Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 14) [Nickelodeon]

tmnt-epgrw-logo

Wie schon letzte Woche, gibt es auch diese Woche wieder eine neue Episodenreview zur aktuell gelaufenen Teenage Mutant Ninja Turtles Episode vom Sonntag …

Die grüne Gefahr.

Die grüne Gefahr.

Episode 14: Ein neues Mädchen ist in der Stadt
(New Girl in Town)

Weiterlesen

Long John Silver #3: Das Smaragdlabyrinth [Carlsen Comics, Oktober 2010]

Dominik_AVAViel Spass mit dem dritten Band der Reihe Long John Silver.  Seid gewarnt, kein wahrer Pirat würde sich diese Reihe entgehen lassen. Also wer Schätze, Gold, Frauen, etwas Rum und Bier oder auch anderweitig „Böse“ unterwegs ist, der sollte sich schleunigst zum nächsten Comicdealer begeben und sich diese Reihe zulegen. Falls ihr diesem Ratschlag nicht folgen werdet, so seid gewarnt, Long John Silver könnte euer Nachbar sein…

Long John Silver #3 Das Smaragdlabyrinth

Mit der schönen Lady Hastings an Bord begibt sich Long John Silver auf die Suche nach ihrem Mann und den sagenhaften Reichtümern der verschollenen Stadt Guyanacapac. Kaum ist eine Meuterei erfolgreich überstanden, gerät sein Schiff in einen Malstrom und es droht, an den Klippen dahinter zu zerschellen. Was zu Beginn noch nach einer klaren Route aussieht, wird immer mehr zu einem geheimnisvollen Labyrinth. Die Besatzungsmitglieder werden unruhig, hat Long John Silver die Kraft, sich gegen diese unbekannte Macht zu stemmen? Immer tiefer dringen sie auf der Strasse nach Guyanacapac mit ihrem Schiff in den Dschungel vor. Die unbekannte Gegend wird zusehends bedrohlicher. Und zu allem Überfluss frisst sich das Ungeziefer durch die restlichen Lebensmittel an Bord. der eingeborene Indio ist und bleibt ein rätselhafter Charakter. Was hat es genau mit ihm auf sich? Erfahrt dies und mehr in diesem Band.

Long John Silver

Der dritte Band ist und bleibt eine klassische Piratengeschichte. Es ist eine spannende und auch gruselige Schatzsuche nach dem Gold der Inka. Wie auch im zweiten Band spielt dieser größtenteils an Bord der Neptune.  Seite um Seite spürt der Leser quasi, wie der Wahnsinn von den Charakteren Besitz  zu ergreifen versucht. Dies geht sogar so weit, dass man fast selbst in die düstere Atmosphäre des südamerikanischen Dschungels eindringt.

Die Zeichnungen sind weiterhin zur Reihe passend düster dargestellt. Beim Lesen des ersten Bandes dieser Reihe habe ich mich zu Anfang etwas schwer mit den groben dunklen nicht sehr detailgenauen Zeichnungen getan. Nun  finde ich, passen genau diese so gut zur Handlung dass es mich überhaupt nicht mehr stört. Ganz im Gegenteil, es bewirkt wirklich eine einzigartige Atmosphäre, die den Charme und Flair der guten alten Piratenstories rüberbringt. Dennoch sind die Zeichnungen detaillierter als noch im ersten Band meiner Empfindung nach. Zumindest genauso detailliert wie im zweiten Band, wenn nicht sogar noch etwas mehr. Der Zeichenstil scheint nicht bis ins Letzte ausgearbeitet zu sein, teilweise wirkt er sogar nur umrissen, aber so sind die Ergebnisse dennoch ungemein stimmungsvoll. Ob nun die dichten grünen Dschungepassagen oder die im Mondschein liegende Landschaft am Flussdelta, sie Wissen die Schauplätze ungemein gut zur Story passend darzustellen. Die Farben wirken auf den Leser kräftig, jedoch niemals knallig bunt. Die vorherrschende Atmosphäre wird dadurch gekonnt gezielt betont.

Lose angelehnt an Robert Louis Stevenson’s „Die Schatzinsel“  findet der geneigte Leser wahrhaftig einige Staubkörner des vom ihm geborenen Traumes wieder. Dies funktioniert auch sehr gut ohne den damaligen Helden Jim Hawkins.  Ich hätte mich umso mehr gefreut diesen Helden meiner Kindheit erneut wiederzusehen. Aber mit dem Charakter  Long John Silver bin ich bereits bestens bedient.

Der vierte Band erscheint demnächst, ich bin sehr gespannt wie es weitergehen wird.  Vor allem hält das Ende einige spannende nicht erwartete Wendungen der Story bereit, die es nicht unbedingt vorherzusehen gab.

„Long John Silver# 3: Das Smaragdlabyrinth“ bei Amazon bestellen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2010 Carlsen Comics

Asterix Review Special (1): Asterix der Gallier

Willkommen zu einer neuen monatlichen Special-Reviewserie, die sich nicht den Superhelden, sondern der frankobelgischen Comicliteratur widmet. Genauer gesagt sogar einem zum Klassiker avancierten Helden: Asterix. Ab sofort werde ich monatlich einen Band der Serie, inklusive wissensreichen Hintergrundinformationen, vorstellen. Dazu zählen Infos zu den Helden, deren Gegnern, den Machern und vielem mehr. Außerdem werde ich die Bände in der originalen französischen Chronologie präsentieren. Wieso, weshalb und warum, das erfährt ihr in einer der zukünftigen Ausgaben. Heute geht es erst einmal mit dem ersten Band, Asterix der Gallier und seiner Entstehung los …
Am 29. Oktober 1959 war es endlich soweit. Asterix erblickte auf den Seiten der französischen, wöchentlich erscheinenden Jugendzeitschrift „Pilote“ das Licht der Welt. Von hier aus sollte sein Siegeszug beginnen. Doch bis dahin war es noch ein weiter Weg.

Weiterlesen

Hammerharte Horrorschocker # 31: Phantome im Paradies und andere Horrorgeschichten. [Weissblech, Februar 2013]

Immer wieder gerne lese ich die Horrorschocker Hefte aus dem Weissblech Verlag.
Wie gewohnt findet Fährmann Charon seine Zeit, um uns geneigten Lesern mit drei neuen Geschichten des Horrors zu unterhalten.

Hammerharte Horrorschocker #31

Das Heft enthält auf 36 Seiten in Farbe folgende drei Geschichten:

  • Oh, Prinzessin!
  • Phantome im Paradies
  • Der Thron der Erdmutter

Oh, Prinzessin!:

Die Geschichte spielt in einer vergangenen Zeit. Isabella wächst zu einer gnadenlosen Herrscherin heran. Viele von ihrem Volk werden unter ihrer Herrschaft leiden müssen. Der Hofmagier Magus versucht sie vor einem Aufbegehren des Volkes zu warnen, doch als Dank dafür lässt Isabella ihn in einen Käfig sperren und als Futter für die Vögel bis zum Tode verrotten. Die Geschichte ist damit jedoch noch lange nicht zu Ende.

Das Storytelling dieser Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Quasi als eine Art Rückschau wird die komplette Geschichte mit einem sehr interessantem Ende dem Leser näher gebracht. Die Pointe am Schluss dieser ersten Geschichte, ist mehr als gelungen. Zeichnerisch ist wie immer bei Levin Kurio (Text, Zeichnungen, Farbe) alles in bester Ordnung. Zeichnungen und Farben harmonieren gekonnt mit der interessanten Darstellungsweise der Geschichte. Sehr gut haben mir die Anordnungen der  Texte gefallen. Sprechblasen in Weiß, Begleittext in Cremefarben.

Gefangen im Käfig.

Gefangen im Käfig.

Phantome im Paradies:

Man hat den Eindruck, diese Geschichte spiele in einem idyllischen Vorort irgendwo entfernt von Amsterdam. „Die große Stadt mit ihren belebten Grachten und den breiten Kanälen ist weit weg…“
Die Landschaft ist ruhig und idyllisch, doch der Schein trügt. Eine fremde Gruppe dunkel gekleideter Männer mit Masken auf macht die Gegend unsicher und sorgt bei den Bewohnern für Unwohlsein. Henk, pensionierter Polizist, nimmt sich dieser Sache an.

Diese Geschichte wirkt wie aus einem Guss, nur das Ende hat mit, auch wenn es irgendwie passt, irritiert. Das ist auch der einzige Kritikpunkt (falls es überhaupt ein Kritikpunkt ist) an dieser Geschichte, wusste ich doch beim ersten Lesen das Ende nicht so Recht einzuordnen. Es dauerte irgendwie ein wenig, biss sich mir das Ende in Bezug auf die gesamte Story  vollkommen erschlossen hat. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass dieser Storytwist am Ende überhaupt nicht vorherzusehen ist.

Zeichnerisch absolut Klasse umgesetzt. Die schwarz gekleideten Männer mit den Masken entfachen durchgehend eine bedrohliche Stimmung. Die geniale Erzählweise trägt der unheimlichen Stimmung gekonnt bei.  Diese Geschichte hätte meinem Empfinden nach durchaus 1 bis 2 Seiten länger ausfallen können.

In der Nähe von Amsterdam?

In der Nähe von Amsterdam?

Der Thron der Erdmutter:

Wolfgangs Psychotherapeutin gibt ihm den Tipp sich auf der Insel Moja Moja eine großzügige Auszeit zu gönnen und sein Leben zu verändern. Auf dieser Insel gibt es eine exklusive Kommune, dieser tritt Wolfgang bei.  Anfangs noch schockiert über die einfache Lebensweise der Kommune, rückt das Fest der Erdmutter immer näher. Was hat es mit diesem  Fest bloß auf sich?

Die Story fängt sehr interessant an.  Eine Insel in den tiefblauen weiten des Ozeans, das ist Moja Moja.  Die Zeichnungen von The Lep wirken etwas statisch, was aber nicht weiter störend wirkt.  Etwas schade ist, dass mich die Erdmutter nicht richtig überzeugen konnte, irgendwie habe ich von ihr  mehr erwartet. Alles in allem gefällt mir diese Geschichte dennoch sehr gut, ist die Story an sich sehr interessant, flüssig erzählt und in sich stimmig.

Diese Ausgabe  ist wie gewohnt auf dem bekannten und beliebtem matten Papier gedruckt. Aufmerksame Leser haben eventuell mitverfolgt, dass einige Weissblechausgaben (#28,#29 und auch WWC 21) auf leicht matterem Papier gedruckt wurden und die Ausgabe #30 dann letztendlich versuchsweise auf glänzendem Papier.

Auf nach Moja Moja

Auf nach Moja Moja

Dominik_AVAWie dem auch sei, Papier ist Papier.  Alle drei Geschichten  wissen den  Leser zu Unterhalten, und das  in gekonnt guter Weissblech Qulität. Das Heft enthält  meines Erachtens nach keinen Lückenfüller und ist somit uneingeschränkt für den genialen Preis von 3,90 Euro zu empfehlen.

Dieses Heft könnt ihr bei jedem gut sortierten Comicshop oder direkt beim Verlag erwerben.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2013 Weissblech Comics.

Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 5)

Nach der gestrigen Turtles Episodenreview, gibt es heute wieder etwas vom ultimativen Spider-Man …

Thor. Ein Idol für die jungen Helden.

Thor. Ein Idol für die jungen Helden.

Folge 9: Lokis Rache
(Field Trip)

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Schulausflug in das historische Museum werden. Doch plötzlich erscheint ein Eisriese aus einer alten nordischen Steintafel und das junge Superheldenteam um Spider-Man scheint hilflos demgegenüber zu sein. Zum Glück taucht jetzt Thor auf und greift den Frischlingen unter die Arme. Als der Feind besiegt scheint und Thor sich dessen vergewissern möchte passiert das Unglaubliche. Er verwandelt sich in einen Frosch. Aber das ist nur äußerlich, denn hilflos wird der Sohn Odins dadurch jedoch nicht. Schnell stellt sich heraus, dass Loki, Thors Bruder, hierfür verantwortlich ist. So entwickelt sich ein einfacher Schulausflug schnell zu einem haarsträubenden Abenteuer mit nordischen Göttern und Monstern …

Ein gigantischer Eisriese mitten in New York.

Ein gigantischer Eisriese mitten in New York.

Was bleibt einem groß zu dieser Geschichte zu sagen? Sie ist nett. Mittlerweile wirken die Folgen ein wenig lieblos. In kurzer Folge werden Helden aus dem Marvel Universum präsentiert, ohne wirklich eine Geschichte zu erzählen. Anders als die „Avengers: Die mächtigsten Helden der Welt“-Serie gibt es hier keinen wirklichen roten Faden, welcher die Folgen miteinander verbindet. Einzig das Training von Nova, White Tiger, Power Man, Iron Fist und Spider-Man durch S.H.I.E.L.D. ist eine Gemeinsamkeit, die alle bisherigen Folgen miteinander aufweisen. An sich sind eigenständige Episoden nichts Schlechtes. Immerhin bieten sie die Möglichkeit Geschichten zu erzählen, ohne auf die Geschehnisse im Hintergrund eingehen zu müssen. Einzig die Tatsache, dass Thor in einen Frosch verwandelt wird, könnte langjährige Fans aufhorchen lassen. Schon im klassischen US-The Mighty Thor #364 wurde diese Idee auf ähnliche Weise von Walter Simonson umgesetzt.

Ob ihr es glaubt, oder nicht. Das ist Thor.

Ob ihr es glaubt, oder nicht. Das ist Thor.

Während die Geschichte nur mittelmäßig ist, können wenigstens die Bilder, die Action und das Charakterdesign überzeugen. Thor und Loki sind auch für Nicht-Kenner der Comics sofort wiederzuerkennen und der zum Frosch verwandelte Donnergott sorgt ebenfalls für ein angenehmes Schmunzeln. Die Action wird bereits wie bei der Iron Man Episode mit vielen Effekten und einem abermals in meinen Augen übertriebenen Actionfeuerwerk dargestellt. Überall knallt und leuchtet es in allen möglichen Farben. Für Kinder durchaus in Ordnung, für mich persönlich eher ein Stilmittel um von der flachen Geschichte abzulenken.

Loki ist sehr gefährlich.

Loki ist sehr gefährlich.

FAZIT:

Dieser Folge merkt man deutlicher als bisher an, dass sie für eine jüngere Zielgruppe konzipiert ist. Das mag auch in Ordnung sein. Die plakative Moral, dass Kinder unbedingt in der Schule aufpassen sollten, hätte man aber auch behutsamer anbringen können. Gleiches trifft auf den sehr offensiven Humor zu. Dieser ist oftmals so direkt und lächerlich, das es eher unfreiwillig komisch wirkt. Nach Episode fünf, mit Iron Man, ist dies die bisher Schwächste und kann vermutlich nur Kinder überzeugen und begeistern. Als langjähriger Fan, hat man neben der Kurzweil nur sehr wenig, was einen an der Folge begeistern könnte.

Teambesprechung.

Teambesprechung.

———————————————————————————————————————————–

Der Anfang vom Chaos. Mesmero.

Der Anfang vom Chaos. Mesmero.

Folge 10: Körpertausch
(Freaky)

Mesmero ist gerade dabei, eine Bank auszurauben. Aber Spider-Man will dem nicht tatenlos zusehen und stellt den Bankräuber. Dieser hat jedoch die Bürger der Stadt unter seiner Kontrolle. Doch dann tauch Wolverine auf und gemeinsam schaffen sie es, Mesmero aufzuhalten. Doch schon am nächsten Morgen kommt die böse Überraschung. Mitten im Unterricht tauschen die beiden Helden ihre Körper und eine chaotische Jagd beginnt, an deren Ende die Wiederherstellung der ursprünglichen Ordnungen stehen soll …

Wolverine! Ach so. Steht ja schon im Bild.

Wolverine! Ach so. Steht ja schon im Bild.

Dass Brian Michael Bendis der Autor der Serie ist, wüsste man spätestens nach dieser Episode, selbst wenn sein Name nie in den Credits geführt wird. So langsam bekommt man, gerade als langjähriger Comicleser und Kenner das Gefühl, dass Bendis die Ideen ausgehen. Diese Körpertauschgeschichte hat BMB nämlich bereits in der ersten „Ultimate Spider-Man“-Comicserie verbraten. Dort war es auch schon nicht neu, aber, und das muss man ihm anrechnen, wenigstens witzig. Dieser damals so wunderbare Humor fehlt in dieser Episode aber gänzlich. Stattdessen verkommt die Folge eher zu einer Aneinanderreihung diverser Slapstickeinlagen. Solche Adaptionen von Comicgeschichten sind durchaus, auch von mir, gerne gesehen. Jedoch nicht, wenn der Humor so flach und fast schon mit dem Holzhammer präsentiert wird. Slapstick mag ein Stilmittel sein, kann aber auch durch den übertriebenen Einsatz genau das Gegenteil erreichen.

Sabre... Ach Mensch. Was soll ich denn schreiben, wenn schon alles im Bild steht.

Sabre… Ach Mensch. Was soll ich denn schreiben, wenn schon alles im Bild steht.

Genauso ungewollt komisch wie die Geschichte, ist auch die Umsetzung von Sabretooth. Dieser sieht stellenweise einfach nur lächerlich aus. Sein Outfit an das klassische Kostüm angelehnt und dürfte somit besonders Nostalgikern gefallen. Dem Gegenüber ist aber sowohl seine Mimik als auch sein Verhalten eher das einer weichgespülten Version des gefährlichen Wolverine-Gegners. Es ist nachvollziehbar, dass Sabretooth hier nicht mit seinen brachialen Klauen und den Hauern auftreten kann, die er im Comic trägt. Zu schnell könnte Er bei der anvisierten Zielgruppe sonst Albträume oder Angstzustände hervorrufen. Dennoch wäre hier eine gewisse Originaltreue nicht verkehrt gewesen. Denn immerhin hatte es Sabretooth bereits in der X-Men Animationsserie in den neunziger Jahren zu einem gewissen Ruhm geschafft.

Bäumchen wechsel dich.

Bäumchen wechsel dich.

FAZIT:

Anfangs Feinde, dann Leidensgenossen und am Ende fast wie Freunde. So oder so ähnlich könnte man die Handlung zügig zusammenfassen. Wer Logan, alias Wolverine, kennt, der wird sich an dessen Verhalten ein wenig stören. Klar kann der Haudegen auch nett sein. Aber wenn ihm so ein Bub entgegen kommt, dann dauert es normalerweise, selbst bei einem Peter Parker schon etwas länger, bis der Kanadier warm wird. Für die Kinder ist diese Episode durchaus unterhaltsam und Kenner der Comicserie werden sich gerne an die damalige Geschichte zurückerinnern. Wenn man also einmal davon absieht, dass hier erneut Altes neu aufgewärmt wird, ist diese Episode durchaus gelungen. Dennoch wäre, schon alleine wegen des aktuellen Teamcharakters und S.H.I.E.L.D., einiges mehr an Potenzial vorhanden gewesen, um die an sich gute Geschichte, noch ein wenig zu modifizieren.

Voll auf die Zwölf.

Voll auf die Zwölf.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 Marvel & Subs. / SuperRTL

Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 12) [Nickelodeon]

tmnt-epgrw-logo

Es ist Mittwoch und so gibt es auch heute wieder eine neue Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview…

Leatherheads Kindheit.

Leatherheads Kindheit.

Episode 12: Das Ding aus der Tiefe
(It Came From the Depths (FKA Leatherhead))

Weiterlesen

Batman vs. Justice League (7)

Das Finale des ersten siebentägigen Aufeinandertreffens der zwei Comicserien, welche es nach dem Relaunch in meine Aboliste geschafft haben, ist angebrochen. Batman hat einen klaren Vorsprung und es wird sicher niemanden überraschen, dass er auch siegen wird. Denn immerhin kann die Liga dies beim besten Willen nicht mehr aufholen, geschweige denn umdrehen. Doch wie hoch wird der Vorsprung sein, und kann die Justice League vielleicht noch verkürzen?

BMVSJL

Batman Nr. 8 [Panini, Februar 2013]

Kaum, dass sich Batman aus dem Labyrinth der Talons und des Rates der Eulen befreien konnte steht auch schon die nächste Gefahr vor der Tür. Der Rat der Eulen schickt eine Horde an neuen Talons direkt nach Wayne Manor und somit in das Heiligtum des dunklen Ritters. Doch Batman gibt sich nicht kampflos geschlagen und auch Alfred schwebt in Lebensgefahr. Aber zusammen, mit der gesamten Bat-Familie haben sie vielleicht doch noch eine Chance …
Man könnte fast die Floskel verwenden: „Jetzt geht’s rund!“, aber die gehört nunmal Ben Grimm. Dennoch beschreibt sie es sehr gut. Der Rat der Eulen sieht sich in die Ecke gedrängt und Snyder versteht es perfekt, diese dramatische Stimmung zu inszenieren. Zusammen mit dem Artwork von Greg Capullo ist und bleibt deren gemeinsamer Run an der neu gestarteten US-Batman-Serie ein Highlight des neuen DC-Universums.

FAZIT:

In der aktuellen Konstellation ist die Batman-Heftserie unschlagbar gut und nicht umsonst ein Garant für gute Geschichten gepaart mit wunderbaren Zeichnungen. Der Rat der Eulen ist beendet und die Nacht der Eulen hat begonnen. Da will man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Und das wird es auch. Sobald mir der Rest des Arcs vollständig vorliegt, werde ich das Thema beenden.

Justice League Nr. 8 [Panini, Februar 2013]

Die Liga ist, trotz kleinerer Querelen, inzwischen ein eingespieltes Team. Das passt aber nicht nur der Regierung. Denn diese möchte gerne einen eigenen Mann in deren Reihen haben. Das aber ausgerechnet die Wahl auf Green Arrow fiel, überrascht nicht nur Steve Trevor, den Verbindungsmann zur Justice League. Auch die Liga fühlt sich alles andere als wohl, mit dem Gedanken diesen Querkopf und Tunichtgut in ihren Reihen zu haben. Daraus ergeben sich einige witzige aber auch brenzlige Situationen für das Heldenteam.
Zugunsten des sich langsam anbahnenden Trinity War pausieren diesmal die Teen Titans. Außerdem haben diese mit ihrem eigenen Crossover, zusammen mit Superman, selbst genug zu tun. Das dafür eingeschobene Team Up mit Green Arrow, sowie die Einleitung mit Pandora sind zwar ganz nett, aber insgesamt eher zweitrangig und nur durchschnittlich.

FAZIT:

Alles in allem wirkt diese Ausgabe irgendwie wild zusammengeschustert. Keine wirklich Linie in der Story und auch die Zeichnungen sind nur okay, aber keine Highlights. Aber es gibt auch etwas positives. Denn mit knackigem Humor, vor allem durch die Dialoge zwischen den Ligamitgliedern und Green Arrow, hat dieses Heft wenigstens etwas Gutes zu bieten. Wenn man es also als kleine Verschnaufpause sieht, dann geht das, ausnahmsweise, auch einmal in Ordnung.

Die Liga kann nicht mehr aufholen. Batman rast mit einem grandiosen Eulen-Story-Arc unaufholsam davon. Dennoch hat diese letzte Ausgabe in diesem direkten Fight noch ein wenig gutmachen können. Schade ist aber, dass mitten in der Nacht der Eulen jetzt die Reviews erst einmal zu Ende sind. Aber keine Angst. Das Finale wird nachgereicht. Vielleicht schon sehr bald, in einer kurzen Revanche.

Batman 5 : 2 Justice League

Batman vs. Justice League (6)

Nur noch einen Tag und das große Finale steht bevor. Aber wie wird es ausgehen? Kann die Justice League noch aufholen oder baut Batman seinen Vorsprung weiter aus?

BMVSJL

Batman Nr. 7 [Panini, Januar 2013]

Batman sieht sich seiner größten Bedrohung gegenüber. Talon. Nicht nur das dieser Irre es auf das Leben von Bruce Wayne, alias Batman, abgesehen hat, er hat den Mitternachtsdetektiv auch noch in ein gigantisches, nervenzermürbendes Labyrinth gesperrt und traktiert ihn dort mit der Vergangenheit, Bildern des Schreckens und seinen eigenen Ängsten. Und das alles schon seit über einer Woche. Wie wird sich Batman aus diesem Kerker befreien und kann er es überhaupt noch, als Talon ihn mit einem Dolch schwer verwundet …?
Wenn Snyder etwas anpackt, dann scheint es förmlich zu Gold zu werden. Ähnlich ist es mit dem ersten großen Batman-Event des neuen DC-Universums. Der Rat der Eulen ist das, was ein gutes Event ausmachen sollte. Spannend, dicht erzählt und mit atemberaubenden Bildern von Greg Capullo.

FAZIT:

Batman ist nicht umsonst eine der Topserien des Relaunches. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA, wird die Serie von Kritikern und Fans gleichermaßen geschätzt. Und wenn man sich diese ersten Ausgaben bisher so ansieht, dann ist diese Ehre auch gerechtfertigt. Mit Talon und dem Rat der Eulen, hat Snyder einen Furcht einflößenden und nicht zu unterschätzenden Gegner kreiert, der Batman auch über dieses Abenteuer hinaus beschäftigen könnte. Das Potenzial hierfür ist auf jeden Fall vorhanden.

Justice League Nr. 7 [Panini, Januar 2013]

Darkseid ist bezwungen und die Justice League wurden zu Göttern erkoren. Die Bürger wünschen sich sogar, dass die Liga die Aufgaben der Regierung übernimmt. Und so ganz nebenbei machen sie einen neuen „Schurken“ platt, der sich an seiner x-Frau rächen will. Doch so friedlich und einheitlich, wie die Justice League nach außen wirkt, ist sie nicht. Noch immer zicken und sticheln sich die sehr verschiedenen Helden gegenseitig an …
Die Teen Titans versuchen derzeit ihren einstigen Gegner Superboy zu retten. Dieser wurde von Nowhere gefangen und soll bei lebendigem Leib seziert werden. Anfangs ist es nur Red Robin, der helfen möchte, aber so ganz alleine können ihn die restlichen Titans dann doch nicht losziehen lassen …

FAZIT:

Am besten gefällt mir im Moment an der Liga, dass sich die Helden untereinander wie kleine Kinder benehmen. Egal ob Green Lantern, der immer das letzte Wort haben muss, oder Flash der versucht ein Moralapostel zu sein und seinen Freund Hal zu bändigen. Doch bis auf diesen Punkt bleibt bei der Justice League nach dem Lesen nicht viel hängen. Da sind die Titans ein wenig besser dran. Auch dort gibt es zwischenmenschliche Problemchen und neue Helden und Gegner. Das funktioniert bei dem jungen Team auch wesentlich besser, als bei der klassischen Liga. Und auch zeichnerisch gefallen mir im vorliegenden Heft die Teen Titans einen kleinen Ticken besser.

Wieder ein klarer Sieg für Batmn und das Snyder/Capullo-Dream Team. Aber die Justice League kann dank der aktuell besseren Titans ein klein wenig Boden gutmachen. Leider reicht es aber nicht für einen Sieg. Schade.

Batman 4 : 2 Justice League

Batman vs. Justice League (5)

Die fünfte Runde steht bevor und es zeichnet sich ein kleiner Trend ab. Ob sich dieser bis ins Finale retten kann, wird die Zeit zeigen.

BMVSJL

Batman Nr. 6 [Panini, Dezember 2012]

Das Abenteuer in der letzten Ausgabe, welches Bruce Wayne fast das Leben gekostet hat, sitzt Batman noch ziemlich in den Knochen. Dennoch lässt er nicht locker und forscht weiter, nach dem Rat der Eulen. Auch Nightwing versucht zu helfen, aber Bruce macht Dick klar, dass er seit seinen Kindertagen nicht mehr an den Rat der Eulen glaubt. Und das, obwohl er vor kurzem sehr viele Verstecke gefunden hat, die in den letzten 100 Jahren in von der Wayne-Foundation erbauten Gebäuden heimlich eingerichtet wurden. Das Rätsel wird immer komplexer und Dick kann Bruces Verhalten nicht mehr nachvollziehen …
Snyder legt mit seinem Start die Messlatte für die neuen Abenteuer des Mitternachtsdetektivs wieder ein ganzes Stück höher. Er verleiht Bruce Wayne weitere Facetten einer sehr interessanten Persönlichkeit und fügt Details aus seiner Jugend, direkt nach dem Mord an seinen Eltern hinzu. Und Greg Capullo zeichnet einen Batman, wie ich ihn lange nicht mehr gesehen habe. Düster, realistisch und mit einem hohen Wiedererkennungswert. Seine Zeichnungen überzeugen mit vielen Details und gut ausbalancierten Panelinhalten.

FAZIT:

Batman von Snyder und Capullo macht einfach nur Spaß. Das klingt einfach und das ist auch genauso einfach. Eine faszinierende und spannende Geschichte gepaart mit außergewöhnlichen Zeichnungen bilden ein ganz besonderes Comicvergnügen, dem man sich als Leser nur sehr schwer entziehen kann.

Justice League Nr. 6 [Panini, Dezember 2012]

Die Bedrohung durch Darkseid und seine Lakaien wird immer massiver. Und die noch junge und ungeordnete Justice League sieht sich einer Aufgabe gegenüber, welche nur sehr schwer zu bewältigen ist. Das aber ausgerwchnet jetzt Superman und Batman nicht greifbar sind, weil sie sich in einer der Parallelwelten von Darkseid befinden, erleichtert die Situation nicht …
Währenddessen müssen die Teen Titans ihren Kampf gegen Superboy verdauen. Denn dieser hat alle ziemlich heftig mitgenommen. Kid Flash soagr am schlimmsten. Dieser wurde von Superboy auf ein Maximum beschleunigt und droht nun sich vollständig auseinanderzuvibrieren. Aber Red Robin kennt einen Profi, der Bart Allen helfen könnte …

FAZIT:

Nichts gegen die Justice League und die Teen Titans, aber beide Geschichten plätschern momentan nur vor sich hin. Außer kurzweiligen Storys und ordentlichen Bildern können die beiden Original-US-Serien nichts vorweisen, was längerfristig im Gedächtnis bleibt. Das ist in doppelter Hinsicht schade. Denn sowohl storytechnisch als auch zwischenmenschlich wäre, bei so verschiedenen Figuren einiges an Potenzial vorhanden, um wirklich außergewöhnliche Geschichten zu kreieren.

Noch immer hat. Batman ganz klar die Nase vorne. Das ist nach wie vor vor allem dem Duo Snyder und Capullo zu verdanken.

Batman 3 : 2 Justice League

Batman vs. Justice League (4)

Der inzwischen vierte Fight der beiden neuen Heftserien von Paninis DC New 52 Relaunch steht bevor und wie wird sich das neue Team aus Batman gegen die alten Hasen aus Justic League schlagen?

BMVSJL

Batman Nr. 5 [Panini, November 2012]

Bruce Wayne soll sterben. Diese Drohung findet Batman, zusammen mit Harvey Bullock, am Tatort eines grausamen Mordes. Dort wurde ein noch unbekannter Mann mit mehreren Messerstichen getötet. Aber das Seltsamste ist, dass diese unter seinen Fingernägeln Hautreste eines von Bruce Waynes Schützlingen hat. Ist dieser sein Mörder, oder sogar ein Verräter an der Bat-Familie? Batman hat nicht viel Zeit um dies herauszufinden. Bruce Wayne steht in diesen Tagen im Rampenlicht der Öffentlichkeit, weil ein neues Projekt zur Verbesserung der Gesamtsituation in Gotham kurz vor dem Beginn steht. Und hierbei will Bruce noch so viele Sponsoren mit ins Boot bekommen, wie möglich. Ein Untertauchen, oder sogar Polizeischutz, fällt, schon alleine wegen seiner Doppelidentität, strikt aus …

FAZIT:

Snyder und Capullo haben bereits viele Lorbeeren für ihre Arbeit einheimsen dürfen. Aber sind diese gerechtfertigt? In meinen Augen ja. Die beiden schaffen es, Batman frisch und spannend zu inszenieren. Besser als es Tony Daniel, in der eigentlichen Mutterserie, nach dem Neustart geschafft hatte. Diese Abenteuer wirken neu und dennoch bekannt. Durch die verschiedenen Möglichkeiten, in die sich die Handlung entwickeln kann, wird auch die Aufmerksamkeit und das Denkvermögen des Lesers gefordert. Eben wie ein guter Krimi, der zum Mitraten einlädt. Und zu Greg Capullo lasse ich mich beim nächsten Mal ausführlich aus.

Justice League Nr. 5 [Panini, November 2012]

Das es nicht leicht werden wird Darkseid zu besiegen, merken die wild zusammengewürfelten Helden sehr schnell. Keiner von ihnen kommt, trotz nicht unbeträchtlicher Kräfte und Fähigkeiten, alleine gegen diese Bedrohung an. Dass dann ausgerechnet Superman noch von diesen geflügelten Monsten, die Darkseid gehorchen, entführt wird, macht die Situation nicht einfacher. Ein Plan muss her, und dieser kommt, wie sollte es auch anders sein, aus dem Kopf von Batman. Jetzt muss der nur noch umgesetzt werden …
Während die Justice League gegen Darkseid kämpft, müssen sich die jungen Teen Titans Superboy entgegenstellen. Das Problem an der Lage ist jedoch, dass die Titans noch keinerlei gemeinsame Kampferfahrungen haben. Manche von ihnen noch nicht einmal Solokampferfahrung. Aber sie sind Willens und hoch motiviert. Nicht etwas Superboy zu besiegen, sondern ihn auf den richtigen Weg, weg von Nowhere, zu lenken …

FAZIT:

Beide Geschichten kommen mit schnellen Schritten voran. In beiden Teams baut sich ein Teamdenken und Handeln auf. Beide Abenteuer überzeugen mit gutem Artwork und überzeugenden Helden. Einziges Manko sind die an sich eher flachen Geschichten, die ähnlich einem Popcorn-Kino-Blockbuster zwar gefallen, aber storytechnisch auf Dauer nicht überzeugen können.

Die Justice League hat Action und Drama, eine weltweite Bedrohung und einen Haufen an Helden. Aber Batman hat Snyder und Capullo, und diese zaubern einen Helden zu Papier, wie ich ihn lange nicht mehr gelesen habe. Daher ganz klarer Punkt an den dunklen Ritter.

Batman 2 : 2 Justice League