Marvel Must-Have: Der Tod von Wolverine [Panini Comics, November 2020]

In der durchaus hochwertig gestalteten Hardcoverreihe „Marvel Must-Have“ veröffentlicht Panini besondere Meilensteine der Marvel Comic-Geschichte in kompakter Form und Aufmachung mit Hintergrundinfos und Zusatzmaterial und richtet sich somit vorwiegend an Einsteiger und Neulinge, oder auch Gelegenheitsleser, die sich nicht so gut im Marvel Universum auskennen, oder eben gerade erst einsteigen. Die meisten dieser Geschichten sind zwar teils fest verankert in der Marvel Historie, doch die Art der Veröffentlichung macht es hier wieder recht einfach, die Geschichten dennoch in vollem Umfang genießen zu können …

Marvel Must-Have: Der Tod von Wolverine

Autor/in: Charles Soule
Zeichner/in:
Steve McNiven
Format:
Hardcover
Umfang:
116 Seiten
Inhalt:
Death of Wolverine (2014) 1-4
Verlag:
Panini Comics
Preis:
19,00 Euro
Weiterlesen

JL8 Special #333

Mit dem vorerst letzten von Yales dit-KO-ber-Bildern verabschiede ich mich in das nächste Jahr, mit der Hoffnung, dass alles wieder ein wenig besser wird. Ich wünsch euch alles Gute, vor allem Gesundheit und rutscht gut rüber. Aber nun Bild Nr. 11.

Viel Spaß damit!

Weiterlesen

Dominiks Comic Lieferung im Dezember 2020

Im Dezember habe ich versucht, etwas weniger an Geld in Comics zu investieren. Es ist mir leider nur mittelmäßig gelungen. Ich habe mir gedacht, dann auch mal wieder bei den kleineren Verlagshäusern Plem Plem Productions und Thenextart Verlag direkt im online Shop zu bestellen. Letztendlich habe ich dadurch genauso viel wie in den vorherigen Monaten ausgegeben. Was soll man den auch in der Corona Zeit anderes tun, außer frische Games auf der Konsole zu zocken, die neusten Serien suchten und eben dar ein paar gemütliche Abende auf der Couch mit den besten Comics seiner Wahl genießen 😉 Wobei ich schon sagen muss, dass Assassin’s Creed Valhalla mich enorm beeindruckt und vor den Bildschirm fesselt. Mit dem Kauf der Playstation5 warte ich noch ein wenig, bis dahin kommen doch noch so einige coole Games um die Jahreswende auf den Markt …

Meine Comics

Meine Comics

Weiterlesen

Incoming! (Variant Cover-Edition) [Panini/Marvel, Juni 2020]

Endlich habe auch ich den Prolog zum kommenden Marvel-Crossover Empyre gelesen. Auf 100 Seiten wird dem Leser der aktuelle Stand der jeweiligen Helden Teams kurz und knapp näher gebracht. Es wird eine Bedrohung auf viele Helden des Marvel Universums zukommen, welche erneut in typischer Crossover Manier die einzelnen Heftserien und Welten beeinflussen wird. So befindet sich in diesem Heft eine Rahmenhandlung (ein seltsamer Mordfall), welche als verbindendes Element die einzelnen Heldentruppen auf eine noch größere Bedrohung aufmerksam macht. Wie mir das Ganze so gefallen hat und ob mich die Story und ihr Aufbau begeistern konnten, erfahrt ihr hier in meinem Bericht dazu. Bevor es jedoch mit dem Crossover richtig losgeht, erscheint zuvor noch Empyre – Die Vorgeschichte, welche wahrscheinlich tiefgründiger als Incoming! die Geschichte und aktuelle Lage der Kree und Skrulls beleuchtet. Seid gespannt auf das, was da noch kommt.

Incoming! (Variant Cover-Edition)

Weiterlesen

Joe Hill: Ein Korb voller Köpfe [Panini Comics, Oktober 2020]

Während sich Joe Hills Vater, auch bekannt als Stephen King bei Marvel ziemlich gut eingenistet hat, bekommt Joe seine Chance beim Konkurrenzverlag DC und dort sogar mit eigenem Imprint. Unter „Joe Hill presents Hill House Comics“ erscheinen zukünftig nicht nur Adaptionen und Neukreationen von Joe Hill selbst, sondern auch Werke die sein „Gütesiegel“ erhalten haben. Aber wie ist das mit dem Start dieser Serie, dem von Joe Hill verfassten „Ein Korb voller Köpfe“?

Joe Hill: Ein Korb voller Köpfe

Autor/in: Joe Hill
Zeichner/in:
Leomacs
Format:
Softcover/Hardcover (Lim. 333 Expl.)
Umfang:
188 Seiten
Inhalt:
A Basketful of Heads 1-7
Verlag:
Panini Comics
Preis:
20,00 Euro (SC) / 28,00 Euro (Lim. HC)
Weiterlesen

Dominiks Comic Lieferung im November 2020

Meine Comic Lieferung im November ist ebenfalls wieder enorm. Seit ein paar Monaten bestelle ich mir zu viele Comics. Vielleicht kennt ihr das, wenn man eigentlich etwas weniger im Monat für Comics ausgeben möchte, es aber nicht wirklich funktioniert. Wieder einmal viel zu viel Geld ausgegeben. Was kann man da ändern? Woran liegt es denn, dass jeden Monat so viel in Comics investiert wird? Sind die Comics zu gut? Ist das Hobby so schön, dass mehr Geld investiert werden muss? Gibt es einfach zu viele tolle Comics, die man als Sammler unbedingt erwerben muss? Ich werde dieser Frage auf den Grund gehen und schauen, wie meine nächste Lieferung um die Neujahreswende so ausfallen wird.
Selbst ich bin und bleibe gespannt, was der Comic Markt an interessanten Heften und Alben dieses Jahr noch so hergibt. Werden mich weiterhin die Helden und Antihelden verfolgen, oder starte ich mit einer neuen Mangareihe voll durch? Vielleicht werden es ja wieder mal ein paar frankobelgische Comics.
Bleibt gesund in dieser wilden Corona Zeit. Euer MysteriouslyBuddha

Meine Comics sind da

Weiterlesen

Gedanken zum Abschied

Vor einer Woche haben wir noch miteinander telefoniert. Ich habe gespürt, dass es Dir nicht gut geht und Dich gebeten ins Krankenhaus zu gehen, um Dir helfen zu lassen. Doch Du sagtest nur: „Morgen früh wird alles gut. Ich verspreche es dir. Wir kämpfen den Kampf der Gerechten.“

Doch nichts wurde gut und jetzt bist Du weg. Für immer. Ich hätte Dir auf Wiedersehen sagen können, weil ich wusste, was Deine Worte bedeuten. Aber ich konnte es nicht. Ich wollte nicht. Die folgende Nacht war eine der schlimmsten in meinem Leben. Immer wieder war ich wach. Immer wieder dachte ich, dass das Telefon klingelt und mein Vater mir die schreckliche Nachricht mitteilte. Es wurde Morgen, ohne das ich etwas von Dir hörte. Ich hoffte, wider besseren Wissens und der Gewissheit in Deiner Stimme und Deinen Worten, dass es Dir besser gehen würde. Bis Vati anrief. Eine Blutvergiftung, eine halbseitige Lungenentzündung und Blutarmut hatten Deinen Körper so sehr geschwächt, dass mir auch in der folgenden Nacht der Schlaf nicht wirklich gelang. Und als kurz nach sieben Uhr morgens der Anruf kam, und mein Vater mit erstickter Stimme sagte: „Es ist vorbei“, brach eine Welt für mich zusammen.

Sechs Monate Kampf und Leiden für Dich. Hoffen und Bangen. Ein Leben zwischen Normalität und dem Abgrund des Todes, den die heimtückische Krankheit Krebs aufreißt. Seitdem wir alle die Diagnose, kurz vor Deinem 66. Geburtstag erhielten, war nichts mehr wie vorher.

Draußen in der Welt kämpften die Menschen gegen Corona, und andere gegen die Einschränkungen, die dieser Virus mit sich brachte. Menschen gingen auf die Straße, weil sie nicht feiern durften, oder Freunde treffen, wie sie es bisher taten, während Du um Dein Leben gekämpft hast. Während es bei Dir nur darum ging, überhaupt weiterzuleben. Ob mit, oder ohne Freunde zu treffen. Du wolltest nur wieder eine Chance auf ein Leben haben, die Möglichkeit Deine Kinder und Enkel weiter aufwachsen zu sehen.

Aber die Krankheit hat Dir diese Chance genommen. Und auch den Mut weiterzukämpfen. Vielleicht hattest Du auch einfach keine Kraft mehr und wolltest es uns allen einfach nur nicht sagen. Du hast uns beschützt. Schon immer. Dein ganzes Leben lang, warst Du die stärkste Person in unserer Familie. Du hast unsere gesamte Last getragen, uns Hoffnung und Freude geschenkt. Bis zum Schluss hast Du ein Geheimnis daraus gemacht, wie es Dir in Deinem Inneren geht.

Und auch wenn wir, seitdem ich bei euch ausgezogen bin, nur noch ein bis zweimal die Woche Kontakt hatten, es sei denn es gab Situationen, die es erforderlich machten, das jemand von uns irgendwie Hilfe brauchte, trifft mich Dein Tod schlimmer, als ich es mir je vorgestellt haben könnte. Denn auch wenn ich mein eigenes Leben, mit meinen eigenen Problemen hatte, war die Gewissheit, dass Du da bist. Du warst immer der erste Mensch, den ich in mein Leben eingeweiht habe, egal ob Positiv, oder Negativ.

Und jetzt? Jetzt ist da nichts mehr, außer einem großen Loch. Eine Lücke, die gewaltiger kaum sein könnte. Mit Deiner Persönlichkeit und Deinem großen Herz hast du so vieles in so vielen Menschen bewirkt. Nicht nur bei uns, Deiner unmittelbaren Familie. Nun bleibt uns nichts mehr, als weiterzuleben. Irgendwie. Ohne Dich. Und Danke zu sagen. Danke für alles. Liebe ist ein zu kleines Wort, für das, was ich für Dich ewig empfinden werde. Da ich weder an Gott, noch an irgendeine andere Religion glaube, gibt es für uns auch kein Wiedersehen. Nur die Gewissheit, dass manches eben doch endlich ist. Nur meine Gefühle für Dich nicht.