Nach Panini ist nun Carlsne an der Reihe. Beginnen möchte ich heute mit Kleine Katze Chi, einem netten Comic für Kids. Aber so einfach, wie es klingt ist das mit diesem Kids Comic nun auch nicht. Auch heute danke ich wieder dem Comic Attack in Erfurt. Weiterlesen
Kategorie Manga
Gratis Comic Tag 2014 Reviews (1) – Panini (1): Pokémon – Schwarz und Weiss
In den nächsten Tagen werde ich versuchen einigermaßen regelmäßig die Gratis Comic Tag-Ausgaben zu reviewen. Wie die letzten Jahre auch schon, habe ich auch dieses Jahr wieder einen Komplettsatz von meinem Stammcomicshop Comic Attack in Erfurt erhalten. Vielen Dank hierfür. Weiterlesen
Sailor Moon ab Juli 2014 mit neuer Serie
Am 5. Juli 2014 ist es endlich soweit. Die neue Sailor Moon Animationsserie startet in Japan.
Manga Mashup! (6)
Es gab eine etwas längere Pause, aber vergessen ist das Manga Mash-Up nicht. Und weil die letzte Ausgabe schon ein Weilchen her ist, sind auch die Manga diesmal nicht ganz taufrisch … 😀
Detektiv Conan Nr. 63 [Egmont, August 2009]
Conan ist noch immer als Shinichi unterwegs und schwer dabei, einen Mordfall aufzulösen. Dabei hört er auch nicht auf seinen Körper hört und so Gefahr läuft, seine Identität vor Ran zu offenbaren. Doch schon wenige Tage später gibt es ein neues Problem, als Professor Agasa mit den Detective Boys ein Dreh-Sushi-Restaurant besucht und dort direkt in den nächsten Mordfall poltert. Aber auch ein Mythos über eine silberweiße Rennfahrer-Hexe, die eine Bergstraße unsicher zu machen scheint …
Es bleibt weiterhin sehr spannend, auch wen manche Situationen doch schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen scheinen. Gerade, wenn es darum geht, Conan und sein Alter Ego Shinichi irgendwie glaubhaft abwechseln zu lassen. Hier wird schon das eine oder andere Mal auf ziemlich merkwürdige Art und Weise getrickst. Dafür sind die Kriminalfälle durchaus spannend inszeniert und laden regelmäßig zum Mitraten ein.
Das Artwork selber ist Manga-typisch und kommt ohne nennenswerte Schwächen daher. Der Stil ist durchgehend einheitlich, was aber bei so erfolgreichen und langlebigen Mangaserien durchaus gewollt ist. Immerhin werkeln hier mehrere Assistenten an der Fertigstellung einer solchen Episode, damit eine kontinuierliche Erscheinungsweise gewährleistet ist. Manchen Mangas kann man dies durchaus zum Vorwurf machen, Conan jedoch zum Glück nicht.
FAZIT:
Auch im 63. Band leistet sich der kleine Schülerdetektiv keine wirklichen Schwächen und unterhäl auf ganzer Linie. Einzig die Hintergrundgeschichte um die schwarze Organisation tritt nach wie vor auf der Stelle. Jedoch muss man sich als Leser im klaren sein, dass wenn diese vorbei wäre, auch die Geschichten um Conan ein Ende finden müssen. Also nimmt man es hin und erfreut sich an neuen Abenteuern.
Pluto: Urasawa X Tezuka Nr. 4 [Carlsen, April 2011]
Noch immer häufen sich die Morde gegen die Mitglieder der ehemaligen Bora-Kommission, welche eigentlich einen Krieg vor vielen Jahren verhindern sollte, es dann aber doch nicht konnte. Nun hat es offenbar jemand auf diese Menschen abgesehen und auch Europol-Ermittler Gesicht, rückt in das Zielkreuz einer ominösen roboterhassenden Sekte. Währenddessen kommt es zu einer dramatischen Entwicklung, an dessen Ende der Tod des am höchsten entwickelsten Roboters der Welt steht. Atom …
Naoki Urasawas Meisterwerk und Hommage an Osamu Tezukas Astro Boy entwickelte sich binnen kürzester Zeit zum Fan und Kritikerliebling. Eine faszinierende Handlung, mitreißende Figuren und filmreife Settings zeichnen diese Mangaserie aus. Das Erfolgsrezept setzt sich auch im vorliegenden vierten Band fort und schafft es von der ersten Seite an, den Leser zu fesseln. Neben der dichten Erzählweise sind natürlich auch die unglaublich atmosphärischen Zeichnungen für dieses Ergebnis verantwortlich. Aber auch Urasawa kommt nicht ohne Assistenten aus, und wie bei Conan merkt man dies zum Glück nicht. Zwar ist dies aus Sicht der Assistenten schade, aber so bleibt ein durchgehend gleiches Gesamtbild erhalten, was wiederum der Erzählstruktur zugutekommt.
FAZIT:
Man kann sich dem Reiz von Pluto wirklich nur sehr schwer entziehen. Dazu müsste man schon vollkommen Science Fiction-, Action-, Drama- und Manga-Resistent sein. Wenn man dies jedoch nicht ist, erschließt sich schon nach wenigen Seiten eine unglaublich faszinierende Geschichte, welche einen nicht mehr loslässt.
Manga Mashup! (5)
Im heutigen Manga Mashup gibt es den Abschluss der The Ring-Manga Adaption. Schon die vorangegangenen Bände waren sehr wechselhaft, vielleicht ändert sich dies ja zum großen Finale …
The Ring – Birthday [Egmont Manga & Anime, Januar 2005]
In drei Kurzgeschichten beleuchtet Autor Koji Suzuki die Ereignisse vor und nach Ring. Zum einen richtet er den Blick des Lesers auf Mai Takano, die als Schülerin von Ryuuji Takayama bereits in Kontakt mit dem ominösen Video kam. Nun soll sie ein Resümee verfassen und schaut sich ebenfalls das todbringende Videoband an. Doch bei ihr hat es andere Auswirkungen. Zwar stirbt auch sie, aber nicht ohne vorher das Grauen auf die Welt loszulassen.
Der andere Blickwinkel richtet sich auf die frühen Jahre von Sadako Yamamura. Das Mädchen, dass mit seinem tragischen Tod und ihren mysteriösen Fähigkeiten das Verderben über so viele Menschen brachte. Ihre Zeit in einer Theatergruppe, und ihre unglaubliche Wiedergeburt in der Gegenwart, nachdem sie so brutal und verachtenswert aus dem Leben gerissen wurde …
Inhaltlich klingt das, was Koji Suzuki hier als Script abliefert sehr spannend und auch die Umsetzung ist durchaus gelungen. Dennoch fehlt dem Band die Atmosphäre, welche den Roman und die Filmumsetzung ausmachte. Hier will der Funke nicht so recht überspringen auch wenn die Handlung einen sehr schnell fesselt. Früh beginnt man nicht nur mit den Opfern, sondern auch mit Sadako selber mitzuleiden. Suzuki offenbart hier, dass Sadako nicht nur Täterin ist. Sie ist in erster Linie ein Opfer der Gesellschaft. Ein Mädchen mit einem Geheimnis, dass bereits sehr früh Opfer bringen musste. Genau dies schildert Suzuki sehr eindringlich.
Dass der Band dennoch hinter den anderen beiden Versionen (Roman und Film) zurückbleibt, liegt in der grafischen Umsetzung. Hier wäre zwar aufgrund der geringeren technischen Beschränkungen visuell so viel mehr möglich gewesen, was das Team um den Zeichner MEIMU aber leider nicht ausschöpft.
FAZIT:
Mit viel Potenzial in der Handlung enttäuscht der Band wegen mangelnder visueller Umsetzung. MEIMU hat das Script wohl nicht verstanden und einfach nur eine Auftragsarbeit abgeliefert. So wirkt es zumindest auf mich. Das ist sehr schade, denn gerade diese Handlungsstränge hätten bei passender Darstellung das Ring-Universum wunderbar ergänzen können.
The Ring 0 [Egmont Manga & Anime, März 2005]
Erneut werden die Ereignisse von Sadako in der Theatergruppe thematisiert. Was geschah damals, und was führte dazu, dass Sadako so verbittert und zornig wurde. Wieso wurden ihr immer wieder Angst, Hass und Verachtung entgegengebracht und welches Geheimnis trägt sie seit ihrer Geburt mit sich herum. Doch es gab auch Liebe in ihrem Leben. Aber kann ein Mensch, der dieses gebrochene Mädchen liebt, die Ungerechtigkeit von Jahren der Erniedrigung, des Missbrauchs und der Verachtung von hunderten Menschen wieder gutmachen? Kann ein Mensch einen anderen verändern, wenn seine Gefühle nur ehrlich und aufrichtig sind? Sadako möchte es glauben und sich ihrer großen Liebe Tooyama offenbaren. Aber alles soll anders kommen. Diese und noch viel mehr Geheimnisse fördert die junge Reporterin Miyaki Akiko nach über 30 Jahren zutage und formt so ein neues Bild der geheimnisvollen und mörderischen jungen Frau aus dem mysteriösen Video …
Dieser Band stellt das große Finale der Manga-Reihe dar und sollte, zumindest meinem Empfinden nach, schon einen gewissen positiven Eindruck hinterlassen. Doch das geht gründlich schief. Nicht nur, dass die Geschichte im direkten Vergleich mit den anderen Bänden in sich sehr unausgegoren und voller Fehler zu den anderen Ausgaben ist, auch so bleibt von der Handlung am Ende nicht viel übrig. Nicht einmal als Ergänzung zu den Filmen und Romanen kann man diesen Manga sehen. Denn genaugenommen wurden große teile der Handlung bereits früher, zwar etwas gestraffter aber dafür spannender, erzählt. Hier wirkt es eher so, als wolle man mit aller Macht noch mehr Geld aus dem Franchise pressen.
Am schlimmsten ist aber, dass obwohl die letzten 3 Bände vom selben Zeichner stammen, es extrem viele verschiedene Charaktdesigns bei ein und denselben Figuren gibt. So kann ein und dieselbe Figur, in den drei Ausgaben bis zu 5 verschiedene Designs haben. Das stört den Lesespaß massiv.
FAZIT:
Dieser Band ist so überflüssig wie eine Sonnencreme an einem Regentag. Er trägt nichts zu den bisherigen Ereignissen bei und ist grafisch eine Katastrophe. Selbst als großer Fan des Ring-Universums kann ich dem Band nichts abgewinnen. Mehr als kurzweilige Unterhaltung mit mittelmäßigen Manga-Artwork ist hier nicht drin.
Das Feld des Regenbogens [Tokyopop, Oktober 2013]
Erst vor kurzem noch habe ich über ein Werk von Inio Asano berichtet. Haben mich die Solanin-Bände wahrhaftig überzeugen und begeistern können, so sieht es bei dem Manga „Das Feld des Regenbogens“ schon ganz anders aus.
Das Feld des Regenbogens
„Das Feld des Regenbogens“ erzählt eine sehr verwirrende Geschichte, die den Leser wahrlich sehr beansprucht. Mehrschichtige Handlungs ebenen, verwirrende Zeitsprünge, sowie die nicht lineare Erzähltechnik des Manga, fordern den Leser ungemein.
Im folgenden kurz der Klappentext:
Das Feld des Regenbogens ist sagenumwoben. Dort kreuzen sich Vergangenheit und Gegenwart verstörter Grundschulkameraden: Gerüchte zwischen den Kindern, das Ungeheuer im Tunnel, Familiengeheimnisse, eine Schmetterlingsexplosion. Die Apokalypse eines neuen Zeitalters, bei der sich die unterschiedlichen Fäden ineinander verknoten und zusammenfügen.
Für dich – die Memme, für dich – den Faulenzer, für dich – den Lügner, für dich – den Angsthasen.
Suzuki hat es nicht leicht. Seine Eltern interessieren sich nicht wirklich für ihn, zu anderen Jugendlichen hat er kaum Kontakt und so ist er von Grund auf zynisch und unglücklich. Komatsuzaki ist ein gewalttätiger Schlägertyp, den seine Traumata dazu treiben, sich sehr merkwürdig zu verhalten. Arakawa ist ein ernsthaftes Mädchen, das für Komatsuzaki schwärmt, ihn aber nie wird haben können.
Diese und andere Figuren wirft Inio Asano in eine über zehn Jahre währende dunkle Geschichte voller Traurigkeit und Wut.
Womit soll ich beginnen?
Fange ich mal mit den Zeichnungen an, diese haben mir nämlich wieder sehr gut gefallen.
Die Zeichnungen sind ähnlich genial wie die von Solanin. Wieder sind die Zeichnungen auf einem sehr hohem Niveau gehalten. Dabei sind die Charaktere wie die Umgebung stets realistisch dargestellt. Auch die Proportionen der einzelnen Figuren sind der Realität entsprechend. Während ich bei Solanin bereits angemerkt hatte, dass einige Zeichnungen sehr realistisch dargestellt sind bzw. mit dem Computer dementsprechend bearbeitet wurden, so hat es den Anschein das auch in diesem Manga einige wenige Bilder dementsprechend realistisch wirken. So gibt es in diesem Manga ein Bild, wo das Gras so echt aussieht, als ob es fotografiert und passend für den Manga bearbeitet wurde. Dieser Kniff wirkte auf mich in Solanin noch etwas befremdlich, aber in diesem Manga passt er umso besser. Weitaus weniger dieser realitätsbezogen Kniffe findet man hier als noch bei Solanin. In einer Szene hängt ein Protagonist am Fenster, und die Bäume sehen beinahe wie echt aus. Wie dem auch sei, mir gefallen diese Zeichnungen sehr gut, sie passen zur Geschichte und geben dieser den richtigen Schliff. Von meiner Seite gibt es an den Zeichnungen nichts zu bemängeln.
Für 14 Euro bekommt der Leser auf rund 306 Seiten eine an sich abgeschlossene Geschichte zu lesen.
Die Aufmachung ist in Tokyopop typischer Manga Qualität, auch hier gibt es von mir keinerlei Beanstandung.
Im folgenden möchte ich versuchen, wieso ich mich mit diesem Werk so schwer getan habe.
Ich würde einfach mal sagen, es liegt an der Story.
Diese ist wirklich sehr verwirrend. Von Beginn an wird der Leser bereits auf den ersten Seiten irgendwie nicht so recht an die Hand genommen. Dieses Gefühl, was am Anfang aufkommt, zieht sich dann dementsprechend durch den gesamten Band. Die Hauptprotagonisten werden dem Leser nicht tiefgründig vorgestellt. Ich habe es nicht geschafft, zu einem der Hauptcharaktere eine leserliche Beziehung aufzubauen. Ich konnte mich in keinen der Charaktere so richtig hineinversetzen. Das mag zum einen daran liegen, dass man jeweils nur ein paar Seiten mit den Charakteren unterwegs ist, ehe ein Zeitsprung erfolgt und die Charaktere wieder Kinder sind. Stellenweise fiel es mir schwer zu unterscheiden, ob ich mich gerade in der Gegenwart oder der Vergangenheit befinde. Diese Zeitsprünge folgen teilweise von Seite zu Seite, so dass es dem Leser nicht unbedingt leicht fällt, in diesem Wirrwarr einen roten Faden zu entdecken. Und auch zum Schluss der Geschichte konnte ich irgendwie kein befriedigendes Gefühl erhaschen. Der Manga hat sich von vorne bis hinten gleichmäßig spannend gelesen. Sicherlich gab es kleine Höhen und tiefen, aber im groben und ganzen blieb das Spannungsniveau recht stabil in der mittleren Ebene.
Sehr verwirrend ist durchgehend der Tunnel in dem angeblich ein Ungeheuer lauern soll. Ebenso verwirrend sind diese Schmetterlinge die durchgehend immer mal wieder vermehrt auftauchen.
Ich möchte diesen Manga nicht schlecht dar stehen lassen, ich glaube ich müsste dieses Werk mehrmals lesen um diesen Gerecht zu werden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man erst nach mehrmaligen Lesen dieses Werkes die Feinheiten und dementsprechend die Story versteht. Ich habe diesen Band nur einmalig gelesen und zum Ende hin war ich mehr verwirrt und auch enttäuscht als zufrieden.
Was dieses Werk für mich umso schwieriger zu lesen gemacht hat, ist der vermehrte Einbezug von übernatürlichen Ereignissen. Dieser Mystery Einfluss nimmt im Laufe des Bandes immer mehr zu.
Ich glaube, mir war dieser Band eine zu anspruchsvolle Kost. Ich habe ihn wohl noch nicht richtig verdaut, vielleicht beim zweiten Gang.
Im Internet gibt es zu diesem Werk unterschiedliche Kritiken und Reviews.
Eins haben beinahe alle jedoch gemeinsam:
Inio Asano schreibt mit „Das Feld des Regenbogens“ wahrhaftig ein Werk für Erwachsene Manga Leser. Für Leser die gefordert werden möchten fernab vom typischen Mainstream.
Dieser Band ist dermaßen komplex, dass es beinahe unmöglich ist Story technisch alle Ereignisse zu beleuchten. Für all diejenigen, die Inio Asano und seine Werke bereits kennen und Wissen wie sein Schreibstil ist, dem sei dieses Werk wärmstens ans Herz gelegt. Für Inio Asano Einsteiger ist dieses Werk meinem Empfinden nach überhaupt nicht geeignet. Solanin ist dementsprechend ein wesentlich leichter zu durchblickendes Werk als dieses. Für Einsteiger sei Solanin empfohlen.
Ob ich nun nach diesem Werk von weiteren Manga Bänden von Inio Asano eher abgeschreckt bin oder nicht, das kann ich ehrlich gesagt gar nicht so richtig sagen…
Dieses Werk ist in jedem gut sortierten Buchladen erhältlich, oder direkt bei Amazon bestellen.
Copyright aller verwendeten Bilder © 2013 Tokyopop & Inio Asano
Rock’n’Roll im All! Space Dandy erscheint bei KAZÉ
Space Dandy – Die neue Science-Fiction-Serie von Shinichiro Watanabe (Cowboy Bebop, Samurai Champloo)
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VIZ Media Switzerland freut sich, die Akquise der deutschsprachigen TV-, DVD-, Blu-ray und VoD-Rechte der Anime-Serie Space Dandy anzukündigen.
Space Dandy ist der schillernde neue Anime von Shinichiro Watanabe, der uns schon Cowboy Bebop beschert hat!
Space Dandy: der eitelste Herumtreiber des Alls! Der verträumte Abenteurer mit der extravaganten Haartolle reist kreuz und quer durch die Galaxis, immer auf der Suche nach Aliens, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Jede neue Spezies, die er entdeckt, verschafft ihm eine saftige Belohnung. Aber Dandy muss auf der Hut sein, denn es gilt „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“!
Zusammen mit seinen Kumpanen, dem heruntergekommenen Roboter QT und der katzenhaften Aliendame Meow, erforscht Dandy unbekannte Welten, die von einer Vielzahl fremder Wesen bevölkert sind. Begleitet den bestgekleideten Alien-Jäger des ganzen Weltalls auf seinen Abenteuern am Rande des Universums!
Die Schöpfer von Space Dandy
General Director: Shinichiro Watanabe (Cowboy Bebop, Samurai Champloo)
Regie: Shingo Natsume (Fullmetal Alchemist: The Sacred Star of Milos)
Drehbuch: Kimiko Ueno (Movie Crayon Shin-chan), Dai Sato (Cowboy Bebop, Eureka Seven), Keiko Nobumoto (Cowboy Bebop, Wolf’s Rain) und weitere
Character Design: Yoshiyuki Ito (Star Driver)
Spaceship Design: Thomas Romain (Satelight) (Basquash!)
Titelsong: Yasuyuki Okamura
Produktion: Bones Inc. (Fullmetal Alchemist Brotherhood, Soul Eater)
Offizielle Homepage mit weiteren Informationen und dem Trailer: http://space-dandy.com/
Internationale Simulcast-Premieren
Bandai Visual Co., Ltd., eines der führenden Unternehmen in der Entwicklung und Produktion japanischer Animationsfilme und -serien, hat angekündigt, dass die Serie Space Dandy am 5. Januar 2014 um 23.00 Uhr auf dem japanischen Sender Toyko MX starten wird.
In Südostasien, Indien, Südkorea, Australien und Neuseeland wird Space Dandy parallel als Simulcast gesendet. In den USA wird die Serie schon am 4. Januar 2014 um 23:30 Uhr auf Adult Swim im Rahmen des Toonami-Blocks per Simulcast ausgestrahlt.
Ein Simulcast mit deutschem Untertitel auf Anime on Demand wird derzeit geprüft!
Details zur Veröffentlichung
Die deutsche Fassung von Space Dandy wird voraussichtlich im Herbst 2014 auf DVD und Blu-ray erscheinen.
Weitere Informationen über Sprachfassungen, Ton- und Bildformat sowie Besetzungen und mögliche Extras sind zurzeit noch nicht vorhanden. Diese werden – sobald verfügbar – auf der Webseite sowie den Social-Media-Kanälen von Kazé Anime bekannt gegeben.
Solanin #1 und #2 [Tokyopop, April/Juli 2013]
Heute möchte ich euch eine interessante Entdeckung meinerseits vorstellen:
Solanin wurde mir von Freunden empfohlen, die eigentlich keine Manga oder Comics lesen.
Allein aus diesem Grund war ich neugierig. Es kommt wie es kommen muss, ich habe mir beide Bände zugelegt und möchte nun darüber berichten.
Klappentext:
Meiko und Taneda sind ein junges Pärchen, das in seinen eintönigen Bürojobs versauert und eines Tages beschließt, alles anders zu machen. Kein Job? Neuer Job? Besserer Job? Keine Beziehung? Neue Beziehung? Bessere Beziehung? Meiko und Taneda müssen sich quälenden Fragen stellen, deren Antworten sie in eine ungewisse Zukunft führen.
Eine Geschichte über folgenschwere Entscheidungen und die Gewissheit, dass das Leben keinen Reset – Knopf hat.
Wenn man erst einmal im Beruf steht und sich die gewohnte Routine eingeschlichen hat, könnte man sich fragen: Was wäre wenn ich alles anders gemacht hätte? Würde ich dann ein anderer Mensch sein? Würde mein Leben völlig anders sein? Ist man im Leben glücklich mit einem Job? Möchte ich jetzt bis an mein Lebensende arbeiten? In diesem Manga geht es um die ernüchternde Realität. Fragen, die junge Leute im Arbeitsleben bewegen, was wäre wenn?
Dementsprechend dürfte ich persönlich, ebenso wie meine Freunde, die mir diese Manga Bände empfohlen haben, die Zielgruppe darstellen.
Taneda und Meiko leben in einer gemeinsamen Wohnung. Seit ein paar Jahren sind sie bereits ein Paar. Schule und Ausbildung sind soweit abgeschlossen, das Leben läuft. Taneda und Meiko funktionieren im japanischen System. Mitten In Tokio schlagen die beiden sich durch das Leben. Ihre Beziehung läuft auch wie gewohnt dahin. Alles geht den gewohnten Trott, bis Meiko aus heiterem Himmel ihren Job kündigt. Taneda hat ein paar Minijobs und spielt in einer Band. Meiko versucht derweil von ihrem gesparten Einkommen das Leben zu genießen. Was ist das Ziel des Lebens? Was kann man mit so viel Freizeit eigentlich alles anfangen? Und ganz nebenbei scheint ihre Beziehung auseinander zugehen…
Die Story ist wirklich gut beschrieben. Sie ist in sich schlüssig, so wie es das Leben schreibt.
Ähnlich wie das Leben von Meiko und Taneda dümpelt der Manga vor sich hin. Der Leser spürt förmlich durchgehend dieses eintönige, beinahe langweilige Leben von Meiko und Taneda. Es passiert zwar einiges, was auch durchaus spannend ist, aber dennoch hatte ich das Gefühl, wie im richtigen Leben auch, dass eine gewisse Routine aufkommt. Erst zum Schluss des ersten Bandes kommt ein absolut genialer Cliffhanger, der es wirklich in sich hat! Ganz im Ernst, danach muss man sofort den zweiten Band lesen, und ohne zu viel zu verraten, zu Beginn des zweiten Bandes wird der Leser in Sicherheit gewogen. Erst nach und nach wird dem Leser dann die bittere Realität klar und deutlich! Das ist richtig gut gemacht. Und wenn man dann diese bittere Realität akzeptiert hat geht es darum mit den Charakteren, allem voran Meiko, ein neues Leben zu beginnen. Musik ist ein zentrales Hobby von Taneda und auch Meiko. Wer schon mal in einer Band gespielt hat, kann sich sicherlich vorstellen, wie wichtig einem Musik sein kann. Das Thema rund um die Band wird durchgehend aufgegriffen und spielt eine zentrale Rolle bis zum Schluss von Solanin.
Die Story hat mir richtig gut gefallen, ja sie regt zum nachdenken über das eigene Leben an. Dennoch, das letzte I – Tüpfelchen für einen absoluten Hit fehlt mir irgendwie. Keine Frage, die beiden Bände sind Geschmackssache, ich bin sehr zufrieden damit, aber am Ende auch leicht durcheinander. Es ist keine Story, die danach einfach so aus dem Kopf verschwindet. Für mich hat einfach dieses absolute „Wow“ Gefühl gefehlt.
Was kann ich zu den Zeichnungen sagen?
Inio Asano seine Zeichnungen sind für einen Manga auf einem sehr hohem Niveau. Weitestgehend realistisch dargestellt sind seine Charaktere. Zwischendurch gibt es immer wieder mal ein paar Slapstick Einlagen die die jeweilige Situation gut darstellen. Zeichnerisch sind diese dann durchaus etwas albern dargestellt, was aber eher ernüchternd und durchaus lustig wirken mag auf den jeweiligen Leser. So kann es vorkommen, dass die Bandmitglieder Strohhalme in der Nase haben, oder ein Vogel jemanden auf den Kopf macht…
Ich hatte das Gefühl, dass einige Zeichnungen Bilder sind, die bearbeitet wurden. Damit meine ich Fotos, die mit einem Computerprogramm dementsprechend angepasst wurden. Das lässt das Wasser des Flusses so dermaßen realistisch wirken, auch einige Häuser wirken dementsprechend realistisch. Dieser Kniff wirkt anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, ist aber nicht weiter tragisch. Im späteren Verlauf fällt es beinahe gar nicht mehr auf, der Leser hat sich daran gewöhnt.
Die Proportionen der Charaktere sind der japanischen Realität entsprechend. Hier gibt es keine Frauen mit „riesigen“ Brüsten.
Beide Bänden haben zusammen 28 Kapitel, doch wurde diesen keine Überschrift gegeben. Es hat den Anschein, dass diese einfach den jeweiligen Abschnitten der Handlung dienen.
Ich kann diese Manga eigentlich uneingeschränkt empfehlen. Wie gesagt, für mich fehlte das letzte i-Tüpfelchen für einen absolut perfekten Manga. Es ist und bleibt ja auch Geschmackssache, aber die definierte Zielgruppe sollte allenfalls ein Auge riskieren. Wer sich natürlich überhaupt nicht mit Geschichten über die Realität und den Alltag identifizieren kann, der wird es mit diesen Bänden schwer haben.
Ich werde weitere Werke von Inio Asano im Blick behalten. Neugierig bin ich jedenfalls.
Copyright aller verwendeten Bilder © 2013 Tokyopop
Diese beiden Manga Bände können in jeder gut sortierten Buchhandlung oder auch bei Amazon bestellt werden.
„Solanin 01“ bei Amazon bestellen.
„Solanin 02“ bei Amazon bestellen.
Detektiv Conan 16. Film: Der 11. Stürmer [Kazé Anime, Oktober 2013]
Detektiv Conan gehört zu den Manga und Anime die ich seit Beginn verfolge und der ich auch treu geblieben bin. Da gehört es sich natürlich auch, dass ich den aktuellen 16. Film erworben und unter die Lupe genommen habe.
Detektiv Conan 16. Film:
Der 11. Stürmer
Kogoro Mori hat nur wenige Stunden, um den Hinweisen eines irren Bombenlegers nachzukommen. Doch das wäre noch nicht einmal das Schlimmste. Denn offenbar scheint dieser ein Spiel mit dem berühmten schlafenden Detektiv zu spielen und setzt dabei die Leben von mehreren tausend Menschen leichtfertig auf das Spiel, auf das Fußballspiel, um wirklich genau zu sein. Denn die Bombe befindet sich in einem Fußballstadion, in dem sich auch Conan und die Detective Boys gemeinsam mit Professor Agasa aufhalten. Während Ran mit ihrem Vater einer falschen Spur auf der Fährte ist, kontaktiert diese ihren Freund Shin’ichi, alias Conan. Der hat natürlich sofort das Rätsel gelöst, aber es bleiben nur noch wenige Minuten um eine Tragödie zu verhindern. Aber mindestens genauso wichtig ist die Frage, was der Bombenleger noch vorhat und wer er überhaupt ist. Ein Wettkampf gegen die Zeit beginnt an dessen Ende über 100.000 mögliche Opfer stehen könnten …
In 16 Kinofilmen (in Japan bereits 17 und der Trailer für den 18. ist auch schon veröffentlicht) hat der kleine Detektiv bereits ermittelt und bisher war jeder Film eine Klasse für sich. Genauso ist es auch bei „Der 11. Stürmer“. Nicht jeder Film war ein Highlight und nicht alle Filme hatten nur gute Kritiken zu bieten. So wird es auch mit dem aktuellen deutschen Release von Kazé Anime der Fall sein. Inhaltlich ist der Film in Ordnung und konnte sogar mich, der mit Fußball so rein gar nichts anfangen kann, nicht einmal bei Weltmeisterschaften, gelungen unterhalten. Der Fall ist knifflig und mit einigen Wendungen gespickt. Conan geht wie gewohnt souverän gegen den Täter vor und auch die Lösungsansätze sind nachvollziehbar. Einzig Professor Agasas Rätsel ist in der deutschen Übersetzung ziemlich an den Haaren herbeigezogen, was aber wie üblich an den japanischen Wortspielereien und Sprichwörtern liegt und nur sehr schwer zu übersetzen ist. Die Figuren agieren alle in gewohntem Maße und bleiben ihren bisherigen Charakterisierungen treu. Große Überraschungen gibt es abseits der Geschichte kaum.
Die Animationen sind, wie schon in den letzten Kinofilmen, sehr gut und flüssig. Man merkt hier deutlich den Einsatz von Computern. Vor allem bei gewissen Elementen, wie zum Beispiel den Fußbällen und Autos, ist es fast schon aufdringlich. Nicht nur am Aussehen kann man es ausmachen, auch an den wesentlich „weicheren“ Bewegungen. Aus diesem Grund wirken die CGI-Grafiken, wie bereits in den vorangegangenen Filmen, wie Fremdkörper. Hiervon jedoch abgesehen ergibt sich sowohl farblich als auch stimmungstechnisch ein gelungenes Gesamtbild. Mit eindrucksvollen Szenarien, detailreichen Bildern und flüssigen Bewegungen, auch wenn viel Gewusel auf dem Bildschirm zu sehen ist, kann der Film auch technisch überzeugen. Der Ton kommt sowohl auf DVD, als auch auf Bluray, in Dolby Digital 2.0 und 5.1 für beide Sprachfassungen (Deutsch und Japanisch) daher. Extras hingegen befinden sich keine auf den Silberlingen. Dafür kann die wieder sehr hochwertige DVD Limited Edition mit Digipak im spotlackierten Pappschuber und ohne FSK-Kennzeichnung überzeugen. Denn damit das FSK-Logo nicht das schöne Cover verschandelt, wurde erneut eine Pappverpackung mit der enthaltenen DVD mit eingeschweißt, sodass der Käufer diese nachträglich entfernen, und sich an der schönen Covergestaltung erfreuen kann. Ebenfalls enthalten ist wieder ein 20-seitiges Booklet mit vielen Informationen rund um den 16. Kinofilm.
FAZIT:
Auch der neue Kinofilm kann mich, trotz der für mich eher beiläufig interessanten Fußball-Thematik, überzeugen. Dies liegt aber an dem eigentlichen Plot mit dem Bombenleger. Da wird der Fußball sprichwörtlich zur Nebensache. Auch nach so vielen Jahren hat Conan noch nichts von seiner Faszination eingebüßt, und kann mit kniffligen und spannenden Fällen sein Talent immer wieder unter Beweis stellen. Wenn jetzt noch der Einsatz der CGI-Effekte etwas stimmiger und homogener wird, dann wäre auch der eigentlich letzte merkliche Kritikpunkt ausgemerzt. Aber das Wichtigste ist eigentlich, dass die Fälle auch weiterhin spannend bleiben.
Copyright aller verwendeten Bilder © 2012/2013 GOSHO AOYAMA / DETECTIVE CONAN COMMITTEE / Kazé Anime
Hier noch der deutsche Trailer zum 16. Detektive Conan Kinofilm
„Detektiv Conan – 16. Film: Der 11. Stürmer“ [Limited Edition] (DVD) bei Amazon bestellen.
„Detektiv Conan – 16. Film: Der 11. Stürmer“ (Blu-ray) bei Amazon bestellen.
Wieder großer Superheldentag bei Amazon!
Wie schon am 20. Juni zum Start von Man of Steel, gibt es auch heute wieder einen Superhelden-Tag bei Amazon mit reichlich Rabatten eine ganze Menge an DVDs und Blu-rays (auch 3D) zu Filmen und Serien und sogar ganz Box-Sets und Premium Collections rund um das Thema Superhelden an.
Dabei sind unter anderem:
Blu-rays (ab 7,97 €), DVDs (ab 4,97 €), TV-Serien (ab 9,97 €), 3D-Blu-rays (ab 14,97 €), Premium Collections (ab 13,97 €) und Box Sets (ab 8,97 €) wie Nolans Batman Trilogie teilweise sogar als Special Editions, Smallville Staffelboxen, beide Batman The Dark Knight Returns, Sherlock Holmes, Supernatural Staffelboxen, Green Lantern, V wie Vendetta, Logans Run, Sucker Punch, Appleseed, diverse DC Universe Animated Movies und noch vieles mehr …
Vorbeischauen lohnt sich also.
Hier nochmal der Link zum Superhelden-Tag bei Amazon.

















