Bisher war mein Blog nur über WordPress und die Eingabe der WordPress-Url zu erreichen. Ab heute aber reicht es auch, wenn ihr www.mueli77.de eingebt. Dann landet ihr auch sofort auf meinem Blog. Die WordPress-Url bleibt natürlich trotzdem erhalten. Aber warum kompliziert, wenn es auch einfacher geht. 😉
Archiv für den Monat Juli 2013
Der tägliche Simpsons-Gag #507
Die Schlümpfe Kino Special 1 & 2 [Toonfish/Splitter, Juli 2013]
Am 1. August starten die Schlümpfe in ihr zweites 3D-Kino-Abenteuer und diesmal verschlägt es die kleinen blauen „Wichtel“ nicht nach New York, sondern in eine ebenfalls bekannte Großstadt: Paris. Damit man sich auch ordentlich auf das neue Abenteuer einstimmen kann, veröffentlicht Toonfish, ein Imprint vom Splitter Verlag, zwei Kino Specials. Bereits zum ersten Film brachte Toonfish ein Kino Special heraus, und weil das damals so gut geklappt hat, gibt es diesmal gleich zwei Ausgaben.
Ausgabe Nummer eins reprintet das komplette dritte Schlumpf-Abum, in dem erzählt wird, wie Schlumpfine zu den Schlümpfen kam. Vom ersten Plan Gargamels, in dem die Schlumpfine Unfrieden stiften soll, über die Entwicklung der Figur und der Reaktionen auf sie innerhalb des Dorfes, bis hin zum großen Finale und einem eher offenen Ende.
Zusätzlich gibt es noch vier One-Pager mit kurzen und witzigen Schlumpf-Abenteuern, die sich themengerecht trotzdem um die blonde Schlumpfdame drehen. Die Hauptgeschichte ist dabei das vierzigseitige Originalalbum von Peyo, alias Pierre Culliford aus dem Jahre 1967. Dennoch merkt man dem Band sein Alter nicht an. Die Zeichnungen sind sicher und haben bereits alle Details und Eigenheiten, die man von den Schlümpfen, wenn man sie aus TV und aktuellen Comics kennt, gewohnt ist.
Nicht ganz unschuldig an diesem „modernen“ Auftritt sind aber auch die neue Koloration sowie das Lettering und die ebenfalls neue Übersetzung. Toonfish hat es sich nicht nehmen lassen, die Namen an die bekannte TV-Serie von Hannah Barbara anzugleichen. Dadurch wurde aus dem Brillenschlumpf nun endlich auch in den Comics Schlaubi, aus dem Großen Schlumpf Papa Schlumpf und aus dem Muskelschlumpf der bekannte Hefty, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Etwas verwirrend ist das offene Ende der Hauptgeschichte. Vor allem im Hinblick auf die anschließenden vier Kurzgeschichten. Inhaltlich möchte ich, auch wenn es bestimmt einige gibt, welche die Alben bereits kennen, nichts vorwegnehmen, aber da wäre ein Album mit einem „runderen“ Abschluss vielleicht sogar besser gewesen. Vor allem deshalb, weil das Album sonst keinen direkten Bezug zum Film aufweist. Aus Verlagssicht hätte man durchaus auch jedes andere in sich abgeschlossene Abenteuer wählen können.
————————————————————————————————————-
Im zweiten Heft (wobei dies ein wenig falsch formuliert ist, da die Ausgabe mit sehr robustem Papier und festen Pappumschlag daherkommt) wird der Reporterschlumpf auf den Leser losgelassen. Das hier abgedruckte, ebenfalls komplette Album, ist das 22. Originalalbum von 2003 und entstand ohne den Schlumpfvater Peyo, der bereits 1992 verstarb. Stattdessen führt sein Sohn Thierry Culliford zusammen mit weiteren Autoren und Zeichnern das Werk seines Vaters fort.
Dennoch ist in diesem „neuen“ Album nach Peyo kein Bruch zu spüren, oder zu sehen. Die Geschichte ist ebenfalls locker und freundlich. Und auch wenn die Story an sich einfach und unterhaltsam sein soll, merkt man doch deutlich, dass hier die Presse ganz gehörig auf die Schippe genommen wird. Sowohl die übliche Panikmache als auch Gerüchte und Klatsch und Tratsch. Dass die Tageszeitung des Reporterschlumpfes auch noch auf den Namen „Schlumpfspiegel“ hört, ist sicher kein Zufall. Auch wenn diese Zeitung mehr Gemeinsamkeiten mit einer gewissen Tageszeitung mit vier Buchstaben hat, als mit einem seriös wirkenden Monatsheft wie dem Spiegel.
Das Artwork wirkt vertraut und einheitlich. Einzig die Koloration macht deutlich, dass dieses Album frischer auf dem Markt ist, als das von Schlumpfine. Die Figuren und Hintergründe sind dank dem Einsatz von vorsichtigen Computereffekten wesentlich plastischer. Gerade dann, wenn Licht in Form von Sonne, oder Feuer im Spiel ist, merkt man dies deutlich. Dennoch bleibt das Gesamtbild harmonisch.
FAZIT:
Beide Ausgaben sind unterhaltsam und stimmen auf den kommenden Kinofilm ein. Die Geschichten sind kurzweilig und witzig und das Artwork einheitlich und bekannt. Als Zugabe gibt es jeweils ein Kinoposter sowie ein Gewinnspiel. Die Aufmachung und Qualität der Publikation geht für den Preis von jeweils 3,95€ in Ordnung. Aber, und das ist ein wichtiges „aber“, für ein Kinospecial wird zu wenig über den bevorstehenden Kinofilm berichtet. Außer den Postern und der Werbung für das Videospiel zum Film auf der Rückseite gibt es keinen weiteren Bezug zum startenden Film. Eine kurze Reportage zur Entstehung, ein paar Bilder oder Ähnliches wären da schon wünschenswert gewesen. So wirkt es leider nur, als würde man mit dem Kinofilm im Rücken noch schnell ein paar Euro abgreifen wollen, indem man Comicleser anfixt, die auf der Innenseite des Rückumschlages beworbenen Alben zu kaufen.
Dennoch bekommt man für wenig Geld viel guten Comic, den man auch getrost mit den Kleinen lesen und anschauen kann. Von daher hat Toonfish, nicht so viel verkehrt gemacht. Aber vielleicht lernt man ja etwas für einen möglichen dritten Kinofilm und dessen Begleitveröffentlichungen daraus.
Copyright aller verwendeten Bilder © 1967-2013 Peyo / I.M.P.S. (Brussels), Toonfish / Splitter
Der tägliche Simpsons-Gag #506
JL8 Episode #77
Wie erklärt man einem Alien, was Geburtstagspartys beinhalten?
Viel Spaß damit!
(für eine größere Ansicht auf das Bild klicken)
(Fortsetzung folgt…)
JL8 im Web:
© 2013 Copyright der Übersetzung by „Mueli77’s Feine Welt“. Jegliche Weiterverwendung ohne ausdrückliche Genehmigung untersagt.
Der tägliche Simpsons-Gag #505
Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 19) [Nickelodeon]
Auch am letzten Wochenende gab es wieder eine neue Folge der Teenage Mutant Ninja Turtles. Und auch diese Woche gibt es wieder ein Review dazu von mir. So lange, bis sie euch zu den Ohren raushängen, oder mir die Lust daran vergeht. Je nachdem, was als Erstes eintritt.
Episode 19: Baxters Rache
(Baxter’s Gambit)
Der tägliche Simpsons-Gag #504
Heute gibt es wieder einen neuen Couchgag.
Viel Spaß damit!
In Anlehnung an den Stanley Kubrick-Film „Dr. Seltsam, oder wie ich lernte die Bombe zu lieben“ reiten die Simpsons auf einer Couch mit Bombenschwanz. Danach werden sie aus einem Flugzeug abgeworfen.
Daffodil – Die Vampiragentin [dani books, Mai 2013]
Heute präsentiere ich euch eine Review zur dritten Veröffentlichung von Jano Rohleders neuem Verlag dani books. Die Heldin hört diesmal auf den Namen Daffodil …
Daffodil – Die Vampiragentin
Daffodil und ihre Freundinnen Globuline und Achilles sind Agentinnen des Parlaments. Doch sie sind keine normalen Agenten. Sie sind Vampire und sollen im Auftrag des Parlaments abtrünnige Artgenossen und Verräter eliminieren. Ihr erster Auftrag führt sie in das kleine Dörfchen Addio Colonnello, wo Nosferatu sein Unwesen treibt, und zusammen mit Hunderten von Vampiren Angst und Schrecken verbreitet. Sofort machen sich die drei Agentinnen auf den Weg und finden nicht nur Tod und Verwüstung vor, sondern auch zwei Kinder sowie ein mysteriöses Geheimnis.
Auch das zweite Abenteuer fordert erneut die Bereitschaft des Trios. Diesmal ist es Graf Berlusk, der offensichtlich rund um seinen Wohnsitz die Bewohner um ihren roten Lebenssaft erleichtert. Doch kaum sind Daffodil, Achilles und Globuline angekommen, müssen sie erkennen, dass nicht der Graf das Problem ist, sondern ein wesentlich gefährlicherer Gegner, der auch nicht davor zurückschreckt, die Drei zu töten …
Mit diesem Band legt dani books, alle bisher erschienenen Abenteuer von Daffodil auf Deutsch vor. In den Abenteuern, die hauptsächlich den drei Vampiragentinnen gewidmet sind, geht es trotz der äußerlich niedlichen Optik alles andere als zimperlich zu. Obwohl die drei Damen dank diverser Hilfsmittel auch im Tageslicht agieren können und dem Blutdurst zu widerstehen versuchen, gibt es immer wieder Situationen, in denen reichlich Blut fließt und Körperteile durch das Bild fliegen. Dementsprechend einfach sind auch die Handlungen gestrickt. Meist ist es ein verräterischer Vampir, der gestellt werden soll, und ebenso oft gibt es noch ein weiteres Problem, welches gelöst werden will. Handlungstechnisch gibt es aber kaum wirkliche Überraschungen. Die Handlung ist meist vorhersehbar, was duch Witz und Action auszugleichen versucht wird. Insgesamt funktioniert dies zum Glück auch sehr gut, sodass schlussendlich ein kurzweiliger und unterhaltsamer Band herauskommt. Die Mischung aus Mittelalterflair und Cyperpunkaction tut hierbei ihr Übriges, um dem Leser zu gefallen.
Was das visuelle angeht hinterlässt Daffodil einen zwiespältigen Eindruck. Die Tatsache, dass die enthaltenen drei originalen französischen Alben im Abstand von insgesamt drei Jahren erschienen (beginnend 2004 bis einschließlich 2007) macht auch die Entwicklung in den Zeichnungen deutlich. Während die ersten beiden Alben, welche auch eine zusammenhängende Story erzählen, noch mit einigermaßen gleichem Artwork daherkommen, wirkt das dritte Album wesentlich strenger und deutlicher an dem typischen frankobelgischen Stil angelehnt. Mir persönlich sagt, trotz der sehr guten Zeichnungen des dritten Originalalbums, das Artwork der ersten beiden Abenteuer mehr zu. Vor allem des ersten Albums. Dessen Stil erinnert ein wenig an eine Mischung aus Disney und Manga und passt gerade wegen des sehr entgegengesetzten Inhalts zu den Zeichnungen sehr gut. Die Unterschiede zwischen den ersten beiden Teilen beschränken sich jedoch, schon wegen des übergreifenden Story-Arcs auf ausführlicher definierte Charakterdesigns und detailliertere Hintergründe. Im dritten Teil ist dann die gesamte Niedlichkeit verschwunden und Daffodil und ihre Kolleginnen wirken erwachsener, wesentlich gefährlicher und vor allem düsterer. Dennoch passt jeder Stil gut zur jeweiligen Geschichte. Mit den Zeichnungen wächst auch die Koloration. Während diese in den ersten beiden Abenteuer noch relativ hell ist und ein wenig an die typischen Zeichentrickanimationsserien erinnert, werden im dritten Teil wirklich scharfe Geschütze aufgefahren. Atmosphärische Licht- und Schattenspiele, inklusive perspektivisch korrektem Schattenwurf, erzeugen eine unglaubliche Stimmung, die sich direkt auf den Leser überträgt.
FAZIT:
dani books dritte Veröffentlichung, nach Danger Girl und Monster Allergy, ist eine interessante Mischung von leichter Unterhaltung und geschmacksabhängigem Artwork. Wer sich jedoch mit Vampiren anfreunden kann, die nicht die große Liebe versprechen, sondern Blut trinken, morden und dabei sogar noch den einen oder anderen lockeren Spruch auf den Lippen haben, der ist mit Daffodil bestens bedient. Des weiteren gibt es eine ganze Menge an Bonusmaterial, welches Herausgeber Jano Rohleder hier erstmals so umfangreich mit einbinden konnte. Dazu gehören ein Interview mit dem Zeichner Giovanni Rigano und ein sehr umfangreicher Artbookteil, der weit über normale Skizzen, Covermotive und Storyboards hinausgeht. Hierdurch bekommt man als Leser einen wirklichen Mehrwert präsentiert, und einige der Bilder würden sich auch als Poster wirklich sehr gut machen.
Copyright aller verwendeten Bilder © 2004-2013 Soleil / dani books






















