Merry Christmas Review (2013)

Heute ist der 24. Dezember 2013 und das bedeutet, dass heute Heiligabend ist. Vielerorts gibt es deshalb Geschenke und herzliche Weihnachtsgrüße. Dieses Jahr wollte ich nicht wie die letzten Jahre ein Bild zusammenbasteln und euch damit Frohe Weihnachten wünschen. Darum habe ich meine Comicsammlung gewälzt und eine Weihnachtsausgabe ausgegraben, die ich euch nun hier präsentieren möchte …

Marvel Weihnachtsspecial 1998
[Panini, November 1998]

Wie jedes Jahr treffen sich Spider-Man und Johnny Storm, alias die Fackel, auf der Freiheitsstatue. Doch wo alle die Jahre zuvor Spider-Man auf seinen Freund warten musste, ist es diesmal Johnny, der in der Eiseskälte steht. Zeit genug, um sich an letztes Jahr zu erinnern, als plötzlich Spider-Man auftaucht und ihm eine unglaubliche Geschichte enthüllt. Auch der Silver Surfer muss erfahren, dass Weihnachten und der Glaube daran, etwas sind, dass man nicht wirklich rational erklären und belegen kann, als er versehentlich einem Waisenkind die Wahrheit über den Stern von Betlehem mitteilt. Und zwar, dass es ihn nicht gibt und er diesen auf seinen ganzen Reisen noch niemals gesehen hat. Bei den Fantastischen Vier herrscht ebenfalls Weihnachtsstimmung und Sue ist mit ihrem Sohn Franklin in der Stadt unterwegs. Dort will Franklin ein Geschenk für seinen Vater kaufen, und lernt dabei eine wichtige Lektion zum weihnachtlichen Glauben und dem eigentlichen Sinn des Festes. Daredevil hingegen ist überhaupt nicht nach Weihnachten zumute. Er sitzt in einer Bar und lässt sich regelrecht zulaufen. Bis sich eine Dame neben ihn setzt, welche sich kurz darauf als Mephisto entpuppt. Ein Kampf um sein innertes Selbst entbrennt, dass der Teufel von Hells Kitchen zu verlieren droht. Und das ausgerechnet an Heiligabend. Aber er ist nicht der Einzige, der Weihnachten um sein Leben bangen muss. Wolverine wird von Lady Deathstrike und drei weiteren Kriegern verfolgt, die allesamt seinen Tod wollen. Und sie hätten auch sehr gute Chancen, wenn da nicht Katie Power vom Power pack wäre. Das kleine fünfjährige Mädchen hilft ihrem Freund Logan wieder auf die Beine. Einen ganz anderen Kampf muss derweil Captain America ausfechten. Während er als Steve Rogers in einer Armenküche für Kriegsveteranen aushilft, lernt er Rebecca kennen. Wie sich herausstellt, ist die über 70-jährige Dame die Schwester seines Kameraden Bucky Barnes. Nur leider weiß sie nicht, was mit ihrem Bruder im Krieg geschah, da das Militär sämtliche Informationen geheim hält. Also sucht Cap sie am Heiligabend auf, um ihr ein ganz besonderes Geschenk zu machen. Geschenke verteilt auch der Ghost Rider. Nur, dass diese eigentlich keiner haben möchte. Er bestraft eine Gruppe von Männern, die ausgerechnet am heiligen Abend einen kleinen blinden Jungen entführen wollen.

Das alljährliche Treffen von Spidey und der Fackel auf der Freiheitsstatue.

Das alljährliche Treffen von Spidey und der Fackel auf der Freiheitsstatue.

Das 1998er Weihnachtsspecial von Panini sammelt eine Menge an weihnachtlichen Abenteuern aus dem gesamten Marvel-Universum. Dabei geht es sowohl rasant und actionreich zu, als auch besinnlich und friedlich. Aber eines haben alle Geschichten gemeinsam. Sie versprühen den Charme des Festes, auch wenn es hie rund da ein wenig simpler ausfällt. Das Abenteuer von Spider-Man und der Fackel zeigt die damaligen Entwicklungen sehr deutlich. Die Klonsaga führte zu einem Wechsel unter der Maske von Spider-Man und dies ist auch der Grund, weshalb Johnny so lange warten muss. Als Autor wird Sholly Fish angegeben, wobei ich gestehen muss, dass mir dieser Name bisher gänzlich unbekannt war. Auch kenne ich keine nennenswerten Storys aus der Feder dieses Herrn. Das liegt wohl auch daran, dass diese Geschichte selbst nicht wirklich gut ist. Sie wirkt eher wie ein Lückenfüller und Zusatz, um die damals schon ausufernde Klonsaga noch ein wenig aufzublähen. Ähnlich ist es mit den Zeichnungen von Robert E. Brown, die wie eine billige und schlechte Kopie von Todd McFarlane aussehen. Verschobene Gesichter abstruse Posen und wirklich sehr schmerzhafte anatomische Eigenheiten zerstören fast den gesamten Spaß daran. Einzig die kleinen visuellen Gags um die Seiten herum machen etwas Spaß. Aber insgesamt ist die Geschichte mehr als nur ein Totalausfall. Und das sage ich als Spider-Man-Fan aus tiefstem Herzen. Der Silver Surfer hat es da schon besser. Für sein Weihnachtsabenteuer haben sich nicht nur George Perez als Autor und Rick Leonardi als Zeichner mächtig ins Zeug gelegt. Auch Stan Lee hat etwas beigesteuert. In diesem Fall stammen die Dialoge aus seiner Feder. Wenn auch der Surfer oftmals ein echt weinerlicher Jammerlappen und irgendwie fast immer die tragische Figur des Marvel Universum ist, so hat er diesmal recht wenig zu jammern. Vielmehr macht er sich auf die Suche nach seinem eigenen Fehler und versucht diesen wiedergutzumachen. Dabei trifft er auf viele kosmische Wesen, die ihm nicht nur eine Antwort geben, sondern noch viel mehr Fragen. Diese Art der Erzählweise ist fast schon typisch für Stan Lee. Sehr emotional, ein wenig mysteriös und auch Perez schwingt gelegentlich auf dieser Welle mit. Dennoch ist die Geschichte sehr glaubhaft (für Comicverhältnisse) und die Zeichnungen von Rick Leonardi sehen wunderschön aus. Ich bewundere Leonardi seit seiner Arbeit an Cloak & Dagger (auf Deutsch in Basteis „Licht & Schatten“).

Der Silver Surfer bringt den Stern von Betlehem zum leuchten.

Der Silver Surfer bringt den Stern von Betlehem zum leuchten.

Die Geschichte um Franklin Richards erinnert ein klein wenig wenig an Dickens Weihnachtsgeschichte. Auch wenn hier lediglich ein Geist vorkommt. Autor Walter Simonson hat sich mit Sicherheit ein klitzekleines Bisschen davon inspirieren lassen. Umgesetzt wurde das Skript dann von Arthur Adams und Al Milgrom, die beide sehr gute, aber auch typische 90er-Jahre-Arbeiten abliefern. Bei Daredevil handelt es sich nicht, wie bei den anderen Storys, um ein Abenteuer aus einem sogenannten Holiday Special, wie sie Marvel immer wieder mal auf den Markt warf und gelegentlich noch wirft, sondern um eine reguläre Ausgabe der Daredevil-Serie. Dies spürt man auch merklich. Es fehlt ein gewisser Zusammenhang und die Erklärung, warum DD so verzweifelt sich dem Alkohol in einer Bar hingibt. Und auch wenn die Geschichte von Autorin Ann Nocenti und Zeichner John Romita Jr. durchaus gefällt, passt sie trotz der Weihnachtsthematik nicht so recht in dieses Heft. Ähnlich verhält es sich mit Wolverines Abenteuer, das ebenfalls eine normale Ausgabe, diesmal aus Uncanny X-Men, ist. Der einzige wirkliche Weihnachtsbezug findet durch Katie Power statt, die sich in den festlich geschmückten Strassen der Lower East Side von Manhatten aufhält. Zwar geben sich X-Autor Chris Claremont und Co-Autor und Wolverine-Urgestein Barry Windsor Smith alle Mühe weihnachtliche Gefühle aufkommen zu lassen, aber so recht will das nicht gelingen. Dafür gibt es bei Captain America wieder die volle Dosis Weihnachtsfeeling. Len Kaminski schreibt ein sehr einfühlsames Abenteuer, welches von Ron Lim auch sehr gut dargestellt wird. Zwar stören mich bei ihm noch immer die überdimensionalen Kinnpartien seiner Figuren, aber wenn man davon einmal absieht, finde ich es sehr gelungen, wie Cap der Schwester seines Partners, eine lange Sorge nimmt. Das letzte und abschließende Abenteuer mit Ghost Rider wirkt wieder wie ein Fill-Inn. Es ist zwar schon irgendwie witzig, wie der kleine blinde Junge denkt, dass Ghost Rider der Weihnachtsmann sein könnte, nur weil dessen klimpernde Ketten wie Glöckchen klingeln und er Stiefel trägt. Visuell ist die Geschichte ebenfalls kein Ausreißer. Weder nach oben noch nach unten. Durchschnittlicher Kost der 90er Jahre eben. Wobei ich auch sagen muss, dass Detailreichtum und Qualität mit jeder Seite abzunehmen scheinen.

Captain America im Kreise der Familie von Buckys Schwester.

Captain America im Kreise der Familie von Buckys Schwester.

FAZIT:

Auch wenn alle Geschichten so ihren Reiz haben, so richtig passen sie nicht alle zusammen. Dennoch hat Panini damals eine gute Auswahl getroffen und sich vor allem um Geschichten gekümmert, die bis dato noch keine deutsche Übersetzung erfahren hatten. Aber gerade aus dem jetzigen Blickwinkel, 15 Jahre später, will sich nicht überall Weihnachtsstimmung einstellen. Aber gute Comicunterhaltung gibt es, abgesehen von Spidey und der Fackel, auf den fast 100 Seiten immer noch genug. Nicht nur zur Weihnachtszeit.

Selbst der Weihnachtsmann kommt von Marvel Comics nicht los.

Selbst der Weihnachtsmann kommt von Marvel Comics nicht los.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1991-2013 Marvel & Subs. / Panini

Mit diesem doch sehr ausführlichen Review wünsche ich euch nun Frohe und besinnliche Weihnachten im Kreise eurer Familien und Freunde.

Ma-Co-Re-Mix (Vol. 17) (Spider-Man, Der Avenger Nr. 8, Die neuen X-Men Nr. 3)

Heute geht es nach Spider-Man & The Avengers mit dem nächsten Ma-Co-Re-Mix weiter und hier fasse ich die beiden Oktober-Ausgaben zu „Spider-Man, Der Avenger“ und „Die neuen X-Men“ zusammen …

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 8) (100% Marvel Nr. 11: Wolverine/Punisher – Stadt der Verdammten, 100% Marvel Nr. 37: Die neuen Rächer – Illuminati, 100% Marvel Nr. 52: Spider-Man – Die wahre Klon-Saga)

Im heutigen Ma-Co-Re-Mix gibt es drei Querbeet-Ausgaben der 100% Marvel-Reihe. Nur mal so zur Abwechlsung …

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Ma-Co-Re-Mix (Vol. 5) (Das Marvel-Universum gegen Wolverine, Deadpool killt das Marvel-Universum)

Weiter geht es mit der Rubrik, in der es bunt gemischt rund um alles aus dem Marvel-Universum geht, das nicht in die anderen Rubriken passt, oder eine eigene Review erhält …

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Wolverine Nr. 1 (Marvel NOW!) [Panini, August 2013]

Auch heute gibt es eine weitere Marvel NOW!-Review aus Panini neu gestarten Heftserien. Diesmal ist es das erste Double-Feature-Heft mit Wolverine und Deadpool.

Wolverine Nr. 1 (Marvel NOW!)

Wenn es etwas gibt, das Wolverine überhaupt nicht mag, dann ist es, wenn Unschuldige sterben müssen. Als jedoch ein verrückter Geiselnehmer nach und nach seine Geiseln tötet und es dann auch noch auf seinen Sohn abgesehen hat, muss er etwas unternehmen. Aber der Verrückte hat eine Strahlenwaffe, die aus Menschen binnen Sekunden Staub macht. Doch kaum das Wolverine den Geiselnehmer ausgeschaltet hat, entpuppt sich sein Sohn als ebenso gefährlich …
Andere Gegner hat dagegen Deadpool. Denn der plappernde Söldner darf sich mit mehreren toten Präsidenten auseinandersetzen, die als Zombies zurückkehren. Und da ein Captain America sich als Präsidentenmörder wirklich nicht gut macht, muss eben der gute Wade Wilson ran …

Wolverine greift an.

Wolverine greift an.

Wolverine kommt als fasst schon klassisches Abenteuer daher. Keine großen Neuerungen, sondern eine Figur wie man sie kennt und auch liebt. Die Geschichte selber ist nichts besonderes, ruft aber ein gewisses Nostalgie-Feeling bei mir hervor. Ein großes Problem jedoch ist, dass dieser „neue“ Wolverine wesentlich geschwätziger ist. Während ich einen eher ruhigen und distanzierten Wolverine kenne und gewohnt bin, arbeitet er hier sogar mit der Polizei zusammen und rechtfertigt sein Denken und handeln. So richtig anfreunden kann ich mich damit noch nicht. Ähnlich ist es mit Deadpool. Dass ich kein wirklicher Freund des Söldners mit der großen Schnauze bin, habe ich schon mehrfach, auch auf diesem Blog, erwähnt. Dennoch hätte mich ja diese neue Serie faszinieren können. Hätte. Tut sie aber leider nicht. Obwohl die Story-Idee echt gelungen und herrlich abgedreht ist, geht mir Wade schon nach kurzer Zeit auf die Nerven. Sein dummes Geschwätz mag vielen gefallen, micr persönlich jedoch nicht. Mit einem anderen Helden würde die Geschichte aber leider nicht funktionieren.

Deadpool auch. Aber irgendwie anders.

Deadpool auch. Aber irgendwie anders.

Auch grafisch ist Wolverine eher einfach gehalten und erinnert an frühere Abenteuer. Leider hat dies aber auch Nachteile. Denn die Details fallen wie auch die Farbgebung sehr dünn bzw. flach aus. Somit bleibt das Artwork von Alan Davis leider nur Durchschnitt. Ganz anders ist es hingegen mit Deadpool. Hier darf Tony Morre zeigen, was er wirklich kann. Dank Moore blüht die Geschichte richtig auf und die abgedrehte Idee kommt sehr gut zur Geltung. Doch das alleine reicht mir persönlich nicht aus. Schon gar nicht, wenn man im Hinterkopf den Gedanken hat, das Moore nie lange an einer Serie als Zeichner dranbleibt.

Fast schon klassisch, wie Wolverine aus einem Haufen Knochen herauskommt.

Fast schon klassisch, wie Wolverine aus einem Haufen Knochen herauskommt.

FAZIT:

Zwei Helden, die eigentlich grundverschieden sind und dennoch eine Gemeinsamkeit haben. Das Waffe X Projekt. Trotzdem kann mich, wenn ich schon Eine wählen müsste, nur Wolverine überzeugen. Dies liegt vor allem daran, dass es ein klassisches Flair mit sich bringt. Dennoch ist keine der beiden Serien ein wirklicher Hit und auf Dauer würden wohl beide, bei der aktuellen Qualität, nicht lange bei mir durchhalten. Zum Testen und für zwischendurch sind sie aber ganz okay. Nur monatlich muss ich sie mir nicht geben, und selbst wenn sie im Trade kommen, würde ich bei Wolverine noch zweifeln, und Deadpool käme sowieso nicht in Frage. Aber das ist eine persönliche Sache. Technisch ist Deadpool durchaus in Ordnung.

Echt abgedreht. Deadpool gegen Zombiepräsidenten.

Echt abgedreht. Deadpool gegen Zombiepräsidenten.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Marvel & Subs. / Panini

Marvel Offensive auf DVD und Blu-ray – Auch die Marvel Animes stehen in den Startlöchern

Bereits im Juni begann eine groß angelegte Offensive an Marvel-DVD und Blu-ray Veröffentlichungen. Diese unter dem Label Marvel Knights Animation bei Al!ve erscheinenden Veröffentlichungen sind dabei genaugenommen keine typischen Animationsfilme, sondern mit Computeranimationen angereicherte Motion Comics. Den Start machte bereits am 7. Juni Iron Man – Extremis von Warren Ellis und Adi Granov, dem folgte am 21. Juni Astonishing X-Men – Gifted von Joss Wheedon und John Cassaday. Noch diese Woche, am 28. Juni, erscheint Black Panther von Reginald Hudlin und John Romita Jr., während am 5. Juli ein weiteres Mal die Astonishing X-Men mit Dangerous erneut von Wheedon und Cassaday in den Regalen stehen wird. Den vorläufigen Abschluss macht am 26. Juli Thor & Loki: Bloodbrothers von Robert Rodi und Esac Ribic.

MK Animations

Alle „Filme“ erscheinen sowohl auf DVD als auch auf Blu-ray und beinhalten die originale englische Sprachfassung in Dolby Digital 5.1 mit deutschen Untertiteln. Die Laufzeiten schwanken hierbei zwischen 60 bis 130 Minuten und das Bild liegt in 16:9 (1,77:1) vor.

Doch damit nicht genug. Nach der erfolgreichen Veröffentlichung von Iron Man: Rise of Technovore (das Review dazu findet ihr hier) schiebt Sony Pictures Home Entertainment nun die Marvel Animeserien X-Men, Wolverine und Iron Man als jeweils 2-Disc-Komplettboxen hinterher. Die DVDs, welche neben der deutschen Sprachfassung auch die original japanische Audiospur enthalten sollen, erscheinen voraussichtlich am 12. September. Über die technischen Spezifikationen, sowie mögliche enthaltene Extras ist leider noch nichts bekannt. Auch ob und wann, die ebenfalls aus der Reihe stammende Serie, Blade veröffentlicht wird, ist leider ungewiss. Sobald sich dazu jedoch Infos ergeben, könnt ihr sie hier lesen.

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Marvel NOW! ab Juni bei Panini!

Lange haben die Fans darauf hingefiebert. Nun ist es so weit. Panini startet auch in Deutschland mit Marvel NOW! durch und bietet somit vielen Comiclesern eine neue Möglichkeit in die reichhaltige Welt der Marvel Comics einzutauchen. Anders als beim Relaunch von DC wird bei Marvel jedoch die Vergangenheit Bestand haben. Das bedeutet, dass alles was bisher geschah, auch weiterhin von Bedeutung ist. Und dennoch bieten sich dem Leser ideale Einstiegsmöglichkeiten.
Hier habt ihr nun auch die Möglichkeit bereits in die ersten Ausgaben mithilfe der Leseproben reinzuschnuppern. Aber wer die deutschen Finalausgaben noch nicht gelesen hat, könnte eventuell gespoilert werden. Daher habe ich hinter den Leseprobenlinks, nochmals Spoilerwarnungen angebracht. 😉

Den Anfang macht am 09. Juli die neue Spider-Man-Serie, welche die ersten beiden Ausgaben der Serie Superior Spider-Man enthält.

Spider-Man Nr. 1

Nach dem schockierenden Finale der erstaunlichen ist es Zeit für einen neuen, besseren Spider-Man! Aber sind Mary Jane und Co. bereit für diesen skrupellosen neuen Spidey und seine sinistere Vorgehensweise?

Der neue, bessere und absolut skrupellose Spider-Man!
Spidey, wie man ihn noch nie gesehen hat!
Mit Mega-Schocker im ersten Heft

Shoplink (Reguläres Cover)
Shoplink (Variant Cover)
Leseprobenlink (ACHTUNG! SPOILERGEFAHR!!!)

Erscheint am: 09.07.2013
Seiten: 52
Format: Heft / Variant Heft
Original-Storys: Superior Spider-Man
Autor: Dan Slott
Zeichner: Ryan Stegman
Preis: 4,99 € / 7,00 € (Variant)

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Ebenfalls am 09. Juli erscheint auch Avengers Nummer 1, mit den ersten beiden Heften der neuen Avengers-Serie von Jonathan Hickman und Jerome Opena.

Avengers Nr. 1

Iron Man und Captain America bringen die Avengers auf ein neues Level! Doch können es die alten und neuen Teammitglieder um Hawkeye, Hulk und Thor auf dem Mars mit der Macht der Schöpfung selbst aufnehmen?

Neues Team. Neue Herausforderungen.
Wer wird ein Avenger sein?
Der gefeierte Neustart von Marvels Flaggschiff-Titel!

Shoplink (Reguläres Cover)
Shoplink (Variant Cover)
Leseprobenlink (ACHTUNG! SPOILERGEFAHR!!!)

Erscheint am: 09.07.2013
Seiten: 52
Format: Heft / Variant Heft
Original-Storys: Avengers 1+2
Autor: Jonathan Hickman
Zeichner: Jerome Opena
Preis: 4,99 € / 7,00 € (Variant)

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Und auch am gleichen Tag gibt es dann noch Wolverine/Deadpool mit den beiden US-Serien Wolverine und Deadpool. Dieses Heft-Team-Up ist zwar bereits sehr umstritten unter den Fans, aber auch wenn ich Deadpool persönlich nicht so mag, ist es eine gute Kombination, da beide Figuren eine gemeinsame Vergangenheit aufweisen. Auch wenn sie sich danach vollkommen unterschiedlich entwickelt haben.

Wolverine und Deadpool Nr. 1

Zwei menschliche Waffen, die kaum totzukriegen sind. Der eine ist cool, smart, X-Man, Avenger, Liebling der Frauen, Idol der Massen. Der andere ist völlig gaga, vorlaut und träumt von all dem, was sein verkapptes Vorbild verkörpert. NUN teilen sich der Berserker mit Klauen und der Söldner mit Schnauze endlich ein Heft! Wurden Deadpools Gebete erhört ? Träum weiter, Wade.

Für ein paar Leichen mehr!
Marvels populärste Killer unter sich!
Deadpool als Zweitserie zu Wolverine? Heilige Reblaus!
Wolverine von Comic- Legende Alan Davis!

Shoplink (Reguläres Cover)
Shoplink (Variant Cover)
Leseprobenlink (ACHTUNG! SPOILERGEFAHR!!!)

Erscheint am: 09.07.2013
Seiten: 52
Format: Heft / Variant Heft
Original-Storys: Wolverine 1, Deadpool 1
Autor: Paul Cornell, Gerard D. Duggan, Brian E. Posehn
Zeichner: Alan Davis, Tony Moore
Preis: 4,99 € / 7,00 € (Variant)

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Dann geht es erst etwa 2 Wochen später weiter, mit Die neuen X-Men. Hier werden die zwei ersten Ausgaben, der Serie All-New X-Men von Brian Michael Bendis und Stuart Immonen veröffentlicht.

Die neuen X-Men Nr. 1

Professor X träumte von einer Welt, wo Menschen und Mutanten in Frieden leben. Also lehrte er fünf junge Mutanten, den Kampf gegen Hass und Vorurteile aufzunehmen. NUN sind die Schüler von einst in der Gegenwart gelandet. Doch was die ersten X-Men vor Ort erwartet, hat all ihre Hoffnungen begraben… und der Traum liegt in Scherben. Aber wie werden die heutigen X-Men auf die Ankunft ihrer jugendlichen Versionen reagieren?

Das neue Flaggschiff der X-Titel!
„Ein Hochgenuss für alte und neue X-Fans.“ IGN
Plus: Das Schicksal der Phoenix Five aus AVX!

Shoplink (Reguläres Cover)
Shoplink (Variant Cover)
Leseprobenlink (ACHTUNG! SPOILERGEFAHR!!!)

Erscheint am: 23.07.2013
Seiten: 52
Format: Heft / Variant Heft
Original-Storys: All New X-Men 1-2
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Stuart Immonen
Preis: 4,99 € / 7,00 € (Variant)

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… und auch am 23. Juli, wie Die neuen X-Men, gibt es eine weitere Team-Up-Ausgabe mit den beiden Ur-Rächern Iron Man und Hulk.

Iron Man / Hulk Nr. 1

Während Iron Man sich auf die Jagd nach dem revolutionären Extemis-Techno- Virus begibt, das in falsche Hände geriet, macht Bruce Banner einen Deal, der den Hulk zur mächtigsten Waffe von SHIELD machen könnte!

Zwei Avengers in einem Heft!
Hulk vs. Iron Man in Ausgabe 2!
Hulk, Agent von SHIELD?!

Shoplink (Reguläres Cover)
Shoplink (Variant Cover)
Leseprobenlink (ACHTUNG! SPOILERGEFAHR!!!)

Erscheint am: 23.07.2013
Seiten: 52
Format: Heft / Variant Heft
Original-Storys: Iron Man 1, Indestructible Hulk 1
Autor: Kieron Gillen, Mark Waid
Zeichner: Greg Land, Leinil Yu
Preis: 4,99 € / 7,00 € (Variant)
Copyright aller Cover sowie des Slogans „Marvel NOW!“
© 2013 Marvel & Subs. / Panini

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 5)

Nach der gestrigen Turtles Episodenreview, gibt es heute wieder etwas vom ultimativen Spider-Man …

Thor. Ein Idol für die jungen Helden.

Thor. Ein Idol für die jungen Helden.

Folge 9: Lokis Rache
(Field Trip)

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Schulausflug in das historische Museum werden. Doch plötzlich erscheint ein Eisriese aus einer alten nordischen Steintafel und das junge Superheldenteam um Spider-Man scheint hilflos demgegenüber zu sein. Zum Glück taucht jetzt Thor auf und greift den Frischlingen unter die Arme. Als der Feind besiegt scheint und Thor sich dessen vergewissern möchte passiert das Unglaubliche. Er verwandelt sich in einen Frosch. Aber das ist nur äußerlich, denn hilflos wird der Sohn Odins dadurch jedoch nicht. Schnell stellt sich heraus, dass Loki, Thors Bruder, hierfür verantwortlich ist. So entwickelt sich ein einfacher Schulausflug schnell zu einem haarsträubenden Abenteuer mit nordischen Göttern und Monstern …

Ein gigantischer Eisriese mitten in New York.

Ein gigantischer Eisriese mitten in New York.

Was bleibt einem groß zu dieser Geschichte zu sagen? Sie ist nett. Mittlerweile wirken die Folgen ein wenig lieblos. In kurzer Folge werden Helden aus dem Marvel Universum präsentiert, ohne wirklich eine Geschichte zu erzählen. Anders als die „Avengers: Die mächtigsten Helden der Welt“-Serie gibt es hier keinen wirklichen roten Faden, welcher die Folgen miteinander verbindet. Einzig das Training von Nova, White Tiger, Power Man, Iron Fist und Spider-Man durch S.H.I.E.L.D. ist eine Gemeinsamkeit, die alle bisherigen Folgen miteinander aufweisen. An sich sind eigenständige Episoden nichts Schlechtes. Immerhin bieten sie die Möglichkeit Geschichten zu erzählen, ohne auf die Geschehnisse im Hintergrund eingehen zu müssen. Einzig die Tatsache, dass Thor in einen Frosch verwandelt wird, könnte langjährige Fans aufhorchen lassen. Schon im klassischen US-The Mighty Thor #364 wurde diese Idee auf ähnliche Weise von Walter Simonson umgesetzt.

Ob ihr es glaubt, oder nicht. Das ist Thor.

Ob ihr es glaubt, oder nicht. Das ist Thor.

Während die Geschichte nur mittelmäßig ist, können wenigstens die Bilder, die Action und das Charakterdesign überzeugen. Thor und Loki sind auch für Nicht-Kenner der Comics sofort wiederzuerkennen und der zum Frosch verwandelte Donnergott sorgt ebenfalls für ein angenehmes Schmunzeln. Die Action wird bereits wie bei der Iron Man Episode mit vielen Effekten und einem abermals in meinen Augen übertriebenen Actionfeuerwerk dargestellt. Überall knallt und leuchtet es in allen möglichen Farben. Für Kinder durchaus in Ordnung, für mich persönlich eher ein Stilmittel um von der flachen Geschichte abzulenken.

Loki ist sehr gefährlich.

Loki ist sehr gefährlich.

FAZIT:

Dieser Folge merkt man deutlicher als bisher an, dass sie für eine jüngere Zielgruppe konzipiert ist. Das mag auch in Ordnung sein. Die plakative Moral, dass Kinder unbedingt in der Schule aufpassen sollten, hätte man aber auch behutsamer anbringen können. Gleiches trifft auf den sehr offensiven Humor zu. Dieser ist oftmals so direkt und lächerlich, das es eher unfreiwillig komisch wirkt. Nach Episode fünf, mit Iron Man, ist dies die bisher Schwächste und kann vermutlich nur Kinder überzeugen und begeistern. Als langjähriger Fan, hat man neben der Kurzweil nur sehr wenig, was einen an der Folge begeistern könnte.

Teambesprechung.

Teambesprechung.

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Der Anfang vom Chaos. Mesmero.

Der Anfang vom Chaos. Mesmero.

Folge 10: Körpertausch
(Freaky)

Mesmero ist gerade dabei, eine Bank auszurauben. Aber Spider-Man will dem nicht tatenlos zusehen und stellt den Bankräuber. Dieser hat jedoch die Bürger der Stadt unter seiner Kontrolle. Doch dann tauch Wolverine auf und gemeinsam schaffen sie es, Mesmero aufzuhalten. Doch schon am nächsten Morgen kommt die böse Überraschung. Mitten im Unterricht tauschen die beiden Helden ihre Körper und eine chaotische Jagd beginnt, an deren Ende die Wiederherstellung der ursprünglichen Ordnungen stehen soll …

Wolverine! Ach so. Steht ja schon im Bild.

Wolverine! Ach so. Steht ja schon im Bild.

Dass Brian Michael Bendis der Autor der Serie ist, wüsste man spätestens nach dieser Episode, selbst wenn sein Name nie in den Credits geführt wird. So langsam bekommt man, gerade als langjähriger Comicleser und Kenner das Gefühl, dass Bendis die Ideen ausgehen. Diese Körpertauschgeschichte hat BMB nämlich bereits in der ersten „Ultimate Spider-Man“-Comicserie verbraten. Dort war es auch schon nicht neu, aber, und das muss man ihm anrechnen, wenigstens witzig. Dieser damals so wunderbare Humor fehlt in dieser Episode aber gänzlich. Stattdessen verkommt die Folge eher zu einer Aneinanderreihung diverser Slapstickeinlagen. Solche Adaptionen von Comicgeschichten sind durchaus, auch von mir, gerne gesehen. Jedoch nicht, wenn der Humor so flach und fast schon mit dem Holzhammer präsentiert wird. Slapstick mag ein Stilmittel sein, kann aber auch durch den übertriebenen Einsatz genau das Gegenteil erreichen.

Sabre... Ach Mensch. Was soll ich denn schreiben, wenn schon alles im Bild steht.

Sabre… Ach Mensch. Was soll ich denn schreiben, wenn schon alles im Bild steht.

Genauso ungewollt komisch wie die Geschichte, ist auch die Umsetzung von Sabretooth. Dieser sieht stellenweise einfach nur lächerlich aus. Sein Outfit an das klassische Kostüm angelehnt und dürfte somit besonders Nostalgikern gefallen. Dem Gegenüber ist aber sowohl seine Mimik als auch sein Verhalten eher das einer weichgespülten Version des gefährlichen Wolverine-Gegners. Es ist nachvollziehbar, dass Sabretooth hier nicht mit seinen brachialen Klauen und den Hauern auftreten kann, die er im Comic trägt. Zu schnell könnte Er bei der anvisierten Zielgruppe sonst Albträume oder Angstzustände hervorrufen. Dennoch wäre hier eine gewisse Originaltreue nicht verkehrt gewesen. Denn immerhin hatte es Sabretooth bereits in der X-Men Animationsserie in den neunziger Jahren zu einem gewissen Ruhm geschafft.

Bäumchen wechsel dich.

Bäumchen wechsel dich.

FAZIT:

Anfangs Feinde, dann Leidensgenossen und am Ende fast wie Freunde. So oder so ähnlich könnte man die Handlung zügig zusammenfassen. Wer Logan, alias Wolverine, kennt, der wird sich an dessen Verhalten ein wenig stören. Klar kann der Haudegen auch nett sein. Aber wenn ihm so ein Bub entgegen kommt, dann dauert es normalerweise, selbst bei einem Peter Parker schon etwas länger, bis der Kanadier warm wird. Für die Kinder ist diese Episode durchaus unterhaltsam und Kenner der Comicserie werden sich gerne an die damalige Geschichte zurückerinnern. Wenn man also einmal davon absieht, dass hier erneut Altes neu aufgewärmt wird, ist diese Episode durchaus gelungen. Dennoch wäre, schon alleine wegen des aktuellen Teamcharakters und S.H.I.E.L.D., einiges mehr an Potenzial vorhanden gewesen, um die an sich gute Geschichte, noch ein wenig zu modifizieren.

Voll auf die Zwölf.

Voll auf die Zwölf.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 Marvel & Subs. / SuperRTL

100% Marvel #62: Astonishing Spider-Man & Wolverine [Panini, Juni 2012]

Nach dem gestrigen kleinen Ausritt in die Welt des übernatürlichen, wird es heute ein wenig humorvoller, aber nicht weniger mysteriös …

100% Marvel #62: Astonishing Spider-Man & Wolverine

Spider-Man und Wolverine wollen eigentlich nur einen Bankraub verhindern, doch dann kommt alles anders. Denn Orb, der Verrückte, der diesen Bankraub durchziehen möchte, gerät plötzlich an ein paar mysteriöse Diamanten. Und mit denen beginnt dann auch schon der Schlammassel. Denn plötzlich finden sich die beiden Helden in der Urzeit wieder und haben keine Chance, von dort wieder wegzukommen. Aber das Schicksal scheint weiter mit den beiden zu spielen, als es sie nach fast ewiger Zeit in eine postapokalyptische Zukunft verschlägt, in der Dr. Doom ein lebender Planet, wie auch Ego, the living Planet, ist. Doch Peter will sich nicht einfach so dem Schicksal geschlagen geben, und forscht in jeder Zeitlinie nach der Lösung, um aus diesem Chaos zu entkommen …

Was glitzende Steinchen doch so alles in Gang setzen können.

Was glitzende Steinchen doch so alles in Gang setzen können.

Der ewig plappernde Spider-Man und der immer mürrische Wolverine sind schon immer wie eine Art altes Ehepaar. Dies macht auch der vorliegende Band auf sehr humorvolle Art und Weise deutlich. Denn egal, in welcher Zeit sich die beiden befinden, sie zicken und schnauzen sich immer an. Das ist, obwohl es sich andauernd wiederholt, dennoch jedes Mal sehr unterhaltsam. Und trotzdem können sie auch nicht ohne den Anderen. Besonders als sich ihre „Freundschaft“ gegen Ende dieser Ausgabe auf sehr emotionale Weise weiterentwickelt und ein Band schafft, das auch gerne in die aktuellen Geschehnisse mit aufgenommen werden könnte.

Twinkle, Twinkle little Star ... :D

Twinkle, Twinkle little Star … 😀

Jason Aaron liefert einen kurzweiligen und sehr unterhaltsamen Storybogen ab, der vor allem mit vielen humoristischen Einlagen und spannenden Storywendungen überzeugen kann. Zusammen mit den Zeichnungen von Adam Kubert ergibt sich Popcorn-Unterhaltung vom Feinsten. Denn Kuberts wechselnder, sich immer der Geschichte anpassender Zeichenstil, der vor allem mit anatomisch korrekten Körpern, dynamischem Strich und actionreichen Posen überzeugt, erfreuen das Auge des Lesers. Die sich verändernden Zeitalter werden dabei ebenso bedacht, wie die emotionalen Veränderungen, die die Charaktere durchmachen und welche sich dadurch auf die Körperzustände niederschlagen, so das ein Peter Parker, der monatelang nach einer Lösung des Problems der Rückkehr sucht, auch entsprechend abgeschlagen und ungepflegt wirkt.

Beide Helden werden während ihrer Zeitreise von Rückschlägen nicht verschont.

Beide Helden werden während ihrer Zeitreise von Rückschlägen nicht verschont.

FAZIT:

„Schöner Schlammassel“, so der deutsche Titel der 6-teiligen Storyline, ist genau das eben nicht. Denn der Band weiß von Anfang bis Ende zu gefallen. Aaron und Kubert sind hier einfach ein Dream-Team, dass die Beziehung zwischen Wolverine und Spider-Man um einige sehr interessante Facetten bereichert. Auch, dass die Vergangenheit der beiden Protagonisten mit einbezogen wird, ist ein wunderschöner Aspekt, der perfekt in das Gesamtbild passt. Denn wenn Wolverine gegen Spider-Man am Anfang seiner Catcherlaufbahn kämpft, oder Spider-Man Logan zusammen mit seinem durchgeknallten großen Bruder erwischt, ist Unterhaltung garantiert.
Wer spannende, witzige und kurzweilige Unterhaltung sucht, der kommt an diesem Band einfach nicht vorbei, selbst wenn man kein Fan der beiden am meisten eingesetzten Marvelcharaktere der letzten Jahre ist.

Wenn man einen Freund verliert ...

Wenn man einen Freund verliert …

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Hive-VerweisCopyright aller verwendeten Bilder © 2010-2012 Marvel & Subs. /Panini

Dark Reign Specials 1-4 [Panini, Mai bis August 2010]

Heute möchte ich euch eine kleine Sammlung von Specials zu Dark Reign präsentieren…

https://i0.wp.com/www.comichunters.net/images/comics/c261b00bef611127b75ef2665837fd74_thumb.jpgDark Reign Special: Die neuen Rächer – The Reunion

Bobby Morses‘ Rückkehr vom Planeten der Skrulls nach der Secret Invasion war für alle keine einfache Sache, aber am meisten leidet neben Bobby natürlich ihr Noch/Ex/Wieder-Mann Clint. Der war in dem festen Glauben, das Bobby sich vor ihrem Tod noch mit ihm versöhnen wollte und das sie gemeinsam die geplante Scheidung hinter sich gelassen hätten. Doch das Bobby zu dem Zeitpunkt bereits ausgetauscht war, muss Clint jetzt auf die harte Tour erfahren, als er mit Bobby und ihrer neuen Geheimorganisation WCA – World Counterterrorism Agency (Ob es wohl Zufall ist das die Abkürzung an die West Coast Avengers erinnert?) einen Geheimauftrag gegen AIM durchführt. Eine verrückte Wissenschaftlerin will mit einer Bombe auf einer Veranstaltung sämtliche hochrangigen Wissenschaftler aus dem Weg räumen. So scheint es zumindest. Das und die Frage wie es mit der Beziehung zwischen Bobby und Clint weitergeht wird aber erst das Ende dieses Auftrages zeigen …

FAZIT:

Die neuen Rächer: Die Reunion ist eine schöne Miniserie die neben der ganz ordentlichen Agentenaction die Beziehung zwischen Hawkeye, oder aktuell Ronin, und Mockingbird beleuchtet. Dabei wird in Rückblicken gezeigt wie es unter anderem zur großen Liebe, zum Bruch zwischen den Beiden und der tragischen Ereignisse kurz vor, während und nach der Secret Invasion gekommen ist. Jim McCann liefert dafür einen durchaus lesenswerten Plot ab, der durch die gekonnten Zeichnungen von David López unterstützt wird. Kein Highlight, aber gute und solide Unterhaltung.

https://i0.wp.com/www.comichunters.net/images/comics/62881d49e467e1580be1e7dc88de9df5_thumb.jpgDark Reign Special: Sinister Spider-Man

Seitdem MacGargan als schwarzer Spider-Man in Osborns-Rächer-Team seinen dunklen Gelüsten freien Lauf lassen kann und dafür auch noch von den Bürgern New Yorks geliebt und bewundert wird, ist das Wachstum seines labilen Egos kaum noch zu bremsen. Als dann aufgrund der anstehenden Feierlichkeiten „Venom“ in seiner Verkleidung als Spider-Man den Beschützer von Jameson spielen muss und gleichzeitig auch noch zwei Banden gegeneinander aufwiegelt, scheinen alle Grenzen und Hemmungen zu fallen. Nur ein einziger Mensch ahnt, was hinter dem schwarzen Spider-Man stecken könnte und sammelt deshalb eine Gruppe um sich, die ebenfalls schon ihre Begegnung mit dem „Bad in Black“ gemacht haben. Unter der Führung des Redeemer haben sich somit Hippo, Doktor Everything, Dementoid, Eleven und General Wolfram zusammengetan um sich dieser Bedrohung zu entledigen. Auch Jameson ist über das Arrangement mit dem vermeintlichen Spider-Man alles andere als erfreut und als sich ihm Informationen bieten um das ganze Auffliegen zu lassen sieht er seine Chance für Rache an Spider-Man, immer noch nicht wissend das dieser schwarze und der uns altbekannte Spider-Man zwei verschiedene Personen sind.

FAZIT:

Im Großen und Ganzen ist diese Miniserie nichts Besonderes. Keine außergewöhnlichen Storyelemente, keine wichtigen Handlungsbögen und dennoch ist es ganz faszinierend wie sich MacGargan als Sinister Spider-Man durch New York bewegt, seinen Wünschen freien Lauf lässt und dafür auch noch bewundert wird. Bachalos Zeichnungen passen dabei sehr gut zu dem düsteren und chaotischen Touch der Geschichte, wobei der Zeichnerwechsel im dritten Teil zwar nicht störend, doch im ersten Moment etwas ungewohnt ist. Zusammenfassend kann ich sagen, das diese Mini über mehr als den reinen Unterhaltungsstatus nicht herauskommt.

https://i0.wp.com/www.comichunters.net/images/comics/16ad2f34b0797ab73788c9964a57bbca_thumb.jpgDark Reign Special: Die Liste (1 von 2)

The List erster Teil: Clint hat es einfach satt mit anzusehen, wie Osborn seine Macht ungehindert ausübt. Deshalb macht er sich auf den Weg zum Rächerturm um Norman auszuschalten. Dabei trifft er auf Feinde, Freunde und alte Bekannte … Der nächste Punkt auf Osborns Liste ist Daredevil gewidmet. Dieser versucht gerade, der neue Anführer der Hand zu werden. Damit eben dies nicht der Fall wird, schickt Norman seine beste Waffe gegen Daredevil in den Kampf, Bullseye. Doch dieser hat es auf keinen direkten Zweikampf abgesehen, sondern will Daredevil demütigen … Danach bekommt es Namor mit Osborns Rache zu tun als Osborn Namors mutierte Ex-Frau auf sein Königreich loslässt. Mithilfe der außerirdischen Lebensform Plodex erschuf Osborn ein Monstrum, welches nur Atlanter angreift und vernichtet. Getrieben von unbändigem Hass und grenzenlosem Hunger macht sich diese Mutation auf den Weg durch die Ozeane. Nun bleibt Namor nur noch die Hilfe der X-Men um seine Ex-Frau in die Schranken zu verweisen … Zu guter Letzt für den ersten Band schleicht sich Nick Fury in den Rächerturm von Osborn ein, um sich ein paar Geheimnisse anzueignen. Genau wie Osborn hat auch Fury eine Liste angelegt mit Dingen, die er noch zu erledigen hat. Fury war aber nicht umsonst jahrelang der Leiter von S.H.I.E.L.D., wenn er nicht doch noch ein paar Asse im Ärmel hätte, um seine Interessen durchzusetzen …

FAZIT:

Der Auftakt zu Osborns-Racheliste ist zwar kein Highlight, aber immerhin noch auf überdurchschnittlichem Niveau. Dabei sind die Storys dynamisch, actionreich, dramatisch und gelegentlich auch humorvoll. Besonders Spideys kleine Sticheleien gegen Clint sind hierbei mein persönliches Highlight. Ebenfalls durchweg gelungen sind die Zeichnungen von Djurdevic, Tan, Davis und McGuinnes, wobei ich sagen muss, dass es für mich persönlich keiner der Künstler schafft, sich aus der Menge der anderen besonders positiv hervorzuheben. Trotz allem ist es ein gelungener Band, der mich amüsant und interessiert unterhalten hat.

https://i0.wp.com/www.comichunters.net/images/comics/4a580681e3d3f455e620782214e56dc3_thumb.jpgDark Reign Special: Die Liste (2 von 2)

Es beginnt mit der Jagd auf den Punisher. Seit Punisher #1 nach der Secret Invasion hat es Norman auf Frank abgesehen, weil dieser ihn töten wollte. Nun schickt er nicht nur eine ganze Mannschaft seiner Leute, sondern auch noch Wolverines Sohn Daken um diesen Punkt seiner Liste zu abzuhaken …
Auch Bruce Banner und sein Sohn Skaar sind auf der Liste von Osborn vertreten. Doch dieser will nicht etwas den Hulk vernichten, sondern nur Bruce Banner ausschalten. Um dies zu erledigen, schickt er neben seiner Ms. Marvel, Moonstone, auch noch seine Helferin Ms. Hand los …
Wolverine hingegen steht zwar nicht direkt auf Normans Liste, aber er ist dabei, als er zusammen mit Noh-Varr verhindern will, das Norman in den Besitz eines allmächtigen Gehirnes kommt, welches alle Lebewesen auf der Erde kontrollieren könnte. Einzig No-Varr und Fantomex scheinen immun gegen diese Steuerung zu sein …
Zu guter Letzt schafft es Spider-Man einmal wieder, seinen bisher größten Gegner eines auszuwischen. Um Norman vor aller Welt bloßstellen zu können, benötigt er Beweise über Normans üble Machenschaften. Doch diese sind nur im Rächerturm zu finden. Als Norman erfährt das Spider-Man in sein Heiligtum eingedrungen ist kommt es zum Kampf in aller Öffentlichkeit …

FAZIT:

Beginnend mit der doch sehr aggressiven und brutalen ersten Geschichte um die Vernichtung Punishers startet der zweite Teil von Norma Osborns Racheliste. Dabei sind hier, im Gegensatz zum ersten Band die Zeichnungen wesentlich abwechslungsreicher, was nicht heißen soll, dass die Zeichnungen im ersten Band schlecht waren, sondern einfach nur zu einheitlich, dafür, dass es von vier verschiedenen Zeichnern war. JR Jr. Stil ist klar und unverkennbar, auch wenn es nicht gerade seine beste Arbeit ist, und obwohl ich der Meinung bin, das Romita zusammen mit Janson einfach unschlagbar ist (Gleiches gilt aber nach meiner Auffassung auch für das Team Miller/Janson). Ben Olivers Zeichnungen bei der Hulk-Story sind zwar nicht schlecht, aber meiner Meinung nach etwas effektüberladen und zu glänzend. Dagegen wirken Esad Ribics Zeichnungen sehr karikaturistisch, was aber der leicht abgedrehten Story auch zugutekommt. Adam Kuberts Zeichnungen sind gelungen, wobei mich bei dieser Geschichte mehr die Story an sich überzeugen konnte. Mit ihrem leicht humoristischen Touch und dem mehr auf Taktik als auf Kraft spielenden Spider-Man, der es doch glatt schafft, den Meisterplaner Osborn auszutricksen. Insgesamt ist der zweite Band eine klare Steigerung zum Ersten.