anwälte, die um Lincoln Burrows Unschuld kämpfen eine zu verfolgende Handlungsgeschichte spendiert.

Die DVDs

Die DVDs

Die Staffel ist von Anfang bis zum Schluss gleichbleibend enorm spannend und in sich logisch nachvollziehbar. Stellenweise habe ich mich zwar schon gefragt, ob eine Situation nicht hätte anders gelöst werden können, aber das sind nur minimale Anmerkungen, denn diese Situationen werden in den darauf folgenden Episoden erneut behandelt und weiterverfolgt. Mit jeder Episode schreitet die Handlung weiter voran! Es gibt absolut keinen Ausfall! Jede Episode endet mit einem Cliffhanger! Jede Episode bringt neue Erkenntnisse im Fall Lincoln Burrows. Niemand weiß im Gefängnis, wer der wahre Feind oder Freund ist und das wird dem Zuschauer mehr als deutlich. Ganz nebenbei ist die Regierung allem scheinbar einen Schritt voraus. Damit ist diese Staffel hochaktuell, erinnern mich viele Szenen doch an das Ausmaß der weltweiten Überwachungs – und Spionagepraktiken von US-Diensten. Das wirkt, gerade weil es durchaus Realität sein könnte (man weiß es ja nicht) durchaus beklemmend und gefährlich!

Ich möchte an dieser Stelle noch mal erwähnen, dass ich versuche so wenig wie möglich über die Handlung zu erwähnen. Schaut euch die erste Staffel an, niemand wird es bereuen!

Für diese Serie (1 Staffel) gebe ich 5 von 5 Punkten und eine klare Kaufempfehlung ohne jegliche Einschränkung!

Die Schauspieler

Die Schauspieler

Copyright aller verwendeten Bilder © 2009-2014 Twentieth Century Fox

Phineas & Ferb: Mission Marvel [Disney, August 2013]

Heute gibt es kein Cheers-Episodenreview. Denn dieses pausiert ausnahmsweise einmal. Im heutigen Review widme ich mich dafür dem Marvel Special der Disney Serie Phineas & Ferb. Passend zum Start des neuen frei empfangbaren Disney Channels Mitte Januar findet nun auch das Special am 8. März endlich seinen Weg ins deutsche Free-TV, nachdem es bereits am 25. Oktober 2013 auf dem Pay-TV-Sender Disney XD ausgestrahlt wurde. Dank einem Pressefile von Disney konnte ich mir die Doppelfolge nun auch, in deutscher Sprache, anschauen und hier erfahrt ihr jetzt, wie ich sie finde …

Phineas & Ferb:
Mission Marvel

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Cheers, Staffel 1, Episode 20 [CBS Studios / Paramount Pictures, 03.03.1983 (US)]

Mit einer Hochzeit hat die Serie begonnen und immer wieder wurde das Thema erneut aufgegriffen. So auch in dieser Folge …

Cheers Logo„Trauuung am Tresen“
(Someon Single, Someone Blue)

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Diabolik geht bei Sky in Serie

Die auf der gleichnamigen Comicreihe basierenden Abenteuer des Meisterdiebes Diabolik, geschaffen von den Schwestern Angela und Luciana Giussana, sollen nun in einer erstmaligen Zusammenarbeit von Sky Deutschland, Sky Italia und BskyB für die Pay-TV-Kanäle der Sendergruppe produziert werden. Die seit 1962 in Italien erscheinende schwarz/Weiße Comicreihe erfreut sich auch heute noch größter Beliebtheit und brachte es auch im deutschsprachigen Raum auf 6 Alben beim Egmont-Verlag. In über 50 Jahren entstanden so bisher mehr als 800 Geschichten und auch heute noch ist Diabolik mit 400.000 verkauften Kopien ein Renner in Italien und kann sich in Punkto Erfolg bedenkenlos mit Micky Maus und Lucky Luke messen. Weiterlesen

Cheers, Staffel 1, Episode 19 [CBS Studios / Paramount Pictures, 24.02.1983 (US)]

Diesmal darf ein Nebendarsteller in das Scheinwerferlicht rücken. Doch ob das so gut ist …?

Cheers Logo„Der betrogene Betrüger“
(Pick A Con … Any Con)

Coach wird von seinem vermeintlichen alten Freund George (Reid Shelton) beim Kartenspiel so richtig über den Tisch gezogen und verliert innerhalb von sieben Wochen fast 8000 Dollar. Sam will dem aber nicht weiter tatenlos zusehen und bittet den kleinen Betrüger Harry (Harry Anderson) um Hilfe. Sie inszenieren ein Pokerspiel, bei dem sie George um das verlorene Geld erleichtern wollen. Doch Harry scheint keine guten Karten zu bekommen und verliert …

Coach spielt mit seinem Freund.

Coach spielt mit seinem Freund.

Harry hatte bisher immer nur eine kleine Nebenrolle und diente als Auflockerung oder Einleitungsgag, bevor es mit der eigentlichen Folge losgeht. Doch diesmal ist seine Rolle größer und wichtiger, aber sie bleibt auch nicht einzigartig. Der Humor steht in dieser Folge wieder im Vordergrund, sodass die Handlung eher ein Gerüst darstellt um möglichst viele Gags einzubringen. So unterhaltsam diese Episode auch ist, man merkt ihr dieses Manko an. Es gibt kaum weitere Charakterisierungen und auch sonst bleibt die Serie entwicklungstechnisch stehen.

Harry soll es richten und haut erstmal Cliff übers Ohr.

Harry soll es richten und haut erstmal Cliff übers Ohr.

FAZIT:

Die Folge macht Spaß aber darüber hinaus bleibt nicht viel übrig. Aber wenn man eine Comedyserie anschaut, dann will man auch vorrangig unterhalten werden, und dies schafft die Episode auf ganzer Linie.

Erfolg sieht anders aus. Harry verliert nach Strich und Faden.

Erfolg sieht anders aus. Harry verliert nach Strich und Faden.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1983-2014 CBS Studios / Paramount Pictures

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Cheers, Staffel 1, Episode 18 [CBS Studios / Paramount Pictures, 17.02.1983 (US)]

Die neueste Episodenreview zu Cheers steht jetzt bereit und diesmal muss sich Diane einer Prüfung stellen. Sogar in zweierlei Hinsicht …

Cheers Logo„Bostons beste Bedienung“
(No Contest)

Im Cheers findet die alljährliche Wahl zu Bostons bester Bedienung statt. Sam hat hierfür auch Diane angemeldet, doch diese ist weitaus weniger erfreut als Sam sich das gewünscht hätte. Zuerst will Diane den Contest platzen lassen, doch dann wittert sie eine Chance, ihren Unmut gegen solche Ausbeuterwettkämpfe einem großen Publikum kundzutun. Also versucht sie ihr Bestes, um den Wettbewerb zu gewinnen …

Tip O'Neill zu Gast im Cheers.

Tip O’Neill zu Gast im Cheers.

Neben drei Konkurrentinnen findet auch die damals aktuelle Politprominenz (oder dessen Sprecher) den Weg ins Cheers. Thomas Phillip „Tip“ O’Neill ist zur damaligen Zeit Mitglied und Sprecher des US-Repräsentantenhauses, und nachdem er auch in der wunderbaren Stadt Boston bis zu seinem Tod im Jahre 1994 lebte, war es fast schon eine Art Bedürfnis das Cheers wenigstens einmal aufzusuchen. Die eigentliche Haupthandlung um den Schönheitswettbewerb ist witzig und unterhaltsam. Zeigt sie doch auch, wie einfach manchmal Diane gestrickt sein kann. Und ziemlich durchschaubar ist sie des Öfteren auch.

Die Konkurrenz.

Die Konkurrenz.

FAZIT:

Witzig und mit allem, was eine unterhaltsame Episode braucht, ist diese Folge gut ausgestattet. Dazu kommen politische Größen, die das Setting auflockern und zwei Hauptdarsteller, die ihren Rollen treu bleiben. Was kann man sich als Cheers-Fan mehr wünschen?

Diane hofft ihre Chancen durch wortreiche Argumentation zu erhöhen.

Diane hofft ihre Chancen durch wortreiche Argumentation zu erhöhen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1983-2014 CBS Studios / Paramount Pictures

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Cheers, Staffel 1, Episode 17 [CBS Studios / Paramount Pictures, 10.02.1983 (US)]

Die Liebesgeschichte zwischen Sam und Diane geht weiter. Irgendwie zumindest. Doch vorher stehen noch ein paar kleinere Probleme an …

Cheers Logo„Das ideale Rendezvous“
(Diane’s Perfect Date)

Nachdem Diane ein eher mittelmäßiges Date hatte und Sam diesen Partner auch noch kennenlernen durfte beschließen die beiden sich jeweils gegenseitig ein Blind-Date zu verschaffen. Während Diane offenbar sofort eine passende Partnerin für Sam zu haben scheint, geht dieser davon aus, dass sie von sich selber als ideale Partnerin für ihn spricht. Daher macht sich Sam auch keinerlei Mühe ein Date für Diane zu finden. Doch als Diane am nächsten Abend mit ihrer Freundin Olga (Gretchen Corbett) auftaucht muss Sam eine Lösung finden. Diese befindet sich im Billardzimmer, heißt Andy (Derek McGrath) und ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, nachdem er vor 10 Jahren eine Bar-Bedienung ermordet hatte, welche ihn abgewiesen hat.

Dianes letztes Date zählt sämtliche Buchstaben in den zuletzt gesagten Sätzen.

Dianes letztes Date zählt sämtliche Buchstaben in den zuletzt gesagten Sätzen.

In dieser Folge wird zum allerersten Mal Andy Andy vorgestellt, der später nochmals eine wichtige Rolle spielt. Andy wird vom kanadischen Darsteller Derek McGrath verkörpert der bereits sehr viele Nebenrollen hatte und sogar in der Serie „Doc“ als Dr. Derek Hebert eine wichtige Rolle spielte. Hier gibt er den wahnsinnigen und durchgeknallten Andy Andy (der eigentlich Andy Schroeder heißt) sehr gut. Dadurch bringt er einen sehr interessanten Charakter in die Serie ein, der noch mehr als nur einmal für Spaß sorgen wird. Aber auch Gretchen Corbett als Olga ist sehr sehenswert. Corbett wurde mit ihrem markanten Gesichtszügen unter anderem als Beth Davenport in der Serie „Detektiv Rockford – Anruf genügt“ bekannt.

Olga sorgt dafür, dass Sam in Schwierigkeiten gerät.

Olga sorgt dafür, dass Sam in Schwierigkeiten gerät.

FAZIT:

Das Cheers war schon immer eine Spielbühne für Gaststars. Aber nicht nur bekannte und weltberühmte Gesichte bekam man zu sehen, sondern auch die Darsteller, die namentlich nicht immer bekannt waren, die man aber irgendwo schon einmal gesehen hatte. Neben dem bekannten Humor stellt auch dies eine gewisse Konstante innerhalb der Serie Cheers dar.

Sam stellt Diane Andy Andy vor.

Sam stellt Diane Andy Andy vor.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1982-2014 CBS Studios / Paramount Pictures

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Der ultimative Spider-Man Hörspiel (CD 1 bis 3) [Kiddinx, März 2013]

Hier gibt es nun noch einen Artikel, der ursprünglich auf Comic Hive erschien, nun aber im Rahmen meiner Artikelrettungsaktion hier wieder auftaucht, damit er nicht vollends in der Versenkung verschwindet.

Seit Anfang März 2013, dem 8. März 2013 um genau zu sein, sind zum Ultimativen Spider-Man auch drei Hörspiel-CDs im Handel erhältlich. Diese beinhalten jeweils zwei aufeinanderfolgende Episoden und haben mit durchschnittlich 55 Minuten Laufzeit mehr Länge, als die reinen Doppelepisoden zu bieten. Doch bevor ich auf die Umsetzung näher eingehe, erst einmal die Inhalte der sechs Episoden, die auf den drei CDs verteilt sind. Weiterlesen

Cheers, Staffel 1, Episode 16 [CBS Studios / Paramount Pictures, 27.01.1983 (US)]

Es gibt Themen die haben in einer Comedyserie nix su suchen. Könnte man zumindest glauben. Cheers hat bereits 1983 bewiesen, dass es doch geht …

Cheers Logo„Unsere Bar soll sauber bleiben!“
(The Boys In The Bar)

Ein früherer Sportlerkollege, Tom Jackson (gespielt von Alan Autry) von Sam will im Cheers sein neues Buch promoten. Auch Sam hat er ein Exemplar gegeben und ihn gebeten es zu lesen. Darin schildert er, wie er viele Jahre lang seine Homosexualität verborgen hat. Sam hat das Buch aber nicht gelesen und wird durch die Pressekonferenz in die Enge getrieben. Doch er steht zu seinem Kollegen. Schon am nächsten tag zeichnet sich ab, dass das Cheers sich zu einer Schwulenbar entwickeln könnte, wovon Sams Stammgäste überhaupt nicht begeistert sind. Doch Sam hat seine Prinzipien …

Sam und Tom vor der Pressemeute.

Sam und Tom vor der Pressemeute.

Homosexualität in den prüden Vereinigten Staaten war und ist irgendwo noch immer ein Reizthema. Hier wird es mit dem charmanten Humor von Cheers verknüpft, wobei nicht nur Sam und Diane ganz klar Stellung beziehen, sondern auch die Macher der Serie. Für sie ist Homosexualität etwas ganz Normales und man kann darüber auch gerne scherzen. Dennoch ist das Thema hier sehr ernst genommen wurde, was vor allem durch das Verhalten von Ex-Sportler Tom Jackson und Sams Reaktionen dargestellt wird.

Cheers S01F16 002

Diese drei Herren sorgen für Alarm auf dem „Schwulen-Radar“ der Cheers-Stammgäste.

FAZIT:

Trotz des ernsten Themas und der wichtigen Botschaft, die in dieser Folge eingebettet sind, macht es wieder sehr viel Spaß. Es entwickelt auch Sam charakteristisch weiter, als er sich nicht nur zu seinem ehemaligen Kollegen und Freund und dessen Outing bekennt, sondern auch seine Haltung zur Homosexualität über seine Freunde und Stammgäste stellt. Sehr gelungen und trotzdem unterhaltsam.

Norm ist überrascht, dass er mit seiner Vermutung so falsch lag.

Norm ist überrascht, dass er mit seiner Vermutung so falsch lag.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1982-2014 CBS Studios / Paramount Pictures

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Die Simpsons – 500x im TV und 200x im Comic

Auch dieses Special erschien urpsrünglich auf Comic Hive und findet jetzt im Zuge meiner „Rettung“ hier ein neues Zuhause. Ich hatte es damals im Vorfeld zur 500. Episode und dem 200. deutschen Comicheft verfasst. Auch wenn dies inzwischen schon wieder Geschichte ist, bietet der Artikel ein paar schöne Rückblicke …

26 Jahre ist es inzwischen her, dass am 19. April 1987 ein kurzer Pausenfüller rund um eine gelbe Familie für die Tracy Ullman-Show die Fernsehbildschirme eroberten. Schon bald waren die ein bis zwei Minuten kurzen Episoden so beliebt, dass bereits Ende 1989 die erste 22-minütige Folge der eigenständigen Simpsons-Serie in Amerika über die Bildschirme flimmerte.

Wenn man sich die Idee hinter den Simpsons ansieht, war es nicht anders zu erwarten, dass die erste Staffel einschlug wie eine Bombe. Doch für die Macher, insbesondere dem Kopf der Simpsons, Matt Groening, war der Erfolg dennoch überraschend. Immerhin waren die Simpsons eher aus einer Notlösung entstanden. Denn als James L. Brooks durch die Comicserie „Life in Hell“ auf den jungen Künstler aufmerksam wurde, wollte dieser eigentlich erst besagte Comicserie für die Tracey Ullman-Show umsetzen. Doch Groening wollte sich die Rechte an seiner eigenen Serie nicht wegnehmen lassen, und kreierte so in nur knappen 15 Minuten die erste Version der gelben Familie. Auch das Aussehen aller Familienmitglieder wurde in diesem kurzen Prozess der Kreativität festgelegt. Was Groening jedoch nicht wusste, war, dass seine Entwürfe nicht weiter ausgearbeitet werden würden, sondern 1:1 von den Animatoren übernommen worden sind.
Dies ist auch der Grund, weshalb die Simpsons in den inzwischen als Simpsons Shorts bekannten ersten Episoden, noch so krumm und schief aussahen. 1989 entschied man sich bei 20th Century Fox, die Idee der Simpsons weiter auszubauen und eine eigene Serie daraus zu erschaffen. Während die ersten drei Staffeln noch von der Firma Clasky Gsupo realisiert wurden, welche später unter anderem auch durch die „Rugrats“ bekannt wurde, ist seit der vierten Produktionsstaffel Film Roman für die Umsetzung des gelben Wahnsinns verantwortlich.
Inzwischen bringen es die Simpsons in Amerika auf 24 Staffeln und über 500 Episoden, plus die drei Staffeln der Simpsons Shorts. In Deutschland darf am morgigen Montag auf Pro Sieben die 500. Folge gefeiert werden. Der Sender strahlt die Simpsons seit 1994 ohne größere nennenswerte Pause aus, nachdem das ZDF bereits von 1991 bis 1993 die ersten drei Staffeln gesendet hat. Mit einer kleinen Ausnahme. Denn die letzte Folge der dritten Staffel kam erst bei Pro Sieben 1994 zu einer Ausstrahlung, während die zweite Folge der vierten Staffel schon 1993 beim ZDF gesendet wurde.

Der erste Entwurf für die Simpsons.

Aber was ist das Erfolgsgeheimnis der Simpsons? Immerhin haben sie es bereits auf drei Einträge im Guinnes Buch der Weltrekorde gebracht. Zum Einen haben sie 1997 die „Familie Feuerstein“ (The Flintstones) als langlebigste Animationsserie in der Prime Time abgelöst. Danach haben sie 2005 „Scooby Doo“ als Serie mit den meisten Episoden abgelöst, und außerdem sind die Simpsons, die am längsten laufende Sitcom mit den meisten Emmy Awards.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Denn das Konzept hinter den Simpsons ist so einfach wie genial. Als Unterhaltungsserie gestartet, entwickelte sich das Konzept schon innerhalb der ersten drei Staffeln zu einer Gesellschaftssatire. Sprich eine Comedyserie, die sich immer wieder aktuellen Ereignissen aus Unterhaltung, Gesellschaft und Politik bediente. Und mit niemals älter werdenden Figuren in verschiedenen Altersgruppen boten sie auch immer die besten Möglichkeiten sich aller Ereignisse bedienen zu können, ohne dass Figuren ausgetauscht werden mussten, weil diese aus dem glaubwürdigen Alter herausgewachsen sind. Außerdem nutzten die Simpsons immer wieder Gaststars, oder besser gesagt nutzen die Gaststars die Simpsons. Denn es gibt kaum jemanden, der noch nicht bei den Simpsons kurze Auftritte in Form von Voiceacting oder kleinen Gastrollen hatte. Selbst der große Michael Jackson durfte seine Stimme in „Die Geburtstags-Überraschung“ zur Verfügung stellen. Das Aberwitzige an dieser Episode ist aber, dass lediglich der Sprachpart von Michael Jackson vertont wurde, der Gesang jedoch von einem Imitator stammt. Grund hierfür waren rechtliche Probleme und Beschränkungen. Neben Michael Jackson gab es aber auch Stars, die es mehrmals schafften, bei den Simpsons vorbeizuschauen. Der Spitzenreiter mit 4 Auftritten ist Stephen Hawking, dicht gefolgt von Thomas Pynchon mit drei Auftritten. Außerdem durften Künstler wie Lady Gaga, Britney Spears, Art Spiegelman, 50 Cent, Buzz Aldrin, Leonard Nimoy, Paul McCartney mit seiner Frau Linda, Dennis Rodman, Alan Moore, Ronaldo oder Tony Blair bereits kurz auftreten. Alle Gaststars hier aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Specials sprengen, weshalb ich hier nur kurz auf die Seite Simpsonspedia verweise, die sich voll und ganz der gelben Familie gewidmet hat.

Während die Simpsons in den USA von Beginn an immer ein und dieselben Sprecher haben (Maggie einmal außen vorgelassen, da sie nicht wirklich spricht), gab es in Deutschland bereits einen gravierenden Wechsel. Durch den viel zu frühen Tod von Marges Stammsprecherin Elisabeth Volkmann wurde der Staffelstab Mitte der 17. Staffel an Anke Engelke weitergereicht. Im Original wird Marge von Julie Kavner gesprochen, die unter anderem in „König der Löwen 3: Hakuna Matata“Timons Mutter synchronisierte. Doch auch schauspielerisch kann sie breits einiges an Rollen vorweisen. Vertretungsweise seien hier nur Eleanor Costello in „Zeit des Erwachens“ und Trudy Newman in „Klick“ erwähnt. Aber auch die anderen Sprecher sollen hier in diesem Special nicht unerwähnt bleiben. Homer wird von dem amerikanischen Comedian Dan Castellaneta gesprochen. Dieser durfte bereits neben seinen vielen Synchronrollen unter anderem bei den „Desperate Housewives“ oder John Grishams „Der Klient“ vor die Kamera treten. Für die deutsche Stimme zeichnet Norbert Gastell verantwortlich. Seine bekanntesten Schauspielrollen sind die des Bordingenieurs des Hydraraumschiffes in „Raumpatroullie Orion“, sowie als Forstdirektor Leonard in „Fosthaus Falkenau“. Der Bad Boy der Familie, Bart, wird, wie es in der Branche üblich ist, von einer Dame gesprochen. Sowohl im Original als auch in der deutschen Fassung. Nancy Cartwright ist nicht nur Barts Stimme im Original, sondern auch Mitglied von Scientology, darüber hinaus ist über ihr Wirken nur sehr wenig bekannt. Die deutsche Stimme kommt seit dem Start der Serie von Sandra Schwittau. Sie ist vor allem als deutsche Stimme von Hilary Swank bekannt, die sie bereits in Filmen wie „Boys don’t Cry“ und „Million Dollar Baby“ vertonen durfte. Der geistige Kopf der Simpsons, Lisa, wird von Yeardley Smith im Original gesprochen. Martha Maria Yearley Smith kann eine ganze Menge an Rollen außerhalb der Synchronsprecherei vorweisen. Egal ob in Serien wie „Becker“ und „Dead Like Me“ oder Filmen wie „Rhea – M“ und „City Slickers“, Smith zeigt, wie wandlungsfähig sie ist. Die deutsche Stimme von Lisa hört auf den Namen Sabine Bohlmann und war bisher unter anderem als Jenny Busch in „Marienhof“ zu sehen.

Barts Skateparcours in vier Versionen.

Doch neben der Serie und dem Kinofilm, sind die Simpsons auch in Comicform aktiv. Die erste Staffel war noch nicht komplett ausgestrahlt, da wurde auch schon die Zweite bestellt. Und fast zeitgleich mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel erschien auch das erste Simpsons Comic-Magazin unter dem Namen „Simsons Illustrated“ im Frühjahr 1991 bei der amerikanischen Welsh Publishing Group. Dieser Verlag war Ende der 80er Jahre bis Anfang der 90er für eine handvoll TV-Umsetzungen bekannter Animationsserien verantwortlich. Neben den beiden Serien „Simpsons Illustrated“ (Frühjahr 1991 bis Sommer 1993) und „Simpsons Comics & Stories“ (1993) veröffentlichte der Verlag auch Magazine mit ein paar Comicgeschichten zu Warners „Tiny Toons Adventures“, „Looney Tunes“ und „Batman & Superman“. Auch „The Real Ghostbusters“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles“ wurden mit Umsetzungen in Printform bedacht.

Im November 1993 erschien dann endlich die erste Ausgabe der neuen Comicserie „Simpsons Comics“ bei der Bongo Comics Group, welche in Zusammenarbeit von Matt Groening und Bill Morrison von nun an sämtliche Simpsons Comics Publikationen in den USA und Australien koordinieren und veröffentlichen würden.
Neben „Simpsons Comics“ warfen die Macher von Bongo um die Jahreswende 1993/1994, noch Bart Simpsons Lieblingscomicheld „Radioactive Man“, die Zeichentrickchaoten „Itchy & Scratchy“ sowie Barts Alter Ego „Bartman“ auf den Markt. Während diese drei „Spin Offs“ es durchschnittlich nur auf 5 Ausgaben und dadurch eine eher unregelmäßige Veröffentlichung brachten, war der Erfolg der Hauptserie „Simpsons Comics“ nicht mehr zu stoppen.

Dies und der Erfolg der Animationsserie auch in Übersee führten wiederum dazu, dass die „Simpsons Comics“ im November 1996 (also genau 3 Jahre nach US-Start) hier in Deutschland vom damaligen Dino Verlag veröffentlicht wurden. Bis zur 50. Ausgabe wurden in den Heften auch Zweitgeschichten aus den anderen Bongo-Simpsons-Serien veröffentlicht. Das auch deshalb, um die monatliche Erscheinungsweise in Deutschland zu ermöglichen, da in den USA die Veröffentlichung bis einschließlich Nummer 50 nur zweimonatlich erfolgte. Man kann also sagen, dass der Erfolg und die Veröffentlichung von Dino, auch daran schuld sind, dass die US-Hefte ebenfalls auf monatliche Erscheinung umgestellt wurden. Damit einher gingen aber auch für den deutschen Markt einige Veränderungen. So durften ab der Nummer 50 keine Zweitstories mehr aus anderen Bongo-Serien enthalten sein, und die gesamte Gestaltung sollte sich von nun an mehr an den US-Originalen orientieren.

Mit der Zeit kamen neue Comicserien hinzu. Die fast schon obligatorischen „Treehouse of Horror“, die wie die Staffelfolgen nur einmal jährlich erscheinen und sich dem Thema Halloween widmen, machten hierbei den Anfang. „Simpsons Comics Presents Bart Simpson“ folgte daraufhin, in denen der kleine Familienbösewicht die Hautprolle spielt, sowie die Superheldenparodie „Simpsons Super Spectacular“, in denen die typischen Comicserien der drei großen Verlage, Marvel, DC und Image auf die Schippe genommen werden. Außerdem erscheinen ebenfalls noch die Jahreszeit bedingten „Summer Shindig“ und „Winter Wingding“, sowie Matt Groenings zweiter Erfolg „Futurama“ bei Bongo Comics. Wie es sich gehört, gab es dann natürlich (zumindest in den Comics) ein offizielles Crossover mit den Simpsons Comics. In der TV-Serie beschränkt es sich bisher auf kleine Cameos innerhalb der jeweils anderen Serie. Aber auch Miniserien wie „Krusty Comics“, „Bongo Comics Presents Comic Book Guy: The Comic Book“ und „Roswell: Little Green Man“ von Bill Morrison, sowie OneShots wie „Lisa Comics“, „Futurama Returns“ und das „Radioactive Man 80 Page Colossal“ erweitern das Verlagsprogramm. Zu den neuesten Publikationen zählt die neue Reihe „Simpsons One-Shot Wonders“, in denen immer wieder wechselnde Figuren im Vordergrund stehen, wie Milhouse, Ralph, Maggie oder auch Li’l Homer.

Inzwischen steuert die Hauptserie Simpsons Comics nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA auf die 200. Ausgabe zu. Und auch die Bart Simpsons Comics erscheinen seit geraumer Zeit monatlich. Dem weiteren Erfolg scheint somit nichts mehr im Weg zu stehen, solange den kreativen Köpfen nicht die Ideen ausgehen.

Die Schulband im Wandel der Zeit.

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