Batman vs. Justice League (3)

Die dritte Runde steht bevor und es wird spannend. Wer kann sich behaupten?

BMVSJL

Batman Nr. 4 [Panini, Oktober 2012]

Charlotte Rivers hätte lieber nicht mit auf die Eröffnung von Pinguins Iceberg Casino kommen sollen. Denn nach ihrer Begegnung mit Snakeskin steht ihr Leben auf der Kippe. Aber dank Batman wird sie es wohl schaffen. Ganz anders sieht es da für Snakeskin aus, der sich als Attentäter für den Pinguin entpuppt, während Charlottes Schwester Jill ein gänzlich anderes Spiel treibt. Nichts ist, wie es scheint und alles wäre möglich …
Danach muss Batman binnen einer Stunde einige Aufgaben lösen, da sonst eine Geisel der Scarecrow in Lebensgefahr gerät. Dass er dafür Catwoman dingfest machen muss und auch sonst nicht zartbesaitet sein darf, stellt den dunklen Ritter nicht vor ein so großes Problem, wie die verstreichende Zeit …

FAZIT:

Zwei Geschichten, zwei Handlungen, zwei Aufgaben …
Aber irgendwie bleiben am Ende nur „Zwei“fel. Die Storys wirken sehr gehetzt, die Geschichten unausgegoren und schon tausendmal präsentiert. Nichts neues und noch immer dümpelt Batman in seiner Gewaltorgie umher. Einzig die Geschichte um Eli Strange, den Sohn von Hugo Strange birgt noch ein wenig Spannung. Zeichnerisch gibt es dagegen kaum etwas auszusetzen. Daniel macht seine Arbeit gut und leistet sich keine Schwächen. Die Bilder sind dramatisch, dynamisch und dennoch übersichtlich.

Justice League Nr. 4 [Panini, Oktober 2012]

Immer mehr Angreifer strömen aus den Portalen rund um die ganze Welt, aber auch die sich frisch formierten Helden erhalten Zuwachs. Neben der kürzlich zum Team gestoßenen Amazone, Wonder Woman, kommt nun auch noch der Herrscher der Meere und Ozeane, Aquaman, hinzu. Und noch jemand hat gute Chancen zum Helden zu avancieren. Der junge Victor, der nur knapp eine Tragödie in den Star Labs überlebt hat, wurde dank seines Vaters nun zu einem Cyborg, mit außergewöhnlichen Kräften …
Ebenfalls außergewöhnliche Kräfte hat Superboy, der im Namen von Nowhere Jagd auf Wonder Girl macht. Zwischenzeitlich landen Kid Flash und Solstice, wie auch immer, aus der eiskalten Antarktis mitten in New York, ausgerechnet vor dem Penthouse von Red Robin. Und dann geht es auch noch gemeinsam gegen Superboy? Na, wenn das nicht Action ist?!

FAZIT:

Während die Justice League noch sehr spannend und dramatisch daherkommt, verkommen die Teen Titans diesmal zu einem Wirrwarr. Die Handlung hat Löcher ohne Ende und es wird von einer Situation zur nächsten gesprungen. Das ist alles andere als verständlich und macht so richtig auch keinen Spaß. Die Justice League ist zwar nur minimal besser, kann aber wenigstens mit einer dramatischen Handlung um die Zukunft der Erde überzeugen. Auch die Geschehnisse um den jungen Victor sind sehr spannend und laden zum Weiterlesen ein.

Beide Hefte sind nicht wirklich der Bringer. Kaum Handlung und wenn dann sehr flach oder gehetzt. Alleine durch die internen Spannungen und die Dramatik hat Justice League einen winzig kleinen Vorsprung herausarbeiten können. Aber der ist wirklich minimal.

Batman 1 : 2 Justice League

Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 11) [Nickelodeon]

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Auch am Osterwochenende hat es sich Nickelodeon nicht nehmen lassen die neueste Folge der Teenage Mutant Ninja Turtles auszustrahlen. Und natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, diese heute zu reviewen …

Das A-Team gegen das B-Team, Runde 1.

Das A-Team gegen das B-Team, Runde 1.

Episode 11: Mouser-Attacke
(Mousers Attack! (FKA Mouserthon))

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Batman vs. Justice League (2)

Weiter geht es heute mit dem zweiten Aufeinandertreffen zwischen der Batman-Heftserie und der Justice League-Heftserie. Gestern hatte Batman klar die Nase vorne, mal sehen, wie es heute ist …

Batman Nr. 3 [Panini, Oktober 2012]

Kaum, dass Batman den Puppenmacher besiegt hat, steht auch schon das nächste Problem ins Haus. Die Anhänger des Joker versammeln sich vor der Polizeistation, in der das abgezogene Gesicht des Clownprinzen verwahrt wird, und der Pinguin macht mit der Neueröffnung seinem Iceberg Casino die Unterwelt auf sich aufmerksam. Aber nicht nur Batman will auf der Eröffnung einiges klären, auch die Enthüllungsjournalistin Charlotte Rivers ist an Bord und bringt sich selbst in äußerste Lebensgefahr …
Ich gebe ehrlich zu, dass ich kein sehr großer Batman-Kenner bin. Ich habe in den letzten Jahren vielmehr immer nur einige Ausgaben herausgepickt. Meist waren es abgeschlossene Abenteuer oder Klassiker, und dementsprechend klein ist mein Wissen um die Figurenriege rund um den dunklen Ritter. Daher fällt es mir auch nicht sonderlich großartig auf, wenn Tony Daniel hier neue Nebencharaktere oder Gegner einführt.

FAZIT:

Die neue Ausgabe enttäuscht gegenüber der Letzten schon ein ganzes Stück. Irgendwie hat man am Ende nicht das Gefühl, das viel passiert ist. Die Geschichte bleibt flach und überzeugt nicht wirklich. Das Einzige, was wirklich überzeugt, ist die Verbindung zwischen Charlotte und ihrer Schwester Jill, welches noch einiges an Spannung verspricht, da beide auf gegenüberliegenden Seiten stehen.

Justice League Nr. 3 [Panini, September 2012]

Eine Horde von geflügelten Monstern taucht an mehreren Orten der Erde aus verschiedenen Portalen auf und beginnt Menschen zu entführen. Das können sich die Helden Superman, Batman, Green Lantern und Flash nicht tatenlos mit ansehen. Und auch Wonder Woman muss eingreifen. Denn als kriegerische Amazone ist sie ständig auf der Suche nach einem Kampf. Währenddessen kämpft ein junger Mann um sein Leben und macht eine dramatische Wandlung durch …
Kid Flash konnte in der letzten Ausgabe aus seiner Zelle bei Nowhere, die junge Metawesen einsperrt und untersucht, fliehen und begegnete dabei der jungen Solstice. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg aus ihrem Gefängnis und landen mitten in der Antarktis. Zwischenzeitlich reist ed Robin mit Skitter, einer Art Insektenwesen, mit der Bahn durch das halbe Land, um nicht weiteres Aufsehen zu erregen. Doch ausgerechnet jetzt kommt der junge Miguel Jose Barragan, alias Bunker, und es beginnt ein aufregendes Abenteuer …

FAZIT:

Dank Wonder Woman und ihrem wirklich sehr hübschen Outfit, sowie der galaktischen Bedrohung und der beginnenden Zusammenarbeit, überzeugt mich diese Ausgabe weitaus mehr als noch die Vorangegangene. Das gleiche gilt auch für die Geschichte um die Teen Titans, wenngleich diese doch hinter der Justice League zurückbleibt. Zeichnerisch bleibt alles auf dem gleichen, guten Niveau und leistet sich keinerlei auffällige Schnitzer.

Dadurch ergibt sich in dem heutigen Fight, ein knapper Sieg für die Justice League, der hauptsächlich durch Wonder Woman erzielt wurde.

Batman 1 : 1 Justice League

Batman vs. Justice League (1)

Nachdem ich mit meiner Bongo Comics des Monats-Woche schon einmal eine geraffte Aufarbeitung meines Lesestapels gestartet habe, geht es nun mit einer neuen Rubrik weiter. Hier treten die beiden Heftserien des DC New 52-Relaunchs bei Panini, welche nach den ersten Ausgaben in mein Abo gewandert sind, gegeneinander an. Am Ende der Woche werden wir dann sehen, wer der Sieger ist …

BMVSJL

Batman Nr. 2 [Panini, September 2012]

Noch immer muss sich Batman dem Puppenmacher stellen, der bereits in der vergangenen Ausgabe ein kleines Mädchen und Commissioner Gordon in seine Gewalt gebracht hat. Und auch Batman wird diesmal arg zugerichtet. Aber er gibt nicht auf, und als sich auch noch der Pinguin einmischt, dreht Batman erst so richtig auf …
Tony Daniel hatte in den ersten beiden Ausgaben der neuen Detective Comics-Serie den Joker von der Bildfläche verschwinden lassen. Bis auf dessen Gesicht, das als abgezogene Haut als Einziges in dessen Zelle zurückblieb. Nun geht Daniel einen Schritt weiter und präsentiert einen ebenfalls geisteskranken Schurken, der nicht davor zurückschreckt, Menschen bei lebendigem Leib zu operieren.

FAZIT:

Der neue Batman und auch seine Gegner sind wesentlich brutaler. Dies mag zwar in die aktuelle Zeit passen, gefällt mir persönlich aber nicht so recht. Natürlich war der dunkle Ritter schon immer ein wenig düsterer, als der strahlende Superman, aber hier wirkt es, wie ein Versuch, Batman mit SAW zu kreuzen. Und das nur, um dem Klischee nachzukommen, dass dies als alleiniger Faktor noch Comichefte verkauft. Klar haben es gewalttätige Serien wie Crossed im Moment nicht schwer, Käufer zu finden, aber das es auch anders geht, zeigen auch andere sehr erfolgreiche Titel.
Ich persönlich, fände es besser, wenn man sich wieder mehr auf die Tugenden von Batman besinnt und seine Ermittlungsarbeit in den Vordergrund stellt.

Justice League Nr. 2 [Panini, August 2012]

Durch ein Missverständnis kommt es zu einem Kampf zwischen Batman, Superman, Green Lantern und dann auch noch Flash. Aber ein gemeinsamer Feind, schafft es dann doch noch, dass die vier beginnen zusammenzuarbeiten …
Und auch bei den Teen Titans bahnt sich etwas Dramatisches an, als Red Robin und Wonder Girl mehr unfreiwillig, zumindest auf Wonder Girls Seite, zusammenarbeiten müssen. Aber Robin lässt sich von seinen Gefühlen für Cassie Sandsmark, wie Wonder Girl mit bürgerlichem Namen heißt, beeinflussen und macht sich auf die Suche nach weiteren Mitgliedern für seine Teenager Heldengruppe …

FAZIT:

Sowohl die Story um die Justice League als auch die der Teen Titans, dümpeln leider nur gemächlich vor sich hin. Aber so richtig überzeugen können beide nicht wirklich. Wenn man jedoch sein Hirn abschaltet und einfach nur ein wenig Action haben möchte, dann ist man mit dieser Ausgabe bestens bedient. Dem Gegenüber sind die Zeichnungen keine Enttäuschung und überzeugen mit der Panelaufteilung, den Details und der visuellen Dramatik deutlich mehr als die Geschichte an sich. So entsteht leider keine wirklich gelungene Symbiose und die langweiligen und wenig überzeugenden Geschichten stehen den rasanten und dramatischen Bildern immer wieder im Weg.

Das erste Aufeinandertreffen gewinnt trotz unnötiger und übertriebener Gewalt Batman, da die Justice League und auch die Teen Titans nicht wirklich von der Geschichte her überzeugen können.

Batman 1 : 0 Justice League

Israel Verstehen – In 60 Tagen oder weniger [Panini Comics, Juni 2011]

Diesesmal stelle ich euch eine sehr interessante Graphic Novel über Israel vor. Viel Spass mit der Besprechung dieses Buches.

Israel Verstehen – In 60 Tagen oder weniger

Im Original lautet der Titel dieser Graphic Novel „How to Understand Israel in 60 Days or less“
Wer bereits schon einmal eine Auslandsreise über eine Reiseagentur angetreten hat, in einer Größenanordnung von ungefähr 20 fremden Menschen aufwärts, der kann sich sehr gut  hineinversetzten wie es Sarah auf dieser Reise ergangen sein muss.

Die Wohltätigkeitsorganisation „Taglit – Birthright Israel“ bietet Reisen für Juden an, die bisher noch nicht in ihrem Heimatland gewesen sind.  Sarah und ihre Freundin Melissa gehen auf diese geführte „Taglit – Birthright  Israel“ Tour. Dieser Besuch in Israel ermöglicht den beiden die Entdeckung der jüdischen Kultur, der Geschichte und ihrer eigenen Identität.
Diese Reise hat die aus Amerika stammende Comic – Zeichnerin in sehr farbenfrohen Bildern nachhaltig dokumentiert. Der Zeichenstil von Sarah Glidden ist kräftig, ruhig und subtil. Die aquarelliert schmutzigen Farben, sowie die hellen Wüsten und harten Kinolichtszenen, transportieren hervorragend die einzelnen Stimmungen der jeweiligen Stationen auf ihrer Reise in Israel. Sarahs Gedankengänge werden meinem Empfinden nach besonders gut umgesetzt. So etwa, wenn winzige Soldaten aus einem Modell der Golanhöhen herausklettern, oder der Krieg mit Flammenwerfern auf Dinosauriern weitergeführt wird. Diese Darstellungsweise lockert das Geschehen auf und man vergisst zwischenzeitlich, wie ernst und schwierig das gesamte Thema rund um Israel eigentlich ist.

Durch den kritischen Geist und der Offenheit (obwohl sich Sarah im Vorfeld viel mit der Geschichte über Israel beschäftigte und eine mögliche „Gehirnwäsche “ in Erwägung gezogen hat) gelingt es Sarah, diesen Comic journalistisch interessant zu  dokumentieren.
Einprägsame Momente in diesem Comic sind zum Beispiel die jungen Gesichter der israelischen Wehrpflichtigen, ebenso wie die Klagemauer, an der Sarah beinahe aufgrund der Verfahrenheit des Nahost – Konfliktes zusammenbricht.

Da Sarah sich bereits über Israel informiert hatte, machte sie sich auf eine Propaganda Tour gefasst. Dies wird einem beim Lesen dieser Graphic Novel immer wieder verdeutlicht. Die Erfahrungen, die sie auf dieser Reise bekommt sind jedoch weitaus weniger Eindeutig. So  trifft sie zum Beispiel auf einen Reiseleiter, der die Trennungsmauer zu den Palästinensergebieten kritisiert, oder auf einen israelischen Friedensaktivisten, der teilweise selbst nicht an einen Palästinenserstaat glaubt.  Die Tour geht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, von Ort zu Ort.  Vom Flughafen in Israel zu den Golanhöhen, über den See Genezareth, über Tel Aviv, entlang der Wüste und über Jerusalem. Dies entspricht der Reiseroute von „Taglith – Birthright Israel“. Ebenso bekommt der Leser die Möglichkeit zu erfahren, was vor und nach der Rundreise in Israel passiert.

Dieses Buch enthält eine wahre Flut an Informationen rund um Israel.
Aus genau diesem Grund habe ich mir dieses Buch auch gekauft, weil bei mir selber dieses Jahr eine Rundreise in Israel und Jordanien (geführt) auf dem Programm steht. Das Buch ist in erster Linie ein Reisebericht ebenso wie die Identitätssuche der Protagonisten.  Der subtile Einsatz visueller Mittel, die reportagenhafte Spannung und die parabolischen Momente, sowie die geschichtlichen Einzelheiten zu den jeweiligen Orten an denen sich Sarah aufhält, machen es dem Leser nicht gerade einfach. Am Ende bekommt der Leser ein Bild von Israel, ein Psychogramm der israelischen Gesellschaft, eine ganze Menge für einen Comic.

Die Ereignisse die Sarah Glidden beschreibt haben im März 2007 stattgefunden.

Die Aufmachung dieser Graphic Novel ist sehr schön. Eine Gebunde Ausgabe, sie liegt zum Lesen sehr gut in der Hand. Zu jedem Kapitel ist eine gemalte Karte beigefügt, sie verdeutlicht dem Leser die jeweiligen Stationen in Israel. Mit einem Glossar, sowie einer unvollständigen Zeitachse der Geschichte Israels, endet dieses Buch.

Dominik_AVAFAZIT:

Diese Graphic Novel bietet eine Unterhaltsame Geschichte über Israel, witzig, einfühlsam und von großer Tiefe entsteht eine Geschichte über das Erwachsenenwerden, komplexe hoch politische Themen werden mit Herz und Humor erforscht und eine einfache Antwort ist nicht in Sicht.

Alles das erfährt der Leser in Form eines Reiseberichtes. Eine sehr schöne Graphic Novel.

Bei Mycomics gibt es eine gute Leseprobe. Schaut einfach mal rein.

Diese Graphic Novel könnt ihr unter anderem bei Amazon oder bei Panini Comics direkt bestellen.

Copyright © 2010 Sarah Glidden und Panini Comics. All rights reserved.

Teenage Mutant Ninja Turtles Episodenreview (Folge 10) [Nickelodeon]

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Nach der gestrigen Der ultimative Spider-Man Review zu den Folgen sieben und acht, folgt heute die Review zur zehnten Episode der Teenage Mutant Ninja Turtles, bevor morgen dann die elfte Folge ausgestrahlt wird …

Raphael rastet wegen Mikeys kleiner Scherze aus.

Raphael rastet wegen Mikeys kleiner Scherze aus.

Episode 10: Panik in der Kanalisation
(Panic in the Sewers (FKA Mojo Rising))

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Der ultimative Spider-Man Episodenreview (Part 4)

Weiter geht es mit den Reviews zu den Episoden sieben und acht der Serie Der utlimative Spider-Man. Diesmal zwar etwas später, als die letzten beiden Male, aber besser spät, als nie. 😉

MJ und Spidey. Seite an Seite.

MJ und Spidey. Seite an Seite.

Episode 7: Energie
(Exclusive)

Eigentlich wollte Mary Jane ein ganz besonderes und exklusives Interview mit Spider-Man machen, als der Hulk die halbe Stadt in Schutt und Asche legt. Doch wie sich schnell herausstellt, ist nicht der Hulk das Problem, sondern ein nicht sichtbares Energiewesen, welches ebenso gefährlich zu sein scheint, wie der Hulk. Mittendrin, in der ganzen Action, ist Mary Jane Watson mit ihrer Kamera und riskiert dabei ihr Leben für die Story, mit der sie einen Wettbewerb des Daily Bugle gewinnen möchte. Und so ganz nebenbei will sie noch beweisen, dass Spider-Man nicht das Monster ist, zu welchem ihn Jameson immer machen will …

Der Hulk richtet ziemlichen Schaden an.

Der Hulk richtet ziemlichen Schaden an.

Rasante Action und eine spannende Geschichte kennzeichnen diese neue Episode. Man könnte fast von spannungsgeladen sprechen, wenn Spider-Man und der Hulk gegen ein unsichtbares Energiewesen antreten müssen. Hierbei werden einige Erinnerungen an die frühe Animationsserie aus den 80er Jahren wach, als ebenfalls ein Energiewesen Spider-Man das Leben schwer machte. Damals war es noch Electro der zusammen mit dem Videoman in „Spider-Man und seine außergewöhnlichen Freunde“ für Chaos sorgte. In dieser Folge gibt es nun gewisse Ähnlichkeiten. Hier tritt ebenfalls ein Trio dem Monster gegenüber. Aber diesmal sind es nicht Firestar und Iceman, sondern Hulk und Mary Jane, an Spider-Mans Seite. Und ich muss feststellen, dass auch dieses Mal die Konstellation mit zwei männlichen und einem weiblichen Darsteller gleich ausfällt. Dies zeigt erneut, das obwohl die Serie sehr wohl an ein jüngeres Publikum gerichtet ist, die Macher auch immer wieder Kleinigkeiten einbauen, die man nur als langjähriger Fan von Spider-Man erkennen und verstehen kann. Dennoch bleibt die Serie auch für Neueinsteiger klar verständlich und unterhaltsam.

Irgendetwas stimmt hier nicht.

Irgendetwas stimmt hier nicht.

Besonders Positiv fällt diesmal der Blickwinkel auf. Oder wenn man in einer Animationsserie überhaupt davon sprechen kann, die Kameraführung. Denn dank der Aufmachung, die an den Science-Fiction/Katastrophen-Film Cloverfield erinnert, fühlt man sich auch als Zuschauer immer mitten im Geschehen. Anhand der Sichtweise durch Mary Janes Kamera wird man regelrecht in die Handlung gesaugt. Ständig in Bewegung und immer auf dem Sprung vor der nächsten Gefahr. Seite an Seite mit dem Helden der Serie, quer über sämtliche Häuserdächer. So wird bereits durch die Kameraperspektive und die Schnitte eine enorme Spannung aufgebaut. Dies zieht sich dann auch fast bis zum Ende. Und ab dem Moment, wo der Trick mit der Kamera nicht mehr zur Verfügung steht, greift die Dramatik um ein Menschenleben die bisherige Spannung auf und trägt Sie bis zum großen Finale.

Hulk im Kampf mit dem wahren Gegner.

Hulk im Kampf mit dem wahren Gegner.

FAZIT:

Nach den beide letzten, etwas schwächeren Episoden, überzeugt diese Folge wieder mit einer guten und spannenden Geschichte sowie einer dramatischen und überzeugenden Präsentation. Wie gewohnt kommt auch diesmal der inzwischen fest etablierte, aber manchmal etwas seichte, Humor nicht zu kurz. Des weiteren gibt es auch wieder einen Gastauftritt von Stan Lee, der in dieser Folge aber fast schon ein wenig übertrieben senil dargestellt wird, und somit etwas Out of Character erscheint. Die Episode thematisiert auch erneut den fast schon obligatorischen Kampf zwischen J. Jonah Jameson und Spider-Man um die Gunst der New Yorker Bürger und das Image des Helden in der Öffentlichkeit. Während ihn Jonah gerne als Gefahr darstellt, wäre Spidey lieber der Liebling der Stadt.

Energie kann in großen Mengen sehr gefährlich sein.

Energie kann in großen Mengen sehr gefährlich sein.

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Er ist da!!!

Er ist da!!!

Episode 8: Zurück in Schwarz
(Back in Black)

Spider-Man bekommt Konkurrenz. Dies mag an sich nichts Besonderes sein. Aber dieser neue Held ist Spider-Man! Noch ein Spider-Man? Und dazu noch in einem wesentlich cooleren und publikumswirksameren schwarzen Kostüm? Doch wer ist dieser neue und in allen Belangen bessere Spider-Man?
Wenig später kann es Peter kaum glauben, als sich sein bester Freund Harry Osborn als der neue Spider-Man in schwarzem Outfit herausstellt. Und dieser hat sich nicht einfach ein schwarzes Kostüm angezogen, um dem Netzschwinger Paroli bieten zu können, sondern Harry hat sich einen Rest des Venom-Kostüms, welches sein Appartement verwüstet hat, gesichert. Er hat es und mit ihm trainiert und danach in ein kleines Technikgadget gepackt, um so binnen Sekunden in sein neues Outfit schlüpfen zu können. Aber dieser Rest, dieses Etwas, hat noch immer sehr viel Macht und Harry beginnt sich zu verändern …

Kaum auf dem Schlachtfeld und schon der Liebling der Massen.

Kaum auf dem Schlachtfeld und schon der Liebling der Massen.

Mit diesem Episoden-Titel wird direkt Bezug auf die inzwischen fast schon klassische Storyline „Back in Black“ aus der Comicserie genommen. Diese begann kurz nach dem Civil War und führte in den bei den Fans umstrittenen „Brand New Day“. Fast schon nebenbei wird ebenfalls die Demaskierung aus dem Civil War thematisiert. Doch anders als in den Comics wird hier der Humor wesentlich stärker in den Vordergrund gerückt. Die möglichen Gefahren, welche durch die Demaskierung für Peter, seine Freunde und seine Familie, entstehen könnten, werden fast schon übetrieben ins Lächerliche gezogen. Für Fans und Kenner ist dies schon sehr enttäuschend. Dafür wird aus dem Venom aus der vierten Episode endlich der Venom, den die Comicleser schon länger kennen. Sehr seltsam mutet dagegen der Dr. Octopus dieser Animationsserie an, der sich noch nicht richtig an irgendeine Comicversion anlehnen lässt. Denn dieser ist weder wie der klassische Otto Octavius, noch wie der, der zuletzt in den deutschen Ausgaben von sich reden machte, und mehr tot als lebendig war. Auch der Person aus dem ultimativen Comicuniversum gleicht sie kein Stück, und so stellt sich die Frage ob der Zuschauer hier vielleicht eine neue Inkarnation des ewigen Kontrahenten von Spider-Man erleben kann.

Peter kann nicht tatenlos zusehen.

Peter kann nicht tatenlos zusehen.

An Dramatik hat auch diese Folge wieder einiges zu bieten. Dennoch bleibt sie hinter der direkt vorangegangenen Episode ein wenig zurück. Sie ist aber immer noch besser, als die Folgen von letzter Woche. Jedoch es gibt auch etwas, was sie der siebten Folge voraushat. Sie hat storytechnisch mehr Tiefgang und arbeitet das durchaus schwierige Verhältnis zwischen Harry und seinem Vater weiter aus. Die Tatsache, dass Harry immer wieder um die Gunst seines Vaters buhlen musste, führte bereits in den Comics zu sehr dramatischen Handlungsbögen, im Verlaufe dessen Harry nicht nur geisteskrank, sondern auch drogensüchtig wurde. Ich bin gespannt, inwieweit die Autoren hierauf ebenfalls zurückgreifen werden. Potenzial hatten diese Geschichten damals schon und davon ist bis heute nichts verflogen. Das Setting ist wieder, genau wie in der Folge mit dem ersten Auftritt von Venom, wesentlich düsterer ausgefallen. Passend natürlich nicht nur zum Gesundheitszustandes des Helden, der mit einer massiven Grippe zu kämpfen hat, sondern auch zur Stimmung von Spider-Man, der seine Zukunft gegenüber dem neuen Spider-Man, sprichwörtlich schwarz sieht.

Das passiert, wenn man seine Geheimidentität aufgibt.

Das passiert, wenn man seine Geheimidentität aufgibt.

FAZIT:

Diese Folge weiß vor allem Comickenner zu überzeugen. Mit sehr vielen Anspielungen an die Comicgeschichte des Helden werden Fans geradezu in Entzückung versetzt. Dennoch kann die Handlung auch ohne diese Kenntnisse voll und ganz überzeugen, da sie in sich stimmig, glaubhaft und spannend dargestellt und präsentiert wird. Die jüngeren Fans werden vor allem ihre Freude an dem niesenden und herum“rotzenden“ Helden haben, der sich dem bösen schwarzen Monster entgegenstellt und am Ende trotzdem als strahlender Sieger hervorgeht.

Spidey und Venom im dramatischen Kampf.

Spidey und Venom im dramatischen Kampf.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Marvel & Subs. / SuperRTL

The Homeland Directive [Carlsen, Januar 2013]

Für die heutige Review möchte ich mich ganz herzlich bei Carlsen Comics für die Bereitstellung dieses Bandes als Rezensionsexemplar bedanken. Dieser Comic ist wirklich etwas besonderes. Warum? Das erfahrt ihr in dieser Review …

The Homeland Directive

Anfangs scheint es noch eine normale Grippe zu sein. Doch schnell entwickelt sich daraus eine tödliche Epidemie, an deren Ende Millionen von Amerikanern sterben könnten. Was ist die Ursache, und in welchem Zusammenhang stehen der kürzlich ermordete Dr. Ari Musa und seine Kollegin Dr. Laura Regan, beide Mitarbeiter des Centers for Disease Control and Prevention, mit diesem möglichen Anschlag? Als aber Dr. Regan plötzlich von einer Gruppe abtrünniger Regierungsagenten entführt wird, welche ihr eine unfassbare Geschichte offenbaren, wird es immer mysteriöser. Ist dieser Terroranschlag auf das amerikanische Volk vielleicht sogar eine Aktion der eigenen Regierung? Und wie weit steckt der Präsident in dieser Verschwörung mit drin? Der Gruppe bleibt nicht viel Zeit, das Rätsel zu lösen, da ihnen auch das FBI und andere Organisationen der Regierung dicht auf den Fersen sind …

Die Epidemie breitet sich aus.

Die Epidemie breitet sich aus.

The Homeland Directive ist ein Comic-gewordener Kinofilm. Atmosphärisch dicht, spannend und voller Action. Auch wenn die Handlung schon ab der Hälfte vorhersehbar ist, wird es dennoch nicht langweilig. Robert Venditti schafft ein Szenario, welches sich bewusst dem Zitat von Benjamin Franklin: „Wer bereit ist, grundlegende Freiheiten aufzugeben, um kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ bedient. Denn dieses Zitat fasst die Geschehnisse sehr treffend zusammen. Einziges Problem sind einige der auftretenden Figuren. So bleiben unter anderem der FBI Special Agent John Carson, als auch der Homeland Security Secretary Albert Keene und seine Stabschefin, trotz nicht gerade unwichtiger Rollen eher eindimensional und flach. Kaum Persönlichkeit und kaum Emotionen. Dass es aber auch anders, und vor allem besser, geht, zeigen die Ausarbeitungen der Persönlichkeiten von Dr. Laura Regan und Gene Robillard vom United States Secret Service.

Ein Mord im Auftrag der Regierung.

Ein Mord im Auftrag der Regierung.

Visuell ist dieser Band sehr schwer zu beschreiben. Denn Zeichner Mike Huddleston bedient sich sehr verschiedener Stile, Farbgebungen, Zeichen- und Hilfsmittel um ein außergewöhnliches Leseerlebnis zu schaffen. Während beispielsweise im Oval Office des Präsidenten noch grobe Bleistiftskizzen mit Radierungen überzeugen, dominieren in der nächsten Szene, im Büro des Secretary der Homeland Security, bereits starke Tuschelinien, Rasterfolien und Fotoelemente. Farben werden in diesem Band eher dezent eingesetzt, wenn man von ein paar wenigen Ausnahmen absieht. So wird eine Szene bei einer Veranstaltung mit geradezu psychedelischen Farben untermalt. Immer sind die Farben eine Unterstützung der jeweiligen Situation und wirken trotz ungewöhnlicher Farbgebung und -mischung in sich stimmig. Einzig die Tatsache, dass die Perspektiven gelegentlich arg überzogen sind, stört das eigentlich eher realistische Gesamtbild merklich.

Gespräche im Oval Office gehören zur Tagesordnung.

Gespräche im Oval Office gehören zur Tagesordnung.

FAZIT:

Mit The Homeland Directive liefern Autor Robert Venditti und Zeichner Mike Huddleston ein grandioses Werk ab, das sich mit seiner Story und der grafischen Umsetzung nicht vor den großen Hollywood-Kino-Blockbustern verstecken braucht. Sowohl die Geschichte als auch das Artwork bildet ein gelungenes Gesamtwerk und fesseln den Leser von der ersten Seite an. Auch wenn es einige kleinere Kritikpunkte gibt, an denen beide Künstler noch arbeiten sollten, ist es schnell möglich, sich in der Geschichte zurechtzufinden, und zu verlieren.
Dieser spannende Thriller ist eine Empfehlung an alle, die etwas Außergewöhnliches suchen, und sich nicht vor einer Geschichte mit Verrat am eigenen Volk, einer Handvoll Action und, zumindest teilweise, gut ausgearbeiteten Figuren, scheuen.

Dr. Laura Regan auf der Flucht vor der Regierung, mit Agenten der Regierung.

Dr. Laura Regan auf der Flucht vor der Regierung, mit Agenten der Regierung.

„The Homeland Directive“ bei Carlsen Comics bestellen.
„The Homeland Directive“ bei Carlsen Comics bestellen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Top Shelf Productions / Carlsen Comics

Meine Comiclieferung für Februar/März 2013

Heute habe ich meine monatliche Lieferung vom Comicshop meines Vertrauens erhalten. Es wieder einmal nicht gerade wenig, aber einiges davon nähert sich ja leider bereits dem Ende, oder ist sogar mit den aktuellen Ausgaben abgeschlossen.

  • Detektiv Conan Special Black Edition
  • Spider-Man Magazin #68
  • Justice League #9
  • Justice League #10
  • Batman #10
  • Animal Man #2: Tier gegen Mensch
  • Avengers – Die Rächer #3
  • Avengers vs. X-Men #5
  • Avengers #25
  • FF – Fantastic Four #5: Totenstadt
  • Spider-Man #108
  • Spider-Man der Avenger #5
  • Stephen King – Der dunkle Turm #8: Die Schlacht von Tull
  • Spawn #104
  • Bart Simpson #71
  • Futurama Comics #50
  • Simpsons Super Spektakel #7
  • Simpsons Comics #197

Danke an das zuverlässige Team vom Comic Attack, die jeden Monat aufs Neue das Bestmögliche für ihre Kunden versuchen und auch fast immer schaffen.

El Mercenario #1: Der Söldner [Splitter Verlag GmbH & Co. KG, Juni 2012]

Dominik_AVAEndlich habe ich Gelegenheit gefunden, mich dieser Ausnahmeserie zu widmen.  Im Vorfeld kann ich einfach nur sagen, schön dass ich mir diese Reihe komplett zulegen werde, ich würde es sonst sehr bereuen.  Es gibt immer wieder zwischendurch ein paar Comics, die etwas mit einem machen. Sie verzaubern einen, sie berühren dich und lassen einen nicht mehr los. Dieser erste Band von El Mercenario gibt mir genau dieses Gefühl von „ich will gelesen werden“.

El Mercenario Bd. 1: Der Söldner

Man denke an das Himalayagebirge. Hoch darüber hinaus gibt es eine Welt, die die Menschheit bisher noch nicht kennt. Eine fremde Welt hoch über den höchsten Bergen in den Wolken. Hoch dort oben gibt es Drachen, Ritter und Könige. Mächtige Herrscher und weitläufige Wolkentäler. Die Zeit scheint hier scheinbar still zu stehen. In dieser Welt lebt der Krieger und Söldner El Mercenario.

El Mercenario hat den Auftrag bekommen, eine Frau aus den Klauen von Erpressern zu retten.
Das Abenteuer beginnt und die Ereignisse überschlagen sich, so dass El Mercenario durch die Wolkendecke ins normale Menschenreich stürzt.

El Mercenario schafft es einen neuen Auftrag anzunehmen. Mit der freundlichen Hilfe der Menschen gelingt es ihm erneut die Wolkendecke zu durchbrechen. Ein weiteres Abenteuer entwickelt sich.  Was hat es mit dem fliegenden Palast und den vielen Schönheiten, die dort leben auf sich. El Mercenario wird gefangen genommen und nimmt sich diesem Rätsel an.

Kann El Mercenario sie vor dem sicheren Tod retten?

Die Splitter Aufmachung ist grandios.  Auch wenn diese Comic Reihe schon über 30 Jahre alt sein mag, so muss sich Vincente Segrelles El Mercenario in keinster Weise hinter neueren aktuellen Werken der Comic – Literatur verstecken. Dieses Comicwerk scheint zeitlos zu sein. Es übt nach wie vor eine beachtliche Faszination auf den Leser aus. Dies liegt vermutlich vor allem in der einzigartigen Zeichentechnik des Künstlers, sie sucht einfach Ihresgleichen.  Jedes Panel ist wie ein Gemälde, komplett in Ölfarben gemalt. Die Bilder laden den Leser ein, länger hinzuschauen. Vor allem die Gesichtszüge einiger leichtbekleideter Damen Wissen zu faszinieren (nicht nur die Gesichtszüge).  Ebenso der Söldner El Mercenario in seiner Rüstung und die sehr schön in Szene gesetzten Drachen wissen uneingeschränkt zu gefallen. Dass die Geschichte über und unter den Wolken spielt, in Verbindung mit einem Luftschloss, lässt Bilder im Kopf des Lesers entstehen wie aus „Tausend und einer Nacht“. Die Farben sind sehr gut gewählt, nicht zu düster wirken sie. Sie transportieren dieses Gefühl von Freiheit über den Wolken. Allein die faszinierenden Zeichnungen in Ölfarben sind einen Kauf dieses Albums allemal wert.

Man sagt, die Nächte über den Wolken mögen sehr kalt sein.

13 Bände werden veröffentlicht. Der 14 Band der neu hinzukommt wird eine Welterstveröffentlichung sein.  Die Collectors Edition im Splitter Verlag enthält am Ende eine sehr schöne Entstehungsgeschichte dieses Comics. Diese Bonusstrecke „Hinter den Kulissen“ wurde vom Künstler selbst verfasst. Sie beleuchtet die Einzelheiten des Entstehungsprozesses von El Mercenario und ermöglicht dem interessierten Leser einen ganz persönlichen Eindruck vom Künstler und seinem außergewöhnlichem Werk zu bekommen.  Zusätzlich dazu gibt es im Backcover ein Kunstdruck von Vicente Segrelles.

Wie in der Entstehungsgeschichte dieses ersten Comics erwähnt wird, ist es durchaus zu erkennen, dass die Geschichte an sich aus drei Teilen besteht. Die Geschichte mag einfach gestrickt sein, vielleicht auch etwas banal, aber allein die grandiosen Zeichnungen lassen das Storytelling zumindest für den ersten Band  in den Hintergrund rücken. El Mercenario ist ein wahres Comichighlight.

El Mercenario Band 1: Der Söldner bei Amazon erwerben.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012 Splitter Verlag