Im heutigen Special möchte ich euch meine Eindrücke vom Livekonzert von Adel Tawil, bei dem ich am vergangenen Wochenende, am 12. April 2014 zugegen war. Das Konzert war wunderbar und auch die Vorgruppen konnten überzeugen. Vorgruppen? Ja, genau. Denn mit Benne und Madeline Juno traten 2 Künstler vor Adel Tawil auf. Weiterlesen
Kategorie Musik
Howl von Mighty Oaks [Vertigo Berlin, Februar 2014]
Also ich weiß auch nicht so recht, wie ich auf diese Band aufmerksam geworden bin. Ich habe bei Amazon gestöbert, habe zufällig das Cover dieses Albums gesehen, angeklickt, das erste Lied angehört, es gefiel mir auf Anhieb sehr gut, den Preis gesehen („damals“ noch 4.99 Euro, wenn ich mich recht erinnere, als MP3 Download) und dann ohne Umwege gekauft!
Was soll ich sagen, es läuft aktuell bei mir in der Dauerschleife, zuvor noch nie etwas über diese Band gehört, die Single „Brother“ könnte aber demnächst sicherlich vermehrt im Radio gespielt werden. Quasi ein Blindkauf mit Erfolg, wenn man so will!
Die drei Bandkollegen (Ian Hooper – Washington USA, Claudio Donzelli – Italien und Craig Saunders – England), stammen alle jeweils aus unterschiedlichen Ländern. Das musikalische Schicksalsgefüge führt sie in Berlin zusammen, um dort gemeinsam ihren musikalischen Ideen freien Lauf zu lassen. Mighty Oaks bedeutet übrigens übersetzt in etwa: Mächtige Eichen.
Die Zukunft ist jetzt: Das HUVr-Board kommt
Das will uns zumindest ein Internetvideo weißmachen. In Anlehnung an das Hooverboard aus dem Kinoblockbuster „Zurück in die Zukunft 2“ wurde jetzt angeblich aus einem Sommerprojekt am MIT (Massachusetts Institute for Technology) im Jahre 2010 dieses HUVr-Borad entwickelt. Nach Angaben des Herstellers sei man endlich auf die Anti-Grav-Technologie gestoßen und könne nun hiermit dieses Board realisieren. Verkaufsstart soll bereits der Dezember 2014 sein.
Ein paar ausgewählte Youtube Songs
Hallo zusammen, dieses Mal möchte ich den Lesern eine Handvoll ausgewählte Youtube Songs vorstellen. Dabei handelt es sich alles um einzelne Songs, die mich persönlich aktuell ein Stückchen auf meinem Weg begleiten. Es sind durchaus unterschiedliche musikalische Stilrichtungen dabei, aber alle Lieder haben für mich persönlich etwas gemeinsam: Sie treffen diesen bestimmten Nerv um auch nach dem „zwanzigsten Mal“ die Repeat Taste zu drücken!
Den Anfang macht das Musikvideo zur Serie: Wye Oak – Civilian >> The Walking Dead Music Video.
Als ich dieses Lied zum ersten Mal beim Anschauen der 2. Staffel von The Walking Dead gehört habe bekam ich so ein gewisses Kribbeln auf der Haut. Das mag wahrscheinlich daran gelegen haben, dass dieses Lied sehr gut zum Ending der Episode passt. Seitdem hat dieses Lied sich in meine Gehörgänge gegraben und es läuft beinahe täglich bei mir.
Als Nächstes möchte ich den Lesern eine mir sehr gut bekannte Band vorstellen.
Lakeside Inn – Time will dry your eyes/ Live at Tresorfabrik
Ein sehr guter Freund von mir spielt in dieser Band stammend aus Münster mit.
Immer wieder, wenn ich mal zugegen bin treffe ich mich bei Gelegenheit auf ein Bierchen bzw. ein allgemeines Pläuschen mit den Bandkollegen bzw. dem Gitarristen.
Wie ich finde, steckt in dieser Band eine Menge Potenzial nach oben. Die Jungs arbeiten hart an ihrer neuen Platte, haben bereits einen Longplayer draußen und spielen fleißig lokale Konzerte in der Umgebung von Münster. Aus diesem Grund, weil ich die Band einfach mag und persönlich kenne, mache ich hoffentlich in ihrem Sinne etwas Werbung. Viel Spaß mit „Time will dry your eyes“ und „Holiday in Vegas“.
Wer Interesse hat, kann natürlich auch mal bei Amazon vorbeischnuppern.
Lakeside Inn – Holiday in Vegas/ Live at Tresorfabrik
Weiter geht es mit einem Musikstück aus dem aktuellen GTA 5 Game.
The Chain Gang of 1974 – Sleepwalking
Yeah schon beim ersten Mal hören hat es mir so ein Gefühl von coolnes vermittelt.
Das muss wohl daran gelegen haben, dass es sich zu diesem Stück besonders gut durch die riesige Stadt Los Santos cruisen lässt. Dieser Song passt hervorragend für längere Autofahrten.
Immer wieder gerne höre ich mir diesen Song durchaus auch in der Dauerschleife an, gerade ab Minute 1.50 fühle ich mich richtig wohl …
Den Abschluss macht ein etwas traurigeres Lied.
Johannes Oerding – Nichts geht mehr (Offizielles Musikvideo) – BuViSoCo 2013
Nun ja, ich bin eher durch Zufall auf diesen Herrn gestoßen, aber seine Musik gefällt mir sehr gut.
Die Stimme von Johannes Oerding hat mich direkt gefesselt. Ich kann das gar nicht genau beschreiben, wie so das so ist, aber hört es euch doch einfach mal selbst an.
Das Copyright liegt bei den jeweiligen Künstlern bzw. Plattenfirmen.
Mueli77s Feine Welt, 2013 in Zahlen, Daten und Fakten
Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht diesen Blogs für das Jahr 2013 an. Wem dieser von WordPress.Com verfasste Rückblick zu langweilig ist, der kann sich auch gerne meinen persönlichen Jahresrückblick im Podcast anhören.
Hier ist ein Auszug:
Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieser Blog wurde in 2013 etwa 28.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 10 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieser Blog.
Adel Tawil – Lieder (Deluxe Edition) [Universal Music GmbH, November 2013]
Adel Tawil – Lieder (Alle 29 Songs)
Mit „Lieder“ legt Adel Tawil nicht nur sein erstes Soloalbum vor, sondern präsentiert auch gleich noch einen eingängigen Popsong mit sehr vielen Hommages an seine eigene Musikvergangenheit. Seien es Lieder, die er selbst interpretiert hat, oder jene, die ihn prägten. In diesem Song hat er 29 Stück versteckt und hier sind jetzt alle mit Video (eingebunden von Youtube) aufgelistet. Weiterlesen
Killswitch Engage – Disarm The Descent Mp3- Download [Roadrunner Records, April 2013]
Heute möchte ich euch eine Platte vorstellen, die vielleicht nicht unbedingt auf diesen Blog passen könnte. Sie kommt aus dem eher etwas härteren Metal Genre. Vielleicht kennt der ein oder andere von euch Killswitch Engage, vielleicht aber auch nicht. Nun, ihre aktuelle Musik lässt sich durchaus als Metalcore mit clean gesungenen Passagen ebenso wie mit melodiösen Arrangements beschreiben. Durchaus heftiges Blastbeat Geballter trifft auf einen melodischen Anstrich im Chorus. Das macht die Platte wiederum recht eingänglich, sprich es bleibt viel direkt beim ersten hören im Ohr hängen.
Hier die Tracklist:
| Song |
Länge |
| 1. The Hell In Me |
2:57 |
| 2. Beyond The Flames |
2:53 |
| 3. The New Awakening |
3:30 |
| 4. In Due Time |
3:17 |
| 5. A Tribute To The Fallen |
4:02 |
| 6. Turning Point |
3:12 |
| 7. All We Have |
3:20 |
| 8. You Don’t Bleed For Me |
3:20 |
| 9. The Call |
2:50 |
| 10. No End In Sight |
3:29 |
| 11. Always |
4:33 |
| 12. Time Will Not Remain |
3:13 |
Es dürfte im Metal Bereich eine der weitreichendst diskutierten News überhaupt gewesen sein, Howard Jones (Sänger) verlässt Killswitch Engage und Jesse Leach feiert sein Comeback hinter dem Mikrophon des Metal Flaggschiffs stammend aus Massachusetts. Für viele Fans sind durch diesen Wechsel die Erwartungen und Hoffnungen an das bereits sechste Studioalbum enorm.
In einer knappen Stunde bekommt der Hörer zwölf Songs auf die Ohren, welche es in sich haben.
Der Opener „The hell in me“ macht direkt deutlich, dass niemand in der Band vergessen hat, wie er sein Instrument zu spielen hat. Im Refrain gibt es dann eher abgedämpfte Leersaiten, gepaart mit cleanen Vocals die im Ohr hängen bleiben.
Das heftige Geballer könnte durchaus auf die alten Anfangstage der Band verweisen, dennoch sehen sich Killswitch Engage durch den Bandwechsel in keinem Dilemma. Killswitch Engage haben sich von Album zu Album weiterentwickelt, dass merkt man dieser Platte deutlich an. Sehr gekonnt wechseln sich hier cleane und harte Passagen die Hand, ohne dabei das Teenie Weichspülprogramm anzuschalten. Ob nun Sänger Howard Jones besser zur Band passt oder Jesse Leach, beide sind sehr gute Sänger, beide haben auf ihre Weise den Stil der Band geprägt. Letztendlich ist und bleibt es Geschmackssache des Hörers. Ich persönlich kann mich mit beiden Sängern sehr gut anfreunden.
Jedenfalls macht Disarm The Descent bereits vom ersten Lied an mächtig Dampf und vor allem sehr viel Freude beim hören. Allein dafür sorgt wie gewohnt das Duo Dutkiewicz und Stroetzel, die ein Mörderriff nach dem anderen aus dem Handgelenk schütteln. Diese Killswitch Engage Mischung gepaart mit modernen rhythmischen Pantera Syle Parts in Kombination mit den zweistimmigen Leads im Refrain, ergeben bereits wahrhaftig beim ersten Durchlauf Melodiebögen zum mitsäuseln/ mitsingen/mitsummen.
Geniale Moshparts gibt es natürlich auch. So in etwa in dem Lied „Turning Point“. Hier wird gekonnt Härte mit ultratiefen „Growls“ gemischt und heraus kommt dennoch durch die cleanen Passagen ein sehr eingängiger Song.
Übersongs hat meiner Meinung nach dieses Album nicht. Einige Songs könnten diesen Anwärter jedoch durchaus gerecht werden. Was sich aber auf jeden Fall behaupten lässt ist, dass kein einziger Song auf dieser Platte einen Ausfall darstellt. Es gibt wirklich keinen Lückenfüller. Alle Songs wissen auf ihre Art zu gefallen. Wer jetzt meint, das könnte nicht abwechslungsreich genug sein, der täuscht sich. Tempowechsel gibt es genügend. Musikalisch wird dem Hörer auch in diesem härteren Genre einiges an Abwechslung geboten. Der vorletzte Song „Always“ zum Beispiel, kommt durchgehend sehr getragen mit schönen Melodiebögen daher, absolut Klasse.
Wer bisher von der Band noch nichts kannte, und mal reinschnuppern möchte wie das aktuelle Album den so klingt, der schaue doch mal bei Youtube vorbei.
Allen anderen, die mit dieser Art von Musik etwas anfangen können, denen gepflegte Härte gepaart mit coolen Melodiebögen und clean gesungenen Parts im Wechsel mit Moshparts und tiefen Growls nichts ausmachen, den sei diese Scheibe definitiv ans Herz gelegt.
Copyright by Roadrunner Records 2013 and http://www.killswitchengage.com
Killswitch Engage – Disarm The Descent bei Amazon als Mp3 Download erwerben.
Heino „Mit freundlichen Grüßen“ (inkl. Bonustrack / exklusiv bei Amazon.de) Mp3-Download [Starwatch Entertainment, Februar 2013]
Unglaublich, ich habe mir wirklich das aktuelle Heino Album gekauft. Das hätte ich nie im Leben für möglich gehalten, dass ich mir je ein Heino Album kaufe. Aber was soll ich dazu sagen, es ist mehr als interessant. Allein dass darüber geschrieben und diskutiert wird spricht für sich. Bei Amazon gibt es bereits über 800 Kundenrezensionen und die Gesamtwertung ergibt 4 von 5 Sternen. Knapp 330 gefällt mir Klicks bei Amazon für Facebook. Was mir zu denken gegeben hat, ist wirklich diese 4 von 5. Sterne. Das bedeutet doch allen Ernstes, dass dieses Album sehr vielen Leuten gefällt. Und somit habe ich mir die Tracklist angeschaut, festgestellt, dass ich fast alle Lieder im Original kenne (ohne nachzuschauen) und letztendlich das Album dann käuflich erworben.
| Titel | Länge | |||
| 1. Junge |
3:04 | |||
| 2. Haus am See |
3:35 | |||
| 3. Ein Kompliment |
3:11 | |||
| 4. Augen auf |
3:17 | |||
| 5. Sonne |
4:05 | |||
| 6. Gewinner |
3:42 | |||
| 7. Liebes Lied |
3:36 | |||
| 8. Leuchtturm |
4:29 | |||
| 9. Vogel der Nacht |
4:17 | |||
| 10. MfG |
3:24 | |||
| 11. Kling Klang |
3:43 | |||
| 12. Willenlos |
3:22 | |||
| 13. Was soll das |
4:37 |
„Junge“ von den Ärzten, „Haus am See“ von Peter Fox, „Ein Kompliment“ von Sportfreunde Stiller, „Augen auf“ von Oomph, „Sonne“ von Rammstein, „Gewinner“ von Clueso, „Liebeslied“ von den Absoluten Beginner, „Leuchtturm“ von Nena, „Vogel der Nacht“ (mir bis dahin unbekannt) von Stephan Remmler, „MFG“ von Die fantastischen Vier, „Kling Klang“ (auch bisher mir unbekannt gewesen) von Keimzeit, „Willenlos“ von Marius Müller Westernhagen und „Was soll das“ von Herbert Grönemeyer sind alles Lieder, die an sich fast jeder auf Anhieb im Original kennt.
Die Stimme von Heino kann man mögen oder nicht, aber ich finde sie richtig cool in den jeweiligen Liedern. Sie ist tief, klar und deutlich, verständlich und wie ich finde, spricht/singt Heino langsamer als in den jeweiligen originalen. Interessant finde ich, dass Heino die Lieder in keinster Weise ins lächerliche zieht, ganz im Gegenteil, er macht daraus ein für sich typischen Song.
Heino, mittlerweile 74 Jahre alt zeigt mit diesem Album richtig viel Mut. Natürlich wird die Medientrommel gewaltig gerührt, jeder kennt Heino und keiner kann sich so ein Album von ihm wirklich vorstellen. Und dabei ist dieses Album auch noch richtig gut. Natürlich ist es immer eine Sache des Geschmacks, aber mir gefallen fast alle Lieder auf Anhieb. Einzig und allein mit den mir beiden bisher unbekannten Liedern muss ich noch warm werden. Es liegt wohl wirklich daran, dass mir diese beiden Lieder (von Stephan Remmler und von Keimzeit) einfach unbekannt waren und ich sie nicht im Original kannte.
Zu den einzelnen Liedern möchte ich gar nicht so viel schreiben, es sei gesagt, dass man wirklich jede Textzeile endlich mal versteht. Bei Herbert Grönemeyer zum Beispiel ist das ja nicht so selbstverständlich, selbst MFG klingt verdammt cool und vor allem verständlich.
Heino hat hier nicht billig gecovert, sondern wirklich was draus gemacht.
Das Ergebnis ist teilweise wirklich zum kaputt lachen und stellenweise richtig gut. Wer die Originale kennt und auch mag, kann meines Erachtens ohne Probleme dieses Album mit einem gewissen Augenzwinkern, einer Prise Humor weil es einfach Heino ist und etwas Ironie, hören.
Ein Dauerbrenner wird Heino mit diesem Album sicherlich nicht gelingen, aber es weiß garantiert allein schon durch den ganzen Medienwirbel für geraume Zeit zu unterhalten. Wie man sieht, steht Heino aktuell zum ersten Mal auf Platz eins mit seinem aktuellem Album. Also, was will man mehr. Es scheint zu funktionieren, selbst mit 74 Jahren noch. Die Leute reden drüber, es wird gekauft, es ist lustig, es ist interessant und irgendwie auch noch gut. Das hätte man wirklich nicht für möglich gehalten.
© 2013 All rights by Starwatch Entertainment GmbH.
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Silbermond „Himmel auf“ (MP3 Download) [ Back 2 Back Records, März 2012]
Nachdem ich euch letztens das aktuelle Album von Kraftklub vorgestellt habe, folgt nun Silbermond mit ihrem aktuellem Longplayer „Himmel auf“.
Viel Spass beim lesen.
|
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Song: |
Länge: |
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|
| 1. Unter der Oberfläche |
3:46 | |||
| 2. Gegen |
3:05 | |||
| 3. Himmel auf |
3:20 | |||
| 4. Wofür |
4:22 | |||
| 5. Ja |
5:09 | |||
| 6. Teil von mir |
3:54 | |||
| 7. Irgendwo in der Mitte |
4:24 | |||
| 8. Für dich schlägt mein Herz |
3:35 | |||
| 9. Weiße Fahnen |
4:34 | |||
| 10. Ans Meer |
3:27 | |||
| 11. Es geht weiter |
4:06 | |||
| 12. Waffen |
3:49 | |||
| 13. Du fehlst hier |
3:37 | |||
| 14. Das Gute gewinnt |
3:38 |
Das aktuelle Silbermondalbum „Himmel auf“, wird niemanden enttäuschen, der Fan ist, oder auch nur ansatzweise die Vorgängeralben mag. Drei Alben haben Silbermond bisher vorgelegt. Alle Alben waren gut in den Charts vertreten. Silbermond gelangen auf Platz zwei der Albumcharts mit ihrer ersten Platte und die beiden Folgewerke sind direkt auf Platz eins gewandert. So muss das aktuelle Album doch schon einiges bieten können. Das neue Album ist kein Quantensprung, aber bei weiten genauso gut wie alle Vorgängeralben. Herzschmerzballaden wie „Himmel auf“, „Ja“, Für dich schlägt mein Herz“, rockigere Lieder wie zum Beispiel „Gegen“, welches über einen sehr penetranten Ohrwurm?! verfügt, ja sogar einen kleinen Abstecher in die Schlagerwelt haben Silbermond mit ihrem Song „Ans Meer“ unternommen. Bei weitem klingt alles sehr glatt gebügelt. Das ist auch der größte Kritikpunkt meiner Meinung nach. Ansonsten haben Silbermond alles richtig gemacht. Die meisten Lieder bewegen sich eher im ruhigeren und mittleren Tempobereich. In diesem Tempobereich scheinen Sie sich auch wohl zu fühlen, beweist dies nicht schon die aus dem Radio bekannte vorabsingle „Himmel auf“?! Im Internet lassen sich viele Kritiken zu diesem Album finden. Viele davon sind durchweg positiv, oder durchweg negativ, nur wenige Kritiken befinden sich im Mittelmaß. Entweder man mag Silbermond, oder man mag sie nicht, aber ein künstlerisch schlechtes Album haben sie hier auf keinen Fall vorgelegt. Viele Lieder bleiben bei mehrmaligem Hören direkt im Ohr hängen. Es beginnen sich kleine leise Ohrwürmer einzuschleichen die einem dann tiefer ins Gehirn krabbeln. Melodiebögen beherrschen Silbermond allemal. Das Album enthält jedoch viel Pathos. Es wird gerockt, aber nur selten rockt Silbermond sich aus der pochenden Weichspül – Lethargie heraus. Wer sich damit anfreunden kann, dem offenbart sich ein gefühlvolles, in sich stimmiges reifes Album.
Textlich wird viel über Liebe, Sehnsucht, Glück, Herzschmerz aber auch über ernste Themen gesungen. Zum Beispiel geht es in dem Lied „Waffen“ so gut wie gar nicht um Liebe.
„Man zeigt nicht mit Waffen auf
andere Leute
man zeigt nicht mit Waffen auf
Niemand und Nichts
Oh die Brüder von gestern sind
die Gegner von heute
und jeder Schuss kommt irgendwann
irgendwann zurück
Völker der Welt
rüstet euch auf
kauft euch Pistolen
geht an die Front
sichert den Frieden
mit neuen Kanonen
Füllt euer Pulverfass
bis zum Rand
So voll wie unser Magazin
So leer ist der Verstand“
etztlich sei gesagt, Silbermond sind reifer geworden. Sie experimentieren mit Indie – elektronischen – Elementen und neuen Effekten, sie probieren sich in gewohnter Manier neu aus. Songs wie „Unter der Oberfläche“ werden mit Synthies und Chören angereichert, was bereits am Anfang darauf schließen lässt, dass sich Silbermond neu ausprobieren wollen und dennoch altbewährtes beibehalten wollen. Desöfteren mag man durchaus den Eindruck erhalten, dass Silbermond in einigen Liedern stellenweise in Richtung Coldplay oder The Killers tangieren, was einen gewissen hymnenhaften stadionatmosphären Charackter mit sich bringt.
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