Haunt Nr. 5 [Panini, Mai 2013]

Mit dem in diesem Review vorgestellten fünften Band der Serie Haunt, endet diese auch, als eigenständige Comicserie. Denn mit der darin enthaltenen US-Ausgabe Nummer 28 hat Todd McFarlane die Reisleine gezogen, nachdem die Verkäufe wohl rapide nachließen. Nun wird Haunt, früher oder später, in Spawn seine Rückkehr erleben. Doch bis dahin gibt es noch dieses Trade …

Haunt Nr. 5

Nachdem die Agency spurlos verschwunden ist und auch Daniels Freundin und Geliebte Autumn tot ist, scheint das Chaos, das Leben von Pater Daniel Kilgore zu beherrschen. Da hilft es auch nicht, dass Still Harvey Tubman dem ehemaligen Diener Gottes helfen will, mit seinem verstorbenen Bruder Kurt zurechtzukommen, damit diese gemeinsam die Wesenheit Haunt, welche aus dem Zusammenschluss der beiden Geschwister entsteht, besser kontrollieren zu können. Hinzu kommt jedoch, dass nicht nur die Polizei hinter Pater Kilgore her ist, um ihn zu den mysteriösen Todesumständen von Autumn Müller zu befragen, sondern auch die Zweite Kirche nicht untätig bleibt und die ehemalige Kirche von Daniel Kilgore in Schutt und Asche legt. Doch es scheint noch schlimmer zu kommen, als sich eine fast schon biblische Bedrohung in Form von Rieseninsekten ankündigt …

Danny im Kampf mit Riesenkäfern.

Danny im Kampf mit Riesenkäfern.

Wo der letzte Band noch ziemlich unsicher in keine wirkliche Richtung tendierte, zeichnet sich hier ab, dass Joe Casey und Nathan Fox ein Ziel verfolgen. Die Geschichte nimmt massiv an Spannung auf und entwickelt sich fast schon zu etwas Epischem, als es plötzlich mit einem Riesencliffhanger vorbei ist. Zwar gibt es noch immer Handlungselemente, die unklar wirken, aber es scheint einen Sinn zu geben. Einen Sinn, der sich dem Leser nur nach und nach erschließt. Doch dazu wird es wohl nicht mehr kommen. Ich bin ehrlich. So wie es hier weiterging, hätte es mich echt angefixt weiterzulesen. Der Kampf der Kilgores gegen eine ganze Kirche, die es auch noch irgendwie schafft mit Rieseninsekten auf die Menschheit loszugehen hat schon etwas Faszinierendes. Joe Casey inszeniert einen spannenden Mystery-Thriller mit biblischen Anleihen der einen aber leider nur langsam in Bann zieht. Und dies ist wohl auch der Grund, warum viele Leser abgesprungen sind. Ich bin mal gespannt, wie Todd diese Story in Spawn weiterführen und auflösen wird, oder ob er nach dem Cliffhanger einfach einen Whiteout einsetzt, um Haunt eine komplett neue Richtung zu geben. Ob als Held oder Schurke, alles scheint jetzt offen zu sein.

Und gegen seine geliebte Autumn, die hauntifiziert zurückkehrt. Irgendwie zumindest.

Und gegen seine geliebte Autumn, die hauntifiziert zurückkehrt. Irgendwie zumindest.

Die Zeichnungen in diesem Band können leider nicht bei jedem Kapitel überzeugen. Eigentlich passt nur Nathan Fox harter und wirrer Zeichenstil so richtig zur Geschichte. Zwar geben sich Robbie Rodriguez und Kyle Strahm sehr viel Mühe, aber dennoch passt deren Stil nicht wirklich zum gesamten Band. Gerade Strahms Abschlussausgabe, welche auch gleich die Finalausgabe der Serie markiert, wirkt wie ein Bruch innerhalb der gesamten Optik. In meinen Augen, hätte man Casey und Fox ruhig noch etwas Zeit geben können. Immerhin wurde alles in meinen Augen langsam zu einem in sich runden Gesamtwerk. So bleibt es vor allem eine Enttäuschung, und wenn man sich die Serie rückblickend ansieht, wurde aus einer vielversprechenden Idee, ein durchschnittlicher Actioncomic und zum Schluss ein faszinierender Mystery-Thriller. Doch alles, was einem am Ende im Gedächtnis bleiben wird, ist der krude Abschluss der Serie. Das ist sehr schade.

Ganz nebenbei gibt es noch eine körperliche Weiterentwicklung für die Wesenheit Haunt.

Ganz nebenbei gibt es noch eine körperliche Weiterentwicklung für die Wesenheit Haunt.

FAZIT:

Ich wusste je eigentlich schon vorher, worauf ich mich eingelassen habe. Ich wusste, dass McFarlane der Serie ziemlich kurzfristig den Saft abgedreht hatte und ich wusste auch, dass das Ende alles andere als zufriedenstellend sein würde. Aber dennoch bin ich enttäuscht. Und das sagt schon einiges aus. Wenn man mit wenigen Erwartungen an etwas rangeht und dann trotzdem noch enttäuscht wird, heißt das schon sehr viel. Doch wenigstens bleibt es bis zum Ende spannend und rasant, dank Caseys wahnwitzigem Plot und Fox‘ abgedrehten und manchmal psychedelischen Bildern. Aber mal sehen, wie es mit Haunt in Spawn weitergeht …

Still Harvey Tubman im finalen Kampf.

Still Harvey Tubman im finalen Kampf.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 Image Comics / Panini

Große Amazon Aktion zum Start vom Superman – Man of Steel

Amazon Superhelden

Wenn ein so lange erwarteter Film, wie „Man of Steel“ in die Kinos kommt, da kann sich auch ein Unternehmen wie Amazon nicht lumpen lassen. Daher hat man den heutigen 20. Juni zum Superhelden-Tag bei Amazon ernannt und bietet mit reichlich Rabatten eine ganze Menge an DVDs und Blu-rays (auch 3D) zu Filmen und Serien und sogar ganz Box-Sets und Premium Collections rund um das Thema Superhelden an.

Dabei sind unter anderem:

Blu-rays (ab 7,97 €), DVDs (ab 4,97 €), TV-Serien (ab 9,97 €), 3D-Blu-rays (ab 16,97 €), Premium Collections (ab 14,97 €) und Box Sets (ab 9,97 €) wie Nolans Batman Trilogie teilweise sogar als Special Editions, Smallville Staffelboxen, beide Batman The Dark Knight Returns, Sherlock Holmes, Supernatural Staffelboxen, Green Lantern, V wie Vendetta, Logans Run, Sucker Punch, Spawn, Blade, Appleseed und noch vieles mehr …

Vorbeischauen lohnt sich also.

Hier nochmal der Link zum Superhelden-Tag bei Amazon.

Gratis Comic Tag 2013 Review (7): Super Dinosaur [Cross Cult, Mai 2013]

GCT 2013Nach eigenen Aussagen hat Cross Cult bisher auf Comics für Erwachsene gesetzt. The Walking Dead, Sin City oder Hellboy bestätigen dies eindrucksvoll. Doch jetzt will der Verlag auch mit Comics für Kids punkten, und dies ohne dabei die Qualität des bisherigen Verlagsprogrammes zu schmälern. Neben den Comicadaptionen zu Avatar – Herr der Elemente fiel die Wahl auf Robert Kirkmans neue Serie Super Dinosaur:

Super Dinosaur
(Gratis Comic Tag 2013)

Super Dinosaur, oder auch SD, ist der beste Freund von Derek Dynamo und ein 3 Meter großer Tyrannosaurus Rex. Im Kampfgefecht mit 2 bionischen Armen ausgestattet kämpft er zusammen mit Derek gegen den bösen Max Maximus. Der war früher ein guter Freund und Partner von Dereks Vater Dr. Dexter Dynamo, und nachdem sie zusammen die geheime Welt der Dinosaurier im Erdinneren und das Dynerz entdeckt haben, wurden er nicht nur zum sprichwörtlichen bösen Wissenschaftler, sondern auch zum ärgsten Feind der Familie Dynamo. Doch Dereks Vater hat seitdem einen geistigen Schaden davon getragen und kann sich kaum noch konzentrieren. Dies gleicht Derek aber mit seinem grandiosen Verstand wieder aus, und hält so nicht nur die geheime Basis Dynamo Dome am laufen …

Robert Kirkman zählt inzwischen zu den Comic-Autorengenies Amerika. So gut wie alles, was er anfasst wird zu Gold. Ob es seine Erfolgsserien The Walking Dead und das ebenfalls hochgelobte Invincible, oder One-Shots wie das derb, durchgedrehte aber nicht minder geniale Sea Bear & Grizzly Shark. Kirkman ist immer für eine Überraschung gut. Auch Super Dinosaur hat seinen Reiz. Man merkt hier aber schon, dass die Zielgruppe deutlich jünger angesiedelt ist. Dies lässt sich aber nicht etwas an der Geschichte oder den Zeichnungen alleine ausmachen, sondern das gesamte Paket schreit förmlich danach. Das ist aber nichts Schlechtes. Genaugenommen sammelt die Serie so ziemlich alle Kinderklischees, die es gibt, und bündelt daraus ein farbenfrohes Abenteuer. Dinosaurier, Raketen, böse Wissenschaftler, Technik über Technik und geheime Labore.

Daher ist die Serie für Kinder perfekt geeignet und auch junggebliebene Erwachsene werden ihr Freude an den bonbonbunten Abenteuern der Dynamos mit den Dinosauriern haben. Ich persönlich werde leider nicht so wirklich warm damit, aber ich erkenne es, wenn ein Titel Potenzial in sich birgt. Und dieser Titel hat Einiges davon aufzubieten.

Haunt Nr. 4 [Panini, August 2012]

Heute gibt es den vorraussichtlich vorletzten Band der Serie Haunt. Da die Reihe ja in den USA mit der Nummer 28 eingestellt wurde (Ein Review dazu gibt es von meinem Kollegen auf Comic Hive), wird Band 5 auch der letzte von Panini werden. Aber bis dahin dürfen sich noch Joe Casey und Nathan Fox an Haunt ausprobieren …

Haunt Nr. 4

Je länger sich Kurt und Daniel die neue Wesenheit des Haunt miteinander teilen müssen, umso gespannter ist deren Verhältnis zueinander. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass Daniel Zuflucht bei einer alten Bekannten sucht. Autumn, die Prostituierte, mit der er sich schon während seines Priesteramtes abzulenken versuchte. Aber es gibt eine Institution, die Zweite Kirche genannt, welche es auf Daniel Kilgore abgesehen hat. Und dies, ohne zu wissen, dass nicht nur sein Bruder noch bei ihm ist, sondern beide zusammen Haunt bilden. Trotzdem schickt die Zweite Kirche ein ganzes Bataillon von Kriegern, um Daniel einzufangen. Und so passiert es nicht nur, dass Autumn ihr Leben verliert, sondern die Kilgores treffen auch noch einen neuen Verbündeten, mit dem Namen Still Harvey Tubman. Dieser verfolgt aber offenbar seine eigenen Pläne …

Vielleicht sollte hier mal Tine Wittler ran ...

Vielleicht sollte hier mal Tine Wittler ran …

Mit diesem Band haben sowohl Kirkman als auch Capullo die Serie verlassen, und McFarlane hat die Aufgaben an Joe Casey und Nathan Fox übergeben. Diese schlagen nicht nur eine neue Richtung, sondern auch einen ganz neuen Stil ein. War Haunt bisher eine Mischung aus Superhelden- und Agentenaction, kommen nun Horror und Mystery mit ins Spiel. Die Agenten fliegen ersatzlos raus. Ob das gut ist? Ganz ehrlich. Ich weiß es noch nicht. Die Ansätze, welche Casey hier macht, sind nicht schlecht, aber es fehlt noch ein wenig der Punkt, an dem man als Leser sagt: „Ja, hier bleibe ich unbedingt dran“. Seltsam wirken auch die Motorräder, mit denen die Kirchenkrieger umherheizen. Diese sehen aus, als hätte man sich bei Akira bedient. Aber das ist wohl eher eine Sache des Zeichners …

Vatikans Angels, oder so ähnlich ...

Vatikans Angels, oder so ähnlich …

… und damit wären wir auch schon bei Nathan Fox. Dieser kann mit seinem Stil sofort überzeugen. Er ist kantiger, dunkler, und passt daher perfekt zur neuen Richtung, die Haunt nun einschlägt. Was ein wenig das Gesamtbild stört, sind die bereits erwähnten Anime-Anleihen. Denn vieles wirkt stilistisch bei Akira oder Ghost in the Shell geklaut. Das ist nicht unbedingt etwas Schlechtes, passt hier aber meiner Meinung nach nicht ganz in das Konzept. Sehr seltsam kommt dann auch noch das letzte Kapitel daher. Hier ist John Lucas der Zeichner, und dieser bricht sehr mit dem bisherigen Stil des Bandes. Das mag vor allem daran liegen, dass es sich hierbei um eine Flashback-Szene handelt und eine Abgrenzung sehr wohl gewollt ist, aber dennoch habe ich persönlich es als sehr störend empfunden. Zumindest am Anfang. Denn je weiter die Story fortschreitet, um so besser passt der Stil.

Da könnte man doch glatt an Paranoia glauben.

Da könnte man doch glatt an Paranoia glauben.

FAZIT:

Haunt 4 ist erfrischend anders, aber noch nicht so ganz überzeugend. Das liegt vor allem daran, dass ich nicht so recht weiß, wo Casey mit der Serie wirklich hin will, und ob sich dieses Experiment lohnt. Denn wenn man über den großen Teich schielt, dann weiß man schon, dass Haunt mit der 28. US-Ausgabe ziemlich Knall auf Fall eingestellt wurde. Und wenn man dies auf die deutschen Trades umrechnet, dann bedeutet es, dass mit dem nächsten Band auch schon Schluss sein wird. Von daher kann ich den auch noch mitnehmen und nachsehen, ob Casey einen Schritt wagt, der gut, aber leider nicht massentauglich ist, oder ob er es einfach zusammen mit Fox in den Sand gesetzt hat. So oder so, werde ich das wohl erst gegen Ende des Sommers erfahren.

Gassi gehen in dieser Gegend kann lebensgefährlich werden.

Gassi gehen in dieser Gegend kann lebensgefährlich werden.

„Haunt Nr. 4“ bei Panini Comics bestellen.
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The Walking Dead Nr. 4 [Cross Cult, Juli 2007]

Nach einer etwas längeren Pause geht es heute mit Robert Kirkmans Meisterserie „The Walking Dead“ weiter…

The Walking Dead Nr. 4: Was das Herz begehrt

Rick hat einfach keine andere Chance, um sich und seine Gruppe von Flüchtlingen zu schützen, als Dexter während eines Zombieangriffes zu töten. Nur so konnte er die Bedrohung einer nahenden Abschiebung der Gruppe durch Dexter aus dem Weg räumen. Doch seine Entscheidung blieb nicht unbemerkt und auch die Tatsache, dass er immer wieder Entscheidungen für die Gruppe treffen muss, zehren stark an seiner Energie. Als dann auch noch Allan bei einem Streifgang gebissen wird und Rick die Entscheidung trifft, ihm das Bein abzunehmen, kommt es zum Eklat. Daraufhin beschließt die Gruppe, Rick die Führung zu entziehen und stattdessen ein Komitee zu ernennen, welches fortan die Entscheidungen gemeinsam trifft. Doch wie wird Rick auf diese Entscheidung reagieren?

Rick muss abtreten...

Rick muss abtreten…

Das Kirkman den Staffelstab der Führung seinem Hauptprotagonisten wegnimmt und ihn einer Gruppe übergibt zeugt davon, dass er verdeutlichen will, wie hoch eine solche psychische Belastung für einen einzelnen Menschen sein kann. Und Kirkman führt eine weitere Person ein, welche noch für einiges an Zündstoff sorgen wird. Denn die neue Dame in der Gruppe, Michonne, beginnt bereits nach wenigen Seiten, das Leben, in der in sich eigentlich gefestigten Gruppe, gehörig durcheinanderzuwirbeln. Auch kristallisieren sich immer weitere Aufgabenverteilungen heraus. Jeder in der Gruppe erhält, oder sucht sich Aufgaben, wie das Anpflanzen von Gemüse im Gefängnishof, oder das Schneidern neue Klamotten. Kirkman zeigt hiermit, wie wichtig es dem Menschen ist, eine Aufgabe zu haben, welche ihn beschäftigt und ausfüllt. Das Gefühl gebraucht zu werde, sozusagen.

Michonne mischt die Gruppe auf.

Michonne mischt die Gruppe auf.

Zeichnerisch bleibt auch dieser Band auf gewohnt hohem Niveau. Charlie Adlard schafft es noch immer mit seinen Schwarz/Weißen Zeichnungen und Cliff Rathburn mit seinen Grautönen eine Stimmung zu erzeugen, die den Leser von der ersten Seite an packt und bis zum Ende des Bandes nicht mehr loslässt. Dabei legte er nach wie vor keinen Fokus auf das möglichst kunstvolle und detaillierte Abschlachten der Zombies, was aber dennoch nicht zu kurz kommt, sondern vielmehr auf die Emotionen, welche er kunstvoll mit Gestik und Mimik zu transportieren weiß. Das alles, zusammen mit den gelungenen Landschaften und der außergewöhnlich visualisierten Architektur, wie eben der des aktuellen Aufenthaltsortes, des Gefängnisses, ergibt ein stimmungsvolles Gesamtwerk, das auch dem Auge gefällt.

Problemlösung der schenllen Art.

Problemlösung der schnellen Art.

FAZIT:

Auch Band 4 ist wieder rundum gelungen und begeistert von der ersten bis zur letzten Seite. Immer weiter rückt das persönliche Drama eines jeden Einzelnen in den Vordergrund, und immer weiter rücken die Zombies, als dennoch ständig präsente Gefahr in den Hintergrund. Trotzdem versucht Kirkman durch die Gedanken seiner Protagonisten auch den Zombies, wenigstens ansatzweise, ein „Leben“ oder besser gesagt, eine Vergangenheit zu geben. Dies verdeutlicht seine Bemühung, in der sich die Flüchtigen Gedanken über ihren Platz in dieser neuen Gesellschaft machen.
Nach wie vor gilt, dass man an Kirkmans „The Walking Dead“ einfach nicht vorbeikommt, wenn man eine gelungene Comicserie sucht.

Die Zombies sind eine immerwährende Bedrohung.

Die Zombies sind eine immerwährende Bedrohung.

„The Walking Dead Nr. 4: Was das Herz begehrt“ bei Cross Cult bestellen.
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Spawn: Architekten der Angst [Panini, September 2011]

Heute gibt es nach etwas längerer Zeit mal wieder ein wenig aus dem Spawn Universum. Mit diesem Band sammelt Panini zwei Graphic Novels, doch wie sind sie geworden?

https://i0.wp.com/www.comichunters.net/images/comics/bde87c8c6c2b7270234f57c2e88e5736_norm.jpgSpawn: Architekten der Angst

Zwei Graphic Novels der etwas anderen Art, hat Panini in diesem Band versammelt.
In der ersten Geschichte, welche auch namensgebend für die Ausgabe war, trifft Spawn auf eine junge Dame, die weitaus mehr im Schilde führt, als es auf den ersten Blick, den Anschein hat. Und auch Spawn, bzw. Al Simmons kleiner Bruder Marc Simmons, werden in dieses Abenteuer verwickelt, so das Spawn einmal mehr seine Konventionen über Bord werfen muss, um einem Familienmitglied beizustehen und die Erde vor den dunklen Machenschaften zu beschützen.
Das zweite Abenteuer bringt Spawn einen neuen und sehr gefährlichen Gegner. Zumindest in den Augen der Kirche. Denn sein neuester Kontrahent wird mit dem letzten unbefleckten Stück vom Kleid des Heilands ausgestattet, der auch Spawns Symbionten darstellt. Doch nicht nur die Kirche ist involviert, denn auch die Polizei und sogar Spawns Freund und Mentor Cogliostro haben ihre Finger im Spiel …

Spawn und die mysteriöse Dame.

Spawn und die mysteriöse Dame.

Mit Spawn: Architekten der Angst legte Panini im September 2011 eine wirklich außergewöhnliche Zusammenstellung von zwei noch außergewöhnlicheren Graphic Novels vor. In beiden Fällen dreht sich Spawns kleine Welt, rund um seine Alley, um mysteriöse und göttliche Kriege in denen die Erde und deren Bewohner involviert sind. Und in beiden Fällen ist Aleksi Briclot der Zeichner. Dennoch sind sowohl „Architekten der Angst“ als auch „Das Gewand“, vollkommen verschieden. Zumindest grafisch. Denn während „Das Gewand“ noch in traditionellem Comicstil mit leicht frankobelgischem Einschlag überzeugt, ist „Architekten der Angst“ eine Aneinanderreihung von Gemälden. Das ist nicht schlecht, doch wie so oft bei solch detaillierten Zeichnungen geht ein wenig die Dynamik verloren und die Bilder wirken des öfteren statisch.

In der Hölle...

In der Hölle…

Storytechnisch erinnert die Handlung ein wenig an die letzten Werke von Paul Jenkins. Speziell „Universe“ wäre hier ein passendes Beispiel. Der mystisch und esoterische Touch legt sich wie ein Schleier über den gesamten Band und es ist schon verständlich, weshalb Panini diese beiden Ausgaben zusammen veröffentlicht hat. Denn nicht nur der Zeichner ist in beiden Ausgaben identisch. Mit Arthur Clare war ebenfalls an den Geschichten ein und derselbe Autor beteiligt, wenngleich er in beiden Fällen jeweils Unterstützung bekam. Für „Die Architekten der Angst“ stand ihm niemand Geringeres als Todd McFarlane zur Seite und bei „Das Gewand“ griff im Alex Nikolavitch unter die Arme.

Obacht!

Obacht!

FAZIT:

Grafisch sind beide Geschichten eine wahre Augenweide, können aber storytechnisch leider nicht so wirklich überzeugen. So richtig Spannung kommt leider bei beiden nicht auf. Dies kann auch die wirklich opulente Art Gallery mit vielen Gemälden, Sketchen und Figurenentwürfen nicht retten. Die wirklich wunderschönen Zeichnungen kaschieren hier leider nur eine sehr dürftige Story und es wirkt fast so, als würde diese nur als Gerüst oder Rechtfertigung für eine Ansammlung an Pin-ups dienen. Doch ob man hierfür wirklich 15 Euro ausgeben will, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Nicht gerade zimperlich.

Nicht gerade zimperlich.

Hive-Verweis„Spawn – Architekten der Angst“ bei Panini bestellen.
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Tellos [Panini, April bis Juni 2000]

Mit der heutigen Review, möchte ich euch eine kleine, sehr feine, aber leider auch ein wenig unbeachtete und ebenfalls leider viel zu kurze, Serie vorstellen. Der Künstler, der hinter dieser Serie steht, ist niemand anderes, als der leider viel zu früh verstorbene Mike Wieringo. Doch ein endgültiger Abschluss ist ihm leider verwehrt geblieben. Dennoch ist Tellos eine vielversprechende Fantasyserie, die auf jeden Fall mehr als einen Blick wert ist …

Tellos #1

Alles beginnt mit Jarek und Koj im größten Hafen von Tellos. Hier ist nicht nur der Umschlagplatz für Waren aller Art, sondern auch ein Sammelplatz für Händler, Reisende, Piraten und Diebe. Wir treffen auf Koj und Jarek die gerade auf der Flucht vor den Froschsoldaten sind. Dabei treffen sie auch auf Serra eine Kapitänin eines Handelsschiffes, welche ebenfalls Probleme mit dem Gesetz hat. Schuld daran ist ein seltsames Amulett mit grünem Stein. Nicht ganz uneigennützig greifen Koj und Jarek ein, um Serra zu helfen. Als dann auch noch mysteriöse Schattenkrieger dazu kommen sind sie auch noch auf die Hilfe vom Magier Thomes angewiesen …

FAZIT:

Die Zeichnungen vom inzwischen leider verstorbenen Mike Wieringo begeistern mich immer wieder. Er schafft es, mit wenigen Details eine immense Dynamik zu erzeugen. Der leicht Manga-artige Zeichenstil ist bestimmt nicht jedermanns Sache, es passt aber perfekt zum Fantasy-Anteil der Geschichte. Irgendwie hat man auch das Gefühl das Wieringo hier mehr Herzblut hineingesteckt hat, als in so mach andere Arbeit. Fast hat es den Anschein, das es sich bei Tellos um sein „Baby“ handelt. Tellos ist für mich ganz großes Fantasy-Kino.

Tellos #2

Schnell wird klar das Jarek einer der auserwählten ist, welcher Tellos vor dem Untergang retten soll. Neben Koj soll aber auch Serra mit von der Partie sein, was Serra selber aber gar nicht so sieht, und die zwei Freunde nur einen Teil des Weges begleiten will. Dass das Ganze aber gar nicht so einfach ist, zeigt sich schon beim ersten Streckenabschnitt, der quer durch Torrent führt, ein Ort mit massiven Regenfällen der innerhalb von Tellos umherwandert. Wie erwartet sehen sich die 3 Helden schon bald einem gewaltigen Unwetter und mehrerer Wasserschlangen gegenüber. Nur knapp schaffen sie es diesem Chaos zu entrinnen nur, um alsbald auf Malesurs Horde von Mördern zu treffen …
Währenddessen treffen in Luftholde zwei neue Charaktere ein, nur um sich sofort in halsbrecherische Abenteuer zu stürzen. Rikk hat soeben den „Stein der Skierung“ gestohlen und Hawke hat ein paar „Freunde“ in einer Bar mit seinem Hütchenspiel betrogen, weshalb jetzt beide auf der Flucht vor den Betrogenen und der Palastwache sind. Doch schnell merken sie das Luftholde seinen Namen nicht umsonst trägt …

FAZIT:

Leider ist mit diesem Heft die deutsche Veröffentlichung abgeschlossen. Weitere Hefte haben es nicht nach Deutschland geschafft. Wenn ich es mal schaffe, an die Folgehefte günstig im Original zu kommen, werde ich meine Review fortführen, auch um zu sehen wie es mit Koj, Jarek, Serra, Rikk und Hawke weitergeht.
Denn genaugenommen ist dies sehr schade, da Tellos eine gewisse Ähnlichkeit mit Battle Chasers aufweißt und irgendwie genau die gleiche Faszination vermittelt.

Spawn #100 [Panini, April 2012]

Nach einer etwas größeren Pause geht es heute mit Spawn weiter. 100 Hefte in Deutschland und das feiert Panini natürlich auch standesgemäß…

Spawn #100

Noch immer ist nicht so ganz klar was Jim als neuer Träger des Spawn-Kostüms eigentlich sein soll, oder überhaupt kann. Und noch mysteriöser wird es als er es schafft von Twitch ein paar Infos über seinen Vorgänger zu erhalten, denn dies stillt seine Neugier bei Weitem noch nicht. Als dann auch noch eine besessene Krankenschwester sich über Twitchs Partner Sam hermacht und der neue Polizist Detective Rowand es mit mehreren Schüssen auf dieses „Wesen“ nur gerade so verhindern kann wird es nur noch undurchsichtiger …

Seit dem neuen Team insbesondere dem Zeichner Szymon Kudranski hat es Spawn nicht leicht. Sehr viele negative Stimmen machen sich breit, Leser verlassen die Serie und Abos werden gecancelt. Aber warum? War Spawn nicht schon immer eine Serie, die anders war als alle anderen? Hat Spawn nicht schon immer die Leser gespalten? War es nicht so das Todd McFarlane mit seinen ausgewählten Autoren und Zeichnern schon immer ein gutes Näschen bewiesen hat?
Für mich persönlich kann ich genau dies mit „Ja!“ beantworten. Und ebenfalls sehr gut gefallen mir das neue Team und die Richtung, die eingeschlagen wird. Spawn entwickelt sich wie jede andere US-Superheldencomicserie weiter und dies ist zumindest für mich ein durchaus positiver Punkt.

Doch warum spaltet Spawn derzeit so extrem die Lager? Zum einen liegt dies am Zeichner Szymon Kudranski, der mit seinem wirklich außergewöhnlichen Stil viele alteingesessene Fans überrascht zu haben scheint. Dies ist schon ein wenig seltsam, denn Spawn hatte schon einige Zeichner, die nicht gerade willkommen geheißen wurde. Da reicht es schon, Namen wie Angel Medina und Brian Haberlin zu nennen.
Kudranskis Stil ist besonders und ganz besonders düster. Sehr viele schwarze oder zumindest dunkle Seiten prägen das Gesamtbild, immer wieder durchbrochen von kleinen aber dafür fast gleisenden Lichtern. Oftmals wird von vielen Kritikern angebracht das hierdurch Details verloren gehen, nicht zu erkennen sind, oder oftmals sogar fehlen würde. Doch wenn man sich die Zeichnungen im richtigen Licht genau ansieht, dann erkennt man sogar sehr viele Details, man muss die Bilder nur im rechten Licht betrachten. Auch Licht ist hierbei ein sehr gutes Stichwort. Denn auch die Farbgebung unterstützt Kudranskis mysteriösen Stil sehr gut und der Einsatz von Computereffekten wie Weichzeichner oder Leucht- und Glanzeffekte wird glücklicherweise auch nicht übertrieben.

Und genau wie mit den Bildern ist es auch mit der Geschichte. Denn wenn man sich so die Bilder ansieht, dann erkennt man gewisse Parallelen zu der Geschichte. Ist nicht auch Jims Vergangenheit im Dunkel verborgen? Kann man mehr über Jim erfahren, wenn man sich ihn und sein Handeln im rechten Licht betrachtet? Könnten die Bilder auch ein Stilmittel sein, um Jims geistigen Zustand wieder zuspiegeln?
Ich persönlich würde dies durchaus alles mit „Ja“ beantworten. Spawns aktueller Weg ist mysteriös und düster und nur nach und nach wird es stückchenweise heller, indem alte Rätsel offengelegt und gelöst werden. Aber dann tauchen wieder neue Rätsel auf die wieder ein Stück Finsternis bringen.

FAZIT:

Das augenscheinliche Durcheinander und die Ungewissheit, rund um und gerade über Jim, wird weiter ausgebaut. Dabei findet aber an der Figur keinerlei weitere Charakterisierung statt. Dies ist noch ein großes Manko, denn ich denke oder hoffe zumindest, dass Jim als Nachfolger von Al durchaus noch einiges an Potenzial bietet. Hier ist es in der Pflicht des Autors Jim noch mehr charakterliche Tiefe zu verleihen, als nur den Nachfolger zu präsentieren und ihm einen Wunderheilerstatus zu aufzudrücken.
Da es sich hierbei auch noch um ein Jubiläumsheft handelt, hat sich Panini nicht lumpen lassen und gleich mehrere Möglichkeiten der Zelebrierung ermöglicht. Eines davon ist ein durchaus interessantes Interview mit dem Charakter- und Serienschöpfer Todd McFarlane in dem Er ein wenig aus seiner Vergangenheit und der Zukunft von Spawn inklusive dem möglichen nächsten Film plaudert. Die andere Möglichkeit sind zwei Variantcover, welche relativ einfach mit Variant A und B betitelt wurden. Dennoch sind beide gelungen und so muss letzendlich Euer Geldbeutel und Euer Geschmack entscheiden, welche Version Ihr wählt.

Variantcover B
(100 Exemplare)

Variantcover A
(666 Exemplare)

„Spawn #100“ bei Panini bestellen.

Ähnliche Artikel:
„Spawn #97“ [Panini, Juli 2011]
„Spawn #98“ [Panini, Oktober 2011]
„Spawn #99“ [Panini, Januar 2012]

The Walking Dead #3: Die Zuflucht [Cross Cult, November 2006]

Nach etwas längerer Zeit begebe ich mich wieder in eine Zombieverseuchte Welt mit dem dritten Band von „The Walking Dead“…

The Walking Dead #3: Die Zuflucht

Die Gruppe von Flüchtlingen rund um Rick Grimes findet sich nach den Ereignissen der letzten Wochen vor ihrem möglichen Paradies wieder. Ein offenbar verlassenes Gefängnis soll der Gruppe neuen Schutz bieten. Doch es gibt auch noch ein paar Probleme. Denn neben einigen Zombies die sich dort niedergelassen haben finden Rick und Tyreese noch vier Häftlinge die sich in einen Zellenblock eingeschlossen haben und dort gar nicht mal so schlecht überlebt.
In den nächsten Tagen versuchen Rick und Tyreese das Gelände so einigermaßen von Zombies zu befreien und schnell haben sie es geschafft einige der Zellen bewohnbar zu machen als ein neuer Rückschlag die Gruppe erschüttert. Tyreese Tochter stirbt durch einen Selbstmordpakt mit ihren neuen Freund, was Tyreese natürlich sehr zusetzt. Doch die beiden sind nicht die einzigen Toten. Nachdem Rick es schafft Hershel, den Farmer aus dem zweiten Band, wo die Gruppe eine Zeit lang lebte, auch in das Gefängnisparadies zu holen muss der erneut zwei Familienmitglieder begraben. Hershels jüngste Töchter werden enthauptet vorgefunden und der Täter ist unter den vier Häftlingen offenbar schnell gefunden. Doch war er es auch wirklich und welches Geheimnis hat Rick noch zu erledigen weshalb er die Gruppe für ein paar Tage verlässt…?
FAZIT:
Von „The Walking Dead“ kann man wirklich denken was man will, aber Robert Kirkman schafft es einfach ein Drama zu kreieren das einen nicht mehr loslässt. Die Gruppe schafft es trotz der ständigen Bedrohung noch immer nicht wirklich eine Einheit zu Bilden. Diese diversen Einzelgänge und kleinen Grüppchenbildungen mitsamt den kleinen Intrigen machen die Serie dadurch besonders spannend. Auch wenn die Zombies hier ständig präsent sind, so sind sie doch nicht, wie in den vielen anderen Zombieserien, die Hauptakteure und die Überlebenden einfach nur deren Futter das möglichst kunstvoll abgeschlachtet wird.
Kirkmann präsentiert viel mehr ein soziales Drama darüber wie Menschen unter gewissen Situationen reagieren und dies macht er zusammen mit seinen Kollegen Charlie Adlard, der wundervoll zeichnet und Cliff Rathburn, der für die Grautöne zuständig ist, einfach perfekt.
Walking Dead ist und bleibt bisher eine Ausnahmeserie und wer bisher nur die TV-Serie kennt und jetzt denkt das er mitreden kann, den muss ich enttäuschen. Denn auch wenn es sich in beiden Fällen um die gleiche Serie handelt, so gibt es doch gravierende Unterschiede zur TV-Adaption, und die sind nicht gerade unerheblich.

“The Walking Dead #3: Die Zuflucht” bei Cross Cult kaufen
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Ähnliche Artikel:
„The Walking Dead #1: Gute alte Zeit“ [Cross Cult, Januar 2006]
„The Walking Dead #2: Ein langer Weg“ [Cross Cult, Juni 2006]

Witchblade/Darkchylde [Panini/Generations Comics, Juli/August 2001]

Heute begeben wir uns in die Crossover-Gefilde wo wir auf die Witchblade und Darkchylde treffen, aber ist dieses Treffen überhaupt eine Erwähnung wert, oder ist es nicht einmal eine unwichtige Fussnote in der Geschichte der Comicunterhaltung?

Witchblade/Darkchylde

Ariel erhält die Chance den Fluch der Darkchylde endlich loszuwerden. Und trotz allen Misstrauens nimmt sie das Angebot des ihr fremden Kenneth Irons an. Dieser jedoch hat ihr dieses Angebot nicht ganz uneigennützig unterbreitet. Als alter Gegner von Sara Pezzini, der Witchblade, wollte er genug Macht besitzen, um sie zu erledigen. Doch als Ariel ihren Fehler erkennt bleibt ihr nur noch sich ihrem Schicksal erneut zu ergeben. Doch wird das reichen um Irons zu stoppen?
Fazit:
Die Darkchylde-Reihe hat einen gewissen Reiz der durch diese Mischung aus Mystery, Horror und Drama herrührt. Die Witchblade konnte mich leider noch nie so wirklich überzeugen, obgleich ich ihr schon mehrere Versuche gegeben habe. Zwar waren die Zeichnungen der ersten Splitter-Ausgaben genial, aber der Serie fehlte das gewisse etwas, das mich länger hätte fesseln können. Das ändert sich auch mit diesem Crossover nicht, das meiner Meinung nach sogar hinter den beiden Originalserien zurückbleibt. Keine richtige Dramatik, keine ordentliche Story, und auch Randy Queen hat schon bessere Zeichnungen als diese hier abgeliefert.

Wer dennoch mal reinschauen möchte sollte Ebay, Flohmärkte und die üblichen Marktplätze in Comicforen im Augen behalten. All zu teuer wird das Heft dort selten angeboten.