Seit gestern Abend konnte man auf www.turtlereveal.com für seinen persönlichen Ninja Turtle voten um dessen Charakterposter freizuschalten. Wie nicht anders zu erwarten war, wurde Leonardo als Erster freigeschaltet, dicht gefolgt von Michelangelo. Heute morgen war dann Raphael frei und vor etwa einer Stunde auch Donatello. Nachdem nun alle vier Poster online sind, wurde auch gleich der neue Trailer nachgeschoben. Alles zusammen findet ihr jetzt auch hier. Weiterlesen
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Sony arbeitet an einem Sonic-Film
Sonic gehört neben Mario und Pac Man zu den bekanntesten Videospielcharakteren dieser Welt. Und auch wenn Sega als Konsolengigant längst Geschichte ist und nur noch als Softwarepublisher von sich hören lässt, ist Sonics Erfolg noch immer ungebremst. Als einziger Videospielcharakter, mit immerhin über 140 Millionen verkauften Spielen, besitzt er eine seit mehr als 20 Jahren durchgehend laufende Comicserie. Und auch im TV brachte es der schnellste Igel der Welt mit 3 TV-Serien auf über 200 Folgen.
Neue Fotos zu Michael Bays Turtles Film aufgetaucht (Update Splinter und Shredder Designs)
Es ist nicht mehr lange hin, bis Michael Bays Teenage Mutant Ninja Turtles in die Kinos kommt. Doch Informationen und Bilder gibt es bisher nur wenig. Nun sind zwei Fotos aufgetaucht mit den Designs von Shredder und dem Meister der Turtles, Splinter. Weiterlesen
Teenage Mutant Ninja Turtles (2014) Trailer (Update: Jetzt mit deutschem Trailer)
Nachdem heute bereits ein kurzes Sneak Peak veröffentlicht wurde, ist jetzt endlich der erste offizielle Trailer zu Michael Bays „Teenage Mutant Ninja Turtles“ online gegangen. Schaut ihn euch an und sagt mir ruhig in den Kommentaren, was ihr davon haltet. Die Action überzeugt auf jeden Fall, aber das Design der Turtles schreckt mich als großen Fan eher ab.
Bekommt Black Widow einen eigenen Film?
Schon auf der letztjährigen New York Comic Con wurde angedeutet, dass Natashas Rolle im kommenden Captain America-Movie wichtiger sei, als es zuerst den Anschein habe. Nun verdichten sich jedoch die Gerüchte, dass Marvel Studios einen eigenen Film mit der schwarzen Witwe in Planung habe. Marvel Studios-President Kevin Feige meinte:
“Black Widow’s whole arc [in The Winter Soldier] is coming to terms with her history – that she’s been a spy, and spies aren’t necessarily trustworthy. We start filming the next Avengers film at the end of March. [Black] Widow’s part in that is very big. We learn more about her past and learn more about where she came from and how she became in that film. The notion of exploring that even further in her own film would be great, and we have some development work with that.“
Die Simpsons – 500x im TV und 200x im Comic
Auch dieses Special erschien urpsrünglich auf Comic Hive und findet jetzt im Zuge meiner „Rettung“ hier ein neues Zuhause. Ich hatte es damals im Vorfeld zur 500. Episode und dem 200. deutschen Comicheft verfasst. Auch wenn dies inzwischen schon wieder Geschichte ist, bietet der Artikel ein paar schöne Rückblicke …
26 Jahre ist es inzwischen her, dass am 19. April 1987 ein kurzer Pausenfüller rund um eine gelbe Familie für die Tracy Ullman-Show die Fernsehbildschirme eroberten. Schon bald waren die ein bis zwei Minuten kurzen Episoden so beliebt, dass bereits Ende 1989 die erste 22-minütige Folge der eigenständigen Simpsons-Serie in Amerika über die Bildschirme flimmerte.
Wenn man sich die Idee hinter den Simpsons ansieht, war es nicht anders zu erwarten, dass die erste Staffel einschlug wie eine Bombe. Doch für die Macher, insbesondere dem Kopf der Simpsons, Matt Groening, war der Erfolg dennoch überraschend. Immerhin waren die Simpsons eher aus einer Notlösung entstanden. Denn als James L. Brooks durch die Comicserie „Life in Hell“ auf den jungen Künstler aufmerksam wurde, wollte dieser eigentlich erst besagte Comicserie für die Tracey Ullman-Show umsetzen. Doch Groening wollte sich die Rechte an seiner eigenen Serie nicht wegnehmen lassen, und kreierte so in nur knappen 15 Minuten die erste Version der gelben Familie. Auch das Aussehen aller Familienmitglieder wurde in diesem kurzen Prozess der Kreativität festgelegt. Was Groening jedoch nicht wusste, war, dass seine Entwürfe nicht weiter ausgearbeitet werden würden, sondern 1:1 von den Animatoren übernommen worden sind.
Dies ist auch der Grund, weshalb die Simpsons in den inzwischen als Simpsons Shorts bekannten ersten Episoden, noch so krumm und schief aussahen. 1989 entschied man sich bei 20th Century Fox, die Idee der Simpsons weiter auszubauen und eine eigene Serie daraus zu erschaffen. Während die ersten drei Staffeln noch von der Firma Clasky Gsupo realisiert wurden, welche später unter anderem auch durch die „Rugrats“ bekannt wurde, ist seit der vierten Produktionsstaffel Film Roman für die Umsetzung des gelben Wahnsinns verantwortlich.
Inzwischen bringen es die Simpsons in Amerika auf 24 Staffeln und über 500 Episoden, plus die drei Staffeln der Simpsons Shorts. In Deutschland darf am morgigen Montag auf Pro Sieben die 500. Folge gefeiert werden. Der Sender strahlt die Simpsons seit 1994 ohne größere nennenswerte Pause aus, nachdem das ZDF bereits von 1991 bis 1993 die ersten drei Staffeln gesendet hat. Mit einer kleinen Ausnahme. Denn die letzte Folge der dritten Staffel kam erst bei Pro Sieben 1994 zu einer Ausstrahlung, während die zweite Folge der vierten Staffel schon 1993 beim ZDF gesendet wurde.
Aber was ist das Erfolgsgeheimnis der Simpsons? Immerhin haben sie es bereits auf drei Einträge im Guinnes Buch der Weltrekorde gebracht. Zum Einen haben sie 1997 die „Familie Feuerstein“ (The Flintstones) als langlebigste Animationsserie in der Prime Time abgelöst. Danach haben sie 2005 „Scooby Doo“ als Serie mit den meisten Episoden abgelöst, und außerdem sind die Simpsons, die am längsten laufende Sitcom mit den meisten Emmy Awards.
Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Denn das Konzept hinter den Simpsons ist so einfach wie genial. Als Unterhaltungsserie gestartet, entwickelte sich das Konzept schon innerhalb der ersten drei Staffeln zu einer Gesellschaftssatire. Sprich eine Comedyserie, die sich immer wieder aktuellen Ereignissen aus Unterhaltung, Gesellschaft und Politik bediente. Und mit niemals älter werdenden Figuren in verschiedenen Altersgruppen boten sie auch immer die besten Möglichkeiten sich aller Ereignisse bedienen zu können, ohne dass Figuren ausgetauscht werden mussten, weil diese aus dem glaubwürdigen Alter herausgewachsen sind. Außerdem nutzten die Simpsons immer wieder Gaststars, oder besser gesagt nutzen die Gaststars die Simpsons. Denn es gibt kaum jemanden, der noch nicht bei den Simpsons kurze Auftritte in Form von Voiceacting oder kleinen Gastrollen hatte. Selbst der große Michael Jackson durfte seine Stimme in „Die Geburtstags-Überraschung“ zur Verfügung stellen. Das Aberwitzige an dieser Episode ist aber, dass lediglich der Sprachpart von Michael Jackson vertont wurde, der Gesang jedoch von einem Imitator stammt. Grund hierfür waren rechtliche Probleme und Beschränkungen. Neben Michael Jackson gab es aber auch Stars, die es mehrmals schafften, bei den Simpsons vorbeizuschauen. Der Spitzenreiter mit 4 Auftritten ist Stephen Hawking, dicht gefolgt von Thomas Pynchon mit drei Auftritten. Außerdem durften Künstler wie Lady Gaga, Britney Spears, Art Spiegelman, 50 Cent, Buzz Aldrin, Leonard Nimoy,
Paul McCartney mit seiner Frau Linda, Dennis Rodman, Alan Moore, Ronaldo oder Tony Blair bereits kurz auftreten. Alle Gaststars hier aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Specials sprengen, weshalb ich hier nur kurz auf die Seite Simpsonspedia verweise, die sich voll und ganz der gelben Familie gewidmet hat.
Während die Simpsons in den USA von Beginn an immer ein und dieselben Sprecher haben (Maggie einmal außen vorgelassen, da sie nicht wirklich spricht), gab es in Deutschland bereits einen gravierenden Wechsel. Durch den viel zu frühen Tod von Marges Stammsprecherin Elisabeth Volkmann wurde der Staffelstab Mitte der 17. Staffel an Anke Engelke weitergereicht. Im Original wird Marge von Julie Kavner gesprochen, die unter anderem in „König der Löwen 3: Hakuna Matata“Timons Mutter synchronisierte. Doch auch schauspielerisch kann sie breits einiges an Rollen vorweisen. Vertretungsweise seien hier nur Eleanor Costello in „Zeit des Erwachens“ und Trudy Newman in „Klick“ erwähnt. Aber auch die anderen Sprecher sollen hier in diesem Special nicht unerwähnt bleiben. Homer wird von dem amerikanischen Comedian Dan Castellaneta gesprochen. Dieser durfte bereits neben seinen vielen Synchronrollen unter anderem bei den „Desperate Housewives“ oder John Grishams „Der Klient“ vor die Kamera treten. Für die deutsche Stimme zeichnet Norbert Gastell verantwortlich. Seine bekanntesten Schauspielrollen sind die des Bordingenieurs des Hydraraumschiffes in „Raumpatroullie Orion“, sowie als Forstdirektor Leonard in „Fosthaus Falkenau“.
Der Bad Boy der Familie, Bart, wird, wie es in der Branche üblich ist, von einer Dame gesprochen. Sowohl im Original als auch in der deutschen Fassung. Nancy Cartwright ist nicht nur Barts Stimme im Original, sondern auch Mitglied von Scientology, darüber hinaus ist über ihr Wirken nur sehr wenig bekannt. Die deutsche Stimme kommt seit dem Start der Serie von Sandra Schwittau. Sie ist vor allem als deutsche Stimme von Hilary Swank bekannt, die sie bereits in Filmen wie „Boys don’t Cry“ und „Million Dollar Baby“ vertonen durfte. Der geistige Kopf der Simpsons, Lisa, wird von Yeardley Smith im Original gesprochen. Martha Maria Yearley Smith kann eine ganze Menge an Rollen außerhalb der Synchronsprecherei vorweisen. Egal ob in Serien wie „Becker“ und „Dead Like Me“ oder Filmen wie „Rhea – M“ und „City Slickers“, Smith zeigt, wie wandlungsfähig sie ist. Die deutsche Stimme von Lisa hört auf den Namen Sabine Bohlmann und war bisher unter anderem als Jenny Busch in „Marienhof“ zu sehen.
Doch neben der Serie und dem Kinofilm, sind die Simpsons auch in Comicform aktiv. Die erste Staffel war noch nicht komplett ausgestrahlt, da wurde auch schon die Zweite bestellt.
Und fast zeitgleich mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel erschien auch das erste Simpsons Comic-Magazin unter dem Namen „Simsons Illustrated“ im Frühjahr 1991 bei der amerikanischen Welsh Publishing Group. Dieser Verlag war Ende der 80er Jahre bis Anfang der 90er für eine handvoll TV-Umsetzungen bekannter Animationsserien verantwortlich. Neben den beiden Serien „Simpsons Illustrated“ (Frühjahr 1991 bis Sommer 1993) und „Simpsons Comics & Stories“ (1993) veröffentlichte der Verlag auch Magazine mit ein paar Comicgeschichten zu Warners „Tiny Toons Adventures“, „Looney Tunes“ und „Batman & Superman“. Auch „The Real Ghostbusters“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles“ wurden mit Umsetzungen in Printform bedacht.
Im November 1993 erschien dann endlich die erste Ausgabe der neuen Comicserie „Simpsons Comics“ bei der Bongo Comics Group, welche in Zusammenarbeit von Matt Groening und Bill Morrison von nun an sämtliche Simpsons Comics Publikationen in den USA und Australien koordinieren und veröffentlichen würden.
Neben „Simpsons Comics“ warfen die Macher von Bongo um die Jahreswende 1993/1994, noch Bart Simpsons Lieblingscomicheld „Radioactive Man“, die Zeichentrickchaoten „Itchy & Scratchy“ sowie Barts Alter Ego „Bartman“ auf den Markt. Während diese drei „Spin Offs“ es durchschnittlich nur auf 5 Ausgaben und dadurch eine eher unregelmäßige Veröffentlichung brachten, war der Erfolg der Hauptserie „Simpsons Comics“ nicht mehr zu stoppen.
Dies und der Erfolg der Animationsserie auch in Übersee führten wiederum dazu, dass die „Simpsons Comics“ im November 1996 (also genau 3 Jahre nach US-Start) hier in Deutschland vom damaligen Dino Verlag veröffentlicht wurden. Bis zur 50. Ausgabe wurden in den Heften auch Zweitgeschichten aus den anderen Bongo-Simpsons-Serien veröffentlicht. Das auch deshalb, um die monatliche Erscheinungsweise in Deutschland zu ermöglichen, da in den USA die Veröffentlichung bis einschließlich Nummer 50 nur zweimonatlich erfolgte. Man kann also sagen, dass der Erfolg und die Veröffentlichung von Dino, auch daran schuld sind, dass die US-Hefte ebenfalls auf monatliche Erscheinung umgestellt wurden. Damit einher gingen aber auch für den deutschen Markt einige Veränderungen. So durften ab der Nummer 50 keine Zweitstories mehr aus anderen Bongo-Serien enthalten sein, und die gesamte Gestaltung sollte sich von nun an mehr an den US-Originalen orientieren.
Mit der Zeit kamen neue Comicserien hinzu. Die fast schon obligatorischen „Treehouse of Horror“, die wie die Staffelfolgen nur einmal jährlich erscheinen und sich dem Thema Halloween widmen, machten hierbei den Anfang. „Simpsons Comics Presents Bart Simpson“ folgte daraufhin, in denen der kleine Familienbösewicht die Hautprolle spielt, sowie die Superheldenparodie „Simpsons Super Spectacular“, in denen die typischen Comicserien der drei großen Verlage, Marvel, DC und Image auf die Schippe genommen werden. Außerdem erscheinen ebenfalls noch die Jahreszeit bedingten „Summer Shindig“ und „Winter Wingding“, sowie Matt Groenings zweiter Erfolg „Futurama“ bei Bongo Comics. Wie es sich gehört, gab es dann natürlich (zumindest in den Comics) ein offizielles Crossover mit den Simpsons Comics. In der TV-Serie beschränkt es sich bisher auf kleine Cameos innerhalb der jeweils anderen Serie. Aber auch Miniserien wie „Krusty Comics“, „Bongo Comics Presents Comic Book Guy: The Comic Book“ und „Roswell: Little Green Man“ von Bill Morrison, sowie OneShots wie „Lisa Comics“, „Futurama Returns“ und das „Radioactive Man 80 Page Colossal“ erweitern das Verlagsprogramm. Zu den neuesten Publikationen zählt die neue Reihe „Simpsons One-Shot Wonders“, in denen immer wieder wechselnde Figuren im Vordergrund stehen, wie Milhouse, Ralph, Maggie oder auch Li’l Homer.
Inzwischen steuert die Hauptserie Simpsons Comics nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA auf die 200. Ausgabe zu. Und auch die Bart Simpsons Comics erscheinen seit geraumer Zeit monatlich. Dem weiteren Erfolg scheint somit nichts mehr im Weg zu stehen, solange den kreativen Köpfen nicht die Ideen ausgehen.
Copyright aller verwendeten Bilder © 1987-2014 Matt Groening / 20th Century Fox
The Amazing Spider-Man 2 Official Trailer
Seit heute sind die ersten beiden offiziellen Trailer zum kommenden Amazing Spider-Man Kinofilm online. Einmal die normale offizielle Version und dann die internationale offizielle Version. Im großen und ganzen sind diese zwar gleich, aber ein paar wenige Unterschiede gibt es dennoch. Und der ein, oder andere wird auch hier und da ein paar Kleinigkeiten aus dem großen Marvel Universum entdecken.
Die Schlümpfe Kino Special 1 & 2 [Toonfish/Splitter, Juli 2013]
Am 1. August starten die Schlümpfe in ihr zweites 3D-Kino-Abenteuer und diesmal verschlägt es die kleinen blauen „Wichtel“ nicht nach New York, sondern in eine ebenfalls bekannte Großstadt: Paris. Damit man sich auch ordentlich auf das neue Abenteuer einstimmen kann, veröffentlicht Toonfish, ein Imprint vom Splitter Verlag, zwei Kino Specials. Bereits zum ersten Film brachte Toonfish ein Kino Special heraus, und weil das damals so gut geklappt hat, gibt es diesmal gleich zwei Ausgaben.
Ausgabe Nummer eins reprintet das komplette dritte Schlumpf-Abum, in dem erzählt wird, wie Schlumpfine zu den Schlümpfen kam. Vom ersten Plan Gargamels, in dem die Schlumpfine Unfrieden stiften soll, über die Entwicklung der Figur und der Reaktionen auf sie innerhalb des Dorfes, bis hin zum großen Finale und einem eher offenen Ende.
Zusätzlich gibt es noch vier One-Pager mit kurzen und witzigen Schlumpf-Abenteuern, die sich themengerecht trotzdem um die blonde Schlumpfdame drehen. Die Hauptgeschichte ist dabei das vierzigseitige Originalalbum von Peyo, alias Pierre Culliford aus dem Jahre 1967. Dennoch merkt man dem Band sein Alter nicht an. Die Zeichnungen sind sicher und haben bereits alle Details und Eigenheiten, die man von den Schlümpfen, wenn man sie aus TV und aktuellen Comics kennt, gewohnt ist.
Nicht ganz unschuldig an diesem „modernen“ Auftritt sind aber auch die neue Koloration sowie das Lettering und die ebenfalls neue Übersetzung. Toonfish hat es sich nicht nehmen lassen, die Namen an die bekannte TV-Serie von Hannah Barbara anzugleichen. Dadurch wurde aus dem Brillenschlumpf nun endlich auch in den Comics Schlaubi, aus dem Großen Schlumpf Papa Schlumpf und aus dem Muskelschlumpf der bekannte Hefty, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Etwas verwirrend ist das offene Ende der Hauptgeschichte. Vor allem im Hinblick auf die anschließenden vier Kurzgeschichten. Inhaltlich möchte ich, auch wenn es bestimmt einige gibt, welche die Alben bereits kennen, nichts vorwegnehmen, aber da wäre ein Album mit einem „runderen“ Abschluss vielleicht sogar besser gewesen. Vor allem deshalb, weil das Album sonst keinen direkten Bezug zum Film aufweist. Aus Verlagssicht hätte man durchaus auch jedes andere in sich abgeschlossene Abenteuer wählen können.
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Im zweiten Heft (wobei dies ein wenig falsch formuliert ist, da die Ausgabe mit sehr robustem Papier und festen Pappumschlag daherkommt) wird der Reporterschlumpf auf den Leser losgelassen. Das hier abgedruckte, ebenfalls komplette Album, ist das 22. Originalalbum von 2003 und entstand ohne den Schlumpfvater Peyo, der bereits 1992 verstarb. Stattdessen führt sein Sohn Thierry Culliford zusammen mit weiteren Autoren und Zeichnern das Werk seines Vaters fort.
Dennoch ist in diesem „neuen“ Album nach Peyo kein Bruch zu spüren, oder zu sehen. Die Geschichte ist ebenfalls locker und freundlich. Und auch wenn die Story an sich einfach und unterhaltsam sein soll, merkt man doch deutlich, dass hier die Presse ganz gehörig auf die Schippe genommen wird. Sowohl die übliche Panikmache als auch Gerüchte und Klatsch und Tratsch. Dass die Tageszeitung des Reporterschlumpfes auch noch auf den Namen „Schlumpfspiegel“ hört, ist sicher kein Zufall. Auch wenn diese Zeitung mehr Gemeinsamkeiten mit einer gewissen Tageszeitung mit vier Buchstaben hat, als mit einem seriös wirkenden Monatsheft wie dem Spiegel.
Das Artwork wirkt vertraut und einheitlich. Einzig die Koloration macht deutlich, dass dieses Album frischer auf dem Markt ist, als das von Schlumpfine. Die Figuren und Hintergründe sind dank dem Einsatz von vorsichtigen Computereffekten wesentlich plastischer. Gerade dann, wenn Licht in Form von Sonne, oder Feuer im Spiel ist, merkt man dies deutlich. Dennoch bleibt das Gesamtbild harmonisch.
FAZIT:
Beide Ausgaben sind unterhaltsam und stimmen auf den kommenden Kinofilm ein. Die Geschichten sind kurzweilig und witzig und das Artwork einheitlich und bekannt. Als Zugabe gibt es jeweils ein Kinoposter sowie ein Gewinnspiel. Die Aufmachung und Qualität der Publikation geht für den Preis von jeweils 3,95€ in Ordnung. Aber, und das ist ein wichtiges „aber“, für ein Kinospecial wird zu wenig über den bevorstehenden Kinofilm berichtet. Außer den Postern und der Werbung für das Videospiel zum Film auf der Rückseite gibt es keinen weiteren Bezug zum startenden Film. Eine kurze Reportage zur Entstehung, ein paar Bilder oder Ähnliches wären da schon wünschenswert gewesen. So wirkt es leider nur, als würde man mit dem Kinofilm im Rücken noch schnell ein paar Euro abgreifen wollen, indem man Comicleser anfixt, die auf der Innenseite des Rückumschlages beworbenen Alben zu kaufen.
Dennoch bekommt man für wenig Geld viel guten Comic, den man auch getrost mit den Kleinen lesen und anschauen kann. Von daher hat Toonfish, nicht so viel verkehrt gemacht. Aber vielleicht lernt man ja etwas für einen möglichen dritten Kinofilm und dessen Begleitveröffentlichungen daraus.
Copyright aller verwendeten Bilder © 1967-2013 Peyo / I.M.P.S. (Brussels), Toonfish / Splitter














