Gon #4 [Carlsen, März 2011]

Weiter geht es heute mit den Abenteuern von Gon…

Gon #4

Gon geht wieder auf die Pirsch und erlebt neue Abenteuer in der Tierwelt…
Als erstes entdeckt der kleine Saurier eine verstorbene Riesenschildkröte und macht sich sofort deren Panzer zueigen. Anfangs noch etwas tollpatschig und behäbig, gewöhnt er sich dann sehr schnell an sein neues Schutzschild. Als er dann auch noch eine ganze Horde junge Schildkröten beobachtet die gen Meer kriechen schließt er sich diesen an und begleitet sie auf ihren harten und schweren Weg des Erwachsenwerdens…
Danach gerät Gon in einen Wirbelsturm und landet mit einem Impala, einer äthiopischen Grünmeerkatze und einem Strauss mitten in der Wüste. Ab sofort sind die 4 ein Gespann…
Zuletzt schart Gon noch ein paar junge Wildkatzen wie Karakal, Serval usw. um sich um mit denen eine Spur des Schreckens nach sich zu ziehen. Dies wird auch von einem anderen jungen Wildkätzchen, einem Geparden, beobachten und so folgt dieser dem doch etwas ungleichen Gespann…
FAZIT:
Noch immer machen Gons wortlose Abenteuer einen Riesenspaß. Auch nach inzwischen 4 Bänden, 15 Kapiteln und über 500 Seiten bilden sich noch keine Abnutzungserscheinungen. Was auch endlich mal lobend erwähnt werden muss, sind die wirklich sehr schönen redaktionellen Beiträge und Informationen zu den Tieren denen Gon im laufe seiner Reise begegnet.

Ähnliche Artikel:
Review: Gon #3 [Carlsen, Januar 2011]
Review: Gon #2 [Carlsen, November 2010]
Review: Gon #1 [Carlsen, September 2010]

“Gon” Band #4 bei Carlsen kaufen
“Gon” Band #4 bei Amazon kaufen

Ultimate Spider-Man (Ein Blick hinter die Kulissen)

Nur noch zwei Tage bis auf Disney XD (USA) die neue Ultimate Spider-Man Serie startet. Dieses Video gewährt nun einen kleinen Einblick hinter die Kulissen und zeigt was die Kreativen und Macher darüber denken.

Lustiges Taschenbuch Premium #1: Ultrahelden [Ehapa, Februar 2011]

Da ja vor kurzem Band zwei mit den ersten Abenteuern der italienischen Phantomiasserie „Paperinik New Adventures“ (welche ja bereits vor ein paar Jahren in zwei Veröffentlichungsformen in Deutschland einen Start versucht haben) erschienen ist, dachte ich mir, dass es sich lohnen würde Band eins noch einmal herauszukramen…

Lustiges Taschenbuch Premium #1: Ultrahelden

Weil Professor H den ersten von insgesamt sechs Ultrapods gestohlen hat und auch noch sechs Bösewichte um sich geschart hat und somit die ganze Welt vor einer großen Bedrohung steht sieht sich Gamma gezwungen aus den Helden von Entenhausen ein ganz neues Heldenteam zu formieren.
Die Ultrahelden.
Zu ihnen zählen die bereits bekannten Phantomias, Super-Goof, Phantomime und Fleder-Duck, sowie die gerade erst zu Helden gewordenen Fortunator und Mampfer. Auch Micky darf als Helfer und „Mann für Alles“ im Team mitwirken.
Doch auch Professor H hat sich mit seinen Schurken nicht lumpen lassen. So zählen Krake Karlo, Das Phantom, Zavolta, Spectaculus, Ruin und der Schmutzgeier zu seinem Team.
Und auch schon im ersten Aufeinandertreffen von Super-Goof und dem Schmutzgeier um den zweiten Ultrapod wird klar, das dieses Abenteuer alles andere als einfach sein wird, und auch Gamma noch zu sehr vielen, und nicht immer positiven, Überraschungen bereit ist…
FAZIT:
Nach sehr langer Zeit (mein letztes LTB war die Enten Edition Nr. 22 mit Phantomias) war ich ja etwas skeptisch ob diese Mischung aus klassischen und beliebten Disney-Charakteren mit einer Team-Formation a’la Rächer und JLA überhaupt funktioniert. Doch was soll ich sagen. Es ist bombastisch. Die Teamzusammenstellung funktioniert, die Spannung ist erträglich und der Spaß ist eines der tragenden Elemente dieses Bandes.
Neben der Hauptgeschichte um die Ultrapods, welche mit Prolog noch acht weitere Kapitel umfasst beinhaltet der Band auch noch 5 Geschichten die die Erlebnisse danach schildern und einen weiteren tieferen Einblick zu verschiedenen Charakteren gewährt.
Für mich sehr schön, war die Tatsache das gerade viele Charaktere aus den alten LTBs wieder dabei waren, wie eben Gamma, Klaas Klever, Trudi usw.
Das war eine sehr schöne Reise die sehr viel Spaß gemacht hat.

„Lustiges Taschenbuch Premium #1: Ultrahelden“ bei Ehapa kaufen.
„Lustiges Taschenbuch Premium #1: Ultrahelden“ bei Amazon kaufen.

Supernatural #1: Der verlorene Sohn [Panini, Februar 2010]

Mit dem heutigen Artikel schlage ich mal wieder eine Brücke von der Serie zum Comic. Mit den Supernatural-Comics die Panini seit Anfang 2010 veröffentlich erhält der Serienfan eine wunderbare Ergänzung zu seiner Lieblingsserie, oder ist es nur Geldschneiderei? Dem werde ich auf den Grund gehen…

Supernatural #1: Der verlorene Sohn

John Winchester ist nun schon ein paar Jahre unterwegs auf der Suche nach dem Dämon der seiner Frau das Leben genommen hat. Sam der inzwischen im Schulkindalter ist, hat noch keinerlei Erfahrungen mit dem was sein Vater durch die gesamte USA treibt und Dean im Gegensatz dazu ist seinem Vater fast hörig.
Während also John sich die Nächte um die Ohren schlägt um Dämonen zu jagen, passt Dean auf seinen jüngeren Bruder Sam auf, erzählt ihm Lügen über die Arbeit ihres Vaters und versucht so Sam von all dem Unglück noch ein wenig fernzuhalten.
Doch es kommt der Punkt und Tag an dem John seine Kinder in diesen Kampf mit hineinzieht und ab diesem Punkt bleibt ihm keine Wahl mehr…
FAZIT:
Für Fans der Serie (und dazu zähle ich mich auch) ist dieses Werk natürlich mehr als nur eine Comicadaption. „Der verlorenene Sohn“ erzählt die Vorgeschichte zur Serie und vermittelt somit einen tieferen Einblick in die Beweggründe und das Verhalten von Sam und Dean und ihrer Beziehung zu ihrem Vater. Zwar schafft es diese 6-teilige Miniserie nicht die Stimmung der Serie so gut einzufangen wie ihr großes TV-Vorbild, dennoch wird auch hier das mysteriöse und gruselig/brutale groß geschrieben. Leider vermisse ich etwas den Humor der Serie. Dieser Band ist wesentlich ernsthafter und auch melancholischer als die bisherigen Staffeln. Dennoch denke ich dass gerade Kenner und Fans der Serie hier bedenkenlos zugreifen können, da es gute Unterhaltung im Stil der Serie ist. Alle die Supernatural bisher nicht gesehen haben, oder es bewusst nicht sehen wollten, können trotzdem mal einen Blick riskieren, denn vielleicht wird so eine ungewollte Sympathie zur Serie geweckt.

„Supernatural #1: Der verlorene Sohn“ bei Panini kaufen.
„Supernatural #1: Der verlorene Sohn“ bei Amazon kaufen.

Doubt #4 [Carlsen, Juli 2011]

Der heutige Artikel beschließt auch schon mit dem vierten Band, das Finale und die Serie „Doubt“. Demnächst werde ich mich dann auch schon der Nachfolgeserie „Judge“ widmen, von der bereits zwei Bände erschienen sind.

Doubt #4

Yu findet sich in der Gewalt des Wolfs wieder und bei diesem handelt es sich um niemand anderen als seine Freundin Mitsuki. Doch ihre Beweggründe scheinen Yu alles andere als verständlich zu sein. Und als sich dann auch noch herausstellt das Hajime ein Undercover-Cop ist und Mitsuki nicht aus eigenem Antrieb gehandelt hat, sondern von jemand anderem gesteuert wurde wird Yu klar das er die Beiden vor dem echten Wolf retten muss. Doch das Abenteuer ist noch längst nicht überstanden…
FAZIT:
Das Finale von Doubt ist zwar alles andere als die Offenbarung, macht aber dennoch sehr viel Spaß. Vor allem mit seiner Kehrtwendung die ich persönlich so nicht erwartet hätte. Und so schafft es dieser wirklich gute Thriller bis zur letzten Seite zu fesseln und stimmt mich schon so richtig auf die Nachfolgeserie Judge ein. Ich kanns kaum erwarten.

Ähnliche Artikel:
Review: Doubt #3 [Carlsen, April 2011]
Review: Doubt #2 [Carlsen, Januar 2011]
Review: Doubt #1 [Carlsen, Oktober 2010]

“Doubt” #4 bei Carlsen kaufen
“Doubt” #4 bei Amazon kaufen

Hellblazer #1: Erbsünde (1) [Schreiber & Leser, Oktober 1998]

Mit dem heutigen Artikel begebe ich mich ein wenig in die Vergangenheit. Genaugenommen in die späten 80er Jahre und zum Start der Vertigo-Reihe „Hellblazer“ die sich um den etwas mysteriösen und seltsamen John Constantine und seine Abenteuer dreht…

Hellblazer: Erbsünde #1

Alles beginnt damit das ein Mann verhungert trotzdem er sich die ganze Zeit mit Essen voll stopft. John Constantine kehrt nach einem tragischen Ereignis aus den USA nach England zurück. Doch was ihn da in seiner Wohnung erwartet überrascht selbst ihn. Einer seiner alten Freunde sitzt vollkommen verstört und verängstigt mit Käfern und Fliegen übersät in der Badewanne. Schuld daran ist ein alter Dämon den jener Freund als eine Art Hobby aus einem kleinen sudanesischen Jungen austreiben wollte, wo dieser von einem alten Shamanen gebannt worden war. Doch die Jagd ist nicht so einfach, da sein Freund aus lauter Verzweiflung ein Paket mit dem Dämon in die USA zu John geschickt hatte. Seitdem treibt er nun dort sein Unwesen, und so müssen John und sein Freund Gaz in die USA zu Papa Midnite einem alten Voodoo-Zauberer und ihn um Hilfe bitten. Dabei trifft John auch auf ein paar alte „Geister“ aus seiner Vergangenheit, und es werden immer mehr werden…
Als nächstes verschlägt es John in die Kreise satanischer Seelenbroker, welche mit einfachen Mitteln die Gier im Menschen wecken und sich dann so ihrer unsterblichen Seelen bemächtigen. Doch John scheint dies nicht sofort zu bemerken und begibt sich dadurch selber in höchste Gefahr. Doch die Ernte der Seelen könnte noch viel größer ausfallen wenn John nichts dagegen unternimmt und dies kann er nur wenn er in die Höhle des Löwen vordringt…
Zuletzt wird Constantines kleine Nichte das Opfer eines Serienmörders, oder zumindest fällt sie in dessen Hände. Ein wenig schuld daran sind aber auch die Eltern der kleinen Gemma, welche sich seit kurzem in einer seltsamen Sekte wohler fühlen, als in der eigenen Familie. Doch John würde seine kleine Nichte niemals im Stich lassen und so reist er los um sie zu retten…
FAZIT:
Die ersten eigenen Abenteuer von John Constantine, welcher seinen ersten Auftritt innerhalb der Swamp Thing-Reihe hatte, sind düster, mysteriös und fantastisch. Geister, schwarze und weiße Zauberei und Magie, Dämonen und ganz normale Probleme und Ereignisse bevölkern die Welt des ruhelosen John Constantine. In seinem Mantel, immer mit einer Zigarette ausgestattet, kaum schlafend und essend, reist er umher, um die Welt der anderen sicherer zu gestalten.
Der Character bzw. die Figur des John Constantine wirkt noch etwas unausgereift und ein wenig steif, gleiches gilt für die Zeichnungen die noch nicht so ganz zur Stimmung passen. Oftmals sind sie zu minimalistisch und dunkel, an anderen Stellen wiederum zu detailliert mit zu vielen Bilddetails, so das dass ganze überladen wirkt und ein wenig ablenkt.
Alles in allem ist es aber schon ein sehr guter Start und bietet noch einiges an Potential…

„Hellblazer #1: Erbsünde (1)“ bei Amazon bestellen.

Teenage Mutant Ninja Turtles #1: Change is Constant [Idea & Design Works Publishing, Februar 2012]

Mit meinem heutigen Artikel wende ich mich einer Serie zu, die es wohl leider nicht nach Deutschland schaffen wird. Es handelt sich um die neue Ongoing der Teenage Mutant Ninja Turtles beim amerikanischen IDW (Idea & Design Works) Verlag. Zwar hatte ich schon seit dem Start der Microseries mit dem Gedanken gespielt mir die Hefte zuzulegen, jedoch sind die Heftpreise bei IDW nun mal leider auch nicht von schlechten Eltern. Deshalb entschied ich mich zu warten bis entweder ein Trade auf den Markt kommt, oder sich mir die Chance bietet an einen Stapel Hefte zu einem günstigen Preis zu kommen.
Nun hat IDW zum Glück im Februar begonnen die ersten vier Hefte gesammelt in einem wunderschönen Trade mit Lackpapier und geprägtem Cover zu veröffentlichen. Für mich als alter Turtles-Fan der (fast) ersten Stunde (oder wie man es auch nennen mag direkt nach der Wende) war und ist dies natürlich die ideale Möglichkeit mit meinen grünen Helden aus der Jugend neue Abenteuer zu erleben. Zwar besitze ich neben den wirklich wundervollen Condor-Alben mit den ersten Ausgaben und One-Shots der allerersten Mirageserie, noch ein paar wenige nachfolgende Ausgaben (Image, Dreamworks), aber leider nichts komplett, so das diese allesamt noch ungelesen sind.
Aber nachdem ich nun vorgestern dieses erste Trade endlich im Briefkasten hatte musste ich es natürlich auch sofort lesen. Deshalb habe ich (wie schon beim Ultimate Fallout) einen Tag nach Erhalt das gute Stück gelesen und präsentiere euch heute nun meine Erfahrungen und mein Fazit.

Teenage Mutant Ninja Turtles #1: Change is Constant

…kühl analysiert und bedacht…

Alles beginnt mit einem merkwürdigen Aufeinandertreffen von drei Riesenschildkröten, einer riesigen menschenähnlichen Ratte und einer menschlichen Katze die ein „Rudel“ an Menschen anführt.

…militant diszipliniert und präzise..

Nach ein paar beidseitigen Beleidigungen kommt es dann auch schon zum Kampf und die Turtles zeigen dabei ihr volles Repertoire an Kampfkünsten. Auch Splinter greift in den Kampf ein um ihn zu einem siegreichen Ende (zumindest aus der Sicht der Turtles) zu führen.

…absurd unorthodox und sorgenfrei…

Doch warum kämpfen diese beiden Gruppen gegeneinander? Woher rührt diese offenbar unbändige Hass der beiden Gegnergruppen ins Gesicht geschrieben steht? Und gibt es eventuell eine Verbindung zwischen diesen beiden Gegnern?

15 Monate vorher schien noch alles in Ordnung zu sein. Die damals noch vier jungen kleinen Schildkröten befanden sich in einem Terrarium innerhalb einer wissenschaftlichen Einrichtung. Dort wird mit neuen Substanzen experimentiert die Mutationen und Superkräfte hervorrufen sollen um damit Kämpfer zu züchten für irgendwelche dubiosen Kriegsgefechte.

Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo…
…so süß!

Die gerade neu zum Team dazu gestossene und vollkommen unbedarfte April O’Neil wird in ihr Aufgabengebiet eingewiesen und den kleinen süßen Schildkröten vorgestellt. Ab sofort hat sie auch die Verantwortung über diese kleinen Wesen und ihre erste Aufgabe ist es ihnen Futter zu geben.

Splinter…
…der Beschützer.

Als April die kleinen Schildkrötenbabys füttern möchte sieht sie sich jedoch einer ihr angsteinflössenden Ratte gegenüber, die vom Laborleiter jedoch als harmlos eingestuft wird. Vielmehr ist „Splinter“ genau wie die kleinen Schildkröten Teil eines Experimentes.

Wieder in der Gegenwart begegnen wir einer weiteren dieser großen Schildkröten, welche aber offenbar ziellos und verwirrt durch die Gassen irrt. Sie ernährt sich aus Mülltonnen und von allem was sie an Essbaren findet.

„Lass den Jungen los…“

Als diese jedoch an einem Haus vorbeikommt und dort einen handfesten Streit zwischen einem Jungen und seinem Vater mitbekommt muss sie einschreiten. Der Turtle tritt die Tür ein und legt sich auch sofort mit dem Vater an der seinen Jungen offenbar verprügeln will. Nach einem kurzen aber heftigen Fight flüchtet der Vater und lässt seinen Sohn mit diesem mutierten Etwas alleine zurück.

Die holde Maid April in Nöten…

Erneut 15 Monate zuvor passiert derzeit folgendes, nachdem sich April ein wenig an ihrer neuen Arbeitsstelle eingelebt hat. Bei einer Spätschicht dringen zwei Samurai in das Forschungslabor ein und bemächtigen sich nicht nur einer der neuen Mutationssuperseren, sondern auch der vier niedlichen Babyschildkröten. April schafft es zwar sich einigermaßen gegen einen der Samurai zu wehren, hat aber effektiv keine Chance. Zum Glück ist aber noch Splinter da, der geistesgegenwärtig den Feueralarm auslöst und somit die Gegner in die Flucht treibt.
Doch leider flüchten die beiden Samurai nicht ohne ihre Beute. Mit einem kleinen Sack in dem sich das Mutationsserum sowie die vier Schildkröten befinden machen sich die zwei Samurai auf den Weg über die Dächer das Weite zu suchen. Nur Splinter kann dem nicht tatenlos zusehen und greift todesmutig einen der Samurai an. Dieser lässt daraufhin nicht nur Splinter fallen, sondern auch seine Beute. Alle zusammen stürzen in die Tiefe.

Die Trennung von der Gruppe…

Nachdem Splinter nach diesem Sturz wieder zu sich kommt findet er sich und „seine“ Turtles in dem Mutagen wieder, doch einer seiner Schützlinge fehlt. Eine Katze hat an diesem kleinen Leckerbissen Interesse angemeldet und versucht ihn in Sicherheit zu bringen.

„Gehen wir die Stadt säubern und ein bisschen Spaß haben.“

Zwischenzeitlich habe sich in der Gegenwart das Opfer häuslicher Gewalt, welches auf den Namen Casey Jones hört, und die unbekannte Schildkröte Freundschaft geschlossen. Gemeinsam wollen sie nun durch die Straßen ziehen und für ein wenig Ordnung sorgen. Dabei erklärt Casey seinem neuen Freund auch weshalb er seine Hockeymaske trägt, wobei er dies ein wenig lapidar mit seinem „Hockey-Ding“ umschreibt und ein paar kleinerer Probleme die während des Spiels auf der Highschool deswegen hatte. Ausserdem offenbart sich Casey weshalb er trotz seiner kämpferischen Fähigkeiten nicht gegen seinen gewehrt hatte.

Manche Dinge ändern sich zum Glück nie!

Auch die drei Turtles welche sich bereits zu Beginn gegen den Kater und seine Truppe gewehrt hatten offenbaren einiges aus ihrer Vergangenheit. Diese drei sind die zwischenzeitlich mutierten Babyschildkröten und sie sind noch immer auf der Suche nach ihrem verschollenen Bruder der vor 15 Monaten von einer Katze aus der Gruppe gerissen wurde.
Hier schließt sich dann auch endlich der Kreis. Denn der einsame Turtle ist niemand geringeres als der verschollene „Bruder“ und als der damalige Kater, der ebenfalls durch die Berührung mit dem Mutagen seine menschliche Form erhielt, von seiner „alten“ Beute erfahren hat will er sich natürlich rächen. Er greift den Turtle und seinen Freund Casey Jones an um sich dessen zu entledigen.
Doch es naht Hilfe in Form der restlichen drei Turtles. Schnell schaffen es die Vier ihre Gegner in die Flucht zu schlagen und ihren verlorenen Bruder nach Hause zu bringen.

Die Familie endlich wieder vereint.

Im Versteck wartet auch schon Splinter und kann es kaum fassen das seine vier „Söhne“ nun endlich vereint sind. Ab sofort sind sie wieder komplett.
Leonardo, Donatello, Michelangelo und Raphael.

Die Teenage Mutant Ninja Turtles.

FAZIT:
The Turtles are back! Für mich als alter Fan ist es natürlich etwas besonderes seine Jugendhelden wieder für sich zu entdecken. Umso skeptischer ist man natürlich wenn eine neue Origin den oder die Helden neu charakterisieren soll. Aber es gefällt mir bisher. Die „neue“ Origin ist frisch und dennoch ein wenig bekannt. Viele Figuren die Fans bereits aus der Vergangenheit kenne tauchen hier bereits auf, auch wenn sie andere Berufe oder Hintergründe haben.

Falsch… einfach nur falsch! 😀

Was ebenfalls für alte Fans wunderschön ist sind die vielen kleine und manchmal auch offensichtlichen Anspielungen auf die Comic- und TV-Vergangenheit der Turtles.

Was leider noch fehlt ist die etwas bessere Charakterisierung der Hauptfiguren. Alle vier Turtles und auch Splinter wirken noch ein wenig flach und leblos. Die Beweggründe für das Handeln, sowie die Grundlagen ihrer kämpferischen Fähigkeiten fehlen vollkommen. Aber vielleicht offenbart sich dies dann im nächsten Trade.
Weniger leblos wirken dafür die Zeichnungen. Ihr rauher Stil und die Anlehnung an die alten Zeichnungen von Eastman und Laird wirken trotz der Computerkolorierung fast vertraut, wenngleich ich sagen muss das mir die Kolorierung der alten Condor-Alben noch einen Tick besser gefiel. Zu oft merkt man bei diesen neuen Abenteuern das der Computer geholfen hat und zu oft stehen einige der Computereffekte dem „rough & dirty Style“ der Zeichnungen, die stellenweise sehr Skizzenhaft wirken, im Weg. Aber gerade dieses Skizzenhafte bringt auch eine gewisse Dynamik mit sich, die durch die manchmal etwas schlampig wirkende Koloration verstärkt wird.
Insgesamt ist diese neue Serie zwar keine Offenbarung, aber das waren die Turtles Comics noch nie wirklich. Leider kommt sie auch noch nicht an das Feeling und den Charme der ersten Serie von Mirage heran, bietet aber dennoch gelungen und kurzweilige Unterhaltung die einfach nur Spaß macht. Ich hoffe auch das in zukünftigen Ausgaben das lockere welches früher immer von Mikey ausgestrahlt wurde wieder mehr zum tragen kommt, da gerade Mikey in diesem ersten Trade von seiner Handlung gelegentlich ein wenig Out of Character war, vor allem wenn er als besonnenerer Kopf Streitereien zwischen Leo und Donnie schlichtete.
Ich werde der Serie auf jeden Fall erstmal treu bleiben, da sie mir genau das geboten hat was ich erwartet habe. Humorvolle, spannende Unterhaltung mit meinen vier Lieblingsschildkröten.

Wie bei IDW (und Avatar) ja inzwischen fast üblich, wurde auch diese neue Serie mit einem Haufen an Variantcovern beglückt. Allein die Nummer 1 kam mit stattlichen 11 Covern daher. Hier abgebildet seht ihr nun das Double-Gatefold-Variant welches als Grundlage die Vier Einzelvarianten (Cover A bis D) als ausklappbares 4-seitiges Cover zeigt.

In dem Sinne macht sich der Titel das Trades, frei übersetzt, ganz gut als Motto der neuen Serie.
„Veränderung ist die einzige Konstante.“

„Teenage Mutant Ninja Turtles #1: Change is Constant“ bei Bookdepository kaufen.
„Teenage Mutant Ninja Turtles #1: Change is Constant“ bei Amazon kaufen.

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012 IDW Publishing

Im Netz von Spider-Man #34 [Panini, Januar 2012]

Mit der heutigen Ausgabe endet leider auch schon „Big Time“. Was viele aber vielleicht schon überhaupt nicht mehr auf dem Radar haben, ist die Tatsache das Dan Slott bereits einen Neustart für den Netzschwinger mit US-Amazing Spider-Man #546 (auf deutsch in Spider-Man (2004-….) #52) mit dem Story-Arc „Brand New Day“ geschrieben hat. Für viele war dieser Reboot alles andere als ein Highlight, um nicht sogar zu sagen ein absoluter Reinfall. Viel wurde darüber in den verschiedensten Foren rund um die Welt diskutiert und auch bei Marvel selbst hat man Jahre später versucht mit „One Moment in Time“ (auf deutsch „Ein besonderer Augenblick„) einiges davon zu korrigieren.

Doch jetzt hat Dan Slott bewiesen das er es auch besser kann. Er konnte und kann dem Wandkrabbler eine neue, interessante, frische und dennoch irgendwie gefühlsmäßig bekannte Zukunft geben, wie es sie schon lange nicht mehr innerhalb der regulären US-Monatsserien gab. Dieses Feeling welches bis vor kurzem nur noch in den britischen Spectacular Spider-Man Magazin-Ausgaben zu finden war (welche aber von Disney vor einem knappen halben Jahr verboten wurden) findet nun endlich wieder den Weg in die reguläre Kontinuität.

Und damit Vorhang auf für das Finale von „Big Time“…

Im Netz von Spider-Man #34

Inhalt:

  1. „Armee der Insekten (Die Rache von Spider-Slayer, Teil 1)“ (Army of Insects (Revenge of the Spider-Slayer, Part 1) / Amazing Spider-Man #652 [Mrz 2011])
  2. „Alle deine Lieben werden sterben! (Die Rache von Spider-Slayer, Teil 2)“ (All You Love Will Die (Revenge of the Spider-Slayer, Part 2) / Amazing Spider-Man #653 [Mrz 2011])
  3. „Selbstverstümmelung (Die Rache von Spider-Slayer, Teil 3)“ (Self-Inflicted Wounds (Revenge of the Spider-Slayer, Part 3) / Amazing Spider-Man #654 [Apr 2011])
  4. „Wiedergeburt“ (Rebirth / Amazing Spider-Man #654 [Apr 2011])
  5. „Flashpoint“ (Flashpoint / Amazing Spider-Man #654.1 [Apr 2011])

"Bitte nicht auf der Rakete reiten!" 😀

Alistair will Rache und zwar nicht nur an Spider-Man, sondern auch am gesamten Jameson-Clan, denn immerhin ist J. Jonah Jameson für den Tod seines Vaters verantwortlich. Um sein Ziel zu verwirklichen hat Smythe nicht nur den Scorpion wieder zu neuem frischem Leben erweckt, auch noch andere durch Jameson zerstörte Existenzen sind auf seiner Seite und von ihm mit neuen Fähigkeiten ausgestattet worden. Um Jonah deshalb das schlimmste aller möglichen Leiden (vor seinem eigenen Tod) zuteil werden zu lassen, will Smythe John Jameson bei seinem nächsten Flug zur Horizon-Labs-Orbital-Station in den sicheren Tod schicken. Dafür schafft er es sich in das Kontrollzentrum einzuschleichen, aber er rechnet nicht damit das Peter Parker, alias Spider-Man, inzwischen Mitarbeiter bei Horizon Labs, ebenfalls vor Ort sein soll und somit entbrennt ein gefährlicher Kampf direkt auf dem Space Shuttle zwischen Spider-Man und dem neuen verbesserten Skorpion…
Zwischenzeitlich fliehen Jonah und sein Vater in die Stadt vor weiteren Angreifern die im Namen von Smythe auf Beutefang gegangen sind. Denn auch Marla und May sind Ziele von Smythe, da sie in direktem Bezug zu Bürgermeister Jameson stehen.

Da sage noch einer bei den Printmedien wäre nichts mehr zu holen.

Auch Robbie Robertson ist als Jonahs Freund eine ideale Zielscheibe. Zum Glück hat aber Spidey mit den Rächern gute Freunde an seiner Seite, auf die er jederzeit zählen kann. Und so eilen Peter bei der Andru Air Force Base Luke Cage, Ms. Marvel Iron Fist und Jewel zu Hilfe während Peter sich mit Ben Grimm und Mockingbird auf Richtung Stadt macht um nach seiner Tante zu sehen, die inzwischen noch ganz unbehelligt in einem Wellness-Spa der Erholung fröhnt, als Smythes Handlanger durch die Wand brechen.

Nicht mal mehr entspannen kann man sich in Ruhe!

Nicht nur das ab dann an zwei Orten ein dramatischer Kampf entbrennt, auch die Tatsache das Peter seinem neuen Boss fast sein Geheimnis offenbaren muss, nein es kommt noch schlimmer. Am Ende verliert ein für alle Personen sehr liebgewordener Mensch, der stets nur das Beste wollte sein wertvollstes Gut. Sein Leben…

Geht es nur mir so, oder sieht das aus wie ein Flughörnchen?

Anders hingegen ergeht es Flash, der durch das Projekt Wiedergeburt 2.0, eine neue Chance auf das Leben erhält. Mit Hilfe des von Mac Gargan getrennten Aliensymbionten Venom, soll Flash als Geheimagent für die Regierung in Aktion treten. Doch seine Zeiten mit dem Symbionten sind begrenzt. Denn je länger Flash mit dem Symbionten verschmilzt um so schädlicher ist dies für seinen Körper und seine Psyche. Doch bei einem seiner Einsätze geht etwas schief…
FAZIT:
Was soll man zu „Big Time“ so sagen? Es macht einfach nur Spaß. Slott liefert Spannung, Dramatik, Action und Humor am laufenden Band. Dabei schafft es Slott dennoch eine Kontinuität aufzubauen wie ich sie schon lange im Marvel Universum vermisse. Bezugspunkte aus der näheren oder auch weiter zurückliegenden Vergangenheit werden mal mehr und mal weniger offensichtlich aufgegriffen und dem Leser präsentiert. Oftmals sind es auch nur ein paar Details im Hintergrund die einen fragen lassen „War da nicht erst etwas wo das vorkam?“ oder „Ist das nicht der gleiche wie im vorletzten Heft?“ und so weiter…
Also „Big Time“ erfreut mich wirklich zunehmends immer mehr, und auch wenn dieses Mal nicht Ramos am Zeichenstift saß, so ist Stefano Casellis Arbeit ebenso gelungen und weiß das Auge zu erfreuen. Dafür darf Ramos ja dann bei der .1-Ausgabe von Venom noch sein Talent beweisen und macht dies auch gewohnt souverän.
Zusammenfassend kann man sagen das sich „Big Time“ wundervoll weiterentwickelt hat und ich hoffe es bleibt auch bei den weiteren Story-Arcs so spannend und unterhaltsam wie bisher.

Im Netz von Spider-Man #34 bei Panini kaufen.
Oder einfach per Mail an info@comic-attack.de ein Abo abschliessen
(zumindest so lange die Serie noch läuft ;) ).

Ähnliche Artikel:
Im Netz von Spider-Man #33 [Panini, November 2011]
Spider-Man #91 [Panini, Dezember 2011]
Spider-Man #92 [Panini, Januar 2012]

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012 Marvel & Subs, Panini

The Avengers: Earth’s Mightiest Heroes! (Season 2)

Neben dem bereits erwähnten „Ultimate Spider-Man“ startet am 1. April (Bei Disney XD in den USA) auch die 2. Staffel der „The Avengers: Earth’s Mightiest Heroes!“. Hier nun der neue Trailer dazu:

Spider-Man #92 [Panini, Januar 2012]

Weiter geht es mit „Big Time“ und auch diesmal passiert einiges. Auch wenn meine heutige Zusammenfassung das nicht vermuten lässt. Aber wenn ich euch zu viel verrate, warum solltet ihr es denn dann noch lesen? 😉

Spider-Man #92

Inhalt:

  1. „Ohne Titel“ (Untitled / Amazing Spider-Man #650 [Feb 2011])
  2. „Ohne Titel“ (Untitled / Amazing Spider-Man #651 [Feb 2011])

Über Musikgeschmack lässt sich ja bekanntlich gut streiten...

Der Kampf mit dem neuen Hobgoblin fordert nicht nur einiges von Spider-Man. Auch das Gebäude von Horizon Labs, Peters neuem Arbeitgeber, muss einiges einstecken. Das einzige Problem ist das niemand mitbekommen soll das Peter Spider-Man ist und das lässt sich wohl am besten bewerkstelligen indem man den exzentrischen Wissenschaftler spielt.

Hat an sich schon etwas, das neue Kostüm, aber...

Was jedoch von enormen Vorteil ist, ist die Tatsache das Peter nun fast uneingeschränkte Möglichkeiten hat sein Superheldenego aufzubessern. Und das benötigt er auch als er mit der Black Cat beim Kingpin einsteigen will um sich etwas wiederzubesorgen, was der böse Hobgoblin aus den Horizon Labs mitgehen lassen hat…
FAZIT:
Spannend, dramatisch, romantisch, humorvoll und mit vielen neuen Möglichkeiten entwickelt sich „Big Time“ erfolgreich weiter. Mir gefällt wirklich sehr gut was Dan Slott bisher mit dem Wandkrabbler so anstellt. Dazu passen natürlich Ramos‘ Bilder wie die Faust aufs Auge. Denn auch wenn sich vieles in Peters Leben verändert hat, eines ist geblieben. Das herrliche Chaos das ihn stets und ständig umgibt. Es ist fast ein bisschen wie in der frühen Zeit von Spider-Man wo alles noch ein bisschen unkoordiniert schien und nicht auf lange Sicht geplant wurde, bzw, einfach nur die „Lücken“ zwischen zwei Events geschlossen werden mussten.
Wieder einmal ein sehr schönes Heft, das auf voller Länge überzeugt, viel Spaß macht und die Neugierde auf die nächste Ausgabe weckt.

Spider-Man #91 bei Panini kaufen.
Oder einfach per Mail an info@comic-attack.de ein Abo abschliessen.

Ähnliche Artikel:
Im Netz von Spider-Man #33 [Panini, November 2011]
Spider-Man #91 [Panini, Dezember 2011]

Copyright aller verwendeten Bilder © 2012 Marvel & Subs, Panini