Ghostbusters-Star Harold Ramis verstorben

Bekannt wurde er als Dr. Egon Spengler an der Seite von Dan Aykroyd und Bill Murray in dem Kinowelterfolg „Ghostbusters“ und „Ghostbusters II“. Heute verstarb Harold Ramis im Kreis seiner Familie an den Folgen einer Autoimmunkrankheit, an der er seit 2010 litt.

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Bekommt Black Widow einen eigenen Film?

Schon auf der letztjährigen New York Comic Con wurde angedeutet, dass Natashas Rolle im kommenden Captain America-Movie wichtiger sei, als es zuerst den Anschein habe. Nun verdichten sich jedoch die Gerüchte, dass Marvel Studios einen eigenen Film mit der schwarzen Witwe in Planung habe. Marvel Studios-President Kevin Feige meinte:

“Black Widow’s whole arc [in The Winter Soldier] is coming to terms with her history – that she’s been a spy, and spies aren’t necessarily trustworthy. We start filming the next Avengers film at the end of March. [Black] Widow’s part in that is very big. We learn more about her past and learn more about where she came from and how she became in that film. The notion of exploring that even further in her own film would be great, and we have some development work with that.

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Die Simpsons – 500x im TV und 200x im Comic

Auch dieses Special erschien urpsrünglich auf Comic Hive und findet jetzt im Zuge meiner „Rettung“ hier ein neues Zuhause. Ich hatte es damals im Vorfeld zur 500. Episode und dem 200. deutschen Comicheft verfasst. Auch wenn dies inzwischen schon wieder Geschichte ist, bietet der Artikel ein paar schöne Rückblicke …

26 Jahre ist es inzwischen her, dass am 19. April 1987 ein kurzer Pausenfüller rund um eine gelbe Familie für die Tracy Ullman-Show die Fernsehbildschirme eroberten. Schon bald waren die ein bis zwei Minuten kurzen Episoden so beliebt, dass bereits Ende 1989 die erste 22-minütige Folge der eigenständigen Simpsons-Serie in Amerika über die Bildschirme flimmerte.

Wenn man sich die Idee hinter den Simpsons ansieht, war es nicht anders zu erwarten, dass die erste Staffel einschlug wie eine Bombe. Doch für die Macher, insbesondere dem Kopf der Simpsons, Matt Groening, war der Erfolg dennoch überraschend. Immerhin waren die Simpsons eher aus einer Notlösung entstanden. Denn als James L. Brooks durch die Comicserie „Life in Hell“ auf den jungen Künstler aufmerksam wurde, wollte dieser eigentlich erst besagte Comicserie für die Tracey Ullman-Show umsetzen. Doch Groening wollte sich die Rechte an seiner eigenen Serie nicht wegnehmen lassen, und kreierte so in nur knappen 15 Minuten die erste Version der gelben Familie. Auch das Aussehen aller Familienmitglieder wurde in diesem kurzen Prozess der Kreativität festgelegt. Was Groening jedoch nicht wusste, war, dass seine Entwürfe nicht weiter ausgearbeitet werden würden, sondern 1:1 von den Animatoren übernommen worden sind.
Dies ist auch der Grund, weshalb die Simpsons in den inzwischen als Simpsons Shorts bekannten ersten Episoden, noch so krumm und schief aussahen. 1989 entschied man sich bei 20th Century Fox, die Idee der Simpsons weiter auszubauen und eine eigene Serie daraus zu erschaffen. Während die ersten drei Staffeln noch von der Firma Clasky Gsupo realisiert wurden, welche später unter anderem auch durch die „Rugrats“ bekannt wurde, ist seit der vierten Produktionsstaffel Film Roman für die Umsetzung des gelben Wahnsinns verantwortlich.
Inzwischen bringen es die Simpsons in Amerika auf 24 Staffeln und über 500 Episoden, plus die drei Staffeln der Simpsons Shorts. In Deutschland darf am morgigen Montag auf Pro Sieben die 500. Folge gefeiert werden. Der Sender strahlt die Simpsons seit 1994 ohne größere nennenswerte Pause aus, nachdem das ZDF bereits von 1991 bis 1993 die ersten drei Staffeln gesendet hat. Mit einer kleinen Ausnahme. Denn die letzte Folge der dritten Staffel kam erst bei Pro Sieben 1994 zu einer Ausstrahlung, während die zweite Folge der vierten Staffel schon 1993 beim ZDF gesendet wurde.

Der erste Entwurf für die Simpsons.

Aber was ist das Erfolgsgeheimnis der Simpsons? Immerhin haben sie es bereits auf drei Einträge im Guinnes Buch der Weltrekorde gebracht. Zum Einen haben sie 1997 die „Familie Feuerstein“ (The Flintstones) als langlebigste Animationsserie in der Prime Time abgelöst. Danach haben sie 2005 „Scooby Doo“ als Serie mit den meisten Episoden abgelöst, und außerdem sind die Simpsons, die am längsten laufende Sitcom mit den meisten Emmy Awards.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Denn das Konzept hinter den Simpsons ist so einfach wie genial. Als Unterhaltungsserie gestartet, entwickelte sich das Konzept schon innerhalb der ersten drei Staffeln zu einer Gesellschaftssatire. Sprich eine Comedyserie, die sich immer wieder aktuellen Ereignissen aus Unterhaltung, Gesellschaft und Politik bediente. Und mit niemals älter werdenden Figuren in verschiedenen Altersgruppen boten sie auch immer die besten Möglichkeiten sich aller Ereignisse bedienen zu können, ohne dass Figuren ausgetauscht werden mussten, weil diese aus dem glaubwürdigen Alter herausgewachsen sind. Außerdem nutzten die Simpsons immer wieder Gaststars, oder besser gesagt nutzen die Gaststars die Simpsons. Denn es gibt kaum jemanden, der noch nicht bei den Simpsons kurze Auftritte in Form von Voiceacting oder kleinen Gastrollen hatte. Selbst der große Michael Jackson durfte seine Stimme in „Die Geburtstags-Überraschung“ zur Verfügung stellen. Das Aberwitzige an dieser Episode ist aber, dass lediglich der Sprachpart von Michael Jackson vertont wurde, der Gesang jedoch von einem Imitator stammt. Grund hierfür waren rechtliche Probleme und Beschränkungen. Neben Michael Jackson gab es aber auch Stars, die es mehrmals schafften, bei den Simpsons vorbeizuschauen. Der Spitzenreiter mit 4 Auftritten ist Stephen Hawking, dicht gefolgt von Thomas Pynchon mit drei Auftritten. Außerdem durften Künstler wie Lady Gaga, Britney Spears, Art Spiegelman, 50 Cent, Buzz Aldrin, Leonard Nimoy, Paul McCartney mit seiner Frau Linda, Dennis Rodman, Alan Moore, Ronaldo oder Tony Blair bereits kurz auftreten. Alle Gaststars hier aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Specials sprengen, weshalb ich hier nur kurz auf die Seite Simpsonspedia verweise, die sich voll und ganz der gelben Familie gewidmet hat.

Während die Simpsons in den USA von Beginn an immer ein und dieselben Sprecher haben (Maggie einmal außen vorgelassen, da sie nicht wirklich spricht), gab es in Deutschland bereits einen gravierenden Wechsel. Durch den viel zu frühen Tod von Marges Stammsprecherin Elisabeth Volkmann wurde der Staffelstab Mitte der 17. Staffel an Anke Engelke weitergereicht. Im Original wird Marge von Julie Kavner gesprochen, die unter anderem in „König der Löwen 3: Hakuna Matata“Timons Mutter synchronisierte. Doch auch schauspielerisch kann sie breits einiges an Rollen vorweisen. Vertretungsweise seien hier nur Eleanor Costello in „Zeit des Erwachens“ und Trudy Newman in „Klick“ erwähnt. Aber auch die anderen Sprecher sollen hier in diesem Special nicht unerwähnt bleiben. Homer wird von dem amerikanischen Comedian Dan Castellaneta gesprochen. Dieser durfte bereits neben seinen vielen Synchronrollen unter anderem bei den „Desperate Housewives“ oder John Grishams „Der Klient“ vor die Kamera treten. Für die deutsche Stimme zeichnet Norbert Gastell verantwortlich. Seine bekanntesten Schauspielrollen sind die des Bordingenieurs des Hydraraumschiffes in „Raumpatroullie Orion“, sowie als Forstdirektor Leonard in „Fosthaus Falkenau“. Der Bad Boy der Familie, Bart, wird, wie es in der Branche üblich ist, von einer Dame gesprochen. Sowohl im Original als auch in der deutschen Fassung. Nancy Cartwright ist nicht nur Barts Stimme im Original, sondern auch Mitglied von Scientology, darüber hinaus ist über ihr Wirken nur sehr wenig bekannt. Die deutsche Stimme kommt seit dem Start der Serie von Sandra Schwittau. Sie ist vor allem als deutsche Stimme von Hilary Swank bekannt, die sie bereits in Filmen wie „Boys don’t Cry“ und „Million Dollar Baby“ vertonen durfte. Der geistige Kopf der Simpsons, Lisa, wird von Yeardley Smith im Original gesprochen. Martha Maria Yearley Smith kann eine ganze Menge an Rollen außerhalb der Synchronsprecherei vorweisen. Egal ob in Serien wie „Becker“ und „Dead Like Me“ oder Filmen wie „Rhea – M“ und „City Slickers“, Smith zeigt, wie wandlungsfähig sie ist. Die deutsche Stimme von Lisa hört auf den Namen Sabine Bohlmann und war bisher unter anderem als Jenny Busch in „Marienhof“ zu sehen.

Barts Skateparcours in vier Versionen.

Doch neben der Serie und dem Kinofilm, sind die Simpsons auch in Comicform aktiv. Die erste Staffel war noch nicht komplett ausgestrahlt, da wurde auch schon die Zweite bestellt. Und fast zeitgleich mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel erschien auch das erste Simpsons Comic-Magazin unter dem Namen „Simsons Illustrated“ im Frühjahr 1991 bei der amerikanischen Welsh Publishing Group. Dieser Verlag war Ende der 80er Jahre bis Anfang der 90er für eine handvoll TV-Umsetzungen bekannter Animationsserien verantwortlich. Neben den beiden Serien „Simpsons Illustrated“ (Frühjahr 1991 bis Sommer 1993) und „Simpsons Comics & Stories“ (1993) veröffentlichte der Verlag auch Magazine mit ein paar Comicgeschichten zu Warners „Tiny Toons Adventures“, „Looney Tunes“ und „Batman & Superman“. Auch „The Real Ghostbusters“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles“ wurden mit Umsetzungen in Printform bedacht.

Im November 1993 erschien dann endlich die erste Ausgabe der neuen Comicserie „Simpsons Comics“ bei der Bongo Comics Group, welche in Zusammenarbeit von Matt Groening und Bill Morrison von nun an sämtliche Simpsons Comics Publikationen in den USA und Australien koordinieren und veröffentlichen würden.
Neben „Simpsons Comics“ warfen die Macher von Bongo um die Jahreswende 1993/1994, noch Bart Simpsons Lieblingscomicheld „Radioactive Man“, die Zeichentrickchaoten „Itchy & Scratchy“ sowie Barts Alter Ego „Bartman“ auf den Markt. Während diese drei „Spin Offs“ es durchschnittlich nur auf 5 Ausgaben und dadurch eine eher unregelmäßige Veröffentlichung brachten, war der Erfolg der Hauptserie „Simpsons Comics“ nicht mehr zu stoppen.

Dies und der Erfolg der Animationsserie auch in Übersee führten wiederum dazu, dass die „Simpsons Comics“ im November 1996 (also genau 3 Jahre nach US-Start) hier in Deutschland vom damaligen Dino Verlag veröffentlicht wurden. Bis zur 50. Ausgabe wurden in den Heften auch Zweitgeschichten aus den anderen Bongo-Simpsons-Serien veröffentlicht. Das auch deshalb, um die monatliche Erscheinungsweise in Deutschland zu ermöglichen, da in den USA die Veröffentlichung bis einschließlich Nummer 50 nur zweimonatlich erfolgte. Man kann also sagen, dass der Erfolg und die Veröffentlichung von Dino, auch daran schuld sind, dass die US-Hefte ebenfalls auf monatliche Erscheinung umgestellt wurden. Damit einher gingen aber auch für den deutschen Markt einige Veränderungen. So durften ab der Nummer 50 keine Zweitstories mehr aus anderen Bongo-Serien enthalten sein, und die gesamte Gestaltung sollte sich von nun an mehr an den US-Originalen orientieren.

Mit der Zeit kamen neue Comicserien hinzu. Die fast schon obligatorischen „Treehouse of Horror“, die wie die Staffelfolgen nur einmal jährlich erscheinen und sich dem Thema Halloween widmen, machten hierbei den Anfang. „Simpsons Comics Presents Bart Simpson“ folgte daraufhin, in denen der kleine Familienbösewicht die Hautprolle spielt, sowie die Superheldenparodie „Simpsons Super Spectacular“, in denen die typischen Comicserien der drei großen Verlage, Marvel, DC und Image auf die Schippe genommen werden. Außerdem erscheinen ebenfalls noch die Jahreszeit bedingten „Summer Shindig“ und „Winter Wingding“, sowie Matt Groenings zweiter Erfolg „Futurama“ bei Bongo Comics. Wie es sich gehört, gab es dann natürlich (zumindest in den Comics) ein offizielles Crossover mit den Simpsons Comics. In der TV-Serie beschränkt es sich bisher auf kleine Cameos innerhalb der jeweils anderen Serie. Aber auch Miniserien wie „Krusty Comics“, „Bongo Comics Presents Comic Book Guy: The Comic Book“ und „Roswell: Little Green Man“ von Bill Morrison, sowie OneShots wie „Lisa Comics“, „Futurama Returns“ und das „Radioactive Man 80 Page Colossal“ erweitern das Verlagsprogramm. Zu den neuesten Publikationen zählt die neue Reihe „Simpsons One-Shot Wonders“, in denen immer wieder wechselnde Figuren im Vordergrund stehen, wie Milhouse, Ralph, Maggie oder auch Li’l Homer.

Inzwischen steuert die Hauptserie Simpsons Comics nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA auf die 200. Ausgabe zu. Und auch die Bart Simpsons Comics erscheinen seit geraumer Zeit monatlich. Dem weiteren Erfolg scheint somit nichts mehr im Weg zu stehen, solange den kreativen Köpfen nicht die Ideen ausgehen.

Die Schulband im Wandel der Zeit.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1987-2014 Matt Groening / 20th Century Fox

The Last Stand: Seine Stadt. Sein Gesetz. [Splendid Film/WVG, Mai 2013]

Arnie is back, yeah!

Dominik_AVAArnold Schwarzenegger war mein Held in meiner frühen Teenager Zeit. Ja er hat mich über mehrere Filme hinweg sehr fasziniert. Mehr als 11- mal habe ich mir damals Terminator 2 reingezogen. Andere schauen sich so oft Titanic an, doch mir hat es Terminator angetan. Damals wollte ich so viele Filme wie möglich mit Arnold Schwarzenegger sehen. Ungefähr ab dem Jahre 2003 wurde es aufgrund der politischen Karriere rund um Arnold sehr ruhig, was seine Filme anbelangt. So kam es, dass Arnold nach und nach bei mir in „Vergessenheit“ geraten ist. Meine Aufmerksamkeit hat sich dann wohl anderen Idolen gewidmet …

Endlich habe ich mir „The Last Stand“ angeschaut, in der Hoffnung, alte „Action Gefühle“ und Erinnerungen mit Arnold Schwarzenegger wieder lebendig werden zu lassen.

The Last Stand

Klappentext:

Unter der Regie des koreanischen Ausnahmetalents Kim Jee – woon („I saw the Devil“, „Bittersweet Life“) spielt der Ex – Gouverneuer Arnold Schwarzenegger einen erbarmungslosen Sheriff. Neben visueller Eleganz und stilsicher platzierten Gags fesselt „The Last Stand“ vor allem durch Nonstop – Action und kompromisslose Härte. Neben Schwarzenegger sind u.a. Johnny Knoxville („Jackass“), Jaimie Alexander („Thor“), Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“), Eduardo Noriega („Transsiberian“), Peter Stormare („Constantine“) und Rodrigo Santoro („300“) an der gnadenlosen Jagd beteiligt.

Ex Drogen – Cop Owens (Arnold Schwarzenegger) bekämpft seit einiger Zeit nur noch die Verbrechen in der verschlafenen Grenzstadt Sommerton Junction. Deren ländliche Idylle ist jedoch vorbei, als der berüchtigte Drogenboss Gabriel Cortez (Eduardo Noriega) aus einem FBI- Gefängnistransport entkommen kann. Begleitet von einer Bande gesetzloser Söldner, die vom eiskalten Burell (Peter Stormare) angeführt wird, rast Cortez mit einer getunten Corvette Z1 Richtung mexikanischer Grenze. Sein Weg führt ihn dabei direkt durch Sommerton Junction. Und genau dort wollen John Bannister (Forest Withaker) und seine Gesetzteshüter den gejagten Verbrecher stellen. Owens will sich zunächst aus dem unausweichlichen Duell heraushalten, greift dann aber doch ein. Schließlich ist dies seine Stadt und hier ist ER das Gesetz…

Anscheinend spielen in diesem Film eine Menge prominente Schauspieler mit. Mir war dies während des ganzen Films gar nicht so bewusst. Erst zum Schluss konnte ich den ein oder anderen weiteren Schauspieler anderen Filmen zuordnen. Johnny Knoxvile kannte ich bereits aus „Jackass“. Jaimie Alexander kannte ich aus dem Film „Thor“ und auch Rodrigo Santoro aus „300“ sagte mir was, aber die anderen Schauspier konnte ich auf Anhieb nicht weiter mit anderen Filmen identifizieren oder zuordnen. Mir war das beim schauen des Filmes auch gar nicht so wichtig, ich wollte einfach Wissen, wie Arnold Schwarzenegger seine Rolle in diesem Film macht.
Für mich stellte sich die einzige Frage: Kann Arnold mich überzeugen mit seinem Charme und ist es ihm möglich, mich erneut zu faszinieren?

Arnold is back

Arnold is back

Die Story dieses Filmes ist keine bahnbrechende neue Erfindung.

Zu Anfang wird einem das kleine verschlafene Sommerton Junction mit seinen Bewohnern und dem „Polizeirevier“ inklusive dem Sheriff Owens nähergebracht. In dieser Stadt geschehen ein paar merkwürdige Ereignisse, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Darauf wechselt die Story Richtung Vegas. Dort wird gezeigt, wie der berüchtigte Drogenboss Gabriel aus einem FBI Gefängnistransport entkommen kann. Diese Szenen sind unglaublich actionreich. Spektakuläre Schießereien und Stunts gepaart mit einer wirklich sehenswerten Kameraführung.

Gabriel entkommt und fährt mit seiner getunten Corvette Z1 in Richtung mexikanischer Grenze. Das FBI ist ihm dabei stets auf den Fersen. Bis Gabriel in Sommerton Junction ankommt, dauert es noch eine Weile. Die Handlung wechselt nun immer wieder zwischen dem FBI, Gabriel und seiner Geißel sowie den merkwürdigen Vorkommnissen rund um Sommerton Junction. Erst darauf folgt der actiongeladene Showdown.

Mehr passiert hier eigentlich nicht. Die Handlung hat eigentlich nicht wirklich etwas neues zu bieten, was andere Filme nicht auch schon in irgendeiner Art und Weise dem Zuschauer zeigen konnten. Was macht den Film den dann so sehenswert? Ist es nur Arnold Schwarzenegger?

Eine interessante Begegnung

Eine interessante Begegnung

Mich hat die rasante Kameraführung in den actiongeladenen Szenen sehr beeindruckt. Die wilden Schießereien aus den interessantesten Winkeln, richtig gut in Szene gesetzt. Aber was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Action während der rasanten Fahrt mit der Corvette Z1. Dieser Wagen rast so was von schnell, dass ist schier unglaublich. Nun ja, es sieht zwar alles cool aus aber man sieht ebenso schnell wie unrealistisch das alles wirkt. Die Action ist cool gemacht, keine Frage, die rasanten Fahrten mit der Corvette Z1 Wissen zu begeistern. In einer Szene überholt die Corvette Z1 einen Wagen, dreht sich auf der Strecke und der überholte Wagen rast wie auf einer Rampe über die Corvette hinweg und „explodiert“. Natürlich dreht sich in diesem Augenblick die Corvette Z1 wieder in die richtige Richtung und fährt ohne einen Kratzer weiter. Es ist mehr als offensichtlich, dass der Fahrer dieses Wagens, scheinbar „nie“ wirklich über eine echte Straße in diesem Tempo gerast ist. In einer anderen Szene knutschen Gabriel und die Geißel während der Fahrt im Auto. Aber wer schaut bei dieser Geschwindigkeit auf die Straße? Es geht ja anscheinend nur geradeaus, aber bei diesem Tempo, wer lenkt die Corvette Z1 denn beim Knutschen? Nun ja, mich haben solche Szenen nicht weiter gestört. Was richtig cool ist, sind die Action Szenen im Maisfeld. Owens und Gabriel liefern sich ein „Such die Katz“ Spiel im Maisfeld. Ja das ist richtig cool gemacht und auch hier hat mich die geniale Kameraführung wieder mehr als nur begeistert. Auch die Brutalität ist nicht unbedingt ohne. Nun, es gibt weitaus brutalere Filme mit mehr Blut und einem viel höheren Ekelfaktor. Erwachsene Zuschauer kennen mit Sicherheit krassere Filme als diesen. Bei den vielen Schusswechseln spritzt viel Blut, gerade bei Kopfschüssen, aber auf eine zu explizite und drastische Darstellungsweise wurde weitestgehend verzichtet.

Arnold Schwarzenegger macht seine Sache hier richtig gut. Natürlich ist er nicht mehr der alte Jungspund wie früher, aber was solls. Seine Sprüche, seine Mimik sind und bleiben unschlagbar. Ja er hat es noch voll drauf, sobald Arnie eine Waffe in der Hand hält geht’s los. Eins ist klar, Arnie hat mich wieder angesteckt.

Der koreanische Regisseur Kim Jee – wonn hat mit „The Last Stand“ seinen ersten amerikanischen Spielfilm mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle gedreht. Das Bonusmaterial hat mir gut gefallen. Normalerweise schaue ich mir Bonusmaterial nicht unbedingt an, nur bei Filmen, die mich wirklich interessieren bzw. wo ich einen Drang verspüre, es mir anzuschauen. Das Bonusmaterial gibt Eindrücke darüber, wie der Film entstanden ist. Die Hauptdarsteller werden vorgestellt und kommen zu Wort, es gibt ein leider relativ kurzes Interview mit Arnold Schwarzenegger zu sehen und deleted & extended scenes werden dem Zuschauer gezeigt. Meinem Empfinden nach hat mir das Zusatzmaterial recht gut gefallen.

Bild und Tonqualität sind einwandfrei, hier kann der Heimkinofreund ohne weitere Bedenken zugreifen.

Ein weiteres interessantes Highlight im Film sind die unterschiedlichen Hauptdarsteller der Stadt Sommerton Junction. Johnny Knoxville zieht mit Helm, Schild und einer Art Superwaffe in den Kampf. Die anderen Hauptdarsteller in der Stadt, die sich gegen die kommende Bedrohung zu verteidigen versuchen, gehen die Sache dann doch etwas ernster an. Dem ein oder anderen mag dies etwas aufstoßen, aber man könnte es auch einfach Klamauk nennen. Jedem das seine, aber es passt nur bedingt in den Film hinein. Man fragt sich, wieso macht er das, aber was solls, es ist ein Action Film. Hier wird geballert, Hirn ausschalten und los geht’s. Ich fand es eher lustig, etwas unpassend aber nicht schlecht.

Alles in allem bin ich wieder fasziniert von Arnie.

Arnold und ein Teil seines kleinen Teams

Arnold und ein Teil seines kleinen Teams

Yeah, kauft euch diesen Film, schaltet euer Gehrin eine Weile aus, lasst es krachen, lehnt euch zurück und genießt den „Speedrausch“ in der Corvette Z1 und am Ende ist auch schon alles wieder vorbei. Was will man mehr, gute kurzweilige Unterhaltung mit enorm guter Kameraführung und einem klasse Hauptdarsteller, Arnie at his best!

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012-2013 Splendid Film/WVG

Diesen Film in der Uncut Version bei Amazon erwerben.

7 Tage Tiefpreise-Aktion bei Amazon

In fast schon großer Regelmäßigkeit bietet Amazon Aktionen an, mit denen man seine eigene DVD, Bluray, Videospiel oder „was-auch-immer“-Sammlung kostengünstig vervollständigen kann. So gibt es auch diesmal die Möglichkeit bei Staffelboxen, Filme, Komplettboxen, Steelbooks und Sonderausgaben so richtig kräftig zuzuschlagen. Dabei kann man nicht nur aus dem reichhaltigen Backlistangebot wählen, sondern auch Neuerscheinungen durchstöbern.

Hier nun noch der Link zur 7 Tage Tiefpreis-Aktion, welche seit gestern, dem 13. Januar bis einschließlich Sonntag den 19. Januar läuft. DVDs ab 3,97 Euro, Blurays ab 4,97 Euro, TV-Serien für unter 10 Euro und noch vieles mehr.

The Amazing Spider-Man 2 Official Trailer

Seit heute sind die ersten beiden offiziellen Trailer zum kommenden Amazing Spider-Man Kinofilm online. Einmal die normale offizielle Version und dann die internationale offizielle Version. Im großen und ganzen sind diese zwar gleich, aber ein paar wenige Unterschiede gibt es dennoch. Und der ein, oder andere wird auch hier und da ein paar Kleinigkeiten aus dem großen Marvel Universum entdecken.

Detektiv Conan 16. Film: Der 11. Stürmer [Kazé Anime, Oktober 2013]

Detektiv Conan gehört zu den Manga und Anime die ich seit Beginn verfolge und der ich auch treu geblieben bin. Da gehört es sich natürlich auch, dass ich den aktuellen 16. Film erworben und unter die Lupe genommen habe.

Conan Movie 16 000Detektiv Conan 16. Film:
Der 11. Stürmer

Kogoro Mori hat nur wenige Stunden, um den Hinweisen eines irren Bombenlegers nachzukommen. Doch das wäre noch nicht einmal das Schlimmste. Denn offenbar scheint dieser ein Spiel mit dem berühmten schlafenden Detektiv zu spielen und setzt dabei die Leben von mehreren tausend Menschen leichtfertig auf das Spiel, auf das Fußballspiel, um wirklich genau zu sein. Denn die Bombe befindet sich in einem Fußballstadion, in dem sich auch Conan und die Detective Boys gemeinsam mit Professor Agasa aufhalten. Während Ran mit ihrem Vater einer falschen Spur auf der Fährte ist, kontaktiert diese ihren Freund Shin’ichi, alias Conan. Der hat natürlich sofort das Rätsel gelöst, aber es bleiben nur noch wenige Minuten um eine Tragödie zu verhindern. Aber mindestens genauso wichtig ist die Frage, was der Bombenleger noch vorhat und wer er überhaupt ist. Ein Wettkampf gegen die Zeit beginnt an dessen Ende über 100.000 mögliche Opfer stehen könnten …

Conan und seine Freunde fiebern begeistert mit.

Conan und seine Freunde fiebern begeistert mit.

In 16 Kinofilmen (in Japan bereits 17 und der Trailer für den 18. ist auch schon veröffentlicht) hat der kleine Detektiv bereits ermittelt und bisher war jeder Film eine Klasse für sich. Genauso ist es auch bei „Der 11. Stürmer“. Nicht jeder Film war ein Highlight und nicht alle Filme hatten nur gute Kritiken zu bieten. So wird es auch mit dem aktuellen deutschen Release von Kazé Anime der Fall sein. Inhaltlich ist der Film in Ordnung und konnte sogar mich, der mit Fußball so rein gar nichts anfangen kann, nicht einmal bei Weltmeisterschaften, gelungen unterhalten. Der Fall ist knifflig und mit einigen Wendungen gespickt. Conan geht wie gewohnt souverän gegen den Täter vor und auch die Lösungsansätze sind nachvollziehbar. Einzig Professor Agasas Rätsel ist in der deutschen Übersetzung ziemlich an den Haaren herbeigezogen, was aber wie üblich an den japanischen Wortspielereien und Sprichwörtern liegt und nur sehr schwer zu übersetzen ist. Die Figuren agieren alle in gewohntem Maße und bleiben ihren bisherigen Charakterisierungen treu. Große Überraschungen gibt es abseits der Geschichte kaum.

Tausende von möglichen Opfern befinden sich im Stadion.

Tausende von möglichen Opfern befinden sich im Stadion.

Die Animationen sind, wie schon in den letzten Kinofilmen, sehr gut und flüssig. Man merkt hier deutlich den Einsatz von Computern. Vor allem bei gewissen Elementen, wie zum Beispiel den Fußbällen und Autos, ist es fast schon aufdringlich. Nicht nur am Aussehen kann man es ausmachen, auch an den wesentlich „weicheren“ Bewegungen. Aus diesem Grund wirken die CGI-Grafiken, wie bereits in den vorangegangenen Filmen, wie Fremdkörper. Hiervon jedoch abgesehen ergibt sich sowohl farblich als auch stimmungstechnisch ein gelungenes Gesamtbild. Mit eindrucksvollen Szenarien, detailreichen Bildern und flüssigen Bewegungen, auch wenn viel Gewusel auf dem Bildschirm zu sehen ist, kann der Film auch technisch überzeugen. Der Ton kommt sowohl auf DVD, als auch auf Bluray, in Dolby Digital 2.0 und 5.1 für beide Sprachfassungen (Deutsch und Japanisch) daher. Extras hingegen befinden sich keine auf den Silberlingen. Dafür kann die wieder sehr hochwertige DVD Limited Edition mit Digipak im spotlackierten Pappschuber und ohne FSK-Kennzeichnung überzeugen. Denn damit das FSK-Logo nicht das schöne Cover verschandelt, wurde erneut eine Pappverpackung mit der enthaltenen DVD mit eingeschweißt, sodass der Käufer diese nachträglich entfernen, und sich an der schönen Covergestaltung erfreuen kann. Ebenfalls enthalten ist wieder ein 20-seitiges Booklet mit vielen Informationen rund um den 16. Kinofilm.

Der kleine Detektiv gibt nicht auf.

Der kleine Detektiv gibt nicht auf.

FAZIT:

Auch der neue Kinofilm kann mich, trotz der für mich eher beiläufig interessanten Fußball-Thematik, überzeugen. Dies liegt aber an dem eigentlichen Plot mit dem Bombenleger. Da wird der Fußball sprichwörtlich zur Nebensache. Auch nach so vielen Jahren hat Conan noch nichts von seiner Faszination eingebüßt, und kann mit kniffligen und spannenden Fällen sein Talent immer wieder unter Beweis stellen. Wenn jetzt noch der Einsatz der CGI-Effekte etwas stimmiger und homogener wird, dann wäre auch der eigentlich letzte merkliche Kritikpunkt ausgemerzt. Aber das Wichtigste ist eigentlich, dass die Fälle auch weiterhin spannend bleiben.

Action, Spannung und Sport. Der neue Film hat viel zu bieten.

Action, Spannung und Sport. Der neue Film hat viel zu bieten.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 GOSHO AOYAMA / DETECTIVE CONAN COMMITTEE / Kazé Anime

 Hier noch der deutsche Trailer zum 16. Detektive Conan Kinofilm

„Detektiv Conan – 16. Film: Der 11. Stürmer“ [Limited Edition] (DVD) bei Amazon bestellen.
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Wieder großer Superheldentag bei Amazon!

Amazon Superhelden

Wie schon am 20. Juni zum Start von Man of Steel, gibt es auch heute wieder einen Superhelden-Tag bei Amazon mit reichlich Rabatten eine ganze Menge an DVDs und Blu-rays (auch 3D) zu Filmen und Serien und sogar ganz Box-Sets und Premium Collections rund um das Thema Superhelden an.

Dabei sind unter anderem:

Blu-rays (ab 7,97 €), DVDs (ab 4,97 €), TV-Serien (ab 9,97 €), 3D-Blu-rays (ab 14,97 €), Premium Collections (ab 13,97 €) und Box Sets (ab 8,97 €) wie Nolans Batman Trilogie teilweise sogar als Special Editions, Smallville Staffelboxen, beide Batman The Dark Knight Returns, Sherlock Holmes, Supernatural Staffelboxen, Green Lantern, V wie Vendetta, Logans Run, Sucker Punch, Appleseed, diverse DC Universe Animated Movies und noch vieles mehr …

Vorbeischauen lohnt sich also.

Hier nochmal der Link zum Superhelden-Tag bei Amazon.

Große Amazon Aktion zum Start vom Superman – Man of Steel

Amazon Superhelden

Wenn ein so lange erwarteter Film, wie „Man of Steel“ in die Kinos kommt, da kann sich auch ein Unternehmen wie Amazon nicht lumpen lassen. Daher hat man den heutigen 20. Juni zum Superhelden-Tag bei Amazon ernannt und bietet mit reichlich Rabatten eine ganze Menge an DVDs und Blu-rays (auch 3D) zu Filmen und Serien und sogar ganz Box-Sets und Premium Collections rund um das Thema Superhelden an.

Dabei sind unter anderem:

Blu-rays (ab 7,97 €), DVDs (ab 4,97 €), TV-Serien (ab 9,97 €), 3D-Blu-rays (ab 16,97 €), Premium Collections (ab 14,97 €) und Box Sets (ab 9,97 €) wie Nolans Batman Trilogie teilweise sogar als Special Editions, Smallville Staffelboxen, beide Batman The Dark Knight Returns, Sherlock Holmes, Supernatural Staffelboxen, Green Lantern, V wie Vendetta, Logans Run, Sucker Punch, Spawn, Blade, Appleseed und noch vieles mehr …

Vorbeischauen lohnt sich also.

Hier nochmal der Link zum Superhelden-Tag bei Amazon.

Detektiv Conan, 15. Film – Die 15 Minuten der Stille [Kazé Anime, September 2012]

Heute möchte ich nach langer Zeit mal wieder eine DVD reviewen. Doch so weit ist es von meiner anderen Liebe, den Comics nicht entfernt. Denn es handelt sich im den 15. Film zur Anime- und Mangaserie Detektiv Conan, welche im Original auf den Namen Meitantei Conan hört, oder im englischen Bereich als Case Closed bekannt ist.

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  • Originaltitel: Meitantei Conan: Chinmoku no Quarter
  • Regisseur: Gôshô Aoyama
  • Format: Dolby, Limited Edition, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Japanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 (1.77:1)
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: AV Visionen GmbH
  • Erscheinungstermin: 28. September 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 110 Minuten

Es beginnt mit einem Anschlag auf die neue U-Bahn-Linie von Tokyo. Doch dieser hat einen weitaus vielschichtigeren Grund, als es zu Beginn scheint. Der Verdacht erhärtet sich, dass dieses Attentat mit dem Bau eines Staudammes in Kitanosawa zusammenhängt. Conan, die Detective Boys, Professor Agasa sowie Ran und Kogoro Mori machen sich auf in das verschlafene Bergdorf. Dort, in Kitanosawa, scheinen alle Fäden zusammenzulaufen. Aber es gibt noch viel mehr Geheimnisse, und so machen sich die jungen Detektive auf die Suche nach den Lösungen. Als kurz darauf eine Leiche aufgefunden wird, muss Conan sich beeilen, um den Mörder zu entlarven. Denn ihm sitzt die Zeit im Nacken, da auch noch die Leben der Einwohner von Kitanosawa auf dem Spiel stehen. Kann Conan alle diese Rätsel lösen?

Das Unglück, mit dem alles beginnt.

Das Unglück, mit dem alles beginnt.

Ein typisches Abenteuer des kleinen Kinderdetektives ist auch diesmal der Grundstock für einen spannenden und abenteuerreichen Fall. Von Ermüdungserscheinungen ist, auch nach 15 Jahren, noch nichts zu spüren. Was anfangs noch wie ein einfaches Attentat auf eine neue Bahnlinie und die Entscheidungen eines Politikers wirkt, entwickelt sich schnell in ein Drama, welches ein ganzes Dorf in Trauer vereint. Persönliche Schicksale, wie die des jungen Tôma, der acht Jahre vor diesem Attentat auf die U-Bahn-Linie einen tragischen Unfall erlitt, fesseln dabei ebenso, wie die Ermittlungen zu dem Täter der neu aufgefundenen Leiche. Ganz zu schweigen von der immer noch drohenden Gefahr durch den Attentäter auf die U-Bahn. Alles wurde perfekt verpackt in ein Abenteuer, welches große und kleine Animefans gleichermaßen vor dem Bildschirm fesselt. Während die Jüngeren sich über die schönen Landschaften, die Abenteuer der Kinder im Schnee und die Tierwelt amüsieren, erfreut sich der erfahrene Kenner an den verzwickten Rätseln und den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Conan und die Detective Boys in Alarmbereitschaft.

Conan und die Detective Boys in Alarmbereitschaft.

Die Animationen sind, wie es sich inzwischen für einen solch erfolgreichen Anime gehört, sehr gelungen. Das größtenteils auf simple Standbilder verzichtet wird und die abwechslungsreichen Hintergrundebenen geben dem Film eine besondere Tiefenwirkung. Dies wird auch durch die erneut eingesetzten Computeranimationen unterstrichen. Denn wie auch schon bei den letzten Filmen, wurde auch hier vermehrt auf die aktuelle CGI-Technik gesetzt. Das mag zwar insgesamt flüssiger aussehen und auch günstiger sein, aber leider geht mir persönlich dabei einiges an Charme verloren. Denn trotz aller Bemühungen sind die eingebetteten Computeranimationen mit dem Rest des Filmes nicht wirklich homogen. Die Figuren haben einen gewohnt hohen Wiedererkennungswert und auch die sehr gute deutsche Synchronisation trägt ihren Teil zur sehr gelungenen Gesamtstimmung des Filmes bei. Kaze tat auch hier gut daran, die bisherigen Sprecher beizubehalten. So finden sich Kenner, der bisherigen 14 Filme, von Beginn an zurecht, und erkennen die Figuren alleine an ihren Stimmen. Eine dieser markanten Stimmen ist Andrea Kathrin Loewig. Sie spricht seit dem ersten Film die junge Ai Haibara, ist aber auch als Schauspielern sehr erfolgreich. Ihre bekannteste Rolle ist hierbei die der Ärztin Dr. Kathrin Globisch in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“.

Ein neuer Mord sorgt für neue Rätsel.

Ein neuer Mord sorgt für neue Rätsel.

Neben der deutschen Synchronisation, in Dolby Digital 2.0 befindet sich auch die original japanische Fassung in Dolby Digital 2.0 auf der DVD. Diese kann mit fest eingeblendeten deutschen Untertiteln angesehen werden. Wie auch schon bei den bisherigen Veröffentlichungen wurde auf eine Lokalisierung der im Film verwendeten Songs verzichtet. Nicht einmal deutsche Untertitel werden den Songtexten gegönnt. Das ist in der Hinsicht schade, da diese Lieder meist einen Teil der Geschichte mittragen. Daher finde ich es zwar gut, die Songs im Original zu belassen, aber begleitende deutsche Untertitel würden das Vergnügen beträchtlich erhöhen. Und auch das Ending Theme „Don’t Wanna Lie“ von B’z hat wieder Ohrwurmcharakter.

Auch Conan hat wieder einige Geheimnisse zu verbergen.

Auch Conan hat wieder einige Geheimnisse zu verbergen.

FAZIT:

Mit „Die 15 Minuten der Stille“ legt Kaze Video den inzwischen 15. Kinofilm zur erfolgreichen Serie auf Deutsch vor. Wie auch bei den vorangegangenen Filmen, wurde dieser in der Erstauflage als Digipak mit einem teillackierten Schuber ausgeliefert. Spätere Auflagen werden mit Sicherheit wieder als normale Amaraybox in den Handel kommen. Ebenfalls zu erwähnen wäre hierbei, dass seit der Übernahme der Veröffentlichung durch Kaze, welche mit dem 13. Film geschah, die Aufmachung übernommen wurde. Zur Ehrenrettung muss ich aber auch anmerken, dass es sich genaugenommen nur um eine Namensänderung handelte. Denn aus dem vorherigen Anime Virtual wurde das heute bekannte Kaze Video Label. Das geschah aber vorrangig aus den Gründen, unter dem Label Kaze auch Mangas veröffentlichen zu können. Neben dem teillackierten Schuber, dem Digipak und dem glitzernden „Limited Edition“ Sticker überzeugt die Veröffentlichung auch wieder mit einem informativen und liebevoll aufgemachten 20-seitigen Booklet. Des weiteren wird diese Version auch mit einer Sonderverpackung ausgeliefert, sodass auf dem Pappschuber kein FSK-Logo prangt. Denn die DVD befindet sich in einem Pappsleeve, welches zusammen mit dem Schuber eingeschweißt ausgeliefert wird. Dadurch hat man seit dem Beginn der DVD-Veröffentlichung eine einheitliche Aufmachung in gleichbleibender Qualität, die auch im DVD-Regal sehr gut aussieht und nicht durch einen FSK-Logo verschandelt wird..
Zusammenfassend ist dieser Kinofilm wieder ein kleines Conan Meisterwerk. Spannend, dramatisch und mitreißend bis zum Schluss. Für Fans des kleinen Detektivs ist der Film ein Muss, und für alle ohne Conan-Vorwissen, einen uneingeschränkten Blick wert.

Musikvideo: B’z- Don’t Wanna Lie PV bei MyVideo

Copyright aller verwendeten Bilder © 2011-2013 GOSHO AOYAMA / DETECTIVE CONAN COMMITTEE / Kazé Anime

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