Ein neuer Tag, ein neuer Simpsons-Gag.
Viel Spaß damit!
Die Familie gleicht zusammenschusterten Frankensteinmonstern, während sie sich auf der Couch platzieren.
Wie schon letzte Woche, gibt es auch diese Woche wieder eine neue Episodenreview zur aktuell gelaufenen Teenage Mutant Ninja Turtles Episode vom Sonntag …
Zum gestrigen Couchgag gibt es heute den passenden Abspann. Und diesmal habe ich mich echt ins Zeug gelegt und den Sound zum Abspann gecaptured.
Viel Spaß damit!
Martin steht innerhalb seines geplatzten Holzpools und singt nackt „Summer Wind“. Wer den Song gerne hören möchte, der kann einfach auf den Play Button des unten angezeigten Players drücken und sich den Abspann anhören. 😉
Viel Spass mit dem dritten Band der Reihe Long John Silver. Seid gewarnt, kein wahrer Pirat würde sich diese Reihe entgehen lassen. Also wer Schätze, Gold, Frauen, etwas Rum und Bier oder auch anderweitig „Böse“ unterwegs ist, der sollte sich schleunigst zum nächsten Comicdealer begeben und sich diese Reihe zulegen. Falls ihr diesem Ratschlag nicht folgen werdet, so seid gewarnt, Long John Silver könnte euer Nachbar sein…
Long John Silver #3 Das SmaragdlabyrinthMit der schönen Lady Hastings an Bord begibt sich Long John Silver auf die Suche nach ihrem Mann und den sagenhaften Reichtümern der verschollenen Stadt Guyanacapac. Kaum ist eine Meuterei erfolgreich überstanden, gerät sein Schiff in einen Malstrom und es droht, an den Klippen dahinter zu zerschellen. Was zu Beginn noch nach einer klaren Route aussieht, wird immer mehr zu einem geheimnisvollen Labyrinth. Die Besatzungsmitglieder werden unruhig, hat Long John Silver die Kraft, sich gegen diese unbekannte Macht zu stemmen? Immer tiefer dringen sie auf der Strasse nach Guyanacapac mit ihrem Schiff in den Dschungel vor. Die unbekannte Gegend wird zusehends bedrohlicher. Und zu allem Überfluss frisst sich das Ungeziefer durch die restlichen Lebensmittel an Bord. der eingeborene Indio ist und bleibt ein rätselhafter Charakter. Was hat es genau mit ihm auf sich? Erfahrt dies und mehr in diesem Band.
Der dritte Band ist und bleibt eine klassische Piratengeschichte. Es ist eine spannende und auch gruselige Schatzsuche nach dem Gold der Inka. Wie auch im zweiten Band spielt dieser größtenteils an Bord der Neptune. Seite um Seite spürt der Leser quasi, wie der Wahnsinn von den Charakteren Besitz zu ergreifen versucht. Dies geht sogar so weit, dass man fast selbst in die düstere Atmosphäre des südamerikanischen Dschungels eindringt.
Die Zeichnungen sind weiterhin zur Reihe passend düster dargestellt. Beim Lesen des ersten Bandes dieser Reihe habe ich mich zu Anfang etwas schwer mit den groben dunklen nicht sehr detailgenauen Zeichnungen getan. Nun finde ich, passen genau diese so gut zur Handlung dass es mich überhaupt nicht mehr stört. Ganz im Gegenteil, es bewirkt wirklich eine einzigartige Atmosphäre, die den Charme und Flair der guten alten Piratenstories rüberbringt. Dennoch sind die Zeichnungen detaillierter als noch im ersten Band meiner Empfindung nach. Zumindest genauso detailliert wie im zweiten Band, wenn nicht sogar noch etwas mehr. Der Zeichenstil scheint nicht bis ins Letzte ausgearbeitet zu sein, teilweise wirkt er sogar nur umrissen, aber so sind die Ergebnisse dennoch ungemein stimmungsvoll. Ob nun die dichten grünen Dschungepassagen oder die im Mondschein liegende Landschaft am Flussdelta, sie Wissen die Schauplätze ungemein gut zur Story passend darzustellen. Die Farben wirken auf den Leser kräftig, jedoch niemals knallig bunt. Die vorherrschende Atmosphäre wird dadurch gekonnt gezielt betont.
Lose angelehnt an Robert Louis Stevenson’s „Die Schatzinsel“ findet der geneigte Leser wahrhaftig einige Staubkörner des vom ihm geborenen Traumes wieder. Dies funktioniert auch sehr gut ohne den damaligen Helden Jim Hawkins. Ich hätte mich umso mehr gefreut diesen Helden meiner Kindheit erneut wiederzusehen. Aber mit dem Charakter Long John Silver bin ich bereits bestens bedient.
Der vierte Band erscheint demnächst, ich bin sehr gespannt wie es weitergehen wird. Vor allem hält das Ende einige spannende nicht erwartete Wendungen der Story bereit, die es nicht unbedingt vorherzusehen gab.
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Copyright aller verwendeten Bilder © 2010 Carlsen Comics
Das große Finale. Aber kann es einen Sieger geben?
Viel Spaß damit!
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(Fortsetzung folgt…)
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Willkommen zu einer neuen monatlichen Special-Reviewserie, die sich nicht den Superhelden, sondern der frankobelgischen Comicliteratur widmet. Genauer gesagt sogar einem zum Klassiker avancierten Helden: Asterix. Ab sofort werde ich monatlich einen Band der Serie, inklusive wissensreichen Hintergrundinformationen, vorstellen. Dazu zählen Infos zu den Helden, deren Gegnern, den Machern und vielem mehr. Außerdem werde ich die Bände in der originalen französischen Chronologie präsentieren. Wieso, weshalb und warum, das erfährt ihr in einer der zukünftigen Ausgaben. Heute geht es erst einmal mit dem ersten Band, Asterix der Gallier und seiner Entstehung los …
Am 29. Oktober 1959 war es endlich soweit. Asterix erblickte auf den Seiten der französischen, wöchentlich erscheinenden Jugendzeitschrift „Pilote“ das Licht der Welt. Von hier aus sollte sein Siegeszug beginnen. Doch bis dahin war es noch ein weiter Weg.
Immer wieder gerne lese ich die Horrorschocker Hefte aus dem Weissblech Verlag.
Wie gewohnt findet Fährmann Charon seine Zeit, um uns geneigten Lesern mit drei neuen Geschichten des Horrors zu unterhalten.
Hammerharte Horrorschocker #31Das Heft enthält auf 36 Seiten in Farbe folgende drei Geschichten:
Oh, Prinzessin!:
Die Geschichte spielt in einer vergangenen Zeit. Isabella wächst zu einer gnadenlosen Herrscherin heran. Viele von ihrem Volk werden unter ihrer Herrschaft leiden müssen. Der Hofmagier Magus versucht sie vor einem Aufbegehren des Volkes zu warnen, doch als Dank dafür lässt Isabella ihn in einen Käfig sperren und als Futter für die Vögel bis zum Tode verrotten. Die Geschichte ist damit jedoch noch lange nicht zu Ende.
Das Storytelling dieser Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Quasi als eine Art Rückschau wird die komplette Geschichte mit einem sehr interessantem Ende dem Leser näher gebracht. Die Pointe am Schluss dieser ersten Geschichte, ist mehr als gelungen. Zeichnerisch ist wie immer bei Levin Kurio (Text, Zeichnungen, Farbe) alles in bester Ordnung. Zeichnungen und Farben harmonieren gekonnt mit der interessanten Darstellungsweise der Geschichte. Sehr gut haben mir die Anordnungen der Texte gefallen. Sprechblasen in Weiß, Begleittext in Cremefarben.
Phantome im Paradies:
Man hat den Eindruck, diese Geschichte spiele in einem idyllischen Vorort irgendwo entfernt von Amsterdam. „Die große Stadt mit ihren belebten Grachten und den breiten Kanälen ist weit weg…“
Die Landschaft ist ruhig und idyllisch, doch der Schein trügt. Eine fremde Gruppe dunkel gekleideter Männer mit Masken auf macht die Gegend unsicher und sorgt bei den Bewohnern für Unwohlsein. Henk, pensionierter Polizist, nimmt sich dieser Sache an.
Diese Geschichte wirkt wie aus einem Guss, nur das Ende hat mit, auch wenn es irgendwie passt, irritiert. Das ist auch der einzige Kritikpunkt (falls es überhaupt ein Kritikpunkt ist) an dieser Geschichte, wusste ich doch beim ersten Lesen das Ende nicht so Recht einzuordnen. Es dauerte irgendwie ein wenig, biss sich mir das Ende in Bezug auf die gesamte Story vollkommen erschlossen hat. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass dieser Storytwist am Ende überhaupt nicht vorherzusehen ist.
Zeichnerisch absolut Klasse umgesetzt. Die schwarz gekleideten Männer mit den Masken entfachen durchgehend eine bedrohliche Stimmung. Die geniale Erzählweise trägt der unheimlichen Stimmung gekonnt bei. Diese Geschichte hätte meinem Empfinden nach durchaus 1 bis 2 Seiten länger ausfallen können.
Der Thron der Erdmutter:
Wolfgangs Psychotherapeutin gibt ihm den Tipp sich auf der Insel Moja Moja eine großzügige Auszeit zu gönnen und sein Leben zu verändern. Auf dieser Insel gibt es eine exklusive Kommune, dieser tritt Wolfgang bei. Anfangs noch schockiert über die einfache Lebensweise der Kommune, rückt das Fest der Erdmutter immer näher. Was hat es mit diesem Fest bloß auf sich?
Die Story fängt sehr interessant an. Eine Insel in den tiefblauen weiten des Ozeans, das ist Moja Moja. Die Zeichnungen von The Lep wirken etwas statisch, was aber nicht weiter störend wirkt. Etwas schade ist, dass mich die Erdmutter nicht richtig überzeugen konnte, irgendwie habe ich von ihr mehr erwartet. Alles in allem gefällt mir diese Geschichte dennoch sehr gut, ist die Story an sich sehr interessant, flüssig erzählt und in sich stimmig.
Diese Ausgabe ist wie gewohnt auf dem bekannten und beliebtem matten Papier gedruckt. Aufmerksame Leser haben eventuell mitverfolgt, dass einige Weissblechausgaben (#28,#29 und auch WWC 21) auf leicht matterem Papier gedruckt wurden und die Ausgabe #30 dann letztendlich versuchsweise auf glänzendem Papier.
Wie dem auch sei, Papier ist Papier. Alle drei Geschichten wissen den Leser zu Unterhalten, und das in gekonnt guter Weissblech Qulität. Das Heft enthält meines Erachtens nach keinen Lückenfüller und ist somit uneingeschränkt für den genialen Preis von 3,90 Euro zu empfehlen.
Dieses Heft könnt ihr bei jedem gut sortierten Comicshop oder direkt beim Verlag erwerben.
Copyright aller verwendeten Bilder © 2013 Weissblech Comics.