Meine Comiclieferung für den Dezember2012/Januar 2013

Lange ist es her, das ich von meinem Stammshop dem Comic Attack in Erfurt! eine Lieferung erhalten habe. Der Grund dafür, waren die Feiertage. Darum hier meine Lieferung mit dem Rest vom Dezember und den ersten Sachen für den Januar.

  • Codename Sailor V #1 [EMA]
  • Codename Sailor V #2 [EMA]
  • Kaito Kid Treasured Edition #3 [EMA]
  • Bart Simpsons #69 [Panini]
  • Simpsons Comics #194 [Panini]
  • Simpsons Winter Wirbel #6 [Panini]
  • Batman #7 [Panini]
  • Batman #8 [Panini]
  • Justice League #7 [Panini]
  • Spider-Man Magazin #65 [Panini]
  • Spider-Man Magazin #66 [Panini]
  • Spider-Man #106 [Panini]
  • Avengers #23 [Panini]
  • Avengers vs. X-Men #3 [Panini]
  • Spawn #103 [Panini]

Meine Comiclieferung für den November 2012

Andere Blogger machen eine wöchentliche Liste, aber so viel kaufe ich nicht. Naja…

…eigentlich ja doch. Aber ich bekomme ja nur eine Lieferung im Monat von meinem Stammshop, da ich es nicht schaffe regelmäßig dorthin zu fahren und in meiner Stadt leider kein Comicshop mehr existiert. Ausserdem bin ich mit den Jungs dort rundum zufrieden.

Deshalb ein großes Dankeschön an das Team vom Comic Attack in Erfurt!

Hier nun meine Lieferung für den November:

  • Detektiv Conan #74 [EMA]
  • Kaito Kid Treasured Edition #2 [EMA]
  • Pretty Guardian Sailor Moon Short Stories #1 [EMA]
  • Pretty Guardian Sailor Moon Short Stories #2 [EMA]
  • Bart Simpsons #68 [Panini]
  • Simpsons Comics #193 [Panini]
  • Batman #6 [Panini]
  • Justice League #6 [Panini]
  • Spider-Man Magazin #64 [Panini]
  • Spider-Man #104 [Panini]
  • Spider-Man #105 [Panini]
  • Spider-Man, der Avenger #3 [Panini]
  • Venom #3 [Panini]
  • FF – Fantastic Four #4 [Panini]
  • Marvel Exklusiv #101: Carnage USA [Panini]
  • Avengers #21 [Panini]
  • Avengers #22 [Panini]
  • Avengers vs. X-Men #1 [Panini]
  • Avengers vs. X-Men #2 [Panini]

Avengers #14 – Fear Itself [Panini, April 2012]

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Ende des Events …

Avengers #14 – Fear Itself

Was macht einen Rächer aus? Was muss ein Held haben, um ein Rächer zu werden? Ehrgeiz, Mut, Kraft, Ehrlichkeit, Geld? Was ist es, das aus einem Helden einen Rächer macht? Diese Frage stellen sich auch die Rächer im Angesicht der Ereignisse und Handlungen von Daredevil. Es ist noch nicht lange her, dass Matt Murdock gegen seine eigenen inneren Dämonen kämpfen musste. Doch als der Rächerturm fällt und auch das Anwesen angegriffen wird, steht er bereit …
Und auch der direkte Kampf gegen Sin schweißt die Helden nur noch mehr zusammen, auch wenn einige erstmal ein paar dumme Kurzschlusshandlungen begehen, bevor sich alle zusammenfinden, um dem Verursacher dieses Chaos entgegenzutreten.

Daredevil inmitten des Chaos.

Ich muss wirklich sagen, dass mich diese Ausgabe sehr positiv überrascht hat. Nach dem wirklich grausamen Monsterband, war meine Erwartungshaltung nicht mehr sonderlich groß, und dies trägt natürlich auch dazu bei, nicht so schnell enttäuscht zu werden. Doch Bendis wieder an Daredevil ranzulassen, sprich ihm in einer Avengers-Ausgabe einen wirklich großen Platz frei zu räumen, gefällt mir doch sehr. Auch Deodato kann mich in diesem Band überzeugen. Viele seiner Bilder gefallen mir, gepaart mit der spannenden und emotionalen Geschichte sehr gut. Auch wenn die eigentliche Action hier eher schmückendes Beiwerk ist, sind es wohl genau diese Momente die mir persönlich am besten gefallen. Dass dies aber wieder als Rückblick, verbunden mit einem Interview präsentiert wird, ist nach den letzten Ausgaben leider nicht mehr wirklich kreativ, aber zeigt wenigstens, dass ein einmal begonnenes Konzept für die Avengers-Tie Ins auch bis zur letzten Ausgabe durchgezogen wird.

Kurzschlussreaktionen.

Über den zweiten Teil des Heftes, bei dem Romita Jr. erneut den Zeichenstift schwingt, gibt es leider nicht wirklich viel zu sagen. Vor allem deshalb, weil er storytechnisch nicht wirklich überzeugen kann. Hawkeye macht zuerst einen auf kompetenten Anführer nur, um dann in einer Kurzschlusshandlung Sin einen Pfeil durch den Hals zu jagen. Anschließend endet das Ganze in einer wilden Klopperei, zu der auch noch die New Avengers hinzustoßen. Genaugenommen also nur eine Prügelorgie mit dementsprechenden Bildern und wenig Inhalt. Das können sowohl Bendis, als auch Romita Jr. wesentlich besser, aber vielleicht ist ja aus den ehemaligen Topkünstlern einfach die Luft raus. Oder aber sie sind einfach zu sehr in andere Projekte eingespannt, um hier noch gute Arbeit abzuliefern. Dies zeigt sich vor allem in dem massiven Einsatz der ganzseitigen Actionszenen, die sich teilweise nur auf Sekundenbruchteile der Handlung beziehen. Dadurch zieht sich eine Handlung, welche zeittechnisch nur knappe 30 Minuten ausmachen würde, über ein ganzes Heft. Hätte Fraction diese Erzählweise auch auf das Hauptevent angewendet, würde Fear Itself vermutlich heute noch laufen und weit über 500 Ausgaben umfassen. Das ist für mich keine gekonnte Erzählung, sondern nur ein sinnfreies Strecken um noch mehr Geld zu verdienen.

Wieder nur Prügelei.

FAZIT:

Das Finale naht. Was bleibt dann in einem Tie In noch zu erzählen? Die Handlungen von Daredevil sind da ein gutes Beispiel, um einen solchen bevorstehenden Ausklang zu würzen. Auch die, auf dem Original-Cover von US-Avengers #17 dargestellte Liebesgeschichte, welche sich zwischen Hawkeye und Spider-Woman anbahnt, wäre eine solche Möglichkeit gewesen. Daher ist es für mich um so enttäuschender, wenn dies eben nicht enthalten ist. Als US-Leser wäre ich mir vermutlich verarscht vorgekommen.
Doch unterm Strich bleibt eine sehr gute erste Hälfte und eine durchschnittliche, aber wegen der vielen Action und der massiven Splashpages der zweiten Hälfte wenigstens, kurzweilige Ausgabe.

Matt erhält den Rächerausweis.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Avengers #13 [Panini, März 2012]

Fear Itself geht weiter, und die Avengers sehen sich weiteren Problemen gegenüber …

Avengers #13

Die Interviews gehen weiter. Wie hat Captain America den Verlust seines Partners verkraftet? Diese Frage stellen sich auch die Avengers, und als sich Steve die Möglichkeit bietet Sin endlich dingfest zu machen, scheinen seine Mitstreiter nur hilflos zusehen zu können, wie er in sein Schicksal rennt.
Ebenfalls mit ihrem eigenen Schicksal muss die Nanny der kleinen Danielle, die Tochter von Jessica Jones und Luke Cage, kämpfen. Denn als das Chaos über die Stadt hereinbricht, muss sie schnellstmöglich zum Rächeranwesen gelangen, damit die New Avengers endlich losziehen können. Doch was sie dabei über sich selbst erfährt überrascht Doreen, das Squirrel Girl …

Sin stellt Steve eine Falle.

Die letzte Avengers-Tie In-Ausgabe war die bisher Schlechteste und wer jetzt denkt, dass es nicht noch schlimmer kommen kann, den kann ich beruhigen. Denn tatsächlich gefällt mir dieses Tie In wieder besser. Aber wenn ich ehrlich sein muss, auch nur der zweite Teil des Heftes. Der Erste ist wieder platt und pathetisch und typisch amerikanisch. Captain America verzweifelt über den Tod seines früheren Partners Bucky Barnes, will die Mörderin zur Rechenschaft ziehen und tappt dabei in eine Falle. Alles schon Mal da gewesen und alles auch schon wesentlich besser. Auch die Zeichnungen von Romita Jr. gefallen mir hierbei immer weniger. Sein Stil wird auffallend unübersichtlicher und seine Gesichter sehen inzwischen fast alle gleich aus. Frauen haben grundsätzlich unnatürlich hohe Wangenknochen, Männer fast immer ein Gesicht, als würden sie es die Nacht über in einer Mikrowelle aufbewahren. Dies liegt aber auch ein wenig am Inker Klaus Janson, den ich eigentlich sehr schätze, wenn er denn mit den richtigen Künstlern zusammenarbeitet. Und es gab mal Zeiten da haben sich auch Romita und Janson gut ergänzt, aber seitdem Romitas Stil sich so verschlechtert hat, scheint da nichts mehr zu retten zu sein.

Ist das Steve Rogers oder einer von Romeros lebenden Toten?

Doch Teil Zwei des Heftes entschädigt dafür teilweise wieder. Zwar sind auch hier die Zeichnungen wahrlich kein Hingucker, zu Deodato habe ich mich in der letzten Ausgabe schon ausgelassen, und daher will ich mich lieber der sehr gelungenen Geschichte widmen. Diesmal steht nämlich kein großer Held, keine besondere Person, ja nicht einmal ein Avenger im Vordergrund, sondern nur das Kindermädchen. Und auch wenn Doreen, alias Squirrel Girl, einmal ein Avenger war, ein Great Lakes Avenger um genau zu sein, so ist sie im Augenblick für mich trotzdem einer der faszinierendsten Charaktere, welche die New Avengers zu bieten haben. Das Mädel hat Mumm und Energie. Sie hat das Herz am rechten Fleck und gelegentlich auch mal ein vorlautes Mundwerk. Was ebenfalls sehr interessant ist, ist die Verbindung die Doreen mit Logan zu haben scheint. Da ist noch einiges an Potenzial vorhanden, welches hoffentlich nicht einfach so unter den Tisch gekehrt wird.

Doreen, alias Squirrel Girl, nach ihrer Jagd über die Dächer.

FAZIT:

Diese Ausgabe ist zwar noch immer nicht wieder auf dem Startniveau des Events, aber dennoch etwas besser gelungen. Zumindest zum Ende hin. Das wohl Beste für ein solches Event ist neben einer actionreichen Haupthandlung, eben auch immer ein kleines bisschen Soap und Drama, das die nötige Würze und das Gleichgewicht bringt. Wenn das Marvel und auch die anderen Verlage endlich erkennen, dann würden uns Gurken wie Secret Invasion oder The Siege erspart bleiben. Und jetzt muss ich doch noch etwas zu Deodatos Zeichnungen in der zweiten Geschichte sagen. Denn er schafft es wirklich toll Doreens Flucht über die Hauserdächer so einzufangen, dass man ihre tierische „Herkunft“ erkennt. Wie sie flitzt, springt und klettert, das ist ein reinrassiges Eichhörnchen. Anders kann ich das nicht beschreiben.
So jetzt habt ihr mich erwischt. Ich habe doch noch etwas Gutes zu Deodato gesagt. Aber wenn man eine Münze in einer Dreckpfütze findet, kann man das doch auch ruhig erwähnen.

Wie ein Eichhörnchen. Sehr gute Arbeit von Deodato.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Fear Itself – Nackte Angst #5 [Panini, März 2012]

Das neue Review zum nächsten Teil von Fear Itself steht bereit, und es bringt Veränderungen mit …

Fear Itself – Nackte Angst #5

Die Lage spitzt sich immer weiter zu als Thor seinem ehemaligen Freund, Ben Grimm, Mjolnir durch die Brust jagt, um ihn zu stoppen. Beim verwandelten Hulk hat er da weitaus weniger Bedenken, aber leider auch nicht die Kraft ihn aufzuhalten. Als dann während des Kampfes von Sin und Steve Rogers, der inzwischen wieder als Captain America unterwegs ist, der Verursacher des ganzen Chaos, die Schlange, auftaucht, droht die Lage endgültig zu eskalieren …

Noch mehr Boom und immer weniger Angst.

Im Moment passiert genau das, was den vorangegangen Events auch mehr oder weniger das Genick gebrochen haben. Es eskaliert zu einer sinnfreien Prügelorgie. Die Dramatik, welche die Angst verbreitet hat, die Hoffnungslosigkeit und die Verzweiflung sind verschunden und machen purer Gewalt platz. Doch nicht etwa weil sie aus der Verzweiflung geboren wurde, sondern einfach nur, weil es möglichst effektvoll rumsen und knallen soll.
Die wenigen Lichtblicke, in denen Tony mit Odin verhandelt, sowie Spider-Man der ein klärendes Gespräch mit Steve führt, können die Story nicht aus der Belanglosigkeit herausziehen. Selbst Spideys sonst so typisch locker, freches Mundwerk, ruft bei mir in dieser Ausgabe nicht einmal ein Zucken des Mundwinkels hervor.

Entscheidungen fallen, die nicht alle mögen.

Ähnlich belanglos sind leider auch die vier Kurzgeschichten, die sich den nächsten vier Würdigen widmen. Alles erneut nur Nacherzählungen der Origins ohne neue Blickwinkel, die auf das Event bezogen werden könnten.
Bis auf eine Ausnahme. Denn die Geschichte um Ben Grimm hat genau dies zu bieten. Sie offenbart eine innere Angst von Ben die wohl der Ausschlag war, weshalb er für den Hammer auserwählt wurde. So kann man es zumindest interpretieren.

Bens Sorgen.

Wie immer kann man den Zeichnungen von Stuart Immonen nichts Schlechtes nachsagen. Auch die Kurzgeschichten kommen diesmal etwas besser weg, als noch in der vorangegangenen Ausgabe. Wobei ich sagen muss, dass ich Lee Weeks, der die Story zum Hulk bebildert hat, bereits mit besseren Arbeiten gesehen habe. Richtig schön nostalgisch hingegen sind die Zeichnungen von Javier Pulido, der sich dem Ding angenommen hat, und mit seinem unverwechselbaren Stil, ein wenig Kirbyfeeling aufkommen lässt. Irgendwie seltsam aber dennoch faszinierend sind die Zeichnungen von Sergio Carello, der die Geschichte von Crusher Creel, dem Absorbing Man, übernommen hat. Seine Zeichnungen erinnern ein wenig an die typischen Disney-Geschichten der späten Neunziger Jahre, was vor allem an den Bewegungen der Figuren liegt. Als letzter Kurzgeschichtenzeichner fällt Mario Alberti mit seinen sehr düsteren Bildern ins Auge. Alberti der in Deutschland unter anderem bereits mit den zwei US-Miniserien X-Men & Spider-Man (auf deutsch in 100% Marvel #45) und Spider-Man and the Fantastic Four (auf deutsch in 100% Marvel #59) mit einem ganz anderen Zeichenstil überzeugen konnte, scheint hier einen bewusst differenzierten Stil gewählt zu haben, um der Geschichte gerecht zu werden.

Erinnerungen von Crusher Creel.

FAZIT:

Leider fällt mit dieser Ausgabe das Niveau des Events rapide ab. Man könnte ja noch meinen, dass es sowieso nicht mehr lange bis zum Ende braucht, aber dennoch kann man eine so gut gestartete Eventreihe besser zu einem Ende führen, als mit einer riesengroßen und eigentlich nicht zu erklärenden Prügelorgie. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn sich Matt Fraction mehr auf die Angst und deren Bewältigung mitsamt der zwischenmenschlichen Probleme bezogen hätte, als auf zwar imposante, aber wenig überzeugende Massenschlachten. Immerhin gab es auch früher schon Autoren und Filmemacher die Spannung und Dramatik ohne Gewalt und Ekel erzeugen konnten, und somit Meisterwerke schufen, die noch heute anerkannt werden.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Fear Itself – Nackte Angst #4 [Panini, Februar 2012]

Der nächste Teil meiner kleinen Fear Itself-Reviewreihe steht an …

Fear Itself – Nackte Angst #4

Thor wurde aus Asgard verstoßen. Nachdem sich der Odinsohn gegen seinen Vater gewandt hat, wurde er ausgeschlossen und soll nun mit den „minderwertigen“ Geschöpfen seinem unausweichlichen Schicksal entgegensehen. Doch Thor gibt sich nicht so einfach geschlagen, und genau wie Steve Rogers, der erneut die Rolle des Captain America übernimmt, stellt er sich seinem Schicksal und seiner Angst. Doch während diese beiden sich „nur“ den Avataren der Schlange stellen müssen, entfesselt Tony Stark den für ihn schlimmsten Dämonen erneut …

Tony opfert sich …

Alles bewegt sich langsam in Richtung Finale und dies spürt man auch. Das Tempo zieht an und die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag. Doch inzwischen ist es weniger die namensgebende Angst, die um sich greift, sondern eher die zunehmende Hoffnung gepaart mit sehr viel Verzweiflung, welche die Protagonisten, teilweise bis an ihr persönliches Äußerstes, herangehen lässt. Zum einen ist dies logischerweise notwendig, damit das Event nicht auf der Stelle tritt, aber andererseits wird dadurch die Angst, welche das Event ja stetig durchziehen sollte, fast schlagartig ausgegrenzt. Die Gefahr besteht nun also darin, das Fear Itself, von einem spannenden und dramatischen Großereignis zu einer sinnlosen Riesenprügelorgie verkommt.

Juggernaut erinnert sich …

Die ebenfalls in diesem Band befindlichen vier Kurzgeschichten zu den ersten vier „Würdigen“ sind zwar nett, aber stellenweise auch nutzlos. Gerade die Zusammenfassung für Sin, die Tochter des Red Skull, wurde im Prolog sowie der ersten Ausgabe der Hauptserie, ausführlich abgehandelt. Besser kommen da schon die Zusammenfassungen zu Juggernaut und dem Grey Gargoyle weg. Diese sind, zumindest für mich, sehr interessant gewesen, weil dadurch auch länger zurückliegende Ereignisse noch einmal ins Gedächtnis gerufen werden. Titanias Rückblick ist eher eine Art Selbstbeweihräucherung und sehr viel Selbstmitleid. Das macht den Charakter für mich persönlich leider nicht wirklich interessanter.

Grey Gargoyle entdeckt die Macht!

Die Zeichnungen sind bis auf eine Ausnahme eigentlich ohne Fehl und Tadel. Die Anatomien stimmen, die Bilder sind dynamisch und nicht zu überladen an Details. Nur Titania fällt wieder aus dem Rahmen. Die Zeichnungen von Clayton Henry gefallen mir persönlich überhaupt nicht. Sie wirken kalt und seelenlos. Als beste Zeichnungen empfinde ich die Bilder von Eric Canete zur Grey Gargoyle Kurzgeschichte. Diese sind zwar nicht zu Hundert Prozent anatomisch korrekt, aber sie sprechen mich an und versprühen Witz und Dynamik. Beim Hauptevent leistet Stuart Immonen die gewohnt solide und ordentliche Arbeit. Trotzdem er zu dieser Zeit gut zu tun hatte, hat die Qualität seiner Bilder nicht darunter gelitten.

FAZIT:

Die Ausgabe an sich ist trotz der Menge an Geschichten leider recht kurz. Dies können auch die vielen detailreichen Zeichnungen nicht ändern. Storytechnisch passiert leider nicht genug um das Heft länger, als knappe 20 Minuten, in den Händen zu behalten. Die vielen kleinen Rückblicke der ersten vier Würdigen sind im Schnitt nur etwas vier Seiten lang und auch nicht gerade mit sehr viel Text versehen. Wenn dann wie bei Titania noch eher unterdurchschnittliche Zeichnungen dazu kommen, trägt das verständlicherweise nicht zur Verweildauer bei.
Davon abgesehen erhält das Event mit dieser Ausgabe eine kleine Neuausrichtung, die mehr zur Action hin geht als zur Spannung und Dramatik. An sich ist das nicht schlecht, aber es kommt zu plötzlich und zu gekünstelt. Ich hoffe, dass sich der Trend nicht in den nächsten Ausgaben fortsetzt.

Bucky Barnes …

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011/2012 Marvel & Subs. / Panini

Ultimate Spider-Man Episode #23 & The Avengers: Earth’s Mightiest Heroes, Season 2 Episode 22 (Clips)

Wieder einmal gewährt uns Marvel einen kleinen Blick in die Marvel Animationsserien, welche am Sonntagmorgen auf Disney XD ausgestrahlt werden. Diesmal gibts Captain America im Doppelpack …

???

Was hat es wohl mit diesem Bild auf sich das seit wenigen Tagen durch das Netz, insbesondere Facebook und dem Paniniforum, geistert?

Avengers: Earth Mightiest Heroes Season 2 Episode 14 (Clips)

Morgen flimmert neben Ultimate Spider-Man auch die neueste Episode der Avengers: Earth Mightiest Heroes Season 2 über die amerikanischen Disney XD Bildschirme. Hier nun zwei kleine Previewclips mit einem für Comicleser alten, neuen Bekannten aus dieser morgigen Episode…


Marvel Pinball: Avengers Chronicle DLC – Erste Eindrücke

Lange hat es gedauert, sehr lange sogar. Eigentlich waren die vier Tische bereits für Frühjahr diesen Jahres angekündigt. Im März gab es dann etwas konkretere Aussagen. Da hieß es dann im 2. Quartal 2012. Schlussendlich wurde dann letzte Woche mit dem Video des Infinity Gauntlet-Tisches auch endlich ein genaues Datum bekanntgegeben.

Gestern war es dann soweit und kurz nach 16 Uhr stand der DLC zum Download im deutschen PSN bereit. Doch was musste ich sehen? Nachdem letztes Jahr der Captain America Tisch noch akzeptable 1,99€ gekostet hat und der Fantastic Four Tisch auch nur mit unwesentlich mehr (nämlich 2,49€) zu Buche schlugen, war das Pack im Dezember (Vengeance & Virtue) mit Moon Knight, Ghost Rider, Thor und X-Men, ebenfalls noch im Rahmen. Doch der neue Avengers Chronicle DLC schlägt schon mit satten 9,99€ in die virtuelle Geldbörse.

Naja. Als Marvel-Fan und Pinball-Liebhaber habe ich mir das Pack natürlich trotzdem zugelegt und ob die 4 Tische das Geld wirklich wert sind, könnt ihr jetzt hier lesen…

Fear Itself:
Der erste Tisch in meiner kleinen Vorstellung kommt mit einem wirklich tollen Tischdesign daher. Der Bogen unterhalb der beiden Flipperarme, welcher sich kreisrund herumzieht sieht einfach nur klasse aus. Wenn man dann einen Ball mit voller Geschwindigkeit dort hindurchjagt sieht es einfach nur atemberaubend aus. Die Animationen sind allesamt wieder sehr gelungen und auch der Wiedererkennungswert der Figuren ist gelungen.
Doch es gibt auch ein Manko. An einigen Stellen wirkt der Tisch, und dessen Rampenanordnung leider nicht ganz durchdacht. Zu oft wird die Kugel ungewollt ausgebremst. Das schmälert ein wenig den ansonsten nicht so schlechten Gesamteindruck.

Avengers:
EIn ähnliches Problem mit der Kugeldynamik hat auch der Avengers-Tisch. Auch hier wird die Kugel sehr oft unfreiwillig gebremst. Aber noch etwas stört diesen Tisch. Ein paar Soundeffekte die irgendwie so gar nicht richtig passen wollen. Wenn man an die Bumper (links und rechts) an den Rampen schießt ertönt ein Geräusch ähnlich den alten GameBoy und NES-Soundeffekten. Ein merkwürdiges Piepsen. Absolut unpassend.
Doch es gibt auch positives. Dieser Tisch des Quartetts kommt wohl am grafisch imposantesten daher. Der Flippertable ist ein Helicarrier der über eine nächtlichen Stadt schwebt. Das sieht einfach nur prachtvoll aus. Ebenfalls eine lustige Idee ist es, dass man zu Beginn eine von 6 Kugeln wählen kann, welche im Design der 6 Avengers gehalten sind, mit der man dann auf Punktejagd gehen kann. Aber dies hat auch einen Nachteil. Die Lackierung der Kugeln irritiert. Vor allem weil diese sich offenbar wild um die eigene Achse drehen, selbst wenn sie nur normal rollen.

Infinity Gauntlet:
Ein Tisch mit dem Silver Surfer. Klassisch. Der Chrom-blitzende Held sieht fast aus wie eine der Flipperkugeln. Am auffällligsten an diesem Tisch ist die Tatsache das die meisten Rampen nicht aus festen Stoffen zus ein scheinen, sondern aus blauem Licht. Keine Stahlrohre, keine Holzrampen, einfach nur blaues Licht. Das sieht natürlich wunderbar aus. Auch das diese Rampen wie zusätzlich Finger aus dem Handschuh von Thanos herauslaufen ist eine tolle Idee.
Spielerisch gesehen krankt auch dieser Tisch an einer etwas hakeligen Kugeldynamik, jedoch nicht so schlimm wie die beiden anderen bereits vorgestellten Tische. Am Eindrucksvollsten war jedoch das Feature als sich der Tisch auf den Kopf stellte und auch wenn man das kaum glauben mag, aber die Steuerung ging immer noch spielend leicht von der Hand.

World War Hulk:
Der Hulk-Tisch ist wohl der einfachste aus dem Quartett. Sehr schnell lassen sich mit diesem blitzschnellen Tisch Highscores erzielen. Die Rampen, Bumper und Falltüren sind perfekt platziert und das gesamte Spiel ist sehr dynamisch und flüssig. Hier haben die ZEN-Studios wirklich alles richtig gemacht was ein flüssiges Spielgefühl betrifft.
Grafisch ist die Mischung aus grün, Gelb und braun leider nicht so überzeugen. Es fehlt ein wenig die farbliche Abwechslung. Wieder besser überzeugen kann aber der kleine zusätzliche zweite Flippertisch welcher durch eine geheime Rampe zugänglich wird (und den es auch bei anderen Tischen in diesem Pack gibt) der an ein Basketballspiel erinnert. Mit Stadionansagen und allem was dazu gehört.

Insgesamt kann ich also sagen, das der Tisch die knappen 10 Euro gerade so wert ist. Das aber nur weil es sowohl grafisch als auch spielerisch einen Schritt nach oben gab im Vergleich zum vorherigen Pack. Zu frustrierend sind leider einige Stellen in den beiden ersteren Tischen wenn es die Kugel mal wieder ausbremst. Aber mit ein wenig Übung kann man auch dieses Problem meistern. Und immerhin will man für das Geld ja auch einiges zu spielen haben und nicht nach einem Tag schon wieder durch sein.