Meine Comiclieferung für Februar/März 2013

Heute habe ich meine monatliche Lieferung vom Comicshop meines Vertrauens erhalten. Es wieder einmal nicht gerade wenig, aber einiges davon nähert sich ja leider bereits dem Ende, oder ist sogar mit den aktuellen Ausgaben abgeschlossen.

  • Detektiv Conan Special Black Edition
  • Spider-Man Magazin #68
  • Justice League #9
  • Justice League #10
  • Batman #10
  • Animal Man #2: Tier gegen Mensch
  • Avengers – Die Rächer #3
  • Avengers vs. X-Men #5
  • Avengers #25
  • FF – Fantastic Four #5: Totenstadt
  • Spider-Man #108
  • Spider-Man der Avenger #5
  • Stephen King – Der dunkle Turm #8: Die Schlacht von Tull
  • Spawn #104
  • Bart Simpson #71
  • Futurama Comics #50
  • Simpsons Super Spektakel #7
  • Simpsons Comics #197

Danke an das zuverlässige Team vom Comic Attack, die jeden Monat aufs Neue das Bestmögliche für ihre Kunden versuchen und auch fast immer schaffen.

Meine Comiclieferung für den Dezember2012/Januar 2013

Lange ist es her, das ich von meinem Stammshop dem Comic Attack in Erfurt! eine Lieferung erhalten habe. Der Grund dafür, waren die Feiertage. Darum hier meine Lieferung mit dem Rest vom Dezember und den ersten Sachen für den Januar.

  • Codename Sailor V #1 [EMA]
  • Codename Sailor V #2 [EMA]
  • Kaito Kid Treasured Edition #3 [EMA]
  • Bart Simpsons #69 [Panini]
  • Simpsons Comics #194 [Panini]
  • Simpsons Winter Wirbel #6 [Panini]
  • Batman #7 [Panini]
  • Batman #8 [Panini]
  • Justice League #7 [Panini]
  • Spider-Man Magazin #65 [Panini]
  • Spider-Man Magazin #66 [Panini]
  • Spider-Man #106 [Panini]
  • Avengers #23 [Panini]
  • Avengers vs. X-Men #3 [Panini]
  • Spawn #103 [Panini]

Spawn: Architekten der Angst [Panini, September 2011]

Heute gibt es nach etwas längerer Zeit mal wieder ein wenig aus dem Spawn Universum. Mit diesem Band sammelt Panini zwei Graphic Novels, doch wie sind sie geworden?

https://i0.wp.com/www.comichunters.net/images/comics/bde87c8c6c2b7270234f57c2e88e5736_norm.jpgSpawn: Architekten der Angst

Zwei Graphic Novels der etwas anderen Art, hat Panini in diesem Band versammelt.
In der ersten Geschichte, welche auch namensgebend für die Ausgabe war, trifft Spawn auf eine junge Dame, die weitaus mehr im Schilde führt, als es auf den ersten Blick, den Anschein hat. Und auch Spawn, bzw. Al Simmons kleiner Bruder Marc Simmons, werden in dieses Abenteuer verwickelt, so das Spawn einmal mehr seine Konventionen über Bord werfen muss, um einem Familienmitglied beizustehen und die Erde vor den dunklen Machenschaften zu beschützen.
Das zweite Abenteuer bringt Spawn einen neuen und sehr gefährlichen Gegner. Zumindest in den Augen der Kirche. Denn sein neuester Kontrahent wird mit dem letzten unbefleckten Stück vom Kleid des Heilands ausgestattet, der auch Spawns Symbionten darstellt. Doch nicht nur die Kirche ist involviert, denn auch die Polizei und sogar Spawns Freund und Mentor Cogliostro haben ihre Finger im Spiel …

Spawn und die mysteriöse Dame.

Spawn und die mysteriöse Dame.

Mit Spawn: Architekten der Angst legte Panini im September 2011 eine wirklich außergewöhnliche Zusammenstellung von zwei noch außergewöhnlicheren Graphic Novels vor. In beiden Fällen dreht sich Spawns kleine Welt, rund um seine Alley, um mysteriöse und göttliche Kriege in denen die Erde und deren Bewohner involviert sind. Und in beiden Fällen ist Aleksi Briclot der Zeichner. Dennoch sind sowohl „Architekten der Angst“ als auch „Das Gewand“, vollkommen verschieden. Zumindest grafisch. Denn während „Das Gewand“ noch in traditionellem Comicstil mit leicht frankobelgischem Einschlag überzeugt, ist „Architekten der Angst“ eine Aneinanderreihung von Gemälden. Das ist nicht schlecht, doch wie so oft bei solch detaillierten Zeichnungen geht ein wenig die Dynamik verloren und die Bilder wirken des öfteren statisch.

In der Hölle...

In der Hölle…

Storytechnisch erinnert die Handlung ein wenig an die letzten Werke von Paul Jenkins. Speziell „Universe“ wäre hier ein passendes Beispiel. Der mystisch und esoterische Touch legt sich wie ein Schleier über den gesamten Band und es ist schon verständlich, weshalb Panini diese beiden Ausgaben zusammen veröffentlicht hat. Denn nicht nur der Zeichner ist in beiden Ausgaben identisch. Mit Arthur Clare war ebenfalls an den Geschichten ein und derselbe Autor beteiligt, wenngleich er in beiden Fällen jeweils Unterstützung bekam. Für „Die Architekten der Angst“ stand ihm niemand Geringeres als Todd McFarlane zur Seite und bei „Das Gewand“ griff im Alex Nikolavitch unter die Arme.

Obacht!

Obacht!

FAZIT:

Grafisch sind beide Geschichten eine wahre Augenweide, können aber storytechnisch leider nicht so wirklich überzeugen. So richtig Spannung kommt leider bei beiden nicht auf. Dies kann auch die wirklich opulente Art Gallery mit vielen Gemälden, Sketchen und Figurenentwürfen nicht retten. Die wirklich wunderschönen Zeichnungen kaschieren hier leider nur eine sehr dürftige Story und es wirkt fast so, als würde diese nur als Gerüst oder Rechtfertigung für eine Ansammlung an Pin-ups dienen. Doch ob man hierfür wirklich 15 Euro ausgeben will, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Nicht gerade zimperlich.

Nicht gerade zimperlich.

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Spawn #100 [Panini, April 2012]

Nach einer etwas größeren Pause geht es heute mit Spawn weiter. 100 Hefte in Deutschland und das feiert Panini natürlich auch standesgemäß…

Spawn #100

Noch immer ist nicht so ganz klar was Jim als neuer Träger des Spawn-Kostüms eigentlich sein soll, oder überhaupt kann. Und noch mysteriöser wird es als er es schafft von Twitch ein paar Infos über seinen Vorgänger zu erhalten, denn dies stillt seine Neugier bei Weitem noch nicht. Als dann auch noch eine besessene Krankenschwester sich über Twitchs Partner Sam hermacht und der neue Polizist Detective Rowand es mit mehreren Schüssen auf dieses „Wesen“ nur gerade so verhindern kann wird es nur noch undurchsichtiger …

Seit dem neuen Team insbesondere dem Zeichner Szymon Kudranski hat es Spawn nicht leicht. Sehr viele negative Stimmen machen sich breit, Leser verlassen die Serie und Abos werden gecancelt. Aber warum? War Spawn nicht schon immer eine Serie, die anders war als alle anderen? Hat Spawn nicht schon immer die Leser gespalten? War es nicht so das Todd McFarlane mit seinen ausgewählten Autoren und Zeichnern schon immer ein gutes Näschen bewiesen hat?
Für mich persönlich kann ich genau dies mit „Ja!“ beantworten. Und ebenfalls sehr gut gefallen mir das neue Team und die Richtung, die eingeschlagen wird. Spawn entwickelt sich wie jede andere US-Superheldencomicserie weiter und dies ist zumindest für mich ein durchaus positiver Punkt.

Doch warum spaltet Spawn derzeit so extrem die Lager? Zum einen liegt dies am Zeichner Szymon Kudranski, der mit seinem wirklich außergewöhnlichen Stil viele alteingesessene Fans überrascht zu haben scheint. Dies ist schon ein wenig seltsam, denn Spawn hatte schon einige Zeichner, die nicht gerade willkommen geheißen wurde. Da reicht es schon, Namen wie Angel Medina und Brian Haberlin zu nennen.
Kudranskis Stil ist besonders und ganz besonders düster. Sehr viele schwarze oder zumindest dunkle Seiten prägen das Gesamtbild, immer wieder durchbrochen von kleinen aber dafür fast gleisenden Lichtern. Oftmals wird von vielen Kritikern angebracht das hierdurch Details verloren gehen, nicht zu erkennen sind, oder oftmals sogar fehlen würde. Doch wenn man sich die Zeichnungen im richtigen Licht genau ansieht, dann erkennt man sogar sehr viele Details, man muss die Bilder nur im rechten Licht betrachten. Auch Licht ist hierbei ein sehr gutes Stichwort. Denn auch die Farbgebung unterstützt Kudranskis mysteriösen Stil sehr gut und der Einsatz von Computereffekten wie Weichzeichner oder Leucht- und Glanzeffekte wird glücklicherweise auch nicht übertrieben.

Und genau wie mit den Bildern ist es auch mit der Geschichte. Denn wenn man sich so die Bilder ansieht, dann erkennt man gewisse Parallelen zu der Geschichte. Ist nicht auch Jims Vergangenheit im Dunkel verborgen? Kann man mehr über Jim erfahren, wenn man sich ihn und sein Handeln im rechten Licht betrachtet? Könnten die Bilder auch ein Stilmittel sein, um Jims geistigen Zustand wieder zuspiegeln?
Ich persönlich würde dies durchaus alles mit „Ja“ beantworten. Spawns aktueller Weg ist mysteriös und düster und nur nach und nach wird es stückchenweise heller, indem alte Rätsel offengelegt und gelöst werden. Aber dann tauchen wieder neue Rätsel auf die wieder ein Stück Finsternis bringen.

FAZIT:

Das augenscheinliche Durcheinander und die Ungewissheit, rund um und gerade über Jim, wird weiter ausgebaut. Dabei findet aber an der Figur keinerlei weitere Charakterisierung statt. Dies ist noch ein großes Manko, denn ich denke oder hoffe zumindest, dass Jim als Nachfolger von Al durchaus noch einiges an Potenzial bietet. Hier ist es in der Pflicht des Autors Jim noch mehr charakterliche Tiefe zu verleihen, als nur den Nachfolger zu präsentieren und ihm einen Wunderheilerstatus zu aufzudrücken.
Da es sich hierbei auch noch um ein Jubiläumsheft handelt, hat sich Panini nicht lumpen lassen und gleich mehrere Möglichkeiten der Zelebrierung ermöglicht. Eines davon ist ein durchaus interessantes Interview mit dem Charakter- und Serienschöpfer Todd McFarlane in dem Er ein wenig aus seiner Vergangenheit und der Zukunft von Spawn inklusive dem möglichen nächsten Film plaudert. Die andere Möglichkeit sind zwei Variantcover, welche relativ einfach mit Variant A und B betitelt wurden. Dennoch sind beide gelungen und so muss letzendlich Euer Geldbeutel und Euer Geschmack entscheiden, welche Version Ihr wählt.

Variantcover B
(100 Exemplare)

Variantcover A
(666 Exemplare)

„Spawn #100“ bei Panini bestellen.

Ähnliche Artikel:
„Spawn #97“ [Panini, Juli 2011]
„Spawn #98“ [Panini, Oktober 2011]
„Spawn #99“ [Panini, Januar 2012]

???

Was hat es wohl mit diesem Bild auf sich das seit wenigen Tagen durch das Netz, insbesondere Facebook und dem Paniniforum, geistert?

Spawnathon 11 – Spawn #11 [Infinity, März 1998]

Weiter geht’s mit unserem kleinen großen Spawnathon. Diesmal mit einer Ausgabe, die ich nun doppelt habe, weil ich sie mir damals bei Ersterscheinung bereits gekauft, und dieser Tage beim Spawn Zusammenkauf nicht aufgepasst habe. Macht aber nichts, denn schon damals hatte mir diese Ausgabe gefallen. Nun, da ich sie auch noch entsprechend im Kontext lesen kann, ist sie sogar noch besser. Aber, überzeugt euch selbst:

Spawn #11
(gelesen am 19.06.2012)
Wow, was für eine Ausgabe. Also, ich muss jetzt mal sagen, es gab bisher schon einige gute Ausgaben, aber Nummer 11 toppt diese mit links – es sei denn man ist Linkshänder, dann mit rechts, nech. Meine Lieblingsausgabe bisher. Aber sowas von.
Die Fäden laufen langsam zusammen und die Verschwörung um den armen Terry – zur falschen Zeit, am falschen Ort – spitzt sich zu. Erst erschießt die Mafia in seinem Vorgarten zwei FBI-Agenten und dann nimmt ihn Overt-Kill in die Mangel.
Spannend, spannend, spannend, denn Spawn will seinem alten Freund helfen, doch erstmals treten ihm Sam und Twitch gegenüber. Vor allem Sam hat noch ein Hühnchen mit Spawn zu rupfen, weshalb dieser erst in letzter Sekunde Terrys Rettung eilen kann. Letztlich ist es Twitch, der Terry und Spawn rettet. Doch während Spawn reglos am Boden liegen bleibt, nehmen Sam und Twitch Terry in die Mangel. Nicht wissend, dass diesem bereits Geheimdienst und Mafia endgültig ans Leder wollen. Packender geht’s kaum, zum Glück ist Ausgabe 12 schon griffbereit.

Haunt #3 [Panini, Januar 2012]

Und wieder einmal begeben wir uns in die Tiefen der menschlichen Psyche wo sich zwei Seelen tummeln und dabei eine Art Superhelden erschaffen. Gemeint ist natürlich die neue Top-Serie von Spawn-Erfinder Todd McFarlane „Haunt“…

Haunt #3

Der verstorbene Kurt Kilgore, eine ehemaliger US-Agent, der nun im Körper seines Bruders Daniel, einem ehemaligen Priester, lebt steht das Wasser bis zum Hals. Seit seinem Tod lebt er im Körper seines Bruders und zusammen sind sie Haunt. Eine unheimliche Einheit mit Superkräften. Gemeinsam sind sie Kurts ehemaliger Geheimdienstorganisation beigetreten und stehen nun in den Diensten der Regierung.

Kurt in Gefahr…

Was Daniel jedoch nicht weiß ist, dass sein Bruder von einem mysteriösen Wesen verfolgt wird. Dieses Wesen scheint es auf Kurts Seele abgesehen zu haben und dadurch das Kurt von niemandem ausser Daniel gesehen werden kann ist die Hoffnung auf Hilfe auch sehr gering. Und so schafft es dieses „Ding“ sich Kurt nach einer Mission zu bemächtigen. Aber irgendwie schafft es Kurt bereits zur nächsten Mission seinem etwas überforderten Bruder beizustehen.

Auf der Flucht…

Doch kaum ist die Mission geschafft wird Haunt schon wieder gejagt. Hilfe soll hierbei die junge Alegria sein, die Daniel bereits früher getroffen hat. Sie ist die einzige die Kurt ebenfalls sehen kann. Aber kaum haben die beiden Kilgore-Brüder Alegria getroffen, taucht auch schon wieder das Wesen auf und macht Jagd auf Kurt. Es bleibt nichts anderes übrig als Haunt hervorzurufen und mit Alegria zu flüchten. Doch die Flucht misslingt Daniel wird schwer verletzt und Kurt ist plötzlich verschwunden…

Wo bin ich?

Während Daniel mit Alegria alleine zurückbleibt, findet sich Kurt in einem seelenlosen, stillen und sterilem Irgendwas wieder und stellt sich und einem mysteriösen Wesen, die umfangreichsten und tiefgründigsten Fragen über sein Dasein und seine Zukunft. Schlussendlich bleibt Kurt nichts anderes übrig als sich seinem Schicksal zu stellen und zurückzukehren. Nur dank seiner Rückkehr bessert sich auch Daniels Zustand wieder schlagartig.

Hilflos…

Aber die Freude währt nicht lange. Denn kaum das es Daniel besser geht taucht wieder dieses Wesen auf und eine erneute Jagd beginnt. Diesmal stehen Haunts Chancen ein wenig besser, aber am Ende gibt es nur eine Chance dieses Wesen loszuwerden. Alegria opfert sich um die beiden Brüder vor dieser Übermächtigen Gefahr zu retten und Haunt bleibt nichts anderes übrig als dabei hilflos zuzusehen…

Überraschung, Liebling…

Aber Haunt ist nicht der einzige bei dem es gravierende und einschneidende Erlebnisse gibt. Denn auch Hurg erlebt etwas, was er so nicht erwartet hat, als sein Auftragskiller Cobra plötzlich ein neues Ziel vor Augen hat…

FAZIT:
Der dritte Band von „Haunt“ flacht leider ein wenig ab. Zwar wird Action ohne Ende geboten aber darüber hinaus passiert nicht viel was über das Ende des Bandes hinaus hängen bleibt. Hurgs Mordanschlag ist leider nichts neues und auch die Jagd dieses Wesens/Gespenstes ist irgendwie sehr schnell und unglaubwürdig abgehakt. Fast wirkt es als wolle man Alegria die anfangs sehr interessant und mysteriös schien, hier einfach nur schnell wieder loswerden wollen, weil man nicht so recht weiß, was man mit ihr anfangen soll.
Zeichnerisch hingegen bleibt alles auf gewohnt gutem Niveau. Capullo ist einfach ein Meister seines Fachs, auch wenn noch immer sehr starke Parallelen zu Spawn und Spider-Man zu erkennen sind. Gerade einige ganz typische Spidey-Posen sind einfach zu offensichtlich.
Insgesamt jedoch ist und bleibt Haunt gelungen und kurzweilige Unterhaltung bei der man einfach sein Hirn ausschalten und genießen kann. Eben wie ein gelungenes Popcorn-Movie.

„Haunt #3“ bei Panini bestellen.
„Haunt #3“ bei Amazon bestellen.

…oder einfach eine Mail an info@comic-attack.de und bei Ed bestellen. ;)

Ähnliche Artikel:
“Haunt” #2 [Panini, April 2010]
“Haunt” #1 [Panini, September 2010]

Spawnathon 10 – Spawn #10 [Infinity, Februar 1998]

Haha, wir können ein kleines Jubiläum feiern: Die zehnte Ausgabe Spawn – die zehnte Ausgabe Spawnathon. Wenn das mal nicht was ist. Vor allem ist’s aber eins, ein Grund weiterzumachen. Denn es liegen noch 90 Ausgaben vor uns, bevor wir bei Ausgabe 100 ankommen. Also, keine Zeit verlieren und frisch ans Werk:

Spawn #10
(gelesen am 10.06.2012)
Die unsägliche Houdini-Storyline nimmt mit dieser Aussage zum Glück ein Ende. Ich gebe zu, gegen Ende wurde es besser und etwas Gutes gab es ja. Spawn hat gelernt, dass er die Kraft seines Kostüms nutzen kann und somit seine eigene begrenzte Energie sparen kann. Ansonsten aber war das größtenteils einfach lächerlich und alles andere als spaßig. Atombombendrohung in New York? Schnarch!
Aber, Aufatmen ist angesagt, denn in Teil Zwei geht’s absolut besser weiter. Spawn bekommt seine Schnürsenkelvisage verpasst und vermöbelt einen armen Irren, der sich mit ihm anlegt. Außerdem schauen Sam und Twitch mal wieder vorbei und das ist sowieso ein Garant für Spaß.
Spawn scheint „Dracula“ nun entgültig den Krieg erklären zu wollen. Man darf also gespannt sein.

Spawnathon 9 – Spawn #9 [Infinity, Januar 1998]

Okay, die letzte Ausgabe war hautpsächlich Käse und ein bisschen dufte. Alles in allem also nicht so der große Bringer. Doch, wer gehofft hätte – ich, zum Beispiel – dass es besser wird, der wird nun eines Besseren belehrt. Und zwar genau… jetzt:

Spawn #9
(gelesen am 07.06.2012)
Spawn prügelt sich mit dem vom Himmel geschickten Anti-Spawn – im Übrigen, ironischer Weise, einer von Spawns Erzfeinden, nämlich sein ehemaliger Boss. Als Spawn bereits verloren scheint, mischen sich allerdings seine Freunde aus der Penner-Gasse ein. Mit Knüppeln, Messern und abgebrochenen Glasflaschen bewaffnet, kommen Sie Spawn zu Hilfe und zeigen dem Anti-Spawn was es bedeutet sich mit einem der ihren anzulegen. Klar, dass die nicht allzu viele Chancen gegen Anti-Spawn haben, doch ihr Eingreifen, verschafft Spawn gerade genug Zeit um wieder auf die Beine zu kommen und Anti-Spawn kalt zu machen – für’s erste jedenfalls. Anschließend räumt Spawn noch ein wenig in der Spawn-Gedächtnis-Stadt auf und schenkt Wanda anschließend eine Erinnerung an den Tag als er ihr einen Heiratsantrag gemacht hat. Schöne, rührselige Szene, die den ganzen Psychoplasma-Schwachfug schon wieder rechtfertigt.
Im zweiten Teil hört der Spaß dann leider erst mal wieder auf, denn zu viel soll in zu kurzer Zeit erzählt werden und wenn die Russenmafia und Atomwissenschaftler, kriegerische Fantasiewesen, die Hölle, Houdini – jup, genau der – und Spawn aufeinandertreffen, dann ist das noch größerer Käse als Psychoplasma.

Spawnathon 8 – Spawn #8 [Infinity, Dezember 1997]

668… nee, keine Sorge, nochmal bring ich den nicht. Außer vielleicht bei Ausgabe 666. Bis dahin aber lass ich das bleiben, ansonsten kommen wir irgendwann beim Neighbour des Neighbours des Neighbours des Neighbours (ad lib.) an. Und das wollen wir nicht, newa. Also, machen wir schleunigst weiter mit Ausgabe 8, geziert von einem grottenschlechten Cover – etwa ein Omen? Lest selbst:

Spawn #8
(gelesen am 05.06.2012)
Irrwitzige Enthüllungen erwarten uns – die Regierung der vereinigten Daten wissen um die Existenz der Hölle. Oder zumindest einer der Sphären. Wer hätte das gedacht – Spawns ehemaliger Arbeitgeber arbeitet lose mit Spawns neuem Arbeitgeber zusammen. So schön so gut, doch dann – Psychoplasma. Psychoplasma? Psychoplasma! Ein durch eine Atombombe aufgesprengtes Tor zu Hölle schön und gut, aber… Psychoplasma? Das ist irgendwie Käse. Und dann haben die auch noch ‘ne Stadt aus Spawns Erinnerungen gebaut. Ne, ne, ne, das ist dann doch ein wenig zu abgehoben. Aber, zum Glück gibt’s ja noch den zweiten Teil. Und da wird’s wieder etwas spannender, denn der Himmel schaltet sich in die Angelegenheiten um Malebogias neusten Hellspawn ein. Denen wird die Sache nämlich zu heiß, weswegen sie einen ungeheuren Schritt wagen – die Erschaffung eines Anti-Spawn. Klingt auch nach Käse, ist aber irgendwie knorke.