Den Abschluss macht der Abspann und damit wäre mal wieder eine Episode komplett vertreten.
Viel Spaß damit!
Es gibt eine kurze Wal-Bildergeschichte zu sehen, die in Bildern dargestellt wird, welche Kinderzeichnungen ähneln.
Politik und Comics sind keine leichte Kombination und es kann sehr leicht schief gehen. Aber es kann auch sehr gut werden, wenn man jemanden im Team hat, der sich mit dem Thema und dem Medium Comic als Erzählkunst auskennt. Zu welcher Kategorie „Der arabische Frühling“ gehört, könnt ihr nun hier nachlesen. Der Band wurde mir freundlicherweise von Carlsen als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und hierfür bedanke ich mich herzlichst.
Der arabische FrühlingUnd hier ist der Couchgag der in die Episode gehört, zu der ich euch die letzten beiden Tage schon den Wolken- und Werbegag präsentiert habe.
Viel Spaß damit!
Die Simpsons jagen ihre Couch und werden am Schluß „wiedervereint“, was mit einem Zeitungsartikel gekrönt wird.
Chew – Bulle mit Biss!#7: Faule ÄpfelKurz und bündig:
Yeah, Chew rockt. Auf geht’s in die siebte Runde.
Klappentext:
Da ist was faul!
Tony Chu ist endlich aus dem Koma erwacht und muss schmerzlich erfahren, dass während seiner Abwesenheit Schreckliches vorgefallen ist! Doch ihm bleibt nicht lange Zeit, um den Verlust seiner Zwillingsschwester zu betrauern. Der cibopathische Bundesagent und sein alter – neuer Partner Colby müssen den Spuren der Verwüstung eines tückischen Energydrinks, der alle Konsumenten in Flammen aufgehen lässt, und einer Hohepriesterin nachgehen, die einen Heiligen Krieg ausgerufen hat: den Krieg gegen die Hühnchenfresser auf der ganzen Welt! Doch Rache ist süß und so sucht Tony auch einen Weg, Tonis Mörder zu schnappen …
Genauso kurios wie seine Vorgänger und genauso unglaublich!
Mit „Faule Äpfel“ beweisen die CHEW – Schöpfer ein ums andere Mal, dass Comics nicht umsonst so heißen!
„Unglaublich, dass jeder neue Band die Messlatte für irre Einfälle höher legen kann“
(Kathrin Rohmann, AGM Magazin)
Um das Gesamtwerk zu verstehen, ist es schon Voraussetzung, die bisherigen Bände gelesen zu haben. Ansonsten fühlt man sich schnell verloren in der Welt rund um Tony Chu, dem „Cibopath“
Dieser Sammelband enthält die US – Hefte 31 bis 35.
Chew ist einzigartig, mir ist bisher keine Serie untergekommen, die ähnlich „abgedreht“lustig und verrückt und dennoch cool daherkommt. Nicht umsonst hat Chew den Will Eisner und den Harvey Award eingeheimst.
Ich muss schon zugeben, dass wenn man diese Reihe nicht kennt, es auf den ersten Blick die Zeichnungen sind die einen entweder „abschrecken“ oder eben faszinieren. Die Zeichnungen entsprechen eben nicht den gängigen Comics, die man so kennt, sie wirken einfach viel zu skurril, zu bizarre, zu abgedreht, zu seltsam proportioniert, übertrieben und außergewöhnlich!
Dieser besondere Zeichenstil von Rob Guillory ist mit unter anderem das Markenzeichen und Aushängeschild dieser einzigartigen Serie. Dieser Zeichenstil zieht sich von Anfang an durch alle Bände. Die Zeichnungen von Rob variieren zwischen Slapstick Elementen, actiongeladenen Elementen sowie teils ruhigeren Szenen. Das Schöne dabei ist, dass Rob kräftig in seinem Farbtopf gerührt haben muss, denn die Farbgebung gestaltet sich als außerordentlich bunt und kräftig. Beinahe alle Farben die es gibt, finden in diesem Band ihren Platz. Ich bin ein Freund von hellen kräftigen Farben, ich mag es, wenn man die Bilder gut erkennen kann und nicht im Dunkeln fischen muss. Dementsprechend gefällt mir diese bunte kräftige Farbgebung besonders gut. Richtig cool sind die großen Splash Seiten, diese rocken richtig. Es ist wahrlich skurril, wenn Poyo oder auch Pengthulu über die Bildfläche huschen …
Aber nicht nur die Zeichnungen machen Chew so einzigartig und vor allem beliebt bei den Lesern, natürlich darf eine ausgeklügelte Story, die den Leser bei der Stange hält, nicht fehlen. Und genau diese geniale Story schreibt uns John Layman.
Ein irrwitziger Einfall jagt den nächsten, so geht es bereits seit dem ersten Band. Zwischendurch muss ich gestehen habe ich stellenweise wirklich gedacht, die gesamte Reihe ist einfach zu abgedreht, zu verrückt, zu skurril, zu seltsam, oder wie soll ich sagen, zu „strange“. Ich habe mir ein wenig Sorgen gemacht, dass die Story nicht richtig vorankommt. Anders ausgedrückt, aufkommende Tiefgründigkeit verschwindet zu schnell und es wird wieder „leicht albern“.
Aber genau hier schaffen es Autor und Zeichner, gekonnt die Leser zu beeindrucken.
Zwischen Handlung, Story, Slapstick, Albernheit, Tiefgründigkeit (in geringerem Maße) und vor allem Spannung, bekommt der Leser immer wieder neue irrwitzige Einfälle der Autoren vorgeworfen, die einfach passen.
Genau das ist es, was ich sehr bewundere. Diese abgedrehten Zeichnungen passen absolut zu dieser ebenso abgedrehten Story! Nebenschauplätze werden behandelt, ebenso wie die Geschichte rund um Tony im Gesamtzusammenhang. Es ist wirklich cool zu erfahren, wie es um die tückischen Energydrinks bestellt ist und ebenso interessant sind die Handlungsstränge rund um die Hohepriesterin. Sicherlich werden wir von dem ein oder anderen in den nächsten Bänden noch etwas mehr erfahren. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht.
Dieser Band wirkt meines Erachtens etwas „ernster“ und bringt die Handlung weiter voran. Sehr interessant in diesem Band ist die Suche nach dem Mörder von Tony seiner Schwester. Die Jagd ist äußerst spannend dargestellt und zieht sich durch den gesamten Band.
In allen Bänden von Chew lassen sich fast überall in beinahe jedem Panel kleine lustige Anspielungen, Texte, Äußerungen oder Ähnliches finden. Das ist auch in diesem Band so, zwar auf Englisch, aber das macht nichts. Manchmal hört man kritische Stimmen, die komprimierte DinA 5 Aufmachung sei etwas irreführend für diese detaillierten Zeichnungen und eventuell nicht angemessen genug in Bezug auf die US-Heftversionen. Aber wie dem auch sei, ich für meinen Teil finde die Aufmachung passend und absolut handlich zum Lesen.
Was mir auch immer wieder sehr gut gefällt ist, dass der Leser an die Hand genommen wird. Bereits seit dem ersten Band wird dem Leser immer wieder erläutert, welche Personen welche Fähigkeiten haben und was es bedeutet zum Beispiel ein Cibopath oder ein Cibovoyante zu sein. Das gestaltet das Lesen eines Bandes um einiges einfacher.
Ich bin gespannt was mich im achten Band rund um Tony Chu alles erwarten wird.
Ich würde mir wünschen, dass diese Richtung, wie sie bereits im sechsten Band angedeutet wurde, beibehalten wird. Hoffentlich bleibt es weiterhin ein gekonnter Spagat zwischen skurrilen bizarren und vor allem kräftig bunten Farben und einer ebenso albernen, schrägen, lustigen wie auch spannenden Geschichte mit voranschreitender Handlung.
In diesen Sinne lasst euch diese einmalige Reihe nicht entgehen! So etwas gab es bisher zuvor noch nicht zu lesen in Comic Form!
Diesen Band könnt ihr in jeder gut sortieren Buchhandlung, in jedem Comic Shop oder direkt bei Amazon erwerben.
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Diesen Monat ein bisschen später, als üblich habe ich meine Comiclieferung von meinem Stammcomicshop Comic Attack aus Erfurt erhalten. Neben meinen üblichen Comics ist mit Batman Nummer 20 auch Eines dabei, welches ich bei meinem aktuellen Gewinnspiel verlose. Dieses hat mein Stammcomishop für das Gewinnspiel gesponsort und hierfür bedanke ich mich herzlich. 🙂
Manche Entscheidungen sind nicht leicht, aber richtig …
Viel Spaß damit!
(für eine größere Ansicht auf das Bild klicken)
(Fortsetzung folgt…)
JL8 im Web:
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„Le Bouclier Arverne“ so heißt das neue Asterix-Abenteuer, welches am 15. Juni 1967 in der 399. Ausgabe von Pilote startet und bis zur Nummer 421 am 16. November 1967 läuft. Schon im darauf folgenden Jahr erscheint „Asterix und der Arvernerschild“, so der deutsche Titel, bei Dargaud als elftes Album der Reihe.
Schon die Eröffnungssequenz spannt sofort einen Bogen zum allerersten Asterix-Abenteuer „Asterix der Gallier“ als Goscinny und Uderzo erneut darstellen, wie Vercingetorix seine Waffen dem romischen Imperator Cäsar vor die Füße wirft. Doch anders als damals ist diese Szene damit nicht beendet und schwenkt zum Dorf der gallischen Rebellen um. Was geschah mit Vercingetorix‘ Waffen und Utensilien nach dessen Niederlage? Dieser nicht ganz ernst gemeinten Frage nimmt sich „Asterix und der Avernerschild“ an. Wie auch schon beim vorangegangenen „Asterix als Legionär“ zaubern die beiden geistigen Väter ein aberwitziges und höchst spannendes Abenteuer, welches sich mit dem glorifizierten Sinnbild des gallischen Widerstands und der tragischsten Niederlage der gallischen Geschichte befasst. Weiterlesen