Budweiser Superbowl-Spot wartet mit einigen Stars auf

Der Superbowl steht in den Startlöchern und neben den beiden Finalteams dreht sich das sportliche Großereignis immer mehr um die Werbepartner und deren aufsehenerregende Superbowl-Werbespots. Auch die Anheuser Busch/Inbev-Brauereikette (zu denen neben dem amerikanischen Budweiser auch bekannte deutsche Marken wie Becks und Hasseröder gehören) hat sich dieses Jahr nicht lumpen lassen und neben einem ganz normalen Durchschnittstypen von der Straße, eine Menge an Stars engagiert. Nachdem ein kurzer Teaser bereit seit einigen Wochen im Internet herumgeistert, ist nun seit wenigen Tagen auch der komplette Clip auf dem offiziellen Youtube-Kanal von Budweiser online.

Hier gibt es nun den kompletten Spot als eine Art „Directors Cut“ zu sehen, während es beim Superbowl zwei jeweils 90-sekündige Spots zu sehen gibt.

Cheers, Staffel 1, Episode 17 [CBS Studios / Paramount Pictures, 10.02.1983 (US)]

Die Liebesgeschichte zwischen Sam und Diane geht weiter. Irgendwie zumindest. Doch vorher stehen noch ein paar kleinere Probleme an …

Cheers Logo„Das ideale Rendezvous“
(Diane’s Perfect Date)

Nachdem Diane ein eher mittelmäßiges Date hatte und Sam diesen Partner auch noch kennenlernen durfte beschließen die beiden sich jeweils gegenseitig ein Blind-Date zu verschaffen. Während Diane offenbar sofort eine passende Partnerin für Sam zu haben scheint, geht dieser davon aus, dass sie von sich selber als ideale Partnerin für ihn spricht. Daher macht sich Sam auch keinerlei Mühe ein Date für Diane zu finden. Doch als Diane am nächsten Abend mit ihrer Freundin Olga (Gretchen Corbett) auftaucht muss Sam eine Lösung finden. Diese befindet sich im Billardzimmer, heißt Andy (Derek McGrath) und ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, nachdem er vor 10 Jahren eine Bar-Bedienung ermordet hatte, welche ihn abgewiesen hat.

Dianes letztes Date zählt sämtliche Buchstaben in den zuletzt gesagten Sätzen.

Dianes letztes Date zählt sämtliche Buchstaben in den zuletzt gesagten Sätzen.

In dieser Folge wird zum allerersten Mal Andy Andy vorgestellt, der später nochmals eine wichtige Rolle spielt. Andy wird vom kanadischen Darsteller Derek McGrath verkörpert der bereits sehr viele Nebenrollen hatte und sogar in der Serie „Doc“ als Dr. Derek Hebert eine wichtige Rolle spielte. Hier gibt er den wahnsinnigen und durchgeknallten Andy Andy (der eigentlich Andy Schroeder heißt) sehr gut. Dadurch bringt er einen sehr interessanten Charakter in die Serie ein, der noch mehr als nur einmal für Spaß sorgen wird. Aber auch Gretchen Corbett als Olga ist sehr sehenswert. Corbett wurde mit ihrem markanten Gesichtszügen unter anderem als Beth Davenport in der Serie „Detektiv Rockford – Anruf genügt“ bekannt.

Olga sorgt dafür, dass Sam in Schwierigkeiten gerät.

Olga sorgt dafür, dass Sam in Schwierigkeiten gerät.

FAZIT:

Das Cheers war schon immer eine Spielbühne für Gaststars. Aber nicht nur bekannte und weltberühmte Gesichte bekam man zu sehen, sondern auch die Darsteller, die namentlich nicht immer bekannt waren, die man aber irgendwo schon einmal gesehen hatte. Neben dem bekannten Humor stellt auch dies eine gewisse Konstante innerhalb der Serie Cheers dar.

Sam stellt Diane Andy Andy vor.

Sam stellt Diane Andy Andy vor.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1982-2014 CBS Studios / Paramount Pictures

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Superhelden Dokumentation bei Arte

Am heutigen Samstag, den 1. Februar um 22:00 Uhr, läuft auf Arte der erste Teil der insgesamt dreiteiligen Dokumentation „Superheroes“. Die Dokumentation beleuchtet den Werdegang der amerikanischen Superhelden-Comics von den Anfängen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, über die schweren Kriegsjahre, in denen die Comics immer mehr als Propagandamittel eingesetzt wurden.

Die amerikanische Comicindustrie eröffnete den Verlegern ungeahnte Möglichkeiten und eine neue Zielgruppe: die jungen Leser. (Bild: © Getty Images) (Text: © Arte)

Die amerikanische Comicindustrie eröffnete den Verlegern ungeahnte Möglichkeiten und eine neue Zielgruppe: die jungen Leser.
(Bild: © Getty Images)
(Text: © Arte)

Auch die für die Comicbranche schweren 50er Jahre, in denen die bunten Bilderhefte fast vollständig vom Markt verschwunden waren, zeigt die Dokureihe auf. Bis hin zu den Neuanfängen in den 60er Jahren und dem darauf folgenden Boom bis in die 90er Jahre hinein, werden die Superhelden-Hefte in drei jeweils ca. 53-minütigen Episoden bis zur heutigen Zeit präsentiert.

Aus großer Macht folgt große Verantwortung: Mitte der 50er Jahre litt die amerikanische Comicindustrie unter einer negativen Medienberichterstattung und den strengen inhaltlichen Vorgaben des sogenannten Comic Code. (hier: Nick Fury Agent of SHIELD) (Bild: © Marvel Entertainment, LLC) (Text: © Arte)

Aus großer Macht folgt große Verantwortung: Mitte der 50er Jahre litt die amerikanische Comicindustrie unter einer negativen Medienberichterstattung und den strengen inhaltlichen Vorgaben des sogenannten Comic Code.
(hier: Nick Fury Agent of SHIELD)
(Bild: © Marvel Entertainment, LLC)
(Text: © Arte)

Folge 1 läuft bereits heute um 22:00 Uhr auf Arte. Weiter geht es mit Folge 2 am 8. Februar, diesmal um 21:45 Uhr, bevor am 15. Februar, ebenfalls um 21:45 die dritte und letzte Folge gesendet wird. Alle drei Folgen sind nach Ausstrahlung 7 Tage kostenlos auf www.arte.tv in der Mediathek abrufbar.

US-Präsident Barack Obama wird im Weißen Haus von einem jungen Spiderman-Fan überrascht. (Bild: © Pete Souza/The White House) (Text: © Arte)

US-Präsident Barack Obama wird im Weißen Haus von einem jungen Spiderman-Fan überrascht.
(Bild: © Pete Souza/The White House)
(Text: © Arte)

Für weitere Informationen gibt es neben der Webseite, des deutsch/französischen Kulturkanals auch im gesamten Sendegebiet das Arte Magazin am Kiosk. Die dreiteilige Superheldendokumentation ist in der Februar-Ausgabe das Titelthema und wird im Heft nochmals näher vorgestellt. Wenn ihr unten auf das Cover klickt, könnt ihr euch auch die weiteren Inhalte des Heftes ansehen.

Die Februar-Ausgabe des Arte-Magazins.

Die Februar-Ausgabe des Arte-Magazins.

Quelle: Arte.tv

Der ultimative Spider-Man Hörspiel (CD 1 bis 3) [Kiddinx, März 2013]

Hier gibt es nun noch einen Artikel, der ursprünglich auf Comic Hive erschien, nun aber im Rahmen meiner Artikelrettungsaktion hier wieder auftaucht, damit er nicht vollends in der Versenkung verschwindet.

Seit Anfang März 2013, dem 8. März 2013 um genau zu sein, sind zum Ultimativen Spider-Man auch drei Hörspiel-CDs im Handel erhältlich. Diese beinhalten jeweils zwei aufeinanderfolgende Episoden und haben mit durchschnittlich 55 Minuten Laufzeit mehr Länge, als die reinen Doppelepisoden zu bieten. Doch bevor ich auf die Umsetzung näher eingehe, erst einmal die Inhalte der sechs Episoden, die auf den drei CDs verteilt sind. Weiterlesen

Cheers, Staffel 1, Episode 16 [CBS Studios / Paramount Pictures, 27.01.1983 (US)]

Es gibt Themen die haben in einer Comedyserie nix su suchen. Könnte man zumindest glauben. Cheers hat bereits 1983 bewiesen, dass es doch geht …

Cheers Logo„Unsere Bar soll sauber bleiben!“
(The Boys In The Bar)

Ein früherer Sportlerkollege, Tom Jackson (gespielt von Alan Autry) von Sam will im Cheers sein neues Buch promoten. Auch Sam hat er ein Exemplar gegeben und ihn gebeten es zu lesen. Darin schildert er, wie er viele Jahre lang seine Homosexualität verborgen hat. Sam hat das Buch aber nicht gelesen und wird durch die Pressekonferenz in die Enge getrieben. Doch er steht zu seinem Kollegen. Schon am nächsten tag zeichnet sich ab, dass das Cheers sich zu einer Schwulenbar entwickeln könnte, wovon Sams Stammgäste überhaupt nicht begeistert sind. Doch Sam hat seine Prinzipien …

Sam und Tom vor der Pressemeute.

Sam und Tom vor der Pressemeute.

Homosexualität in den prüden Vereinigten Staaten war und ist irgendwo noch immer ein Reizthema. Hier wird es mit dem charmanten Humor von Cheers verknüpft, wobei nicht nur Sam und Diane ganz klar Stellung beziehen, sondern auch die Macher der Serie. Für sie ist Homosexualität etwas ganz Normales und man kann darüber auch gerne scherzen. Dennoch ist das Thema hier sehr ernst genommen wurde, was vor allem durch das Verhalten von Ex-Sportler Tom Jackson und Sams Reaktionen dargestellt wird.

Cheers S01F16 002

Diese drei Herren sorgen für Alarm auf dem „Schwulen-Radar“ der Cheers-Stammgäste.

FAZIT:

Trotz des ernsten Themas und der wichtigen Botschaft, die in dieser Folge eingebettet sind, macht es wieder sehr viel Spaß. Es entwickelt auch Sam charakteristisch weiter, als er sich nicht nur zu seinem ehemaligen Kollegen und Freund und dessen Outing bekennt, sondern auch seine Haltung zur Homosexualität über seine Freunde und Stammgäste stellt. Sehr gelungen und trotzdem unterhaltsam.

Norm ist überrascht, dass er mit seiner Vermutung so falsch lag.

Norm ist überrascht, dass er mit seiner Vermutung so falsch lag.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1982-2014 CBS Studios / Paramount Pictures

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Die Simpsons – 500x im TV und 200x im Comic

Auch dieses Special erschien urpsrünglich auf Comic Hive und findet jetzt im Zuge meiner „Rettung“ hier ein neues Zuhause. Ich hatte es damals im Vorfeld zur 500. Episode und dem 200. deutschen Comicheft verfasst. Auch wenn dies inzwischen schon wieder Geschichte ist, bietet der Artikel ein paar schöne Rückblicke …

26 Jahre ist es inzwischen her, dass am 19. April 1987 ein kurzer Pausenfüller rund um eine gelbe Familie für die Tracy Ullman-Show die Fernsehbildschirme eroberten. Schon bald waren die ein bis zwei Minuten kurzen Episoden so beliebt, dass bereits Ende 1989 die erste 22-minütige Folge der eigenständigen Simpsons-Serie in Amerika über die Bildschirme flimmerte.

Wenn man sich die Idee hinter den Simpsons ansieht, war es nicht anders zu erwarten, dass die erste Staffel einschlug wie eine Bombe. Doch für die Macher, insbesondere dem Kopf der Simpsons, Matt Groening, war der Erfolg dennoch überraschend. Immerhin waren die Simpsons eher aus einer Notlösung entstanden. Denn als James L. Brooks durch die Comicserie „Life in Hell“ auf den jungen Künstler aufmerksam wurde, wollte dieser eigentlich erst besagte Comicserie für die Tracey Ullman-Show umsetzen. Doch Groening wollte sich die Rechte an seiner eigenen Serie nicht wegnehmen lassen, und kreierte so in nur knappen 15 Minuten die erste Version der gelben Familie. Auch das Aussehen aller Familienmitglieder wurde in diesem kurzen Prozess der Kreativität festgelegt. Was Groening jedoch nicht wusste, war, dass seine Entwürfe nicht weiter ausgearbeitet werden würden, sondern 1:1 von den Animatoren übernommen worden sind.
Dies ist auch der Grund, weshalb die Simpsons in den inzwischen als Simpsons Shorts bekannten ersten Episoden, noch so krumm und schief aussahen. 1989 entschied man sich bei 20th Century Fox, die Idee der Simpsons weiter auszubauen und eine eigene Serie daraus zu erschaffen. Während die ersten drei Staffeln noch von der Firma Clasky Gsupo realisiert wurden, welche später unter anderem auch durch die „Rugrats“ bekannt wurde, ist seit der vierten Produktionsstaffel Film Roman für die Umsetzung des gelben Wahnsinns verantwortlich.
Inzwischen bringen es die Simpsons in Amerika auf 24 Staffeln und über 500 Episoden, plus die drei Staffeln der Simpsons Shorts. In Deutschland darf am morgigen Montag auf Pro Sieben die 500. Folge gefeiert werden. Der Sender strahlt die Simpsons seit 1994 ohne größere nennenswerte Pause aus, nachdem das ZDF bereits von 1991 bis 1993 die ersten drei Staffeln gesendet hat. Mit einer kleinen Ausnahme. Denn die letzte Folge der dritten Staffel kam erst bei Pro Sieben 1994 zu einer Ausstrahlung, während die zweite Folge der vierten Staffel schon 1993 beim ZDF gesendet wurde.

Der erste Entwurf für die Simpsons.

Aber was ist das Erfolgsgeheimnis der Simpsons? Immerhin haben sie es bereits auf drei Einträge im Guinnes Buch der Weltrekorde gebracht. Zum Einen haben sie 1997 die „Familie Feuerstein“ (The Flintstones) als langlebigste Animationsserie in der Prime Time abgelöst. Danach haben sie 2005 „Scooby Doo“ als Serie mit den meisten Episoden abgelöst, und außerdem sind die Simpsons, die am längsten laufende Sitcom mit den meisten Emmy Awards.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Denn das Konzept hinter den Simpsons ist so einfach wie genial. Als Unterhaltungsserie gestartet, entwickelte sich das Konzept schon innerhalb der ersten drei Staffeln zu einer Gesellschaftssatire. Sprich eine Comedyserie, die sich immer wieder aktuellen Ereignissen aus Unterhaltung, Gesellschaft und Politik bediente. Und mit niemals älter werdenden Figuren in verschiedenen Altersgruppen boten sie auch immer die besten Möglichkeiten sich aller Ereignisse bedienen zu können, ohne dass Figuren ausgetauscht werden mussten, weil diese aus dem glaubwürdigen Alter herausgewachsen sind. Außerdem nutzten die Simpsons immer wieder Gaststars, oder besser gesagt nutzen die Gaststars die Simpsons. Denn es gibt kaum jemanden, der noch nicht bei den Simpsons kurze Auftritte in Form von Voiceacting oder kleinen Gastrollen hatte. Selbst der große Michael Jackson durfte seine Stimme in „Die Geburtstags-Überraschung“ zur Verfügung stellen. Das Aberwitzige an dieser Episode ist aber, dass lediglich der Sprachpart von Michael Jackson vertont wurde, der Gesang jedoch von einem Imitator stammt. Grund hierfür waren rechtliche Probleme und Beschränkungen. Neben Michael Jackson gab es aber auch Stars, die es mehrmals schafften, bei den Simpsons vorbeizuschauen. Der Spitzenreiter mit 4 Auftritten ist Stephen Hawking, dicht gefolgt von Thomas Pynchon mit drei Auftritten. Außerdem durften Künstler wie Lady Gaga, Britney Spears, Art Spiegelman, 50 Cent, Buzz Aldrin, Leonard Nimoy, Paul McCartney mit seiner Frau Linda, Dennis Rodman, Alan Moore, Ronaldo oder Tony Blair bereits kurz auftreten. Alle Gaststars hier aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Specials sprengen, weshalb ich hier nur kurz auf die Seite Simpsonspedia verweise, die sich voll und ganz der gelben Familie gewidmet hat.

Während die Simpsons in den USA von Beginn an immer ein und dieselben Sprecher haben (Maggie einmal außen vorgelassen, da sie nicht wirklich spricht), gab es in Deutschland bereits einen gravierenden Wechsel. Durch den viel zu frühen Tod von Marges Stammsprecherin Elisabeth Volkmann wurde der Staffelstab Mitte der 17. Staffel an Anke Engelke weitergereicht. Im Original wird Marge von Julie Kavner gesprochen, die unter anderem in „König der Löwen 3: Hakuna Matata“Timons Mutter synchronisierte. Doch auch schauspielerisch kann sie breits einiges an Rollen vorweisen. Vertretungsweise seien hier nur Eleanor Costello in „Zeit des Erwachens“ und Trudy Newman in „Klick“ erwähnt. Aber auch die anderen Sprecher sollen hier in diesem Special nicht unerwähnt bleiben. Homer wird von dem amerikanischen Comedian Dan Castellaneta gesprochen. Dieser durfte bereits neben seinen vielen Synchronrollen unter anderem bei den „Desperate Housewives“ oder John Grishams „Der Klient“ vor die Kamera treten. Für die deutsche Stimme zeichnet Norbert Gastell verantwortlich. Seine bekanntesten Schauspielrollen sind die des Bordingenieurs des Hydraraumschiffes in „Raumpatroullie Orion“, sowie als Forstdirektor Leonard in „Fosthaus Falkenau“. Der Bad Boy der Familie, Bart, wird, wie es in der Branche üblich ist, von einer Dame gesprochen. Sowohl im Original als auch in der deutschen Fassung. Nancy Cartwright ist nicht nur Barts Stimme im Original, sondern auch Mitglied von Scientology, darüber hinaus ist über ihr Wirken nur sehr wenig bekannt. Die deutsche Stimme kommt seit dem Start der Serie von Sandra Schwittau. Sie ist vor allem als deutsche Stimme von Hilary Swank bekannt, die sie bereits in Filmen wie „Boys don’t Cry“ und „Million Dollar Baby“ vertonen durfte. Der geistige Kopf der Simpsons, Lisa, wird von Yeardley Smith im Original gesprochen. Martha Maria Yearley Smith kann eine ganze Menge an Rollen außerhalb der Synchronsprecherei vorweisen. Egal ob in Serien wie „Becker“ und „Dead Like Me“ oder Filmen wie „Rhea – M“ und „City Slickers“, Smith zeigt, wie wandlungsfähig sie ist. Die deutsche Stimme von Lisa hört auf den Namen Sabine Bohlmann und war bisher unter anderem als Jenny Busch in „Marienhof“ zu sehen.

Barts Skateparcours in vier Versionen.

Doch neben der Serie und dem Kinofilm, sind die Simpsons auch in Comicform aktiv. Die erste Staffel war noch nicht komplett ausgestrahlt, da wurde auch schon die Zweite bestellt. Und fast zeitgleich mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel erschien auch das erste Simpsons Comic-Magazin unter dem Namen „Simsons Illustrated“ im Frühjahr 1991 bei der amerikanischen Welsh Publishing Group. Dieser Verlag war Ende der 80er Jahre bis Anfang der 90er für eine handvoll TV-Umsetzungen bekannter Animationsserien verantwortlich. Neben den beiden Serien „Simpsons Illustrated“ (Frühjahr 1991 bis Sommer 1993) und „Simpsons Comics & Stories“ (1993) veröffentlichte der Verlag auch Magazine mit ein paar Comicgeschichten zu Warners „Tiny Toons Adventures“, „Looney Tunes“ und „Batman & Superman“. Auch „The Real Ghostbusters“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles“ wurden mit Umsetzungen in Printform bedacht.

Im November 1993 erschien dann endlich die erste Ausgabe der neuen Comicserie „Simpsons Comics“ bei der Bongo Comics Group, welche in Zusammenarbeit von Matt Groening und Bill Morrison von nun an sämtliche Simpsons Comics Publikationen in den USA und Australien koordinieren und veröffentlichen würden.
Neben „Simpsons Comics“ warfen die Macher von Bongo um die Jahreswende 1993/1994, noch Bart Simpsons Lieblingscomicheld „Radioactive Man“, die Zeichentrickchaoten „Itchy & Scratchy“ sowie Barts Alter Ego „Bartman“ auf den Markt. Während diese drei „Spin Offs“ es durchschnittlich nur auf 5 Ausgaben und dadurch eine eher unregelmäßige Veröffentlichung brachten, war der Erfolg der Hauptserie „Simpsons Comics“ nicht mehr zu stoppen.

Dies und der Erfolg der Animationsserie auch in Übersee führten wiederum dazu, dass die „Simpsons Comics“ im November 1996 (also genau 3 Jahre nach US-Start) hier in Deutschland vom damaligen Dino Verlag veröffentlicht wurden. Bis zur 50. Ausgabe wurden in den Heften auch Zweitgeschichten aus den anderen Bongo-Simpsons-Serien veröffentlicht. Das auch deshalb, um die monatliche Erscheinungsweise in Deutschland zu ermöglichen, da in den USA die Veröffentlichung bis einschließlich Nummer 50 nur zweimonatlich erfolgte. Man kann also sagen, dass der Erfolg und die Veröffentlichung von Dino, auch daran schuld sind, dass die US-Hefte ebenfalls auf monatliche Erscheinung umgestellt wurden. Damit einher gingen aber auch für den deutschen Markt einige Veränderungen. So durften ab der Nummer 50 keine Zweitstories mehr aus anderen Bongo-Serien enthalten sein, und die gesamte Gestaltung sollte sich von nun an mehr an den US-Originalen orientieren.

Mit der Zeit kamen neue Comicserien hinzu. Die fast schon obligatorischen „Treehouse of Horror“, die wie die Staffelfolgen nur einmal jährlich erscheinen und sich dem Thema Halloween widmen, machten hierbei den Anfang. „Simpsons Comics Presents Bart Simpson“ folgte daraufhin, in denen der kleine Familienbösewicht die Hautprolle spielt, sowie die Superheldenparodie „Simpsons Super Spectacular“, in denen die typischen Comicserien der drei großen Verlage, Marvel, DC und Image auf die Schippe genommen werden. Außerdem erscheinen ebenfalls noch die Jahreszeit bedingten „Summer Shindig“ und „Winter Wingding“, sowie Matt Groenings zweiter Erfolg „Futurama“ bei Bongo Comics. Wie es sich gehört, gab es dann natürlich (zumindest in den Comics) ein offizielles Crossover mit den Simpsons Comics. In der TV-Serie beschränkt es sich bisher auf kleine Cameos innerhalb der jeweils anderen Serie. Aber auch Miniserien wie „Krusty Comics“, „Bongo Comics Presents Comic Book Guy: The Comic Book“ und „Roswell: Little Green Man“ von Bill Morrison, sowie OneShots wie „Lisa Comics“, „Futurama Returns“ und das „Radioactive Man 80 Page Colossal“ erweitern das Verlagsprogramm. Zu den neuesten Publikationen zählt die neue Reihe „Simpsons One-Shot Wonders“, in denen immer wieder wechselnde Figuren im Vordergrund stehen, wie Milhouse, Ralph, Maggie oder auch Li’l Homer.

Inzwischen steuert die Hauptserie Simpsons Comics nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA auf die 200. Ausgabe zu. Und auch die Bart Simpsons Comics erscheinen seit geraumer Zeit monatlich. Dem weiteren Erfolg scheint somit nichts mehr im Weg zu stehen, solange den kreativen Köpfen nicht die Ideen ausgehen.

Die Schulband im Wandel der Zeit.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1987-2014 Matt Groening / 20th Century Fox

Cheers, Staffel 1, Episode 15 [CBS Studios / Paramount Pictures, 20.01.1983 (US)]

Diese Woche wird es kompliziert. Denn gewisse Entwicklungen rufen den Sittenwächter des Cheers auf den Plan …

Cheers Logo„Männer sind doch alle Schrott …“
(Father Knows Last)

Carla trägt ein Geheimnis mit sich herum. Ein Geheimnis, welches nicht zu übersehen ist, und über das sie trotzdem nicht sprechen will. Doch dann offenbart sie sich ihren Kollegen und Freunden. Sie ist schwanger und der Vater ist ein Professor. Zumindest soll dieser das Glauben. Diane riecht den Braten, und versucht Carla ins Gewissen zu reden. Aber die stellt sich stur …

Carla ist schwanger und niemand hat es mitbekommen. Oder doch?

Carla ist schwanger und niemand hat es mitbekommen. Oder doch?

Diane ist das gute Gewissen der Bar. Oder zumindest hält sie sich dafür. Dass dies aber auch regelmäßig danebengehen kann, zeigt diese Folge. Auch wenn beide Seiten, sowohl Dianes als auch Carlas, nachvollziehbar sind, fühlt man sich nicht wirklich zu einer Entscheidung gezwungen. Denn im Grunde zeigt sich hier, dass das Cheers eine große und einfühlsame Familie ist. Wenn es denn ins Konzept passt. Genaugenommen stellt diese Episode einen krassen Gegensatz zur vorangegangenen dar, wo Mitgefühl eher unwichtig scheint.

Der vermeintliche Vater ist überglücklich.

Der vermeintliche Vater ist überglücklich.

FAZIT:

Carla ist schwanger. Schon wieder einmal. Oder besser gesagt, hier zum ersten Mal innerhalb der Serie. Es wird aber kein Einzelfall bleiben, zeigt aber sehr gut die Einstellung von Carla zum Leben und zu ihrer Sexualität. Da kann kommen, was will, ein Kind geht noch. Und genau dieser Running Gag zieht sich durch die gesamte Serie, sodass am Ende nicht etwa 4 Kinder, wie zum Beginn existieren, sondern ganze 8.

Carla hat offenbar alle ausgetrickst, bis auf Diane.

Carla hat offenbar alle ausgetrickst, bis auf Diane.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1982-2013 CBS Studios / Paramount Pictures

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The Last Stand: Seine Stadt. Sein Gesetz. [Splendid Film/WVG, Mai 2013]

Arnie is back, yeah!

Dominik_AVAArnold Schwarzenegger war mein Held in meiner frühen Teenager Zeit. Ja er hat mich über mehrere Filme hinweg sehr fasziniert. Mehr als 11- mal habe ich mir damals Terminator 2 reingezogen. Andere schauen sich so oft Titanic an, doch mir hat es Terminator angetan. Damals wollte ich so viele Filme wie möglich mit Arnold Schwarzenegger sehen. Ungefähr ab dem Jahre 2003 wurde es aufgrund der politischen Karriere rund um Arnold sehr ruhig, was seine Filme anbelangt. So kam es, dass Arnold nach und nach bei mir in „Vergessenheit“ geraten ist. Meine Aufmerksamkeit hat sich dann wohl anderen Idolen gewidmet …

Endlich habe ich mir „The Last Stand“ angeschaut, in der Hoffnung, alte „Action Gefühle“ und Erinnerungen mit Arnold Schwarzenegger wieder lebendig werden zu lassen.

The Last Stand

Klappentext:

Unter der Regie des koreanischen Ausnahmetalents Kim Jee – woon („I saw the Devil“, „Bittersweet Life“) spielt der Ex – Gouverneuer Arnold Schwarzenegger einen erbarmungslosen Sheriff. Neben visueller Eleganz und stilsicher platzierten Gags fesselt „The Last Stand“ vor allem durch Nonstop – Action und kompromisslose Härte. Neben Schwarzenegger sind u.a. Johnny Knoxville („Jackass“), Jaimie Alexander („Thor“), Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“), Eduardo Noriega („Transsiberian“), Peter Stormare („Constantine“) und Rodrigo Santoro („300“) an der gnadenlosen Jagd beteiligt.

Ex Drogen – Cop Owens (Arnold Schwarzenegger) bekämpft seit einiger Zeit nur noch die Verbrechen in der verschlafenen Grenzstadt Sommerton Junction. Deren ländliche Idylle ist jedoch vorbei, als der berüchtigte Drogenboss Gabriel Cortez (Eduardo Noriega) aus einem FBI- Gefängnistransport entkommen kann. Begleitet von einer Bande gesetzloser Söldner, die vom eiskalten Burell (Peter Stormare) angeführt wird, rast Cortez mit einer getunten Corvette Z1 Richtung mexikanischer Grenze. Sein Weg führt ihn dabei direkt durch Sommerton Junction. Und genau dort wollen John Bannister (Forest Withaker) und seine Gesetzteshüter den gejagten Verbrecher stellen. Owens will sich zunächst aus dem unausweichlichen Duell heraushalten, greift dann aber doch ein. Schließlich ist dies seine Stadt und hier ist ER das Gesetz…

Anscheinend spielen in diesem Film eine Menge prominente Schauspieler mit. Mir war dies während des ganzen Films gar nicht so bewusst. Erst zum Schluss konnte ich den ein oder anderen weiteren Schauspieler anderen Filmen zuordnen. Johnny Knoxvile kannte ich bereits aus „Jackass“. Jaimie Alexander kannte ich aus dem Film „Thor“ und auch Rodrigo Santoro aus „300“ sagte mir was, aber die anderen Schauspier konnte ich auf Anhieb nicht weiter mit anderen Filmen identifizieren oder zuordnen. Mir war das beim schauen des Filmes auch gar nicht so wichtig, ich wollte einfach Wissen, wie Arnold Schwarzenegger seine Rolle in diesem Film macht.
Für mich stellte sich die einzige Frage: Kann Arnold mich überzeugen mit seinem Charme und ist es ihm möglich, mich erneut zu faszinieren?

Arnold is back

Arnold is back

Die Story dieses Filmes ist keine bahnbrechende neue Erfindung.

Zu Anfang wird einem das kleine verschlafene Sommerton Junction mit seinen Bewohnern und dem „Polizeirevier“ inklusive dem Sheriff Owens nähergebracht. In dieser Stadt geschehen ein paar merkwürdige Ereignisse, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Darauf wechselt die Story Richtung Vegas. Dort wird gezeigt, wie der berüchtigte Drogenboss Gabriel aus einem FBI Gefängnistransport entkommen kann. Diese Szenen sind unglaublich actionreich. Spektakuläre Schießereien und Stunts gepaart mit einer wirklich sehenswerten Kameraführung.

Gabriel entkommt und fährt mit seiner getunten Corvette Z1 in Richtung mexikanischer Grenze. Das FBI ist ihm dabei stets auf den Fersen. Bis Gabriel in Sommerton Junction ankommt, dauert es noch eine Weile. Die Handlung wechselt nun immer wieder zwischen dem FBI, Gabriel und seiner Geißel sowie den merkwürdigen Vorkommnissen rund um Sommerton Junction. Erst darauf folgt der actiongeladene Showdown.

Mehr passiert hier eigentlich nicht. Die Handlung hat eigentlich nicht wirklich etwas neues zu bieten, was andere Filme nicht auch schon in irgendeiner Art und Weise dem Zuschauer zeigen konnten. Was macht den Film den dann so sehenswert? Ist es nur Arnold Schwarzenegger?

Eine interessante Begegnung

Eine interessante Begegnung

Mich hat die rasante Kameraführung in den actiongeladenen Szenen sehr beeindruckt. Die wilden Schießereien aus den interessantesten Winkeln, richtig gut in Szene gesetzt. Aber was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Action während der rasanten Fahrt mit der Corvette Z1. Dieser Wagen rast so was von schnell, dass ist schier unglaublich. Nun ja, es sieht zwar alles cool aus aber man sieht ebenso schnell wie unrealistisch das alles wirkt. Die Action ist cool gemacht, keine Frage, die rasanten Fahrten mit der Corvette Z1 Wissen zu begeistern. In einer Szene überholt die Corvette Z1 einen Wagen, dreht sich auf der Strecke und der überholte Wagen rast wie auf einer Rampe über die Corvette hinweg und „explodiert“. Natürlich dreht sich in diesem Augenblick die Corvette Z1 wieder in die richtige Richtung und fährt ohne einen Kratzer weiter. Es ist mehr als offensichtlich, dass der Fahrer dieses Wagens, scheinbar „nie“ wirklich über eine echte Straße in diesem Tempo gerast ist. In einer anderen Szene knutschen Gabriel und die Geißel während der Fahrt im Auto. Aber wer schaut bei dieser Geschwindigkeit auf die Straße? Es geht ja anscheinend nur geradeaus, aber bei diesem Tempo, wer lenkt die Corvette Z1 denn beim Knutschen? Nun ja, mich haben solche Szenen nicht weiter gestört. Was richtig cool ist, sind die Action Szenen im Maisfeld. Owens und Gabriel liefern sich ein „Such die Katz“ Spiel im Maisfeld. Ja das ist richtig cool gemacht und auch hier hat mich die geniale Kameraführung wieder mehr als nur begeistert. Auch die Brutalität ist nicht unbedingt ohne. Nun, es gibt weitaus brutalere Filme mit mehr Blut und einem viel höheren Ekelfaktor. Erwachsene Zuschauer kennen mit Sicherheit krassere Filme als diesen. Bei den vielen Schusswechseln spritzt viel Blut, gerade bei Kopfschüssen, aber auf eine zu explizite und drastische Darstellungsweise wurde weitestgehend verzichtet.

Arnold Schwarzenegger macht seine Sache hier richtig gut. Natürlich ist er nicht mehr der alte Jungspund wie früher, aber was solls. Seine Sprüche, seine Mimik sind und bleiben unschlagbar. Ja er hat es noch voll drauf, sobald Arnie eine Waffe in der Hand hält geht’s los. Eins ist klar, Arnie hat mich wieder angesteckt.

Der koreanische Regisseur Kim Jee – wonn hat mit „The Last Stand“ seinen ersten amerikanischen Spielfilm mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle gedreht. Das Bonusmaterial hat mir gut gefallen. Normalerweise schaue ich mir Bonusmaterial nicht unbedingt an, nur bei Filmen, die mich wirklich interessieren bzw. wo ich einen Drang verspüre, es mir anzuschauen. Das Bonusmaterial gibt Eindrücke darüber, wie der Film entstanden ist. Die Hauptdarsteller werden vorgestellt und kommen zu Wort, es gibt ein leider relativ kurzes Interview mit Arnold Schwarzenegger zu sehen und deleted & extended scenes werden dem Zuschauer gezeigt. Meinem Empfinden nach hat mir das Zusatzmaterial recht gut gefallen.

Bild und Tonqualität sind einwandfrei, hier kann der Heimkinofreund ohne weitere Bedenken zugreifen.

Ein weiteres interessantes Highlight im Film sind die unterschiedlichen Hauptdarsteller der Stadt Sommerton Junction. Johnny Knoxville zieht mit Helm, Schild und einer Art Superwaffe in den Kampf. Die anderen Hauptdarsteller in der Stadt, die sich gegen die kommende Bedrohung zu verteidigen versuchen, gehen die Sache dann doch etwas ernster an. Dem ein oder anderen mag dies etwas aufstoßen, aber man könnte es auch einfach Klamauk nennen. Jedem das seine, aber es passt nur bedingt in den Film hinein. Man fragt sich, wieso macht er das, aber was solls, es ist ein Action Film. Hier wird geballert, Hirn ausschalten und los geht’s. Ich fand es eher lustig, etwas unpassend aber nicht schlecht.

Alles in allem bin ich wieder fasziniert von Arnie.

Arnold und ein Teil seines kleinen Teams

Arnold und ein Teil seines kleinen Teams

Yeah, kauft euch diesen Film, schaltet euer Gehrin eine Weile aus, lasst es krachen, lehnt euch zurück und genießt den „Speedrausch“ in der Corvette Z1 und am Ende ist auch schon alles wieder vorbei. Was will man mehr, gute kurzweilige Unterhaltung mit enorm guter Kameraführung und einem klasse Hauptdarsteller, Arnie at his best!

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012-2013 Splendid Film/WVG

Diesen Film in der Uncut Version bei Amazon erwerben.

7 Tage Tiefpreise-Aktion bei Amazon

In fast schon großer Regelmäßigkeit bietet Amazon Aktionen an, mit denen man seine eigene DVD, Bluray, Videospiel oder „was-auch-immer“-Sammlung kostengünstig vervollständigen kann. So gibt es auch diesmal die Möglichkeit bei Staffelboxen, Filme, Komplettboxen, Steelbooks und Sonderausgaben so richtig kräftig zuzuschlagen. Dabei kann man nicht nur aus dem reichhaltigen Backlistangebot wählen, sondern auch Neuerscheinungen durchstöbern.

Hier nun noch der Link zur 7 Tage Tiefpreis-Aktion, welche seit gestern, dem 13. Januar bis einschließlich Sonntag den 19. Januar läuft. DVDs ab 3,97 Euro, Blurays ab 4,97 Euro, TV-Serien für unter 10 Euro und noch vieles mehr.

Cheers, Staffel 1, Episode 14 [CBS Studios / Paramount Pictures, 13.01.1983 (US)]

Weiter geht es mit der nächsten Review zum Comedyserienklassiker Cheers. Heute wird es traurig …

Cheers Logo„Geteilter Kummer“
(Let Me Count The Ways)

Diane ist am Boden zerstört, als sie einen Anruf von ihrer Mutter erhält und erfährt, dass ihre Lieblingskatze verstorben ist. Noch schwerer allerdings ist sie enttäuscht, als sie mitbekommt, wie ihre Mitmenschen auf ihre Trauer reagieren. Keinen scheint es auch nur einen Deut zu interessieren, wie Diane sich fühlt. Als ihre Trauer aber Auswirkungen auf ihre Arbeit im Cheers hat, bittet Sam sie zum Gespräch …

Diane bekommt schlechte Nachrichten ...

Diane bekommt schlechte Nachrichten …

Diane ist ein zartfühlender Mensch. Aber vor allem ist sie das Klischee einer nach außen hin intelligenten und starken Frau. Dass es aber in ihr vollkommen anders aussieht, zeigt sich in dieser Folge erneut. Diane ist aber auch der Typ Mensch, der seine Gefühle nicht offen äußert, sondern durch kleine Gesten und Verhaltensweisen zu suggerieren versucht. Dumm nur, dass diese Vorgehensweise bei den Jungs aus dem Cheers überhaupt nicht funktioniert. Hier zeigt sich erneut, dass das Mitgefühl bei Norman, Cliff und Sam, gegenüber anderen Mitmenschen eher eine Ausnahme, als die Regel ist.

Waren es nun 5 Biere oder doch nur Eines? Diane ist nicht ganz bei der Sache.

Waren es nun 3 Biere oder doch nur Eines? Diane ist nicht ganz bei der Sache.

FAZIT:

Diane als trauerndes Wesen, das still und leise um Hilfe ruft. Es ist schon interessant zu sehen, wie ihre Umwelt auf Diane reagiert. Doch es ist noch unterhaltsamer, wenn man sieht, wie Sam aus dieser Situation wieder versucht einen Vorteil zu ziehen.

Sam und Diane in trauter Zweisamkeit.

Sam und Diane in trauter Zweisamkeit.

Copyright aller verwendeten Bilder © 1982-2013 CBS Studios / Paramount Pictures

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